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Continental auf MOTOR-TALK


28.06.2012 um 16:46 UhrChat, Conti (9 weitere)63

Ab November 2012 gilt eine europaweit einheitliche Kennzeichnungspflicht für Reifen: Das EU-Reifenlabel informiert anhand von drei Kriterien über umwelt- und sicherheitsrelevante Eigenschaften eines Reifens. Doch was muss man wissen und beachten? Am 12. Juli 2012 um 18:00 Uhr nehmen sich zwei Reifenexperten von Continental Zeit, Eure Fragen zum EU-Reifenlabel zu beantworten! Auch vorab könnt Ihr natürlich hier schon Eure Fragen posten!

Das EU-Reifenlabel kommt ab Nov. 2012 Das EU-Reifenlabel kommt ab Nov. 2012 Energieeffizienzlabel kennen wir aus den verschiedensten Bereichen. Seit Jahren sagen sie uns, wie energieeffizient unsere Kühlschränke, Waschmaschinen, Geschirrspüler und Backöfen sind. Ab November sollen sie uns nun auch über Sicherheit, Kraftstoffverbrauch und Geräuschemission von Reifen informieren. Ziel: Eine höhere Verkehrssicherheit und ein geringerer Kraftstoffverbrauch.

Doch was genau heißt das? Was ist zu beachten? Bei welchen Fahrbahn- und Witterungsbedingungen spielt welche Eigenschaft eine größere Rolle als die andere?

Am 12. Juli 2012, ab 18:00 Uhr, stehen die Continental Reifenentwicklungsexperten Dr. Burkhard Wies (Leiter F&E Reifenentwicklung) und Dr. Andreas Topp (Leiter Technical Benchmarking) in unserem Expertenchat auf MOTOR-TALK für Eure Fragen rund um das EU-Reifenlabel bereit.

Stellt Eure Fragen schon vorab – hier als Kommentar!

Damit sich die Experten schon einmal einstimmen können – oder falls Ihr am gesetzten Termin keine Zeit habt, am Chat teilzunehmen – könnt Ihr Eure Fragen rund um das EU-Reifenlabel schon vorab hier als Kommentar zum Blogartikel stellen! Die Antworten der Experten können später nachgelesen werden.

Eure Fragen könnt Ihr ab sofort bis einschließlich Donnerstag, 05. Juli, 18:00 Uhr hier als Kommentar posten. Diese Fragen werden dann garantiert beantwortet. Wir werden aber auch versuchen, alle Fragen, die danach gepostet werden, in den Chat reinzugeben - wenn genug Zeit bleibt.

Am 12. Juli 2012 ab 18:00 Uhr könnt Ihr Euch dann direkt in den Chat einklinken. Als eingeloggter Nutzer seid Ihr unmittelbar im Chat, wenn Ihr auf die Seite kommt. Wir freuen uns schon auf Euch!

Hier könnt Ihr das Chatprotokoll und alle Antworten auf die vorab gestellten Fragen nachlesen!

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63 Kommentare

ein Teilnehmer der EU-Kommision, die das verbrochen hat kommt nicht ? ;)

Hallo,

 

meiner Meinung nach ist das Label ein sehr eindimensionaler Versuch, die Eigenschaften eines Reifens zu bewerten.

Bei keinem ernsthaften Reifentest würde man sich mit diesen 3 Kriterien begnügen.

Was ist zum Beispiel mit folgenden Punkten:

  • Fahrstabilität / Bremsverhalten auf Eis /Schnee
  • Aquaplaning-Eigenschaften
  • Fahrstabilität bei Nässe
  • Bremseigenschaften,  Fahrstabilität bei Trockenheit
  • Lebensdauer
  • Abrollkomfort

 

Mich würde die Beantwortung folgender Fragen durch einen Conti-Experten interessieren:

  • Auf was für einen Vergleichsreifen beziehen sich die Bewertungsstufen A-G? Auf einen Reifen gleicher Größe, Load- und Speedindex?
  • Ist die Verbrauchseinstufung genauso durchdacht wie z.b. das Label auf einem Neuwagen, wo ein hochmotorisierter Geländewagen mit hohem Gewicht effizienter ist wie ein Kleinwagen, obwohl der weniger verbraucht?
  • Dürfen wir in 5 Jahren damit rechnen, das alle neu entwickelten Reifen die Bewertung A oder A++ bis A++++ erhalten, weil sich die Bewertung auf einen mittlerweile technisch veralteten Vergleichsreifen bezieht?
  • Hält Conti die 3 Kriterien des Reifenlabels für geeignet, das ich als Verbraucher einen von seinen Eigenschaften her minderwertigen oder unausgewogenen Reifen von einem besseren Produkt unterscheiden kann?
  • Wie wähle ich anhand des Reifenlabels einen qualitativ ordentlichen Winterreifen aus?
  • Sieht Conti die Eigenschaften seiner Produkte durch die 3 Kriterien ausreichend beschrieben?
  • Wer kontrolliert unabhängig vom Hersteller die Einstufung des Reifens in eine Bewertungsstufe?

 

Mein Fazit:

Ich informiere mich beim Reifenkauf lieber wie bisher durch einschlägige unabhängige Reifentests, die z.B. der ADAC durchführt.

Von einer Kaufentscheidung nur anhand des Reifenlabels würde ich Abstand nehmen, da es dazu völlig untauglich ist.

Wir dürfen gespannt sein, wann die ersten Reifen mit guten Bewertungsstufen laut Reifenlabel in einem unabhängigen Reifentest wegen anderer Mängel abgewertet werden, weil das Gesamtpaket in Wirklichkeit nicht viel taugt.

 

Ein EU-Label auf einem High-Tech Produkt wie Toilettenpapier mit dem einzigen Kriterium Reinigungswirkung wäre schon unzureichend, wenn das ebenso wichtige Kriterium Reissfestigkeit nicht berücksichtigt wird. :) 

 

Grüße

 

Manfred

Mich würde interessieren welcher Reifen als Referenzreifen gewählt wird...und ob der Referenzreifen bei jedem Modell ein anderer ist...muss wohl, denn einen 175er EcoContact kann man nicht als Referenz für einen 235er CrossContact UHP-Reifen nehmen, wenn doch ist das Label noch mehr lächerlich, als es so schon ist!!!

 

 

@ manni:

Das Label wird durch JEDEN Hersteller für seine Zwecke missbraucht...bin gespannt auf die China-Reifen-Label...

Mich würde interessieren, warum z.b. Werte, wie der Rollwiderstandskoeffizient (cr) nicht direkt auf dem Label abgedruckt wird. Eine Klassifizierung von A-G ist für mich zwar ein Benchmark unter den einzelnen Fabrikaten selber, aber bietet mir keine Möglichkeit, einen Reifen objektiv als 'effizient' oder nicht einzuschätzen.

Wer entscheidet, wann ein Reifen als Sprittsparend/Umweltschonend eingestuft wird, oder nicht? Ist es nur der Rollwiederstand, der hier abgebildet wird oder spielen weitere Faktoren, wie z.b. Haltbarkeit mit eine Rolle. Es ist nicht ersichtlich, welche Hürden eine einzelne Stufe auf dem Label bedeutet und welche Faktoren einen Einfluss auf das Ergebnis haben. Warum kann dem Verbraucher nicht ein detailiertes Prüfprotokoll aufgrund festgelegter Kriterien vorgelegt werden?

Dieses Label deckt gerade einmal drei Kriterien ab. Was ist mit Werten, wie z.b. dem Reifenverschleiß, der Griffigkeit bei Schnee (Winterreifen), der Griffigkeit auf trockener Straße, den Bremseigenschaften auf trockener Straße, max. Querbeschleunigungsbelastungen usw.

Ich frage mich, warum hier dem Kunden kein transparenter Testbericht vorgelegt wird, damit dieser sich dann aufgrund seiner persönlichen Fahrkonstitution einen Ihm passenden Reifen suchen kann? Ich meine hierbei auch keine Bewertung à la 2 von 5 Sternen...

Wenn schon EU-Label, dann hätte dies doch als Anlass dazu dienen können, dem Kunden ein System zu bieten, das es WIRKLICH möglich macht, Reifen untereinander zu vergleichen!

Ich denke, dass von diesem Label keiner etwas hat:

-Die Reifenhersteller, deren Forschungen und Entwicklungen sich evtl. gar nicht auf das Ergebnis auf dem Label auswirken. Wird gerade auf Grund dieser EU-Kriterien in eine völlig falsche Richtung hin entwickelt, um den Anschein eines 'effizienten' Reifen zu erwecken?

-Den Kunden wird kein Gefallen getan, weil sie selbst sehen werden, dass ein Reifen nicht aufgrund von Lärmpegel, Sprittverbrauch und dem Fahren(nicht bremsen?) auf nasser Fahrbahn beurteilbar ist.

besteht nicht die Gefahr das durch die EU-Genormten tests die Reifen nurnoch so Hergestellt werden dass sie überall mit A abschneiden, aber dann im Realeinsatz ziemlich versagen? (So geschehen mit dem NEFZ-Zyklus für Fahrzeugverbräuche, alle Autos Glänzen da ja, aber in der Realität sind die verbräuche dann doch nicht so doll)

Moin

Die meisten Themen / Meinungen wurden von meinen Vorrednern sicherlich schon angesprochen.

Ich kann mir auch vorstellen, das diese Labels dazu führen "schlechtere Reifen" schön zu reden.

Bei Kühlschränken ist es vielleicht einfacher, wie viel Strom verbraucht er, dann kann man die Größe dagegen rechnen. Punkt fertig. Bereiche wie umweltverträgliche Herstellung / Materialien bei einem Kühlschrank wäre sicherlich auch noch interessant.

Beim Autoreifen spielen aber wohl vielmehr Punkte mit rein.

Was nützt mir ein Spritsparender Reifen, der dann aber nach 10.000km verschlissen ist, sei es durch normalen Verschleiß oder weil er sich "eckig bremst" durch Bremsplatten.

Es gibt sicherlich viele Autofahrer, die mal ebend einen neuen Reifen brauchen weil der TÜV naht und dann bei einem "Billiganbieter" Refien XY aus Fernost sehen, der die 3 mickrigen Bewertungen mit A oder B bestanden hat und zugreifen. Mit diesem Reifen dann aber im Trockenen oder in Kurven wie auf Seife fahren. .....

Dies Label erinnert mich etwas an den aktuellen "Normverbrauch" der von den Autoherstellern für die Neuwagen angegeben wird. Dieser Normverbrauch nur auf dem Rollenprüfstand in der Theorie erreicht wird, aber mehr als Praxisfremd ist. Mir vorkaukeln will eine 2t schwerer Limosine verbraucht weniger als ein 1t schwerer Kleinwagen und das dann mitten im Stadtverkehr.:D:rolleyes:

 

Ich werde meine Reifen weiterhin nach Reifentest, wie die des ADAC aussuchen.

Das Label ist für mich dann eher ein kleiner Witz am Rande.

 

Was mich von dem Conti Experten interessiert, außer die Fragen der Vorredner, warum der neue Conti Eco 5 nicht auch in 155/65 14" angeboten wird. Es gibt so viele Kleinwagen, vielleicht ältere, die diese Größe noch fahren, aber der Neue Conti dafür aber nicht erhältlich ist.

Muß ich mich bei meinem 10 Jahre alten Lupo entweder mit dem alten Conti Eco 3 abgeben, der nicht der Beste ist, oder mich dann doch für einen Hankook aus Fernost entscheiden?

Gut der Trend bei Neuwagen zu größeren Reifen, aber vielleicht entdecken die Autohersteller ja auch hier mal das Downsizing wieder.

Oder wird bei der Tour de France demnächst mit Mountainbikes gefahren?

 

 

Mfg

Frank

Habe diese EU-Hirni's eigentlich dauerhaft Sommerloch, das immer wieder solche nichtsnutzigen und nichtssagenden Verodnungen dabei rauskommen ?

 

Die Vorredner haben eigentlich schon alles relevante gefragt - ich detailliere noch mal:

- Wer kann das eigentlich prüfen, wie hoch der Wahrheitsgehalt dieser 'Aufkleber' ist ?

- Wird das auf irgendeine Art und Weise fahrzeugspezifisch bewertet ?

 

Jeder hat andere Ansprüche an Reifen und jeder fährt anders.

Und nicht jeder ist ein Rallye-Ass, bzw. hat ein Fahrsicherheitstraining gemacht.

Reifen, welche ich perfekt empfinde und auf meinen Fahrzeugen (Volvo-I) mit Begeisterung im 3 Jahr fahre (Goodyear Optigrip) müssen andere noch lange nicht 'toll' finden - weil sie sich sicherlich betreff Fahrzeug und Fahrer völig anders verhalten.

 

Genormte Duchschnittsaussagen über irgendwelche Eigenschaften empfinde ich als völlig nutzlos.

Dito vermeintlich unabhängige Tests. Werden sie doch nie auf auch nur annähernd baugleichen Fahrzeugen durchgeführt.

 

Kleine Anmerkung dazu:

Ich habe mir vor ein paar Jahren eine nicht gerade preiswerte Kühl-/Gefrierkombi mit jede Menge A's gekauft.

Aussage auf dem EU-Kleber: Verbrauch 1,12 KW Tag.

Ich habs mal gemessen mit verschiedenen Geräten.

Istverbrauch: fast 2 KW Tag.

Anruf beim Hersteller und sinngemaße Aussage: 'Das liegt hoch an der Grenze, aber noch im Rahmen'.

 

Mit Verlaub gesagt: Alles nur Verarsche und wieder mal eine neues Werbemittel.

Damit ich hier am Ball bleibe und auch mal ne recht offene undefinierte Frage stelle.

 

Wie ist das mit den ohnehin schon auf jedem Reifen vorhandenen DOT Klassifizierungen zu sehen?

Wie gestalten sich hier zwischen der weltweiten seit mehreren Jahrzehnten geltenden Vorschrift / Tests und dem jetztigen Bäpper die Unterschiede?

Zu den genannten Kritikpunkten kommt noch hinzu, dass die Eigenschaften von Reifen stark von deren Benutzung abhängen. Elektrogeräte stellt man hin und fertig. Gut, wenn man zB. beim Kühlschrank dauernd die Tür offenlässt oder das Ding in die pralle Sonne stellt wird das Gerät natürlich mehr Strom fressen als angegeben. Aber ansonsten kann man eigentlich nicht viel falsch machen, jedenfalls nicht wie bei Reifen. Niedriger Rollwiderstand wird nichts bringen, wenn man nur einmal im Jahr den Luftdruck prüft. Das schlägt sich dann auch im Bremsen nieder, da die Aufstandsfläche bei wenig Druck geringer wird. Ein leiser Reifen wird laut, wenn man ihn nicht regelmässig von vorne nach hinten tauscht. Deswegen nützen irgendwann die besten Eigenschaften nichts, wenn man die Reifen nicht richtig behandelt.

Wer tauscht denn die Reifen von vorn nach hinten, wenn sie vorne lauter werden als hinten?

Reifen mit grösserer Profiltiefe gehören grundsätzlich nach hinten.

Zumal die deutschen Strassen bei Nässe, eher einer Rodelbahn gleichen, statt einer trockenen Kopfsteinpflasterstrecke, sagt das Label nichts darüber aus, wie sich der Reifen auf nasser splitarmer bis splitfreier Bitumendecke verhält.

Das Risiko auf manchem feuchten und oder nassen Streckenabschnitt abzufliegen, bleiibt mit jedem Reifen unberechenbar.

30.06.2012 um 06:42:42 Uhr
Epex121Epex121 "Das Auto! Nein ein MB"

Warum gibt man nicht auch die Laufleistung bei dem Label nicht mit an?

Hallo! Warum muß alles immer auf EU- Bereich ausgeweitet werden, so wie wir das in Deutschland handhaben ist das doch völlig in Ordnung?

Habe dennoch eine Frage: nach der Reifengrößenbezeichnung wie z.B.

2o5/55 R16 kommt dann der Buchstabe für den Geschwindigkeitindex wie z.B. H, der in Diesem Fall für 210 kmh steht. Wieviel schneller kann ich fahren, ohne das was passiert ? MfG CRV Ralf

Ich bin auf der Suche nach einem Kostengünstigen und "LEISEN" Alwetter Reifen für meinen 207 Poegeot, Größe 185 * 65R * 15.

Welche würden sie mir da empfehlen - wohlbemrkt Kostengünstig in "LEISE"

Vielen Dank

Alles Käse........ Jedes Auto muss zur Hu Au , jetzt wird schon diskutiert jährlich dies jährlich zu tun. Die dürfen nen Aufkleber der wenig Aussagekraft hat verwenden, diu Reifen sind noch wichtig wie das Fahrzeug Und sollten jährlich alle die hier verkauft werden AIF Kosten der Hersteller wie gtü adac oder sonstigen Bekannten getestet Und Offiziel für jedermann nachzulesen sein. Mfg Chris

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