23.09.2009 05:57
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catchmyshadow
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Es ist allgemein bekannt, das Ferdinand Piech DER Strippenzieher im VW Konzern ist. Spatestens der Machtkampf um Porsche hat gezeigt, wer als uneingeschränkter Primus in Europas grösstem Autokonzern zu gelten hat. Nach der nun beginnenden Integration von Porsche als 10. Marke im VW Konzern könnte man meinen, dass das doch ein Brocken ist, der im Konzern erstmal etwas verdaut werden muss. Aber denkste, der nächste Coup ist schon geplant: VW-Aufsichtsrats-Chef Piëch (72) ist quasi schon längst wieder auf Shopping-Tour. Nach Porsche als zehnte Marke stehen jetzt Automarken elf und zwölf auf der Einkaufsliste. Piech hatte die Spekulationen auf weitere Zukäufe bereits kräftig angeheizt: "Ein Dutzend kann man sich leichter merken als zehn", hatte er zum Thema möglicher Übernahmen vorige Woche auf der IAA breitgrinsend betont. Für Patriarch Ferdinand Piëch wäre es ein weiterer Schritt zum allumfassenden Fahrzeugkonzern, der vom Kleinwagen bis zum Lastwagen alles anbietet. Mit Suzuki kämen dann sogar noch Motorräder hinzu. Die Japaner sind derzeit der zwölftgrößter Autohersteller der Welt, also auch kein ganz kleines Licht. Angeblich soll der Einstieg von VW bei Suzuki schon so gut wie unter Dach und Fach sein: Wir rechnen damit, dass eine grundsätzliche Verständigung noch in diesem Jahr zustande kommt", zitierte die Automobilwoche einen "hochrangigen Suzuki-Manager am Rande der IAA".
Oder wie die FTD die Tage schrieb: "VW-Chef Martin Winterkorn dazu: Eine Übernahme von Suzuki sei nicht geplant. Eine Minderheit sei angestrebt, am liebsten zehn Prozent, schreibt die „FTD“. Ob Piech selbst auch so bescheiden ist? Zweifel sind berechtigt! Das erklärte Ziel des Konzerns: Weltmarktführer – möglichst weit vor Toyota.
Exakt, wer Piech kennt weiss, dass ein simpler Einstieg mit Sicherheit nicht das Ende der Fahnenstange sein dürfte. Volkswagen rechnet durch Suzuki mit einem soliden Standbein des Konzerns in Indien und in Südostasien. Zudem wurde nun bekannt, dass der Konzern auch seine Lkw-Marken in einer Sparte zusammenfassen möchte. "Daraus wird ein integrierter Mehr-Marken-Nutzfahrzeugbereich entstehen", sagte Konzernvertriebschef Detlef Wittig. VW-Patriarch Ferdinand Piëch hatte im Vorfeld der IAA gesagt, die von ihm angestrebte Lkw-Allianz sei in der Absatzkrise leichter durchzusetzen. Geplant sei, das Lkw-Geschäft stärker in den VW-Konzern zu integrieren. Er hatte offengelassen, ob dazu eine höhere Beteiligung an MAN nötig wäre. Die Übernahmefantasie hatte die Aktie des Münchener Lastwagenkonzerns vorübergehend auf ein Jahreshoch steigen lassen. Momentan hält VW 30% Anteile an MAN. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Übernahme von MAN durch Scania/VW Millarden kosten könnte:
http://www.ftd.de/.../50012814.html
Man bekommt das Gefühl, dass der Porsche Deal bei Piech endgültig alle Schleusen freilegen könnte. Es gab ja schon andere Wirtschaftsbosse, die mit Weltkonzern- und Allmachtsfantasien gescheitert sind, siehe z.B. GM, Daimler (Schrempp). Ist das alles noch vernünftig und nötig oder verliert Piech so langsam ganz die Bodenhaftung, wie seht ihr das Ganze?
( Quelle: www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,649264,00.html ) |












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Kommentare: 27
23.09.2009 09:32 |
janvetter
Er macht den selben Fehler wie GM oder Daimler... es ist nur eine Frage der Zeit bis auch dieses Konstrukt zusammenbricht... nur dann wirds für Niedersachsen richtig teuer!
23.09.2009 10:18 |
_RGTech
*zustimm*
23.09.2009 10:22 |
CaptainFuture01
Wird größenwahnsinnig?
Das war er doch schon,bevor er bei VW angefangen hat.....
Greetz
Cap
23.09.2009 10:37 |
Edroxx
Der Erfolg gibt ihm mehr als Recht und der Vergleich zu GM & Daimler zieht höchstens in der Größe. Im Weltmarkt und in der Produktpalette (über alle Marken) ist VW wesentlich besser aufgestellt als jeder andere Automobilhersteller. Suzuki würde VW (durch eigene Werke) den asiatische Markt und damit ein ungeahntes Absatzpotential eröffnen.
Eng wird es da nur in einer Hinsicht: Wo die Gebäude für die Marken in der Autostadt hinbauen ?
23.09.2009 10:45 |
janvetter
@Edroxx, das gleiche hat man auch vor 10 Jahren zu GM und Daimler auch gesagt... Mag sein das im Moment der Volkswagen-Konzern eine halbwegs vernünftige, nicht die beste, Produktpalette aufgestellt hat, aber wer weiß was in 10 - 15 Jahren ist, gerade was die Antriebstechnik betrifft. Da hört man von VW so gut wie nichts... die paar Prototypen, Konzeptcars etc sind noch lange nicht serienreif. Während Chevrolet, Honda und Toyota bereits alternativen Antriebe verkaufen bastelt der Volkswagen-Konzern noch rum... so siehts aus...
23.09.2009 10:57 |
Edroxx
Welcher Konzern/Automobilhersteller bietet denn eine größere Auswahl über alle Produktgruppen (inkl. Nischenmodelle).
Und glaubst du tatsächlich das ein Konzern mit 10 (+x) Marken die Entwicklung von ökologischen Fahrzeugen vernachlässigt nur weil man jetzt noch keine (fragwürdige) Hybride/Elektroautos bringt ?
Das Gegenteil beweist doch der Gewinn von Zahlreichen internationalen Preisen im Bereich Umweltschutz und die derzeitige Entwicklung von Massentauglichen Umweltfahrzeugen wie z.B. das Blue Motion Konzept (mit den sparsamsten und Alltagstauglichsten Fahrzeugen ihrer Klassen wie z.B. diesen
http://www.grueneautos.com/.../ )
Wo ist denn da die Vergleichbarkeit ? Doch nur die (angestrebte) Größe, ansonsten haben die doch relativ wenig gemeinsam (Struktur, Verkaufsgebiete, Firmenphilosophie, Produktpalette).
23.09.2009 11:13 |
schnoeselhannes
Allen Unkenrufen der Pseudo-Hellseher zum Trotz:
Einen Versuch ist es zumindest wert. Dass einige beim Versuch eines Weltkonzerns kläglich gescheitert sind heisst ja nicht, dass das völlig unmöglich ist. Wenn es überhaupt einer schafft dann Piech. Als Unternehmer ist er nunmal das Gegenteil von Unterlasser
Ich beobachte das jedenfalls mit Interesse, und bislang funktioniert es ganz gut.
23.09.2009 11:17 |
tino27
Will man sich etwa Know-How von Suzuki holen? Seh jetzt nicht ganz die Schnittmenge vom VWK und Suzuki.
Gibts bald nur noch ein Modell in jeder Größe mit unterschiedlichem Äußeren?
23.09.2009 11:18 |
janvetter
komisch fast genau dieselbe argumentation kamen schon vor 10 jahren von verfechtern dieser konstrukte...
bietet der Toyota keine Nischenmodelle über alle Produktgruppen?
natürlich bezweifle ich das der VK-Konzern die entwicklung von ökologischen fahrzeugen vernachlässigt
aber was kam denn bis jetzt? nur verbesserte verbrennungsmotoren...
das beeindruckt niemanden
wenn das Öl irgendwann ausgeht nützt dir kein verbrennungsmotor mehr etwas...
warum schreibst du "fragwürdige" elektro/hbridautos? prius/insight und volt sind nur 3 modelle die hier in deutschland sehr bekannt sind.
und das konzept hat sich bewährt...
danke für den link, aber da sieht man wieder das diese noch nicht fahren und erst im spätherbst bestellbar sind, wo bleiben die alternativen antriebe?
zu der vergleichsbarkeit
verkaufsgebiete sind fast identisch
zur firmenpholosopohie kann ich nichts sagen... die kenn ich net
aber die produktpalette von GM (+ deren zig Marken) ist/war schon vergleichbar
23.09.2009 11:37 |
Phaetischist
VW UP kommt mit ziemlicher Sicherheit in 1,5 Jahren. Serienreif. 3 Liter.
Zum Thema:
Wenn es einer schafft, dann Piech. Eine LKW Sparte fehlt nun völlig und Suzuki soll wohl einfach den Absatzmarkt eröffnen.
Grüße
23.09.2009 11:48 |
janvetter
Ja der VW Up, soll mit ziemlicher Sicherheit kommen.
Ist auch erstmal nichts negatives... ich freu mich auf die Elektrovariante in 1,5 Jahren.
Ich dachte der Markt in China wäre bereits der größte Absatzmarkt für VW.
Und eine LKW-Sparte fehlt? Scania????
Und wurde nicht erst die LKW-Sparte in Südamerika verkauft?
23.09.2009 11:54 |
Edroxx
Ja natürlich, mit vereinzelten Modellen und zweifelhaftem Erfolg (siehe CO2 Emissionen von eben BM Modellen im Vergleich mit erprobter und bewährter Technik).
Keine Breite Abdeckung durch verschiedene Einbauten in mehrere Modelle (Passat, Golf, Polo, Touran, Sharan, Touareg) und vom Wirkungsgrad (ausser vielleicht bei 100% Stadtverkehr) auch nicht besser als ein BM Modell.
Weiteres Stichwort: Alltagstauglichkeit. Ich kenne den neuen Prius noch nicht aber der alte hatte einen nicht gerade großen Kofferraum.
Und nein, Toyota bietet nicht die Auswahl eines VW Konzerns (bedenke was hier von Skoda bis Bugatti geboten wird), weder auf Modell noch auf Ausstattungsebene.
Sicher aber da bleibt die Frage von oben: Glaubst du das war alles was ein VW kann ?
Im Moment bietet VW sicher keine Hybride oder Elektroautos aber die breiteste Palette von umweltfreundlichen Modellen. Ich wunder mich eh immer wie Toyota auf so ein Öko Image kommt mit nur einem Modell das dazu nicht wahnsinnig viel sparsamer ist als entsprechende Diesel von VW, BMW, Opel, Ford und Co. und dazu noch nichtmal (in der alten Version) uneingeschränkt Alltagstauglich (Kofferraum --> Batterien etc.) ganz zu schweigen von der Ökobilanz (Batterie und Elektroschrott). Ansonsten bietet Toyota und Co. auch nur ganz normale Kost, den Ökoflitzer genauso wie den V8 Geländewagen mit 15 Liter Verbrauch.
23.09.2009 12:11 |
tino27
Natürlich 410-1210l (Prius II) sind nicht alltagstauglich.
Das immer nur in deutschen Maßstäben gedacht wird.
Wir sind das einzige Land ohne Tempolimit. Und eines der wenigen, wo Diesel subventioniert wird. Den meisten Ländern der Welt nutzt ein Diesel einfach nichts.
Natürlich, der "Ab!". Vor genau 2 Jahren schon vorgestellt und die Einführung schon verschoben. Jetzt sollens 1,5 Jahre sein? Na warten wir mal die IAA 2011 ab. Da wird dann wahrscheinlich auch Concept Roadster Nr. 4 stehen.
23.09.2009 12:17 |
metronaut
Zum Thema bzw. zur Ausgangsfragestellung:
Erhebt nicht die Stimme gegen seine Heiligkeit, den Autofex Maximus
Oder wollt ihr die dunkle Seite der Macht zu spüren bekommen (für Fachleute: "Vader-Choke")?
Ich erziehe meine Kinder übrigens gerade genau nach seinem Vorbild: Ich habe Ihnen einen riesigen goldenen Löffel in den Mund gesteckt und befohlen, alle umzuschubsen, die im Wege stehen.
Mal sehen, ob es klappt!
23.09.2009 12:41 |
Edroxx
Wenn sie nur halbwegs so erfolgreich sind ist dein Ruhestand gesichert
...
allen Neidern zum trotz.
23.09.2009 12:42 |
Nanoteilchen
Hallo. Trotz aller Verbundeheit zum VW Konzern: Ich finde auch, das der Konzern langsam aber sicher zum nächsten GM mutieren wird. Noch mag es gut gehen aber langfristig sehe ich es alles nicht sehr rosig.
Der Konzern bietet zwar bis auf die fehlenden kleinen (intelligenten) Autos für jeden Geschmack und Geldbeutel was aber mir gefällt einfach nicht, das VW weiterhin ihr Heil in der optimierung veralteter Konzepte sucht. Die BlueMotion Modelle verstehe ich persönlich eher als einen Marketingwitz aber nicht als eine ernste alternative für zukünftige Fahrzeuggenerationen. Schon gar nicht in Verbindung mit einem Diesel. TSI und DSG z.B. sind für mich auch eher nur Technikdemonstrationen, wenn auch sehr reizvolle. Wirklich nötig der wegweisend finde ich sie z.B. auch nicht unbedingt.
Da gefällt mir was Toyota und GM bieten einfach besser. Der Prius ist radikal anders, sparsam, macht trotzdem Spass und vorallem ist er massentauglich und ist inzwischen auch einfacher sich daran anzugewöhnen. Wer einmal so einen Prius gefahren hat, wird wohl wahrscheinlich nicht so schnell wieder auf ein normales Auto umsatteln.
Elias
23.09.2009 12:45 |
janvetter
Ich hab leider den Link nicht mehr...
Es gab in diesem Jahr ne Auflistung der umweltfreundlichsten Serienmodelle...
Japaner waren vor...
Und dort wurde auch beschrieben das besondere VW ein besseres Umweltimage hat als Toyota, obwohl von den Daten her Toyota besser da steht.
Ich hab gerade gesucht wie son Weltmeister. Ich hatte schonmal einen Link dazu gepostet... schade ich finde den nicht mehr... muss halt nen anderer Link herhalten...
hier das VCD-Umweltranking:
http://www.stern.de/auto/service/vcd-umweltranking-hybrid-gut-diesel-boese-635352.html
Und Toyota hat ein Skoda-pondon... Es nennt sich Daihatsu...
Und wer braucht Bugatti?
Toyota stellt all die Fahrzeuge her, die der markt verlangt, das reicht an Produktpalette, und somit ist Toyota sehr gut aufgestellt und hat mit die beste Produktpalette!
http://de.wikipedia.org/wiki/Daihatsu
23.09.2009 12:52 |
Edroxx
Bugatti war ein Beispiel, ein Beispiel für die Abdeckung eines jeden Fahrzeugsegments, wieso wird jetzt da drauf rumgeritten ? Absichtliches Mißverstehen ?
Super Link, damit hat Toyota 1 "Spritsparwunder" im ggs. zu mind. 6 "Halbwundern" im VW Konzern die dazu auch noch uneingeschränt Massentauglich sind. Bravo dafür.
War super, hatte den Prius mal leihweise. Erst den Kasten hoch hieven und dann weit rein schieben, so gewinnt man natürlich auch Laderaum .. und normaler Laderaum von 410 Litern ... naja 350 im Golf und 565 (Limo) im Passat.
23.09.2009 12:59 |
janvetter
sorry das mit Skoda und Bugatti hatte ich falsch gelesen... dachte es ging nur um die beiden marken...
zur VCD-Liste:
1.
Toyota Prius Hybrid1
7,53
2.
Toyota iQ 1.0 VVT-i
7,36
3.
Honda Insight Hybrid2
7,13
4.
Nissan Pixo
6,83
Suzuki Alto
6,83
6.
Honda Civic Hybrid3
6,66
7.
smart fortwo coupé 45 kW
6,36
8.
smart fortwo coupé cdi
6,35
9.
Daihatsu Cuore 1.0
6,31
10.
Volkswagen Polo 1.6 TDI BlueMotion Tech.
6,30
23.09.2009 13:05 |
schnoeselhannes
Solange Hybridautos 5 Liter Super auf 100 km verbraten ist es kaum mehr als eine Übergangslösung und kostenmäßig ein Lacher aus Sicht des durchschnittlichen TDI-Fahrers
.
Und an dem Tag an dem das Öl alle ist werden ALLE Hersteller E-Autos im Programm haben. Kein Grund zur Panik.
23.09.2009 13:14 |
Edroxx
Wie alt ist denn die Liste ?
Aktuelle Werte wären
Polo BM Tech 3,3 Liter
Golf BM Tech 3,8 Liter
Passat BM Tech 4,4 Liter
Kein Ding ... btw. keine Sau braucht einen Bugatti, Lambo, Ferrari, Masseratti, Lexus IS-F, GTI, OPC, R, S, RS oder TTS hätte trotzdem gerne einen
...
23.09.2009 13:18 |
tino27
... in Deutschland.
23.09.2009 13:28 |
janvetter
das ist die aktuelle VCD-Umweltliste.
http://www.vcd.org/vcd_auto_umweltliste.html
Ich brauche auch keinen GSI, hätte aber auch gerne einen...
23.09.2009 15:35 |
doule76
der ferdi weiß schon, was er tut. zumindest lag er ja bisher nur selten (z.b.seat fällt mir da ein) bis gar nicht daneben, was die VW zukäufe betrifft.
habe jetzt nicht alle beiträge durchgelesen, aber was mich einfach stört an der VW modellpolitik, ist, dass die hybridentwicklung erstmal verlacht, völlig verschlafen wurde. und sowas wie start-stop erstmal entwickelt/erfunden wurde (korrigiert mich hier, aber ich dachte, audi hätte da mal was im programm gehabt, anfang der 90er), dann aber wieder in der versenkung verschwanden (gut, damals lag es wohl an der mangelhaften nachfrage). es wurden über die letzten 10 jahre soviele gute ideen/studien auf die messen geschoben, fast nichts schaffte es in die serie. und wenn doch (A2), dann gab man das konzept, -wieder wegen mangelhafter nachfrage, klar- wieder auf. der prius war sicher auch nciht von tag eins ein erfolg, setzte sich dann aber doch durch. beim A2 war es ja v.a. das design, das missfiel. gar nicht mal so sehr der preis, wie ich meine. und über hybrids kann man ja sagen, was man will. auf der benzinerseite sind sie aber das einzig überzeugende konzept zum spritsparen. ein diesel ist immer noch wirtschaftlicher, ja (aber den vergleich verstehe ich eh nicht wirklich). und der 1.4 TSI im golf ist sicher der größere spaßbringer. aber die meisten autos werden heute in der stadt/ballungsräumen bewegt. mit ständigen stop&go. und da ist der prius unschlagbar unter den benzinern.
das BM von VW finde ich bisher wenig überzeugend. wenn jetzt sukzessive starstop einzug halten sollte, macht es langsam sinn. aber einem wagen eine längere übersetzung (oder gar einen gang weniger, dafür einen noch längere übersetzung!) zu verpassen, leichtlaufreifen, etwas tieferlegen...nur damit man einen fabel-ECE wert aufm prüfstand erreicht, der im alltag selten zu erzielen ist, dafür aber die schönen TDIs durch die lange übersetzung ihrer sonst famosen elastizität beraubt, man quasi an jeder autobahnsteigung runterschalten muss, in der stadt ständig am rühren ist, weil die kiste in den hohen gänge bei tempi 50 fast absäuft? total daneben. ich fahre den 170 PS tiger. toller motor. nur der 6 gang ist schlicht völlig unbrauchbar unterhalb von 100km/h, überholen auf landstraße/AB immer mit runterschalten verbunden. das konnte mein alter 105 PD dröhner golf um welten besser. nein, VW und seine BM technik ist bisher ein großer schmarrn. ich brauch keinen tollen ECE verbraucht im prospekt, der mir ein paar € steuer spart. ich brauch ein auto, dass anständig fährt!! die sollen in wolfsburg lieber mal schauen, ob so sachen wie ein diesel-hybrid zu realisieren ist. wenn das zusammenginge, wäre viel gewonnen, würden sicher sehr ansehnliche verbräuche erzielt. aber gut. das wird wohl technisch (/kostenseitig!?) eine schwere übung sein, sonst würde da ja schon längst was passieren.
so. wenn das jetzt etwas OT war, sorry. ich kann es nur nicht mehr hören, dass an prius&co rumgemäkelt wird. die technik ist die (v.a. nahe) zukunft. und VW ist um jahre hinterher. der up ist ja mal endlich ein (anderer) richtiger weg, wird zur modellfamilie heranwachsen. damit ist VW auf dem richtigen weg. jetzt noch hybridtechnik in den brot&butter autos (wie natürlich auch die dickschiffe, SUV,..aber bitte nicht so einen lachnummer, wie den X6 hybrid als vorzeigeökokiste, das allerbeste beispiel, wie verblendet deutsche ingenieure/automanager doch noch sind...
)
so. servus. muss
auf die wies`n
phi
23.09.2009 15:46 |
Edroxx
Und ich dachte das OPC jetzt modern wäre.
23.09.2009 17:05 |
dionio
Also gibts jetzt bald auch Volkstrucks und Volksmopeds, quasi Hayabusas fürs Volk ?
@metronaut, so einen Vati wie dich hätt ich gerne gehabt
25.09.2009 12:48 |
IXXI
Hallo
der GM Grössenwahn ist etwas anderes als der Piechsche Grössenwahn.
Bei GM hat man imer nur kurzfristig gerechnet und die Kunden per JoJo mal ein tolles Auto fürs Geld und dann wieder eine Möhre für zuviel Geld verkauft. Das kann man sich bei Privatkunden die mal alle 5-8 Jahre ein Auto kaufen erlauben aber nicht bei Firmenkunden die jedes Jahr neue Autos in die Flotte nehmen. Bei den Flotten hat VW die letzten Jahrezehnte gut aufgeholt und das beste Produkt in jeder Fahrzeugklasse. Es gibt noch Fahrzeugklassen in denen VW nicht vertretten ist, so z.B bei Pick Up Trucks aber man hat ja schon mal mit Toyota den Taro gemacht und einiges dabei gelernt.
Suzuki war jahrzehnte lang die verlängerte Werkbank von GM.
Bis GM in Korea und China noch billiger einkaufen konnte. Piech weiss das China einen unsichere Sache ist und die chinesische Fabrikationsphilosophie noch nicht "weit" genug ist um in Asien ein "Weltprodukt" herzustellen. Auch Korea ist noch nicht in der Liga von Suzuki. Wenn wir Suzuki betrachten finden wir einige Überschneidungen mit VW Produkten aber Suzuki hat einen relative festen Kundenstamm im Pazifik und Afrika und wenn "VW 2018" verwirklicht werden soll ist es besser man schnappt sich vorhandene Kunden und Strukturen als die selbst mühsam aufzubauen. Suzuki ist ja nicht eine Korea oder China Klitsche die nix draufhat sondern nur zu "klein" um die nächsten Jahre neue Plattformen ohne Partner generieren zu können. Zur Zeit gibt es nur wenige Partnerfirmen die noch Kohle in der Kriegskasse haben bzw so clever waren sich selbst über den Porsche-VW Aktienhype die Kriegskasse von den Deppen an der Börse füllen zu lassen...
Das grundsätzliche Problem von Geld ist nämlich das es wertloses Papier ist solange man es nicht in "Werte" umwandelt (bzw solange Geld nicht durch echte Werte unterfüttert ist) und bei der aktuellen Lage ist jede Geldhäufing riskant und wird daher besser "solide" investiert.
Und aktuell haben nur wenige Autohersteller Geld über"flüssig" somit kann VW bei Suzuki "günstig" einsteigen und evtl. noch Staatsgelder abstauben (Siehe Opel). Was dann 5 Jahre später aus Suzuki wird ist ein anderes Thema aber VW kommt damit in die Zone wo man Toyota an Stückzahlen überholt.
Bezüglich dem Ökowagenhype hat ja VW seit den 60ern die Finger drin und als die Amis noch ZEV Autos forderten hatte man mit Golf Hybrid, Jetta Hybrid, AudiDuo, Citystromer ja passende Mobile in der Kleinserie weltweit im Einsatz.
Start/Stop gabs bei VW schon in den 70ern bei den FormelE Autos und in den 80ern und 90ern gabs mal den ÖköGolfII, ÖkoGolfIII, ÖkoGolfIIII, Audi A2 und Polo in 3l version die sich alle auch wegen der relaiv hohen Preis nicht gerade glänzend verkauft haben wobei die Economatikgölfe fast nicht beworben worden sind weil es noch vor dem 3L Hype war. Und auch der 3L Lupo oder A2 wurden nicht intensiv beworben und standen bei wenigen Händler zur Probefahrt zur Verfügung. Und real hat der Markt mehr Lupo 16V als 3L gekauft (Bei ähnlichem Verkaufspreis).
Als dann George Bush die ZEV und CAFE Regularien auf Wunsch der armen US Industrie einsackte haben sich fast alle ZEV Projekte erledigt und auch bei VAG hat man Hybriden ad acta gelegt weil sich Hybriden in Europa nicht rechnen. In den USA und Japan mit der anderen Verkehrsstruktur und geringer Dieselakzeptanz ist ein Hybrid natürlich Konkurenzfähig speziel wenn man Ihn in den USA mit dort typischen Fahrzeugen vergleicht aber hier in Europa haben Hybride einfach keinen Sinn.
Spätestens wenn die Bisitzer aktueller Hybriden das Accupack erneuern müssen werden die sich nochmal ausrechnen wie sich Hybrid zu einer normalen Mittelklasse verhält. Das rechnet sich erst wenn wir mal bei 3+€ Benzinpreis sind und der Strom aber nicht teuerer wird. Und solange sich Hybride nicht "rechnen" bleibt das ein Privatvergnügen einzelner Käufer aber kommt nicht in Firmenflotten ausser ein paar Testfahrzeugen.
Preiswerter ist der Einsatz von Mildhybriden die Rekuperieren und per Supercaps speichern und evtl. kleine LiIo Packs verbaut haben.
Langfristig hat Hybrid und E-Antrieb natürlich eine Zukunft weil wir wegen Ölmangel und Emissionsprobleme nicht drumrumkommen und in jedem Land wird an Batterie und Antriebsystemen geforscht und wenn die Politik will dann rechnen sich auch diese Autos indem man die "normalen" Autos per Strafsteuer verteuert. Aber bisher hat in jedem Land wo die Regierung derartiges vor hatte die Lobby der Hersteller mit den üblichen Daumenschrauben agiert und selbst Barack O Bama ist bei GM eingeknickt und auch zum Teil nur weil Opel in Deutschland mal in den 60ern angfenagen hat sich mit Alternativen Energien zu beschäftigen und sich bei Philips passende Abteilungen einverleibt hat. Opel hat dann seit den 80ern für GM die ZEV Autos vorentwickelt die GM dann nur unter der Knute der harten Gesetzte aus der Clinton Adminstartion eingesetzt hat (EV1 Googeln). Ohne Opel wäre GM schon seit Jahrzenten ein Hersteller von Pick Ups und SUV mit Zukäufen aus Asien und Europa.
Bei VW Ist das etwas anderst obwohl auch Piech einige Fehler gemacht hat und es denn TDI nur gibt weil sich hausinterne Abteilungen gegen Piech durchgesetzt haben und die Reste der Öko Autos sind aus einer Zeit als Goudevert und Hahn bei VW das Sagen hatten. Als Piech kam wurden derartige Projekte auf Sparflamme runtergefahren und der Hayek mit seinem Swatchmobil rausgekickt. Aber der Piech ist Techniker und weiss das man zur Not in wenigen Tagen ein technisches Konzept ausarbeiten kann und dann nur noch Zulieferer die mit einsteigen.
Wichtig ist nur dass man vorher schon die Grundlagenforschung in der Schublade hat.
Grüsse