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Benziner/Diesel warum welcher?

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Benziner/Diesel warum welcher?

Hallo liebe E-Klasse Fahrer und Freunde,

 

ich bin eigentlich im SL/S-Klasse Forum zuhause, trotzdem würde ich meine Frage gerne hier stehen, da hier schlichtweg viel mehr Traffic ist. Hoffentlich nehmt ihr mir dieses nicht übel.

 

Nun, mich interessiert warum ihr euch für einen Diesel oder einen Benziner entschieden habt.

 

Ansatz:

Ist es ein Firmenwagen als Diesel mit hoher Jahreslaufleistung oder doch ein Benziner trotz hoher Jahreslaufleistung? Anders herum, gibt es auch Personen, die sich einen Diesel trotz geringer Jahreslaufleistung kaufen? Werden Leasingwagen meistens als Diesel genommen, da eventuelle Reparaturkosten nicht auf den Leasingnehmer fallen? Gibt es auch privat gekaufte Diesel?

 

Hintergrund:

Die Folgekosten eines gebrauchten Diesels sind meistens höher, als bei einem Benziner, da der Diesel technisch gesehen wesentlich komplizierter ist (Hochdruckpumpe, Injektoren etc.). Lohnt sich ein Diesel überhaupt für Privatpersonen?

 

Bin gespannt, was ihr auf die Fragestellung antworten werdet. Ich würde nur um erst gemeinte Antworten mit fundierten Inhalt bitten.

 

Grüße

Marcel


Also, wir haben jetzt ja beides. E 350 CDI 4matic T und S 350 4matic. Beide fahren sich sehr gut. Mit dem Diesel fährt hauptsächlich meine Frau, ungefähr 15.000 km/ Jahr, also eigentlich nicht so viel. Er fährt sich wunderbar, hat einen enormen Durchzug und ist sehr sparsam.

 

Den S 350 habe ich erst seit einigen Wochen und bin ihn noch sehr wenig gefahren. Ich war noch nicht mal tanken. Überrascht war ich über den niedrigen Verbrauch, auf der Autobahn genehmigt er sich gerade mal einen Liter mehr als der Diesel. In einer S-Klasse fände ich das Diesel-Nageln jetzt irgendwie unpassend, da passt der Benziner besser. Obwohl man im Inneren des CDI fast nichts vom Diesel hört. Auch der Benziner zieht sehr gut, man muss ihn aber ganz anders fahren, das ist Gewöhnungssache.

 

Müsste ich mich beim aktuellen MOPF entscheiden würde es vermutlich ein E 400. Beim Diesel würde mich der Zusatz-Pipi-Tank nerven und dass ich 7 PS weniger fürs Geld kriege, auch wenn man das vielleicht gar nicht merkt. Die Benziner sind aber mittlerweile so sparsam, dass ein Diesel nicht mehr wirklich zwingend erscheint, v.a., wenn man eher wenig fährt.


Hallo

Hier hängt es wirklich von der Firmenwagenrichtlinie deines Arbeitgebers ab.

 

Ich hatte mal einen Arbeitgeber, der das Budget auf Basis des Vollleasingpreises bestimmt hat. Hier war auch bei geringer Fahrleistung der 4 Zylinder Diesel wegen der sehr guten Leasingfaktors kein Benziner drin.

 

Meine jetzige Arbeitgeberin kauft die Wagen und hier ist das Budget auf Basis des Netto Preises abzüglich der Flotten und Sonderrabatte der Hersteller bestimmt. Mercedes kennt hier kein Unterschied zwischen Benziner und Diesel (außer A/B/CLA Basis).

 

Trotz zusätzlicher fiktiver Rabatten bei bestimmten CO2 Verbrauchsgrenzen ist hier der Brutto Listenpreis des Fahrzeuges wichtig, denn er Bestimmt den geldwerten Vorteil, der von Dir versteuert werden muss, egal ob Pauschal oder Versteuerung nach Fahrtenbuch.

 

Eigentlich ist bei gleicher Motorleistung der Benziner die günstigere Alternative (in diesen Fall). Außnahme bildet der OM651DE22LA aka. 250CDI bei den gehobenen Fahrzeugklassen, denn er ist dort die Basismotorisierung.

 

Musst Du die laufenden Kosten stemmen, gibt es von der Wartung und oder Verschleiß keine Unterschiede mehr, denn Heute sind die meisten Ottomotoren wie Diesel geladene Direkteinspritzer und nicht minder Aufwendig.

 

Hier kommt es dann auf die jährliche Fahrleistung an.

 

Gruß TuxOpa


Themenstarter

Kammerflattern:

 

Stimmt, du hast den direkten Vergleich. Was sagen denn die Verbräuche der beiden? Gut, beide sind noch sehr neu, von daher sind die Instandhaltungskosten noch nicht so interessant. Mit zunehmenden Alter wird der Diesel sicherlich etwas mehr Reparaturkosten verursachen.

 

Der tolle Verbrauch des Diesels ist schließlich nur eine Momentaufnahme, die man beim fahren hat. Die "Nebenkosten" sind aber höher.


unsere a-klasse ist ein benziner, da der wagen nur ca. 10.000 km pro jahr bewegt wird. da hat sich die frage nach einem diesel nicht gestellt.

 

mein f01, den ich nun ca. 1 monat habe, ist ein 730d. ich war mir auch länger unsicher. der wagen wird ca. 15.000 km pro jahr bewegt. auch hatte ich mich (ähnlich dem user kammerflattern) gefragt, ob diesel in die oberklasse passt. tut er :-) bin probe gefahren, der 740i mit dem v6-benziner war mir vom durchzug in dem schiff zu schwach. der 750i-v8 wäre es geworden, preislich auf dem markt der jungen gebrauchten mangels nachfrage kein wesentlicher unterschied zu vergleichbaren 730d. problem: der 750i ist schlichtweg nicht unter 15 l auf 100 km zu fahren, selbst wenn man es sehr sanft angehen läßt. meinen 730d fahre ich im mix mit 8 bis 9, teilweise 10 l pro 100 km.

 

war also nur noch das thema geräuschkomfort: kurzum: es ist keins. der 730d ist im innenraum nicht als diesel wahrzunehmen, man hört nur das turbinenartige laufgeräusch des reihensechsers und ein wummern, daß ich durchaus als sehr angenehm finde. letztlich wirklich absolut kein dieselgeräusch innen und außen eigentlich auch von dem turbolader übedeckt. mit r6 und der geräuschdämmung der oberklasse also absolut kein problem. zudem toller durchzug (540 nm quasi ab leerlauf) untenraus. ein ganz toller motor, der mich täglich auf's neue begeistert. da die unterhaltskosten sich nicht wesentlich unterscheiden, spare ich hier letztlich, da der verbrauchsvorteil zu dem benziner-v8 doch immens ist.

 

grüße.


Themenstarter

Benziner/Diesel warum welcher?

Servus,

 

das kann ich absolut nicht verstehen. Ein BMW 740i hat eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 5,9s, ein 730d braucht 6,0s. Bedeutet, dass sie gleich schnell sind, nur hat der Diesel das Drehmoment sehr früh anliegen. Ein Verbrauch von 15 l/100km beim 750i kann ich absolut nicht nachvollziehen. Beim SL500 habe ich auf der Langstrecke einen Verbrauch von ca. 10 l/100km bei ca. 120-150 km/h. Ansonsten liegt mein Durchschnittsverbrauch bei wenig Statt bei knapp 11 l/100km.

 

Nun aber schnell wieder zu MB und der E-Klasse :)

 

Grüße

Marcel


andy_112 andy_112

Froody!

Diesel, E200 CDI

 

Warum? Nun, ich fahre täglich min. 164km für den Arbeitsweg (beide Strecken zusammen). Jahresfahrleistung knapp 50.000km, alles privat. Ich brauchte ein sparsames, zuverlässiges Auto, das für min. 600.000km gut ist. Also habe ich mir ein Taxi mit bewährter Technik (5G-Automatik, 1 Turbo) gekauft.

Weitere Argumente waren der Anschaffungspreis (Basismotor) und die Unterhaltskosten (4-Zylinder, Steuern, Versicherung).


Themenstarter

Danke andy_112,

 

kann man voll und ganz verstehen :)


CC5555 CC5555

21 Jahre mit dem Stern

Ich kaufe meine Autos am liebsten als junge Gebrauchte, anderthalb bis zweieinhalb Jahre alt für 50 bis 60% des Listenpreises, da ich sie privat bezahlen muss.

Grundsätzlich schätze ich es, wenn sie in der Lage sind, sich aus eigener Kraft zu bewegen.

Als ich aus der Stadt auf´s Land zog und sich mein Arbeitsweg von 7 auf 32km verlängerte, stieg ich vom W210 E430 auf einen S203 320CDI um. Den V8 brachte ich nicht unter 11,5l, auch wenn ich ihn "getragen" habe. Der kleine Diesel kam bei etwas flotterer Fahrweise mit knapp 8l aus. Das war 2008 schon ein deutlicher Unterschied, gerade wenn man frisch ein Haus gekauft hat.

In der logischen Konsequenz gab es für mich letztes Jahr nur eine mögliche Motorisierung: den 350CDI. Da ich inzwischen einen anderen Arbeitsweg habe (40km, keine Staus), kann ich den Dicken laufen lassen und verbrauche mit ihm knapp 10l.

Das stämmige Drehmoment der Diesel lässt den Umstieg weniger schmerzlich werden - aber dennoch trauere ich meinem V8 noch nach. Objektiv gesehen gibt es dafür keinen Grund:

E430 7,1s C320CDI 7,1s E350CDI 6,2s von Null auf Hundert sind allesamt in Ordnung. Auch 220km/h erreichen alle relativ zügig. Was fehlt, ist halt der Sound.

Greets, Stefan


Ich bevorzuge auch den Kauf junger Gebrauchter.

 

Zugegeben bin ich Diesel Fan. Bei ca. 25.000 km p.a. macht das aber so oder so Sinn.

Ich muss aber auch sagen, dass ich Benziner einfach nicht mehr gewohnt bin, weil ich sie schon zu lang nicht mehr gefahren bin. Ich hatte eine Probefahrt mit dem GLK 350 und bin mit dem Motor nicht richtig "klar" gekommen. Weil ich ihn wie einen Diesel gefahren bin, hatte ich den Eindruck, er hätte einfach keine Power. Da muss einfach Drehzahl her, damit was vorwärts geht. Vom Sound war ich auch ziemlich enttäuscht, da hätte ich mehr erwartet. Insgesamt passte der Motor überhaupt nicht zum Wagen - so mein Eindruck.

 

Ich mag beim Diesel einfach den Durchzug von unten raus, die Power, die man jederzeit abrufen kann. Die 620nm sind einfach eine Wucht. Im Sportmodus finde ich den Sound sogar sehr gut, ansonsten sehr dezent, auf keinen Fall mit einem 4 - Zylinder vergleichen. "Traktorsound" ist da nicht. Man hört den Diesel beim V6 einfach nicht mehr raus, auch da der Motor im CLS derart gut gedämmt ist. Beim E-Coupé hörte man es noch deutlicher, wenn der Motor kalt war.

 

Mein Verbrauch liegt bei ca. 8 Liter, der Benziner liegt da bei gleicher Fahrweise ca. 2 Liter drüber.


Benziner/Diesel warum welcher?

Zitat:

Original geschrieben von MondiGhiaX

Servus,

 

das kann ich absolut nicht verstehen. Ein BMW 740i hat eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 5,9s, ein 730d braucht 6,0s. Bedeutet, dass sie gleich schnell sind, nur hat der Diesel das Drehmoment sehr früh anliegen. Ein Verbrauch von 15 l/100km beim 750i kann ich absolut nicht nachvollziehen. Beim SL500 habe ich auf der Langstrecke einen Verbrauch von ca. 10 l/100km bei ca. 120-150 km/h. Ansonsten liegt mein Durchschnittsverbrauch bei wenig Statt bei knapp 11 l/100km.

 

Nun aber schnell wieder zu MB und der E-Klasse :)

 

Grüße

Marcel

zum vergleich 730d - 740i: nicht beschleunigung. durchzugsmäßig "aus dem keller" ist der 730d deutlich stärker als der 740i und das zählt mehr im alltag. ich habe keine lust, mit einem so großen auto ständig mit mehr als 4.000 u/min unterwegs zu sein, das passt einfach nicht.

 

mag sein, daß mercedes bei den v8 die deutlich effizienteren triebwerke baut, davon gehe ich auch aus. bin einen e500 (4,6l-biturbo mit 408 ps) probe gefahren, der trotz reichlich ausnutzen der leistung mit 11,5 l pro 100 km zufrieden war. der 750i f01 ist hingegen ein säufer, auch in testberichten dem s500 und a8 4.2 tfsi in sachen verbrauch stets deutlich unterlegen gewesen.

 

ich denke grundsätzlich, wir können deinen thread (benziner oder diesel) markenübergreifend führen, diese frage stellt ich ja überall. die e-klasse-fahrer hier sind nicht engstirnig ;)

 

ps: auch bei mir sind es (bis auf die a-klasse) stets junge gebrauchte, das hat bei meinem f01 über 60 % des ehemaligen neupreises ausgemacht.


Zitat:

Original geschrieben von Tamahagane

Ich bevorzuge auch den Kauf junger Gebrauchter.

 

Zugegeben bin ich Diesel Fan. Bei ca. 25.000 km p.a. macht das aber so oder so Sinn.

Ich muss aber auch sagen, dass ich Benziner einfach nicht mehr gewohnt bin, weil ich sie schon zu lang nicht mehr gefahren bin. Ich hatte eine Probefahrt mit dem GLK 350 und bin mit dem Motor nicht richtig "klar" gekommen. Weil ich ihn wie einen Diesel gefahren bin, hatte ich den Eindruck, er hätte einfach keine Power. Da muss einfach Drehzahl her, damit was vorwärts geht. Vom Sound war ich auch ziemlich enttäuscht, da hätte ich mehr erwartet. Insgesamt passte der Motor überhaupt nicht zum Wagen - so mein Eindruck.

 

Ich mag beim Diesel einfach den Durchzug von unten raus, die Power, die man jederzeit abrufen kann. Die 620nm sind einfach eine Wucht. Im Sportmodus finde ich den Sound sogar sehr gut, ansonsten sehr dezent, auf keinen Fall mit einem 4 - Zylinder vergleichen. "Traktorsound" ist da nicht. Man hört den Diesel beim V6 einfach nicht mehr raus, auch da der Motor im CLS derart gut gedämmt ist. Beim E-Coupé hörte man es noch deutlicher, wenn der Motor kalt war.

 

Mein Verbrauch liegt bei ca. 8 Liter, der Benziner liegt da bei gleicher Fahrweise ca. 2 Liter drüber.

ui, umgestigen? gibts schon fotos vom cls?

 

grüße.


Bezüglich Verbrauch kann ich beim S 350 noch wenig sagen, weil ich noch nicht mal eine Tankfüllung leergefahren habe. (Im Sommer fahre ich hauptsächlich meinen C70, aber in den ist mir am Samstag so ein Horst ins Heck gebrettert und er steht jetzt beim :)). Aktuell liege ich bei 10,2 Litern. Auf der Autobahn habe ich auf gemässigt gefahrener Langstrecke (Schweizer Autobahn :mad:) wie gesagt nur 1 Liter mehr als mit dem Diesel gebraucht, d.h. zwischen 7-8 Litern.


Themenstarter

Ich bin der Meinung, dass Diesel sich ab 0 km nur bei großen SUVs lohnen. "Bsp. ein ML 420 CDI bewegt man mit ca. 10 l/100km, der daneben stehende ML500 ist kaum unter 14 l/100km zu bringen". So ließt es sich jedenfalls oftmals im Forum. Leider habe ich da keine eigene Erfahrung.


Zitat:

 

zum vergleich 730d - 740i: nicht beschleunigung. durchzugsmäßig "aus dem keller" ist der 730d deutlich stärker als der 740i und das zählt mehr im alltag. ich habe keine lust, mit einem so großen auto ständig mit mehr als 4.000 u/min unterwegs zu sein, das passt einfach nicht.

Das ist bei den 350ern ähnlich. Heute habe ich im S-Modus die S-Klasse mal etwas forscher gefahren und war dann plötzlich sehr überrascht, wie gut der geht. Es ist wirklich etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man sich eher an das Drehmoment der Turbos gewöhnt hat.

 

7er finde ich übrigens auch klasse, sie liegen als x-drive aber derzeit als z.B. JW deutlich über den Preisen für S-Klasse 4matic. Bedingt durch den Modellwechsel natürlich.


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