THE MOTORIST BLOG

The Motorist Blog ist ein Autoblog von Jan Wilms. Es geht um Tests, ums Unterwegssein, um Spaß am Speed und um die Antriebe der Zukunft.

24.07.2012 18:54    |    themotoristblog    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: , , , , , ,

Mit drei Elektromotoren, 550 PS und 900 Newtonmetern Drehmoment ist der Protoscar Lampo3 das stärkste Elektroauto der Welt. Nun gibt es die Aussicht auf eine Kleinserie - dass deuteten in der vergangenen Woche zumindest die Blogger-Kollegen von Techvehi an. Die Fahrleistungen werden den Konstrukteuren von Mercedes SLS E-Cell, Audi R8 e-tron und BMW i8 weiche Knie machen. Warum wir das glauben? Wir sind den Prototyp schon gefahren.

 

Unser Testmodell rollte allerdings im kargen Renntrimm vor – den Fahrspaß trübte das in keinster Weise. Wenn die Kleinserienversion aus Komfortgründen ein paar Kilo mehr drauf hat, wird das nicht wehtun, denn das Auto verfügt über mehr als genug Leistung. Als vorläufiger Endpunkt einer 2007 begonnenen E-Supersportwagen-Trilogie gehört dem Protoscar Lampo3 (italienisch für „Blitz“) die Zukunft. Das gestreckte 2+2-Coupé mit 32 kWh-Lithium-Ionen-Batterie besitzt stärkere Leistungswerte als BMW i8, Audi R8 e-Tron, Mercedes SLS E-Cell und Citroën Survolt. Nur der Tesla Roadster fährt dynamischer, gehört mit seinem geringeren Gewicht aber in eine andere Klasse.

 

Den ganzen Fahrbericht mit vielen Bildern und technischen Daten gibt es auf The Motorist Blog .


23.06.2012 14:48    |    themotoristblog    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: , , , , ,

Lexus GS 450hLexus GS 450h

Der neue Lexus GS 450h ist der stärkste Vollhybrid auf dem Markt. Mit Allradlenkung, Gesichtserkennung und Nachtsichtassistent winkt ihm dazu der Inspektor-Gagdet-Gedächtnispreis. Doch lohnt sich die große Batterie, wenn das Auto danach 1,9 Tonnen wiegt?

 

Vor 20 Jahren schon wurde der erste Lexus GS bei uns vorgestellt – wer hätte das gedacht. Wirklich auffällig zeigte sich der Edel-Japaner nie, obwohl er technisch und von der Ausstattung zu einer echten Konkurrenz in der Premium-Mittelklasse wurde. Seit Anfang der Woche ist der neue Lexus GS in zwei Motorvarianten erhältlich: mit 2,5-Liter-V6-Benziner mit 209 PS als GS 250. Und mit 3,5-Liter-V6-Benziner und Elektromotor als GS 450h. Mit 345 PS besitzt unser Testkandidat die höchste Systemleistung seiner Klasse.

 

Uns interessierten bei der Fahrt durch die Tiroler Alpen zunächst seine Fahr- und Spareigenschaften. Im Sport-Modus zieht der große GS entschlossen los, ab 3800 U/min klingt der Motor angenehm kernig. Allerdings mit erheblicher Verzögerung bei der Gasannahme. Über eine Sekunde wartet die Elektronik, dann aber kommt die Limo mustergültig: in 5,9 Sekunden von null auf hundert, bei 250 wird elektronisch abgeriegelt.

 

Von der Pflicht nun zur Kür. Und der Frage: Wie lange kann ich rein elektrisch? Das hängt von der Batterieladung ab. Bei vollem Nickel-Hydrid-Akku sind per Knopfdruck bis zu vier Kilometer unter Strom möglich, allerdings nur als Schleichfahrt bis 40 km/h.

 

Den vollständigen Testbericht und weitere Fotos gibt`s auf The Motorist Blog


08.06.2012 12:37    |    themotoristblog    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: , , , , , , ,

The Motorist und der neue Audi A3The Motorist und der neue Audi A3

Nach wie vor ist der Audi A3 das beste Auto der Kompaktklasse. Von außen wurde die neue Modellgeneration nur vorsichtig erneuert. Dafür innen mit fast allem bestückt, was die Entwicklungsabteilung hergab: feine Oberflächen, Multimedia, Internet. So etwas hat natürlich seinen Preis. Die Zielgruppe ist deshalb nicht mehr die Generation Golf, sondern deren Eltern.

Wir fuhren die beiden zunächst angebotenen stärksten Motorvarianten: den 1.8 TFSI quattro (180 PS/132 kW) und den 2.0 TDI quattro (150 PS/110 kW). Beide Maschinen machen richtig Spaß. Vor allem mit dem vollendet unauffälligen Sportfahrwerk: Mit seiner feinen Abstimmung ermöglicht es dem A3 sanftes Cruisen über lange Bodenwellen und scharfe Kurvenfahrten gleichermaßen.

 

Beeindruckend ist auch eine weitere Leistung der Ingenieure aus Ingolstadt: Während Autos immer schwerer werden, bringt der neue A3 80 Kilo weniger auf die Waage als der Vorgänger, bei nahezu identischen Abmessungen. Und dann die Ausstattungsoptionen - das gibt`s sonst nur in der Oberklasse: Lüftungsringe im „Jet-Design“, voll-LED-Scheinwerfer als Premiere im Kompaktsegment, MMI-Bedieneinheit mit Touchpad, auf dem man die Eingabe einfach mit dem Finger aufmalt, Soundsystem von Bang & Olufsen. Guter Geschmack war bekanntlich schon immer deutlich teurer - ein reich ausgestatteter A3 liegt beim Grundpreis eines A6 2.8 Quattro.

 

Mehr Infos und Fotos auf The Motorist Blog .


23.05.2012 12:22    |    themotoristblog    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: , , , , , , ,

Jaguar XKR-SJaguar XKR-S

Pünktlich zum Sommer bringt Jaguar die offene Version seines Supersportwagens XKR-S. Die stärkste Raubkatze aller Zeiten begeistert auch als Cabrio – kein Wunder, bei Daten wie 5.0-Liter-V8-Kompressormotor mit 550 PS (405 kW), Höchstgeschwindigkeit 300 km/h und Beschleunigung von 0-100 km/h in 4,4 Sekunden.

 

Für The Motorist Blog fuhren wir den Boliden geschlossen und offen auf der Rennstrecke. Denn nur dort kann man ausgiebig vom Verhalten im Grenzbereich kosten, in dem sich der XKR-S so heimisch fühlt wie noch kein Jaguar zuvor. Schon aus dem Stand beißt der Motor kräftig zu, die fein abgestimmte Sechs-Gang-Automatik sorgt für typisch britische Kontrolle in jeder Situation. Wenn man den Knopf mit der stilisierten Zielflagge drückt, wechselt die Motorsteuerung vom Normal- zum Sportmodus. Hier geht noch mehr: das Gaspedal wird sensibler, die Gänge drehen höher und die Klappen in den Endrohren öffnen sich hörbar.

 

In den Kehren der Rennstrecke des Driving Centers Groß Dölln bei Berlin geht es dann zur Sache: Das exquisite Fahrwerk mit optimierter Aufhängung ermöglicht verdammt flinke Runden bei höchster Stabilität. Wir sind beeindruckt – was für ein Auto!

 

Den ausführlichen Fahrbericht gibt es hier auf The Motorist Blog :


11.04.2012 18:45    |    themotoristblog    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: , , , , , , , ,

Vor zwei Wochen habe ich auf der Rallye Monte Carlo für alternative Antriebe versucht herauszufinden, wie gut die Technologien der Zukunft schon sind, vor allem unter verschärften Bedingungen. Gemeinsam mit Co-Pilot/Fotograf Jack Kulcke startete ich in einem serienmäßigen Renault Fluence Z.E. mit 160 Kilometern Reichweite bei der "Urban Electric Challenge" – einer Sonderwertung für Elektroautos.

 

Doch die Konkurrenz auf der Rallye, die sich immer mehr zum sportlich-fordernden Wettbewerb mit rasanten Wertungsprüfungen entwickelt, war groß: Mit Christian Geistdörfer nahm auch ein mehrfacher Rallye-Weltmeister teil, dazu zwei ehemalige Rallye-Monte-Carlo-Sieger aus Frankreich. Am Ende gewann Bernard Darniche, dreimaliger französischer Rallyemeister, auf einem Opel Ampera.

 

Im Feld der Elektroautos fuhren neben unserem Fluence Z.E. noch mehrere Mitsubishi i-MiEV, Citroën C-Zero, Peugeot iOn, Smart Electric Drive, Mia und Think City.

 

Im kombinierten Feld der E-Autos mit großer Reichweite, Range Extender, Hybride und Autos mit Autogas und Biodiesel starteten in Lugano, Annecy-le-Vieux und Clermont-Ferrand mehrere Tesla Roadster, Fisker Karma, Opel Ampera, Toyota Prius und Auris, Peugeot 3008 HY 4, Citroën DS5 Hybrid, Lexus CT 200 H sowie Honda Jazz, CR-Z und Insight.

 

Weitere Fotos und Infos zur Rallye gibt es auf The Motorist Blog, auch das Webportal Elektrostart von Renault berichtete live über unsere Teilnahme.

 

Fotos: Jack Kulcke


09.02.2012 13:26    |    themotoristblog    |    Kommentare (2)

Wer sich einen neuen Mini kauft, fährt ihn selten im Grenzbereich. Wenn überhaupt. Um zu testen, was der allradgetriebene Mini Countryman ALL4 auf schlüpfrigem Geläuf kann, musste ihn The Motorist genau da hin bringen: Fast in den Straßengraben.

 

Vielleicht erinnert sich trotz der knackigen Kälte dieser Tage noch jemand an die erste Winterhälfte, als man den Schnee mit der Lupe suchen musste.

Auch in den alpinen Skigebieten dominierte selbst bis Mitte Dezember dominierte auf über 2000 Metern ein entmutigendes Grünbraun.

 

Die Presseleute von MINI, die im Kühtai, dem höchsten österreichischen Wintersportrevier, den allradgetriebenen Countryman ALL4 vorführen wollten, bekamen da warme Füße. Pünktlich am Vorabend des Events bewiesen die Münchner ihr Gespür für die weiße Pracht. Während die Straßen um Innsbruck noch frühlingshaft erschienen, zeigte sich das Offroad-Gelände hoch oben in den Tiroler Bergen schneebedeckt.

 

So durfte der Countryman ALL4 demonstrieren, was er kann. Mit seiner - trotz höheren Aufbaus - immer noch überragenden Straßenlage bestätigt er die Qualitäten seines frontgetriebenen Bruders: Das Fahrwerk und die ab- und zuschaltbaren elektronischen Fahrhilfen sind erstklassig. Sie lassen das Auto bei fühlbarer Sportlichkeit immer komfortabel bleiben

 

Mehr Fotos und Infos zum Mini Countryman ALL4: http://themotoristblog.com/2012/01/17/testfahrt-mini-countryman-all4/


09.02.2012 13:01    |    themotoristblog    |    Kommentare (2)

 

Mit dem Leaf bringt Nissan im April das erste Elektroauto der Golf-Klasse. Allerdings kommt es 16 Monate später als in den USA. Mit rund 170 Kilometern Reichweite und gutem Platzangebot verspricht der stille Japaner viel Komfort. Doch hat sich das Warten gelohnt? The Motorist fuhr eine Vorserienversion des Leaf.

 

Technologisch bietet der Leaf in seinem komplett elektrifizierten Antriebsstrang keine Überraschungen: Die Lithium-Ionen-Batterien besitzen eine angemessene Kapazität von 24 kWh und erlauben eine Reichweite von 160 bis 175 Kilometern unter Idealbedingungen.

 

Hat sich das Warten also gelohnt? Der Preis ist mit 36.990 Euro hoch, relativiert sich aber im Vergleich mit dem Kleinwagen Mitsubishi i-MiEV (34.390 Euro) und dem etwas größeren Opel Ampera (48.200 Euro). Da gibt´s mit dem Leaf schon mehr Auto fürs Geld.

 

Auf innerstädtischen Straßen fühlt sich der E-Nissan viel stärker motorisiert an, als es die Leistung von 80 kW (109 PS) verspricht: Weil das maximale Drehmoment von 280 Nm aus dem Stand anliegt, schießt der Leaf an jeder Ampel los wie ein Sportwagen, benötigt aber trotz einstufiger Automatik für den vollen Spurt auf 100 km/h lange 11,9 Sekunden. Der E-Motor wird bei einer Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h abgeriegelt ...

 

Mehr Fotos und Infos zum Nissan Leaf: http://themotoristblog.com/2012/01/30/testfahrt-nissan-leaf/


Jan Wilms

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