850 t3 cali 1 fehlzündungen

Themenstarter

hallo

ich habe mein eisenschwein nach 15 jahren wieder zum leben erweckt hat knappe 200.000 km auf der uhr und lief bis anno 95 problemlos

jetzt knallt sie munter in den linken zylinder hinein wenn ich sie über 2500 U/min. drehe

der verteiler ist nicht mehr so ganz der renner und mechnisch als grenzwertig anzusehen, ging aber bis zum stillegen.

ich habe schon kerzen und kabel getauscht, kontakte arbeiten einwandfrei und die vergaser durchgeblasen

 

hat mal jemand eine idee?

 

 

danke

trancemv


Hi,

15 Jahre tot ist nicht sehr sinnvoll.:)

Bei den Fehlzündungen könnte es sich um Nebenluft im Ansaugtrakt handeln.;)

 

Gruß fxstshd


  • 1x
Themenstarter

erst mal danke für das feedback

den ansaugtrakt habe ich schon mal mit bremsenreiniger abgesprüht während sie lief. keine reaktion scheint alles dicht zu sein

mittlerweile habe ich die kondensatoren getauscht und ein silikonzündkabel gewechselt, immer noch das selbe

auch neue kerzen , alt bosch raus und neu NGk rein. nix neues

 

beim zündungseinstellen habe ich festgestellt das die markierungen am schwungrad nicht eben viel mit den einstellungen am Verteiler zu tun haben , eine exacte einstellung nach handbuch ist kaum möglich.

funktioniert eher nach gehör.

 

weis noch jemand was???


Defekte Zündspule.:confused:


Ich würde richtige Markierungen anbringen, die brauchst du immer wieder, außerdem die Vergaser zerlegen, reinigen, prüfen, mit neuen Dichtungen zusammenbauen.

Gruß Helmut


850 t3 cali 1 fehlzündungen

Moin!

 

Hast Du den Fehler gefunden?

 

Habe ein ähnliches Problem:

850 T5 lief zuletzt vor 5 Jahren.

Motor neu abgedichtet, Ventile eingestellt.

Läuft sehr unrund, verbrennt den Sprit nicht richtig, Zündkerzen und Auspuff schwarz, hauptsächlich am rechten Zylinder.

Bei höherer Drehzahl geht der Motor irgendwann aus.

Bei einem Versuch lief auf einmal das Öl aus der Kurbelgeäuseentlüftung später nicht mehr. Nebenbei: wieviel Motoröl braucht das Ding? Nach Handbuch 3 Liter, nach Meßstab ist das aber zu viel (obwohl Ölfilter auch gewechselt).

 

- Zündung eingestellt nach Handbuch, mit Voltmeter (auf Durchgangsprüfung: bei dem Strich vorm D (bzw. S) geht Messgerät auf unendlich, ich hoffe, ich hab das Handbuch richtig verstanden). Fliehkraftversteller gängig. Unterbrecherabstand ok.

- Kondensator gewechselt, war nicht der Fehler

- Vergaser (VHB-Typ) zerlegt, alles sauber und gängig, nach Handbuch geprüft, festgestellt, dass man den Schieber auch leicht verkehrtrum einbauen kann Gaszug eingestellt und Choke geprüft.

- Gemischschraube auf Anschlag und dann 1,5 Umdrehungen zurück, ein Drehen an dieser Schraube hat merkwürdigerweise überhaupt keine Auswirkung, ebenso Fixierung Schieber für Standgas!?

- Zündfunke auf beiden Seiten vorhanden

 

Finde den Fehler nicht!

 

Bitte um Tips!

 

Gruss

Tim


Hallo Guzzisti,

wenn die solange gestanden hat würd ich mal die mech.Zündverstellung ausbauen, reinigen und kontrollieren ob's auch wirklich verstellt.

viele Grüße aus dem Tor zum Odenwald vom Friedel


Hallo Friedel!

 

Kontrolliert und geölt habe ich den Versteller schon, aber nicht ausgebaut.

Werde das wahrscheinlich noch machen, auch wenn man danach den ganzen Grusch wieder neu einstellen muß,.

Da die Kiste zwischendurch immer mal ein paar Sekunden gut lief, habe ich auch schon auf hakenden Einsteller getippt oder Wackelkontakt irgendwo in der Zündung.

Der linke Zylinder scheint auch irgendwie nicht so richtig zu laufen, obwohl kräftiger Funke vorhanden und Zündzeitpunkt auch stimmen dürfte (im Stand 2° vor OT).

Auf beiden Töpfen sind die Kerzen schwarz und naß.

Luftfilter ist keiner drauf, nur ein Stück Stoff, aber das dürfte ja eigentlich eher die entgegengesetzte Wirkung haben (zu mager).

 

Melde mich nach Prüfung Versteller!

 

Gruss

Tim


Hallo Tim,

wenn die so fett läuft könnten auch die Choke kolben undicht sein und nicht mehr richtig schließen.

Wenn sie nicht auf die Gemischschrauben reagiert sind div. kleine Kanäle im Vergaser dicht . Vergaser im Ultraschallbad reinigen. nicht mit Draht oä. in den Bohrungen rumstochern, kann im ungünstigsten Fall den Vergaser kosten, weil Bohrungen veränder werden.

Gruß Friedel


Hallo Friedel!

 

Danke für den Tip!

Ich tippe auch mittlerweile auf Vergaser obwohl zerlegt und geprüft, aber man kann nicht überall reingucken.

Wenn Sie läuft und ich ziehe am rechten Gaszug, dann dreht sie hoch, ziehe ich am linken, keine Reaktion.

Werde die Vergaser zerlegen und ins US-Bad tun, am besten im Beutel.

Gebe dann nochmal Rückmeldung ob es das war!

Bis dann

Tim


Moto Guzzi: 850 t3 cali 1 fehlzündungen
 
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