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Demnächst kipp ich Lack in meinen Motor ;)

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Ohne Fett und Öl: neuer Schmierstoff mit Rostschutzwirkung entwickelt

Saarbrücker Materialforscher haben einen besonderen Schmierstoff entwickelt. Er soll ohne Fett oder auch Öl schmieren und dabei gleichzeitig vor Rost schützen. Vom 23. bis zum 27. April 2012 präsentieren die Forscher des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM) diese und weitere Ergebnisse auf der Leitmesse "Research and Technology" im Rahmen der Hannover Messe."Das Besondere an unserem Schmierstoff ist seine Zusammensetzung und Struktur", erklärt Dr. Carsten Becker-Willinger, Leiter des Programmbereichs "Nanomere". Der sogenannte Gleitlack bestehe aus Flüssigkeiten, in denen sich feste Teilchen hin und her bewegen. "Das sind plättchenförmige Festkörperschmierstoffe und plättchenförmige Teilchen, die wir in ein Bindemittel eingebettet haben", erläutert der Chemiker. Die Teilchen des Gleitlacks würden sich beim Auftragen auf Metalloberflächen ablegen und durch das Bindemittel festgehalten. So entstünde aus dem Gemisch heraus ein wohlgeordnetes Gefüge, in dem sich die verschiedenen Teilchen dachziegelartig anordneten. Zwischen Gleitlack und dem reibenden Gegenkörper bilde sich ein sogenannter Transferfilm aus, durch den Metalloberflächen reibungsarm aufeinander gleiten.

 

Darüber hinaus sorge die Dachziegelstruktur nicht nur für reibungsarmes Gleiten. "Sie wirkt wie eine feste Schutzschicht", fügt Carsten Becker-Willinger hinzu. Das sei ein besonderer Vorteil, denn damit verhindere das Material zusätzlich das Vordringen von Feuchtigkeit auf Metalloberflächen. "Es schützt also auch noch vor dem Verrosten - ein wichtiger Punkt, der ebenfalls dem Materialverschleiß entgegenwirkt".

 

Der Gleitlack soll sich als Beschichtung für Metalle und Metalllegierungen, wie zum Beispiel Stahl, Aluminium oder Magnesium eignen. Er lasse sich durch klassische Verfahren, wie zum Beispiel Sprühen oder Tauchen, auf Metalloberflächen aufbringen. Die volle Wirkung entfalte das Material durch Aushärten im Ofen. Dabei bilde sich die sogenannte Dachziegelstruktur ohne weiteres Zutun von selbst aus.

 

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Bin ich der einzige der zuerst daran dachte sowas in den Motor zu kippen, oder Achsteile zu schmieren? Aber irgendwie hab ich das Gefühl das Ding is weniger als Schmierstoff gedacht als Lack, bzw schnellabtragbare Beschichtung.

Oder hab ich da was übersehen?


deville73 deville73

The world of gentlemen

Na ja...

Feststoffpartikel die sich anordnen, sind ja nix Neues.

Ich hab das LM MoS2 von LiquiMoly schon 1971 im Käfer gefahren.

Mit allen Vor- und Nachteilen.


Themenstarter

also gabs sowas doch schon.

Darf ic hfragen was die "Vor- und Nachteile" waren bei sowas?


deville73 deville73

The world of gentlemen

Der Vorteil war, das MoS2 schon die Gleiteigenschaften verbessert hat und dadurch etwas mehr Leistung und verringerten Verschleiß zur Folge hatte.

Der Nachteil war, dass MoS2 auch Ölbohrungen, wie z.B. an den Kurbelwellenlagern zusetzen konnte. Diese Schmierstellen liefen dann trocken. Die Folgen wirst Du kennen.

 

Ähnliches gilt wohl auch für die heutigen Teflonzusätze. Festlegen tu ich mich da aber nicht.

 

Auch will ich hier keine Diskussion über Ölzusätze vom Zaun brechen. ;)


Motoröl hat aber auch noch zwei weitere Funktionen:

(i) als Kühlschmierstoff, der einen Teil der Prozesswärme ableitet

(ii) Aufnahme von Verbrennungsrückständen und -verunreinigungen.


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