wodkaa´s Interessante Ebay-Auktionen US-Cars and more

Neulich in Ebay ...

15.02.2013 16:41    |    wodkaa    |    Kommentare (37)    |   Stichworte: "Ebay-Auktionen", Dodge, US-Car

chargercharger

Endlich auf Ebay, der Traum vieler US-Car-Freunde. Ich gebe offen zu, auch eines meiner Traumautos. Ja die Serie Dukes of Hazzard ist mit daran Schuld.

http://www.ebay.de/itm/271156353900?...

So schön die Träume auch sind, so hart ist die Realität. Alle Neueinsteiger, die immer wieder im US-Car-Forum sich dieses Modell heraussuchen und einen perfekten Wagen für 15000 € und weniger erwarten sollten diese Auktion verfolgen. Heute, noch 9 Tage vor Aktionsablauf steht der Wagen schon bei fast 6.000 €. Und der Wagen steht in den USA, also ist die persönliche Inaugenscheinnahme schwierig. Und noch dazu ist der Wagen meilenweit vom perfekten Zustand entfernt. Fehlende Teile, fehlende Innenausstattung, fehlender Lack etc. Ich hoffe der Käufer hat die finanziellen Mittel eine Restauration zu stemmen. Denn auch wenn jemand viel Eigenleistung einbringen kann, diese Restauration wird wie alle teurer als vermutet.


15.02.2013 17:01    |    VolkerIZ

Sieht ja nett aus von der Form her. Das ideale Auto für Leute, die aus dem C-Rekord-Coupe rausgewachsen sind. War mir übrigens neu, daß die Formgebungen auch konzernübergreifend kopiert werden, meistens erkennt man immer die deutschen Ford- und Opel-Modelle in ihren Vorbildern vom Mutterkonzern wieder, aber nicht unbedingt bei der Konkurrenz.

Blechmäßig sieht der echt noch gut aus, aber Blech könnte man schweißen. Die gefledderte Innenausstattung und die kaputte Scheibe finde ich da schon heftiger. Auch wenn die Teileversorgung für alte Amis meist gar nicht mal übel ist, aber jedes Mal wochenlang warten und dann die Versandkosten. Mal ganz vorsichtig geschätzt: Wenn ein gutes Fahrzeug von dem Modell mit 60.000 Euro gehandelt wird, dann lieber gleich kaufen und nicht lange überlegen, ob man so ein Fragment aufbaut. Sowas wie den hier kann man sich in Deutschland eigentlich nur antun, wenn man eine Ersatzkarosserie für einen Unfallwagen oder einen unrettbar verrosteten sucht und wirklich alle Teile rumliegen hat.

Ein Straßenkreuzer mit Schaltgetriebe dürfte auch nicht jedermanns Sache sein. Für die, die es nicht stört, bleibt er dadurch vielleicht noch einigermaßen günstig.


15.02.2013 18:11    |    Airway

...gezeigtes Fahrzeug ist zum Wiederaufbau meines erachtens uninteressant...zuviele Fehlteile...interessant dürfte die Karosserie sein,wenn wirklich keine Durchrostungen vorhanden sind...also 2. Charger kaufen(oder schon haben;))mit weniger oder keinen Fehlteilen ,aber den üblichen Durchrostungen und aus zwei ,einen machen....


15.02.2013 18:37    |    spechti

Ich würde allein die Karosserie- und Lackarabeiten auf 30-35.000 Euro schätzen. Auch wenn die Substand noch gut sein sollte, dürfte mehr als ein Loch zu finden sein wenn man ihn erst mal zerlegt. Auf jeden Fall muß erst mal alles runter, was drauf ist.

Richtig teuer dürften die hier und da nötigen Original-/NOS-Teile werden, denn die haben in der Preisentwicklung dieser Autos mitgezogen. Da sind 3000 Dollar für ein gutes Kombiinstrument keine Seltenheit. Die Sitze mit neuen Bezügen und Kissen aufpolstern dürfte dagegen ein Schnäppchen sein.

Ich glaube nicht, daß sich diese Resto finanziell sinnvoll durchführen läßt. Nicht in Eigenleistung und erst recht nicht in Fremdleistung!

Am ende wird die Restaurierung teurer als der erzielbare Preis des Wagens.

 

Wird als abgebrochene Resto wieder in 2 Jahren bei ebay oder in Mobile stehen...

Vielleicht lohnt es sich dann, wenn bereits viel Geld für wichtige Arbeiten in den Wagen geflossen ist.

 

P.S.: "383 Big Block"! *kicher*


15.02.2013 19:05    |    meehster

Ein guter 69er Charger (Zustand 2 oder besser) liegt doch schon sechsstellig, oder?


15.02.2013 19:45    |    tradem4ster

Also irgendwie ist der Verkäufer ein bisschen komisch. 110% Teile vorhanden, aber nur 90% garantiert? Oder habe ich etwas überlesen? Fehlt ja ne ganze Menge, eher so 50% vorhanden...


15.02.2013 19:46    |    keildriemen

...ganz schön abgerockt. Die Karosserie hat bestimmt noch ein paar Überaschungen.

Wenn der verkäufer ja selbst die Restauration anbietet aberselber die Karre lieber verkauft sagt ja schon alles.

 

Oder er hat einfach zuviele gute Charger rumstehen....

 

trotzdem : geile Karre


15.02.2013 20:45    |    100avantquattro

Wer wirklich Interesse an der Kiste und das Geld für die Restauration der Ikone hat, der setzt sich flink in den Flieger, düst rüber und schaut sich die Kiste an. Im schlimmsten Fall verplämpert man 1 Stunde unterm Wagen und muß dann die restlichen 6 Tage und 23 Stunden irgendwo am Strand verbringen. Im besten Fall ist die Karre okay und man hat anderen Mitbietern gegenüber einen Riesenvorteil.

Also, hört mal auf zu jammern und zu spekulieren.


15.02.2013 22:49    |    Vulkanistor

Hier ein kurzer Überblick. In der Schweiz liegen diese Dodge toprestauriert um die 60.000 CHF, also ca. 50.000€

http://www.autoscout24.ch/.../dodge--charger?...

Von sechsstellig sind sie also noch weit entfernt, billig ist aber was anderes.


16.02.2013 00:34    |    admiral26

Die Optik ist irgendwie geil. Fahrbereit machen und so erhalten, perfekt ist was für Langweiler.


16.02.2013 00:44    |    Henny1982

Also für mich ist und bleibt der 69er mein Traumwagen. Von der Basis her ist es absolut das, was ich, wenn ich Kohle übrig hätte, suchen würde. Man ist quasi gezwungen bei NULL anzufangen. Und selbst 90% Teile sind schon gut. Bin gespannt, wo die Auktion endet!


16.02.2013 02:26    |    Shibi_

Wenigstens sind die ehrlich was den Zustand des Autos angeht. Von manchen wäre der als "fast neuwertig" bei ebay eingestellt worden. :D


16.02.2013 07:05    |    Schapy20

Sowas ist schon interessant aber woher soll man noch Ersatzteile bekommen wenn es sich hierbei um ein so seltenes Fahrzeug handelt?

 

Und wie schon gesagt wurde, sind die Preise für Ersatzteile verdammt teuer da sie ja selten sind.


16.02.2013 11:25    |    Romanuszzz

@spechti

"Big Block" bezeichnet NICHT den Hubraum, sondern die Bauweise des Motors.....

 

Und preislich eben.....mal gucke mal hier rein:

http://www.autoscout24.de/Details.aspx?...|fs

oder

http://www.autoscout24.de/Details.aspx?...|fs


16.02.2013 19:33    |    Hellhound1979

Ich glaube wenn man das jemandem nicht sagen muß dann Spechti... :D


17.02.2013 10:56    |    Romanuszzz

Ich wollt' ihm ja auch nicht zu nahe treten, hab's aber so verstanden, dass er sich lustig macht über den Begriff "big block" bei "nur" 383 cu inch...


17.02.2013 16:25    |    spechti

Pardon, Romanuszz hat natürlich recht. Ich habe mich verlesen und fehlerhafterweise behauptet, daß der 383 kein BigBlock ist. Das ist natürlich Blödsinn. Ich danke für die Korrektur.


17.02.2013 17:25    |    _TX2000_

Die haben echt einen anner Waffel hier in Deutschland. Was da für Preise für altes verrostetes Metall aufgerufen werden!!!:eek:

 

Mich würde mal brennend eine Statistik des Wertverlaufs der Dodge Charger innerhalb der letzten ~10 Jahre interessieren! Echt unfassbar :rolleyes:


17.02.2013 17:52    |    Airway

...nun,im vorliegenden Fall wird nicht aufgerufen,daß ist ja eine Auktion....aber Du hast schon recht,seit Spekulanten die Oldtimerszene "bereichern":( macht es nur noch halb soviel Spaß:(...vielleicht,fällt mit dem Charger ja so ein "Anleger"gehörig auf die Nase(aktuell bei über 10 000€:rolleyes:)...


18.02.2013 11:58    |    wodkaa

Ja aktuell schon bei über 11.000 €. Die schweizer Angebote von "Vulkanisator" kann man nicht direkt vergleichen, da es sich dort ausschließlich um 70er Charger handelt. Und auch wenn die Unterschiede für einige nur marginal sind, für Sammler und Fans sind die 68er und 69er halt die gesuchtesten Modelle. So wie beim Mustang der 67er.

 

Die Preisentwicklung der Fahrzeuge ist natürlich enorm gewesen. Vor 10-20 Jahren galten fast alle US-Fahrzeuge ausnahmslos als prollig etc. (auch alle anderen Vorurteile kann man hier aufführen.) Camaros, Caprice usw. waren vor 10 Jahren noch fast geschenkt zu bekommen. Dies ändert sich mittlerweile. Und durch die Medien sind die Muscle-Cars, die Kreuzer der 60er und 70er Jahre wieder in den Fokus gerückt worden. Auch die sogenannten Retro-Fahrzeuge der Hersteller haben da einiges mit zu verantworten. Die Nachfrage steigt, also eben auch der Preis.


18.02.2013 15:33    |    SCOPE

Der sieht aus als hätten sie in vom Grund eines Teiches geborgen, nicht aus der Wüste. Bei aller Liebe für's Modell aber da muss man schon sehr ethusiastisch und wohlhabend sein, damit der mal wieder wie ein Auto aussieht.

 

Gruß SCOPE


18.02.2013 18:47    |    Romanuszzz

Der sieht aus als hätten sie in vom Grund eines Teiches geborgen, nicht aus der Wüste. Bei aller Liebe für's Modell aber da muss man schon sehr ethusiastisch und wohlhabend sein, damit der mal wieder wie ein Auto aussieht.

Zitat:

 

Seh' ich auch so. Vor allem, wenn im Netz Angebote wie dieses hier rumgeistern:

http://suchen.mobile.de/.../161423537.html?...

 

Den würd' ich mir tausend mal eher an Land ziehen, selbst wenn da nicht alles original sein sollte. Würd' mich auch mal interessieren, wie ich mir die Formulierung "bis zu 99% rostfrei" vorzustellen habe. Ein Meter der Türe rostfrei, und weiter unten dann bloss noch 12% rostfrei, oder wie?


18.02.2013 18:49    |    Romanuszzz

Oh....man kann auch "verkehrt" zitieren seh' ich grade...


18.02.2013 21:06    |    _TX2000_

Herrscht eigentlich irgendwie ein Mangel an Fahrzeugen oder so?

Ich verstehe eines nicht: Wieso kauft man so einen alten Haufen Stahl für über 11.000? und investiert viele zehntausende Euros hinein, statt sich für 20-30.000? einen recht passablen Wagen mit paar Macken zu kaufen und diesen für viel weniger Kosten aufzubauen??? Das geht mir nicht in den Kopf.

 

Muss wohl wirklich ein riesen Enthusiasmus und zu viel Geld im Spiel sein, sowas von Grunde auf anzufangen, wie schon gesagt. Echt krass.


19.02.2013 01:23    |    admiral26

Nanu, Angebot beendet, weil "der Artikel nicht mehr verfügbar ist"?! Kam wohl doch nicht das zusammen, was er sich erhofft hat...

 

Also, einen mehr oder weniger Guten kaufen, ist eigentlich immer günstiger, als eine Restauration und nervenschonender allemal.

Ich finde einen perfekten 1er-Zustand auch gar nicht mal erstrebenswert -> totrestauriert.

Man traut sich dann ja kaum noch, so ein Auto zu bewegen, allenfalls zu Treffen oder zum Pokal abstauben. Aber letztlich ist auch der seltenste Klassiker auch nur ein Auto und nun mal zum Fahren gebaut. Dann lieber ein Zustand, in dem man nicht gleich wegen jedem Kratzer die Krise kriegen muss.


19.02.2013 08:55    |    spechti

Zitat:

Ich finde einen perfekten 1er-Zustand auch gar nicht mal erstrebenswert -> totrestauriert.

Sehe ich völlig anders. Nur perfekt restauriert ist akzeptabel und wer Patina am Auto hat, ist zu faul, zu arm oder inkompetent für angemessene Plege oder fachgerechte Reparaturen. Klingt hart und überheblich, birgt aber tiefe Wahrheit in sich.

Allerdings ist dieser Anspruch auch nur sehr schwer umzusetzen, da stark idealisiert und auch ein wenig realitätsfern. Alles bekommt mit der Zeit Gebrauchsspuren und somit sind gewisse Kompromisse im wirklichen Leben unumgänglich. Der Trick ist, den Verschleiß durch Pflege, sorgsame Behandlung und überdurchschnittliche Wartung so minimal wie möglich zu halten.

 

Eigentlich ist das auch unausweichlich, denn jeder, der schon mal ein Auto restauriert oder teilrestauriert hat wird festgestellt haben, daß das praktisch immer ein Verlustgeschäft ist. Somit kann nur der möglichst perfekte Erhalt der Weg sein, ein Auto über die Zeit zu retten.

 

Dieser Charger ist mit ökonomischen Mitteln nicht wieder in einen einwandfreien Zustand zu versetzen. Somit kann man ihn als Teileträger nutzen oder mit umfangreichen Geldmitteln und jeder Menge Arbeit völlig unökonomisch wieder zum Hochglanz bringen. Ich bin zu 90 Prozent sicher, daß dieser Wagen in einer der beiden genannten Varianten enden wird. Daß er als "patnierter" Streetfighter irgendwann auf der Straße auftaucht halte ich für unwahrscheinlich.


19.02.2013 15:29    |    wodkaa

Zitat:

Sehe ich völlig anders. Nur perfekt restauriert ist akzeptabel und wer Patina am Auto hat, ist zu faul, zu arm oder inkompetent für angemessene Plege oder fachgerechte Reparaturen. Klingt hart und überheblich, birgt aber tiefe Wahrheit in sich.

Das sehe ich, wie auch viele andere nicht so. Spechti, du hast Recht, dass sich eine Wahrheit dahinter verbirgt. Und oft ist das finanzielle Polster ein Grund. Wenn aber nur diejenigen, welche sich perfekt restaurierte Oldies leisten können diese hätten, dann wäre die Oldie- wie auch US-Car-Scene verschwindend gering. Aber Patina hat auch ihren Reiz. Einige führen hier alte Bilder an, die neu coloriert nicht mehr dem entsprächen. Ich habe in meinem Wohnzimmer einen über 100 Jahre alten Schrank stehen. Er erhielt Zuwendung. Ich habe eine früher angeklebte Tapete entfernt, habe eine defekte Scheibe repariert, die verklebten Regalböden wieder auf Vordermann gebracht, das Holz und die noch vorhandene Farbe eingelassen und dem Holzwurm den Gar ausgemacht. Wenn ich ihn aber perfekt in den Originalzustand versetzen wollen würde, müßte ich die Hölzer tauschen, denn Holzwurm hatte er ja nicht, ich müsste ihn neu streichen, denn Abnutzungen hatte er neu ja nicht etc. Der Schrank hätte weder für jemanden anderen noch für mich einen Reiz und einen Wert. Genauso sehe ich es bei den Oldies.


19.02.2013 16:07    |    motorina

Ganz meine Meinung, @wodkaa - und gutes Beispiel mit dem alten Schrank!

Warum soll ich perfekt restaurieren - das wäre ja dann besser als damals neu!

Ein Auto ist und bleibt ein Gebrauchsgegenstand und ist kein Kunstwerk.

Bei aller "Liebe" zu meinem Altblech - aber warum soll man diesen Fahrzeugen das Alter nicht ansehen dürfen (ich färbe auch nicht meine Haare, lass Fett absaugen und die Falten glätten!).

In den letzten Jahren wurde teilweise überrestauriert; vielleicht ist dies ein Ergebnis unseres Zeitgeistes, der immer nur nach dem Neuesten, Modernsten, Besten, Schönsten, Teuersten usw. ruft...


19.02.2013 18:03    |    spechti

Natürlich ist das Thema etwas kontrovers und mißverständlich. Kein Gegenstand bleibt auf ewig neu. Auch kein Auto bei noch so guter Pflege. Mit dem Gebrauch beginnt der Verfall. In meiner Auffassung davon geht es genau darum, diesen aufzuhalten. So gut es geht. Das ist eigentlich eine unmögliche Arbeit, da sie ein Ankämpfen gegen Realitäten ist. Eine Schramme am Kotflügel ist keine Patina. Ein Riß im Sitz auch nicht. Das sind Schäden. So etwas gehört repariert. Wer das nicht tut, ist nicht reif für einen Oldtimer. Meine Meinung.

 

Genau so bin ich aber Verfechter von Oldtimern, die auch gefahren werden. Museumsstaubfänger sind absolut kontraproduktiv. Sie sind wie ein Foto: sie zeigen ein Objekt, aber es lebt nicht. Daher weist ein gefahrenes Auto zwangsläufig mal etwas Dreck in den Radkästen auf, ein paar Wasserspritzer oder etwas Sand auf den Teppichen. Das hat für mich aber nichts mit Patina zu tun. Es sind Nebenerscheinungen des Gebrauchs.

 

Das Beispiel des Schranks finde ich sehr gut. In meiner Welt kann ich dieses Stück erst genießen wenn ich sehen kann in welcher Pracht der Schreinermeister es vor langer Zeit künstlerisch gefertigt hat. Glänzend, frisch und perfekt. Es hat für mich keinerlei dokumentierenden Wert ob in der Tür noch Bombensplitter aus zwei Kriegen stecken. Ich würde sie rausziehen und die Tür neu furnieren.


19.02.2013 18:52    |    motorina

... und ich würde sie drin lassen (sie schaden dem Schrank ja nicht!); erst dadurch erzählt dieser Schrank eine Geschichte ... eine Geschichte, dass er trotz allem Wirrwar die Kriegszeiten "überlebt" hat.

Für mich sind alte Gegenstände u.a. "Geschichtenerzähler". Diese Rolle können sie nicht mehr übernehmen, wenn alles (oft besser als) neu gemacht wird.

Sicherlich, @spechti, hat auch ein behutsam restauriertes Fahrzeug seine Berechtigung, wenn es im alten Glanz erstrahlt (ein wunderbarer Anblick auch für mich!) ... nur mir gefallen die vom Alltag gezeichneten "Vehikel" besser, weil sie identischer sind (40 Jahre gehen nicht so ohne weiteres spurlos an Gegenständen vorüber - auch nicht an Personen;)).

 

... und um wieder zum Thema zurück zu kommen:

Der oben gezeigte Charger hat schon gelebt, wenn man diesen traurigen Zustand so bezeichnen will ... und wenn er nur "notdürftig" auf die Schnelle "zusammen geschustert" wird, dann hast du natürlich Recht, dass die Mängel dann anschliessend nicht als Patina bezeichnet werden dürfen.

Dieser Charger bedarf einer eingehenden Rundum-Erneuerung, was mit einem normalen Erhaltungsaufwand nichts mehr zu tun hat.

 

Grüsse,   motorina.


20.02.2013 08:39    |    spechti

Wie ich bereits sagte, ist das ein kontroverses Thema. Einen richtigen Ansatz dazu gibt es wohl nicht. Da hat jeder seine eigene Meinung zu.

 

on topic:

Ich glaube nicht, daß der Charger durch normale Abnutzung so aussieht. Ich vermute eher einen bis mehrere abgebrochene Restaurierungsversuche mit entsprechend langen Lagerphasen und ungeeigneter Umgebung.


20.02.2013 16:04    |    wodkaa

Nachdem der 69er Charger ja beendet wurde, hier nun ein 70er, welcher wohl einem Brand zum Opfer fiel.

http://www.ebay.de/itm/261169158504?...

Aber schon über 5000 € Gebot.


20.02.2013 19:54    |    spechti

Ich bin zwar kein Blechexperte, aber ist nicht ausgeglühtes Blech zu nichts mehr zu gebrauchen, da es seine Festigkeitseigenschaften verändert? Vom Hitzeverzug wollen wir hier mal gar nicht reden...


20.02.2013 21:07    |    Creeper45

Aber einen Vorteil hätte der alte Schinken gehabt - ich seh da keine Spur mehr vom alten Thermolack, vor dem alle Lackierer zurückschrecken, weil der sich mit unseren Lacken beißt :D

Ne kaputte Scheibe ist natürlich ne andre Nummer, sowas gibts hier nicht, die muß über die große Pfütze, das kostet und dauert, ich hatte damals bei meinem Caprice Glück


20.02.2013 21:59    |    motorina

Scheiben und Lichter sind vorhanden (bzw. beim Anbieter zu erwerben?) - so steht´s zumindest in der Beschreibung...


23.02.2013 05:20    |    admiral26

Mindestpreis nicht erreicht, bei 5300,- € war Schluß...offenbar überschätzen die Verkäufer den Marktwert solcher Autos erheblich. Wenn niemand mehr auszugeben bereit ist, ist er auch nicht mehr wert.


27.02.2013 16:20    |    Dynamix

Der abgebrannte steht mittlerweile wieder drin. Er hat zumindestens die 1000 € Marke geknackt ;)


27.02.2013 18:51    |    spechti

Zitat:

Aber einen Vorteil hätte der alte Schinken gehabt - ich seh da keine Spur mehr vom alten Thermolack, vor dem alle Lackierer zurückschrecken, weil der sich mit unseren Lacken beißt

Ford und Chrysler haben nie thermoplastischen Acryllack in der Serienfertigung von Autos eingesetzt, nur GM.


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