12.03.2010 10:43
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gurusmi
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Kommentare (6)
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lehman brothers,
finanzkrise,
Bilanzbetrug
Hallo liebe Blogleser,
Bilanzen sollen ja die Lage des Unternehmens zeigen. Man kann sich in Grenzen reich oder Arm rechnen. Je nachdem, ob es für Anleger oder Finanzamt sein soll. Aber das mit dem Reichrechnen perfektionierte scheinbar das pleite gegangene Finanzinstitut. Wie ein Prüfungsbericht aufzeigte, kaschierte Lehman Brothers systematisch sind Finanzprobleme und täuschte damit die Anleger, andere Banken und Geschäftspartner sowie die Asichtsbehörden. So zumindest sagt es der 2.200 Seiten lange Untersuchungsbericht aus, der nun durch den Insolvenzrichter freigegeben wurde.
Das Investmenthaus vergallopierte sich massiv im Hypothekenmarkt des Heimatmarktes USA. Durch Umbuchungen wurden Ausfallrisiken kaschiert. Dies derart geschickt, daß selbst die Buchprüfer der unabhängigen Ernst & Young scheinbar mithalfen. Denn sonst sind solche Rechnungen nicht zu bewerkstelligen. Der Zusammensturz von Lehman Brothers gilt als Höhepunkt der Bankenkrise, die nur durch massive Eingriffe der Regierungen derart glimpflich endete. Mit dem Untergang von Lehman Brothers blieben aucvh viele deutsche Kleinanleger auf den Papieren sitzen. Wenige Stunden vor dem Insolvenzantrag überwies die damalige Kreditanstalt für Wiederaufbau, eine Bank des Deutschen Staates, noch schnell 400 Millionen Euros.
Ich stelle mir hier die Frage, wer für den Bilanzbetrug haften sollte. Und vor allem wie man die geprellten Kleinanleger entschädigen müßte.
Quellen: N24 : http://www.n24.de/news/newsitem_5920272.html N-TV : http://www.n-tv.de/.../...n-war-schon-vorher-pleite-article772071.html Spiegel Online : http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,683136,00.html |


Kommentare: 6
12.03.2010 12:19 |
Golf Oma
Überrascht Dich das etwa?
Das Ganze ist obszön!
Gruß,
GO
12.03.2010 12:26 |
gurusmi
Nicht daß es mich wirklich überrascht. Ich frage mich vielmehr, wie und wer die kleinanleger, also die "Oma um die Ecke" entschädigt. Wer zur Rechenschaft gezogen wird und welche Strafen ihn erwarten, um der Gerechtigkeit genüge zu tun.
12.03.2010 13:28 |
Drahkke
Für die Manager derartiger Firmen sollte grundsätzlich die Vollhaftung eingeführt werden, und zwar weltweit.
In der gegenwärtige Form, wo astronomische Gehälter gezahlt werden für nahezu null eigenes Risiko, entbehrt die Entlohnung jeder Relation zur erbrachten Arbeitsleistung.
12.03.2010 14:52 |
Cruiser-Benz
Wenn du dich bereit erklärst, solch einen Job unter der Vorraussetzung zu übernehmen...
12.03.2010 15:31 |
Drahkke
Da finden sich mit Sicherheit fähige Leute, die den Job machen.
Nur eben nicht jene Klientel, die auf den schnellen Dollar ohne Risiko und ohne adäquate Arbeitsleistung aus ist....
14.03.2010 01:57 |
124er-Power
Gerechtigkeit gibt es nur im Märchen