MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

22.11.2008 16:27    |    woerni8642 woerni8642    |    Kommentare (9)    |   Stichworte:

Könnte mein neues Projekt werden .

Obwohl eh fast keine Zeit zum Fahren könnte dieseins neben meiner Ducati 748R bald in der Garage stehen .

Gutes , schönes gebrauchtes wird gesucht !


10.11.2008 22:53    |    woerni8642 woerni8642    |    Kommentare (1)    |   Stichworte:

 Messe Mailand 2008

 

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Nach der Intermot in Köln werden auf der Eicma in Mailand die nächsten Motorrad-Neuheiten vorgestellt. Vor allem BMW, Ducati und KTM zeigen nochmal einen Schwung interessanter Bikes.

Hier  die neuen Modelle von Ducati :

-die 1198 und 1198S , geredet hat man ja davon , das sie aber wircklich nun kommt hat sich wohl keiner gedacht.

1198 ccm , 134 Nm bei 170 Ps ,  und eine serienmäße Traction Control bei der S Variante .

Werden hier nun die 1098iger Modelle ersetzt ???

-und die Überraschung schlechthin :  Die Ducati Streetfigher auf Basis der 1098 , mit 155 Ps  und 115 Nm sowie superben Kühlerdesign .

 

Neue 1198 :

Hubraumaufstockung fürs Superbike -

Die bisherige Ducati 1098 bleibt zwar weiterhin im Programm von Ducati - aber ab dem Jahr 2009 ist die neue Ducati 1198 das Flaggschiff-Superbike bei Ducati.

Die Highlights der neuen Ducati 1198 bringt neu 170 PS (125 kw) bei einem Trockengewicht um 171 Kilogramm. Als Basis für die Superbike Wold Championship dient aber weiterhin die Ducati 1098 R (mit 1198 Hubraum).

Gleichzeitig kommt auch die neue Ducati 1198 S auf den Markt, sie zeichnet sich durch ein Öhlinsfahrwerk und die Ducati Traction Control aus. Die Preise für beide Bikes stehen noch nicht fest, sie dürften ab dem Frühjahr 2009 bei den Händlern zu kaufen sein.

Motor:

Testastretta Evoluzione ist der Name des L-Twin, desmodromisch gesteuert. 170 PS bei 9750 /min werden so möglich. Um die 10 PS gegenüber der bisherigen Ducati 1098 möglich zu machen, musste da Bohrungs x Hubverhältnis geändert werden. Neu: 106 x 67.9 mm. Ebenfalls vergrössert wurde der Drosselklappenkörper. Die ovale Drosselklappe hat nun den gleichen Durchmesser wie in der 1098 R: 63.9 mm.

Fahrwerk :

Die normale 1198 vertraut weiterhin auf ein 43 mm-Showa-Gabel, die 1198 S hingegen komm in den Genuss einer Öhlins-Gabel und eines Öhlins-Federbeines. Auch weiterhin vertrauen alle Versionen (848, 1098, 1098 S, 1198 S, 1198, 1098 R) auf die schöne Einarschwinge.

Die normale Ducati 1198 ist in zwei Farben 2009 erhältlich: Weiß und Rot.

Bremsen :

Die beiden 1198er bekommen Brembo Monobloc-Bremsen (das Gehäuse ist also aus einem Aluminiumblock gefräst - die macht die Anlage verwindungssteifer), radial angeschlagen.

S-Version und die Traktionskontrolle

Die Ducati 1198 S bekommt, wie vor ihr schon die 1098 R, ein Traktionskontrollen-System und wird dadurch massiv aufgewertet. Wie zuvor schon können einerseits die Daten vom Rundstreckentraining via USB-Port auf einen Laptop ausgelesen werden. Zum anderen bekommt die S-Version neu ein Traktionskontroll-System an Bord, das in grossen Zügen demjenigen der 1098 R entsprechen soll. Der Fahrer kann dabei zwischen 8 Traktionsprofilen auswählen. Eines dieser "profiles" kann er dann im Computer verankern - es gilt dann für die nächsten Runden.

Allerdings gilt das gewählte "profile" dann für die ganze Runde / Rennen und kann für die einzelnen Runden nicht mehr gewechselt werden. Nocheinmal ein enormer Schritt in Richtung schnellere Rundenzeiten aber wäre, wenn sich für jede einzelne Kurve des Parcours ein anderes Traktionsprofil wählen liesse. Denn jede Kurve muss anders angefahren werden, mit einer anderen Geschwindigkeit und Schräglage. Computertechnisch sollte das nicht so schwierig zu machen sein - zumal die Rundenzeiten nur um wenige Sekunden varieren. Der Computer sollte also fähig sein, nach 1.03 Minuten Fahrzeit zu erkennen, dass die Maschine sich nun in Kurve 5 befindet - und demzufolge das dazu passende Traktionsprofil 7 in Sekundenbruchteilen aufzuspielen. Doch das ist offenbar noch Zukunftsmusik. Wir halten also fest: ein einmal gewähltes Traktionsprofil gilt für sämtlichen Kurven.

Technische Daten Ducati 1198 (soweit bekannt)

Motor :

Bauart Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder in L-Form

Ventilsteuerung 4 Ventile pro Zylinder, desmodromisch gesteuert

Bohrung x Hub 106 x 67,9 mm

Hubraum 1198,4 ccm

Verdichtung 12,7:1

Gemischaufbereitung Elektronisch gesteuerte Marelli Einspritzanlage, elliptische Drosselklappe

Drosselklappen-Durchmesser 63.9 mm

Ventildurchmesser: Einlass/Auslass

Schmierung

Auspuffanlage Auspuffanlage System 2-1-2, mit Katalysator und Lambda-Sonde, 2 Endschalldämpfer aus Inox

Starter E-Starter

Leistungsdaten

Max. Leistung 170 PS / 125 kw bei 9´750 /min

Max. Drehmoment 13,4 kgm / 131,4 Nm bei 8´000 /min

V-max. -

Kraftübertragung

Kupplung Hydraulisch betätigte Mehrscheiben-Trockenkupplung

Gänge 6 Gänge

Endantrieb Kette

Fahrwerk

Rahmen Stahl-Gitterrohrrahmen

Federung vorne Voll einstelbare Showa Upside-down-Gabel,

Gabelinnenrohr-Durchmesser 43 mm

Federung hinten Progressives Showa Federbein, Voll einstellbar

Federweg vorn/hinten 127 mm / 127 mm

Räder

Rädertyp Leichtmetallgussräder

Felgendimension vorn 3,5 x 17"

Felgendimension hinten 6 x 17"

Reifendimension vorn 120/70 ZR 17"

Reifendimension hinten 190/55 ZR 17"

Bremsen

Bremse vorn 2 Bremsscheiben mit 330 mm Durchmesser, radial montierte 4 kolben Bremssättel

Bremse hinten Bremsscheibe mit 245 mm Durchmesser, 2-Kolben Bremssattel

ABS nein, nicht erhältlich

Abmessungen und Gewichte

Radstand 1430 mm

Lenkkopfwinkel 65.5 Grad

Nachlauf

Trockengewicht 171 kg (Gewicht exklusiv Treibstoff, Batterie und Schmierstoffe )

Sitzhöhe 820 mm

Tankinhalt (davon Reserve) 15,5 l (davon 4 l Reserve)

( Alle Angaben ohne Gewähr )


03.11.2008 02:30    |    woerni8642 woerni8642    |    Kommentare (12)    |   Stichworte:

Eine Renn 1098R - ... und wieder eine die ihr Leben wahrscheinlich am Ring lassen wird.

BLM Österreich / Leitner hat wieder mal eine 1098R für den Rennbetrieb umgebaut , es schmerzt zu wissen das sicher mal auch diese übern Asphalt schredern wird . Früher oder später . Der Didi wirds schon richten . :D

Und irgentwann steht so einer auch der ,,totale Exedus,, bevor , egal ob das Bike hier

gerade mal schon im serienmäßigen Zustand nicht unter mind. 

€ 41 000.- vom Hof kommt .

Es läuft mir kalt über´n Rücken , als das ´Geschepere und des ´Gewummere im Hänger verschwindet ...

 

Aber so ise´s halt :  1098R ... zum Siegen gebaut , zum Siegen verdammt !

 

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Etwas über derren ,,High Tech,, :

 

 

Technik-Veränderungen

 

Alle bei der 1098R gegenüber den Normalmodellen 1098 und 1098S deshalb vorgenommenen Modifikationen aufzuführen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Hier also nur die wichtigsten Änderungen, von oben nach unten im Motor:

Ventile: Die Ventile sind trotz 5% grösserem Durchmesser dank Titan als Werkstoff 37% (Einlass) bzw. 42% (Auslass) leichter.

Nocknewelle: Die schärferen Nockenwellen bringen 16% höheren Ventilhub.

Ventilsitze: Die Ventilsitze bestehen aus extrem hitzefester Berylliumbronze.

Brennraum: Der Brennraum ermöglicht zusammen mit den Zweiringkolben (S: Dreiringkolben) ein Verdichtungsverhältnis von 12,8 (anstatt 12,5) : 1.

Slipperkolben: Die kurzen Slipperkolben aus geschmiedetem RR58-Leichtmetall sind aus Stabilitätsgründen im Kolbenbolzenbereich als Kasten ausgeführt und stecken auf sündhaft teuren, speziell behandelten Titanpleueln des Österreicher Spezialisten Pankl.

Kurbelwelle: Die Titanpleuel wiederum sitzen auf einer Kurbelwelle, die zur Erhöhung der Verschleissresistenz Gasnitrid-gehärtet ist und deren Zapfenoberflächen anschliessend hochglanzpoliert werden. Dazu wird sie mit extrem schweren Wolframeinsätzen in den Kurbelwangen feingewuchtet. Das hilft die Abmessungen gering zu halten, ohne Einbussen bei der Dynamik.

 

Bremsen :

 

Im Racer-Nirvana kann sich der 1098R-Pilot aber nicht nur dank der Vierzylinder-mässigen Topleistung auf der Geraden und wegen der gigantischen, wenn auch für Neulinge schwierig zu dosierenden Bremsleistung der Brembo-Monobloc-Doppelscheibenanlage vor der nächsten Kurve fühlen, sondern Ducati hat gleich alles in die R reingepackt, was in Superbike-WM und MotoGP angesagt ist.

Rampenmechanismus an der Kupplung.

 

So rechnet der Traktionskontrolle-Rechner :

 

Das geht so: Im Zentralrechner des serienmässigen Racing-Kits gibts ein programmierbares Traktionskontroll-Programm, wie es grundsätzlich auch in den Werks-Superbikes und MotoGP-Maschinen von Ducati enthalten ist. Es verarbeitet die Daten der in die Bremsscheibenträger integrierten Raddrehzahlsensoren zusammen mit den Motordaten und nimmt, wenn zuviel Schlupf am Hinterrad auftritt, erst die Frühzündung zurück. Reicht das nicht um das Heck in den Griff zu bekommen, stellt sie erst den Zündfunken des einen, dann falls nötig auch den des zweiten Zylinders ganz ab. Per Lenkerschalter links kann im Cockpit-Display das DTC ganz ein- oder ausgeschaltet oder aber eine von 8 Stufen eingestellt werden. Dabei ist Stufe 8 die sanfteste, das DTC greift am ehesten ein, Stufe 1 ist der aggressivste Modus. Er lässt die ganz groben Driftwinkel zu. GP-Profi Jeremy McWilliams soll in Jerez Tage vor unseren Tests gut 3 Sekunden schneller gefahren sein als der schnellste 250er-Pilot Mika Kallio!

Beim Herunterschalten verhindert ein Rampenmechanismus in der Kupplung erfolgreich jedes Stempeln oder ungewollte Ausbrechen des Hinterrades, was sich in leichtem Klicken im Handhebel zeigt, dann glänzt die R mit bombensicherer Kurvenstabilität, und – falls nötig – präziser Reaktion auf Anpassungen der Einstellungen der Federelemente. Und am Kurvenausgang, da lässt sie den Piloten auf Wunsch im Nirvana des Unstürzbaren verharren, auch bei trottelhaftem Vollgas.

Bei Stufe 4 wird's echt scharf

In der Praxis fährt sich das so: Auf Stufe 6 kannst du im Scheitelpunkt Vollgas geben. Darauf riegeln einer der zwei Töpfe oder beide fühlbar ab, was sich nach einem komplett kranken Motor anhört. Auf Stufe 5 bemerkt unsereins am Ausgang enger Zweit-Gang-Kurven bei Vollgas ein leichtes Ruckeln, Stufe 4 ist schon so «scharf», dass der MSS-Tester bei den vier Viertelstündigen Sessions nicht mehr in den Regelbereich vorzustossen vermochte. Bingo: Jetzt muss man nur noch das eigene Hirn zu intensiverem Gasgeben überreden!

 

 

Fazit :

 

Auf den ersten Blick wirkt der Preis von 53'000 Franken - auch inklusive Kit – exorbitant. Bisher gab es aber im Serienmotorradbau neuerer Zeit keine strassenzugelassene Maschine, die von den Komponenten und Materialien her vergleichbaren Hi-Tech bietet und dabei sowohl technisch wie von den Fahrleistungen her so nahe an einer WM-tauglichen Maschine dran wäre.

Logisch, dass ein solches Stück nur für gutbetuchte Liebhaber oder aktive Rennfahrer sowie deren Teams und damit für den Einsatz fast ausschliesslich auf der Rennstrecke in Frage kommt. Und die Traktionskontrolle gibts nirgends sonst in dieser Form serienmässig.

 

 

Technische Daten Ducati 1098R ohne Racekit :

 

 

Motor :

 

Bauart Flüssigkeitsgekühlter V2-Viertakter, Kurbelwelle quer, Zylinderwinkel 90°.

Ventilsteuerung DOHC, Zahnriemen, je zwei über Öffner- und Schliessnocken mit Öffnerschlepp- und Schliesserkipphebeln zwangsgesteuerte (desmodromisch) Einlass- und Auslassventile aus Titan pro Zylinder. Ventilwinkel total 24,3° (E 11,5°, A 12,8°),

Bohrung x Hub 106 × 67,9 mm

Hubraum 1198 ccm

Verdichtung 12,8 : 1

Gemischaufbereitung Motormanagement von Marelli mit Data-Analyse-System, Benzineinspritzung (je 2 Duschdüsen pro Zylinder zentral über ovaler Drosselklappe) und CDI-Zündung (Race-Kit-ECU mit Traktionskontrolle).

Drosselklappen-Durchmesser 63,9 mm

Ventildurchmesser: Einlass/Auslass E 44,3 mm / A 36,2 mm

Schmierung Nasssumpfschmierung mit Ölkühler

Auspuffanlage 2-1-2-Auspuffanlage aus Stahl und Titan mit Klappe und Kat.

Starter E-Starter

 

 

Leistungsdaten : 

 

Max. Leistung 180 PS (132,4 kW) bei 9750/min

Max. Drehmoment 13,7 mkg (134 Nm) bei 7750/min

V-max.

Kraftübertragung

Kupplung Zahnradprimärtrieb. Mehrscheiben-Trockenkupplung hydraul., 8 Reibscheiben. Rückdrehmomentbegrenzer.

Gänge Sechsganggetriebe

Endantrieb Dichtringkette

 

 

Fahrwerk :

 

Rahmen Gitterrohrbrückenrahmen aus Stahlrohr, Solo-Rohrheck (Alu) verschraubt, Motor mittragend.

Federung vorne Vorn Upside-down-Telegabel von Öhlins, voll einstellbar.

Gabelinnenrohr-Durchmesser 43 mm

Federung hinten Hinten Einarmschwinge aus Leichtmetallguss- und Formblechelementen, voll einstellbares Zentralfederbein (Öhlins TTX 36) via Schubstrebe und Kipphebel. Lenkungsdämpfer (Öhlins).

Federweg vorn/hinten 120 mm / 127 mm

 

 

Räder :

 

Rädertyp Geschmiedete Leichtmetall-Gussräder von Marchesini. Radialreifen Pirelli Dragon Supercorsa SC (Test), SP (Strasse).

Felgendimension vorn MT 3.50 ×17"

Felgendimension hinten MT 6.00 × 17"

Reifendimension vorn 120/70 ZR 17"

Reifendimension hinten 190/55 ZR 17"

 

 

Bremsen :

 

Bremse vorn Brembo. Vorn zwei schwimmend gelagerte Stahlscheiben, 330 x 5,0 mm, mit Monobloc-Vierkolbenzangen.

Bremse hinten Hinten Einzelscheibe, 245 mm, mit Zweikolbenzange.

ABS nein

Abmessungen und Gewichte

Radstand 1430 mm

Lenkkopfwinkel 65,5°

Nachlauf 97 mm

Trockengewicht 165 kg / 179 kg

Sitzhöhe 820 mm

Tankinhalt (davon Reserve) 15,5 / 4,0 l

 

Preis : (Österreich)

LP . € 40 995.-

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Fahrbericht Ducati 1098 R -Jerez :

 

Die Rechtskurve «Sito Pons» führt auf dem Circuito de Jerez über einen veritablen Hügel auf die Gegengerade hinaus. Genau am Scheitelpunkt garniert mit einer leichten Welle. Dritter Gang, etwa 7500/min stehen auf dem LCD-Kombi-Instrument im Cockpit der 1098R. Genaueres muss ich auch nicht wissen. Die paar Hirnzellen, die mit der Steuerung der Piloten-Feinmotorik in der – subjektiv empfunden – noch einigermassen sicheren Schräglage gerade nicht beschäftigt sind, signalisieren nur: Achtung, maximales Drehmoment im Anzug! 136 Newtonmeter bei 7750/min.

Mördergrip und Öhlins-Federbein

Fräst der V2 der Ducati 1098R jetzt mit dem dicken 190/55er Pirelli auf der golden schimmernden Schmiedefelge den Teer auf? Oder rupft der ultrakurzhubige Vierventilreaktor dir den Pneu gar unvermittelt unter dem A.... weg?? Nichts dergleichen geschieht. Der grippige Superbike-Racinggummi aus der SC Serie scheint sich zahnradgleich in den Belag zu krallen. Trotz dieses Mördergrips schluckt das TTX36-Zentralfederbein von Edelhersteller Öhlins selbst unter dem brachialen Druck der zwei 600er-Einzelpötte jene Welle so sämig, dass du sie kaum fühlst. Auch deshalb, weil dies die feinstens ansprechende 43-mm-USD-Tele in der Front bereits ebenso still erledigt hat.

Die Duc tut einen Satz

Jetzt ist das Ende der Kurve in Sicht, also mittels Kabel die zwei nach MotoGP-Technikvorgabe ovalen Drosselklappen zügig auf Anschlag stellen und die R aufrichten. Drei Dinge geschehen fast zeitgleich: Die Duc hechtet absolut unmittelbar nach vorn, das Vorderrad hebt sofort ab, die roten Drehzahl-Warn-LEDs im Cockpitrand gehen blitzschnell der Reihe nach an.

Und du bist trotz knackig-kurzer Schaltwege fast zu spät, der V2 rauscht beinahe in den bei 10'300/min weich einsetzenden Begrenzer. Mit einem kurzen Tippen der linken Fussspitze sitzt der Vierte, und wenn du nur leicht am Lenker ziehst, kommt die Front unter dem Druck der deklarierten 186 PS (mit dem im Kaufpreis inbegriffenen Racing-Kit) schon wieder hoch. Im Vierten bei über 200, notabene!

Im V2-Desmo-Nirvana

Der V-Twin der normalen S ist ja schon ein absoluter Hammer in Sachen Ansprechverhalten und Hochdrehen, aber das Leistungsfeuerwerk, das der hier abbrennt, schlägt alles Zweizylindrige! Rrrraatsch, schon ist der Fünfte fällig, auf dem Digi-Tacho purzeln die Zahlen rasend gegen 260. Dabei immer dieser massierende Puls zwischen den Oberschenkeln, Herzfrequenz empfundene 220, die Welt ausserhalb der Teerbahn erlöscht, verweht ins Universum, du bist nur noch genau im Hier und Jetzt. Im V2-Desmo-Nirvana. Dabei fühlt sich der Twin nie angestrengt an, vibriert kaum, nimmt aus dem Keller druckig und doch präzise und sanft Gas an. Nur die Trockenkupplung setzt am Schleifpunkt bauart-typisch progressiv und je nach Gaseinsatz rau ein.

 

 

Im Buddhismus bedeutet Nirvana das «Erlöschen, Verwehen», den Endzustand der völligen seeligen Ruhe. Diese schärfste aller V2-Ducatis beamt dich in Null-Komma-sofort in diesen Modus!

 

( ... Alle Angaben ohne Gewähr ... )


Comic , Witziges , Technisches, Logo´s ,

Die können was ...

Lesen öfter da bei mir ...

 

Ducati Bilder

Info´s rund um Ducati : Testberichte - Event´s-

VW kauft Ducati ?

Wer hätte das gedacht: Ferdinand Piech, der Grand-Seignieur des deutschen Automobilbaus, hätte in seinem Firmen-Konglomerat der vierrädrigen Art (derzeit gehören dazu bereits Volkswagen, Audi, Skoda, Seat, Lamborghini, Bentley, Bugatti, VW Nutzfahrzeuge und Scania) gerne "noch einen kleinen, wertvollen Motorradhersteller drin". Und beißt sich in den Hintern, dass er in Ducatis Krisenjahr 1985 nicht zuschlug, da hätte Ducati den berühmten Apfel plus Ei gekostet. Das ist zum Glück Geschichte, ein Besitzerwechsel trotz extrem hochgekochten Preises aber wahrscheinlich – dafür wird der kanadische Finanzinvestor (vulgo: Heuschrecke) schon irgendwie sorgen.

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Ducati 1098 R Neupreis in der BRD Euro: 35 000.- ...bei uns hier in Österreich 41 000.-

Österreich-

Schönes Land´l /Teures Land´l-Steuern Land´l :confused:

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Das Ende gleich am Anfang :

Heiß erwarteter ,,Masterbike-2008,, in der

aktuellen Motorrad Ausgabe 11/08

Ducati´s Hoffnung 1098R tritt wegen Unstimmigkeiten bei der Reifenwahl mal erst gar nich an .

Mehr unter - in - einem Bericht in meinen Blog :

Hier ...

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Vergleichstest Ducati 1098 R, Desmosedici RR

Mehr in meinem Blog :

Hier ...

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Testberichte von Ducati 748R

Erfahrungsbericht von f650 über Ducati 748 R:

R wie Racing.Ein reinrassiges Rennmotorrad mit Strassenzulassung.Die 748R ist mehr als eine Nachfolgerin der SPS.Mit den Efahrungen aus der Supersport-WM wird dem Piloten ein MOtorrad angeboten,um den aktuellen 600ern,auf der Strasse wie auch im Sport,Paroli zu bieten.Die 748R besitzt den gleichen Rahmen wie die Race-replica 996SPS,Marchesini-Fünfspeichenfelgen und tauchrohre mit Natrium-Nitrit-Beschichtung.Der überarbeitete Motor bietet zur Zeit den Höhepunkt der Vierventiler von Ducati:grössere Drosselklappenkörper mit 54mm Dirchmesser,neue Einspritzdüsen,Ansaugtrichter in angepasster Länge,eine zweiteilige Airbox mit mehr Volumen,neue Nockenwellen,grössere Ventile und Titan-Pleuel,sind der Stoff,aus dem die Leistung ist.Und für den,der tatsächlich schnelle 600er jagen will,wird ein Tuningkit für weitere 6PS angeboten.

Fahrbericht / Motorrad Zeitschrift - Ducati 748 R:

Alles auf Sieg

Die Mutprobe folgt auf die enge Links kurz nach Start und Ziel. Jetzt bloß nicht lupfen, auch wenn der Kopf sich noch so heftig sträubt, die drei mörderisch schnellen Linksknicke gehen voll. Und wer sie wirklich voll nimmt, der hat den nötigen Speed auf der langen Gegengerade. Gut 250 Sachen markiert der Tacho 200 Meter vor dem Bremspunkt. Nicht schlecht für einen Zweizylinder mit 748 Kubikzentimetern.Diesen rekordverdächtigen Topspeed verdankt die brandneue Ducati 748 R zum einen ihrem souveränen Fahrwerk, das selbst in voller Schräglage und mit maximalem Zug am Hinterrad wie an der Schnur gezogen durch diese Schlüsselstelle des kniffligen Rennkurses von Misano schneidet. Zum anderen sorgt das aufwendig überarbeitete Triebwerk für das nötige Maß an Power, den trocken 192 Kilogramm wiegenden Renner angemessen zu beschleunigen.Die R ist ohne Zweifel das Sahnestückchen der 748er-Kollektion. Nicht nur, weil R für Racing steht, und Racing immer etwas Besonderes ist. Es steckt wirklich alles drin, was gut und teuer ist - und vor allem schnell macht. Für 28 340 Mark gibt es sozusagen die Technik des Weltmeisters. So kommen bei Ducati erstmals in der Geschichte der Serienfertigung CNC-gefräste Brennräume zum Einsatz. Diese sehr aufwendige Bearbeitung der Zylinderköpfe war bislang nur den Rennmotoren vorbehalten und soll für optimale Spülung und Verbrennung sorgen. Für eine bessere Füllung wurden die Ventile um je einen Millimeter im Durchmesser vergrößert, und die Ansaugrohre wuchsen auf einen Durchmesser von 54 Millimeter. Leichtere, optimierte Kolben und Titanpleuel senken die oszillierenden Massen und erhöhen somit die Drehzahlfestigkeit.Der Clou ist allerdings die neue Einspritzanlage. Deren Einspritzdüsen sind nicht mehr wie sonst üblich in die Gehäuse der Drosselklappen geschraubt. Sie hängen wie bei einem Superbike-Rennmotor knapp über den Ansaugtrichtern. Das soll zum einen für eine bessere Vermischung von Luft und eingespritztem Kraftstoff sorgen, zum anderen die Temperatur der Ansaugluft senken. Was wiederum eine höhere Dichte der Luft und somit bessere Füllung zur Folge hat. Ein Trick, der schon länger aus der Formel eins bekannt ist. Zur weiteren Leistungssteigerung im oberen Drehzahlbereich wurden außerdem Ansaugrohre und Trichter stark gekürzt.Und lohnt der ganze Aufwand? Er lohnt. Zumindest die ersten Fahreindrücke auf der Rennstrecke von Misano sind überzeugend. Unglaublich direkt und spontan hängt der Zweizylinder am Gas, schiebt die gelbe Pracht schon aus mittleren Drehzahlen aus den engen Ecken und dreht ohne jeglichen Schwächeanfall bis an den Begrenzer bei 12100/min. Wenn man es nicht besser wüsste, man könnte sich auf einer hubraumstärkeren 996 wähnen. Immerhin 106 PS sollen die R in der Basisversion vorantreiben, für den Rennbetrieb erhofft man sich noch einiges mehr.Fahrwerksseitig setzt Ducati bis auf leichtere Räder auf altbewährte Technik. Gitterrohrrahmen, Einarmschwinge, Federelemente von Showa – alles wie gehabt, alles nahezu perfekt. Extrem spurstabil in langgezogenen Kurven, gewohnt störrisch in den engen Schikanen. Wer hier blitzschnell umlegen will, braucht entweder die Kraft eines Schwerathleten oder die Technik des neuen Ducati-Werkspiloten Ruben Xaus. »Etwas früher bremsen und dann mit einem leichten Gasstoß das Aufrichten der Maschine unterstützen«, so klappt der schnelle Schräglagenwechsel, ohne dabei die Lenkerstummel zu verbiegen. Sagt Ruben.Neue Wege geht Ducati dagegen beim Vorderreifen. Der Pirelli im Format 120/65 ist dem traditionellen 120/70er in Sachen Stabilität zwar leicht überlegen, das richtig gute Gefühl beim Bremsen in Schräglage will sich aber nicht spontan einstellen. An das höhere Aufstellmoment dieser Konstruktion muss man sich erst einige Runden gewöhnen. Dann aber lassen sich Schräglagen wieder so richtig genießen.

 

Ducati 748 R 1.47,88

Es ist nicht das beste Gefühl, frühmorgens auf die Piste gejagt zu werden und sofort am Limit zu kratzen. Schon gar nicht mit einer Ducati 748 R. Denn sie ist die einzige Maschine in der Supersport-Klasse, die Gewöhnung verlangt. Die extreme, vorn übergebeugte Sitzposition, das steife, recht unhandliche Fahrwerk und nicht zuletzt der Motor, der sich als einziger Zweizylinder im Feld in jeder Beziehung anders benimmt als die Konkurrenz. Früher Gas geben, mit deutlich mehr Speed durch die langen Radien ziehen und vor allem rechtzeitig hochschalten ist angesagt. Die Umstellung von den hochdrehenden Vierzylindern ist gewaltig, klappt aber zum Erstaunen aller Beteiligten innerhalb der zwei Aufwärm- und drei gezeiteten Runden problemlos. Die 748 R besticht durch sensationellen Kurvenspeed, das beste Fahrwerk im Feld sowie durch nahezu perfekte Bremsen. Es fehlt ihr nur an einer kürzeren Gesamtübersetzung und etwas Drehfreude, um die Zwischenspurts zwischen den Kurvenkombinationen schneller zu überbrücken.

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Blogempfehlung

Mein Blog hat am 18.05.2008 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Countdown

Noch  ...

Tage Stunden Minuten Sekunden
301 4 45 18

  ... bis zum Ereignis ...

Des - meines 40.Geburtstag .

Dann werd ich mir eine Beiwagenmaschine kaufen , vielleicht bringen die Herrn Ducati mal sowas auf die Räder .

Mit 40.jahren muß -Mann-ja umdenken , kann ja nich immer auf einem Racer durch die Lande pollern ... Ähem...ziehen .

Dann werd ich mir meine 748R in eine Gläserne Vitrine stellen und  davor mit meinen Kumpels über die guten alten Zeiten quatschen.

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