MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

Triumph Thunderbird 1600 - einfach genial

Eine Chopper, mit der man cruisen und auch flott fahren kann

19.06.2012 17:11    |    T-Bird2010 T-Bird2010    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: , ,

Es sah alles nach einem unvergesslichen Ausflug aus…

Wie schon im letzten Jahr ging es an einem Donnerstag von Porta Westfalica 650 km über Land nach Landsberg am Lech und von dort nach einer Übernachtung über das Hahntenjoch und Thimmelsjoch zu einem Latte Macchiato nach Meran. Bei strahlendem Sonnenschein und wunderschöner Sicht in den Alpen fuhren mein Bruder mit seiner Pan European und ich mit meiner Thunderbird dann über den Jaufenpass und weiter nach Obertilliach, unterhalb von Lienz gelegen. Die 450 km Tagestour rundeten wir mit Klasse Tiroler Essen in einem gemütlichen Gasthof ab. Auch am nächsten Morgen erwartete uns strahlender Sonnenschein und wir fuhren durch das Lesachtal über Hermagor im schönen Kärnten zum Großglockner und weiter die B 165 von Gerlos kommend Richtung Zell am Ziller.

Wegen Bitumenstreifen in der Mitte der Fahrbahn und kurvenreicher Strecke fuhren wir eher langsam den Berg hinab. Vor einer Linkskurve aus unserer Fahrtrichtung gesehen kam uns plötzlich ein Motorradfahrer auf unserer Fahrspur entgegen, der geradeaus in direkter Fahrt auf die Leitplanke zu unserer rechten Seite zusteuerte. Von dem Augenblick an geschah für mich alles in Zeitlupe. Mein Bruder, der ca. 20 bis 30 Meter vor mir fuhr, bremste sofort und fuhr so nah wie möglich rechts an der Leitplanke entlang, konnte jedoch einen Zusammenstoß mit dem anderen Motorrad nicht mehr vermeiden. Durch die Wucht des Anpralles wurde das Motorrad meines Bruders gegen die Leitplanke gedrückt und mein Bruder flog über die Leitplanke ca. 10 Meter durch die Luft und schlug mit der Schulter auf dem Boden auf. Seitlich rollend kam er nach ein paar Metern in einem mit Gras bewachsenen Steingeröllfeld zum Liegen. Ich habe sofort eine Vollbremsung eingeleitet und wich dem mir entgegenkommenden Motorrad noch aus. Dabei hoffte ich schon, einen Zusammenstoß vermieden zu haben. Das entgegenkommende Motorrad prallte jedoch gegen die Leitplanke und wieder zurück, wobei es meine Triumph auf der rechten vorderen Seite im Bereich des Vorderreifens und dem Stoßdämpfer erwischte – vermutlich mit dem Seitenkoffer. Ohne Sturz kam ich zum Stehen. Ich sah, wie mein Bruder sich im Sitzen aufrichtete und den Helm abnahm. Hinter uns ankommende Motorradfahrer hielten sofort an und kümmerten sich um den Unfallfahrer und seine Sozia. Ich sprang vom Motorrad ab und wuchtetet die Pan European meines Bruders hoch, die mitten in der Fahrspur in der Kurvenausfahrt Richtung Bergauf lag, und riß sie seitlich vor die Felswand, um weitere Unfälle zu vermeiden. Was Adrenalin möglich macht, hätte ich nicht für möglich gehalten – denn 320 Kilo Leergewicht alleine reißen, geht normalerweise nicht.

Die Sozia des Unfallfahrers war schwer an den Beinen und Füßen verletzt. Der Rettungshubschrauber landete zwischen den Bäumen in der vorhergehenden Kurve und flog die Verletzte mit dem Fahrer ins Krankenhaus. Mein Bruder erlitt mehrfachen Schulterbruch, Rückenverletzung (zwei Wirbel gebrochen), Arm und Knieprellungen und wir fuhren zusammen mit dem Krankenwagen nach Schwaz in´s Krankenhaus.

Die größten Helden sind für mich die Hubschrauberbesatzung – riskieren Ihr Leben um anderes zu retten. Ich bin froh, dass es die Luftrettung gibt. Gerade wenn es um Minuten und Sekunden im gebirgigen Gelände geht. Die Krankenwagenfahrt hat über 30 Minuten gedauert.

Und ich ? Mir ist nichts – aber auch gar nichts passiert. Das waren dann wohl mehr als nur ein Schutzengel ! Gott sei gedankt ! Alle drei Maschinen waren nicht mehr fahrbereit – aber Maschinen kann man ersetzen…


22.04.2012 15:43    |    T-Bird2010 T-Bird2010    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: , , , , , , , ,

Der Winter ist lang - zu kalt und nass für eine entspannte Motorrad-Tour nördlich der Alpen. Mit etwas Glück - und das hatten wir - betragen die Tagestemperaturen Ende März/Anfang April in Südosteuropa jedoch bereits 17 - 20 Grad. Weil eine erfolgreiche Alpenüberquerung auf zwei Rädern zu dieser Jahreszeit eher der Erfolgsquote beim Lottospiel entspricht, entschieden wir uns für den Autozug von Berlin-Wannsee nach Triest. Anfahrt, Wartezeit, Be- und Entladung mit 17 Stunden Zugfahrt nimmt einen kompletten Tag in Anspruch. Ankunft gegen Mittag in Triest bei Sonnenschein und 18 Grad. Die erste Ausfahrt bereits Ende März auf Nebenstrecken durch Istrien Richtung Opatija entschädigt jedoch für alles. Entlang der Küstenstraße ging´s dann weiter nach Senj. Bei der Tourenplanung sind wir auf Grund der Jahreszeit davon ausgegangen, nur die Küstenstraße und nicht das gebirgige kroatische Hinterland zu befahren. Da kannten wir „Bora“ aber noch nicht. Dieser stürmische Fallwind zeigte eindrucksvoll, dass selbst eine bepackte Maschine mit Fahrer - insgesamt eine halbe Tonne Gewicht - eine Fahrt an der Küste unmöglich macht. So fuhren wir den Pass hinauf und mit jedem Kilometer in´s Gebirge Richtung Hinterland nahm der Wind entsprechend ab. Die Straßenverhältnisse im Hinterland zwischen der Küste und der Grenze nach Bosnien sind verhältnismäßig gut. Viele Kurven, ein ständiges auf und ab mit einer wundervollen Landschaft. Erschreckend und dem Pauschalurlauber relativ unbekannt sind die zerschossenen Dörfer und Häuser sowie die noch nicht geräumten Minenfelder zur Grenze nach Bosnien. Wir bekamen jetzt erst eine Ahnung davon, wie nah an Europa dieser Krieg war und wie schrecklich er gewesen sein muss. Ob bei einer Kaffee-Pause in einem abgelegenen Berg-Gasthof, an einer Fernstraße, an der Küste oder im Hinterland- in Slowenien, Kroatien und Bosnien – begegneten uns nur freundliche und hilfsbereite Menschen. Nächster Aufenthalt in Trojir, mittelalterliche Stadt und Unesco-Weltkulturerbe. Hier sollte man unbedingt eine Übernachtung einplanen. Ein Spaziergang durch die engen Gassen mit Abendessen bei Marijana lohnt die Fahrt an sich. Bei der Streckenauswahl ist jedoch zu beachten, dass auf den Karten eingezeichnete Hauptverkehrsstraßen in etwa unseren Kreisstraßen entsprechen. Abstecher auf „weiße“ Nebenstrecken sind meistens nur für Enduro-Fahrer geeignet. In Bosnien versagte dann das Navi – obwohl als Straßenmaterial installiert. Die kyrillischen Ortsangaben und Wegweiser ohne lateinische Übersetzung machten eine Orientierung bei bedecktem Himmel zum Abenteuer. Die Strecke von Gradiska durch den Nationalpark nach Banja Luka wäre ohne Regen wunderschön gewesen. Durch den Niederschlag erwiesen sich die Straßen – wie in Kroatien und Slowenien auch – bei Nässe als Rutschbahnen mit kleingefahrenem Split in der Fahrspurmitte als Zugabe. Mit den groß gefrästen Spurrillen in den Kurven verlangen diese Straßenverhältnisse höchste Konzentration. Bei uns würden auf dem gesamten Straßennetz Ölspur-Schilder stehen – und das zu Recht. Wunderschön sind auch die teilweise im Nationalpark gelegenen Gebirgsstrecken in dem Gebiet zwischen Karlovac, Zagreb, Ljubljana und Rijeka - wenn es denn trocken ist. Bei Nässe lieber meiden. In Kroatien kostet die Übernachtung im Einzelzimmer mit Frühstück in dieser Zeit 25 Euro im Hinterland und direkt an der Küste um die 60 Euro. Günstiger ist´s bei privaten Zimmervermietern. Die Hotels am Meer sind noch relativ leer, was auch auf die Küstenstraße zutrifft. In Bosnien ist alles noch günstiger. Grillteller mit einem halben Liter Bier für 2 Personen umgerechnet 5 Euro. Fazit: Im Sommer ist die Küstenstraße total verstopft, die Preise direkt am Meer unerschwinglich und das Hinterland dürfte selbst für eingefleischte T-Shirt-Biker unangenehm heiß werden. In der Vorsaison lassen die Temperaturen entspannte Touren zu, die Preise sind in Ordnung. Die Straßen sind bei trockenem Wetter gut befahrbar und relativ leer. 300 km pro Tag bei entspannter Fahrweise und Pausen sind locker zu schaffen. Die Landschaft ist wunderschön und die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Ob Küstenstraße mit teilweise atemberaubendem Panorama oder Passstraßen mit Kehren, die sich mit kurvenreichen Gebirgsstrecken und gefälligen Tal- und Hügelstrecken abwechseln - für jeden ist etwas dabei.


23.07.2011 12:03    |    T-Bird2010 T-Bird2010    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: , , ,

Die Col de l’Iseran, mit einer Höhe von 2.770 m der höchste überfahrbare Gebirgspass der Alpen und die Col de la Bonette, mit 2802 m die höchste befahrbare Panoramastrasse Europas (die 2.802 m erreicht man nur durch die Zusatzschleife, die jedoch kein Pass ist), sollte man einmal im Leben mit dem Motorrad gemacht haben. Die Fahrt den Pass hoch wie auch herunter, gekrönt vom Ausblick entschädigen für jede Anstrengung. Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe gibt es nicht viele und tanken sollte man rechtzeitig in den Tälern. Die Fahrt macht einfach nur Spass.

Leider kündigte sich ein Regengebiet an, welches die mit 3 Übernachtungen geplante Hinfahrt über den Südschwarzwald, Thannenkirch im Elsass, durch die Nordvogesen über Séez und Val d´Isére zur Col de l’Iseran, weiter zur Col de la Bonette und weiter nach Rocchetta Nervina (oberhalb von San Remo) auf 2 Übernachtungen verkürzte. Die Strecke hätten wir gerne etwas entspannter genossen, aber auch so war´s schön - nur ein wenig anstrengend. 500 bis 600 km am Tag Pässe fahren führt dazu, dass man die Strecke nicht so wie geplant geniessen kann (bereits im Letzten Jahr konnten wir, aus der Toskana kommend, wegen schlechten Wetters den La Bonette nicht befahren). Die Entscheidung auf Grund der Wetterprognose erwies sich aber als richtig, weil der Regen am nächsten Tag kam und uns zu einer Motorradpause im Ziel-Hotel zwang. Bei dem was da herunterkam hätte keiner von uns in den Bergen fahren wollen und wohl auch nicht können. Auf 2802 m ist´s wohl nicht mehr flüssig vom Himmel gefallen.

Sehr gewöhnungbedürftig ist allerdings die Strasse SP 92 - die einen solchen Namen gar nicht verdient. Eine Strassenbreite von 2,50m bis 3,0 m lassen die letzten Kilometer zum Hotel zum Abenteuer mutieren. In den Kehren darf einem kein Fahrzeug entgegenkommen, ohne Dauerhupen ist das Fahren kaum möglich. Aber das Ziel-Hotel entschädigt mit einem Sprung in den Freiluft-Pool und einem Bier nach der Fahrt - wenn man nicht erst um 20.15 Uhr ankommt. Dann gibt´s nur noch ein Bier.

Als ob das nicht gereicht hätte, mussten wir vor dem Genua-Tief davonfahren, welches sich genau an unserem Aufenthaltsort bildete. Das bedeutete dann 14 Std Motorradfahrt - zum Glück die ersten 80 km noch Paßstrassen - von Rocchetta Nervina über Limone Piemonte bis nach Landsberg am Lech - 908 km am Stück. Am Brenner hat uns der Regen dann doch noch erwischt.


06.06.2011 13:24    |    T-Bird2010 T-Bird2010    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: , , ,

... und da sag einer, ABS beim Motorrad ist überflüssig. Ohne ABS und große Scheibe hätte es für den Fahrradfahrer, der die B 5 zwischen Berlin und Brandenburg bei Rot überquerte, wohl schlimmer ausgehen können. Karre rutscht nur noch in den Fahrradfahrer und fällt nach rechts, Radfahrer wird frontal erwischt und von meiner Scheibe gebremst. Zum Glück war die flexibel und ist jetzt wabbelig instabil und die Halterung total verbogen. Das hat wohl beide Beteiligte vor schwereren Verletzungen bewahrt.

Auch der Sturzbügel ist nicht bloß zur Zierde da. Mit vollem Tank und vollen Satteltaschen hat der einen Sturz mit nicht ganz einer halben Tonne Gewicht aufgefangen. Zwar verkratzt und leicht verbogen, aber bis auf blaue Flecken keine Verletzungen an Fuß, Bein, Hüfte oder Schulter.

Die letzten 300 km mit Toraxprellung nach Hause zu fahren macht auch keinen Spass - jedes Schlagloch und jede Bodenwelle lassen Tränen in die Augen schießen - keine Freudentränen - über den noch recht glimpflich ausgegangenen Crash. Aber wie doof kann man denn sein, als Fahrradfahrer eine Bundesstraße bei Rot zu überqueren ??? Zum Glück hatte ich nur ca. 50 km/h drauf im Kreuzungsbereich, obwohl 70 km/h erlaubt waren. Nur so klappte es mit dem ABS, dass die Restgeschwindigkeit beim Zusammenprall höchstens 15 - 20 km/h betragen hat. Reichte aber trotzdem. Muss ich nicht wieder haben.

Wenn das kein Glücksmotorrad ist - auf 20 m von 50 km/h auf fast null gebremst und dann haben beide Unfallbeteiligten trotz Frontalzusammenstosses ohne lebensgefährliche Verletzungen überlebt. Mein Schutzengel fährt halt immer mit und dieses Mal hat er auch auf den Fahrradfahrer geachtet.


12.04.2011 16:26    |    T-Bird2010 T-Bird2010    |    Kommentare (1)

Bereits am 07. April in die Alpen fahren ist eine Freude, die man nicht jedes Jahr geniessen kann. Zwar sind die grossen Pässe alle noch geschlossen, aber eine Fahrt über Namenlos bringt bereits alpine Freude. Mit der T-Bird 650 km über Land an den Alpenkamm bei 17 - 22 Grad ist Lebensfreude pur. Die Land-, Kreis und auch Bundesstrassen sind nicht so schlimm, wie nach dem Winter angenommen. Der Benzinverbrauch über Land lässt sich um locker einen halben Liter senken, wenn man vom dritten in den sechsten Gang schaltet. Der Motor blubbert dabei freundlich und der Anzug ist immer noch weitaus besser als bei den meisten Autos. Mit einem Verbrauch von 5 - 5,5 Liter kommt man dann schon 380 km - 420 km weit. Das schont den Geldbeutel und zwingt nicht so oft zum Tankstopp. Unter strahlendem Himmel einen Latte Macchiato trinken, während die Skiläufer die Pisten herabgleiten hat etwas. Die Alpen wie auch das Alpenvorland um Oberbayern sind für Motorradfahrer ein Genuß. Langgezogene Kurven, einzigartiger Blick über die hügelige Landschaft mit dem Alpenpanorama im Hintergrund. Pausen an den zahlreichen Seen bei Sonnenschein tun der Seele genau so gut wie dem Biker. Ohne dass sich der Rücken und die Knie melden sind dann auch 2.200 km insgesamt an 4 Fahrtagen alles in allem ein Genuß mit der Thunderbird.


25.09.2010 14:59    |    T-Bird2010 T-Bird2010    |    Kommentare (0)

Triumph Thunderbird 1600 Touring-Scheibe

 

Habe die große Scheibe installiert. Super Vorteil ist das "quick release" - abgebaut mit einem Handgriff in Sekunden. Bin 186 cm groß. Auf der Autobahn keine Verwirbelungen - wegen der Hitze diesen Sommer bei 185 km/h mit hochgeklapptem Visier (Jethelm Takai) gefahren, klappte hervorragend. Bis 120 km/h merkt man gar nichts, danach wackelt der Helm ein wenig. Geschlossen überhaupt kein Problem, sowohl beim Jet wie auch beim Klapphelm von Schuberth. Der neue Nolan 43 Air ist allerdings etwas lauter wegen der Rippen (Luftöffnung) und hochgeklappt verwirbelt die Luft ab 80 km/h und danach wird es unangenehm mit offenem Visier. Hat also nicht nur was mit der Scheibe zu tun.

Sozia hat sich auch nicht beschwert mit der Scheibe - keine Verwirbelungen hinten drauf. Kann also nur die große Scheibe empfehlen - da "quick release" auch nach langer Anfahrt zum Ziel ruck-zuck abgebaut ist. Liebhaber von naked bikes können so entspannt einen entfernt liegenden Touren-Ausgangspunkt anfahren und in wenigen Sekunden sieht die Maschine wieder naked aus - ohne Scheibe. Die kann ja in der Pension im Zimmer stehen, wenn bei Ausfahrten die Sonne scheint, ist dafür bei zu erwartenden Schauern schnell installiert.

Viele Grüsse, Roland


21.09.2010 12:46    |    T-Bird2010 T-Bird2010    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: , ,

T-Bird auf Reisen


20.09.2010 16:16    |    T-Bird2010 T-Bird2010    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: , , , ,

Habe mir Mitte Mai 2010 einen Traum erfüllt und die neue Thunderbird 1600 zugelegt. Entscheidend waren dabei 3 Dinge: Es sollte wieder eine Chopper sein (vorherige Maschine Honda Shadow 750), die aber auch mal flottes Fahren und Überholen ohne Stress zulässt genauso wie entspanntes Fahren.

Mit dem Zubehör Große Scheibe, Zusatzscheinwerfer, Lederkoffer und Sissybar eine Chopper mit super Optik. 83 PS bei 1600 Kubik lassen keine Wünsche offen: Ob beim Überholen auf der Landstrasse oder wenn´s mal schnell gehen soll mit 190 km/h auf der Autobahn - kein Problem. In den Alpen eine Wucht - Du guckst nur in die Kurve und bist schon durch. Die T-Bird lässt sich sportlich in die Kurve drücken ohne Kraft und Arbeit. Selbst nach 10 Stunden Alpen-Tages-Tour keine Rückenschmerzen - was wohl an der Fahrerrückenlehne liegt. Auch kein Problem mit den Knien - für meine eins-sechsundachtzig sind die Fußrasten genau an der richtigen Stelle installiert und die Sitzposition passt.

Bin in den ersten 6 Monaten jetzt 14.000 km gefahren. Österreich, Italien, Frankreich, Schweiz, Liechtenstein und Polen. Von der Ostsee bis zum Mittelmeer, von der Norddeutschen Tiefebene bis in die Toskana. Alpen, Harz, Erzgebirge... mit meiner T-Bird ein Traum.

 

Hoffentlich gibt´s noch einen Altweibersommer

Grüsse, Roland