Behindertenumbau / Kosten Wartung/Inspektion
Themenstarter
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Hallo zusammen,
mein PKW wurde mit Handgas-/Bremse und einer Rollstuhlverladeeinrichtung ausgerüstet. Hier muss ich alle 2 Jahre zum Umbauer um das System zu Warten und Prüfen. Dies sind dann alle 2 Jahre Kosten von ca. 300 - 400€. Ich weiß, Kosten für Reparaturen werden vom Kostenträger übernommen. Gilt das auch für Kosten der Wartung/Inspektion? Hat hier einer Erfahrung damit?
Schon mal vielen Dank für Infos von Euch! |





Das gilt für Wartungen auch. Manche sind vorgeschrieben. Z.B. wird mein Elektrorollstuhl jedes Jahr für so 150 Euro gewartet. Allerdings kommt da jemand, prüft den Luftdruck, schaut aufs Reifenprofil, kontrolliert Licht - das wars. Die Jahre zuvor machten die wenigstens noch eine Probefahrt um die Magnetbremse zu testen - das ist wohl entfallen. Der Techniker meinte, dass er sich eh mit meinem Rollstuhl nicht auskennt und ich das wissen müsse. Auch die Elektronik konnte der nicht testen. Früher hielten die da ein Notebook dran und konnten Höchstgeschwindigkeit (15 km/h) einstellen - ich komm so auf max. 16,5 km/h und das Bremsverhalten einstellen, wie auch das automatische Bremsystem, wenn der Rolli bei höherer Geschwindigkeit fahrinstabil wird. Ihc fahr heutzutage aber langsamer. Diese Kosten werden übernommen.
Meine anderen Rollstühle werden dagegen nicht gewartet. Auch der Carolift 6900 Rollstuhlverladekran wird nicht geprüft. Der muss erst in die Werkstatt, wenn was nicht mehr okay ist. Das allerdings finde ich nicht ganz so gut, weil der Kran ja 150 kg zu heben hat und das über eine Art Rolladengurt erfolgt. Der muss schon mal auf Beschädigungen nachgesehen werden.
Der TÜV hat für den Kran keine Auflagen gemacht. Kann aber sein, dass der TÜV bei der nächsten Hauptuntersuchung in einme Jahr untersucht. Das wird man sehen.
Reparaturen werden immer bezahlt - solange sie mit den behindertengerechten Umbauten zu tun haben. Der normale Autoservice, wie Wartung und Inspektionen werden dagegen nicht bezahlt.
Frag deinen Rehabetreuer, ob die Kosten übernommen werden. Da solltest du ansetzen - ist ja schließlich ein schönes Sümmchen jedes Jahr.
LG JoJoMS
vielen Dank für deine Antwort. Dann Ablauf kenne ich bisher nicht. Bei meinem Rollstuhl lasse ich mir ein Rezept für die Reparaturen ausstellen, das läuft ja über die Krankenkasse.
Der Umbau im PKW läuft aber über die Rentenversicherung. Hier habe ich keinerlei Erfahrung damit wie das dann abläuft. Rehabtreuer??? hab ich nicht.
Yepp, ich habe einen Rehabetreuer seit Jahren. Bei mir war es aber ein Arbeitsunfall und ich gehöre da zu den Schwerstverletzten. Wie es bei der Rentenversicherung geregelt ist, weiss ich nicht. Du müßtest nach den entsprechendenn Vorschriften im Sozialgesetzbuch (SGB) suchen. Evtl. unter Kfz-Förderung und dort unter behinderten gerechte Umbauten. Die Vorschriften müßten bei Berufsgenosenschaften und der Rentenversicherung gleich sein. Für beide gilt das SGB.
Möglicherweise hat man aber mit dir einen Vertrag über die Umbauten gemacht. Wurde das Fahrzeug auch gefördert ? Dann steht es sicher in den gegenseitigen Vereinbarungen dazu. Schau mal nach.
LG Joachim
der Individuelle
Moin,
sorry mich einfach einzumischen, aber ich muss wegen meinem Umbau (Handgas und EDAG Verladesystem) nicht gesondert zu irgendwelchen Insepketionen oder Wartungen. Das Handgas ist fast unzerstoerbar und das Verladesystem wurde mir ebenfalls als wartungsfrei zugesichert (was sich bis dato tatsaechlich bestaetigt hat). Hoert sich also ein wenig nach Geldmacherei an in meinen Ohren, jedoch weiß ich natuerlich nicht, was fuer Geraete bei dir verbaut sind.
Jedoch denke ich: hat deine Rentenversicherung einmal die Kosten fuer den Umbau und der Moeglichkeit barrierefrei mit dem Wagen fahren zu koennen genehmigt, so sollten die Wartungskosten fuer diesen Teil (Umbau) auch weiterhin uebernommen werden. Was wir bereits erwaehnt wurde nicht dazu gehoert ist natuerlich die ganz normale Wartung fuer das KFZ, das muessen Fußgaenger ja schließlich auch zahlen. Hinzukommend natuerlich auch die Extrakosten der Versicherung von ca. 100-150 Euro p.a.
Ich wuerde deinen Kostentraeger nochmal kontatkieren.
Gruß, D.