Benzin-Gas Neuwagen oder Diesel behalten? Erfahrung gesucht!
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Hallo zusammen ich steh vor ner Entscheidung, die ich persönlich nicht klären kann, da mir die Erfahrung fehlt. Ich habe einen Ford Mondeo Turnier 2.2 TDi mit 150 PS, knapp 2 Jahre alt und 70000 km. Ich bin mit dem Auto topp zufrieden, alles supper. Der Wagen würde bei Verkauf momentan ca. 14.500 Euro bringen, oder liege ich da falsch??? (Leder, AHK abnehmbar, Klimaautomatik).
1. Frage: ist der Preis in etwa realistisch???
So, jetzt mein eigentliches Problem: da ich das Auto schlecht auf PÖl umbauen lassen kann (zu teurer Umbau, wenig Tankstellen), bleibt mir nur die Alternative des Neukaufs und sofortigem Umbau auf LPG. Daher hab ich überlegt, ob ich mir den neuen Ford Mondeo Turnier mit 146 PS kaufe (was über 20.000 Euro) und dann auf LPG umbauen lasse
2. Fragen: ca-Kosten Umbau auf LPG
Wenn ich jetzt den Dieselverbrauch meiens "Alten" mit 6,5 l kalkuliere, den neuen Ford mit ca. 10 l LPG kalkuliere, so komme ich bei Beachtung von Steuerunterschied, Verbrauchsmenge und Preisl pro Liter auf ca. 750 Euro Differenz zugunsten des LPG-Umbau-Benziners. Denkt ihr, dass das so in etwa okay ist???? (bei ca. 36.000 km pro Jahr)
3. Frage: Ersparnis realistsich???
Und jetzt die Gretchenfrage:
ich Verkauf den Alten und kaufe dann den Neuen (Differenz mindestens 5500 Euro) zuzüglich Umbau LPG (1500 Euro????) - also ca. 7000 Euro Diffenrenz -VIEL KOHLE!!!! Daher meine letzte Frage:
4. Frage: Lohnt sich die Sache, sprich der Neukauf des Benzin/LPGlers, wenn ich ihn 6 Jahre dann fahre (bei 36.000 kmJahr) oder soll ich das ganze lassen? Die Ersparnis (siehe oben) würde ja "nur" ca. 4500 Euro betragen - also eher "Nein"??? Oder gibt es noch andere gute Gründe für die "alte Dieselvariante" oder die "neue LPG-Variante"?
Da ich das Geld nciht so in der Schublade habe und aus wirtschaftlichen Gründen handeln will, wäre ich für euren Rat und eure Beiträge sehr dankbar!!!!
Bin gespannt, was kommt :-) |
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kein armer Student mehr
also wenn du das auto 6 jahre lang fahren willst und du 36tkm im jahr zurücklegst. dann wäre es meiner meinung nach interessant für dich. allerdings würde ich mir vor kauf mal ankucken welcher benziner lange hält im gasbetrieb nicht jeder motor mag gas! ein vorteil von gas ist du kommst in jede umweltzone bei einem benziner mit g-kat.
zum gas selber der umbau wird je nach dem glaub ich mehr als 1500€ kosten. ich würde dir empfehlen bei spritmonitor zu kucken und bei den benzinern nochmal 20% draufzuschlagen dann hast du den gasverbrauch des wunschautos so pi mal daumen.
bei der berech nung gehst du ja vom momenttanen spritpreis aus. würde mal den verlauf der letzeten 6 jahre mal ankucken da kannst ne schöne gerade reinlegen wie es wohl in der zukunft aussieht
Liesbeth ist männlich
Nun, wenn das Geld bei euch nicht in Massen auf dem Teppich zerstreut herumliegt,
würde ich den tdi weiterfahren.
Wenn geld kein Thema ist, und die Neugier groß, dann würde ich ruhig mal paar Gasexperiemente wagen.
als Ford Fahrer bietet sich Dir gradezu die Bioethanol Modelle von Ford an; die sollen sich durch verbesserte Ventilsitze auch sehr gut für LPG eignen.
Unser Ford Händler rüstet die auch um.
Bio Power vom Bauer
So ein Bioethanolmodell kann auch mit Alkohol betrieben werden:
http://www.ethanol-tanken.com/index.php?dat=2&show=5&list=1&cat=2
vielleicht findest du ja eine Tankstelle in deiner Nähe, dann kann sich das lohnen.
gruss
gandalf
Wasn mit eischlos?
Benzin-Gas Neuwagen oder Diesel behalten? Erfahrung gesucht!
Bei 36000 km im Jahr dürfte er aber nicht immer ,,in der Nähe'' unterwegs sein.
Ich würde den Diesel erstmal behalten.
Naja die Benzinpreisentwicklung ist ja nicht so trivial - kommt die Rezession in USA wird der Preis vermutlich die nächsten 4-5 Jahre kaum steigen - eher sogar wenn auch Europa davon dann betroffen sein wird sinken.
Generell ist eher eine schwache Weltkonjunktur und damit keine anhaltende Steigerung des Ölpreises zu erwarten - zumindest nicht im Zeitraum von 5 Jahren meiner Meinung nach.
Senior Chaos Engineer
Wenn Benzin einem Wettbewerb unterliegen würde, dann hättest du recht. Die Opec hat aber genau wie die Mineralölkonzerne kein Interesse an sinkenden Preisen. Das einzige, was den Benzinpreis sinken lassen kann ist ein schwacher Dollar und den werden wir wahrscheinlich bekommen.
Was den OP angeht - Diesel behalten, wenn der runtergeritten ist ein billiger Benziner aus Rentnerhand. 22000 Euro Kosten eines neuen Gasbenziners ist etwa 10.000 mehr als für den Diesel zu bekommen sind. Zu 5% angelegt sind 10.000 Euro alleine 500 Euro Zinsen im Jahr, zu 7% über 36 Monate finanziert incl. Tilgung sind das Kosten von 308 Euro im Monat oder 11000 Euro in den 36 Monaten Kreditlaufzeit. Egal wie, die Mehrkosten sind durch die höheren Steuern und die ggf. die teurere Versicherung nicht zu bezahlen. In den Kraftstoffkosten nimmt sich der TDCI mit einem Gasbenziner nichts. Also hätte man nicht wirklich was gewonnen.
Doch auch der Ölpreis unterliegt den Marktpreisen - die Rezessionsängste führen schon jetzt zu eine stabilen Preisniveau unter 95 Dollar.
Die erdölfördernden Länder haben zwar Einfluss ähnlich aber wie bei anderen Rohstoffen bestimmt aber zu 90% die Händler an den Börsen den Preis (bei anderen Rohstoffen macht der Einfluß der Fördermenge selbst bei noch selteneren Rohstoffen deutlich unter 5% aus - der Rest ergibt sich aus Spekulation auf dem Spot Markt)
Das was die Förderländer bzw die ja mehrheitlich inzwischen zwangsverstaatlichen Föderunternehmen selbst verdienen ist im Vergleich zur Vermaktung und Veredelung ein eher geringer Anteil.