Testcenter

Der "Testcenter" Blog beschäftigt sich mit persönlichen Fahrberichten und Vergleichstests

07.04.2008 14:37    |    Valle_R2 Valle_R2    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: , , , ,

Liebe Leserinnen und Leser,

 

gegen Ende März 2008 habe ich ein BMW 1.20i Cabrio und AUDI A3 1.8t Cabrio in einem Test verglichen. Um dem schlechten Wetter in Deutschland zu entfliehen, ging es mit beiden Fahrzeugen nach Südtirol, Italien. Im wunderschönen Örtchen Brixen/Bressanone angekommen, nahm ich beide Fahrzeuge genauer unter die Lupe und präsentiere euch hier meinen Vergleichstest.

 

AUDI A3 CabrioAUDI A3 Cabrio Das AUDI A3 Cabrio hat eine besonders schöne und gleichzeitig aggressive Frontpartie. Hier ähnelt es sehr den Modellen A4 und A5 der neueren Produktserien. Die Außenspiegel wirken leider etwas klobig. Das integrierte Tagfahrlicht liegt beim A3 oberhalb der normalen Scheinwerfer und unterstreicht seinen sportlichen Auftritt. Der Innenraum ähnelt dem aktuellen A3, bzw. A3 Sportsback. Die Mittelkonsole ist nicht, wie beispielsweise beim aktuellen A4 8K, in Bedienelement und Bildschirm geteilt. Hier kommt weiterhin das bewerte RNS-E Navigationselement zum Einsatz. Alles wirkt sehr hochwertig verarbeitet und durchdacht. Das Heck des A3 macht hingegen einen sehr eingedrückten Zustand. Die Rücklichter erinnern stark an den AUDI A4 8K oder AUDI A5. Auch die weit überstehenden Überrollbügel sind kein designtechnischer Leckerbissen, ebenso die Integration des Stoffverdecks. Zwar funktioniert das Öffnen und Schließen des Daches, mit um die 10 Sekunden, konkurrenzlos schnell, doch befindet sich das Dach niemals richtig im Kofferraum versenkt. Dazu kommt, dass es im geöffneten Zustand keinerlei Blende über der eingefahrenen Konstruktion gibt. Somit blickt man seitlich immer in Hohlräume, was nicht gerade edel wirkt. Im Innenraum bietet der AUDI, obwohl er knapp 10cm kürzer ist, mehr Platz als der Konkurrent aus dem hause BMW. Auch der Sitzkomfort im Fond ist höher als beim Münchener. Das Herzstück des Testwagens, ein aufgeladener 1.8 Liter Vierzylinder FSI Motor, leistet 160 PS und ein Drehmoment von 250 Nm. Der Sprint von 0-100 km/h gelingt dem Ingolstädter in 8,3 Sekunden. Bei Tempo 218 km/h ist Schluss mit dem Vortrieb. Dabei soll er im Schnitt 7,3 Liter Super verbrauchen, was ich auf der Autobahnanreise bei normaler Fahrt auch erreicht habe.

 

Zum Fahrtest zieht es mich in die Berge. Östlich von Brixen liegt das Würzjoch, eine alte Passstraße, die zwar zum Testzeitpunkt nicht komplett geöffnet war, die ersten Kilometer mit zahlreichen Kurven jedoch für eine Prüfung ausreichen. Der AUDI verhält sich hierbei wie ein Zugpferd. Die 160 Turbo-PS ziehen wie wild an der Vorderachse und sorgen für einen guten Vortrieb. Die Leistung verteilt sich über das gesamte Drehzahlband und steht auch schon im unteren Tourenbereich zum Abruf bereit. Die Schaltung funktioniert gewohnt präzise und schnell. Die Lenkung ist direkt und sportlich straff. Bewegt man den A3 im Grenzbereich durch enge Kurven, schaukelt das Serienfahrwerk gerne etwas auf. Dennoch lässt sich das zum übersteuern neigende Cabrio, durch seine gute Abstimmung, problemlos und sportlich bewegen.

 

BMW 1er CabrioBMW 1er Cabrio Das BMW 1er Cabrio wirkt äußerst elegant. Die Linienführung der Karosse und der optische Eindruck überzeugen, wie auch schon beim 1er Coupé. Der Innenraum wirkt stimmig und sehr hochwertig. Die Sitzposition wirkt außerordentlich sportlich. Das Navigationssystem in Kombination mit dem i-drive Bedienelement ist schon aus anderen Modellen bekannt und weiterhin eine Katastrophe. Im Vergleich zum AUDI System wirkt allein die Kartennavigation wie aus einer anderen Zeit. Beim BMW wird das Verdeck weitaus komplizierter eingeklappt, dafür verschwindet es aber auch komplett und wird unter einer passenden Abdeckung versteckt, was mit knapp 20 Sekunden mehr jedoch auch viel mehr Zeit in Anspruch nimmt. Dadurch wirkt die Verarbeitung und der optische Eindruck im offenen Zustand hochwertiger als beim AUDI. Das Verdeck lässt sich beim BMW bei bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h problemlos öffnen. Beim AUDI ist ab Tempo 30 Schluss. Die gestreckte Heckpartie kommt dem Münchener in Bezug auf Design und Optik mit Pluspunkten zu Gute. Er wirkt insgesamt in seinem Auftritt eleganter als der AUDI. Mit dem 2.0 Liter Vierzylinder-Aggregat mit Benzin-Direkteinspritzung und einer Leistung von 170 PS kommt man leider nicht auf seine Kosten. Der Beschleunigungseindruck ist träge. Erst ab 4.000 U/min empfindet man ein stärkeres Fortkommen.

 

Auf den Straßen des Würzjochs macht der BMW einen sehr sportlichen Eindruck. Hier hat der Hecktriebler einen Vorteil und kann im Grenzbereich überzeugen. Das Fahrwerk ist straffer als beim AUDI, wodurch sich der BMW mit höheren Geschwindigkeiten durch die Kurven zirkeln lässt. Auch das bessere Beschleunigen aus der Kurvenausfahrt, bringt durch den Heckantrieb einen kleinen zeitlichen Vorsprung, wobei man den 1er dabei leider nahe des Drehzahlbegrenzers fahren muss.

 

Fazit: Der AUDI hat den besseren Motor, trotz 10 PS weniger Leistung. Der Innenraum ist geräumiger und das RNS-E Navigationssystem um Welten besser und leichter zu bedienen als das Gegenstück von BMW. Beide Kofferräume haben, laut Hersteller, das gleichen Ladevolumen. Der AUDI bietet jedoch subjektiv mehr Platz und hat eine größere Ladeöffnung, zudem sind die Sitze umklappbar. Der BMW überzeugt durch seinen eleganten Auftritt und das sportliche Fahrverhalten. Die hakelige Schaltung gibt Punktabzug. Das Verdecksystem ist ausgeklügelt und besser versteckt als beim Ingolstädter.

 

Was ist eure Meinung? Gewinnt der AUDI oder der BMW? Welche Kritikpunkte gibt es zusätzlich zu berücksichtigen? Über Kommentare würde ich mich sehr freuen.

 

Update, 15. April 2008: Video-Empfehlung zu diesem Test unter www.kabeleins.de/auto/videos/zweiertest/artikel/14981


Kommentare: 22

07.04.2008 01:31    |    Valle_R2 Valle_R2

Liebe Leserinnen und Leser,

 

gegen Ende März 2008 habe ich ein BMW 1.20i Cabrio und AUDI A3 1.8t Cabrio in einem Test verglichen. Um dem schlechten Wetter in Deutschland zu entfliehen, ging es mit beiden Fahrzeugen nach Südtirol, Italien. Im wunderschönen Örtchen Brixen/Bressanone angekommen, nahm ich beide Fahrzeuge genauer unter die Lupe und präsentiere euch hier meinen Vergleichstest.

 

Das AUDI A3 Cabrio hat eine besonders schöne und gleichzeitig aggressive Frontpartie. Hier ähnelt es sehr den Modellen A4 und A5 der neueren Produktserien. Die Außenspiegel wirken leider etwas klobig. Das integrierte Tagfahrlicht liegt beim A3 oberhalb der normalen Scheinwerfer und unterstreicht seinen sportlichen Auftritt. Der Innenraum ähnelt dem aktuellen A3, bzw. A3 Sportsback. Die Mittelkonsole ist nicht, wie beispielsweise beim aktuellen A4 8K, in Bedienelement und Bildschirm geteilt. Hier kommt weiterhin das bewerte RNS-E Navigationselement zum Einsatz. Alles wirkt sehr hochwertig verarbeitet und durchdacht. Das Heck des A3 macht hingegen einen sehr eingedrückten Zustand. Die Rücklichter erinnern stark an den AUDI A4 8K oder AUDI A5. Auch die weit überstehenden Überrollbügel sind kein designtechnischer Leckerbissen, ebenso die Integration des Stoffverdecks. Zwar funktioniert das Öffnen und Schließen des Daches, mit um die 10 Sekunden, konkurrenzlos schnell, doch befindet sich das Dach niemals richtig im Kofferraum versenkt. Dazu kommt, dass es im geöffneten Zustand keinerlei Blende über der eingefahrenen Konstruktion gibt. Somit blickt man seitlich immer in Hohlräume, was nicht gerade edel wirkt. Im Innenraum bietet der AUDI, obwohl er knapp 10cm kürzer ist, mehr Platz als der Konkurrent aus dem hause BMW. Auch der Sitzkomfort im Fond ist höher als beim Münchener. Das Herzstück des Testwagens, ein aufgeladener 1.8 Liter Vierzylinder FSI Motor, leistet 160 PS und ein Drehmoment von 250 Nm. Der Sprint von 0-100 km/h gelingt dem Ingolstädter in 8,3 Sekunden. Bei Tempo 218 km/h ist Schluss mit dem Vortrieb. Dabei soll er im Schnitt 7,3 Liter Super verbrauchen, was ich auf der Autobahnanreise bei normaler Fahrt auch erreicht habe.

 

Zum Fahrtest zieht es mich in die Berge. Östlich von Brixen liegt das Würzjoch, eine alte Passstraße, die zwar zum Testzeitpunkt nicht komplett geöffnet war, die ersten Kilometer mit zahlreichen Kurven jedoch für eine Prüfung ausreichen. Der AUDI verhält sich hierbei wie ein Zugpferd. Die 160 Turbo-PS ziehen wie wild an der Vorderachse und sorgen für einen guten Vortrieb. Die Leistung verteilt sich über das gesamte Drehzahlband und steht auch schon im unteren Tourenbereich zum Abruf bereit. Die Schaltung funktioniert gewohnt präzise und schnell. Die Lenkung ist direkt und sportlich straff. Bewegt man den A3 im Grenzbereich durch enge Kurven, schaukelt das Serienfahrwerk gerne etwas auf. Dennoch lässt sich das zum übersteuern neigende Cabrio, durch seine gute Abstimmung, problemlos und sportlich bewegen.

 

Das BMW 1er Cabrio wirkt äußerst elegant. Die Linienführung der Karosse und der optische Eindruck überzeugen, wie auch schon beim 1er Coupé. Der Innenraum wirkt stimmig und sehr hochwertig. Die Sitzposition wirkt außerordentlich sportlich. Das Navigationssystem in Kombination mit dem i-drive Bedienelement ist schon aus anderen Modellen bekannt und weiterhin eine Katastrophe. Im Vergleich zum AUDI System wirkt allein die Kartennavigation wie aus einer anderen Zeit. Beim BMW wird das Verdeck weitaus komplizierter eingeklappt, dafür verschwindet es aber auch komplett und wird unter einer passenden Abdeckung versteckt, was mit knapp 20 Sekunden mehr jedoch auch viel mehr Zeit in Anspruch nimmt. Dadurch wirkt die Verarbeitung und der optische Eindruck im offenen Zustand hochwertiger als beim AUDI. Das Verdeck lässt sich beim BMW bei bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h problemlos öffnen. Beim AUDI ist ab Tempo 30 Schluss. Die gestreckte Heckpartie kommt dem Münchener in Bezug auf Design und Optik mit Pluspunkten zu Gute. Er wirkt insgesamt in seinem Auftritt eleganter als der AUDI. Mit dem 2.0 Liter Vierzylinder-Aggregat mit Benzin-Direkteinspritzung und einer Leistung von 170 PS kommt man leider nicht auf seine Kosten. Der Beschleunigungseindruck ist träge. Erst ab 4.000 U/min empfindet man ein stärkeres Fortkommen.

 

Auf den Straßen des Würzjochs macht der BMW einen sehr sportlichen Eindruck. Hier hat der Hecktriebler einen Vorteil und kann im Grenzbereich überzeugen. Das Fahrwerk ist straffer als beim AUDI, wodurch sich der BMW mit höheren Geschwindigkeiten durch die Kurven zirkeln lässt. Auch das bessere Beschleunigen aus der Kurvenausfahrt, bringt durch den Heckantrieb einen kleinen zeitlichen Vorsprung, wobei man den 1er dabei leider nahe des Drehzahlbegrenzers fahren muss.

 

Fazit: Der AUDI hat den besseren Motor, trotz 10 PS weniger Leistung. Der Innenraum ist geräumiger und das RNS-E Navigationssystem um Welten besser und leichter zu bedienen als das Gegenstück von BMW. Beide Kofferräume haben, laut Hersteller, das gleichen Ladevolumen. Der AUDI bietet jedoch subjektiv mehr Platz und hat eine größere Ladeöffnung, zudem sind die Sitze umklappbar. Der BMW überzeugt durch seinen eleganten Auftritt und das sportliche Fahrverhalten. Die hakelige Schaltung gibt Punktabzug. Das Verdecksystem ist ausgeklügelt und besser versteckt als beim Ingolstädter.

 

Was ist eure Meinung? Gewinnt der AUDI oder der BMW? Welche Kritikpunkte gibt es zusätzlich zu berücksichtigen? Über Kommentare würde ich mich sehr freuen.

 

Update, 15. April 2008: Video-Empfehlung zu diesem Test unter www.kabeleins.de/auto/videos/zweiertest/artikel/14981


07.04.2008 15:11    |    runnerbaba runnerbaba

BMW, auch wenn die Benzin Vierzylinder langsam aber sicher nicht mehr zeitgemäß sind.

 

Hier muss, wie bei der Konkurrenz, auch Aufladung gesetzt werden.

 

 

Das Desgin vom Audi ist schrecklich, der Hintern geht mal gar nicht.


07.04.2008 15:58    |    Puntofan31 Puntofan31

Leider hat Audi mit den fehlenden seitlichen Verdeckabdeckungen einen Eigentor geschossen....der BMW ist teurer,aber dafür eben qualitativ durchdachter!

Ausserdem sollen ja die Ledersitze im BMW starke Sonneneinstrahlung besser absorbieren...finde ich nicht unwichtig ;)


07.04.2008 16:08    |    xhannes xhannes

Hallo,

 

Erstmal DANKE für den netten Test samt Beitrag.

 

Ich persönlich finde, das keines der beiden Autos "gewinnt" jeder der beiden hat so seine Vor- und Nachteile (auch Designtechnisch). Und da jeder seine Entscheidunskriterien anders setzt wird vielleicht sogar der praktische Nutzen dem Design vorgezogen werden.

(Anm. 10sek fürs Dach sind verdammt schnell - und wer mal mit offenem Dach in einen Platzregen gekommen ist, wird sich zumindest überlegen ob es egal ist, daß die Konstruktion sichtbar ist)

 

Ich bin gerade dabei mich für eines der beiden Autos zu entscheiden - und erst nachdem ich dann beide in der Realität gesehen habe und beide gefahren bin wird es warscheinlich weniger eine Vernufts- sondern eine Bauchentscheidung werden..........denn beide kann ich mir nicht leisten ;)

 

lg hannes


07.04.2008 17:20    |    Puntofan31 Puntofan31

naja wie oft kommt das vor,dass 10 Sek. (!!) Zeitvorsprung tatsächlich etwas ausmachen?? Das wiegt m.E. auf keinen Fall die fehlende Abdeckung auf mit ihren Nachteilen:

1. es sieht einfach furchtbar aus wenn man auf das freiliegende Gestänge schaut

2. Verschmutzungs-und Abnutzungsgrad dürfte deutlich höher liegen

 

Kurzum bei einem "Noname-Cabrio" würde ich noch sagen ok, aber nicht bei einem (angeblichen) Premiumprodukt..


07.04.2008 17:38    |    xhannes xhannes

Hallo Puntofan,

 

Also für mich wiegen die 10 sek. deutlich mehr als die fehlende Abdeckung. 10 sek sind zwar nicht viel, aber es kommt dir halt manchmal wie eine Ewigkeit vor, wenn du auf oder zumachen willst - und eigentlich schon längst woanders sein möchtest ;)

Da ich als Fahrer und die anderen Mitfahrer das Gestänge sowieso während der Fahrt nicht sehe. Alle anderen Verkehrsteilnehmer (ausser LKW Fahrer die dir von oben reingucken) auch nicht.

Einzig wenn du das Ding irgendwo offen stehen läßt ist es störend - aber warum sollte ich es offen stehen lassen, wenn ich in 10 sek das Dach zu hab ? außer zum posen vor der Eisdiele vielleicht. Da ich aus diesem alter schon entwachsen bin, mache ich mein Dach sowieso immer zu wenn ich mein Auto abstelle.

Abnützen wird sich das Gestänge wohl genauso - ob es nun sichtbar ist oder nicht. Im Gegenteil, mit dem Verdeckdeckel hast du wiederum viel mehr Teile und E-motoren die kaputt gehen können. Verschmutzen ? naja wenn es regnet mach ich das Dach ja zu.... ;)

 

Ist aber alles meine persönliche Meinung und es sieht halt jeder ein wenig anders.

 

lg hannes


07.04.2008 17:40    |    Valle_R2 Valle_R2

Ich habe den Bericht korrigiert. Der zeitliche Vorsprung vom AUDI, was das Schließen und Öffnen des Verdecks betrifft, beträgt nämlich ca. 20 Sekunden. Meiner Meinung nach ein nicht zu vernachlässigender Faktor, wenn man mal schnell an der Ampel auf "oben ohne" schalten möchte. Was meint ihr dazu?


07.04.2008 18:39    |    Bucklew2 Bucklew2

imho hat sich der audi schon alleine durch das komplettnavi disqualifiziert, das ist von der einbaulage und vorallem von der diebstahlsicherheit einfach völlig veraltet. wenn man sich mal anschaut wie oft solche dinger geklaut werden, wäre mir persönlich das das risiko nicht wert. schade, dass man solche kleinigkeiten bei den deutschen herstellern immer noch nicht gepeilt hat.


07.04.2008 21:56    |    Olli the Driver Olli the Driver

Das A3 Cabrio habe ich noch nicht gesehen, dauert noch ein paar Tage bis zum AMI Besuch. Auf den Bildern gefällt mir das Heck nicht besonders, ist für ein Cabrio zu kurz, wirkt ähnlich wie ein Golf Cabrio. Und die feststehenden Überrollbügel stören die Linie. Das 1er Cabrio kenne ich schon, gefällt mir sehr gut. Inwiefern ist der Innenraum beim A3 größer? Vorne erscheint der 1er wie das Coupe, hinten steht mehr Fußraum zur Verfügung als ich zunächst gedacht hatte, nur an den Schultern wird es eng.


07.04.2008 22:14    |    Valle_R2 Valle_R2

Obwohl der AUDI von der Länge her etwas kürzer ist, bietet er meiner Meinung nach mehr und zudem komfortablereren Platz im Fond. Der BMW ist in der Tat auf Schulterhöher beengend. Zwar würde ich die zweite Reihe nicht als Notsitze bezeichnen, langstreckentauglich sind sie dennoch nicht wirklich.


07.04.2008 23:34    |    MK81 MK81

Also wenn da mal nicht der AUDI gewonnen hat versteh ich die Welt nicht mehr.

DAs Design der kompletten neuen AUDI-Modellreihe ist einfach nur spitzenmäßig,das sehen sogar die meisten hartgesottenen BMW-Liebhaber ein!

In dem Bereich kann AUDI momentan einfach keiner das Wasser reichen.

Versteh nicht wie man darüber so einen Kommentar wie im ersten Beitrag schreiben kann!?

Das Heck ist wohl ein echter Hingucker...

Aber hier wird es sich wohl um neidische BMWler handeln.

Ich seh die Sache ganz neutral auch wenn ich einen AUDI fahre!!!

 

Doch nicht nur im Design,sondern auch bei einigen(fast allen) Punkten hat der AUDI ja die Nase vorn.

 

Also ganz klarer AUDI Sieg!


08.04.2008 00:01    |    Olli the Driver Olli the Driver

Ist halt alles Geschmackssache. Zumindest auf den Bildern sieht das Heck des Audi sehr gewöhnungsbedürftig aus, da ist die Linie beim BMW viel harmonischer.

 

Ich fahre weder BMW noch Audi, bin also erst recht neutral ;)

 

Und dein Kommentar "Aber hier wird es sich wohl um neidische BMWler handeln" klingt eher nach einem Audi Fan, dem es schwer fällt zu akzeptieren, das andere Leute ein anderes Auto schöner finden als einen Audi.


08.04.2008 02:31    |    Bimmian Bimmian

Vom Design her ist der Bmw deutlich wertiger und sportlicher. Was auch am Radstand und Länge*Breite zu sehen ist. Agiler ist er durch bessere Gewichtsverteilung und Antriebskonzept. Ich würde mir die Karre nie als 2L holen und die wirklichen "Premium" Motoren bei Bmw sind außer Konkurrenz.

Für mich bleibt der A3 nur ein Golf mir anderem Design (was er ja auch ist), genau wie TT, Golf Plus etc. Von Konzept her nicht wirklich Premium. Nur Premium verarbeitet und Premium Marketing. Kann wirklich kaum nachvollziehen wieso jemand "neutral" meint, der A3 würde hier einen Vergleichstest gewinnen.


08.04.2008 10:09    |    stef 320i stef 320i

@Bimmian: Lieber nen TT, der auf nem Golf basiert, als nen Z4 der in Amerika gebaut wird ;) Ich sag nur 6 Monate Spartanburg....


08.04.2008 11:04    |    Wobblin-Gobblin Wobblin-Gobblin

@MK81 Träumer, nimm mal deine rosarote Audi-Brille ab.

 

Der Bericht ansich ist gut geschrieben, allerdings finde ich, dass man eine BMW-Schaltung keinesfalls als 'hakelig' bezeichnen kann. Ich kenne keinen vergleichbaren Hersteller, dessen Fahrzeuge sich sportlicher bewegen lassen als die von BMW.

 

Klarer Gewinner für mich: BMW


08.04.2008 11:24    |    fred900 fred900

Der Audi kriegt keine Schnitte, der BMW ist nicht nur schöner sondern auch sportlicher und wird dem Premiumanspruch gerecht während der Audi ein Fahrzeug ist, dessen Einzelteile noch vor kurzem bei VW im Teileregal rumlagen ... Zur Aussage, Audi könnte designtechnisch niemand das Wasser reichen: Audi verschlimmbessert seit einiger Zeit sein Fahrzeugdesign, der A4 ist meiner Meinung nach von Silouette und Heck ein klarer Rückschritt gegenüber dem Vorgänger und die Qualität lässt schon ziemlich zu wünschen über, es reicht nicht, dass die Haptik bei Abholung im werk toll aussieht um dann nach 10000 km sowas von grottig daherzukommen... Meine Meinung, sicher wird die Audifangruppe jetzt aufschreiben, aber was solls, regt euch nicht auf, ihr habt ja noch eure Taglicht LEDs mit denen das Auto gaaaaanz toll aussieht :-))) Gruss vom Fred


08.04.2008 14:01    |    Bimmian Bimmian

@ stef 320i

 

Ja stimmt lieber nen TT aus Gyor in Ungarn, als nen Z4 aus Spartanburg =) Was das jetzt mit dem Fahrzeug ansich zutun hat.....


08.04.2008 14:04    |    Puntofan31 Puntofan31

nunja bei Autos die in den USA produziert werden sollte man in der Regel qualitativ immer leichte Abstriche machen ;)

wo wird eigentlich der 1er gefertigt?


08.04.2008 14:12    |    xhannes xhannes

Hallo,

 

Ich bilde mir ein in einem AMS Bericht gesehen zu haben, das das 1er Cab in Leibzig produziert wird. Angabe ohne Gewähr ! :)

 

lg hannes


08.04.2008 14:14    |    xhannes xhannes

Hallo

 

Hab grad die Bestätigung gefunden:

 

"...Das gilt zum anderen auch für das BMW Werk Leipzig, in dem exklusiv für den Weltmarkt das neue BMW 1er Cabrio produziert wird. Der offene Viersitzer auf Basis der erfolgreichen und für herausragende Effizienz bekannten BMW 1er Reihe verkörpert Fahrspaß in besonders zeitgemäßer Form...."

 

http://www.automobilsport.com/...mobil-international-2008---34996.html

lg hannes


08.04.2008 15:18    |    Valle_R2 Valle_R2

Hallo Wobblin-Gobblin,

 

die Schaltung beim BMW 1.20i Cabrio ist, im Gegensatz zum AUDI A3 1.8t Cabrio, meiner Meinung nach wirklich schlecht und teilweise unpräzise. Im Februar habe ich eine Testfahrt mit dem BMW 1.23d Coupé gemacht. Hier kam es mir lange nicht so schlimm vor.

 

Gruß,

Valentin


08.04.2008 18:18    |    meO2-k7 meO2-k7

@Wobblin-Gobblin , doch da kenn Ich VIELE , gehört jetzt hier aber nicht rein denke Ich ;)

 

Ich denke jeder hat seine eigene Meinung zu den Fahrzeugen und sobald Kritik aufkommt brauchen sich bestimmte Leute nicht Ärgern lassen.

Einer findet den BMW besser , der andere wieder den Audi. Marketing hin oder her...für die meisten zählt eh nur das optische.

 

schönen Tag noch..


15.04.2008 19:59    |    Valle_R2 Valle_R2

Video-Empfehlung zu diesem Test unter http://www.kabeleins.de/auto/videos/zweiertest/artikel/14981


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