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60/40 95/5 usw. / A6 3,0 MT
Themenstarter
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Hallo, wer kann mir erklären, was die Unterschiede zwischen den einzelnen Gasgemischen sind, was besser oder vorteilhafter ist und welche Nachteile oder Schäden durch die einzelnen Qualitäten gegeben sein können. Ich fahre einen A6 3,0 MT , demnächst mit einer Landi Renzo mit Flashlube. Hat jemand Erfahrung mit Gas mit diesem Motor, Verbrauch, welche Anlage ..... Schon mal Danke an alle Antworter!! |
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Also im Sommer würd ich die mischung 40/60 (Propan/Butan) empfehlen, weil du einen höheren energiegehalt hast und mit dem Butan gibts bei höheren Temperaturen keine Probleme. Im Winter würde ich die 95/5 (Propan/Butan) empfehlen, weil bei tieferen Temperaturen unter 0°C das Butan anfängt flüssig zu werden und es setzt sich dann im tank ab (hängt natürlich vom gemisch ab, reines butan würde sich absetzen). 60/40 (Propan/Butan) kannst du natürlich auch fahren aber ist nicht so schön zu fahren damit.
Es hängt natürlich wieder vom Fahrzeug ab wie was besser läuft. Testen
Hallo,
was soll denn am Fahren mit 60/49 nicht so schön sein?
Ich habe mit 60/40 eine ca. 50km größere Reichweite als mit 95/5, was ich durchaus schön finde.
Das Problem mit dem flüssigen Butan unter O°C wird erst bei fast reinem Butan in unserer Gegen zum Problem. In Sibirien wird das allerdings anders aussehen. Ich habe hier auch schon ohne Probleme im Winter 60/40 getankt.
Im Sommer ist prinzipiel immer das Gas mit dem höheren Butan-Anteil zu empfehlen, wegen des höheren Energiegehalts, unabhängig vom Fahrzeug, denn Energie mag jeder Motor gerne.
Gruß,
Jörg
Butan wird bei und unter 0 Grad schwerelos(drucklos), weshalb es nicht mehr aus dem Tank kommt. Bei Unterflurtanks kann das sehr wohl zum Problem werden.
Butan hat einen höheren Energiegehalt wie schon gesagt wurde, aber es hat auch eine höhere Verbrennungstemperatur. Das kann bei Fahrzeugen deren Umrüstung sowieso nur mit Flash-Lube empfohlen wird zu Problemen mit den Ventilen und den Sitzen führen.
Wenn die Auswahl besteht was man tanken will würde ich immer das Gemisch tanken mit de das Fahrzeug programmiert wurde.
Senior Chaos Engineer
Kurzzusammenfassung:
Butan und Propan brauchen unterschiedlich viel Luft zum verbrennen. Je mehr Butan, desto weniger Gasvolumen muss dosiert werden damit Lambda=1 passt. Egal ob flüssig- oder gasförmig eingespritzt wird - jedes Piezoventil dosiert ein flüssiges bzw. gasförmiges VOLUMEN über eine Öffungsdauer ein und keine absolute Masse. Jede Lambda-Regelung eines Saugers regelt nur einen gewissen sinnvollen Bereich an Ventilöffnungszeiten aus, sehr starke Schwankungen der Kraftstoffqualität können zu einem "Endanschlag" der Regelung führen und damit zu einem unnötig fetten bzw. mageren Betrieb. Das Problem haben nicht nur LPGler, sondern auch die Alkoholfahrer.
Wichtig ist, auf welchen Kraftstoffmix dein Wagen abgestimmt wird. Wenn der mit 40/60 oder gar 20/80 Sommermischung abgestimmt ist, dann lass um Himmels Willen die Finger von 95/5 als Wintergas - es würde zu mager verbrennen und im Frühjahr brauchst du einen Satz neuer Ventile. Ist das Fahrzeug auf 95/5 abgestimmt, so hast du von 40/60 keinen Vorteil, da der Wagen unnötig fett fährt. SUper wäre, wenn das Fahrzeug auf 70/30 oder 60/40 sauber abgestimmt wird, denn dann hast du ein Fenster von etwa plusminus 15-20% Butananteil, den die Lambda-Regelung wegregeln kann.
Wünschenswert wäre, wenn eine DIN Vorschrift für LPG-Kraftstoffe endlich sowas wie 60/40 +/-15% festschreiben würde. Dass 95/5 als Autokraftstoff verkauft werden darf ist genauso krank wie ne 20/80 Mischung. Ein hoher Butananteil im Kraftstoff ist im Winter durchaus ein Problem. Butan entwickelt einen sehr geringen Dampfdruck. Eine Verdampferanlage braucht aber für die Sicherheitsventile, Strömungswiderstände der Leitungen und die Filter sowie den Vordruck des Druckreglers einen gewissen Mindestdruck, ansonsten geht zu wenig Gas durch. Zu wenig durchgehen heisst "zu mager". Zu mager heißt auf Dauer Motor kaputt. Eine Flüssigeinspritzer ist diesbezüglich unempfindlich, weil dieser selbst mit seiner Tankpumpe für ausreichend und temperaturunabhängigen Vordruck sorgt.