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Umwelt und Soziales

In dem Blog werden interessante Themen behandelt die mit Umwelt und Sozialpolitik zu tun haben.

23.04.2010 09:55    |    Ralfo1704 Ralfo1704    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Borhinsel, Bohrplattform, Ölförderung

25.11.1979 im Golf von Bohai: Borhplattform sinkt im Sturm: 72 Besatzungsmitglieder ertrinken

 

27.03.1980 Ekofisk Feld (Norwegen) Sturm mit Windstärke 10 zerbricht einen Pfeiler der Versorgnungsinsel: von 212 Mann können 123 nicht gerettet werden.

 

15.02.1982 vor Neufundland (Kanada): In stürmischer See kentert die Bohrinsel "Ocean Ranger". Keines der 84 Besatzungsmitglieder überlebt.

 

13.01.1998 im Nordwesten Spaniens: Ein Orkan reißt eine riesige Ölbohrinsel aus der Verankerung und treibt sie gegen eine Brücke. Ein 100 Meter langes Teilstück der Brücke stürzt ein, Menschen kommen jedoch nicht zu Schaden.

 

13.06.2000 vor der norwegischen Küste: Die norwegische Ölplattform "Bideford Dolphin" hat sich aus ihrer Verankerung gerissen und treibt mit 77 Mann Besatzung bei stürmischem Wind knapp unterhalb der Orkangrenze im Snorre-Feld.

 

19.03.2001 im Becken von Campos- 250 km nordöstlich von Rio de Janeiro- Pfeiler bei Explosion beschädigt- 11 Leute sterben, 175 wurden gerettet. Die Plattform drohte zu sinken, konnte noch gerettet werden.

 

 

 

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24.05.2008 Nordsee- Explosionsgefahr auf einer norwegischen Borhinsel - 1,2 Mio. Liter Öl fliessen ins Meer.

 

29.08.2009 Leck auf Bohrinsel in Australien verursacht 180 km langen Ölteppich.69 Arbeiter werden evakuiert.

 

21.04.2010 US Golfküste: nach einer Explosion versinkt die komplette Bohrinsel (Größe von 2 Fußballfeldern)- 115 Arbeiter können sich retten, 11 Menschen werden vermisst.

 

Quelle: RPO


14.04.2010 22:01    |    Ralfo1704 Ralfo1704    |    Kommentare (9)


Welcher Autogasanschluss ist dir am liebsten?

Wie viele wissen gibt es weltweit (und auch europaweit) 3 verschiedene Betankungssysteme:

 

ACME (Schraubverschluss)

Bajonett (Dreh/Klappverschluss mit 2 Haken an der Seite)

DISH (Drückverschluss)

Euronozzle (Drückverschluss)

 

In dem Video wird z.B. der Unterschied zwischen einem Dish und einem Euronozzle gezeigt.

 

Informationen zum Euronozzle:

 

Den Euronozzle gibt es derzeit nur vereinzelt u.a. in Spanien (angeblich auch in Frankreich, Portugal und der Test war in Polen).

In Deutschland ist derzeit keine Tankstelle bekannt.

 

Die Zapfpistole ist entwickelt und kann theoretisch sofort an Tankstellen montiert werden.

Der Euronozzel- Adapter ist bei verschiedenen Händlern erhältlich (Preise gesehen ab 11,90 Euro zzg.l Versand für das 10 mm Gewinde und 29,50 Euro zzgl. Versand für das W21,8 Gewinde).

 

Welcher Anschluss ist dir am liebsten?


26.02.2010 00:45    |    Ralfo1704 Ralfo1704    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Petition, Kerosin, Steuer, Mineralölsteuer

Petition Mineralölsteuer - Einführung einer Kerosinsteuer für gewerblich operierende Luftfahrtunternehmen

 

Text der Petition

 

Man möge beschließen, dass das Kerosin für gewerblich operierende Luftfahrtunternehmen besteuert wird!

 

Begründung

 

In Deutschland wird fast alles besteuert! Warum nicht das Kerosin? Lobbyismus?! Wer heute in den Urlaub fliegen kann, der kann auch die Kerosinsteuer zahlen! Zumal wird auch dadurch die Billigfliegerei verhindert, welche der Umwelt nicht zuträglich ist. In den Kraftstoffpreisen sind zig Steuern enthalten, warum sollte man dann nicht das Kerosin besteuern? Aus Gründen der Steuergerechtigkeit und der Umwelt muss das Kerosin besteuert werden!

 

Link

 

Ende Mitzeichnungsfrist : 26.03.2010

 

1105 Mitzeichner- (25.02.2010)

1182 Mitzeichner- (27.02.2010)


25.11.2009 12:41    |    Ralfo1704 Ralfo1704    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Klimawandel, WWF, Alianz, Klimaschutz, Waldsterben, Dürre, Tipping Points

Klimastudie der Allianz und des WWF warnt

 

Küstenstädte: Vermögenswerte von über 28 Billionen US-Dollar gefährdet / Indien: über 70 Prozent der arbeitenden Bevölkerung betroffen / Versicherer und Investoren müssen jetzt reagieren

 

 

Download

> Allianz und WWF Tipping Points Report (pdf, 1 MB - nur englisch)

Der Klimawandel wird nicht langsam und stetig verlaufen und nicht erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts seine dramatischen Folgen zeigen. Einzelne Klimaphänomene werden in zahlreichen Regionen bereits vor 2050 einen Punkt überschreiten, ab dem sie unumkehrbar sein und den weiteren Wandel noch zusätzlich verstärken werden.

 

Zu diesen sogenannten "Tipping Points" (Kipp-Punkten) zählen die Eisschmelze an den Polen, die Trockenheit in Kalifornien, die Veränderungen des Sommermonsuns in Indien und das Waldsterben am Amazonas. Über eine Milliarde Menschen und ihre Vermögenswerte werden davon unmittelbar betroffen sein. Die Studie "Tipping Points" des Finanzdienstleisters Allianz SE und der Umweltstiftung WWF zeigt unmittelbar vor den Klimaverhandlungen in Kopenhagen die schwerwiegenden sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf.

 

Küstenstädte: Über 28 Billionen US-Dollar gefährdet

 

Das Abschmelzen der Polkappen könnte bereits vor 2050 zu einem Meeresspiegelanstieg von einem halben Meter führen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass dies in den 136 Küstenstädten mit mehr als einer Millionen Einwohner Vermögenswerte von über 28 Billionen US-Dollar gefährdet. Allein an der Nordostküste der USA steigen die dadurch gefährdeten Werte bis 2050 von heute 1,35 auf 7,4 Billionen US-Dollar an.

 

Küstenregionen sind stärker von diesen Folgen des Klimawandels betroffen, weil hier Stürme und Fluten gleichzeitig verheerende Auswirkungen haben können, wie der Hurrikan Katrina 2005 in New Orleans zeigte. Die Studie schätzt, dass im Großraum New York die Schäden eines Hurrikans der Stärke vier heute bei einer Billion US-Dollar liegen würden, im Jahr 2050 aber bereits fünf Billionen US-Dollar übersteigen könnten.

 

Der Klimawandel wird nicht langsam und stetig verlaufen und nicht erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts seine dramatischen Folgen zeigen.

 

Dürre in Kalifornien und Südeuropa.

 

Der Südwesten der USA, hauptsächlich Kalifornien, könnte hingegen ähnlich wie Südeuropa von extremer Trockenheit betroffen sein. Laut der "Tipping Points"-Studie werden Dürren spätestens ab Mitte des Jahrhunderts das regionale Klima bestimmen und weitreichende Folgen für die Landwirtschaft, die Wasserversorgung und für die Wälder haben. Die Studie schätzt, dass sich die Schäden durch Waldbrände bis 2050 auf jährlich bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar verzehnfachen könnten. Hinzu kommen indirekte Schäden durch die sozio-ökonomischen Veränderungen in der Landwirtschaft und anderen Wirtschaftsbereichen.

 

Möglicher Ausfall des Monsuns bedroht Millionen Inder

 

Veränderungen im indischen Sommermonsun wie etwa die Verschiebung von Niederschlagsgebieten und –zeiten sowie das Abschmelzen der Gletscher im Himalaya könnten zunehmendend Dürren und Trockenheit auslösen. Über 70 Prozent der arbeitenden Bevölkerung sind in Indien von der Landwirtschaft abhängig, ihre Existenz damit unmittelbar gefährdet. Die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser und Nahrungsmitteln und ebenso die Gesundheit der Menschen in der Region wären bedroht. Die Kosten werden auf rund 40 Milliarden Dollar pro Jahrzehnt bis zur Mitte des Jahrhunderts geschätzt.

 

Amazonas-Waldsterben gefährdet Klimaschutz

 

Irreversible Veränderungen in Ökosystemen sind teilweise schon lange angelegt, bevor sie sichtbar werden. Häufig auftretende Dürren und erhöhte globale Temperaturen könnten dazu führen, dass bis zur Mitte des Jahrhunderts 70 Prozent des Amazonas Regenwaldes absterben. In Folge würden in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts große Mengen Kohlenstoffdioxid freigesetzt werden.

 

Aktuelle Ansätze zur Minderung unserer Treibhausgasemissionen, die für die Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels notwendig sind, könnten dadurch wirkungslos werden. Bei einer Temperaturerhöhung von zwei Grad Celsius ist ein Verlust von rund 1,6 Millionen Quadratkilometer Regenwald zu erwarten. Umgerechnet würden dadurch zusätzliche CO2-Minderungskosten von bis zu drei Billionen US-Dollar verursacht werden.

 

Gemeinsamer Klimaschutz notwendig

 

"Die prognostizierten katastrophalen Folgen der Kipp-Punkte betreffen viele Regionen. Eine gemeinsame weltweite Anstrengung aller Länder zur Bewältigung des Klimaproblems ist für alle ökonomisch und ökologisch von Vorteil. Auch die USA müssten im Eigeninteresse ihre Treibhausgasemissionen massiv reduzieren. Der wichtigste nächste Schritt auf diesem Weg ist ein rechtlich verbindliches Abkommen in Kopenhagen", erklärt Regine Günther, Leiterin Klima- und Energiepolitik des WWF Deutschland.

 

Versicherer und Investoren müssen jetzt reagieren

 

Die Versicherer und ihre Kunden betrifft der Klimawandel mehrfach. Klimabedingte Wetterkatastrophen, wie Stürme, Fluten oder Waldbrände, sorgen für eine Zunahme direkter Schäden. Daneben drohen signifikante Folgeschäden insbesondere in der Landwirtschaft und in der Energieversorgung durch nachhaltige Störungen des Wasserhaushaltes. Zusätzlich erhöht allein der steigende Meeresspiegel die Menge der potenziell gefährdeten Werte in Küstennähe massiv und führt zu deutlich größeren Schadenszenarien.

 

Klima-Kipp-Punkte verschärfen die Situation, weil sie plötzlich und schon früher als andere Klimafolgen eintreten können. Zudem sind sie oft irreversibel. "Als Versicherer und Investor müssen wir unsere Kunden auf diese Szenarien vorbereiten, solange noch Handlungsspielräume bestehen", sagt Clemens von Weichs, Vorstandsvorsitzender der Allianz Reinsurance. "Risikogerechte und nachhaltige Prämiengestaltung sind für alle Beteiligten von vitalem Interesse, da nur sie den Fortbestand von Deckungslösungen garantieren."

 

Die Allianz will dem Klimawandel durch den frühzeitigen Dialog mit den Kunden begegnen. So sollen rechtzeitig Gegenmaßnahmen aufgezeigt und gemeinsam konkrete Deckungskonzepte erarbeitet werden, sei es für bestehende Werte oder für zukünftige klimagerechte Projekte wie alternative Energie- und Wasserversorgungskonzepte, Wasserschutzbauten oder für den Schutz vor Ernteausfällen.

 

Die Versicherungsindustrie profitiert heute aus ihren Erfahrungen nach Großschäden durch Hurrikane wie Andrew (1992), Ivan (2004) und Katrina (2005). Bessere Modelle helfen, die Häufigkeit und Stärke von Naturkatastrophen zu begreifen. "Gute Modelle werden beim Klimaschutz jedoch nicht ausreichen", erklärt Michael Bruch von Allianz Global Corporate & Specialty, dem Industrieversicherer der Allianz Gruppe. "Die menschliche Komponente spielt eine immer größere Rolle bei der Risikominderung von Naturkatastrophen, sowohl beim Risikomanagement als auch bei der Bekämpfung der menschlichen Ursachen des Klimawandels." Neben ihren eigenen Investitionszusagen von 1,5 Milliarden Euro in Windenergie und Photovoltaik unterstützt die Allianz daher auch ihre Kunden bereits durch Versicherungslösungen für neue Technologien in der erneuerbaren Energieversorgung wie Windkraft- und Biogasanlagen.

 

Diese Aussagen stehen - wie immer - unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.

 

Mehr Informationen zum Thema

> Erfahren Sie mehr über die climate tipping points

> G8-Staaten erreichen Klimaziele nicht

 

Quelle: Pressemitteilung Alianz Group 24.11.2009, 12:17 Uhr


16.09.2009 23:48    |    Ralfo1704 Ralfo1704    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Ölsand, Ölsand-Abbau, Umweltzerstörung

Groesstes Industrieprojekt des Planeten setzt gigantische Mengen Treibhausgase frei

 

(lifepr) FortMcMurray/Alberta, 15.09.2009 - Greenpeace-Aktivisten aus Kanada, den USA und Frankreich protestieren heute gegen den Abbau von klimaschaedlichem Oelsand bei FortMcMurray in der kanadischen Provinz Alberta. In einem Bergbaubetrieb des Erdoelkonzerns Shell-Albion befestigten die Aktivisten ein Riesenbanner mit der Botschaft "Tar Sands:

 

Climate Crime" ("Oelsand: Klimaverbrechen"). Mit einer Kletteraktion an einem Schaufelradbagger stoppten sie den Oelsand-Abbau. Das Herausloesen des sandgebundenen Oels setzt gigantische Mengen an Treibhausgasen frei, die im Widerspruch zu Kanadas Reduktionsverpflichtungen im Rahmen des Kyoto-Protokolls stehen. Wenige Wochen vor der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen fordert Greenpeace einen Ausstieg aus dem Oelsand-Abbau in Kanada.

 

"Der kanadische Oelsand-Abbau ist das groesste industrielle Projekt des Planeten", sagt Christoph Lieven, Greenpeace-Sprecher in Hamburg. "Eine Flaeche von der Groesse Englands wird hier verwuestet, als Abfallprodukt entstehen riesige Giftseen mit einer toedlichen Mischung aus Arsen, Quecksilber und anderen Chemikalien. Die groessten Oelkonzerne und Banken profitieren hier von einer Umweltzerstoerung apokalyptischen Ausmasses. Diese industrielle Katastrophe muss gestoppt werden."

 

Der Oelsand-Abbau wurde erst in den letzten Jahren durch die zur Neige gehenden Oelquellen und die anhaltend hohen Oelpreise lukrativ. Alle grossen Erdoelkonzerne wie Shell, BP, ExxonMobile, Total, Suncor, Syncrude und StatoilHydro investieren in die Oelgewinnung in Westkanada. Aktuell werden taeglich 1,2 Millionen Barrel Oel mit hohem Energieeinsatz gefoerdert. Pro Barrel gewonnenen Oels werden 62 bis 176 Kilogramm CO2 freigesetzt - das sind drei bis fuenf Mal so viel schaedliche Klimagase wie bei der konventionellen Oelfoerderung.

 

Auf der kommenden UN-Klimakonferenz in Kopenhagen soll ein Nachfolge-Abkommen fuer das auslaufende Kyoto-Protokoll beschlossen werden. Durch die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls hat sich Kanada verpflichtet, seine Treibhausgas-Emissionen bis 2012 im Vergleich zu 1990 um sechs Prozent zu senken. Mit dem Oelsand-Abbau hat sich das Land von dieser Zielmarke jedoch weit entfernt. Nach wissenschaftlichen Schaetzungen wird der zunehmende Oelsand-Abbau ab dem Jahr 2020 fuer ueber 40 Prozent der CO2-Emissionen in Kanada verantwortlich sein.

 

Quelle: LifePR

 

Weitere Informationen:

Greenpeace


29.06.2009 23:50    |    Ralfo1704 Ralfo1704    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: Hilfsprojekt, Sachspenden, Spenden, Transporter, Reifen

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Betterplace.org ist die Plattform bei der Projekte aus der ganzen Welt direkt unterstützt werden können. Jeder Euro geht 100% an die Bedürftigen. Die Plattform finanziert sich durch Sponsorengelder von Firmen.

 

Folgende Gruppen die mit Fahrzeugen zu tun haben sind der Gruppe hinzugefügt worden:

 

* Neue Reifen für Schulbus in Ukunda, Kenia-->hier fehlen nur noch 40 Euro um die kaputten Reifen zu ersetzten

 

* Transporter zur Verteilung von Kleidung und Lebensmittel in Onitsha, Nigeria->hier ist noch nichts finanziert und es fehlen 5000 Euro

 

* Kostenloser Fahrdienst für Blinde in Hamburg-->hier ist auch noch nichts finanziert- hier fehlt noch alles: 25 000 Euro, 2 Sachspenden und 4 Helfer

 

* Unterstützung für die Ambulanz von Timia/Niger (neue Reifen)--> es fehlen noch 824 Euro für die Reifen- auf Rückfrage wurde mir mitgeteilt dass das Projekt noch aktuell ist obwohl es vor längerer Zeit bei betterplace veröffentlicht wurde und es wäre super wenn die Aktion nicht einschlafen würde. Das Foto ist übrigens von Timia (Quelle Wikipedia).

 

* Anschaffung eines Fahrezeugs in Vila do Tarrafal, Kapverden->noch nichts finanziert- 12 000 Euro fehlen

 

* Kinderwarnwesten für Kindergärten, Heime & Schulen in Deutschland-> auch hier noch nichts finanziert- die Aktion soll 15 000 Euro kosten

 

Jeder kann mitmachen und sich anmelden und bei Projekten mitdiskutieren oder einfach durch eine Geld- oder Sachspende bzw. direkte Hilfe die Projekte unterstützen.

 

http://de.betterplace.org/groups/Autofahrer


06.12.2008 23:32    |    Ralfo1704 Ralfo1704    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Sozialticket, Bus, Bahn

Die Organisatoren vom Staßenmagazin fifty-fifty führen in Düsseldorf ab 1.1.2009 ein "Sozialticket" für 15 Euro ein.

Der Hintergrund ist, dass die Stadt Düsseldorf die Einführung des Sozialtickets (wie in Dortmund) abgelehnt hat. Für Obdachlose sind die Preise für eine Monatskarte der Verkehrsbetriebe (ab 34,81 Euro/Monat im Jahresabo bei Fahrten ab 9 Uhr) in der Regel nicht bezahlbar. Wer sich kein Abo "leisten" kann muß 40,75 Euro für das Ticket ab 9 Uhr bezahlen. Wer früher fahren muss zahlt 47,84 im Abo bzw. 56 Euro im Einzelverkauf.

 

Wie kommt fifty-fifty auf die Idee das Ticket einzuführen?

Eine Frau wurde wegen Schwarzfahren zu 3 Jahren Haft verurteilt. Bei 1000 Tage mal 100 Euro Haftkosten betragen die volkswirtschaftliche Kosten für die Verfolgung und Inhaftierung leicht über 100 000 Euro.

Die Redaktion von fifty-fifty hat dem Staat/uns Steuerzahlern diese Summe erspart weil der Richter die Haftstrafe in gemeinnützige Arbeit in der Redaktion umgewandelt hatte.

 

Obdachlose fahren nicht aus Spaß ohne Ticket mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sondern weil sie von A nach B kommen müssen. Deshalb wird seitens der Organisation schon seit der Gründung immer wieder das soziale Ticket gefordert. Der Forderung (die nicht beachtet wurde) folgen jetzt Taten:

 

Jeder Verkäufer der Zeitung fifty-fifty kann ab 1.1. ein Monatsticket für 15 Euro erwerben. Die Aktion wird ein Jahr lang ausprobiert. Es wird versucht die Aktion über Spenden zu finanzieren und durch das Beispiel die schuldenfreie Landeshauptstadt dazu zu bewegen den Tarif offiziell -für alle Bedürftigen- einzuführen.


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