BMW Design-Special

MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

BMW Design-Special - von der Idee über den Entwurf zum fertigen Modell.

Der Entstehungsprozess eines neuen Fahrzeugmodells erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren. Das Design ist der erste Schritt. Designer, Entwickler und Techniker können hierbei innerhalb eines zuvor vom BMW Chefdesigner Adrian van Hooydonk definierten Rahmens das Fahrzeug mit sehr großem kreativem Spielraum gestalten.

Designstudie BMW Vision ConnectedDrive

Wie soll die spätere Designstudie auf den Betrachter wirken, welche Lichtinszenierung unterstreicht die Linie des künftigen Fahrzeugs am besten? Das soll diese 3D-Computeranimation zeigen. Sie demonstriert die grundlegende Linienführung aus verschiedenen Perspektiven, illustriert aber auch die Lichteffekte, die später am Fahrzeug sichtbar sein sollen.

Computeranimation des Showcars
Showcar
Scheinwerfer Seitenspiegel

Entstehung eines Prototypen

Zu Beginn werden die grundlegenden Merkmale des zukünftigen Fahrzeugs fixiert und die erste Proportionsfindung erstellt, welche innerhalb des Designprozesses eine sehr hohe Bedeutung hat. Die Silhouette und die charakteristischen Linien des BMW Vision ConnectedDrive werden erarbeitet und sowohl im CAD-Verfahren am Computer als auch im Modell dargestellt.

Die Arbeit der BMW Designer: Vom Reißbrett zur Umsetzung
Die Arbeit der BMW Designer
Prototyp BMW Designer

Lichteffektdesign: Interieur und Exterieur

Die Lichtinszenierung ist wesentlicher Bestandteil der optischen Inszenierung des Vision ConnectedDrive. Berührungssensitive LED-Lichteffekte illustrieren die Bedienelemente des „Emotional Browser“ und symbolisieren den Informationsfluss im Fahrzeug. Aber auch das Exterieur wird mit Lichteffekten in Szene gesetzt. Hier ist die Montage dieser Lichtelemente zu sehen.

Konzeption und technische Realisierung
Mechaniker
Rücklicht LED Lampen

Fertigstellung des Prototypen

Der Prototyp wird manuell zusammengesetzt und alle Funktionen werden getestet. Für den Serienentwicklungsprozess ist die Feinarbeit an den Details von entscheidender Bedeutung. Das Team „Detail-Design“ bei BMW übernimmt dabei die Feinjustierung sämtlicher Elemente im Exterieur und Interieur des Modells bis zur vollendeten Formgebung.

Einblicke in die Montage der Karosserie bis hin zur Fertigstellung
Montage der Karosserie
LED Rücklicht BMW Vision ConnectedDrive

Studioaufnahmen des fertigen Vision ConnectedDrive

Der BMW Vision ConnectedDrive im Studio. Farbgebung und Farblauf der LEDs sollen den Informationsfluss im Fahrzeug sichtbar machen. Rot steht hierbei für Gefahr – als Warnfarbe vor Gefahrenquellen im Straßenverkehr. Blau steht für die Verbindung mit der Außenwelt (Infotainment) und Grün für die Verbindung mit den elektronischen Geräten der Insassen.

Das Concept Car in Szene gesetzt
Das Concept Car in Szene gesetzt
Autotür Autositz

BMW Vision ConnectedDrive auf dem Auto-Salon Genf

Die Studie des BMW Vision ConnectedDrive - erstmals ausgestellt auf dem Auto-Salon Genf 2011. Die Botschaft: Das Fahren in der Zukunft ist mittels der Vernetzung mit anderen Fahrzeugen und weiteren Informationsquellen durch maximalen Komfort geprägt. So kann das System einen freien Parkplatz am Zielort erkennen und auf Wunsch auch als Navigationsziel setzen.

Im Rampenlicht der Messebühne
Im Rampenlicht der Messebühne
Auto-Computer Vision ConnectedDrive

Das vernetzte Auto: Sicherheit und Verkehrslenkung

Die Autos der Zukunft sollen nicht nur komfortabler, sondern auch sicherer werden. Durch die Vernetzung erkennt das System etwa verdeckte Kollisionshindernisse. Auch Informationen über eine defekte Ampel werden dem Fahrer angezeigt, und auch auf überraschend auftretende Gefahrensituationen soll das System reagieren können – schneller, als dies der Fahrer könnte.

Präsentation auf dem Genfer Salon
Präsentation auf dem Auto-Salon Genf
Auto Felge Vision ConnectedDrive

Der "Emotional Browser"

Der BMW Vision ConnectedDrive soll aktuelle und zukünftige Möglichkeiten der Vernetzung zwischen Fahrzeug, Fahrer und Umwelt demonstrieren. Jürgen Schröder, Leiter Interface und Detaildesign BMW Automobile, erläutert die Vision des "Emotional Browser": "Die Kommunikation zwischen Beifahrer und Fahrer ist ein wesentliches Inszenierungselement des Konzeptes".

Neuartiges Interface zwischen Mensch und Fahrzeug
BMW Designer Jürgen Schröder
Vision ConnectedDrive LED Emotional Browser
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Der BMW der Zukunft

Fliegendes Spacemobil oder sicherer Weggefährte - was erwartest Du von den Autos der Zukunft?

Was wünschst Du Dir vom vernetzten Auto der Zukunft?

Ein Mann mit Weitblick - Interview mit BMW Chefdesigner Adrian van Hooydonk

Ästhetik zählt bei BMW ebenso wie Technik und Sicherheit. Ein Leitsatz, den Adrian van Hooydonk in fast 20 Jahren Tätigkeit für BMW verinnerlicht hat. Seit 2009 leitet der 47-jährige Niederländer das rund 500 Mitarbeiter starke BMW Kreativteam als Chefdesigner. Der Redaktion von BMW Inspirationen gibt er Einblicke in seine Arbeit.

Adrian van Hooydonk Interview Videointerview mit Adrian van Hooydonk

Herr van Hooydonk, hatten Sie schon immer ein Faible für Automobildesign?

Zitat:

„Wie viele andere Jungs fand ich Autos spannend. Ich habe aber auch früh Interesse am Zeichnen bekommen. So studierte ich an der TU Delft Design und arbeitete dann als selbstständiger Industriedesigner. Nach Entwürfen für einen Autozulieferer absol- vierte ich ein Aufbaustudium am Art Center im schweizerischen Vevey. Dabei kam ich bereits in Kontakt mit BMW und entschied mich nach dem Abschluss für ein Angebot. Seither arbeite ich hier.“

Fließt neben allen neuen Impulsen auch die lange BMW Design-Tradition in Ihre Arbeit mit ein?

Zitat:

„Absolut. Wir Designer sind stolz auf die Firmengeschichte und gehen gern in unsere Museen und Hallen mit klassischen Autos. Jeder BMW hat auch heute noch zwei Rund- scheinwerfer pro Seite und diese typische Doppelnieren-Grillform als Elemente, mit denen wir spielen. Aber die Technik entwickelt sich ja auch rapide weiter, und wir wollen ein Design machen, das authentisch ist und das widerspiegelt. Es heißt ja, man muss die Flamme und nicht die Asche pflegen.“

Wenn Sie bestehende Reihen ändern, haben Sie völlig freie Hand, oder wird schrittweise weiterentwickelt?

Zitat:

„BMW stand immer für eine Kombination aus Sportlichkeit und Eleganz. Aber wie man sie ausdrückt, ist eine Frage des Zeitgeists. Von uns erwartet man, den Zeitgeist von morgen zu erspüren. Das Unternehmen verlangt von uns Weitblick und gibt uns sehr große Freiheiten. Aktuell arbeiten wir an Modellen für 2014/2015. Fahrzeuge, die noch im Jahr 2022 und länger gefahren werden.“

Legen Sie als Chefdesigner auch persönlich Hand an?

Zitat:

„Ich gestalte in 90 Prozent meiner Zeit mit – vor allem in Gesprächen darüber, wohin wir wollen. Und weil es unter Designern leichter ist, schnell etwas zu skizzieren, als lange zu reden, greife ich dabei auch zum Stift oder arbeite direkt am Modell.“

Wie viel van Hooydonk steckt denn in der aktuellen Produkt- Palette von BMW?

Zitat:

„Ich bin seit zwei Jahren für alle Marken der BMW Group verantwortlich, nur für BMW aber schon seit 2004. Wenn jetzt der neue BMW 3er kommt, ist fast die gesamte Palette unter meiner Leitung entstanden.“

Fließen neben Visionen und betriebsinternen Vorgaben auch externe Faktoren wie etwa Nachhaltigkeit in Ihre Arbeit mit ein?

Zitat:

„Als Industriedesigner muss man auch mit Rohstoffen verantwortlich um- gehen. BMW hat in den letzten Jahren viel in Elektrofahrzeuge investiert. Das Ganze hätte man nicht unbedingt neu gestalten müssen und die Technik in ein herkömmliches Auto einbauen können. BMW hat aber den mutigeren Weg gewählt und gesagt, wenn die Elektromobilität kommt, dann sollte man wegen des Technologiesprungs das Auto komplett neu definieren. Wir haben die Chance gesehen, diese neue Art von Mobilität mit einer neuen Ästhetik zu versehen und klarzumachen: Nachhaltigkeit kann attraktiv sein.“

Apropos Attraktivität: Stimmt es, dass man sich in einem schönen Auto besser fühlt?

Zitat:

„Ich glaube schon. Ein Premium-Produkt sollte die Menschen ansprechen. Wenn ein Mensch die Wahl hat, wird er sich immer für ein Produkt entscheiden, das ihm persönlich zusagt.“

In der Münchner BMW Welt steht ein Design-Konfigurator, mit dem Kunden ihr Fahrzeug von der Farbe bis zum Interieur selbst gestalten können. Ist es denkbar, dass sich Autos je nach Stimmung und Bedürfnis modifizieren lassen?

Zitat:

„In Sachen Technik kann man Autos schon jetzt während der Fahrt elektronisch anders konfigurieren, zum Beispiel das Fahrwerk auf sportlich verstellen. Schwieriger sind Karosserie und Farbe. Aber auch da schließe ich nicht aus, dass wir in Zukunft flexibler werden.“

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Kommentare: 65

31.03.2012 18:48    |    UHU1979

Hier erhält man ja einen sehr schönen Einblick – gerade bei den Videos – von der Zeichnung, der kreativen Entstehung über die handwerkliche Entstehung des Modells bis hin zur Messepräsentation des Konzeptes. Das finde ich interessant und sehenswert. Danke dafür.

 

Zur Studie: Besonders gefallen mir beim Design die Gestaltung der BMW-Nieren/Frontscheinwerfer (viel besser als bei der Studie 328 Roadster Hommage ) sowie die Türen, die so wohl leider nie in Serie kommen werden. Die Idee mit den farbigen Lichtern zur Verdeutlichung der vernetzten Kommunikation ist etwas bunt und vielleicht nicht selbsterklärend und wird nur durch die ergänzenden Videos etwas klarer.

Zitat:

Die Kommunikation zwischen Beifahrer und Fahrer ist ein wesentliches Inszenierungselement des Konzeptes

Hier stellt sich die Frage, inwieweit derartiges technisch unterstützt werden muss, wenn man doch nebeneinander sitzt und miteinander reden kann. Interessanter ist der Aspekt der vernetzten Kommunikation mit der Umgebung, da sehe ich zunächst etwas konservativ in erster Linie Vorteile und Sinnhaftigkeit im Bereich der Sicherheit. Immerhin ist für mich Autofahren ein privater Akt, bei dem ich zum gewissen Maß auch bewusst nicht-kommunikativ sein will, was sich beim ÖPNV nicht vermeiden lässt (man ist ja in der Öffentlichkeit).

 

Zitat:

BMW hat aber den mutigeren Weg gewählt und gesagt, wenn die Elektromobilität kommt, dann sollte man wegen des Technologiesprungs das Auto komplett neu definieren. Wir haben die Chance gesehen, diese neue Art von Mobilität mit einer neuen Ästhetik zu versehen und klarzumachen: Nachhaltigkeit kann attraktiv sein.

Das finde ich persönlich gut. Getreu dem alten Grundsatz "Form follows function" ergeben neue Konzepte die Möglichkeit zu neuen Proportionen und Formen, weshalb man diesen Technologiesprung auch nutzen sollte für eine neue Stufe des Designs. Leider habe ich bei vielen Modellen aktuell den Eindruck, sie sind "überdesignt", ein etwas rationaleres Auftreten des technischen Produktes Fzg. täte vielen (Brot-und-Butter)Fahrzeugen gut.

 

Zitat:

Fahrzeug von der Farbe bis zum Interieur selbst gestalten können

Wenn ich die Oberfläche meines PC-Desktops individuell konfigurieren kann, warum sollte das nicht bei HMI-Bedienflächen wie z.B. dem Bordcomputer oder Navidesktop im Auto funktionieren. Man muss es ja nicht so lieblos gestalten wie Renault. Gerade die Option der Farbwahl der Tachobeleuchtung, Hintergrundfarbe der Instrumente und welche Instrumente überhaupt beleuchtet/angezeigt werden sollen, würden schon viel in dieser Hinsicht beitragen.

 

Und jetzt habe ich mich 30 Min mit der Marke BMW beschäftigt. ;)


01.04.2012 23:10    |    Olli the Driver

Sehr interessant hier mal solche Einblicke zu bekommen. Schade nur das man das so gut versteckt hat und wohl nur wenige User dieses Material zu sehen bekommen. Nut wurde hier eine Studie gezeigt bei der die Designer freie Hand haben. Wäre jetzt noch nett zu sehen wie das Design eines Serienmodells entwickelt wird.


02.04.2012 13:03    |    pieb

BMW baut seit je her schöne Autos, wenn ich die Wahl habe, wird es entweder ein BMW oder ain Audi...:)

 

Allerdings schafft es auch gerade BMW immer wieder Designtechnisch zu schwanken - mein liebstes Beispiel 1er BMW, der erste gefällt mir richtig gut, das neue Model gefällt mir überhaupt nicht, obwohl nur Details verändert wurden, ich konnte ihn mir auch nicht durch häufiges anschauen gefälliger reden...

 

Bekanntestes Beispiel wird allerdings der Bangle 5er sein, mir gefallen alles 5er, ausnahmslos - allerdings war dieser ja auch der Designaufreger schlechthin.

 

Aber das schlimmste ist, dass die tollen Sechszylinder-Motoren immer weiter nach hinten rücken - diese Motoren sind für mich BMW...


02.04.2012 13:05    |    AR147

Es zählt aber leider, was rauskommt. Und da ist leider ein italienischer Affe mit einem Stock noch besser als ein Deutscher mit 20 Super-CAD-Computern und Virtual-Reality-Cages :D :D :D

 

"Zeitgeist ausdrücken" ist schon der nächste Fehler. Gute Autos sind doch zeitlos und beugen sich nicht so etwas unwichtigem wie dem Zeitgeist.


02.04.2012 18:14    |    91melissa

Zitat:

Allerdings schafft es auch gerade BMW immer wieder Designtechnisch zu schwanken - mein liebstes Beispiel 1er BMW, der erste gefällt mir richtig gut, das neue Model gefällt mir überhaupt nicht, obwohl nur Details verändert wurden, ich konnte ihn mir auch nicht durch häufiges anschauen gefälliger reden...

Ja, da muss ich dir recht geben. Mir gefallen die die neuen Modelle genauso wenig. Es erinnert mich iwie an ein Nagetier, frag mich nicht wieso.

Ist aber bei dem 7er genauso. Die alten Modelle gefallen mir so wahnsinnig gut. Mein Vater fährt einen von 2004 und ich muss ehrlich gestehen, der gefällt mir viel besser.

 

Aber, was soll man schon sagen. Wie wir letztens schon in Kunstgeschichte diskutiert haben: "Kunst sperrt sich jeder Definition." :)

 

 

Zitat:

Wäre jetzt noch nett zu sehen wie das Design eines Serienmodells entwickelt wird.

Ich weiß zwar nicht woher du kommst, aber falls du aus der Region München wohnst: die Ausstellung in der Pinakothek der Moderne wäre vielleicht etwas für dich.

Vor ein paar Woche war ich dort mit der Schule und da gibt es auch eine kleine Ausstellung von BMW. Und an den Monitoren zeigen sie auch, wie die Autos von Anfang an hergestellt werden.


03.04.2012 09:29    |    pieb

Zitat:

Es zählt aber leider, was rauskommt. Und da ist leider ein italienischer Affe mit einem Stock noch besser als ein Deutscher mit 20 Super-CAD-Computern und Virtual-Reality-Cages

Nun, auch das ist natürlich Geschmackssache, die Italiener bauen sicher schicke Autos, ich würde aber nicht behaupten dass BMW/Audi schlechtere Designs haben. Diese Hersteller machen eben anderes Design - Design das ich mir eher kaufe als ein Italienisches, denn an den Italienischen hat man sich schnell satt gesehen.

 

Mein liebstes BMW-Kind ist der 5er, die gefallen mir aus jeder Baureihe - einfach schöne Autos. Nur die Innenräume könnten etwas mehr Emotionen vertragen. Das war für mich damals der Ausschlaggebende Punkt mir den Audi zu holen statt den BMW, wobei Audi da mittlerweile auch sehr stark nachgelassen hat.


03.04.2012 12:24    |    91melissa

Zitat:

Nun, auch das ist natürlich Geschmackssache, die Italiener bauen sicher schicke Autos, ich würde aber nicht behaupten dass BMW/Audi schlechtere Designs haben. Diese Hersteller machen eben anderes Design - Design das ich mir eher kaufe als ein Italienisches, denn an den Italienischen hat man sich schnell satt gesehen.

Da hast du recht. Ich mein, BMW oder Audi, das sind Autos die etwas haben, was andere Autos Designtechnisch gesehen nicht haben. Egal ob Tag oder Nacht, man kann diese Autos schon von meilenweiter Entfernung erkennen, dass es sich um einen BMW oder Audi handelt. :))


03.04.2012 20:33    |    bronx.1965

BMW steht für Sportlichkeit. Mehr als jede andere deutsche Premium-Marke. Das sollte sich auch im Design widerspiegeln. Ich vermisse bei den aktuellen Modellen eine gewisse "Leichtigkeit" im Auftritt.

Als einer der wenigen Hersteller pflegt BMW dagegen die Fahrzeugproportionen der klassischen Limousine.

Kurzer vorderer Überhang, lange Haube, das Maß zwischen dem Mittelpunkt des Vorderrades und der A-Säule ist immer größer, als das zum vorderen Stoßfänger. Der hintere Überhang ist deutlich länger.

Für mich ein ganz wichtiger ästhetischer Aspekt, als Freund von klassischen Limousinen.

Für die Zukunft würde ich mir ein noch klareres Design wünschen, ohne den derzeit praktizierten Überfluss an sinnlosen Sicken und Kanten, welchen andere Hersteller derzeit pflegen. Will sagen, ich hoffe, BMW springt nicht auf diesen Zug auf.

Als optischer Meilenstein gilt für mich bis heute Klaus Luthes E-30 Entwurf. Eine Formensprache, die aus jedem Sichtwinkel stimmig erscheint und den Gedanken der fahraktiven, sportlichen Limousine perfekt inszeniert!

Ebenso wichtig ist als gestalterisches Element die Leuchtengrafik. Einen BMW erkannte man früher immer. Auch im Dunkeln. In Zeiten von LED und Tagfahrlicht ist BMW gut beraten, nicht auf Lösungen zu setzen, die Autos wie aufgemotzte Kirmesfahrzeuge aussehen lassen.

Motoren technisch hoffe ich, das BMW den Reihensechser nicht ganz beerdigt. Man kann sich natürlich nicht dem Spargedanken verschließen, auch der Flottenverbrauch soll ja herab gesetzt werden. Dennoch hoffe ich, ein Sechszylinder bleibt zumindest optional verfügbar. Egal, ob Ier, 3er, oder größer.


04.04.2012 15:45    |    PreEvo

och nö, bitte keinen Migranten-Benz...


04.04.2012 19:05    |    BlackTM

Das Special auf MT ist eine schöne Geschichte, finde ich. Es ist nur schade das es z.T. mit schlecht durchdachten Anfeindungen kommentiert wird statt einem Austausch von Meinungen oder Wissen, wofür ein solcher Diskussionsbereich eher vorgesehen ist.

Das vorgestellte Konzept der optischen Rückmeldung von Fahrzeugzuständen überzeugt ebenfalls und wirkt vertraut. Hoffen wir mal das es sich durchsetzt, ggf. auch industrieweit.

 

MfG BlackTM


04.04.2012 19:51    |    elseuwe

Ich wünsche mir ein Auto,das bequem und komfortabel ist.An erster Stelle steht die Zuverlässigkeit.Ich wünsche mir Motoren,so robust wie die alten Mercedes und BMW Motoren,aber so dynamisch wie die modernen Motoren.Die heutige Technik ist viel zu anfällig.Ich will keine Spurhaltesysteme und wie sie alle heißen,ich will selbst mein Auto fahren.Autos müssen heute nicht mehr rosten,Radaufhängungen müssen nicht nach 80.000km verschlissen sein.Man kann all diese Teile wesentlich langlebiger herstellen,aber man macht es nicht,weil der Umsatz stimmen muß.All das finde ich sehr bedauerlich und verbreitet beim Käufer sehr oft Frust,und trägt nicht zur Kundenbindung bei.


04.04.2012 20:27    |    Ingo.M

Design ist immer Geschmackssache, auch sonst gibt es verschiedene Geschmäcker, so schön sportliche Autos auch aussehen, so haben höhere Autos mit bequemen Einstig und besserer Sicht eben auch ihre Vorteile (und natürlich auch Nachteile wie höherer Schwerpunkt, windanfälligkeit usw.).

Sicherlich sind Hilfssysteme im Auto nicht verkehrt, für den täglichen Arbeitsweg wünsche ich mir ab und zu auch den "Autopiloten" so daß man die Augen noch mal zu machen kann.

Wichtig wäre für mich auch die Verbesserung der Qualität/Haltbarkeit.

Allerdings werden neue Autos immer schwerer, größer usw., was mir persönlich gar nicht gefällt, ist doch schon Wahrnsinn daß man um 75 Kg Fahrer +evl. etwas Gepäck von A-B zu transportieren Autos von 2 Tonnen Gewicht hat, da macht der Fahrer gerade noch 5% der bewegten Masse aus:rolleyes: und da wundern sich noch Leute über den Verbrauch neuer Autos:rolleyes:.

Mein Traum wäre ein 2 sitziges Auto (ähnlich wie mein jetziger Smart) nur leichter (max. 500Kg), sparsamer (3L/100Km) aber trotzdem min. so spritzig (0-100 unter 10sec., Vmax. min. 160Km/H). Evl. sogar ein kleiner günstiger 1-Sitzer (als Zweitwagen für Pendler), den könnte man mit 300Kg und einem Realverbrauch von 2,5L/100Km realisieren, und das ohne auf Komfort zu verzichten.

Schön wären auch mal alternativen zum teuren, "giftigen" Akku, zB. Bremsenergie Rückgewinnung durch einen Schwungradspeicher (deutlich günstiger und umweltfreundlich, Porsche macht es vor, und Volvo will da wohl auch hin). Auch ist Erdgas mitlerweile fast in Vergessenheit geraten, man hört nur immer Elektro, klar, Strom kommt ja auch aus der Steckdose und produziert so keine sichtbaren Abgase:rolleyes:, und die extrem teuren und giftigen Akkus sind ja auch absolut grün, mal ganz davon abgesehen daß wenn Jeder elektrisch fahren würde, man warscheinlich einige Kohlekraft oder auch Atomkraftwerke bauen müßte.

Gruß Ingo


04.04.2012 22:32    |    Pedalverwechsler

Ursprünglich hatte ich sowohl

 

1.) [x] Einfachere und immer aktuelle Navigation (z.B. dynamische Routenwahl, autom. Parkplatzsuche)

 

als auch

 

2.) [x] Das Auto empfängt Daten z.B. von Ampeln, Verkehrsleitsystemen, anderen Kfz oder Stauinfodiensten und informiert mich über Wichtiges

 

angekreuzt, übernommen wurde leider nur Kreuzchen 1. Schade, denn eigentlich war mir Punkt 2 fast sogar noch wichtiger.

 

 

Ich gehöre mit meinen 19 Jahren zu der Sorte von Autofahrern, die gerne selber die volle Kontrolle haben. Ich erkenne den Sinn hinter vielen Features gerade im Bereich der Sicherheit, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen sind, seien dies Spurverlassenswarner, Auffahrunfall-Warnsysteme, Toter-Winkel-Warnsysteme, usw. Teilweise nutze ich diese auch gerne mal, wenn die Situation es erfordert bzw. ermöglicht.

Unterm Strich jedoch möchte ich fahren, nichts anderes. Ich möchte den Spaß der Geschwindigkeit erleben, das Gefühl der Kontrolle über das Fahrzeug spüren, den Grenzbereich des fahrerisch Möglichen ausloten. Ich möchte nicht in einem Auto sitzen, dass mich alleine von A nach B bringt, dass eigenständig seinen Parkplatz in der Tiefgarage findet, und mir dann in weiteren Entwicklungsstufen womöglich auch noch Spaghetti kocht. Ich möchte all diese Dinge selber machen, selber er"fahren", bzw. Kochen dann zuhause. :D

Darum auch meine Auswahl oben - ich wünsche mir vielmehr, dass mich das Auto bei obigem unterstützt, nicht mir die Arbeit abnimmt. Beispiele dafür sind die Kommunikation mit anderen Fahrzeugen, um mich frühestmöglich vor z.B. einem großen Schlagloch in der Straße oder einem Stauende hinter einer Kurve zu warnen. Das sind Features, die nicht ins eigentliche Geschehen des Fahrens eingreifen, mich jedoch darin unterstützen, früher bessere Entscheidungen treffen zu können. Ansonsten möchte ich die Verantwortung haben.

 

Ich respektiere jedoch, dass andere Menschen andere Prioritäten/Einstellungen haben, was das betrifft. Daher begrüße ich grundsätzlich die Entwicklung auch solcher Systeme, die mir eher zuwider sind, wie beispielsweise autonomes Fahren. Ich bin überzeugt davon, dass solche Technologien den Straßenverkehr sicherer machen, und gerade solchen Menschen helfen, sicherer und entspannter ans Ziel zu kommen, die dem Autofahren nichts abgewinnen können.

 

Gleichzeitig hoffe ich aber auch, dass BMW nicht sich völlig dem Automatisierungswahn hingibt, und Menschen wie mich vergisst, die die ursprüngliche Art des Fahrens lieben und immer bevorzugen werden. :)


04.04.2012 23:53    |    Juergen 24

Die Sache ist doch ganz einfach! Gitte hat doch schon gesungen: "Ich will ´nen´Cowboy als Mann" und so ist es heute auch noch! Und was braucht ein Cowboy? Genau, ein Pferd und zwar ein schönes Exemplar, sonst hat er keine Chance beim weiblichen Geschlecht . Heute ist das Pferd durch das Auto ersetzt worden, aber die Gefühle haben sich nicht verändert. Und diese Gefühle müssen von den Automobilherstellern transportiert werden, falls nicht, fahren demnächst allle Cowboys Bus oder Bahn! Diese Gefühle werden aber nicht durch immer mehr Technik transportiert, warum wollen denn alle einen alten Ford Mustang? Kaum Technik aber ein kleines Pferd im Kühlergrill, zwar auch Kult, aber dem Grunde nach die Sehnsucht nach absoluter Freiheit. Wenn ich heute 18 Jahre alt wäre und hätte gerade meinen Führerschein gemacht, würde ich bestimmt kein Prospekt vom neuen "Up" von VW nachts durchblättern oder mich im Internet informieren; nein ich würde lieber weiter zu Fuß gehen, weil "Up" fahren wäre noch schlimmer. Hier geht es zwar um BMW, aber meine Meinung ist bestimmt auf jede Marke übertragbar. Damit hier kein falscher Eindruck entsteht, der Cowboy kann natürlich auch ein Cowgirl sein!


05.04.2012 10:02    |    Sven_Bo

Was haben die Leute früher über das "Einheitsdesign" von Mercedes und Audi gemeckert - was macht BMW heute ???

Nahezu alle Fahrzeuge ob 1er, 3er, 5er und 7er sehen von vorne fast nahezu identisch aus - das nenne ich mal Designvielfalt !


05.04.2012 12:57    |    spillerkiller

Beeindruckend, aber was ist das Ziel, was will BMW damit erreichen?

 

Die Fahrzeuge optisch aufwerten um die überhöhten Preise zu rechfertigen?


05.04.2012 13:29    |    Bad Black RP

Die neuen BMW´s sind dermassen hässlich. Allein dieser 5er GT das auto hat nichts Sportliches ist viel zu groß geraten.

Alles was nach 2007/08 kam ist optisch totaler Mist.

Und auch wenn ich diesen Hype um Audi übertrieben finde, die wurden nicht umsonst aufgekauft, ist das Design von Audi dem von BMW weit davongeflattert.


05.04.2012 15:09    |    Poloweb

Interessanter Einblick...Was die Designer erreichen wollen spielt doch im Endeffekt eigentlich keine Rolle, wenn es den Menschen die es kaufen sollen nicht gefällt. Man könnte doch heute sicher schon stromlinienförmige Fahrzeuge mit geringem Luftwiderstand bauen, die dann auch noch wenig verbrauchen.

 

Aber sowas will eben die Mehrheit der Kundschaft nicht. Wie sagte damals Colani: "Wenn wir so weitermachen sind wir in ein paar Jahren nur noch Teilelieferanten für die Asiaten."


06.04.2012 11:50    |    MichaelN

Mir fällt es sowohl bei BMW, als auch bei Audi und Mercedes, schwer die Modelle voneinander zu unterscheiden. Das Markengesicht ist so ausgeprägt, das die minimalen Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen nur noch für Fans der Marke unterscheidbar sind.


06.04.2012 15:24    |    arharis

Mir fehlt der Punkt:

[x] Eine saubere Optik ohne sinnlosen Sicken, Kanten und kein Aggro-look.

 

Zitat:

Man könnte doch heute sicher schon stromlinienförmige Fahrzeuge mit geringem Luftwiderstand bauen, die dann auch noch wenig verbrauchen.

Nein, leider nicht.

Wegen Fußgängerschutz müssen die neuen Autos eine hochgezogene Frontpartie haben und damit verbundene ungünstige Aerodynamik.

 

Wobei ich muss sagen, bei BMW geht es noch, viel schlimmer ist es bei Mercedes. Nasenbären, wohin das Auge reicht.

Der aktuelle CLS sieht imho am schlimmsten aus, wie eine alte asiatische Transe auf Steroiden. :rolleyes:


06.04.2012 17:32    |    klebfix

Hallo,

 

beim BMW finde ich das Innenleben nicht gerade Spannend... Man hat in den letzten Jahren zu wenig Veränderungen gemacht... Was mir an den neuen Modellen nicht gefällt, ist die gerade Kante in der Haube.... Sonst ist z.b. der 3er und 5er ein toller Wagen geworden...


06.04.2012 18:27    |    Audiwanted

Hallochjen

 

Wow bin echt begeistert mit welcher Hingabe und Detailverliebtheit so ein Concept Auto entsteht.

Mann kann ganz deutlich rauslesen das LED wirklich die Zukunft sein wird oder vielleicht sogar schon ist.

Mir persönlich gefällt der Wagen sehr gut sehr schöne Form auch das die Niren nach unten zeigen find ich echt interessant.

Mit den Türen wird es wohl noch einiges an Verbesserung zu machen sein aber die Idee find ich interessant vorallem auch Praktisch (Aussteigen etc.).

 

Wirklich sehr ineressant vielen Dank an Motor-Talk & BMW für diese Einblicke.

 

Was mich aber interessiert ist: Welcher Antrieb ist dafür gedacht? Elektro?


07.04.2012 01:20    |    BMWpower55

Hallo,

der neue 3er kann endlich den E46 ablösen, der E90 war ja mal hässlich und hatte kaum technische Erneuerungen mit sich gebracht!

Was sich bei BMW unbedingt ändern muss ist der Service in den Autohäusern (Kundenservice) !!!

Die sind echt unfreundlich, bitten dich sofort zur Kasse anstatt mal selbstständig eine schnelle Kulanz anfrage zumachen!

 

MFG BMWpower55


08.04.2012 02:42    |    DJ_Grony

Sehr interessant...

Wie schon von anderen erwähnt, wäre es sicher interessant, wie die Entwicklung und Anwendung des Designs bei den Serienversionen vonstatten geht...

Ebenfalls interessant wäre es zu erfahren, wie BMW die Wünsche und Äusserungen von Kunden und Usern von Foren auswertet und die in das Design einbringt... z.B. bei Facelifts könnte man davon ausgehen, dass der Hersteller auf Rückmeldungen eingeht, um so das Facelift den Wünschen anzupassen...


08.04.2012 13:19    |    Mountainbiker2

Das BMW-Design unterliegt doch erheblichen Schwankungen, beim E46 noch wunderschöne, fließende Linien, beim Nachfolger E90 verwirrende Flächen, willkürliche Knicke, einfach kein vernünftiges Konzept.

 

Auch der Nachfolger wird es vermutlich nicht zur Design-Ikone bringen.

 

Da lobe ich mir die klare Formensprache von Audi mit wenigen, aber treffsicher gesetzten Akzenten.

Nach 11 Jahren BMW bin ich angesichts der aktuellen Entgleisungen reumütig wieder in die Arme des VW-Konzerns zurückgekehrt.


08.04.2012 18:17    |    Tube Amplifier

Das Design wird sich letztendlich der Effizienz unterordnen.

Stromverbrauch reduzieren durch bedarfsgerechte Abschaltung von nicht benötigten Komponenten, sparsame Verbraucher (Laser, LED Licht), Reduktion von Reibungsverlusten, pneumatische Ventilsteuerungen mit neuen Steuerzeitprofilen und thermische sowie kinetische Energierückgewinnung um den ideal des adiabatischen Motors möglichst nahe zu kommen.

Es werden in naher Zukunft effizientere Photovoltaikfolien, Displays (OLED) sowie Lichtsysteme (OLED, LASER) auf dem Markt kommen die bis dato nicht geglaubte Designmöglichkeiten eröffnen (auch in 3D).

 

Wahrscheinlich werden in mittlerer Zukunft die nicht tragenden Karosserieteile aus weniger energiezerrenden Kunsstoffen statt Stahl bestehen.

Kevlararmierungen, GFK, CFK sind an bestimmten Stellen vorstellbar.

 

Aufgrunde der neuen Materialien werden neue Karosserievarianten möglich die bis dato undenkbar waren.

Das Design wird neue Aufgaben wie Verantwortung gegenüber der Natur (ER), Sozialverträglichkeit und technische Exzellenz zusätzlich übernehmen müssen.

 

Eine interessante Idee hätte ich wie man die kinetische Energie des Fahrzeuges zu einem gewissen Teil wieder als elektrische Energie rückgewinnen kann, das möchte ich aber nicht öffentlich posten weil es da vermutlich noch kein Patent gibt.

 

Wenn man fächerübergreifend vernetzt denkt gibt es noch viele Einsparugsmöglichkeiten.


08.04.2012 18:25    |    Tube Amplifier

Das Design wird sich letztendlich der Effizienz unterordnen.

 

1. Stromverbrauch reduzieren durch bedarfsgerechte Abschaltung von nicht benötigten Komponenten.

2. Sparsame Verbraucher Laser/ OLED/ LED Licht, Beleuchtung

3. Reibungsoptimierung durch Vergütungen, Beschichtungen, Teflon

4. Wirkungsgrad steigern durch variable Verdichtungsverhältnisse sowie pneumatische Ventilsteuerungen

5. Gewichtsreduktion durch Kunststoffe für Karosserieteile.

6. Kinetische und thermische Energierückgewinnung.

7. Energieerzeugung

8. Reduktion des Luftwiderstandes durch neue Formen und Oberflächen.

9. Das Design wird in Zukunft zusätzlich die soziale Verantwortung (SR), Verantwortung gegenüber der Natur (ER) sowie die technische Exzellenz auszudrücken haben.

 

Eine interessante Idee hätte ich wie man die kinetische Energie eines Fahrzeuges zu einem gewissen Teil wieder als elektrische Energie rückgewinnen kann, das möchte ich hier aber nicht öffentlich posten weil es da vermutlich noch kein Patent gibt.


09.04.2012 22:42    |    UHU1979

Zitat:

soziale Verantwortung (SR)

Inwiefern?


10.04.2012 19:15    |    TDI ASZ

Hallo ihr lieben BMW-Designer,

 

etwas am Thema vorbei möchte ich nicht diesen Entwicklungsprozess beurteilen, sondern

 

ich habe ein dringendes Anliegen: Möglichst schnell ein facelift für die Front des neuen 1-er!

 

Die Front ist so unharmonisch und ausdruckslos geraten, dass es eine Schande ist für einen neuen BMW.

 

Sieht man von vorne den neuer 3-er neben dem neuen 1-er, dann sieht man was möglich ist.

 

Für den 3-er ein absolutes Kompliment!

 

Aber wer hat dieses 1-er Design verbrochen? Die ersten Bilder Der 1-er M-Klasse Front tun auch richtig weh!

 

Gebt ihm eine Chance es schnell besser zu machen.

 

Dann wird der 1-er auch endlich besser verkauft, dann bin auch ich dabei!

 

Gruß

von einem treuen BMW-Fan, der sich nochmal den letzten 1-er mit Hinterradantrieb zulegen möchte.


10.04.2012 19:16    |    pixelaim

Auf alle Fälle ein sehr, sehr interessanter Einblick, vielen Dank dafür!

Ich bin schon sehr auf den 25. Mai gespannt, wenn ich mir in München das Designstudio anschaue. :)

 

Respekt vor allem für das tolle Scheinwerfer-Design! (Beim neuen 3er sind die Scheinwerfer der absolute Wahnsinn!)


10.04.2012 19:33    |    BMW-Rene

Naja was soll man hier noch viel schreiben...?!

 

BMW sagt doch schon alles.... Freude am Fahren! ...dabei wird es auch immer bleiben!

 

Für mich wird es immr BMW bleiben!

 

Gruß


10.04.2012 19:48    |    BimmerForOne

Das Design dieses Concepts ist sehr sehr schön, ich stehe auf breite Nieren.

Dieses Concept als geschlossene Variante und mit einem schönen M Motor, könnte ich mir gut als M Sportwagen vorstellen ;-)


10.04.2012 20:56    |    BMWler89

Heutzutage gibt es ja einige Designvariationen die in den modernen Automobilen vorkommen. Und die Geschmäcker sind bekanntlich auch unterschiedlich.

Bei mir steht Sportlichkeit und zugleich Eleganz im Vordergrund. Und ich muss sagen, dass BMW in dieser Hinsicht für mich ganz oben steht.

Es gibt BMW Modelle, bei denen mir das Design sehr gut gefällt und bei anderen weniger gut. Ein Markenzeichen ist und wird auch hoffentlich der Nierengrill vorne bleiben! Es lässt den BMW agressiv und auffallend wirken. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Runden Standlichter auch bekannt unter den Namen "Angel Eyes". Mich hat es sehr gefreut das BMW diese in den neuen Modellen jetzt in Xenonoptik verbaut! Diese beiden Markenzeichen des Designs sollten unbedingt erhalten bleiben, denn es ist das, was BMW aus der Masse herausstechen lässt! Man erkennt ein BMW tagsüber an seinen Nierengrill und Nachts an seinen Angeleyes! Welcher anderer Autohersteller kann das von sich behaupten? Nun zu dem Design der verschiedenen Modellen.

Zunächst muss ich sagen, dass BMW mit dem neuen 5er den Vogel in Design abgeschossen hat. Es ist für mich der schönste 5er, der bis jetzt gebaut wurde. Es stimmt einfach alles! Ein Lob an den Designer! Und das Ergebnis sieht man auch deutlich, denn es fahren mitlerweile mehr neue 5er auf der Straße, als Gegenstücke vom Erzrivalen Audi!

Zum neuen 3er muss ich sagen, dass die Scheinwerfer, die sich mit dem Nierengrill verbinden, ein weiterer gelungener Auftakt in Sachen Design ist. Allerdings sollte BMW dara


11.04.2012 19:44    |    RR 7171

Das Design des neuen 3ers (besonders mit M-Paket) und des aktuellen 5ers finde ich einfach klasse. Auch dass sich die Designer für das Interieur interessiert haben finde ich gut, denn der e90 war eher langweilig.

 

Ich finde es ebenfalls super das man beim Lichtdesign an den runden Doppelscheinwerfer festhällt, jedoch muss ich sagen dass BMW beim neuen F30 technisch schon fast einen Schritt zurückgemacht hat, wo beim E90 facelift noch LEDs arbeiten sind es beim neuen F30 "nur" normale Birnen (zB bei den hinteren Blinkern)

 

Der neue 1er hingegen gefällt mir überhaupt nicht, sowie die GT-Modelle, die für mich keinen Sinn machen!

 

Ich kann mich meinen Vorrednern auch anschliessen was die Motoren betrifft: Ich bedauere es dass man die 6Zylinder langsam abschafft. :(


17.04.2012 08:12    |    mischo1968

Das Design erinnert mich an ein zerklüftetes Etwas - selbst der Cadillac de Ville 1959 sieht geordneter aus. Als Purist halte ich von keinen Hilfen etwas die den Kontakt zwischen lenkender Hand und Strasse mindern. Wozu all dieser Schnickschnack? Schaut man 40-50 Jahre in die Zukunft und vergleicht es mit den werterhaltenden Klassikern von Heute dann muss man am Beispiel des Porsche 356 mit Fuhrmann Triebwerk erkennen dass die Speedster-Modelle mit Steckscheiben (die abgespeckten Versionen also) die gesuchtesten mit den höchsten Werten sind. Zu viel Komfort kann also auch abträglich zur Werterhaltung oder Wertsteigerung sein. In keinem Automobil müssen zudem 3000 Meter Kabel verschwendet werden, selbst Werkstätten verzweifeln daran. Und besonders ein Sportwagen braucht auch keine Servolenkung, nur Unfähige lenken einen Wagen im Stand wo die Belastung auf Lenkkopflager exponentiell höher ist als bei drehendem Rad. Dreht sich das Rad ist es widerum egal ob ich eine Lenkhilfe habe, im Grenzbereich aber möchte ich auch wissen welche Zentripetalkraft mich noch innen hält.


17.04.2012 08:14    |    barope

Designprozess bei BMW

Wenn selbst anschauen Spass macht, wie wird das wohl beim Fahren sein ?

Einfach Klasse.


17.04.2012 08:53    |    dieselmixer

Wir waren, wir sind und wir werden auf der Strasse nie allein sein. Wer wundert sich heute noch über den Verkehrshinweis, der den MP³ Player unterdrückt, oder die Freisprechanlage, die das Radio leiser stellt. All das zusätzlichen Entertainmentzeug das wir heute im Fahrzeug haben, wird zukünftig wohl, CPU gesteuert, selbst entscheiden wann unsere Aufmerksamkeit gefragt ist und wann nicht. In Zukunft warnt uns dann ein sanfter LED- Schein vor Gefahren die noch gar nicht da sind, behutsam und ohne nerviges piepsen. Lichtreize die allmählich die Farbe wechseln - netter Gedanke. Bei dem BMW ist das nicht nur funktioneller Kram, sondern auch noch ästhetisch. Autos die miteinander zugunsten eines besseren Verkehrsflusses miteinander kommunizieren, sind da doch nur die logiosche Konsequenz. Die immer größer werdende Verkehrsdichte braucht solche absoluten Top-Systeme, wenn wir in Zukunft auch nur über Tempo 250 nachdenken wollen, denn nicht das Tempo zu erreichen ist das Problem, sondern es, unter Umständen, plötzlich gegen Null zu senken. Also, weitermachen ! Ich persönlich brauche dann noch das passende Auto; naja, vielleicht der nächste 6er (....im Lotto )


17.04.2012 09:19    |    madivi

Die Linienführung des Connected Drive ist atemberaubend!

Die Arbeit in den Designentwicklungsstätten...beneidenswerte Tüftler!

Licht ist der Zauber dieser Welt. Aber bitte keine Selbstzweck-Spielereien. Die Einfachheit einer Lösung ist immer noch Trumpf, diese zu finden die hohe Kunst. Zu viel Bewegung (Lichtwechsel in Zonen, Farbe, Intensität) bringt keine Behaglichkeit und lenkt mitunter ab oder stört unterschwellig (so eine Art optisches Hintergrundrauschen).


17.04.2012 09:21    |    Groeschraz

Ich wünsche mir wieder mal ein Auto, was für den Menschen gebaut wurde. Leider sind die Designer vom Windkal und von der überzogenen Mode abhängig. Ich fahre schon seit 1961 BMW. Mein liebstes Model war der 2002. Da brauchte man keine Einparkhilfe und sonstige Scherze die alle ausfallen können und hohe Werkstattkosten verursachen, da hatte man eine Rundumsicht die beispielhaft war. Nichts gegen technischen Fortschritt wenn er sich auf wirtschaftlichkeit und sicherheit beschränkt. Alles was " nicht dran ist " kann auch nicht kaputt gehen. Wenn ich Bedarf nach Luxus habe, mache ich es mir zu Hause gemütlich.


17.04.2012 09:40    |    wonkipedia

gewusst wie.. aber es fragt ja keiner


17.04.2012 10:34    |    vanHarry

Ein sehr schöner Einblick bei BMW. Ich bin begeistert...


17.04.2012 10:42    |    exot

Über Geschmack lässt sich streiten!

Das soll aber nicht darüber hin wegtäuschen,das BMW Sicherheitsrelevante Mängel hat.

An der Abstimmung lässt sich erkennen,das der Mensch langsam infolge elektron. Hilfsmittel verblödet.

Noch macht sich einer Gedanken über die Kosten!

 

BMW tauscht Eleganz gegen Sicherheit!!!!!!!


17.04.2012 11:30    |    Helmut280842

Hallo Freunde,

 

viele andere Motor-Talk-Freunde haben z.T. schon das Gleiche geschrieben, wie ich jetzt tun werde.

 

Es ist erschreckend, was in heutigen Fahrzeugen an "Hilfen" eingebaut wird.

Die einzige Hilfe, die für sehr sehr viele Fahrer notwendig wäre, wäre der ZWANG, beim Fahren das Gehirn einzuschalten.

Je mehr Elektronik, desto mehr wird dem Fahrer das Denken abgewöhnt.

 

Sogar das manchmal ganz nützliche Navi nervt , wenn man alle paar hundert Meter aufmerksam gemacht wird,

daß man jetzt die linke ( oder rechte ) Spur benützen soll, wenn man ohnehin schon dort ist.

 

Elektronik ? Ja, aber nur in unbedingt notwendigem Ausmaß.

 

Was mich aber viel mehr schockiert, ist die Tatsache, daß heutige Autos derart "verbaut" sind, daß man

zum Auswechseln einer Glühbirne die Werkstatt braucht und selbst die dann noch den Frontgrill oder den

Kühler ausbauen muß, um zur Lampenhalterung zu kommen.

Solche Konstrukteure würde ich nach Sibirien schicken, dort würden Sie einfache Prinzipien schätzen lernen;

oder man müßte diese Leute zwingen, einmal selbst eine Lampe zu tauschen.

 

Damit ihr versteht, was ich meine :

Wenn ich WIRKLICH Autofahren möchte, nehme ich meinen BMW Z1 oder evtl. noch den Z3.

Da "spüre" ich noch die Fahrbahn, die Spurrillen und weiß rechtzeitig, wann der kritische Punkt kommt.

Außerdem kann ich mir zum Teil noch selber helfen.

 

Für den Alltag aus Raumgründen einen 5 Jahre alten A6 Avant, und der macht schon Ärger genug.

(vorige Woche : Lampe tauschen, Material 5 oder 6 EUR, Arbeitszeit 60 EUR )

Auch die dort vorhandene Elektronik ist schon problematisch genug, vor allem wenn man sie während

der Fahrt bedienen muß. Eigentlich sollte man beim Fahren auf die Straße schauen und nicht mit

Drehknöpfen und Tasten hantieren.

 

Vielleicht bin ich aber auch schon zu alt, um heute mitreden zu können ?? Was meint Ihr ....

 

Liebe Grüße Helmut


17.04.2012 11:33    |    Nardini

"Sag uns Deine Meinung zum Designprozess bei BMW!"

 

Design? Design ist etwas anderes. Design hat hohe Ansprüche zu erfüllen. Ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich beim Durcheilen des Ausstellungsraums die dort ausgestellte Palette des (V-)Erbrochenen betrachten muß. Ich muß ja zwangsläufig dran vorbei, um die Ersatzteile für unseren E36 und E39 zu kaufen. DAS SIND noch BMW, die der implizierten Vorstellung eines Autos aus München nahe kommen oder ihr sogar voll entsprechen. Seit der unselige Mr. Bangle seine Hand an die Verun-Ge-staltung der äußeren Hülle gelegt hat, sieht annähernd jeder neue BMW ziemlich scheisse aus, egal ob Z 3, 4; 1er, 3er, 5er, 6er, 7er. Optisch alles verquaster Sondermüll, den es nur noch entsorgen gilt. ( Allein der 3er läßt hoffen, daß langsam ein kleines Licht am Ende des Tunnels erscheint).

Design? Quatsch, das ist profanes Styling und zwar übelster Art. Jeder Audi und selbst der neue VW Passat hat weitaus mehr Klasse. ( Wenn man sich vorstellt, daß so ein BMW aussehen könnte ... ) Ich werde jedenfalls keines dieser Objekte der stilistischen Verwahrlosung kaufen, weder neu noch gebraucht. ( By the way: Ich habe mal Industrielle Formgebung studiert .... )


17.04.2012 11:39    |    Ralf Korn

Bitte sofort bauen!!


17.04.2012 11:58    |    memo4rock

Design fasziniert, solange es kein gleiches gibt- deutsches Design ist Zeitlos, noch.

 

Durch Kosten zu sparen, werden die Autos im Interieur immer gleicher, das verstehe ich nicht, obwohl die Hersteller Milliarden Umsatz machen.

 

Das Exterieur wird auch immer gleicher ( hört endlich auf eure Grundplatte in Programme einzufügen und diese dann nur noch zu vergrößern und zu verkleinern).

 

Wenn ich einen 5 er BMW will, dann will ich einen 5 er BMW und nicht die ´´Sparversion vom 7´er BMW´´, dass ist nur ein Beispiel.

 

Die Qualität ist deutsch, der Ort ist Deutschland, kippt einbisschen französische Kreativität in das ganze.

 

Schließlich seit Ihr keine Manager oder Wirtschaftsleute sondern DESIGNER.

 

Nicht schlafen, Augen auf, weißes Papier und einen Arbeitsplatz mit viel Licht, Sonnenlicht und los gehts... hop hop.


17.04.2012 13:07    |    hexeroller

Disign nicht nur vom Papier, sondern wie im Video gut zu sehen, jedes Teil schon mal einzeln in Bezug auf die Praxis

getestet. Die einzelnen Teile dann in BMW-spezifischer Sorgfalt harmonisch zusammengefügt und mit sorgsam geprüfter Sicherheitstechnik versehen.

 

Zu guter Letzt noch ein paar Feinschliffe und fertig ist der neue BMW

 

MfG Hexeroller


17.04.2012 13:29    |    fuji333

WAT FÜRN SCHROTT UND DAS SCHON SEIT ETLICHEN JAHREN MAN KANN NUR HOFFEN DAS DIE BALD PLEITE GEHEN MIT DIESEM SCHEISS


17.04.2012 15:27    |    bernd031049

Hallo,

das Bangle-Design war nun nicht gut; BMW's hatten so einen Hängebauch. Aber wenn es es 6 Jahre dauert, wer hat dann den neuen 5er designed. Der sieht gut aus.

 

Gruß

 

Bernd


17.04.2012 16:17    |    Traversi

Es scheint, als wäre die Zukunft des Automobilbaues, keine Modellreihen mehr zu haben, sondern das Fahrzeug nach den Fahrzeugabmessungen zu kaufen. "Ich hätte gerne einen BMW, 4,80 m lang!" Das denke ich mir, wenn ich den neuen Dreier in Relation zum Fünfer zum Siebener sehe. Noch krasser ist das bei Audi nach dem A4 Facelift zum A6 zum A8. Mit immer mehr Gleichteilen und Modularquerbaukästen nur noch eine Frage der Zeit. Dann zählt endlich wieder die Länge ... ;-)

Ich kämpfe derzeit damit, dass sich der rechte Außenspiegel dauernd deprogrammiert und lustige Perspektiven bietet. Wie konnte ich ohne solche Features (eher Bugs) früher fahren? Und toll, wenn die ersten CityStop Assistenzsysteme, Lane Assists, ... mal "bugen", das bringt Pepp in den Abendverkehr!


17.04.2012 18:49    |    miriam0106

Ich arbeite selber in der Entwicklung für Autoteppiche und wenn es auch nur der Fußboden, die Matten oder der Kofferaumverbau ist, die Qualität muß ok sein und das ist bei deutschen Fahrzeugen sicher der Fall


17.04.2012 18:52    |    Mattes_80

Was für ne Kirmesbude.


17.04.2012 19:02    |    Poltergeist X3

Hallo,

als bisher begeisterter BMW Fahrer trübt sich meine Freude am Fahren nach der Geburt meiner 3. Tochter. Neue Designrevolutionen hin und her, BMW denkt nicht an Familien. Es gibt keinen einzigen BMW der für 5 Personen taugt! Leider mußte ich nun zur Marke "Das Auto" wechseln. Schicke 2-Sitzer können erst die Rentner fahren und den Jugendlichen fehlt das Geld. Hier läuft was falsch. Ich wünsche mir einen "Scharan" mit BMW 3.0 xd Motor/Antrieb.


17.04.2012 21:50    |    Gebon

Ich Wünsche mir Intelegente Fahrer


17.04.2012 22:23    |    gerard22

Als Jahrezehnte langer BMW Fahrer anfangs 7er als diese noch Luthe's Handschrift trugen und später vieler 5er, fahre ich derzeit einen 5er E60 530i mit Edition Sport in Vollausstattung.

 

Bei einer neulichen Probefahrt mit dem aktuellen 5er ist mir als alter autoafficinado zum ersten Mal etwas passiert was ich mir zunächst nicht erklären konnte.

 

Nämlich, dass ich den neuen als sehr gut aber als nicht wirklich prickelnd und animierend fand. Alles wie ein Hefeteig innen alles wuchtiger, dickere und höhere Türverkleidungen, hohe breite Mittelkonsole, niedrigere Fenster man fühlt sich eingeklemmt und die Hand fällt auf einen Schalter zur Fahrwerkseinstellung. Braucht man das wenn ein Fahrwerk von Grund auf gut ist? BMW hatte bei der Bedienung mit dem I drive einen genialen Vorsprung bei einfacher Bedienung komplexer Optionen, aber so langsam wird das alles zur playstation, wenn auch mit weniger Knöpfen wie bei Daimler oder Audi.

 

Aussen quillt der Hefeteig weiter, alles rundlich und aufgequollen. Da lobe ich mir das scharf geschnittene Bangle Design meines E60, das war sein bestes Styling, 7er und 6er waren wohl etwas daneben. Alles schön und nett gemacht, aber es fließt kein Speichel des Haben wollens!! Sehr gutes läßt sich nur schwer verbessern, nur modifizieren und natürlich mit allen Ausstattungsoptionen viel teurer werden.

 

Das Styling ist bei BMW und auch Audi deutlich chicer als das Daimler Styling von Pfeiffer und jetzt Wagoner. An alle Fahrzeuge von der A-Klasse bis zum SLS den SL Kühlergrill ranmachen, in die Flanken Sicken schnitzen und hinten Heckleuchte und das Design als hätte ein Ochse draufgetreten, das macht BMW schon viel chicer.

 

Aber dass ich nun meinen E 60 behalte, weil mich ein Neuer 5 er nicht anmacht. DAs gibt mir schon zu Denken. Ich habe deshalb meine Emotionen beim Autofahren wwachgehalten durch den zusätzlichen Kauf eines 911ers. Das prickelt wirklich auch wenn es höllisch unvernünftig ist.


18.04.2012 17:14    |    bmot

Wie alle anderen, international erfolgreichen Automarken, hat BMW ganz sicher interne Prozesse wie eben die Entwicklung straff organisiert und prüft, auch wie alle Anderen einfliessende Ideen unter wirtschaftlichen Kriterien wie Produktionskosten und zu erwartender Marktanteile.

 

In der wunderbar präsentierten Selbstdarstellung spricht BMW von Vernetzung, humanoid und mit anderen Devices.

 

Wie schafft so ein Unternehmen, das seit über einem Jahr, trotz mehrmaliger Ankündigungen und aufrichtigen Worten des Bedauerns, nicht in der Lage ist eine AppleApp in eine AndroidApp zu übersetzen --> „BMW Connected“

http://www.bmw.at/de/neufahrzeuge/z4/roadster/2009/connectivity.html , also wie wollen die dann die Vision der Vernetzung angehen?

 

Ich mag meinen Z4 und bin zufrieden damit. Sollte ich mir wieder einen kaufen - ja, die 3.000 Euronen für das bunte Kasterl werde ich mit Sicherheit sparen. Mein Smartphone kann das alles um eine Spur besser.....


19.04.2012 18:42    |    schwenkenjulian

ein sehr geiles auto wenn ich achtzehn wäre und das geld hätte würde ich ihn kaufen was soll der denn mit vollausstattung kosten?????


20.04.2012 16:57    |    l-john

Ich möchte die Ausgage von AR147 "ein italienischer Affe mit einem Stock noch besser als ein Deutscher mit 20 Super-CAD-Computern und Virtual-Reality-Cages" zum Teil bestätigen, nur war es beim häßlichsten "Edel-7er" aller Zeiten eine Ami und kein Deutscher der das verbockt hat. Jetzt probiert man mit Designoffensiven und einem neuen Kofferraum-Buckelaufsatz Spezi uns klar zu machen man hätte keine Ahnung von schönen Autos, Vielleicht sollte BMW mal Wieder einen Deutschen an den Super-CAD-Computer lassen, dann kommt vielleicht wieder ein Auto mit gutem italienischen Design und was noch wichtiger ist mit deutscher Qualität heraus. Dann muss man nicht alle halbe Jahre zum kompletten Software update in die Werkstatt.


20.04.2012 18:53    |    Compact 325

Was alles umgesetzt werden wird, wird uns die Zukunft weisen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt was letztendlich umgesetzt werden kann. Bei all den Möglichkeiten ist ein wichtiges Argument die Bezahlbarkeit!! Machbar ist schon jetzt vieles, wie uns die Studien zeigen. Die größte Herausforderung wird wohl sein, wie der Antrieb von morgen aussieht, Elektro, Gas oder doch herkömmliche Kraftstoffe, vielleicht etwas ganz neues???? lassen wir uns überraschen und freuen uns auf das was da kommt.


21.04.2012 10:57    |    Modena2

Der Design-Prozess als solcher verläuft meines Erachtens in durchaus üblicher, praxiskonformer Methode; kritisch hinterfragen sollte man jedoch die jeweilige Zielsetzung und die Art deren Realisierung.

So würde es dem BMW-Design durchaus zugute kommen, dem fragwürdigen Trend nach immer ausladenderen Formen und damit einhergehenden exorbitanten Fahrzeuggewichten endlich entgegenzutreten. Weniger könnte demnach durchaus mehr sein.

 

Von reinrassigen Sportwägen abgesehen, sollte man etwa auch bei Coupes einen angemessenen Kompromiss zwischen Fahrzeuglänge einerseits und einem Mindestmaß an Praxisnutzen andererseits anstreben. Umso mehr etwa bei einer Karosserie von knapp fünf Metern und einer ausufernd langen, die Gesamtharmonie womöglich mehr beeinträchtigenden als unterstützenden Motorhaube. Die Wiederentdeckung vorderer, wenn auch nur geringer, Überhänge könnte ebenfalls dem optischen Auftritt zugute kommen; trotz immer größerer Radstände, von denen oftmals weder (bzw. nur marginal) die Raumökonomie noch die Ästhetik profitieren.

 

Freilich hat BMW objektiv betrachtet in puncto Design in den vergangenen Jahren zuvor verlorenes Terrain wieder wettgemacht; gelungene Beispiele sind für mich der 5er, der X6 sowie der Z4.

Meine Hoffnungen ruhen auf dem 4er Coupe und einem neuen Mittelmotor-Sportwagen.

 

Zum Schluss noch ein Hinweis, der zwar nicht direkt das DesignbBetrifft: Hoffentlich erliegt man nicht den aktuellen Gepflogenheiten nach immer mehr Assiszenzsystemen; oder zumindest nicht in Form einer Zwangsbeglückung. Wer meint, diese Features allesamt zu brauchen, sollte dieselben ordern können; alle anderen sollte man eher verschonen; auch aus ökologischen und ökonomischen Erwägungen; vom Ablenkungseffekt einiger "Helfer" ganz zu schweigen.


22.04.2012 10:46    |    ducm3fahrer

Hallo

 

die Design Studien gefallen mir sehr gut , doch als "" alter BMW Fan "" bin ich etwas

entäucht das man so gut wie fast nichts mehr an diesen Fahrzeugen selbst machen kann . Als 02,E21 ,E30-325 i, E30 320is E30 M3 und E34 Touring bin ich gewohnt hier und da mal Hand anzulegen .

Aber das ist halt Fortschritt . Die Neue Genaration wie der M3 , oder das 1 Coupe sowie der 2 er oder auch die Studie des neuen M1 sind brachial gut und zeigen das hier KÖNNER am Werk sind die den Geschmack der Kundschaft treffen

 

EBEN FREUNDE AM FAHREN


24.04.2012 12:24    |    rotersamso

Nachher stehen beim Händler doch nur wieder "schwarze" Kisten, so dass man sich wie im Ausstellungsraumes eines "Leichenwagenlieferanten" vorkommt.

 

Warum disponieren die Händler keine hellen Innenausstattungen (sind zudem noch viel unempfindlicher als schwarze)?

 

In schwarzen Kisten liegen wir noch lange genug!


09.05.2012 07:54    |    toro68

Sehr geehrte Damen und Herren Designer,

 

schöne innovative und funktionale Modelle, ohne Frage.

Bin seit neuestem X1 Fahrer. Leider kann ich keine optimale Sitzposition finden.

Ich bin nicht ausgesprochen groß mit 1,98mm und auch nicht gerade schwergewichtig mit 79 kg.

Bitte denken Sie doch in Zukunft an etwas größere Menschen.

Auf lange Strecken ist richtiges - entspanntes Sitzen ( und nicht "halb auf dem Boden liegend ") genauso wichtig wir wie die übrigen aktiven und passiven Sicherheitselemente.

Vieles Andere müssen Sie als Designer beachten, keine Frage, nur wenige Aussenstehende werden sich dieser hochkomplexen Arbeit als Designer bewusst sein. Aber der Mensch mit seinen variablen Abmessungen muß wohl das Maß aller Dinge bleiben. Und die Nutzer von Fahrzeugen werden in Zukunft sicher jedes Jahrzehnt ein paar Zentimeter größer.

Danke und viele Grüße aus Franken:

 

Thomas


27.09.2012 18:32    |    Spandau81

Hallo zusammen,

 

...war vor ein paar Tagen in einer BMW Filiale und habe wieder einmal feststellen müssen,

dass BMW Fahrzeuge mit einem überwältigenden Design auf den Markt bringt. Fantastische und wunderschöne Details, insbesondere die Art der Beleuchtungstechnik.

 

Respekt an die Designer!

 

MfG

 

P.S. : Ich finde die Idee "Alt" und "Neu" zu kombinieren interessant.



18.11.2012 10:04    |    merianson1

BMW arbeitet überaus erfolgreich; da gibt es wenig am Designprozess zu verbessern.

 

Verbesserungsfähig ist höchtens die Produktqualität. Produktqualität verursacht Kosten, aber diese Kosten stehen in keinem Verhältnis zu den Kosten, die später in der BMW-Werkstatt für den Kunden entstehen. Höhere Teilekosten verschlechtern die Rendite, machen aber Kunden noch zufriedener. Hohe Produktqualität schützt auch mit Markenkernwerte.

 

Nicht nur bei den sichtbaren und vom Kunde anfaßbaren Teilen, sollte BMW Maßstäbe setzen.

 

Wichtige Anteile der Rendite müssen auch wieder in eine noch bessere Qualität einfließen. Das übliche PR-Beiwerk ist auch wichtig, verursachtet Kosten - erhöht aber nicht die Qualität der Bauteile.


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Weitere Informationen zu zu den aktuellen Fahrzeugmodellen von BMW findest du auf der www.bmw.de.