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Autogas monovalent dank Standheizung?
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Hallo LPG'ler,
mich würde mal interessieren, ob man den Benzintank eigentlich noch braucht, wenn man eine Standheizung eingebaut hat. Soweit ich weiß, kann man ja ab einer Kühlwassertemperatur von 40°C auf LPG umschalten. Soviel müßte doch eine Standheizung allemal schaffen. D.h. man könnte nach der Vorwärmung gleich mit LPG losfahren! Dann gleich die nächste Frage: Gibt es Standheizungen, die mit LPG betrieben werden? Natürlich nicht aus dem Haupttank, sondern aus einem Zusatztank oder einer Campinggaskartusche?
Vielen Dank für Eure fachkundigen Antworten! Stefan |





Originalist
Meine Vialle schaltet trotz Standheizung nicht früher auf LPG um.
Daraus schließe ich mal, daß nicht (nur) die Kühlwassertemp. maßgebend ist.
Klar, für die Standheizung, die läuft mit Benzin!


Hallo,
bei der Vialle wird erst nach einer Zeit umgeschaltet. Hierbei ist die temperatur nicht relevant.
Direktes Starten auf Gas ist nicht so leicht möglich. Viele Gasanlagen hersteller unterstützen dies nicht offiziell. Hier kann man nur durch Tastenkombinationen auf Gas starten.
Wenn du einen fähigen Umrüster hast, könnte er dir das so einstellen. Ich würde aber auf die paar Liter (ist ja wirklich nur eine ganz kurze Zeit, wobei der Motor auf Benzin läuft).
Grüße
Carsten
1xOriginalist
Irgendeine Temp.-Abhängigkeit muß es schon geben.
Ab 20°C Außemtemperatur schaltet sie bei mir nach 50m auf LPG um, im Winter erst nach bis zu 1km.
1xTommy
Autogas monovalent dank Standheizung?
Wenn ich bei diesen eisigen Temperaturen -von der Küche aus per Fernbedienung- meine Standheizung in der Garage aktiviere, steige ich hinterher in einen schön warmen Wagen, der sofort nach dem Starten mit Gas läuft.
2xMercedes S500 4MATIC Gas
Also ich habe sowohl eine Vialle LPi 7, als auch eine Standheizung.
Mit den Umschaltzeiten bin ich generell zufrieden.
Bei Temperaturen im Bereich von -15 Grad liegt die Umschaltzeit (eiskalter Motor) auch maximal bei einem Kilometer.
Im Sommer erfolgt die Umschaltung kalt etwa nach 400 Metern.
Da die Spanne zwischen den Umschaltzeiten Sommer/Winter nach meiner Ansicht eh gering ist, stelle ich auch keine größeren Auswirkungen durch die Standheizung fest, die ich unter 10 Grad meistens ausgiebig laufen lasse, um den Motor vorzuwärmen.
Eine geringfügig kürzere Umschaltzeit bei Einsatz der Standheizung möchte ich aber bejahen.
Bei Verdampferanlagen dürften die Auswirkungen der Standheizung aber größer sein.
Für eine Zulassung als monovalentes Fahrzeug und daraus resultierend möglicherweise ein paar weniger Euro Steuern zu zahlen, werden diese Erkenntnisse aber nicht reichen.
lg Rüdiger:-)
Hall und danke erstmal. Sehe ich das richtig, daß bei LPI-Anlagen die Umschaltung stets früher erfolgt als bei Verdampferanlagen? Und mit Standheizung ggf. noch etwas früher? Es ging mir nicht um eine Änderung der Zulassung, sondern nur darum, möglichst wenig Benzin zu verbrauchen. Auch aus Umweltgründen. Immerhin verbrennt LPG deutlich sauberer. Und riecht besser