07.12.2014 00:28    |    XG30_2000    |    Kommentare (5)

Hallöchen allerseits!

 

Neben zahlreichen Blogs hier auf MT lese ich regelmäßig auch noch einige Blogs, die nicht hier angesiedelt sind. Diese möchte ich Euch mal zeigen.

 

Sandmanns Welt

Als Erstes wäre da Sandmanns Welt. Dieser Blogger steht vor allem auf altes Blech und schreibt auf eine eher romantische und charismatische Art über seine automobilen Abenteuer. Besonders witzig: NIE NIE NIE… vor der Kita schrauben! oder Aus Versehen TÜV.

 

 

Zlomnik

Zlomnik ist polnisch und bedeutet soviel wie "Der Schrotter". Dieser junge Blogger ist ständig auf der Suche nach kuriosen Fahrzeugen. Wer den Chrome-Browser nutzt, kann sich die Seiten direkt übersetzen lassen. Dann kann man immerhin erahnen, worum es geht. Ähnlich wie in meinem Blog gibt es auch Monatsrückblicke wie hier und hier.

 

 

Fusselblog

Der KLE betreibt seinen Blog schon richtig lange. Er ist bekannt für sein Fusseltuning - unkonventionelle Umbauten! Ich würde zwar nie solche Dinge mit meinen Autos veranstalten, aber ich finde es sehr interessant, was dort alles passiert. Die Artikel kommen sehr häufig. Richtig interessant ist z.B. das: klick und klick.

Das Fernsehen war auch schon mal da :) : klick

 

Welche Blog außerhalb MT findet ihr besonders gut?

 

 

 

Viele Grüße

XG

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24.11.2014 01:04    |    XG30_2000    |    Kommentare (31)

Hallo Leute!

 

In den letzten Tagen hatte ich die Gelegenheit, ein mir bis dahin unbekanntes Auto ausgiebig fahren zu können. Es handelt sich um diesen Golf 7 Kombi 1,6 TDI BlueMotion.

 

Es ist ein CUP-Sondermodell mit einigen Extras an Bord. Der Motor ist ein 1,6er Diesel mit 110 PS. Der Wagen ist ca. 3 Monate alt und hat 8.000 km runter. Derzeit sind Winterstahlräder drauf, üblicherweise hat er aber Alufelgen in 16". Der Wagen hat ein manuelles 5-Gang-Getriebe.

 

Was mir sonst noch an Ausstattung aufgefallen ist:

- Elektronische Parkbremse

- Tacho mit farbigem Display und animierten Anzeigen

- Navi mit Radio (auch für SD-Karten + CD-Player im Handschufach)

- Bluetooth-Anbindung mit Freisprecheinrichtung

- Park-Distance vorne und hinten mit optischer und akustischer Anzeige

- Regensensor

- Tempomat

- Sitzheizung

- Autom. abblend. Innenspiegel

- Start-Stop-System

 

Mein erster Eindruck:

"Der fährt ja sehr anständig". Der Motor ist recht leise. Die Gänge lassen sich gut schalten. Kupplung lässt sich sehr leicht bedienen (Ich hasse es, wenn das Pedal sehr schwergängig ist). Die Servounterstützung ist geschwindigkeitsabhängig und funktioniert gut. Im Stand lässt sich das Lenkras sehr leicht drehen.

 

Das Fahrwerk ist sehr schön (Std.-Fahrwerk)! Es arbeitet leise, keine unangenehmen Geräusche dringen in den Innenraum bei Querfugen oder harten Schlägen. Es ist ein Kompromiss aus Komfort und Sportlichkeit. Erinnert mich stark an Ford, wobei Ford etwas sportlicher ist - aber nur einen Hauch.

 

Generell ist es sehr leise im Auto. Im Vergleich dazu ist unser 2009er Passat (Dienstwagen) saulaut!

 

Die Platzverhältnisse sind vorne absolut ok. Wenn ich vom Fahrersitz aus nach hinten schaue, erscheint mir der Wagen schon verdammt klein. Ok, ich bin verwöhnt. Für die meisten Fahrten wird es auch uns reichen, denke ich. Wenn ich aber daran denke, wie die Kinder hinten sitzen, wenn ich meine "langbeinige" Sitzposition einstelle, könnte es doch verdammt eng werden. Die Kofferraumgröße ist völlig ok.

 

Die Sitze sintd tadellos! Ich sitze super (bin 1,90 groß). Besonders die lange Sitzfläche ist mir angenehm aufgefallen.

 

Die ersten 200 km bin ich eher gemütlich gefahren. Der Verbrauch liegt dann bei etwa 4.5 Litern auf 100 Kilometras. Später habe ich ihn auch mal laufen lassen auf der Autobahn. Puh! Hier heisst es Geduld bewahren! Bis der Wagen 180 km/h erreicht, vergehen Minuten, so mein Eindruck. Dabei wird er ab 140 km/h brummig und laut. So macht das keinen Spaß. Generell ist das Getriebe seeeeehr lang übersetzt. In der Stadt kann man locker den 3. Gang drin lassen. Der Motor dreht dann bei 50 km/h etwa 1800 U/min. Aber ok, zum Rasen ist der 1,6er nun wahrlich nicht gemacht. Ich bin eh der gemütliche Fahrer.

 

Laut Liste sol der Wagen 3.9 Liter verbrauchen. Mein Kollege, dem das Auto "gehört" hat auf der gesamten Disanz 5.1 Liter / 100 km verbraucht. Der BC wurde noch nie zurückgestellt.

 

Ich habe den Wagen spaßeshalber nachkonfiguriert. Er kostet wahrscheinlich um die 29.500 €. Das ist ein "üblicher" Preis, würde ich sagen. Besonders viel Ausstattung ist da ja nicht verbaut.

 

Nicht so schön:

- Bei Einlegen des Rückwärtsgangs gibt es öfter ein unschönes Geräusch und dazu einen Ruck, welcher durch den ganzen Wagen geht. Das wäre für mich ein Reklamationsgrund. Da es ein Dienstwagen ist, ist es allen egal.

- Die Navi-Berechnung einer Route (, die nicht wirklich lang war) dauert einfach zu lange.

- Die Bedienung des Tempomaten ist völlig bescheuert. Warum muss man auf "RES" drücken, um den Tempomaten um einen km/h schneller einzustellen? Verstehe ich nicht! Daneben ist noch eine "-/+"-Taste, die in 10er-Schritten die Geschwindigkeit setzt. Das macht ja immerhin Sinn.

 

Was mir sonst noch aufgefallen ist:

Der Wagen fährt sich soooo verdammt ähnlich zu einem Astra oder Focus, dass es fast erschreckend ist. Das sind wirklich nur Nuancen Unterschied drin.

 

Mehr Auto braucht man eigentlich nicht! :) Aber so pragmatisch bin ich leider nicht veranlagt. ;)

 

 

 

Viele Grüße

Das fahrende XG :)

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02.11.2014 21:23    |    XG30_2000    |    Kommentare (27)

Hallo Leutz!

 

Der Oktober ist schon vorbei und hier kommt noch mein September-Rückblick. :)

 

Gleich zu Anfang des Monats habe ich einen Carisma abgelichtet, der mich an Hans (italeri1947) erinnert. Er mag nicht der spannendste sein, wird aber mittlerweile immer seltener.

 

 

Das ist er! Der Tesla Model S! Hier sehen wir ein recht gehobeneres Modell mit großem Akku und 21"-Felgen. Ich bin immer noch absolut begeistert von diesem Auto! Ich will es haben!!! Dieses Auto vereint absolut geniales Design mit Praktikabilität und progressiver Technologie. Ich wäre sogar mit dem kleinsten Modell für ca. 65.000 Euro (Neupreis) mehr als zufrieden. Dieser "billige" hat immerhin schon 400 km Reichweite. Versenkbare und automatisch ausfahrende Türgriffe hat auch nicht jeder! :D

 

 

Gleich einige Meter weiternd vom Tesla war dieses Käfer-Cabrio mit H-Kennzeichen zu sehen! Für mich ist das ein Auto, welches auf mich absolut gar keinen Reiz ausübt. Das gilt für den Käfer im Allgemeinen.

 

 

Dafür hat dieser Kombi-Escort um so mehr Anziehungskraft (auf mich). So ein Modell - und dann noch mit 3 Türen und als Kombi - ist schon richtig selten. Dieses Modell scheint nach 1974 vom Band gelaufen zu sein, denn es hat keine "Hundeknochen"-Schnauze mehr.

 

 

Anfang September kam ich unverhofft dazu, eine spontane Dienstreise mit unserem Dienst-Passat zu machen. Die Lokführer haben mich und meinen Kollegen dazu gezwungen. So waren mal eben 700 km mit Passat zurückzulegen. Aber es war cool, Freitagabend ganz entspannt auf der Autobahn unterwegs zu sein. Ich jedenfalls habe es genossen und der Passat hat uns gut durch Republik gebracht. Irgendwie wird einem das eigentlich neutral wirkende Auto sympathisch, wenn man viel damit unterwegs ist.

Unterwegs haben wir dann noch einen DIN-Kennzeichen-Golf und einen polnischen Hundefänger-Ford gesichtet. Der Ford bestand auch gefühlt 300 Kilo Spachtelmasse. Da war keine Karroseriekante mehr jungfräulich.

 

 

Ein Passat 35i mit VR6 UND DIN-Nummern: Selten! Dabei war er absolut unverbastelt.

 

 

Ja, ein Focus ST hat eben Turbo-BooST! :)

 

 

Einen der letzen W124, die vom Band liefen (mit DIN-Nummer!), habe ich nur 25 Meter weiter entdeckt.

 

 

Weitere 50 Meter weiter: Audi 80 mit alten Kennzeichen!

 

 

Diese Ente ist nicht einfach nur ein Auto! Der Aufkleber sagt euch, was ich meine! :) Ihr beherrscht sicherlich alle diese Sprache. ;)

 

 

Ja, es wäre ein Traum: Ein Jaguar XF Kombi! Es gibt nur wenige aktuelle Kombis, die so einen Reiz auf mich ausüben.

 

 

Nur einige Tage nach der spontanen Passat-Reise kam auch schon wieder eine geplante Passat-Reise. 1100 km habe ich diesmal zurückgelegt. Ich habe es wieder richtig gemütlich angehen lassen. Ich habe meine Beziehung zu diesem Auto wieder etwas vertieft. Ja, er klappert/rumpelt (innen) und das Sportfahrwerk geht mir tierisch auf den Nerv, aber er bringt mich überall hin. Auf den langen Fahrten lasse ich mich gerne nett beschallen: ABC - The Night You Murdered Love oder schöne Mixes laufen da beispielsweise. :) Auf dieser Dienstreise hatte ich auch mal Zeit, mir den facegelifteten Peugeot 508 anzuschauen. Ich muss sagen, dass mir das Auto sehr gut gefällt. Ob er aber gegen den neuen Mondeo bei mir ankommen kann? Wohl eher nicht. Die Pobacken eines E-Klasse-Coupes sind cool!

 

 

Ein calypsoroter E34 lacht mich manchmal auf dem Weg zur Arbeit an.

 

 

Dieser Skoda protestiert mit erhöhtem Widerstand - Luftwiderstand! :D

 

 

Ein über-authentischer Trabbi begegnete mit. Dennoch: das Auto war in einem Super-Zustand!

 

 

Einen Camouflage-306er sieht man auch nicht alle Tage.

 

 

Speed-Fuel??? Muss ich das kommentieren? Rätsel: Welches Auto ist das? :)

 

 

Ein unscheinbarer Alf 159! Ok, nein, ein 159er ist per se niemals unscheinabar! :) Der Aufkleber ist aber schon witzig!

 

 

Oh, dieser Sierra erinnert mich an meinen Ex-Sierra! Ich hatte mal ebenfalls einen solchen - in genau dieser Farbe! Dieser hier hat sogar die alten Schilder!

 

 

Diesen SL liebt sein Eigentümer wohl nicht mehr!

 

 

Ein Porsche 944 ist auch recht selten geworden.

 

 

Der Fuhrpark unseres Kindergartens! Die Boliden warten auf ihren Einsatz!

 

 

Ja, es gib sie noch: R19 mit DIN-Nummern.

 

 

Ähnlich wie dem SL geht es diesem Kadett Cabrio. Der Wagen hat eine Dauerluftfeuchte (innen) von 98%! :)

 

 

Das nenne ich Wohnwagen! So einen würde ich sofort kaufen wollen! Leider findet meine Frau diese Idee nicht ganz so gut.

 

 

Diesen E46 hatte ich schon mal hier. Jetzt ist er eben "mit ohne" Lack an der Stelle. :)

 

 

Ich stehe sehr auf dieses Auto! Lexus IS 250:

 

 

Meine Tochter steht auf die Farbe dieses Starlets! :)

 

 

Ich mag diese Volvo-Felgen. Die hätte ich gerne an meinem S60 gehabt.

 

 

Auch so etwas sieht man mal zwischendurch: Morris 1100! Kultig? Ich könnte mit diesem Modell nichts anfangen irgendwie.

 

 

Ja! Hier liebt jemand Autos und "unterschreibt" gerne darauf!

 

 

DIN-Kennzeichen und W201? Eine klassische Kombi!

 

 

Dieser Demio trägt auch noch die alte Nummer. In der Kombination wird das auch selten anzutreffen sein.

 

 

Mann, sind die selten geworden: Golf I

 

 

Ja! Immer noch mein Traumwagen: Citroem XM. Der hier abgebildete ist wohl ein spätes Modell.

 

 

Was lieben wir sie: Diese "wundervollen" Radkappen ;). Diese hier wird sogar professionell "fixiert". Es wäre schließlich ein Drama, wenn man so ein wertvolles Teil verlieren würde. ;)

 

 

Man liebt ihn oder man hast ihn, den Nissan Juke. Ich habe ihn gehasst, heute liebe ich ihn! Das ist schon bemerkenswert.

 

 

Oh my dear! Wenn ich so ein Gefährt sehe, drehe ich innerlich fast durch. Ich spüre Ehrfurcht und die Pumpe macht sofort Extra-Durchsatz. Dabei mag ich lieber die aktuellen Modelle. 60er-Mustangs reizen mich nicht so sehr. Das ist eben ein Mustang GT. Ein Shelby muss es für mich gar nicht sein! Ein "konventionelles" Modell mit V8 reicht mich vollkommen!

 

 

Eine Polo-Ratte: Ich finde es cool!

 

 

Das ist auch verdammt selten: Porsche 968 Cabrio

 

 

Dieser BMW E39 trägt zwar das feine DIN-Schild, hat aber unfeine Rostangriffsflächen!

 

 

 

Ich grüße Euch herzlrlich!

XG, der gestern erfolgreich am Mondeo geschraubt hat.

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13.10.2014 21:40    |    XG30_2000    |    Kommentare (13)

Hallo Leute!

 

Das letzte Woche habe ich mal wieder "unterm Auto" verbracht! :)

 

Zuerst musste ich das Dringendste erledigen: Den Auspuff an meinem Mondeo. Hier wurden zuerst die beiden nicht lösbaren Mutter mal eben abgeflext. Das war in 10 Sekunden erledigt:

 

 

Leider war es damit nicht erledigt! Dass Mittelrohr saß im Nachfolgestück dermaßen fest, dass ich die ganze Anlage abnehmen musste. Da sie über der Achse verläuft, musste ALLES demontiert werden. Siehe hier:

 

Dann musste das neue Rohr auf die richtige Länge gesägt werden:

 

Nun alles wieder zusammensetzen:

 

Das wäre es erstmal am Mondeo. Leider wartete schon Patient Nummero zwei:

 

Hier war die vordere Bremsanlage zu überholen. Leider haben wir schnell festgestellt, dass etwas nicht stimmt. Die Bremsklöze und die Bremsscheibe waren außen und innen stark unterschiedlich abgenutzt.

 

Nach der Demontage war klar, dass die Führung des Bremssattels völlig hinüber ist. Eine der Führungshülsen war einfach festgebacken.

 

Nebenbei haben wir noch festgestellt, dass ein Querlenker schon wieder das Zeitliche gesegnet hat! Dabei ist es ein teurer Lemförder-QL. Mehr als 40.000 km hat der also auch nicht geschafft - schon traurig.

 

 

Die Bremse wurde demontiert:

 

 

Die Hülse wurde wieder regeneriert und gangbar gemacht.

 

 

Die neue Bremse von Ate war sonst ohne Komplikaitonen wieder drin:

 

 

Nun ging es zurück an den Mondeo:

Ich fing an, den zweiten (kleinen) Keilrippenriemen zu demontieren. Er sitzt an der Getriebeseite des Motors:

 

Hier sieht man ein wenig, wie verbaut das Ganze ist:

https://www.youtube.com/watch?...

https://www.youtube.com/watch?...

https://www.youtube.com/watch?...

https://www.youtube.com/watch?...

https://www.youtube.com/watch?...

https://www.youtube.com/watch?...

 

Nach der Demontage musste dich feststellen, dass der neue Riemen zu kurz ist!! ARRRRGGGHHH!!!

Also musste ich das olle rissige Teil wieder einbauen, damit der Wagen fahrbereit bleibt. Das war ein Gefummel, sage ich Euch! Das ist alles total verbaut.

 

Für das nächste Mal wartet auch noch der große Keilrippenriemen. Hier wird es dann noch lustiger, da man da nicht mal einen Finger zwischen Motor und Rahmen stecken kann. Ich bin gerade noch dabei herauszufinden, wie ich die Reparatur am dümmsten anstellen soll.

 

 

Mit meiner Entrostungsaktion konnte ich wegen der vielen Widrigkeiten gar nicht weitermachen - die Zeit reichte nicht mehr. Das steht also auch noch an. Weiterhin habe ich bemerkt, dass die Bremse hinten auch irgendwie ein Problem hat. Ich denke, hier werden auch die Führungen zu machen sein.

 

Meine Frau fragte schon, ob ich die nächsten Wochen wirklich noch unterm Auto verbringen will!? Schließlich meinte sie, dass ich mir auch ein neues Auto kaufen kann, wenn ich möchte.

 

 

 

Viele Grüße

Euer XG

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01.10.2014 00:55    |    XG30_2000    |    Kommentare (23)

Hallo Leute!

 

Nach dem ersten Start in die Schrauberei am MK3-Mondeo, geht es letztes Wochenende weiter.

 

 

Los geht's also ...

 

 

Auspuff? So wird es nix! Ich dachte eigentlich, dass hier alles klappen würde. Die kleine Schelle ließ sich lösen. Der große Verbinder am Partikelfilter ist klinisch tot. Dessen Muttern werden bei der nächsten Schrauberei abgeflext. Leider habe ich dummerweise keinen Verbinder gekauft, wodurch die ganze Auspuffaktion hier gestorben ist. Ich dachte, dass der rettbar ist - er ist erst seit ca. 4 Jahren drin. Immerhin habe ich alles so belassen, damit das Auto einigermaßen fahrbereit bleibt.

 

 

Dann habe ich gesehen, dass ein Hitzeblech wegoxidiert ist. Das werde ich noch kaufen müssen.

 

 

Was tun wir nun? Ein Blick in den Motorraum sollte helfen. Ich entschied mich spontan, eine Wartung durchzuführen.

 

 

Los ging es mit dem Luftfilter (kein Foto dazu vorhanden). Das war in 5 Minuten über die Bühne. Natürlich kam auch der Innenraumfilter neu (mit Aktivkohle gegen Gerüche).

 

 

Ein Ölwechsel war auch schnell erledigt. 6 Liter gehen in diesen Motor rein. Das erste Mal habe ich mal kein Mobil1-Öl gekauft. Dieses billigere Öl erfüllt aber auch alle wichtigen Normen. Ich probiere es mal aus. :)

 

 

Nachdem wir letztes Jahr den Motor abgedichtet haben (es war lediglich die Ventildeckeldichtung), musste hier ein Check erfolgen. Alles trocken! Gut so!

 

 

Nun ging es an den Rost. Die Bestandsaufnahme zeigt, dass die meisten Stellen am Unterboden nichts haben. Vor allem dort, wo im Werk der Unterbodenschutz eingespart wurde, kommt nun der Kantenrost. Allerdings lässt sich nicht überall Unterbodenschutz auftragen. Vor allem in der Nähe der Abgasanlage fehlt er logischerweise.

Ich habe mich diesmal an die vordere Hälfe des Wagens gemacht. Dort habe ich mit einem Drahbürstenaufsatz auf einer Flex alle sichtbaren Stellen abgeschliffen. Zum Glück ist es wirklich nur oberflächlicher Rost - hier kann man noch retten.

Danach habe ich Rostschutzgrund aufgesprüht. Bei der nächsten Schrauberei kommt noch elastischer Unterbodenschutz drauf.

 

 

Im Nachgang habe ich Hohlraumschutz in alle zugänglichen Hohlräume gesprüht. Die Düse samt langem Schlauch verteilt das Zeug in alle Richtungen und alle Ecken. Es ist eine ziemliche Sauerei und die Hände sind auch gut eingesaut hinterher. :) Ich denke aber, dass es dem Auto hilft.

 

 

Der Wagen hatte ja einen Reh-Unfall vor einigen Wochen. Die Werkstatt hat netterweise die vorhandenen Kratzer etwas ausgebessert. So sind sie nicht mehr ganz so sichtbar. Berechnet wurde nichts dafür! :)

 

 

Der Blick in den Maschinenraum danach macht mich zufrieden. Dennoch entdeckte ich noch einen rissigen Keilrippenriemen.

 

 

Natürlich gab es noch neue Scheibenwischer (Bosch Aerotwin)! Was muss, das muss! :)

 

 

"This ist finish but not the end", wie einst ein weiser Mann sagte!

 

 

 

Die nächsten Schritte:

- Mittleres Abgasrohr tauschen (diesmal wirklich! :D)

- Kraftstofffilter tauschen (vorsichtshalber, bevor ich es im Winter machen muss)

- Rest des Autos entrosten und versiegeln

- Beide Keilrippenriemen tauschen

- evtl. Führungshülsen der hinteren Bremssättel tauschen (muss ich mir noch anschauen)

 

 

Viele Grüße

XG

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25.09.2014 01:02    |    XG30_2000    |    Kommentare (44)

Hallo liebe Leserin, Hallo lieber Leser. :D

 

Am Wochenende bin ich zu meinem Schwager gefahren, um an seinem Arosa das Kupplungsseil zu tauschen. Er selbst ist im Moment etwa immobil und das Herumkrauchen im Fußraum ist für ihn im Moment nicht zu bewältigen. Ich stellte mich auf eine längere Fummelei ein. Bei diesem Autotyp habe ich noch nie das Kupplungsseil getauscht - Handbuch war auch nicht vorhanden. Also erstmal alles vorbereiten:

 

Dann das Seil am Getriebe aushängen: 5 Sekunden

 

Jetzt wurde es fummelig. Das Ende musste aus dem Pedal ausgehangen werden. Man kommt leider sehr schlecht dran. Wie mein Kumpel schon mal sagte: "Zum Autoschrauben brauchst Du Gynäkologenhände!" :) Leider habe ich diesen Beruf nicht eingeschlagen. ;) Nach 5 Minuten war das aber erledigt. Ups - der Kühlwasserausgleichsbehälter war im Weg - zack, abgebaut! Jetzt war das Seil nur noch durch die Spritzwand zu ziehen - es wehrte sich aber. Nach einigen sanften Versuchen und gleichzeitigem Drehen, ging es aber raus.

 

Das neue Seil war innerhalb von Sekunden drin. Das flutschte nur so. Erst jetzt darf die Schutzkappe der automatischen Verstellung abgenommen werden. Done!

 

Das alte Seil hatte es einfach hinter sich:

 

 

So, nun waren erst 20 Minuten vergangen und die ganze Arbeit soll fertig sein? Dafür wäre der Tag zu schade! Da an meinem Zweit-Mondeo seit Monaten etwas an der Hinterachse poltert, habe ich mich kurzerhand entschieden, die schon gekauften Koppelstangen "mal eben kurz" auszutauschen.

 

Rauf mit der Kiste:

 

Da sind die Biester:

 

Und nun kam es! Eigentlich ist es einfach - sehr einfach. Vier Muttern lösen, Koppelstangen abnehmen, neue anbringen und die vier neuen Muttern festziehen. Nur EINE der Muttern ließ sich lösen. Die übrigen waren dermaßen verrostet, dass nichts zu machen war. 8 Jahre Streusalz, Regen und sonstige Umwelteinflüsse machen sich eben bemerkbar. Selbst der Druckluftschrauber richtete nichts aus - davon ab, kam man mit dem Druckluftschrauber platzmäßig nur an eine der übrigen Muttern dran.

 

Mir blieb nichts anderes übrig, als zwei Muttern mit der Handsäge aufzuschneiden. Und das ging auch nur mit einer kleinen Metallsäge, da der Platz knapp ist. Das ist mühsam und dauert entsprechend lange. Nach langem, fleißigem Sägen erzielte ich Teilerfolge. Die letze Mutter stand aber leider nicht über, wodurch ich zum Dremel mit Fräs-Aufsatz greifen musste. Nach langen Herumwürgen, habe ich die Mutter soweit zerstört, dass sie sich lösen lies. Leider war ich selbst nach der Aktion voller winziger Metallspäne! Mann, war ich pi..ed! Das Zeug geht sofort in die Haut. Habe 3 Mal duschen müssen, um halbwegs "sauber" zu werden. :) Und selbst noch zwei Tage danach habe ich einzelne Späne aus der Haut ziehen können.

 

 

So sah das Übel hinterher aus:

 

Fertig! Die Neuteile erkennt man am "Shining" :D Und das Wichtigste: Ja, das Poltern ist weg!!! :) Also war diese vierstündige Aktion wenigstens erfolgreich.

 

Währenddessen hat mein Schwager den Arosa etwas geschützt. Der Rost setzt dem Auto schon stark zu.

 

Zum Schluss habe ich - wie könnte es anders sein - Arbeit für das kommende Wochenende entdeckt. Das mittlere Auspuffrohr hat ein riesiges Loch! So ist das mit alten Autos. Das ist aber nicht die einzige Arbeit hier! Ich werde berichten. Ich habe gleich noch einen Batzen weiterer Teile bestellt, damit das Auto richtig fit wird.

 

Da neue Rohr ist schon da - made in Polska! :)

 

 

P.S.: Mir ist übrigens einmal eine Koppelstange während der Fahrt abgerissen. Das hat ordentlich geknallt! :) Es war bei einem 1995er Hyundai Accent - direkt nach dem Kauf. Als das passierte, hatte ich gerade mal ca. 300 Meter damit zurückgelegt.

 

 

 

Viele Grüße

XG

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19.09.2014 13:16    |    XG30_2000    |    Kommentare (28)

Hallo Leute!

 

Unermüdlich sammle ich weiter! :) Diesmal sind es wieder über 100 Fotos, die ich Euch gerne zeigen möchte. Ich denke, dass bei der Fülle für jeden etwas Passendes dabei sein sollte.

 

Los geht's ...

 

2 C3-Citroens auf einen Haufen ist eher selten in D.

 

 

Ein (vermutlich) 81er 911er. Woher ich das weiß? Eingebung! Der Zustand war sehr gut, wurde ich sagen. Eigentlich ist es kein Oldtimer für den Durchschnittsdeutschen. Die Preise sind schon etwas abgehoben, finde ich.

 

 

Man beachte das Kennzeichen! :) Übrigens erinnert mich dieser Wagen an meine Zivi-Zeit, wo genau so ein Astra (auch weißer Kombi) richtig leiden musste! :)

 

 

Das Auto hat ein AUA!

 

 

Ford ist sexy! Das würde ich auch so sehen ;)

 

Als ehemaliger V50-Besitzer fällt mir diese Echtholz-Einrichtig natürlich besonders auf. Das war ein selten bestelltes Extra.

 

Dieser "neuwertige" Strich-8er muss noch im Alltag arbeiten. Lasst dem Opa doch seine Ruhe! :)

 

 

Ein Chevy Aveo mit Stufe - selten!

 

 

Oh wie wir sie lieben - die Radkappen mit echten Plastk-Schrauben!

 

 

Schaut mal, was Volgelkot ausrichten kann! ;) Muss ein Riesenvogel gewesen sein.

 

 

Dieses Öko-Mobil ist natürlich der Oberhammer. Der gute Treibstoff läuft aus und sorgt für eine Umwelt, die "wie geschmiert" wächst. :/

 

 

S-Klasse: Nicht schön, aber immerhin sehen die Felgen gut aus.

 

 

So einen habe ich schon lange nicht mehr gesehen! Ein Traumwagen meines Vaters in den 90er.

 

 

Immerhin trägt dieses Golf Cabrio eine DIN-Beschilderung.

 

 

Zwei Weltautos auf einem Haufen: 1x mit DIN und ein mal mit H!

 

 

Schöner Fiesta Ghia mit DIN-Nummern! MMM kann hier sicherlich mehr beisteuern. :) Ich finde ihn schön in der Top-Ausstattung.

 

 

Meine Frau meinte "Kauf dir so einen i30!". Ich sage: NEIN! :) Hässlich ist er aber nicht.

 

 

Der böse Focus?

 

 

Ein perfekt erhaltener Legacy mit Belüftungslöchern! WOW! Wie gepflegt der dasteht! ;)

 

 

Gleich daneben stand ein Chevy Van - musste gleich abgelichtet werden.

 

 

So einen hatte ich mal: Polo Style Bj 1991 war er, glaube ich. Es war ein Montagsauto.

 

 

Wer mag Chrom-Spiegel? Ich finde sie echt cool (Wenn sie original bestellbar sind zumindest)!

 

 

Dieser Saab 9000 hat 90.000 auf seinem Tacho stehen! Hot!

 

 

Eine Rio-Stufe sieht man auch selten!

 

 

Ein etwas geflickter Audi 100 C4 2,8 V6 - immer noch mit DIN-Schildern unterwegs!

 

 

Dieser sportlich aufgemachter A3 hat einen merkwürdigen Auspuff!

 

 

Ein Saab 900, der mich eigentlich gar nicht rockt.

 

 

Das hessische Umweltamt ist für eine Feinstaubmessung angerückt!!! :D :D :D

 

 

Mazda 3 in Neu! HOOOOOTTT - I like!

 

 

Toledo, wo bist du? Renault 19 Chamade

 

 

2 Autos mit seltsamen Lackierungen!

 

 

Ein tieffliegender BMW in Tarnfarbe. Warum nicht?

 

 

Hier hat jemand versucht, Flecken wegzumachen? Das tut schon weh!

 

 

2*DIN: Zwei deutsche Klassiker der Rentner-Szene.

 

 

Dieser C4 wird noch selten bewegt.

 

 

Ein freier Bus! ;)

 

 

Welches Auto könnte das sein???

 

 

Auf den ersten Blick unscheinbar - doch es handelt sich um den "Scary Astra III"! :)

 

 

Schiebedach dicht? JA! Aber nur, wenn das Auto steht. ;)

 

 

Manta Originala! Coole Karre!

 

 

Der hat nicht nur ein Keil-Fahrwerk, sondern auch Keil-Seitenscheiben!

 

 

Eine Golf-Ehe? Wer wurde hier vermählt?

 

 

Ein frischer Accord - heisses Design!

 

 

Abandoned Vectra - 204.000 km, sagt die Uhr.

 

 

Ein BMW Roller ist hässlich - klar! Aber was ist ein 520 dP???

 

 

Gut, dass da ESP drauf steht!

 

 

Marabella? Hatte ich mal! Dass einer in diesem guten Zustand mit alten Nummern überlegt hat, grenzt an ein Wunder.

 

 

Dieser 911 wurde anscheinend von Grund auf neu aufgebaut! Sieht imposant aus, kostet sicherlich dementsprechend!

 

 

Da hat doch einer einen Trabbi zerpflückt! Puh!

 

 

Ein alte S-Klasse, deren Zustand nicht sooo gut war.

 

 

Ja, er ist hübsch, Der Cee'd!

 

 

Zwischendurch habe ich mein neues Auto begutachtet. In der Zwischenzeit ist ein Reh reingelaufen und der Wagen sieht entsprechend zerstört aus.

 

 

Eine Kreativ-Ente!

 

 

Er ist unser HELD! :D

 

 

Für MMM schon wieder - sieht aus wie Deiner! :)

 

 

Eine S3-Limo in GRÜN! Ich finde es geil!

 

 

Mein Arbeitskollege hat nun diesen V6-Passat. Ich habe ihn gefahren - Bericht kommt noch! :)

 

 

Ist das die Zukunft? Unser Mondeo und ein Renault Zoe, der mir wirklich ganz gut gefällt!

 

 

Ein Clio II mit DIN-Blechen - auch ein seltener Anblick.

 

 

Erst entdeckte ich nur den Scirocco mit DIN-Nummer. Doch dann sah ich auch noch diese krasse Viper! Was für ein Geschoss!

 

 

Oh!!! Das ist selten! Ein R34er Skyline in freier Wildbahn!

 

 

Was sagt ihr zur Cabrio-Ente? Mein Ding ist es nicht!

 

 

Dann entdeckte ich noch einen 560 SEC im Traumzustand. Der Wagen war anscheinend vollständig originalbelassen.

 

 

 

 

 

Viel Spaß!

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16.09.2014 10:06    |    XG30_2000    |    Kommentare (15)

australien-wagen-zangeaustralien-wagen-zange

Hallo Leute,

 

hier möchte ich mal Witziges zum Thema Auto zusammenstellen. :)

Gerne könnt ihr Euch beteiligen.

 

 

Viel Spaß dabei!

 

 

 

Geld in der Lampe

 

McFly muss auch mal einkaufen

 

A vent, a door?

 

Abschussliste

 

Nissan vs. Toyota

 

Ferris Bueller in LEGO

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22.08.2014 20:21    |    XG30_2000    |    Kommentare (9)

Opel-Cascada-SchlüsselanhängerOpel-Cascada-Schlüsselanhänger

Hallo liebe Autofreunde,

 

kaum hat es mein letzter Artikel auf die MT-Startseite geschafft, gibt es schon den nächsten. :)

 

Diesmal möchte ich etwas Besonderes machen - ein Gewinnspiel. Was gibt es zu gewinnen? Ganz einfach: den abgebildeten unbenutzten Opel-Cascada-Schlüsselanhänger. Porto übernehme ich natürlich auch.

 

Ich habe diesen Anhänger beim Opel-Air-Fahrevent erhalten. Leider liegt er hier nur rum. Dabei hätte ein Cascada-Besitzer oder -Liebhaber sicherlich eine bessere Verwendung dafür.

 

Jetzt bist Du als Cascada-Fan gefragt! Schreib bitte hier rein, warum gerade Du den Anhänger erhalten solltest. Der coolste/witzigste/originellste/romantischste/whatever Beitrag kann gewinnen.

 

 

 

Viele Grüße und viel Glück

XG

 

Im Anschluss stimmt das MT-Publikum ab, wer der Gewinner sein soll.

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20.08.2014 16:45    |    XG30_2000    |    Kommentare (51)

Hallo Freude der leichten Automobilunterhaltung!

 

Im Juli habe ich wieder fleißig gesammelt.

 

 

Da wäre als erstes dieser alte Mercedes-Leicht-LKW. Es handelt sich offenbar um den Typ 319, der in den 1960er Jahren die Manufaktur verließ. Dieses Auto ist bei vielen Camperfreunden sehr beliebt.

 

 

 

Dann entdeckte ich diesen soooo unscheinbar wirkenden Passat. Beim zweiten Blick fällt jedoch das etwas sonderbare Endrohr auf. Was möchte uns der Künstler damit sagen? Oder ist das ein Protest gegen Auspuff-Gepflogenheiten?

 

 

 

Sehr oft sehe ich diesen erstklassig erhaltenen 309. Das Auto hat deutlich unter 100.000 km gelaufen. Neulich habe ich mir sogar die Mühe gemacht und ihn von unten inspiziert: gar kein Rost. Mittlerweile ist ein 309 eine Rarität auf unseren Straßen!

 

 

 

Auch zum Probe habe ich ein Verhältnis. Mein Schwiegervater hatte nämlich genau so einen - auch in Silber - im Jahte 1993 aus den USA selbst importiert. Das Auto wurde 2001 mit etwa 300.000 km verkauft. Ein echt cooles Auto!

 

 

 

Das spaziert man nichts Böses ahnend in der Gegend herum und dann kommt so ein Hammer: Ein smart mit gefakten Bremsscheiben an der Hinterachse!!! Ich frage in aller Höflichkeit: WARUM????

 

 

 

Wie transportiert man eine Wassermelone auf die sichere Art? :) So:

 

 

 

In der Farbe und mit den 17-Zoll-Alus sieht so ein Croma sogar ein bisschen edel aus.

 

 

 

Und dann begegnet mir ein Dreiliter-Strich-Achter, der selten ist und den ich schon mal in meinem Blog thematisiert habe.

 

 

 

Ein Jetta I GLS: Die braun getönten Scheiben verraten die damals recht seltene GLS-Gattung!

 

 

 

Ich habe den einzigen Stufenheck-Corolla Deutschlands gefunden! TÜV-Plakette hatte er übrigens auf Juli 2017 datiert! Braaand new!

 

 

 

Diesen wunderschönen 350er durfte ich ausführlich zur Probe fahren! Der Artikel folgt noch! :)

 

 

 

Da ich von nachträglich angebrachten Tönungsfolien nichts halte, habe ich passgenaue Sonnenblenden für unseren Modi gekauft. So sah das Ergebnis aus:

Im Anschluss sind sie wieder rausgeflogen! :)

 

 

Immer wieder treffe ich auf einen A5. Ich mag das Design. Auch die abgebildeten Felgen gefallen mir sehr gut. Den meisten A5-Jüngern sind sie wahrscheinlich zu klein.

 

 

 

Zwei Nachbarn haben sich das gleiche Auto zugelegt. Das hatten wir schon mal: klick

 

 

 

Meine dreijährige Tochter war über dieses Cabriolet erstaunt, als wir es entdecken. Sie fragte dann, ob es ein Oldtimer wäre. In dem Moment kam der Besitzer des Autos dazu und erklärte, dass das Auto 50 Jahre alt sei. Danach fuhr dieser etwa 25-Jährige mit dem Cabrio fort.

 

 

 

Diesen Mercedes hat mein Kumpel folgendermaßen kommentiert: "Katastrophe!!!" Er meint vor allem die Farbe! Hierzu muss man wissen, dass er selbst einen C-Coupe fährt - allerdings weiß und mit AMG-Paket. :)

 

 

 

Ja, es gibt sie noch: interessante Neuwagen abseits des Mainstreams! :) Hier das beste Beispiel dafür.

 

 

 

Jetzt kommt ein Rätsel. Welches Auto ist das?

 

 

 

Ein Nachbar hat die Bremsanlage seines Mercedes' erneuten lassen. Ich frage mich, warum er sowas tut, wenn das Auto SO aussieht!?

 

 

 

Wer erinnert sich noch an den Werbespot zum 206? Klick

Genau so sieht dieses "bearbeitete" Exemplar aus!

 

 

 

Ich liebe diese Farbe! Sie erinnert mich an meine Kindheit. Ein Freund meines Vaters hatte damals einen Chrysler 180 in dieser Lackierung! Herrlich!

 

 

 

Auch diese Lackierung bringt uns wieder zurück in die 70er! Supercool!

 

 

 

Oh, immer wenn ich diesen Aufkleber sehe, bekomme ich schlechte Laune. Kinder sind das Tollste auf der Welt und unsere Zukunft! Ich weiß, was dieser Spruch aussagen soll! Dennoch kommt es immer so rüber, als ob es uncool wäre, Kinder zu haben. Ist es aber in meinen Augen nicht! Für einen coolen Name muss man dann schon selbst sorgen! :)

Dafür hat der Golf Sand im Rücklicht! So etwas habe ich noch NIE gesehen!!!!

 

 

 

TÜV-Termin ein ganz klein wenig überzogen!!!?! Null Problemo! ;)

 

 

 

Diesen Jag mit Doppeltröte sehe ich ebenfalls öfter. Nicht der Wagen selbst mir zuerst aufgefallen wäre - es waren die nach unten gebogenen Diesel-Tröten.

 

 

 

YOLO-Rost?

 

 

 

Ich glaube, ich möchte mal einen Hyridwagen haben. Jedenfalls finde ich die Technik interessant!

 

 

 

Ohne Beifahrer ist alles doof! So stand das zumindest auf den Sitzbezügen dieses S-Maxes.

 

 

 

Kia cee'd GT sieht echt gut aus, finde ich. Die Felgen stehen dem Wagen auch gut. Dennoch wird dieses Auto ein seltener Exot in Deutschland bleiben.

 

 

 

Ausfahrt mit dem Dienst-Passat: Eigentlich bin ich kein Passat-Liebhaber. Ich sehe ihn sehr neutral. Dennoch fängt man an, ein Auto zu mögen, wenn man 1000 km innerhalb von 24 Stunden runterreisst. Der Passi hat mich brav quer durch die Republik begleitet und keine Mucken gemacht. Er schäppert und knarzt, ja, aber er fährt. Ich bin sogar ein einen richtigen Sturm geraten - mehr als 70 km/h war auf der Autobahn nicht zu machen. Die Wassermassen waren so heftig, dass die Reifen ab 80 km/h aufschwammen und der Vortrieb wegblieb. Auf dieser Reise habe ich noch einen netten W212 entdeckt, der meine Lieblingsfelgen dieses Modells trägt - und einen Suzuki SX4. Dieser Suzuki tritt wahrscheinlich das Erbe des Fiat Multipla an - als hässlichstes Auto der Welt! :)

 

 

 

Aston Martin Vantage: Ein Auto mit Charakter und eines der wenigen Autos, welches die Kombination aus V12-Motor und Schaltgetriebe ermöglicht.

 

 

 

Polo WRC: Ich habe hier einen der wenigen dieser Gattung in freier Wildbahn "geschossen".

 

 

 

Es gab in diesem Monat neue Dienstwagen - aber nicht für mich. Darunter sind zwei neue Dienst-CC und zahlreiche Golfs. So ein aktueller CC gefällt mir schon gut :)

 

 

 

Audi A4 mit DIN-Nummern ist auch selten! :)

 

 

 

Noch ein Rätsel: Welches Auto könnte das sein, welches natürlich sehr auffällig ist?

 

 

 

 

Viele Grüße

Der XG, der keinen XG mehr hat.

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06.08.2014 23:06    |    XG30_2000    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: 30, Hyundai, XG

Hallo liebe Freunde der sonderbaren Fahrzeuge!

 

Heute soll es um ein besonderes Auto gehen. Es ist kein geringereres als der Namensgeber für meinen Nicknamen hier bei MT. Schauen wir also, was ich mit diesem Auto alles erlebt habe. :)

 

Wir schreiben das Jahr 2008. An einem kalten Herbstabend machte ich mich auf den Weg zu einem Autohändler, der ein besonderes Angebot hat. Eigentlich hatten wir zu dem Zeitpunkt ein gutes Auto: einen ein Jahr alten Volvo V50. Die Sucht eines Autoverrückten ist aber bekanntlich schwer in den Griff zu bekommen - je nach Krankheitsstadium. Ich bin anscheinend im Endstadium ;).

 

Ich habe sogar noch die Angebotsseite:

 

Die nackten Zahlen

Es ging also zu einem Hyundai XG 30, der im Jahre 2000 die Fabrik verließ. Der Wagen kam aus erster Architektenhand und hat ca. 85.000 km auf dem Wegstreckenzähler nachzuweisen. Der Preis? 3990 Euro waren aufgerufen. Die 3.0-Liter-V6-Maschine leitet 188 PS und ist an ein 5-Gang-Automatikgetriebe gekoppelt, welches eine klassische Wandler-Infrastruktur aufweist. :) Klingt nach Spaß!

 

 

 

Die Beschaffung

Meine Frau war mit dabei und wunderte sich gar nicht, was ich da machte. Erst später wurde mir klar, dass sie dachte, ich würde den Hyundai für meinen Vater kaufen wollen. Doch weit gefehlt - der sollte für mich sein! :D

Ich ließ mir vor Ort die Schlüssel geben, ging zum Auto und startete die Maschine. Es war bitterkalt und starke Windböen waren am toben. Aber all das habe ich nicht so richtig mitbekommen. Ich war schon wie in Trance als ich den V6 sah und - noch mehr - hörte! Ein 6-Zylinder strahlt immer noch eine ganz besondere Magie auf mich aus. Allein der Anlassvorgang -Wahnsinns-Sound! Sofort nach dem Zurückspringen des Bendix dreht der Motor leicht hoch, pendelt sich aber sofort im Soll-Drehzahlbereich ein. Der läuft! Und wie! Kraftvoll aber sanft! Ich mache mit dem Check weiter.

 

Auf der Probefahrt habe ich mitbekommen, dass etwas an der Hinterachse leicht am poltern ist und die Sitzheizung des Fahrersitzes nicht mehr tut. Ansonsten war der Wagen sehr gepflegt und hatte kaum Gebrauchsspuren. Der Motor zog satt durch und die Automatik sortierte die Gänge so, wie man es erwarten würde. Es war sogar ein Satz guter Winterräder dabei. Und der Winter stand ja vor der Tür. :)

 

Nach der Probefahrt ging es ans Eingemachte - den Preis! Der Verkäufer signalisierte, dass ich seit Wochen der einzige Interessent sei. Um ehrlich zu sein, war ich der Einzige, der wegen diesem Auto angerufen hat! :D Wen wundert's? ... Dann passierte folgendes:

Händler: "Sie sind Gewerbetreibender?"

Ich: "Nein?"

Händler: "Dann kann ich Ihnen das Auto so nicht verkaufen!"

Ich: "Wie bitte? Das kann doch nicht sein!"

... nach langem hin und her sagte ich:

"Dann schreiben Sie rein, dass er einen Motorschaden hat"

... Gedenksekunde

Händler: "Sie meinen wohl Motorschaden, Getriebeschaden und Unfallschaden."

Ich: "Wir verstehen uns! Sie haben vergessen, dass die Bremsen defekt sind und die Aufhängung auch! Ach ... die Scheiben waren auch alle eingeschlagen, wenn ich das richtig gesehen habe! ;)"

Wir haben herzlich gelacht, ich habe im Anschluss die 3000 Euro direkt auf den Tisch geknallt und machte mich auf den Heimweg.

 

 

Die Fahrt nach Hause = das erste ernsthafte Problem

Eigentlich verflogen die 100 km nach Hause wie im Fluge. Ich erfreute mich

tierisch am Komfort, den der V6 und die Automatik boten. Im Auto roch es eigentlich noch wie im Neuwagen. Ich liebe den Geruch von Ledersitzen!!!

 

Kurz vor der Zielerreichung (Homebase) merkte ich aber, dass der Motor etwas rau lief und die Schaltvorgänge "hart" wurden. Als ich den Wagen vor der Haustür abstellte, roch ich es schon (die Abgase)! Der Motor lief total fett! Das konnte nur eines bedeuten: Der Motor war im Notlauf! Ein Blick auf die Kontrolleuchten ergab: Nichts! Die Leerlaufdrehzahl lag aber bei ca. 1300 U/min. Ich war dementsprechend niedergeschlagen, musste die Problemanalyse aber vertagen, weil es es schon sehr spät war.

 

 

Die irre Odyssee namens P0100 geht weiter!!!

Am nächsten Morgen konnte ich es kaum abwarten, den Fehlerspeicher auszulesen. Sobald das Brötchen und der Kaffee intus waren, rannte ich mit Laptop samt OBD-Interface unterm Arm klemmend zum Auto. Klar! Der Motor war im Notlauf, obwohl es das Kombiinstrument nicht anzeigte. Wie ich erst viel später erfuhr, liegt es an irgendwelchen internationalen Abgasbestimmungen. Egal, Hauptsache ich kriege das Problem in den Griff. Zusätzlich zeigte der Fehlerspeicher den Fehlercode P0100 an: Allgemeiner Fehler bei der Luftmassenmessung oder im Ansaugtrakt. Toll - das kann ja alles oder nichts sein. Mein Verdacht fiel sofort auf den Luftmassenmesser - was sonst? Vorher habe ich aber noch den Luftansaugtrakt auf Undichtigkeiten geprüft. Da war aber nichts auffällig. Auf dem Luftmassenmesser stand "Made in Germany". Das brachte mich zum Lachen: "Ein deutsches Bauteil an einem koreanischen Auto ... und ausgerechnet das fällt aus", dachte ich mir. :) Ich löschte den Fehlerspeicher und fuhr so eine Weile durch die Gegend. Zum Glück kam der Fehler trotz wochenlanger Benutzung nicht wieder. Ich war happy und dachte, dass das Problem erledigt sei. Tja ... :)

 

Plötzlich viele Baustellen

Ich fuhr täglich mit dem Auto rum, war happy und dachte schon "S'läääuuuuft!!!" - bis zu dem Augenblick als ich etwas schneller aus einer Seitenstraße auf eine Hauptstraße einbiegen wollte. Es war nass, ich gab Gas :). Die Räder drehten durch, das ASR griff zwar ein, der Motor-Antriebsstrang wurde dabei aber durchgeschüttelt und ein Flexrohr vor dem dritten Kat riss! Ein Höllenlärm! Ich kroch mit 30 km/h nach Hause. Dort habe ich eine Coladose aufgeschnitten und mit zwei Schellen um die Leckstelle gebunden. Richtig viel half es nicht.

Zwischenzeitlich habe ich noch weitere Mängel gefunden. An der Hinterachse waren die Aufnahmen des Stabis nicht mehr ok und die Ölwanne war fast durchgerostet. Ich hoffte, dass es dabei bleiben würde, denn ich habe zwischenzeitlich den Preis für das Stück Auspuff beim Hyundaihändler erfahren. Ich hoffe ihr sitzt! 1440 Euro sollte das neue Stück Hosenrohr kosten. Netto! Mir blieb fast das Herz stehen! Das ist doch krank, dachte ich nur. Warum ist das so teuer? Weil es ein komplexes Rohr samt drittem Kat ist. Der Wagen hat nämlich drei Katalysatoren. Je einer sitzt direkt hinter dem Kollektor der einzelnen Zylinderbänke und ein großer Kat ist dann unter dem Auto, wo alle Rohre zusammengelaufen sind. Über tausend Euro auszugeben, war für mich absolut keine Option. Die Verwerter hatten aber auch nichts auf Lager. Das ist das Schicksal eines Exoten! So blieb nur eine letzte Option übrig: universales Flexrohr kaufen und einschweißen! Nachdem ich alles ausgemessen habe, konnte ich das richtige Rohr kaufen. 45 Euro hat es mich gekostet.

 

An einem Wochenende konnte dann die große Schrauberaktion starten. Die Ölwanne hat neu und direkt bei Hyundai nur sage und schreibe 30 Euro gekostet! So unterschiedlich können Preise ausfallen! Ts! Eine Sache wurmte mich noch: Wurde der Zahnriemen getauscht? Laut Plan hätte er schon neu gemusst und das Scheckheft war vollständig durchgestempelt. Leider stand nichts vom Zahnriemen dort. Ein Anruf bei der ausführenden Werkstatt bestätigte mir einen Tausch im Jahre 2006. Na immerhin investierte ich nicht in eine totale Baustelle hier, dachte ich mir nur.

 

Die Reparatur

So mache ich mich eines Tages auf den Weg zu meinem Schwager, um den Hunni wieder flott zu kriegen. 50 km waren zu fahren - und das unter starken Kopfschmerzen wegen des Lärms. Das war aber erträglich. Auf dieser Fahrt trat auch ein totgeglaubter Geist wieder in Erscheinung: der blöde Motornotlauf. Nachdem ich gemerkt habe, dass der Motor wieder im Notlauf läuft, war ich vollends deprimiert. Half aber alles nichts - da musste ich durch, wie Schiller einst sagte.

 

 

Ich fing mit der leichtesten Reparatur an: Stabi hinten. Die Gummis auszutauschen war ein Handgriff und war in 10 Minuten erledigt. Zum Glück war das Poltern danach auch weg! Glück gehabt. Um an die Ölwanne zu kommen, musste eh der Auspuff drunter weg. Also ran. Beim Lösen einer der Hosenrohr-Muttern merkte ich, dass ich den ganzen Bolzen rausdrehte. Und das ging nur mit viel Kraft und Widerstand. Ich hatte schon Schweißperlen auf der Stirn. Wenn ich das Bauteil zerstöre, muss ich womöglich noch einen Kat kaufen. Und leider war das Gewinde wirklich ziemlich fertig als der Bolzen raus war. Glücklicherweise habe ich die Bolzen vorher vorsichtshalber neu gekauft. Ich musste also nur das Gewinde nochmal nachschneiden. Leider hatte ich keinen Gewindeschneider für das 1.25er (Steigung) Gewinde. Den musste ich noch besorgen - auf deinem Dorf - am Samstag Nachmittag! Nach einer wilden Telefoniererei uns Gegurke habe ich einen Gewindeschneider gefunden. Das Nachschneiden selbst war dann nur noch Formsache.

Ich demontierte den kompletten Abgasstrang und dann konnte es losgehen: das Schweißen. Hier gilt es, extrem sorgfältig und genau zu arbeiten. Wenn man das Flexstück schief, zu lang, zu kurz oder sonstwie unpassend einschweißt, passt hinterher gar nichts mehr. Und diese Abgasanlage hat sehr wenig "Luft". Hier haben die Ingenieure gute Arbeit geleistet - ich wünschte mir hier etwas mehr Schlampigkeit. ;)

 

Komplikationen am offenen Rohr

Ach, mir fällt noch ein, dass noch eine Sache schief gelaufen ist. Beim Trennen des defekten Hosenrohrs vom Mittelschalldämpferstück, ist mir ein Bolzen abgerissen. Da er schön bündig abgerissen ist, war die Situation entsprechend bescheiden. Zum Glück ist mein Schwager sehr gewissenhaft und auch sehr versiert mit dem Schweißgerät. Zuerst haben wir das Problem mit dem abgerissenen Bolzen erledigt. Wir haben einfach durchgebohrt. Ok - auch das ging nicht reibungslos. Wir haben den Kat auf die Arbeitsfläche der Stanzbohrmaschine gestellt. Beim Bohren hat sich der Bohrer natürlich verkantet und der Kat ist ein Mal quer durch die ganze Werkstatt geflogen. Zum Glück habe ich ihn gegen mein Bein bekommen und dann landete er weich. :) Also Glück für den Kat, der unbeschädigt war und Pech für mich. Das war mir aber völlig egal - ich wollte nur noch, dass die Kiste wieder läuft. Nach dem Bohren konnte ich später einfach eine Schraube und Mutter durchstecken, festdchrauben und so den Anschluss fachgerecht wieder montieren. Abschließend haben wir das alte Flexrohr rausgeflext (klingt gut ;) ). Das Neue haben wir dann sehr lange ausgerichtet und zurechtgeschnitten. Zum Glück habe ich mir vorab schon alle Maße ausgemessen und aufgeschrieben. Das Schweißen selbst war dann in fünf Minuten abgeschlossen. Eine saubere Schweißnaht verschönerte optisch unsere Arbeit. :) Ich war froh - aber der berühmte Stein war mir noch nicht vom Herzen gefallen. Ob das Ganze nun unter den XG passte, war noch abzuwarten!

 

Ich fing sofort an, den Auspuff zu montieren. Die Spannung war zum Zerreißen. Aber .... Alles passte 100%ig. Wow. Der Hammer! Diese Momente liebe ich beim Autoschrauben! Der persönliche Erfolg und der Sieg über die Technik. Mann, war ich froh! In dem Moment merkte ich, dass ich die Ölwanne vergessen hatte. Ach egal!!! Ich war sooooo froh, dass der Auspuff passte. Da habe ich den Auspuff gerne wieder demontiert.

 

Die Ölwanne war natürlich eingeklebt (keine Dichtung vorhanden - nur Dichtmasse) und hing trotz gelöster Schrauben tierisch fest. Der vorsichtige Einsatz einer Rasierklinge und das kräftige nach unten Ziehen der Ölwanne brachten nach ca. 2 Stunden Gewürge den gewünschten Erfolg. Schon lange habe ich keine Ölwanne mehr eingeklebt. Aber Geduld und eine ruhige Handführung sorgten für einen sauberen Auftrag der Dichtmasse. Sie war perfekt eingeklebt und perfekt dicht. Wieder was gelernt! :) Natürlich habe ich dabei gleich einen Ölwechsel gemacht, den ich sowieso gemacht hätte.

 

Der Triumph ... nein doch nicht

So konnte ich also alle Mängel - bis auf einen - an einem Tag beseitigen. Der Auspuff war dicht, das Fahrwerk war nun leise, frisches Öl war drauf. Wäre da nicht dieser dumme Notlauf!

 

Der Notlauf ließ mich nicht ruhig schlafen. Ich untersuchte den Einlasstrakt mehrmals. Nichts! Da war alles dicht und unauffällig. Da half nur eins: Luftmassenmesser kaufen. Ich suchte und wurde fündig!

In England war das Teil original von Bosch am günstigsten. Ich glaube ca. 90 Euro musste ich hinlegen. Leider machte mir eine lange Urlaubsfahrt einen Strich durch die Rechnung. Aber schlau wie ich war, ähabe ich das Teil gleich nach München zu meiner Schwägerin schicken lassen.

 

 

Die Reise mit einem defekten Hunni

So ging es eines Tages dienstlich nach München. Das war das einzige Mal überhaupt, dass ich einen Dienstweg in einem Privatwagen unternommen habe. Wegen der Tatsache, dass ich in München arbeiten musste und im Anschluss nach Österreich in den Urlaub wollte, waren wenigsten die 600 km nach München durch den Arbeitgeber bezahlt worden. :)

 

Die Fahrt nach München war anstrengend. Alle ca. 300 km musste ich anhalten und den Fehlerspeicher löschen, weil der Motor dann immer wieder im Notlauf fiel. Natürlich hatte ich Laptop und OBD-Interface mitgenommen gehabt. Das war fast wichtiger als Benzin oder Luftdruck der Reifen. ;) Ich war aber gewappnet - schließlich hatte ich einen LMM ja schon bestellt. Ich erinnere mich noch daran, dass das Hotel in München eine Tiefgarage hatte, die richtig krass eng war. Der XG hätte nicht einen Zentimeter länger sein dürfen. Dennoch war ich happy, dass der Wagen nicht draußen stand. Nach einer Woche Malochen auf einer Messe, ging es für einige Tage zum Entspannen zu meiner Schwägerin. Dort erwartete ich jeden Tag den neuen LMM. Leider kam der nicht rechtzeitig an und wir mussten mit defektem Auto weiter Richtung Österreich. Salzburg ist wunderschön, Wien auch! Der Wagen lief vernünftig, solange man den Motorlauf im Auge hatte. Immer und immer wieder haben wir den Fehlerspeicher zurückgesetzt und konnte so etappenweise weiterfahren.

 

Der Ausflug in die Alpen, wo die Luft sehr dünn war, offenbarte mir, dass sich der Fehler unter diesen Bedingungen ganz anders verhielt. Hier trat der Motornotlauf nämlich schon nach wenigen Minuten auf. Das Ganze hatte also definitiv etwas mit der Luft zu tun! Aha!

 

Das Finale und der Höhepunkt?

Als wir wieder zu Hause waren und der LMM auch dorthin nachgeschickt worden war, baute ich ihn ein. Ich freute mih sooo sehr, dass nun alles in Butter sei. Eine Probefahrt war vielversprechend! Doch nach drei Tagen fiel der Motor wieder in den Notlauf - wieder mir dem Fehler P0100. Ich war pissed! Das kann doch nicht sein!? Oder kann es? Ich nahm nochmal alle Kraft und meinen letzten Grips zusammen und fing an, den gesamten Ansaugtrakt zu demontieren. Nach ca 30 Minuten Gewurschtel hatte ich plötzlich einen kleinen Unterdruckschlauch in der Hand, der übersät war mit Marderbissen. Dieser Schlauch war für die Steuerung des Abgasrückführventils zuständig. Das kann doch nicht sein!!!! Doch, kann es!! Die Bissspuren waren alle unten hinten (zur Firewall) hin, so dass ich sie bei der normalen Begutachtung nicht sehen konnte! Da ich immer Unterdruckschläuche als Meterware liegen habe, war das Problem schnell gelöst. Und??? Half das? Und wie! :D :D :D

 

Endlich war der Mangel beseitigt!!! Hallo Julia ... ähm ... ich meine ... Halleluja!

 

Raus damit

Tja, und was macht man mit einem Auto, welches vollständig durchrepariert ist? Klar, man verkauft es. :D

Meine Frau hat das Auto eh nicht gemocht und war ziemlich schlecht drauf zu sprechen. Der Winter war auch vorbei, ich hatte quasi keine Verwendung mehr dafür und vor allem musste ich mich dem kränkelnden V50 widmen.

 

Einen finanziellen Verlust habe ich nicht gemacht (aber auch keinen Gewinn). Also bin ich nur an Erfahrung reicher und habe das gute Gefühl, dass ich diese komplexe Maschine DOCH besiegt habe!

 

 

Besonderheiten des XG:

  • Er hat rahmenlose Scheiben
  • Er hat ein elektronisches Gaspedal (damals noch recht selten im Automobilbau)
  • Er hat ein sehr aufwändiges Fahrwerk (8 Querlenker) - auch hinten Doppelquerlenker. Von dem komplexen Fahrwerk merkt man beim Fahren allerdings: Nichts! :) Es ist weich und hat keine besonders gute Kurvenagilität
  • Er hat ab Werk sehr viel Ausstattung. Ich glaube nur das Navi und der BC waren damals zusätzlich also Option bestellbar.

 

 

Eindrücke zum Auto:

Besonders das Äußere polarisiert. Man hasst ihn oder man liebt ihn. Meine große Design-Liebe ist es nicht, aber ich finde das Design gut, vielleicht weil es so aus der Reihe tanzt.

Der Wagen ist vom Stil her gediegen! Er ist absolut nicht zum Rasen gemacht und verleitet auch nicht dazu. Schnelle Autobahnfahrten sind möglich, aber wohl fühlt sich der Wagen oberhalb von 160 km/h nicht besonders. Ab 180 km/h machen sich auch die rahmenlosen Scheiben durch Windgeräusche bemerkbar. Das Gestühl ist super und das Leder ist echt genial. Platz ist ausreichend vorhanden. Die rahmenlosen Scheiben haben definitiv Stil! Das kommt schon sehr cool. Der Wagen ist aber insgesamt schon als sehr leise einzustufen.

Der Motor ist natürlich kein Kostverächter. Mit 9 Litern bin ich aber gut klar gekommen. Das Getriebe ist wohl standfest und schaltet sehr komfortabel. Der Motor ist wirklich leise und hat genug Kraft - ein "Reisser" ist es aber nicht gerade. Übermotorisiert fühlt man sich eigentlich nie.

 

Typische Mängel an einem XG:

  • Der LMM fällt gerne aus
  • Zündspulen gehen ab und an kaputt
  • Die Lichtmaschine gibt gerne den Geist auf. (War bei meinem auch der Fall, aber zum Glück schon beim Vorbesitzer)
  • Sensoren für Eingangsdrehzahl und Ausgangsdrehzahl im Getriebe gehen gerne kaputt. Hier wird oft fälschlicherweise ein Getriebeschaden diagnostiziert. Dabei ist die Reparatur mit ca. 100 Euro für die Teile einfach selbst durchzuführen.
  • Rostbildung nach ca. 8 bis 10 Jahren - vor allem an den hinteren Radläufen.

 

 

Noch etwas:

In der AutoBild (ich hoffe es war da) ist mal einer der Redakteure bei einem XG-Test verunglückt. Das muss ca. 1998 bis 2000 gewesen sein. Das Auto was Schrott, aber ihm ist nichts passiert. Weiß jemand wann das war und wo ich das nochmal nachlesen könnte?

 

P.S.: Ich habe zwar einen Satz originaler Alufelgen gehabt, diese sind auf den Fotos aber nicht zu sehen. Ich kam einfach nicht dazu, diese einzusetzen.

 

 

 

Viele Grüße

XG, der Echte mit den 23 Zähnen :)

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19.07.2014 14:20    |    XG30_2000    |    Kommentare (16)

Hallo liebe Leser,

 

in diesem Artikel möchte ich mal darlegen, warum wir uns damals für einen fabrikneuen Mondeo entschieden haben.

 

Wie schreiben das Jahr 2011. Zu der Zeit besaßen wir einen 2006er Mondeo Turnier 1.8 (125 PS). Wir waren mit dem Auto einfach nicht glücklich, weil er etwas lahm war und (das wichtigste) kein ESP und kein ISOFIX hatte. Hier werden viele aufschreien "Wie kann man bloß, ein völlig intaktes Auto weggeben wollen?!". Der Wagen hatte gerade mal 55.000 km runter und war optisch und technisch in einem perfekten Zustand. Aber wenn es nicht passt, dann passt es eben nicht. Mich hat besonders das fehlende ESP gestört.

 

Als erstes muss man sich das Budget ansehen. Es waren ca. 25.000 Euro im Topf, obwohl das eine Obergrenze war. Angepeilt waren 22.000 Euro.

 

Generell kamen nur große Kombis in Frage. Einen Diesel haben wir von vornherein ausgeschlossen. Diesel mag weder ich, noch meine Frau. Und nach unserem Volvo-V50-Diesel-Debakel war klar, dass Diesel nicht geht.

 

Was den Motor angeht, gehen die Meinungen recht stark auseinander. Meine Frau wollte einen sparsamen Motor mit "ausreichend" Leistung und ich wollte gerne mindestens 6 Zylinder und so viel Leistung wie nur möglich.

 

So verschafften wir uns einen Überblick und das wurden unsere Kandidaten:

Audi A6 Avant

BMW 5er Touring

Mercedes E-Klasse T-Modell

Mazda 6 Kombi

Honda Accord Tourer

Hyundai i40 Kombi

Ford Mondeo Turnier

VW Passat Variant

Toyota Avensis Kombi

Citroën C5 Kombi

was uns noch über den Weg gelaufen ist:

Jeep Grand Cheerokee

Kia Sorento

Mazda CX-9

 

 

Nun kommt wieder die prinzipielle Frage: Was erwarte ich für 25.000 Euro?

Also ich persönlich erwarte dafür ein neues oder sehr junges Auto mit unter 30.000 km aus erster Hand (notfalls mit Tageszulassung). Was die Ausstattung angeht, war nur eine Klimaanlage Pflicht.

 

Gehen wir die einfachen Entscheidungen zuerst durch:

Vorab: Eigentlich mag ich keine SUVS und Geländewagen. :)

Mazda CX-9:

Ein Schlag ins Gesicht - ins Gesicht der Konkurrenz. Ein V6-SUV mit umfangreicher Ausstattung für 26.000 euro! Ich war begeistert und wollte dieses Auto haben. Meine Frau war wegen dem Verbrauch und dem Exoten-Status nicht ganz so begeistert. Auch weil er über dem Budget lag, wurde er es nicht.

 

Kia Sorento:

Das neue Sorento-Modell kam gerade raus und ich war vom Design begeistert. Da nur ein Benziner in Frage kam, war die Motorauswahl sagen wie mal "eingeschränkt". Es war exakt nur ein Motor zu haben: ein 2.4er-4-Zylinder. Eine Probefahrt zeigte uns, dass dieser Motor mit diesem Auto völlig überfordert ist. Next!

 

Jeep Grand Cheerokee:

Wieder ein billiger SUV! Und wieder ein 3.7 V6 und üppiger Ausstattung. Nach ausgiebiger Besichtigung vor Ort fielen viele Dinge auf, die wir uns so nicht vorstellten. Besonders negativ blieben mir die kurzen Sitzflächen der Rücksitzbank. Hamster hätten wenigstens genug Platz gehabt.

 

Toyota Avensis:

Der neue Avensis gefiel meiner Frau - mir aber dafür um so weniger. Die Motorauswahl war sich nicht berauschend! Next!

 

 

 

 

 

 

Alles Weitere kommt in Teil 2. :)

 

 

Mit vielen und freundlichen Grüßen

Der IXI, der Ford fuhr.


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