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Aussichten für Porsche
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Lt. Pressemitteilung ist der Absatz von Porsche-Fahrzeugen aufgrund der augenblicklichen Wirtschaftslage und den Aussichten für die Zukunft im Inland um ca. 20 % und in den USA um 50 % zurückgegangen. Wird das ein Problem für Porsche wie damals in 1991, als Porsche auf der "Kippe" stand ? (irgendwann ist auch die Zeit vorbei, wo mit "anderen" (Finanz)Geschäften bei Porsche der Reibach gemacht wird!) |
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In Irland
Geht ja allen schlecht.
Allerdings bin ich der Meinung, dass Porsche noch was "auf der hohen Kante" hat.
Also überschuss.
Aber da trotzdem müssen evt. einige Mitarbeiter dran glauben müssen.. Schade.
Das Porsche -Automobilgeschäft ist doch garnicht mehr relevant. WW und sein Finanzvorstand haben es als Erste weltweit geschafft, ein höheres Ergebnis als Umsatz zu erzielen.
Die Beiden zocken im Moment wie die Weltmeister, da waren Lehman - Brothers Waisenknaben. Ich warte auf den Moment , wo sie auf die Schnauze fallen. Ich freu' mich schon drauf.
Gruß
Rolf
7xGummiabriebjunkie
http://www.handelsblatt.com/.../...acht-mehr-gewinn-als-umsatz;2082709
Porsche ist mittlerweile ne Investmentbank, die nebenbei noch Sportwagen baut.
Porsche kann sich deswegen auch mal deftige Absatzeinbrüche erlauben. Da kommts momentan vielleicht mal kurz zu nem müden Stirnrunzeln in Zuffenhausen, aber mehr nicht.
Umsatz 2007 7,4 Millarden
Gewinn 2007 5.86 Millarden
Umsatz 2008 7,46 Millarden
Gewinn 2008 8,57 Millarden
Noch Fragen?!
4xNur Investmentbanker können viel härter auf die Schnauze fallen als ein Autoproduzent.
Der eine zockt, doch der andere hat wenigstens ein (schwer-)verkäufliches Produkt.
1xAussichten für Porsche
Moin,
das vergangene Geschäftsjahr war für Porsche nur deshalb so toll, weil die durch den Deal mit VW so hohe Buchgewinne hatten. Das ist kein realer Gewinn, also kein echtes Geld, das man als Reserve hat, denn man kann die VW Aktien nicht zu dem Geld verkaufen, wie sie in der Bilanz stehen.
Von daher wird Porsche das nicht wiederholen können (zumindest nicht so schnell) und im kommenden Jahr massiv Probleme bekommen. Wenn sie es schaffen, im kommenden Jahr die 75% bei VW zu sichern, haben sie immerhin Zugriff auf 3/4 der Erträge von VW. Die Frage ist nur, ob VW im kommenden Jahr Gewinne macht...
Wir werden sehen, aber meine Prognose ist, das kommende Jahr wird schwierig - für alle Fahrzeughersteller. Wir werden Beispiele sehen, wo es nicht mehr um die Höhe der Gewinneinbrüche geht, sondern um die Höhe der roten Zahlen...
Grüße, Markus.
Gummiabriebjunkie
Stimmt nicht ganz @Markus.
Folgendes ist passiert:
Porsche hat 42,6 Prozent der Stammaktien von VW erworben und sich insgeheim weitere 31,5 Prozent der Aktien über sogenannte cash-Optionen gesichert, von denen ausser Porsche niemand was wusste und die man in bare Münze umwandeln kann und z.T. auch gemacht hat.
(Je nachdem, wie viel dieser Optionen Porsche verkauft, könnte der Gewinn, so sagt man, momentan zwischen 10 und 40 Milliarden Euro! liegen.)
Das macht 74,1 Prozent des gesamten Aktienkapitals. Nimmt man Niedersachsen noch dazu dann hat man nur noch ca. 6 Prozent des Aktienkapitals von VW, das frei handelbar sind. 6 Prozent freies Kapital kann nie und nimmer ausreichen, um die Nachfrage von Indexfonds zu befriedigen, die den Dax ja nachbilden.
Jetzt teilt Porsche mit, dass man Zugriff auf 74 Prozent der VW-Aktien habe und das zu nem Zeitpunkt, wo eh schon Chaos auf den Märkten war. Und da jeder Börsler rechnen kann, ging die Panik los und jeder versuchte sich vor anderen Marktteilnehmern mit VW-Aktien einzudecken. Resultat: Kurs schiesst durch die Decke. Porsche hat also quasi für eine Verknappung gesorgt und der Kurs ging nach oben und Porsche hat dann natürlich auch schon einen Teil seiner Optionen in bare Münze umgewandelt, was zu diesem ausserordentlichen Gewinn geführt hat. Porsche wird zwar nicht mehr so extrem abräumen wie diesen Jahr, aber sie haben durch den Deal immer noch allerhand Baroptionen mit einem Wert von zig-Millarden in der Hinterhand. Vermutlich werden sie sie aber nicht einlösen sondern den Banken anbieten sie zu übernehmen. Jedenfalls sitzt Porsche momentan da wie die Made im Speck.
P.S. Übrigens heisst es, dass Wiedeking für diesen Deal zusätzliche 300 Mille kassiert hat.
tjaa.. kommt irgendwann der Zeitpunkt wo Porsche sich von Porsche trennt ..
moment.. hä?
... der Tag wird kommen, da wird auch eine VW-Aktie wieder mit ihrem reellen Wert bewertet.
Das sind IMHO maximal 20% des derzeitigen Kurses. Den IMHO wäre eine VW selbst mit 60 € noch zu hoch bewertet. Dann hätte sie in den letzten zwölf Monaten in etwa den Verlauf genommen wie eine BMW oder eine Daimler. Ich glaube nicht, dass VW besser aufgestellt ist als BMW oder Daimler.
Wenn der Tag kommt, wird das natürlich die Buchwerte im Hause Porsche drastisch schmälern. Wenn W.W. mit VW noch richtig Geld verdienen will, muss er VW filetieren und die Einzelteile verhökern. Für den Standort Deutschland wäre das jedoch eher suboptimal.
Das Geld das W.W. den Hedgefonds abgezockt hat, hat er aber teilweise realisiert. Diese Gewinne sind zumindest zum Teil vorhanden.
Ich persönlich bin der Meinung, dass ein Autobauer Autos bauen sollte. Solange es gut geht, sind solche Aktionen natürlich von Vorteil für das Unternehmen. Wenn´s in die Hose geht, müssen Arbeiter darunter leiden, die gar nichts dafür konnten.
Heinz
wenn ich mir aber andere Unternehmen anschaue wie zb. GM oder Opel oder Ford steht Porsche noch sehr gut da.
Aussichten für Porsche
Mag ja alles sein, aber Porsche wird sich besser stehen als viele andere Hersteller. Da kannst du von ausgehen.
Hallöchen....
ich muss sagen , der war jetzt nicht schlecht....
The Moose
Gummiabriebjunkie
Wenigstens einer, den die Vorstellung von Börsianern bei der Anwendung von Grundrechenarten zum Schmunzeln brachte
Gefahr! H334
Moin,
Im Moment befindet sich der gesamte Automarkt im Schockzustand. Das ist insofern normal, weil es momentan den meisten Menschen schwer fällt zu planen. Zusätzlich benötigen die Autohersteller starke Finanzpartner, um Ihre Finanzierungen zu platzieren und zu handeln.
Für Porsche wird es ein Vorteil sein, dass Sie Ihre Fahrzeug nicht an den breiten Massenmarkt veräussern, sondern an eine besser gestellte Kundschaft, die auch in Zukunft Geld haben wird, um sich einen Porsche leisten zu können. Sobald die Turbulenzen in 1-2 Jahren vorbei sind und sich im Kundenbereich von Porsche die Lage beruhigt hat, wird Porsche da keine Probleme mehr haben.
Größere Probleme können andere Hersteller bekommen, bei denen der Verkaufspreis durchaus einen wichtigen Teil des Produkts ausmacht. Das betrifft also z.B. VW, Ford und Co. Die Hersteller, die den Massenmarkt mit entsprechend niedrigen Margen bedienen.
MFG Kester
Alternativlos !
Wenn sich DIESES Gerücht bewahrheitet, dürften nicht
nur die Autohersteller ein ECHTES Problem haben...
http://market-ticker.denninger.net/.../...-Crap-Told-You-So-Again.html
Mit Yuan-beobachtendem
Gruss