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"bekannte" Mängel und Autoverkauf

"bekannte" Mängel und Autoverkauf

Hallo,

 

ich überlege ob ich mein Auto zeitnah verkaufe. Am liebsten würde ich das Auto bei einem Händler in Zahlung geben und ein anderes Auto kaufen. Mir ist zwar klar, dass ich damit das meiste Geld "verliere" da der Händler auch noch was verdienen möchte, aber 1.) habe ich keine große Ahnung von Autos und kann in einer Verhandlung mit Privatpersonen ohnehin wenig entgegensetzen, 2.) habe ich keine große Überlappung zwischen Autokauf und -verkauf sodass die alte Kiste dann auch direkt weg ist und 3.) verspreche ich mir bei einem Ankauf durch einen Händler eine gewisse Sicherheit, dass der mir hinterher nicht noch ans Bein pinkeln kann und mir Mängel unterschieben möchte, da er das Auto vor dem Kauf sicherlich noch mal checken wird. Wenn ein Händler dann keinen Fehler findet hoffe ich, dass mir das später nicht noch aufs Brot geschmiert wird.

 

Warum leg ich soviel Wert auf diesen Punkt?

Ich weiß, dass mein Auto aktuell aktuell ein paar Mängel hat. Z.B. tritt Feuchtigkeit ins Auto ein wenn der Wagen bei starkem Regen im Freien steht. Nicht, dass hinterher das Auto unter Wasser steht, aber ein bisschen ist es dann doch. Darüber hinaus gibts noch ein anderes Problem mit meinem Tank...

 

Meine Frage: Da ich mich ungern nach dem Verkauf/Kauf mit einem Rechtsstreit oder ähnlichem auseinander setzen und mich auch nicht auf illegale Fährten bewegen möchte, ich aber auch nicht mehr als nötig dem Händler die Mängel unter die Nasen reiben möchte um den Wert nicht sonderlich zu drücken würde mich interessieren was ich bei einem Verkauf dem Händler mitteilen muss. Gibt es hierzu eine "Regelung"?

 

Danke im Voraus.


Von den Schaeden die du weisst solltes du berichten. Oder willst du nicht wissen was du kaufst? Du musst es immer auch von der anderen Seite sehen.

 

 

Ich vermute mal das dir die Rep von deinem Auto zu teuer ist und du deshalb den abgeben willst und vermutlich auch billig nen anderen haben willst. Das ist eine Rechnung die eigendlich fast nie aufgeht. Zu gut deutsch, du verkaufst ein Auto mit Wassereinbruch und kaputten Tank und bekommst ein Auto mit Kaputten Antrieb, Oelleck oder sonst was. ;)


  • 1x

Ob beim :) oder beim Privatmann: Ehrlich währt m. E. am längsten! Lies dich mal durch die zahlreichen ähnlich gelagerten Fälle (Beiträge) bzgl. nach dem Kauf erhobener Forderung nach einem Preisnachlass, Drohung mit dem RA, Rückgabe des Fahrzeugs etc. Beim Händler wird man dir die voraussichtlichen Reparaturkosten nennen können und es ist dann deine Entscheidung, dieses Wissen an den privaten Interessenten weiterzugeben und sich mit ihm zu einigen. Wenn die Differenz zwischen Händler und Privat nicht allzu groß sein sollte, würde ich mich dem Händler anvertrauen, weil es genug liebe Menschen gibt, die täglich darauf warten, dass morgens ein Dummer aus dem Bett kriecht und auf den wartest du doch bestimmt nicht:D


Auch ein Laie muss alle ihm bekannten Mängel beim Verkauf einer Sache dem Käufer mitteilen. Wobei die Gerichte dort sehr geringe Ansprüche stellen.

Außerdem hat der Käufer im Fall eines Falles den zugegebenermaßen schwierigen Job, den Beweis zu führen, dass der Verkäufer Kenntnis der Mängel hatte.


Achte bitte darauf, dass der Händler dein Fahrzeug wirklich in Zahlung nimmt, also kauft und nicht nur im Auftrag verkauft.

Ansonsten kann er Dir das alte Fahrzeug zurück geben oder Dir bei Nichtverkauf einen geringeren Preis dafür vorschlagen.


"bekannte" Mängel und Autoverkauf

Bald kann man keinen Gebrauchtwagen mehr kaufen, weil echt jeder nur noch bescheisst, wo es nur geht. Jemand anderem einen Wagen mit Mängeln andrehen wollen und diese verschweigen. Aber wehe, wenn man selbst einen Wagen mit solch einem Mangel kauft, dann ist das Geschrei immer groß und es wird mit Anwalt gedroht, als ob es kein morgen gäbe...:rolleyes::rolleyes: Und da ist es vollkommen egal, ob man sein Fahrzeug an einen Händler oder eine Privatperson verkauft... Um auf die Frage zu antworten: ja, es gibt eine Regelung, nennt sich Anstand und gesunder Menschenverstand!


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Steiche das "bald" und vertausche "kann" und "man" in deinem ersten Satz, ich finde man kanns schon lange nicht mehr ohne Bauchschmerzen tun.

Die Spannen, mit vergleichsweise wenig Aufwand deutliche Mehrerträge zu ergaunern sind eben riesig.

Überall wo schnelles Geld zu verdienen ist wird betrogen, also auch beim Autoverkauf.

Alleine wenn ich lese daß man davon ausgeht, daß der Kilometerzähler jedes dritten Gebrauchtwagens manipuliert ist.:eek:

Die Chance einen solchen zu erwischen ist riesig.

Diese Fahrzeuge (gerade "junge" Oberklasselimousinen) gehören in den Monaten zwischen letztem Besitzer und Käufer 3, 4, 5 verschiedenen Händlern. Der Käufer erfährt das natürlich nie, ebensowenig welche Metamorphose manch Wagen in dieser Zeit erfährt.

Passiert aber auch bei älteren, solange was zu verdienen ist.

AutoBild hat mal über den Fall eines weissen um die 20 Jahre alten Porsche 911 berichtet, der nach dem Ankauf beim Vorbesitzer über 6 Händlerhöfe ging, und auf seiner "Reise" scheibchenweise 240000km "verloren" hat.

Es gibt hier wohl kaum etwas was es nicht gibt.

Die Hemmschwelle sinkt umso anonymer das ganze wird. Früher kaufte man Autos vor Ort, heute übers internet und man fährt 700km quer durch Deutschland weil man vermeintlich 500€ "spart".

Autohandel ist ein knallhartes Geschäft. Wer überleben will muß gut sein.

Wers nicht ist, muß scheinbar zu anderen Mitteln greifen.

 

Ich glaube da, man ist im Gegenteil beim Kauf von Privat noch eher auf der sicheren Seite als beim ein oder anderen gewerblichen Vertriebsweg.

Ein undichtes Fenster ist doch noch das kleinste Problem.


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