phob phob

Täterätätä

Aussichten für Porsche

Zitat:

Dennoch bin ich mir sicher dass es in absehbarer Zeit auch wieder einen entsprechenden Aufschwung geben wird, der diese ganze Thematik wieder beruhigt.

Um diesen Aufschwung herbeizuführen habe ich dann auch endlich den Polo ersetzt und einem Händler viel Geld überlassen :D

... wir haben ja Wochenende.

 

Daher nehmt Euch mal ne Dreiviertelstunde Zeit und schaut Euch dieses < Video > an.

 

Ich habe mich ja lange mit FIAT-Money usw. beschäftigt. Richtig verstanden habe ich es erst, nachdem ich dieses Video gesehen hatte.

 

Es wird sicher wieder Aufschwung geben, aber erst muss es noch deutlich runter.

 

Heinz

 

@phob: Ich auch, meine Cooper JCW kommt Liste fast auf 35 k€ :(

catchmyshadow catchmyshadow

Gummiabriebjunkie

Ich hab den JCW auch mal konfiguriert, als ich die Modelle beim Mini verglichen hab. Mit nahezu Voll 38tsd. Euro. Der One für meine Mom kostet mich 17.500, ein Vorführer vom BMW Händler mit 150km auf dem Tacho. Bin ihn ausgiebig gefahren, hat was und macht Spass, irgendwie fühlt man sich (mit)kultig. Eigentlich reicht so ein Auto für nahezu jeden :D. Deswegen ist es vermutlich schlau, wenn Porsche auch noch unter dem Cayman/Boxster in Zukunft was anbieten wird. Irgendwas Kultiges, wie damals der 914, würde bestimmt reichlich Absatz finden.

Zitat:

Original geschrieben von Wiggerl911

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach

Solange man nicht selbst betroffen ist, merkt man von Rezession u.Ä. nicht viel.

Was merkt man denn bisher?

 

Wer bisher verloren hat waren ein paar Börsenmakler und Spekulanten. Vielleicht gehen auch dem Ein oder Anderen Selbständigen oder gar Mittelständler die Zahlen nach unten.

GM hat vielleicht unattraktive Produkte, wen interessiert das schon, wenn die morgen mit Opel die Segel streichen ist das 'ne Schlagzeile die in vierzehn Tagen vergessen ist. Das Problem haben uns doch einzig und allein die Banken beschert , oder seh' ich da was falsch?:confused:

Gruß

Rolf

Zitat:

Original geschrieben von catchmyshadow

Ich hab den JCW auch mal konfiguriert, als ich die Modelle beim Mini verglichen hab. Mit nahezu Voll 38tsd. Euro.

... dann hast Du vermutlich meine Konfiguration + Glasdach (da liest man zuviel von Geräuschen) + Navi (muss bei dem Kleinen nicht sein) :D, denn sonst ist meiner auch voll.

 

Zitat:

...wenn die morgen mit Opel die Segel streichen ist das 'ne Schlagzeile die in vierzehn Tagen vergessen ist.

Das sehe ich nicht so Rolf. Wenn Opel die Segel streicht, haben wir in Deutschland wohl 40.000 bis 50.000 (incl. Zulieferer) Arbeitslose mehr. Wenn man dann mal hochrechnet, dass jeder Arbeitslose die öffentliche Hand rund 2.000 € monatlich kostet (incl. Wohngeld, Krankenversicherung usw. = geschätzt) sprechen wir bei 50.000 Arbeitslosen von 100.000.000,-- € zusätzlicher Sozialausgaben monatlich oder 1,2 Milliarden im Jahr.

 

Da diese Leute auch weniger ausgeben können, werden noch viele andere Gewerbetreibende in der Region die Segel streichen müssen.

 

Heinz

Aussichten für Porsche

Zitat:

Original geschrieben von XF-Coupe

 

Zitat:

...wenn die morgen mit Opel die Segel streichen ist das 'ne Schlagzeile die in vierzehn Tagen vergessen ist.</blockquote>

Das sehe ich nicht so Rolf. Wenn Opel die Segel streicht, haben wir in Deutschland wohl 40.000 bis 50.000 (incl. Zulieferer) Arbeitslose mehr. Wenn man dann mal hochrechnet, dass jeder Arbeitslose die öffentliche Hand rund 2.000 € monatlich kostet (incl. Wohngeld, Krankenversicherung usw. = geschätzt) sprechen wir bei 50.000 Arbeitslosen von 100.000.000,-- € zusätzlicher Sozialausgaben monatlich oder 1,2 Milliarden im Jahr.

 

Da diese Leute auch weniger ausgeben können, werden noch viele andere Gewerbetreibende in der Region die Segel streichen müssen.

 

Heinz

Heinz, ich will damit sagen, daß wir weder Opel noch Ford brauchen und noch einige andere auch nicht. Da werden mit viel Manpower gewaltige Überkapazitäten in den Markt geschoben die kein Mensch braucht . Das kann man jetzt aus politischen Gründen stützen, sachliche gibt's keine, für mein Dafürhalten.;)

Gruß

Rolf

... auch wenn wir nicht unbedingt zur Ford-Klientel zählen, ist die Marke auf einem guten Weg.

 

Der neue Mondeo, insbesondere als Kombi ein bildschönes Auto zu einem sehr attraktiven Preis. Der Kuga ein preislich interessanter, bildschöner SUV. Der neue Fiesta gehört zu den schönsten Kleinwagen. Preislich liegt Ford teilweise deutlich unter den vergleichbaren VW-Produkten.

 

Gerade bei Ford Deutschland denke ich, dass die Marke, bei steigendem Preisbewußtsein der Käufer durchaus gute Chancen am Markt hat.

 

Und dann dürfen wir natürlich alle den Standort Deutschland nicht vergessen.

 

Spätestens wenn diese Leute dann nicht mehr in Urlaub fliegen bzw. die Manager keine Businessclassflüge mehr buchen, betrifft es auch Deine Branche.

 

Wirtschaft ist ein Kreislauf, wenn es irgendwo krankt, bekommt es mittelfristig jeder zu spüren. Der Eine früher, der Andere später.

 

Daher bringt uns das St. Floriansprinzip "... verschon mein Haus, zünd´s andere an..." hier nicht weiter.

 

Das Problem in Deutschland in den letzten Jahren, war doch auch, dass der sogenannte Aufschwung bei der Mass der Bevölkerung gar nicht ankam. Im Gegenteil - schaun wir uns doch die letzten 10 Jahre an. Die waren geprägt von Arbeitszeitverlängerung, Verzicht auf Weihnachtsgeld, Lohnerhöhungen die unter der Teuerungsrate lagen, MWSt.-Erhöhung usw.. Also alles Dinge, die das frei verfügbare Einkommen (was nach den Fixkosten noch bleibt) teilweise deutlich reduziert haben. Das läßt sich auch nicht schönreden. Wer sich dann wundert, dass die Binnennachfrage einbricht, geht wohl etwas blauäugig durch die Welt.

 

Durch steigenden Export liess sich das Ganze jedoch etwas vertuschen. Wenn jetzt auch der Export einbricht, haben wir ernsthafte Probleme.

 

Es bringt da auch nichts, wie der Vogel Strauss den Kopf in den Sand zu stecken. Die Gefahren sind da, auch wenn man die Augen davor verschließt. Ich denke, es ist besser den Gefahren ins Auge zu blicken und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Genau das vermisse ich momentan noch. Denn alles was bisher passiert ist Augenwischerei mit hirnlosen Aktionen wie KFZ-Steuererlass für Neuwagen. Deshalb wird kein einziger Neuwagen zusätzlich verkauft und es kostet trotzdem einen Haufen Geld.

 

Der Abschwung wird ankommen, davon bin ich überzeugt und zwar schneller als uns lieb ist.

 

Sehen wir uns doch mal die momentane Situation in Deutschland an. Das durchschnittliche Alter der Fahrzeuge in Deutschland ist mittlerweile bei über 8 Jahren angelangt. Wenn es den Leuten, also der breiten Masse, wirklich so gut ginge, würden die dann mit so alten Kisten durch die Gegend fahren?

 

Ich persönlich gehe mit einer positiven Grundeinstellung durchs Leben. Jedoch möchte ich mir nicht irgendwann selbst den Vorwurf machen müssen, die Probleme gesehen zu haben und für meinen persönlichen Bereich nicht darauf reagiert zu haben.

 

Und um noch auf das eigentliche Threadthema zu kommen: Eine Fa. Porsche, wie sie noch vor 20 Jahren war, hätte keine ernsthaften Probleme bei den Absatzzahlen gehabt. Aber Stückzahlen wie sie mittlerweile produziert werden, benötigen nicht mehr einige wenige Freaks, die Geld haben sich solche Autos zu kaufen, sondern eine Vielzahl von Leuten und Firmen. Dabei dürfen wir auch nicht vergessen, dass Leasingraten (bzw. der Zinsanteil darin) zukünftig der Gewerbesteuer unterliegen. Natürlich nur sofern sie über die Freigrenze hinausgehen. Wenn man sich jedoch die dünne Eigenkaptialdecke des deutschen Mittelstandes (die Zielgruppe von Porsche) ansieht, dürfte das für einen Großteil der Kunden gelten.

 

Heinz

 

P.S.: Da fällt mir doch gerade noch ein Spruch ein: "Lächle und sei froh, es könnte noch schlimmer kommen! Ich lächelte und war froh - und es kam noch schlimmer" ;)

Wir leben in einer globalen Welt und müssen eben mit Ländern wie Japan und China konkurieren.

 

Entweder passen die sich uns an ( in ihrem Lebensstandard ), was man nur hoffen kann, oder wie müssen uns denen anpassen, was ich nicht hoffe, aber befürchte. ;)

 

Zudem kennt ja jeder das Spiel Monopoly und weiss wie das ausgeht.

Am Anfang haben alle gleich viel, bis dann am Ende des Spieles einer übrig bleibt, dem die ganzen Straßen und Mieteinnahmen gehören.

Der Eine, dem alles gehört, freut sich und die Anderen sind frustiert und haben im besten Falle keine Lust mehr mitzuspielen, das blöde Spiel.

 

Dazu kommt aktuell noch die Unsicherheit über die Auswirkung der Bankenkrise bei der Bevölkerung. Die Banken haben ihr Eigenkapital verzockt, weil sie mit riskanten Investments ordentlich Rendite erwirtschaften wollten. Der Kunde kann aktuell noch nicht abschätzen, in wie weit er davon persönlich betroffen ist bzw. welche Konsequenzen das noch nach sich ziehen wird und hält sich mit Investionen insbesondere bei teuren und großen Dingen wie z. B. Autos zurück, was natürlich Gift für die gesamte Wirtschaft ist.

 

Diese Faktoren, Globalisierung, immer größer werden Kluft zwischen Arm und Reich und lähmede Ungewissheit über die Auswirkungen der Bankkrise haben mit zu der aktuellen Situation geführt.

 

Für die Autoindustrie kommt verschärfend noch hinzu, dass die Verantwortlichen meinten für sich und nicht für die Kunden produzieren zu können, also am Bedarf und am Trend vorbei. Die Quittung haben sie jetzt.

 

Die Krise wird aber diejenigen, die die Krise überleben, wieder auf den richtigen Weg bringen, auch wenn es weh tut, da bin ich mir ganz sicher.

Zudem werden viele ihren Wohlstand, der größtenteils leider auf Pump finaziert war, etwas zurückfahren müssen.

Genauso unangehm, aber genauso unausweichlich. ;)

 

Werde jetzt auch schon mal anfangen zu sparen und daher jetzt für den Rest des Tages den Computer ausschalten. ;)

 

Markus

... sehe ich ähnlich Markus.

 

Aber dabei braucht man nichtmal global zu denken. Es reicht schon Europa.

 

Mit der europäischen Währungsunion war klar, dass mittelfristig der Lebensstandard in allen Ländern gleich werden muss.

 

Für die Länder mit dem höchsten Lebensstandard bedeutet das einen Rückschritt, für die Länder mit dem niedrigsten Lebensstandard eine Steigerung.

 

Das mit dem Lebensstandard auf Pump finanziert sehe ich ähnlich. Ohne Leasing und alle anderen Finanzierungsspielchen wäre der Einbruch bei der Autoindustrie schon viel früher gekommen.

 

Es gibt zwei Wege zu einem neuen Auto zu kommen:

 

1.) ich kaufe cash; das heißt ich habe gespart und damit in der Vergangenheit in irgendeiner Form Konsumverzicht geübt um das Auto bezahlen zu können.

2.) ich lease oder finanziere; das heißt ich gebe für die Zukunft ein Versprechen ab, Konsumverzicht zu üben, um die Raten bedienen zu können.

 

Ergo, wurde mit Leasing- und Kreditgeschäften der Vergangenheit und der Gegenwart Kaufkraft für die Zukunft vernichtet, weil ein gewisser Teil des Einkommens schon für die Raten verplant ist.

 

Ich persönlich finde es pervers, wenn im Autohaus, im Möbelhaus und neuerdings auch bei den Elektromärkten nur noch die Monatsraten in großen Lettern an der Ware prangen und man den eigentlichen Kaufpreis mit der Lupe suchen muss.

 

Was aber noch viel wichtiger ist: Man weiss wie die Vergangenheit gelaufen ist und ob man das Geld übrig hat. Wie die Zukunft laufen wird, kann ein Großteil der Bevölkerung, gerade in der momentanen Situation, nicht zu 100% abschätzen. Deshalb auch ein gewisse Zurückhaltung beim Eingehen neuer Verpflichtungen für die Zukunft.

 

Diejenigen die bar kaufen, halten sich auch zurück, weil sie denken, dass sie in Zukunft noch günstiger an die gewünschte Ware kommen. Und wer ein bezahltes Auto fährt, hat ja auch keinen Druck durch auslaufende Leasingverträge oder ähnliches.

 

Heinz

catchmyshadow catchmyshadow

Gummiabriebjunkie

Aussichten für Porsche

Dann is ja gut, dass der One kein Glasdach dabei hat :D.

 

Ansonsten stimme ich zu. Das Problem sind Kredit- und Leasingveträge.

Auf Pump bedeutet immer ein finanzielles Soll, d.h. erstmal Debit, Minus bzw. Schulden. Sind die irgendwann abbezahlt, ist man erstmal nur auf Null, während der Zeit hat man dann eigentlich kein Geld für Konsum. Erst beim dritten Schritt, dem (An-) Sparen, hat man das dann. Dann kann wieder gesunder Konsum beginnen. Das alles wurde in den USA nicht beachtet (aber auch hier zulande macht sich die Mentalität immer mehr breit) und so dermassen pervertiert (Bei Autokäufen wurde nicht nur irre Kredite sondern sogar Bargeld von mehreren 1000 Dollar bei Abschluss angeboten), weil dort jeder immer alles haben will und keiner bereit ist zu verzichten, um aus ner gesunden Basis heraus sein Leben zu bestreiten. Selbst Schuld könnte man sagen, aber jetzt hängen wir mit drin, da der Karren ganz tief in den Matsch bzw. ins Soll gefahren ist und eigentlich kein Konsumgeld mehr da ist und wir halt leider Exporteur No 1 sind. Bei uns liegt Gott sei dank die Sparquote mittlerweile im Schnitt bei über 11% (in den USA dagegen bei 0!). Hab mal nachgeschlagen, alleine 2007 wurden 160 Millarden! privat zurückgelegt, dieses Jahr noch mehr. Das Geldvermögen der Deutschen liegt insgesamt bei über 4 Billionen Euro. d.h. Geld zum Konsum ist da, nur muss es erstens engesetzt werden, also Vertrauen geschaffen werden und zweitens möglichst in Produkte investiert, die unserem heimischen Markt helfen. Deswegen mal dran denken, wenn der nächste Plasma ansteht, ob der unbedingt von Panasonic sein muss, wenn Geräte von Loewe mit mind. gleicher Qualität bereit stehen, die halt etwas teurer sind. Bieten dafür ähnlich wie bei Porsche auch mehr (Wohn-) Zimmerprestige. ;) Wir müssen nicht unbedingt wieder Importeur No2 in der Welt werden, auch wenn sich das gut anhört, bissel mehr D unterstützen, ne 5 reicht auch:cool:

... wobei auch bei Loewe-Geräten asiatische Komponenten verbaut werden. Ich denke mal mehr als 30% Wertschöpfung wird hier auch nicht mehr in D stattfinden. Aber auf jeden Fall schon mal besser als gar nichts.

 

Heinz

catchmyshadow catchmyshadow

Gummiabriebjunkie

Zitat:

Original geschrieben von XF-Coupe

... wobei auch bei Loewe-Geräten asiatische Komponenten verbaut werden. Ich denke mal mehr als 30% Wertschöpfung wird hier auch nicht mehr in D stattfinden. Aber auf jeden Fall schon mal besser als gar nichts.

 

Heinz

Ich weiss den Anteil der Wertschöpfung in D auch nicht genau. Astrein ist nichts, aber besser als nix genau.

Ich meine, ich hab mich am WE mit Adidas, Mey und Trigema Trainingsklamotten fürs Fitnessstudio (Schuhe, Funktionskleidung etc.) eingedeckt. In den meisten Adidas Schildern steht: made in China oder Ähnliches. Trotzdem lauf ich lieber täglich für deutsche Konzerne Werbung als für die ganzen Amiklitschen, vor allem wenn die Klamotten hochwertig sind.

Zitat:

Original geschrieben von catchmyshadow

off topic, weil gerade Hartz IV und die soziale Schere erwähnt wurde.

Ich will nicht in ne Hartz IV Diskussion verfallen. Aber ich verfolge schon seit einiger Zeit, wie in den Medien, egal ob Zeitung oder TV, mit Dokumentarsendungen und Berichten immer wieder indirekt Stimmung gegen Hartz-IV Bezieher gemacht wird, in dem immer öfter Hartz IV Abzockerfälle, Missbräuche und soziale Faulenzer herausgehoben werden und ins Licht der Öffentlichkeit gestellt werden. BILD, FAZ, SÜZ, RTL, SAT1, Focus-TV, Spiegel etc.

Ich finde diese Stimmungsmache angesichts der Fakten gelinde gesagt ne Frechheit und eine Realitätsverdrehung sondersgleichen. Da scheint auch wieder mal massiv Lobbyarbeit mit im Spiel. Sozialbezugsmissbrauch ist logischerweise auf gewisse Weise asozial, aber angesichts der monetären Verteilung, der Verteilung der Lasten und der ungleichen Verteilung der Rechtssicherheit und Möglichkeiten von arm und reich teilweise sogar schon fast Notwehr. Die meisten HartzIV Bezieher sind ehrliche Häute, empfinden als Sozialbezieher sehr oft Scham und kämpfen Tag für Tag ums Überleben und keiner von uns würde gerne mit Ihnen tauschen wollen.

 

Nur ein paar Zahlen:

Kosten für HartzIV Ausgaben dieses Jahr: ca 40 Millarden.

Geschätzer Schaden durch HartzIV Missbrauch: ca. 1-2 Millarden.

Geschätzer Schaden durch Steuerhinterziehung (vor allem der sehr Wohlhabenden) ca. 80-100 Millarden!

d.h. Man könnte sich locker noch zig tausend Faulenzer etc. leisten. Wer so leben will... Ein beneidenswertes Leben dürften das Gros dieser Menschen trotz eines gewissen Mehr an Freizeit trotzdem nicht haben. Das Problem sind nicht die paar Schmarotzer und Lebenskünstler. Die könnten wir uns locker leisten.

Sondern ganz klar diese supergierigen Grossverdiener, die den Hals nicht voll genug bekommen und bis jetzt auch kaum belangt wurden.

Desweiteren Unternehmen, die mittlerweile systematisch und ohne wirtschaftlich gezwungen zu sein, Stammbelegschaft hierzulande ausgliedern, verlagern und abbauen, um sie durch Zeitarbeiter, Aufstocker und Billiglöhner etc. zu ersetzen und durch Lobbyarbeit, Korruption etc. nicht selten noch weitere Subventionen vom Staat einstreichen. Wohlgemerkt, nicht aus wirtschaftlichem Zwang sondern aus reinem gierigem Gewinndenken heraus. Das sind eigentlich DIE ASOZIALEN.

Gott sei Dank drohen mit dem Beschluss des BGH diese Woche nun zumindest mal endlich auch Gefängnisstrafen ohne Bewährung. Ein guter erster Schritt....

 

 

P.S. Porsche hat gegenüber früheren Zeiten, wo Wirtschaftskrisen die Wohlhabenden nicht vom Kauf von Luxusschlitten abhielt, das Problem, dass momentan selbst die Reichen z.T. stark verunsichert sind. Wie Rotherbach schreibt, sobald die Turbulenzen etwas abgeklungen sind und Leute wieder mehr Vertrauen haben, wird Porsche da keine Probleme mehr haben.

Hallo....

 

 

 

Du sprichst mir aus der Seele und ich wünschte außer Dir und mir würden es auch diejenigen sehen, die etwas ändern könnten.

Ich habe diese Ungerechtigkeit in Deutschland nicht mehr ertragen wollen und bin trotz sehr gut bezahltem Job ausgewandert.....nein, nicht weil unser volksverdummendes Fernsehen gerade die Auswanderungsshows entdeckt hat und damit gutes Geld verdient...

 

 

Ich bin aus Überzeugung ausgewandert

 

 

 

The Moose

Hallo.....

 

kleiner Nachtrag...

 

in Deutschland sitzt zwar ein Haufen angspartes Geld. Es hilft nur nichts , wenn keiner etwas kauft und das Bare unter irgendwelchen Kopfkissen der Inflation zum Opfer fällt....

 

 

Hier in Down Under gibt die Regierung momentan zwischen 1400 und 2500 AU$ pro Kopf aus, um den Konsum anzukurbeln. Australien ist eines der wohlhabensten Länder dieser Erde und die Leute konsumieren nun auch mehr, was denen langfristig auch den Arbeitsplatz sichert. Im übrigen legen sie sehr viel Wert darauf, dass das Geld im Land bleibt.

 

"Australian made and owned"

"Australian made , owned and operated" sind typische Hinweise auf deren Produkte .

 

Ganze Hefte mit Produktlisten werden kostenlos verteilt, indem alle Marken und Hersteller gekennzeichnet sind, dessen Produkte in allen Levels der Wertschöpfungskette mit Australien in Verbindung steht.

 

Nun....während alle eigentlichen Industrienationen in die Rezession rutschen, hat Australien noch ein Wirtschaftswachstum von 3 % und nächstes jahr noch von 0.5 %. 

 

 

Es gibt hier auch die unverbesserlichen Konsumfanatiker, die gibt es überall auf der Welt.Allerdings glänzen die Leute hier eher durch Persönlichkeit und versuchen gar nicht erst , Freunde und Bekannte mit Konsumgütern zu übertrumpfen.

 

 

The Moose

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