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W212
Mercedes E-Klasse W212:

Deutsche Autobauer verschlafen das E-Auto

Cali65 Cali65

W212

Deutsche Autobauer verschlafen das E-Auto

Der i5 soll angeblich schon in den Startlöchern stehen und sich an Familien-, Firmen- und Taxifahrerwünschen orientieren. Mehr Batteriekapazität aber gleiches Konzept wie beim i3. Soll ein größerer Van sein und schon 2015 auf den Markt kommen.

 

Die Produktionskapazitäten für Carbon wurden aufgrund der nicht so erwarteten Nachfrage verdoppelt.

 

Im BMW i Forum kann man schon einige interessante Fahrberichte von Motor-Talkern lesen.


Topfgucker Topfgucker

Da lese ich gerade den Thread "120 km/h nur mit REx (fast) bestätigt". Sehr interessant. Ich zitiere mal (Nicht vergessen, das ist ein BMW-Forum!):

 

"was man wohl übersetzten kann mit "real eher die 115 des 1200er - Käfers" ;-) eben & windstill. Nunja- für LKWs wird's reichen. Mit Anlauf."

 

"Das Thema Höchstgeschwindigkeit wird eh überbewertet. "

 

"Solange man auf der ganz rechten Spur bleibt und keinen behindert geht das schon so. "

 

"Also wenn du den Luxus weglässt, landest du bei ca. 42.000 Euro, einen realistischen Kaufpreis vom i3"

 

"Was wirklich absolut grenzwertig ist, [...] ist der fehlende Tempomat."

 

"In der Praxis wirst Du auch im i3 selten die 200 km erreichen, genauso wenig wie die 199 km beim Leaf. Stelle Dich lieber auf rund 130 km bei beiden ein und Du bist zumindest in der warmen Jahreszeit auf der sicheren Seite. "

 

(zur Info: REX ist der Reichweitenextender, also der Hilfsverbrenner.)

"...Bei e-Restenergie in Höhe von 6,5% (netto) schaltet sich der REX dazu, wieder mit dem Ziel den Fahrstrom zu erzeugen. Weitere 3% der verbleibenden Energie können für Beschleunigung etc verwendet werden, so dass es auch hier noch keine Einschränkungen gibt. Wenn der Rest dann allerdings auf 3,5% runter ist, dann kommen dringende Aufforderungen des Autos, doch auf Eco Pro oder EP Plus zu gehen, um Energie zu sparen. Ganz am Ende wird das Auto dann die Fahrleistungen einschränken und wirklich nur noch mit dem REX Strom fahren, denn das Batteriemanagement verhindert auf alle Fälle die ungebührliche Tiefentladung der Batterie...

...aufgrund der elektrischen Leistung von 23,5 kW kann der REX in der Tat die Höchsgeschwindigkeit von 150 km/h nicht alleine halten. Im äußersten Extremfall sind kontinuierliche ca. 110 bis 120 km/h drin..."


aamperaaa aamperaaa

Zitat:

Original geschrieben von Topfgucker

"was man wohl übersetzten kann mit "real eher die 115 des 1200er - Käfers" ;-) eben & windstill. Nunja- für LKWs wird's reichen. Mit Anlauf."

Hier fehlt die Praxis des Authors: Auch im RE Betrieb hat der Antrieb immer die volle Leistung. Anlauf nehmen ist also nicht nötig. Für die wenigen Momente der Beschleunigung wird die Batterie zur Unterstützung herangezogen. Wenn die Zielgeschwindigkeit erreicht ist kann der RE die verbrauchte Energie wieder in die Batterie zurück laden.

 

Leider kann mit dem RE (zumindest wenn die Batterie leer ist) nicht auf Dauer Geschwindigkeiten > xxx km/h gefahren werden. Kurzzeitig (z.B. für Überholvorgänge) ist aber immer die volle Leistung abrufbar.


Cali65 Cali65

W212

Das ist angeblich der i5

 

i5

 

;)


aamperaaa aamperaaa

Zitat:

Original geschrieben von Cali65

Das ist angeblich der i5

 

i5

 

;)

Der sieht richtig gut aus.


OS777 OS777

S211

Deutsche Autobauer verschlafen das E-Auto

chic - das neue DS-Modell von Citroen. Aber ich fand bisher alle DS-Modelle gelungen, warum nicht auch das Sondermodell "BMW i5"... ;)


Teknoid Teknoid

Fast zwei Jahre nach dem letzten Kommentar, zeigt sich ja nun, dass die deutschen Autobauer tatsächlich verschlafen haben, Tesla kommt mit dem Produzieren nicht mehr nach, Model X steht in den Startlöchern und Model 3 am nahen Horizont.

 

In Deutschland vage Ankündigungen von Elektroautos für 202x, keine attraktiven Modelle am Markt.

 

Fahre seit einem Monat ein Model S und kann mir nicht mehr vorstellen, je wieder einen Verbrenner zu fahren. Alle die hier meckern, haben entweder nur deutsche E-Autos probe gefahren (ok, that's bad :(), keine Ahnung vom Thema (also noch nie eines nicht mal probe gefahren) oder Angst vor dem Arbeitsplatzverlust, weil Sie in der Automobilindustrie arbeiten. Für letzteres habe ich Verständnis, dass es einem dann nahe geht und man die Vogel Strauß-Politik betreibt und auf Grund der Unfähigkeit der eigenen Arbeitgeber zu polemischen Spott greift. Aber gerade da wäre es sinnvoll, diese zum Umdenken zu motivieren.

 

Meine Prognose(n);

 

- 2020 verkaufen sich Verbrenner kaum mehr, außer an Superreiche als Sammlerobjekte

- die Gebrauchtwagenpreise für Verbrenner werden gewaltig unter Druck kommen, weil

- Elektroautos bald ohne Förderung deutlich günstiger sind als vergleichbare Verbrenner

- Reichweiten sind ab 2016 kein Thema mehr (300 bis 500 km Standard)

- Wasserstofftechnik wird sich (hoffentlich) nicht durchsetzen, weil sie eine Katastrophe wäre (Druckhaltung von Wasserstoff in Auto, Leitungen, Wasserstoff herstellen durch Elektrolyse - mit dem Strom kann man bereits weit fahren, erneute totale Abhängigkeit von Konzernen, die Wasserstoff herstellen!!!, sonst keine Vorteile gegenüber EVs.


Mobi Dick Mobi Dick

F30 320i

Ein Model S ist nun nicht gerade für Massenmobilität geeignet. Eher als Spielzeug für Wohlhabende, denen ihr V8 langweilig geworden ist.

 

In meinem Carport gibt es nichtmal eine Steckdose. Was soll ich da mit einer Elektrokarre?


eminem2406 eminem2406

Zitat:

@Teknoid schrieb am 4. Juli 2015 um 09:43:19 Uhr:

Fast zwei Jahre nach dem letzten Kommentar, zeigt sich ja nun, dass die deutschen Autobauer tatsächlich verschlafen haben, Tesla kommt mit dem Produzieren nicht mehr nach, Model X steht in den Startlöchern und Model 3 am nahen Horizont.

 

In Deutschland vage Ankündigungen von Elektroautos für 202x, keine attraktiven Modelle am Markt.

 

Fahre seit einem Monat ein Model S und kann mir nicht mehr vorstellen, je wieder einen Verbrenner zu fahren. Alle die hier meckern, haben entweder nur deutsche E-Autos probe gefahren (ok, that's bad :(), keine Ahnung vom Thema (also noch nie eines nicht mal probe gefahren) oder Angst vor dem Arbeitsplatzverlust, weil Sie in der Automobilindustrie arbeiten. Für letzteres habe ich Verständnis, dass es einem dann nahe geht und man die Vogel Strauß-Politik betreibt und auf Grund der Unfähigkeit der eigenen Arbeitgeber zu polemischen Spott greift. Aber gerade da wäre es sinnvoll, diese zum Umdenken zu motivieren.

 

Meine Prognose(n);

 

- 2020 verkaufen sich Verbrenner kaum mehr, außer an Superreiche als Sammlerobjekte

- die Gebrauchtwagenpreise für Verbrenner werden gewaltig unter Druck kommen, weil

- Elektroautos bald ohne Förderung deutlich günstiger sind als vergleichbare Verbrenner

- Reichweiten sind ab 2016 kein Thema mehr (300 bis 500 km Standard)

- Wasserstofftechnik wird sich (hoffentlich) nicht durchsetzen, weil sie eine Katastrophe wäre (Druckhaltung von Wasserstoff in Auto, Leitungen, Wasserstoff herstellen durch Elektrolyse - mit dem Strom kann man bereits weit fahren, erneute totale Abhängigkeit von Konzernen, die Wasserstoff herstellen!!!, sonst keine Vorteile gegenüber EVs.

Grundsätzlich gebe ich Dir Recht. Die Automobilkonzerne (Nicht nur die deutschen!) haben den Trend verschlafen. Sollte doch mal ein E-Auto käuflich zu erwerben sein, vergrault man sich die Kunden mit "exotischem" (Freundlich ausgedrückt) Design, wie z.B. BMW i3. Elon Musk macht mit Tesla gerade vor wie es geht/gehen kann

 

Ob das alles Blödsinn ist was die E-Auto Gegner hier so schreiben würde ich nicht unbedingt sagen, der eine oder andere Kommentar ist zwar neben der Spur, zugegeben, aber auch E-Autos haben definitiv Nachteile! Und ich möchte hier betonen das ich ein e-Auto Befürworter bin!!! Dennoch ist die Langzeithaltbarkeit nicht geklärt, es entstünden gigantische Mengen an Batterieabfällen hätte jeder ein E-Auto, es muss auch der Strom zum Laden produziert werden und wir schaffen es ja noch nicht mal den Haushaltsstrom Umweltgerecht in ausreichender Menge zu produzieren (Und dann zig Millionen Autos laden? dazu noch die meisten Gleichzeitig dank Stoßzeiten???), Unfallgefahr Fußgänger/Radfahrer, usw. Dazu kommt noch: Was machen wir mit dem ganzen Schwerlastverkehr???

 

Somit denke ich:

-auch 2020 werden noch deutlich mehr Verbrennerfahrzeuge verkauft als E-Autos. (Außer die Bundesregierung bekommt es doch noch geregelt den Kauf eines E-Autos finanziell schmackhaft zu machen)

-Solange die Neu- und Gebrauchtwagenpreise für alltagstaugliche E-Autos exorbitant hoch bleiben, sehe ich keinen Druck auf die Gebrauchtwagenpreise von Verbrennern. Davon abgesehen werden die paar hundert Teslas oder BMW i3 den Gebrauchtwagenmarkt allein von der Menge her nicht aufmischen können.

-Wo sind die E-Autos günstiger? In Californien? Da werden die Kaufpreise stark subventioniert und bekommen Steuerbefreiungen. Wie sieht es denn alleine im Rest der USA aus?

-Ab 2016 keine Reichweitenprobleme mehr? Wie kommst Du darauf? Weil Tesla die Supercharger an speziellen Knotenpunkten aufgebaut hat? Was ist denn mit den anderen Herstellern??? Von der Lösung des Reichweitenproblemes sind wir weiter Entfernt, als der Pluto von der Sonne....

-Wasserstoff wird genauso eine Nische besetzen wie jetzt die E-Autos. Abwarten wie sich das entwickelt. Aber Du, Teknoid, bist offen für E-Autos trotz diverser Nachteile, verschließt aber die Augen vor einer Alternative die genauso Vor- und Nachteile hat die die Elektromobilität?


Protectar Protectar

Laut einer neuen Studie liegt der schleppende Absatz von Elektroautos derzeit vor allem am schlechten Image der umweltfreundlichen Fahrzeuge. Neben einem schlechten Kosten-Nutzen-Verhältnis hapert es vor allem an Kriterien wie Fahrspaß, Sportlichkeit (konstante Leistung u. ein sonorer Auspuff Sound fehlt einem 700PS Tesla S aus Sicht von Leuten, die bereit sind €100.000,- zu bezahlen) und attraktivem Design (nicht jedes E-Auto hat ein Design wie ein Tesla S).

 

Rund 70% der Befragten assoziieren mit einem E-Auto Vernunft u. Umweltfreundlichkeit - das sind aber keine entscheidenden Kaufkriterien, sondern rationale Fakten u. rationale Fakten sind nicht sexy ! ;)

- Geringe Reichweite (vor allem im Winter) - In Californien für Tesla S Kunden kaum ein Problem

- lange Ladezeiten (selbst mit Supercharger) - Volltanken dauert 5min, Voll-Laden kann 8 Std. dauern

- deutlich nachlassende Fahrleistungen (Leistung bei einem Verbrenner ist immer da u. immer konstant, bei einem Tesla S oder sonstigen E-Auto nicht)

- insgesamt noch zu teuer in der Anschaffung

- zu dünne Infrastrukturnetz (E-Ladestationen) Tankstellen aber gibt es an jeder Ecke

- keine klare Regelung u. Verfügbarkeit von Sonderparkplätzen

 

Auch Langzeit-Tests z.B. bei E-Autos zeigen teils gravierende Alltags-Nachteile aus Sicht der deutschen (Europäischen) Autofahrer, die zusätzlich zum hohen Preis die Kaufmotivation dämpfen.

 

Die Vorbildfunktion als auch das Versprechen der Deutschen Regierung zur eigenen Elektromobilität fehlt ebenso. Denn obwohl Deutsche Politiker nicht müde werden, mehr Elektroautos für Deutschland zu fordern (sie wollen bis zum Jahr 2020 eine Million Stromer haben) - selbst wollen sie sie dann doch lieber nicht fahren. Dabei hatte man bereits vor längerer Zeit offiziell propagiert: Mindestens 10% der neu gekauften oder gemieteten Dienstwagen sollten elektrisch fahren. Dieses Ziel haben jedoch nur 4 von 17 Bundesministerien- und behörden bis heute erreicht. :(


roestiexpress roestiexpress

Deutsche Autobauer verschlafen das E-Auto

Typische amerikanische Startup Klitsche. Groessenwahnsinniges Geschaeftsmodell. Chronisch defizitär und für den Alltag der Massen unbrauchbar. Dass ausgerechnet Lithiumbatterien die Antwort auf begrenzte fossile Brennstoffe sein sollen ist bizarr. Wer würde einen Benz kaufen, der nach 500 Tankstops einen neuen Motor braucht? Spielzeug für Nerds. Imagetraeger und im besten Fall ein Entwicklungsbeschleuniger. Verbrennungsmotoren wird es auch in 20 Jahren noch geben. Wer weiß, womit dann das Geld verdient wird, kann reich damit werden.


Slimbox89 Slimbox89

Zitat:

@roestiexpress schrieb am 4. Juli 2015 um 18:51:39 Uhr:

Typische amerikanische Startup Klitsche. Groessenwahnsinniges Geschaeftsmodell. Chronisch defizitär und für den Alltag der Massen unbrauchbar. Dass ausgerechnet Lithiumbatterien die Antwort auf begrenzte fossile Brennstoffe sein sollen ist bizarr. Wer würde einen Benz kaufen, der nach 500 Tankstops einen neuen Motor braucht? Spielzeug für Nerds. Imagetraeger und im besten Fall ein Entwicklungsbeschleuniger. Verbrennungsmotoren wird es auch in 20 Jahren noch geben. Wer weiß, womit dann das Geld verdient wird, kann reich damit werden.

Wer fährt ein Auto überhaupt 500 Tankstopps?

Schau mal nach wie viel km im Durchschnitt die meisten ihr Auto bewegen bis irgendwas anderes kaputt ist und der Wagen nicht mehr rentabel zu richten ist.

 

Außerdem sind Batterien wieder recyclebar zum Teil bzw. man kann sie aufbereiten.

Mach das mit einem Motor. Geht sicher, aber Aufwand?

 

Und besser wird er dadurch nicht. Die Zellen kann man aber aufbessern und wieder einbauen (also bessere).

 

Und wieso sie defizitär sind solltest mal hinterfragen. Expansion und Investition nennt man sowas.

 

Ich fass es nicht welchen selbstgereimten Leim manche von sich geben ohne wirklich mal über den Tellerrand zu schauen. Und wieder nur: Mit dem Finger hinzeigen aber keine Lösung präsentieren.


Teknoid Teknoid

Zitat:

@Mobi Dick schrieb am 4. Juli 2015 um 10:27:56 Uhr:

Ein Model S ist nun nicht gerade für Massenmobilität geeignet. Eher als Spielzeug für Wohlhabende, denen ihr V8 langweilig geworden ist.

 

In meinem Carport gibt es nichtmal eine Steckdose. Was soll ich da mit einer Elektrokarre?

Stromleitung hinlegen lassen, immer voll geladenes Auto.


Teknoid Teknoid

Zitat:

 

Somit denke ich:

-auch 2020 werden noch deutlich mehr Verbrennerfahrzeuge verkauft als E-Autos. (Außer die Bundesregierung bekommt es doch noch geregelt den Kauf eines E-Autos finanziell schmackhaft zu machen)

-Solange die Neu- und Gebrauchtwagenpreise für alltagstaugliche E-Autos exorbitant hoch bleiben, sehe ich keinen Druck auf die Gebrauchtwagenpreise von Verbrennern. Davon abgesehen werden die paar hundert Teslas oder BMW i3 den Gebrauchtwagenmarkt allein von der Menge her nicht aufmischen können.

-Wo sind die E-Autos günstiger? In Californien? Da werden die Kaufpreise stark subventioniert und bekommen Steuerbefreiungen. Wie sieht es denn alleine im Rest der USA aus?

-Ab 2016 keine Reichweitenprobleme mehr? Wie kommst Du darauf? Weil Tesla die Supercharger an speziellen Knotenpunkten aufgebaut hat? Was ist denn mit den anderen Herstellern??? Von der Lösung des Reichweitenproblemes sind wir weiter Entfernt, als der Pluto von der Sonne....

-Wasserstoff wird genauso eine Nische besetzen wie jetzt die E-Autos. Abwarten wie sich das entwickelt. Aber Du, Teknoid, bist offen für E-Autos trotz diverser Nachteile, verschließt aber die Augen vor einer Alternative die genauso Vor- und Nachteile hat die die Elektromobilität?

Ich hab das ja auch für 2020 prognostiziert, ab 2017 wird das Model 3 am Markt sein, das mehr Reichweite hat (bis ca 480 TYPICAL!!) und rund EUR 40.000,00 kosten wird, aber auch Chevrolet Volt und selbst Nissan LEAF und Renault ZOE werden Reichweiten von ca. 300 km haben.

 

Alles was rund um 300 km ist, ist wohl für 90 % aller Fahrer verwendbar.

 

Es gibt somit keine "Ausrede" mehr und die Regierungen werden einfach Benzin (Steuern), Anschaffung von Verbrennern, Sachbezüge für Verbrenner erhöhen (wie es in Österreich ab nächstem Jahr massiv geschieht).

 

Es werden die EVs einfach billiger sein, denn wenn die Skaleneffekt bei den Batterien einsetzen, hat man sonst kaum teure Teile, der ganze technische Schnickschnack fällt weg.

 

Es ist einfach meine Prognose, mein Bauchgefühl ......

 

und ein Argument für EVs wird einfach sein: es macht so viel mehr Spass, elektrisch zu fahren ::)


Teknoid Teknoid

Zitat:

@Protectar schrieb am 4. Juli 2015 um 10:32:14 Uhr:

Laut einer neuen Studie liegt der schleppende Absatz von Elektroautos derzeit vor allem am schlechten Image der umweltfreundlichen Fahrzeuge. Neben einem schlechten Kosten-Nutzen-Verhältnis hapert es vor allem an Kriterien wie Fahrspaß, Sportlichkeit (konstante Leistung u. ein sonorer Auspuff Sound fehlt einem 700PS Tesla S aus Sicht von Leuten, die bereit sind €100.000,- zu bezahlen) und attraktivem Design (nicht jedes E-Auto hat ein Design wie ein Tesla S).

 

Rund 70% der Befragten assoziieren mit einem E-Auto Vernunft u. Umweltfreundlichkeit - das sind aber keine entscheidenden Kaufkriterien, sondern rationale Fakten u. rationale Fakten sind nicht sexy ! ;)

- Geringe Reichweite (vor allem im Winter) - In Californien für Tesla S Kunden kaum ein Problem

- lange Ladezeiten (selbst mit Supercharger) - Volltanken dauert 5min, Voll-Laden kann 8 Std. dauern

- deutlich nachlassende Fahrleistungen (Leistung bei einem Verbrenner ist immer da u. immer konstant, bei einem Tesla S oder sonstigen E-Auto nicht)

- insgesamt noch zu teuer in der Anschaffung

- zu dünne Infrastrukturnetz (E-Ladestationen) Tankstellen aber gibt es an jeder Ecke

- keine klare Regelung u. Verfügbarkeit von Sonderparkplätzen

 

Auch Langzeit-Tests z.B. bei E-Autos zeigen teils gravierende Alltags-Nachteile aus Sicht der deutschen (Europäischen) Autofahrer, die zusätzlich zum hohen Preis die Kaufmotivation dämpfen.

 

Die Vorbildfunktion als auch das Versprechen der Deutschen Regierung zur eigenen Elektromobilität fehlt ebenso. Denn obwohl Deutsche Politiker nicht müde werden, mehr Elektroautos für Deutschland zu fordern (sie wollen bis zum Jahr 2020 eine Million Stromer haben) - selbst wollen sie sie dann doch lieber nicht fahren. Dabei hatte man bereits vor längerer Zeit offiziell propagiert: Mindestens 10% der neu gekauften oder gemieteten Dienstwagen sollten elektrisch fahren. Dieses Ziel haben jedoch nur 4 von 17 Bundesministerien- und behörden bis heute erreicht. :(

Das wird sich ändern .... das schönste am Fahren mit einem EV, also zumindest einem Model S von Tesla IST GENAU DER Fahrspass!! Die immense Beschleunigung manchmal, wenn man will, das lautlose Gleiten, einfach genial - ich kann das Tuckern von einem Verbrennungsmotor nach einem Monat Model S schon gar nicht mehr hören, finde es störend, macht mich aggressiv fast, vor allem auch wenn beim Beschleunigen so unnötiges aufröhren kommt.

 

In Kalifornien mag es im Winter nicht so kalt sein, dafür im Sommer heiß. In Norwegen ist es definitv kälter als in Mitteleuropa. Mit dem Kaltwetterpaket ist auch das Heizen kein Problem, ehrlich. Ja, Heizen, Kühlen kostet paar Kilometer - außer du fährst bei -20 Grad Aussentemperatur mit T-Shirt und willst im Auto 25 Grad, ok, dann bleib beim Verbrenner :)

 

Nach 350, 400 km Fahrt das Auto kurz 30 Minuten anzuhängen sollte kein Problem sein, kurz Pinkeln, Kaffee trinken. Fahrten über 300 km täglich machen eh wenige -- Verbrenner können ja am Markt bleiben für extreme Vielfahrer. Wenn es so wichtig ist, wird man auch Sprit für EUR 5,00/l verkraften.

 

Welche Fahrleistungen lassen nach????

 

E_Tankstellen gibt es exakt ÜBERALL, denn Strom gibt es in jedem Hotel, aber selbst wenn man das ausser Acht läßt, wird das reine Schnellladenetz immer dichter und denke 2016 einen enormen Schritt nach vorne machen - so, dont worry :)


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