09.02.2012 13:01
|
themotoristblog
|
Kommentare (2)
Mit dem Leaf bringt Nissan im April das erste Elektroauto der Golf-Klasse. Allerdings kommt es 16 Monate später als in den USA. Mit rund 170 Kilometern Reichweite und gutem Platzangebot verspricht der stille Japaner viel Komfort. Doch hat sich das Warten gelohnt? The Motorist fuhr eine Vorserienversion des Leaf.
Technologisch bietet der Leaf in seinem komplett elektrifizierten Antriebsstrang keine Überraschungen: Die Lithium-Ionen-Batterien besitzen eine angemessene Kapazität von 24 kWh und erlauben eine Reichweite von 160 bis 175 Kilometern unter Idealbedingungen.
Hat sich das Warten also gelohnt? Der Preis ist mit 36.990 Euro hoch, relativiert sich aber im Vergleich mit dem Kleinwagen Mitsubishi i-MiEV (34.390 Euro) und dem etwas größeren Opel Ampera (48.200 Euro). Da gibt´s mit dem Leaf schon mehr Auto fürs Geld.
Auf innerstädtischen Straßen fühlt sich der E-Nissan viel stärker motorisiert an, als es die Leistung von 80 kW (109 PS) verspricht: Weil das maximale Drehmoment von 280 Nm aus dem Stand anliegt, schießt der Leaf an jeder Ampel los wie ein Sportwagen, benötigt aber trotz einstufiger Automatik für den vollen Spurt auf 100 km/h lange 11,9 Sekunden. Der E-Motor wird bei einer Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h abgeriegelt ...
Mehr Fotos und Infos zum Nissan Leaf: http://themotoristblog.com/2012/01/30/testfahrt-nissan-leaf/ |


Kommentare: 2
09.02.2012 13:16 |
Bayernlover
36.000€

Selbst wenn man den billigen Strom (im Gegensatz zum Benzin) und die Steuerbefreiung sowie alle möglichen sonstigen Rabatte einrechnet, kann ich da lange mit einem "richtigen" Auto umherdüsen. Nicht zu verachten ist allerdings das Drehmoment, das sich sicher interessant anfühlt.
Trotzdem: So ein Auto für den Preis ist ein absolutes No-Go!
09.02.2012 13:36 |
Käfer1500
Bin den auch schon gefahren, nach Tacho läuft der 160 km/h! Dabei geht aber dann die Reichweite in den Keller ...