01.04.2012 23:57    |    kc24 kc24    |    Kommentare (0)

Super, 2 Karten von Motor-Talk für Essen avisiert - zwar etwas kurzfristig, egal, schnell rumtelefoniert, wer denn mitkommt. Ich finds ja blöd, 2 Events - Essen und Stuttgart - so zeitgleich zu setzen, Dirk hatte schon vorher Stuttgart geplant, wollte aber nochmal mitkommen. Es stellte sich also heraus, dass es zu dritt - da ich wie jedes Jahr schon ein Ticket hatte - nur Sonntag klappt.

 

Die Planung, wo ich alles hinwollte, stand ja eh schon fest, wie immer ist für die Italo-Fraktion ein Hauptteil der Zeit eingeplant - zumal dieses Jahr einige Aurelia dort stehen. Bei Frank und Dirk eigentlich auch, da der eine einen Käfer und nen T2 bewegt, der andere einige alte BMW.

 

Dirk wollte fahren, sagte: "ich komm dich morgens abholen, dann rüber Frank einladen, und weiter nach Essen". Soweit der Plan. Kurz nach 6 Uhr stand Dirk mit nem 535 vor der Tür, schönes Wetter war auch, auf gings. Sonntag morgen war auch nix los auf der Bahn, so das wir nach nicht mal 3h bei Frank aufschlugen ... kurz einen Kaffee, und wieder rein ins Auto, rüber bis zum Kreuz und wieder auf die AB.

 

Dirk war wohl kurze Zeit später leider etwas unaufmerksam, oder übermotiviert - egal wie man es nennen mag - jedenfalls touchierte er ein anderes Fahrzeug beim Spurwechsel, und kam erst an der Leitplanke zum stehen. Sch... Dirk sah mich nur blass an, ist dir was passiert, was ist mit deinem Bein? Erst mal die runterhängenden Reste vom Airbag beiseite, Mist, das blutet ja, also dann doch mal die 112 gerufen. Frank saß hinten, hatte nur ne leichte Prellung, wäre weiter nix. Dirk hatte auch gar nix. Das andere Fahrzeug hatte mehr Glück, dem war lt. Aussage des Fahrers - kam gleich rechts außerhalb zurückgelaufen, zum Glück war immmer noch nicht viel los auf der Bahn - ausser den Blechschrammen äußerlich nix. Er war übrigens auch auf dem Weg nach Essen

 

Kurze Zeit später kamen die Blauen und der Doc auch. Sagte der: "Sie sehen ja aus wie Ewald Lienen!" Hä? wer? Er winkte nur ab, "Fussballer, lange her" .... Im nachhinein gegoogelt, sah der aber entschieden schlimmer aus.

Der Doc befahl mich einzuladen, muss getaped werden. Na super, Tag gelaufen ... und damit auch Essen :-(. Montag durfte ich dann noch im KH verbringen, eh meine Ex-verlobte mich Dienstag holen kam.

 

Kurz bei Frank rangefahren, meine Tasche und die anderen Sachen abholen, die er gesichert hatte. Dirk kam dann Mittwoch abends vorbei, sein E39 kommt wohl auf ca 5000 Schaden, er wollte ihn wieder herrichten. Donnerstag war er ihn aufm Trailer holen.

 

Fazit: Keine Aurelia gesehen, keine Bilder ... einen schöneren Bericht als diesen bekommt ihr also erst nächstes Jahr im April. Denn hinfahren werde ich wie alle Jahre auf jeden Fall wieder.

 

10.-14-04.2013

 

Saluti Siggi


28.03.2012 14:56    |    Carlo82 Carlo82    |    Kommentare (2)

Auch im Jahr 2012 hatte die Techno Classica wieder etwas für jeden Oldtimer-Geschmack zu bieten. Für Motor Talk habe ich kurz meine Eindrücke aus dem Tempel der Oldtimerleidenschaft zusammengefasst. Die Techno Classica machte ihrem Ruf alle Ehre und deckte das komplette Spektrum historischer Automobile und natürlich auch deren Zubehör ab. Von original erhaltenen Vorkriegs-Rennwagen mit kulturhistorischer Patina über die Schmuckstücke der Hersteller bis hin zu den Einsteiger-Modellen für Jedermann/-frau war für alle Geschmäcker etwas dabei.

 

Natürlich waren auch in diesem Jahr die Platzhirsche à la Porsche und Mercedes-Benz an gefühlt jeder Ecke präsent. Mercedes nutzte den üppigen Messeplatz und präsentierte die neueste Ausbaustufe des SL, den R231. Vor allem in der direkten Gegenüberstellung mit solchen Neuwagen wird einem schnell deutlich, wie schnörkellos schön ältere Autos sind, noch ganz ohne Windkanaloptimierung und LED-Tagfahr-Lichterketten. Zum Glück grüßt in der direkten Nähe zu SL ein Youngtimer vom alten Mercedes-Schlag. Es ist ein E-Klasse Cabriolet der Baureihe A124 mit über 1.000.000km belegter Laufleistung. Das Cabrio macht noch immer eine tadellose Figur.

 

Genau von solchen Gegensätzen lebt die Techno Classica. Aus diesem Grund sollte man auch genügend Zeit für ausführliche Rundgänge auf den Freigeländen einplanen, auf denen Young- und Oldtimer auf neue Besitzer warten und dabei mit der Sonne um die Wette strahlen. Hier stehen Großvaters 190D für selbstbewusste 7.500 Euro – aber immerhin mit grüner Umweltplakette und somit voll Umweltzonen-tauglich bis hin zum eigenwilligen Umbau einer Citroen DS zum Pickup und dem höchst seltenen, dreirädrigen Carver One. Alleine für die Benzingespräche auf der Freifläche lohnt sich der Besuch auf der Techno Classica. „Guck mal da drüber, das war mein erstes Auto.“ ... „Nee, den alten Diesel kann ich jetzt nicht anlassen, der rußt sonst den ganzen Parkplatz zu.“ ... „Cool, das ist doch das Mercedes-Cabrio aus Hangover.“ – Die Leidenschaft für Autos verbindet die Menschen, unabhängig davon, was in ihrer eigenen Garage steht.

 

In der gängigen Berichterstattung kommen manches Mal die privaten Clubs und die Teilehänder nur am Rande vor. Zu Unrecht. Es ist immer wieder erfrischend, mit wieviel Liebe zum Detail und Kreativität sich die Clubs in Essen präsentieren. Internet hin, Internet her, wer in der Ersatzteile-Halle auf der Techno Classica nicht das passende Teil für seinen automobilen Liebling findet, dem können auch Online-Portale wohl nicht weiterhelfen.

Es bleibt also festzuhalten, dass die Techno Classica ein Pflichttermin für jeden Oldtimerfreund sein sollte. Im nächsten Jahr feiert die Messe Ihr 25-jähriges Jubiläum. Bei mir steht der Messetermin 10. -14. April schon rot im Kalender.


26.03.2012 22:21    |    mmathieu65 mmathieu65    |    Kommentare (1)    |   Stichworte:


Am Samstag, den 24.03.2012 ging es zum ersten Mal für mich zur Techno-Classica 2012 nach Essen. Dabei wollte ich mir vor allem einen Überblick über die aktuellen Youngtimer-Preise machen. Zahlreiche Angebote von Young- und Oldtimern konnten käuflich erworben oder aber ersteigert werden. Während die höherpreisigen Fahrzeuge in den Hallen präsentiert wurden, wurden zahlreiche weitere Fahrzeuge in den drei Außenbereichen angeboten. Mein ersten Eindruck war dabei, dass die Messepreis oftmals stark über den üblichen Marktpreisen lagen.

 

Obwohl der Name der Messe auch anderes vermuten lässt, kann man sagen, dass es sich zu 99% um eine PKW-Messe handelt. Motorräder oder andere Fahrzeuge/Maschinen waren äußerst sperlich vertreten. Geiches gilt für Militärfahrzeuge jeglicher Art.

 

Sehr angenehm viel mir auf, dass man auch am Samstag zur Hauptstoßzeit allen Fahrzeugen Nahe kommen konnte. Wir haben einen sehr interessanten Samstag erlebt und hätten weit mehr als 6 Stunden auf dem Messegelände verweilen können.


21.03.2012 13:46    |    TECHNO-CLASSICA TECHNO-CLASSICA    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , ,

In der kommenden Woche ist es soweit: Liebhaber von Old- und Youngtimern strömen in Scharen zu einer der führenden Messen der Branche: Der TECHNO-CLASSICA in Essen. 5 x 2 MOTOR-TALK Reporter fahren zur Messe und berichten im Anschluss hier im Blog darüber. Wer das ist? Heute erfahrt Ihr es!

 

"Share the Passion" – teile die Leidenschaft – ist das Motto der TECHNO-CLASSICA. Auf der Klassiker-Messe darf nämlich nicht nur geguckt, sondern auch gekauft werden. Mit einem riesigen Angebot an zum Verkauf stehenden Oldtimern, Young Classics, Liebhaberfahrzeugen und Prestige-Automobilen gibt sich die Messe rund ums geschichtsträchtige Fahrzeug bereits zum 24. Mal die Ehre. Mit ihrem umfassenden Infotainment-Angebot und den Historik-Präsentationen der Automobil-Hersteller erfüllt die Klassik-Welt-Messe darüber hinaus den selbst auferlegten Anspruch: „Only the best“.

 

Davon werden sich zwischen dem 21. und 25. März gleich 5 x 2 MOTOR-TALKer selbst überzeugen können und Euch im Anschluss davon – mit reichlich Bild- oder sogar Video-Material – hier im Messeblog erzählen…

 

Freut Euch auf Berichte von: Carlo82, kaldera, kc24, mmathieu65 und unpaved

 

Wir wünschen Euch ganz viel Spaß auf der Messe!

 

Die Gewinner wurden von uns bereits separat per PN informiert.


07.03.2012 12:06    |    TECHNO-CLASSICA TECHNO-CLASSICA    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: , , , , , , , , ,

 

Nur noch zwei Wochen, dann öffnet sie ihre Pforten: Die TECHNO-CLASSICA, größte Klassiker Messe der Welt! Vom 21. bis 25. März sind Freunde von Old- und Youngtimern auf der Messe genau in ihrem Element. Für alle, die schnell sind: Wir verlosen 5 x 2 Freikarten für die TECHNO-CLASSICA!

 

Die weltgrößte Messe der Oldtimer-, Klassik- und Young Classics-Branche, die TECHNO-CLASSICA, präsentiert in diesem Jahr noch mehr Attraktionen, noch mehr Aussteller und noch mehr Sammler-Automobile als in den Jahren zuvor. Das versprechen die Veranstalter der TECHNO-CLASSICA, die in diesem Jahr bereits zum 24. Mal stattfindet.

 

Es verwundert also nicht wirklich, dass alle 1.200 Aussteller-Flächen in den 20 Messehallen und auf den Freigeländen der Messe Essen ausgebucht sind. Auch in diesem Jahr wird die TECHNO-CLASSICA somit zur weltgrößten Historik-Schau der Internationalen Automobil-Hersteller.

 

Wer also auf Classic Cars steht, sollte sich in zwei Wochen unbedingt auf nach Essen machen! Und wer uns im Anschluss von seinem Messebesuch berichten möchte, kann sich als MOTOR-TALK Reporter bewerben und bekommt dafür die Eintrittskarten für die Messe von uns geschenkt!

 

Also seid schnell und bewerbt Euch hier als MOTOR-TALK Reporter.

 

Wir freuen uns auf Eure Berichte, Fotos und Videos!

 

 

Die Gewinner werden per PN benachrichtigt und sind mit der Veröffentlichung ihrer Benutzernamen einverstanden. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung oder Ausgabe eines Ersatzgewinns. Teilnahmeschluss ist der 14.03.2012. Mitarbeiter der MOTOR-TALK GmbH dürfen an dem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


10.04.2011 22:07    |    unpaved unpaved    |    Kommentare (0)

Mich hatte leider am Techno Classica Wochenende eine Darminfektion erwischt, so dass mein Begleiter Dirk (CapriRanger) ohne mich gehen musste. Den Bericht hat er dann natürlich auch alleine verfasst :)

 

Dafür bedanke ich mich ganz herzlich, super gemacht!!!

 

Aus irgendeinem Grund bekam ich beim Veröffentlichen des kompletten Artikels mit seinen zusammen 14 Bildern Fehlermeldungen. Ich habe ich ihn in 4 Abschnitte geteilt.

 

Hier also der letzte Teil:

 

 

Handel

Auch Privatleute finden auf der Techno Classica eine standesgemäße Plattform um ihre mehr oder weniger gut erhaltenen Oldtimer und Youngtimer anzubieten.

 

 

Die Atmosphäre kann man am besten auf einem Video wiedergeben, daher habe ich zwei kurze Videos aufgenommen.

http://www.youtube.com/watch?v=TKfqCZYrDSY

http://www.youtube.com/watch?v=rDeyJTOptCc

 

 

Restauration (Ruinen oder Klassiker?)

Wer das rostige Hobby liebt kommt auch nicht zu kurz.

 

 

Von ausgebrannten Autowracks

über Werkzeuge und Anleitungen bis hin zu Spezialisten der Branche, war alles vertreten.

 

Neuzeitautos in „Oldie-look“

Etwas näher am Original von 1964 hat Ford den aktuellen Mustang angesiedelt, während andere Retro Autos, wie z.B. der Minicooper und der Käfer als Beatle da stärker von ihrem Vorbild abweichen. Beim aktuellen Mustang stimmen Form, Größe und Aufbau – d.h. er besitzt auch immer noch seine Starrachse!

Weitere Besonderheiten, die den Mustang zum Dauer(b)renner machen sind seine riesigen Motoren mit aktuellen Leistungen bis zu 780 PS und die zwei komplett von einander unabhängigen Karosserietypen Coupe und Cabrio. Das Cabrio ist anderen Cabrios daher überlegen, da nichts abgeschnitten und verstärkt werden muss.

 

 

Dieses Sahnestück ist fast 100% dem Vorbild eines Shelby Mustangs von 1967, aus dem Film „nur noch 60 Sekunden“ mit Nicolas Cage, nachempfunden. Die serienmäßigen 780 PS werden auf Knopfdruck der Lachgas-Anlage (NOS) mal eben auf 1400PS erhöht. Die Anlage ist sogar eingetragen und darf auf der Straße gefahren werden.

 

Die Standardausführung des Shelby Mustangs mit 545 PS (ohne Turbo!) kostet umgerechnet ca. 85.000 Euro. Daher habe ich mich erst gar nicht für den Preis dieses Ausstellungsstückes interessiert.


10.04.2011 22:00    |    unpaved unpaved    |    Kommentare (0)

Teil 3 von Dirks Bericht

 

Clubs (das Hobby Youngtimer/Oldtimer)

Auf der Techno Classica stellen viele Clubs aus. Manche Hersteller, wie Ford haben einige Clubs ausgewählt und „unter einem Dach“ vereint. Andere Clubs stellen dagegen eigenständig aus. Als besonderes Highlight für jung und alt gab es die kostenlose Fordwaffel und ein Poster alles Autos der Ford Werke AG gegen eine kleine Spende für einen guten Zweck.

 

 

Als Beispiel habe ich den 1. Ford Capri Club Remscheid ausgewählt, der seinen Youngtimer seit 20 Jahren auf der Techno Classica vertritt. Dieses Jahr hatte er einen eigenen Clubstand in Halle 1A, während er auch schon einige Jahre unter dem Ford-Dach in Halle 3 vertreten war.

 

Der unten abgebildete Capri von 1973 gehört einem Clubmitglied der Remscheider und ist mit viel liebevoller Handarbeit dem Renneinser von damals nachempfunden.

 

 

 

 

Die Clubs nutzen die Gelegenheit um einige ihrer Fahrzeuge zu präsentieren und dabei vielleicht den ein- oder anderen für ihr Hobby begeistern zu können. Zudem wird Auskunft über die Fahrzeuggeschichte, Technik und Ersatzteilversorung gegeben.


10.04.2011 21:51    |    unpaved unpaved    |    Kommentare (0)

Hier ist Teil 2 von Dirks Bericht :)

 

Sahnestücke der 70er

 

Den VOLVO 1800E (2.0 Liter 4 Zylinder OHV B20E, 130PS) von 1971 würde ich von seiner Form her mehr in die End-60er einordnen und als schönsten VOLVO aller Zeiten bezeichnen.

 

 

Die Einspritzung von Bosch verhalf diesem VOLVO seit dem Baujahr 1970 zu 15 PS mehr gegenüber seinem Vergaser-Vorgänger. Als Getriebe wurde eine 3-Gang Automatik von Borg-Warner verbaut.

 

 

Auch die Alufelgen waren ein markantes optisches Merkmal, um den 1800E vom 1800 unterscheiden zu können.

 

 

 

Der Lamborghini Countach ein echter Kult 70er (flach wie eine Flunder, Flügeltüren, leichte Kunstoff-Karosserie und Klappscheinwerfer). Wurde u.a. auch durch den Film Cannon Ball („Auf dem Highway ist die Hölle los.“) berühmt und deshalb auch auf der Techno Classica mit Filmausschnitten und Filmmusik im Hintergrund präsentiert.

 


10.04.2011 21:45    |    unpaved unpaved    |    Kommentare (0)

Mich hatte leider am Techno Classica Wochenende eine Darminfektion erwischt, so dass mein Begleiter Dirk (CapriRanger) ohne mich gehen musste. Den Bericht hat er dann natürlich auch alleine verfasst :)

Dafür bedanke ich mich ganz herzlich, super gemacht!!!

Aus irgendeinem Grund bekomme ich beim Veröffentlichen des kompletten Artikels mit seinen 14 Bildern Fehlermeldungen. Ich teile ihn daher auf.

 

Urzeit (wie alles begann)

 

1886 kam das Motorgetriebene Dreirad von Benz, während in den USA Henry Ford in seiner Werkstatt an seinem Auto bastelte. Der Quadricycle von Ford kam 1896.

 

 

Das besondere bei Ford war, dass er damals eine Wand seiner Werkstatt einschlagen musste um mit seinem Fahrzeug ins Freie zu gelangen.

 

 

Der Unterschied zwischen dem „reichen“ Benz, der keine Finanzierungsprobleme lösen musste und dem Technikgenie Henry Ford, der erst Investoren gewinnen musste, spiegelt sich in der Entwicklungsgeschwindigkeit der beiden Herren und der Gründungsdaten ihrer Firmen wieder.

Henry Ford hatte aber daher auch von Anfang an den Drang das Auto für Jedermann erschwinglich zu machen, während der Benz anfänglich nur als Spielzeug der gehobenen Schicht gedacht war. So wurde von Henry Ford hartnäckig das Ziel verfolgt, dass sein Auto für ein Jahresgehalt eines Arbeiters seiner Fordwerke zu haben sein muss. Außerdem kümmerte er sich um eine bessere Bezahlung der Arbeiter und mehr Freizeit, damit diese auch ein Auto kaufen möchten.

Um die Preise so weit zu drücken hat er die Fließbandfertigung des Autos und seine eigene Zulieferkette erfunden. Zudem kam das Basismodell so karg ausgestattet auf den Markt, dass meist die ersten Extras direkt nach dem Kauf eingebaut wurden. Sogar beim Ersten Ford Escort war die Heizung noch als Extra unter der Bezeichnung „Klimaanlage“ zu wählen.

 

Heutzutage fragt man sich, wie es mit dem Auto wohl weitergegangen wäre wenn es niemanden interessiert hätte daraus ein Produkt für alle Schichten zu machen.

 

Wäre Henry Ford nicht wegen seiner Beziehungen zu Deutschland, z.B. die Versorgung der Wehrmacht mit LKWs für den Polenangriff, und ein paar unbedachte Äußerungen nach dem Krieg bei vielen Amerikanern in Ungnade gefallen, dann wäre GM wohl nie als Gegenpol zu Ford gegründet worden.

 

Blütezeit

(die Automobilindustrie boomt im 20. Jahrhundert weltweit)

 

Klassiker aus allen Jahrzehnten und Einsatzgebieten waren vertreten. Vom Rennwagen bis zum Nutzfahrzeug. Theoretisch lohnt es sich über jedes einzelne Ausstellungsstück zu berichten, aber das würde den Rahmen sprengen.

 

 

Fiat stattete seine Rennwagen schon sehr früh mit Mehrventiltechnik aus, so wie dieser 6 Zylinder Reihenmotor mit vier Ventilen pro Zylinder.

 


04.04.2011 16:25    |    kaldera kaldera    |    Kommentare (9)

In unserer Kindheit haben wir mit Matchbox, Shuco und Siku gespielt, obwohl auch die Modellautos auf der TechnoClassica vertreten sind, gilt doch das Hauptaugenmerk den grossen „Spielzeugen“.

 

Der erste Eindruck am Morgen ist erst einmal erschlagend. Automobile Raritäten in einer Anhäufung und Qualität wie man sie nirgends zu sehen bekommt.

 

Die grossen Modelle der 30er und 40er Jahre wie Mercedes Benz 500 und Horch von denen ein guter Anteil der Gesamtproduktion auf der Messe zu sehen sind .

Dazu etliche Rolls Royce, Bentleys hier und dort ein grosser Packard, Lincoln Continental, oder ein Auburn Speedster aus einer späteren Nachproduktion, vervollständigt durch einige besonders schöne Delahaye.

Wobei mich bei den Delahaye immer wieder der winzige Schalter des elektromagnetischen Vorwählgetriebes fasziniert.

 

Ansonsten prägen Mercedes Benz, englische Austin Healeys , Jaguar von 120er bis EType, Ferarri und an jeder Ecke steht mindestens ein Porsche das Bild der Messe. Viele der namhaften , vorwiegend deutschen aber auch holländischen belgischen und englischen Händler haben aufgefahren was immer ihre Ausstellungshallen an vierrädrigen Schmuckstücken her gab.

 

Mir fiel besonders der Nachbau des Mercedes Renntransporters aus den 50ern auf, den es nicht nur im Originalnachbau sondern auch an mehreren Ständen als Modell zu kaufen gab.

 

Sogar ein bekannter amerikanischer Händler aus St Lois ist vertreten. Er brachte einen ungewöhnlichen und äußerst seltenen Flajole Forerunner (auf Basis eines Jaguar XK120) mit , der auf dem Stand für gehöriges Aufsehen sorgte. (Es dürfte ein Alptraum werden diesen Wagen durch den deutschen Tüv zu bekommen)

Ich hätte es mir gewünscht wenn er Ikonen des amerikanischen Automobilbaus wie einen Cadillac Eldorado Brougham oder Chrysler 300C aus seinem Bestand mitgebracht hätten.

 

Ansonsten hatten alle großen europäischen Automobilhersteller einen mehr oder weniger grossen Ausstellungsstand, an denen sie die Geschichte ihrer Marken exemplarisch mit einigen Modellen und Prototypen dokumentierten.

 

Für alle Oldtimerfreunde die auf der Jagd nach besonderen Fahrzeugen sind, die sich nicht nur in dem Zustand 1-2+ befinden und damit noch bezahlbar sind, sind die Freigelände ein absolutes muss.. Wir haben es nicht geschafft alle Freigelände ab zu laufen, auf denen auch Privatleute ihre Schätzchen anbieten konnten. Aber einige Besonderheiten haben wir dort gefunden, neben einigen grossen Amis haben wir auch einen Sonderbau eines Volkswagen Bulli T1 gefunden, über dessen ursprüngliche Nutzung wir uns nicht einigen konnten.

 

Ein besonders Highlight war ein Mercedes Typ 130 mit einem Vierzylinder Heckmotor, der Mitte der dreißiger Jahre in geringen Stückzahlen gebaut wurde und heute kaum noch bekannt ist. Vom Aussehen ähnelt er sehr entfernt an den Wagen der 20 Jahre später als Käfer Weltruhm erlangte.

 

Oder einen Mercedes W 142 Baujahr 1940, aufgebaut auf einem 320er erstellte die Firma Wendler ein Cabrio, das auf den ersten Blick aussieht wie eine der grossen Lancia Limousinen. Tatsächlich offenbahrt der Stern das es ein Mercedes ist. Dieses Modell wurde nur 2 mal gebaut und das einzig verbliebene Exemplar stand hier zum Verkauf.

 

Zurück in den Hallen lohnt es sich auch mal in die Winkel der kleineren Hallen zu schauen. Da finden sich dann auch die grossen Landmaschinen der 40erund 50er Jahren von Hanomag und Lanz präsentiert von einem engagiertem Verein aus dem Ruhrpott .

Drumherum viele kleinere Händler mit neuem und gebrauchtem Zubehör .

 

In den etwas abgelegenen Hallen 1A , 8.1 und 9.1 präsentieren die sehr engagierten Vereine und Interessengemeinschaften, viele der Fahrzeuge die auch zur Automobilen Geschichte gehören, aber nicht im Rendite bringenden Portfolio der Händler zu finden sind

 

Was bleibt von dieser Messe, ausser wunden Füssen. Es war ein grossartiges Erlebniss all diese Ikonen der Automobilien Geschichte live zu sehen. Fahrzeuge die noch aus solidem Metall, einer einfachen Technik bestehen, die man mit Schraubenschlüssel und Kupferhammer reparieren kann und die ich schon in meiner Kindheit eine Trumpfkarte in jedem Quartett waren

 

Als Wermutstropfen habe ich empfunden, das ein grosser Teil der Automobilen Geschichte nur marginal vertreten war. Wie will man einem 10 jährigem Besucher deutlich machen, das nicht nur Porsche, Mercedes, Jaguar, Rolls, BMW, Healy und Ferrari das Strassenbild der 50er , 60er und 70er Jahre prägten. Auch heute ist es noch so das sich nur 2-3% der Bevölkerung den grössten Teil der ausgestellten Fahrzeuge leisten können.

 

Wer heute mit dem Hobby beginnt, kauft sich einen Oldtimer aus den 60er oder 70er Jahren , einen Youngtimer der 80er, für die meistens eine günstige Ersatzteilbeschaffung möglich ist.

 

Immer häufiger werden auch aber auch blubbernde V8 aus Amerika gekauft. Nein es sind nicht mehr nur die Typen die sich mit heiss gemachten Kisten auf den Dragstrips rumtreiben , sondern auch ganz normale Leute die Spass an einem grossen Buick Centurion , Lincoln Continental Mark IV, Cadillac Calais oder einen Ford Mustang haben.

 

Ich fände es eine deutliche Bereicherung wenn die Messe einen jährlich wechselnden Themenbereich an zentraler Stelle präsentieren würde. Themen z.B „Kleinwagen der 50er“ „Amerikanische Classiker der 50er“, „Amerikanische Musclecars“ usw………..

 

Damit könnte bestimmt ein weitaus breiterer Interessenkreis zusätzlich gewonnen werden.

 

Lieben Gruss Uwe


28.03.2011 17:05    |    TECHNO-CLASSICA TECHNO-CLASSICA    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: , , , , , , ,

 

Nur noch wenige, zunehmend wärmere Tage, dann geht es auch schon los: Vom 30. März bis 3. April steigt in Essen mit der Techno Classica die größte Messe rund um Old- und Youngtimer hierzulande.

 

Wir haben fünf MOTOR-TALK Reporter gesucht, die mit einer Begleitperson ihrer Wahl unters Altblech krabbeln, sich von blitzendem Chrom blenden und von mehr oder weniger rostfreien klassischen Schönheiten verführen lassen wollen - und dabei fleißig knipsen und uns hinterher erzählen, wie es war.

 

Besuchen wollten diese tolle Messe sehr viel mehr MOTOR-TALKer als wir Freikarten bekommen haben, deshalb musste die Glücksfee wieder einmal eine Sadistin sein und konnte nur fünf von Euch auslosen.

 

Die Gewinner

 

Diese fünf MOTOR-TALKer haben je zwei Freikarten für die Techno-Classica 2011 in Essen gewonnen:

 

B4-Rocker, Kalderen, nautikblau, Thorsten1967, unpaved

 

Die Gewinner wurden von uns bereits separat benachrichtigt.

 

Herzlichen Glückwunsch! Freut Euch auf eine riesige Oldtimer-Show mit über 1.100 Ausstellern aus den Bereichen Automobil-Industrie, Motorrad-Industrie, Automechanik, Handel, Prestige-Automobile, Classic-Motorsport, Restaurierung, Ersatzteile, Werkzeuge und Wartungsprodukte, Clubs’s und IG’s, Youngtimer und Tuning, Historische Nutzfahrzeuge, Boote und Flugzeuge, Modellautos, Literatur, Verbände und Museen, Dienstleistungen, Accessoires, Bekleidung und Lebensart, Kunst, Automobilia, Events und Auktionen und nicht zuletzt einen großen Schnäppchen-Markt auf dem Freigelände.

 

 

Wir freuen uns in der Zwischenzeit auf Eure Berichte, Fotos und Videos!


18.03.2011 15:46    |    TECHNO-CLASSICA TECHNO-CLASSICA    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: , , , , ,

 

Ende März steigt in den 20 ausgebuchten Hallen der Messe Essen die größte Klassiker-Show der Welt. 1.150 Aussteller zeigen alles, was es rund ums klassische Fahrzeug jeder Art zu zeigen gibt.

 

Die Techno-Classica in Essen ist dabei nicht nur eine Oldtimershow oder Verkaufsmesse. Auch Motorrad-Oldies kommen zu ihrem Recht, ebenso wie historische Nutzfahrzeuge, Boote und Flugzeuge. Oder die Mechaniker und Bastler, die solche Schätze am Leben erhalten bzw. zum Leben erwecken. Aber auch rund um Ersatzteile, Tuning, Modellautos, Literatur oder Zubehör gibt es nichts, was es auf der Techno-Classica nicht gibt.

 

Unter den Ausstellern sind viele Automobilhersteller von Rang und Namen: Alfa Romeo, Audi, Bentley, BMW, Citroën, Ferrari, Fiat, Ford, Mercedes-Benz, Mini, Opel, Peugeot, Porsche, Rolls-Royce, Škoda, und Volkswagen zeigen Highlights aus ihrer Produktgeschichte. Und: Mit über 2.500 zu verkaufenden Sammlerautomobilen ist die Techno-Classica in Essen der größte Handelsplatz der Welt für klassische Automobile.

 

Besonders viele Besucher dürfte wieder der Schnäppchenmarkt auf dem Freigelände anziehen. Insgesamt erwarten die Veranstalter 180.000 Besucher aus über 30 Ländern.

 

5x2 Freikarten zu gewinnen

 

Egal also ob Ihr eine neue rollende Antiquität sucht, Euch mit Ersatzteilen eindecken wollt, Kontakt zu Gleichgesinnten sucht, Euch Tipps bei der Instandsetzung von Oldtimern abschauen wollt oder einfach nur Lust auf eine Riesenshow rund ums „alte Auto“ habt – hier seid Ihr in jedem Fall richtig!

 

Neugierig geworden? Das trifft sich gut, denn wir verlosen 5x2 Freikarten! Wenn Ihr gerne schreibt und fotografiert, dann macht mit beim Gewinnspiel und bewerbt Euch hier als MOTOR-TALK Reporter .

 

Besucht mit einer Begleitperson Eurer Wahl dieses Messehighlight und lasst hinterher die anderen MOTOR-TALKer hier im Blog der Techno-Classica mit Fotos, Videos und Erlebnisberichten an Euren Eindrücken rund ums Altblech teilhaben.

 

Die Gewinner werden per PN benachrichtigt und sind mit der Veröffentlichung ihrer Benutzernamen einverstanden. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung oder Ausgabe eines Ersatzgewinns. Teilnahmeschluss ist der 24. März 2011. Mitarbeiter der MOTOR-TALK GmbH dürfen an dem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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