04.11.2012 18:57
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Slayermaggot
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Kommentare (18)
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Winter,
Winterauto
Habt ihr ein Winterauto?Der Winter rückt näher oder hat sich vereinzelt auch schon mal angekündigt. Deshalb würde es mich interessieren ob ihr ein Winterauto besitzt neben eurem Alltagswagen und welche Meinung ihr zu diesem Thema habt. Die Kriterien die euch beim Kauf von Winterautos wichtig sind, möchte ich auch wissen.
Die meisten Neuwagen haben heutzutage eine gute Konservierung, aber nach etlichen Winter würde es diesen sicher auch zusetzen. Andererseits sind so alte Kisten, auch reizend. Gerade dann, wenn sie Allradantrieb haben und reichlich Pferde unter der Haube, die für einen kräftigen Vorschub durch die weiße Pracht sorgen, wo andere mit ihren Alltagskisten nicht weiterkommen.
Auch mit alten Gebrauchten, wie meinem Polo hatte ich letzten Winter auch viel Spaß, nebenbei aber auch viel Pech. Da der Wagen keine Sicherheitssysteme wie ABS oder ESP oder sonst was hat, ist es manchmal besser etwas langsamer zu fahren. Auf einer stark vereisten Straße, auf der relativ sparsam gestreut wurde, verlor ich in einer Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug. Reflexartig habe ich dann gegengelenkt und versucht das Auto wieder in dir Spur zu bekommen, aber keine Chance. Mehrmals wurde die Leitplanke gestreift und es gab reichlich Kratzer in Lack, die Stoßstangen hatten Risse und Lichter sind zersprungen (leuchteten aber alle noch), ich habe meinen angeschlagenen Polo dann mit eingeschalteter Warnblinklichtanlage heimgefahren und ihn in den nächsten Tage bei eisiger Kälte und reichlich Schneefall zusammengeflickt; das muss wahre Liebe sein
Ihr dürft auch gerne von euren Erfahrungen mit Winterkisten berichten z.B. welche sehr geeignet oder eher wenig geeignet sind für harte Wintertage. |






Kommentare: 18
04.11.2012 19:17 |
Rockport1911
Manchmal hätte ich gerne ne Winterkiste, oder zumindest ein Auto bei dem es vollkommen egal ist ob man mal im Schnee aufsetzt, den Lack zerkratzt oder über gesalzene Straßen fährt.
Das ideale Winterauto ist alt, unscheinbar, billig, zuverlässig und hat Allradantrieb. Außerdem sollte ein Benzinmotor Pflicht sein, ein Diesel braucht viel mehr Aufwand um zu starten und wird nie warm.
Ob ein Winterauto Sinn macht muss jeder selbst wissen, aber ein teures und schönes Sommerauto will man ja nicht im Winter zerkratzen.
04.11.2012 19:28 |
Slayermaggot
Wenn die Glühkerzen in Ordnung sind und du den Motor immer ordentlich vorglühst, wirst du relativ wenig Probleme mit einem Diesel bekommen.
Das ein Dieselmotor länger braucht um warm zu werden, das stimmt.
04.11.2012 21:52 |
Andi2011
Moin,
ein Winterauto würde für mich nur Sinn machen wenn ich auch ein reines Sommerfahrzeug hätte dass ich im Alltag nutze, also einen Young/Oldtimer zum Beispiel. Davon ab sind die Winter im Ruhrgebiet meist nicht so hart, dass ein Fahrzeug da Schwierigkeiten bekommt und was die Pflege angeht, werden unsere Wagen auch im Winter gewaschen usw. und im Frühjahr kriegen sie die ordentliche Komplettpflege.
Moderne Autos haben zudem im Winter ein paar nette Annehmlichkeiten wie Sitzheizung, Frontscheibenheizung oder gar Standheizung, die der obligatorische Altwagen als "Winterhure" wohl meist nicht bietet.
Grüße
Andi
04.11.2012 22:37 |
Goify
Ich habe mir dieses Frage diesen Herbst gestellt und auch diverse potentielle Winterautos angschaut.
Vorteile:
- eigener Wagen wird geschont
- leichte Unfälle können einem egal sein
Nachteile:
- in der Regel schlechteres Sicherheitsniveau
- oft total verranzt
- unbekannter Zustand, daher Wirtschaftlichkeit auch unbekannt
- oft keine oder nur schlechte Winterreifen dabei (hohe Kosten bei Neukauf, sofern andere Dimension als Sommerauto's Winterreifen)
- Mehraufwand bei Beschaffung, Zulassung und Verkauf
- Mehrkosten durch Versicherung, Steuer (Euro1), und Nummernschilder
- unbekanntes Auto im Winter
Daher entschied ich mich dazu, meinen Wagen komplett mit Wachs/Seilfett zu fluten und zu versiegeln. Rost hat also kaum noch eine Chance, meinen Wagen zu zerstören. So kann ich meinen geliebten Wagen einfach weiter fahren, den ich vom Fahrverhalten genau kenne.
05.11.2012 08:26 |
der_Derk
Kommt natürlich darauf an, wieviel Geld man für das Winterfahrzeug investieren möchte...
Bei mir ist's ein nicht ganz so alter Renault RX4 geworden, nachdem der Smart Roadster sich als untauglich für die Schneetiefen im ersten Winter erwiesen hat. Im Nachhinein betrachtet hätte ich den Jimny davor behalten sollen, dafür war's aber zu spät. Bodenfreiheit, Allradantrieb und gute Rostresistenz waren Pflicht, wenn ich nur unwesentlich später als der Smart aufliege oder hängen bleibe, hätte sich der Aufwand ja nicht gelohnt - deshalb ist es auch weder ein Smart ForFour noch ein Audi A2 geworden. In der Preisklasse bis 5000 Euro kam man da nur schwer am Renault vorbei.
Bisher schlägt er sich recht gut, auch außerhalb des Winters. Im letzten Jahr hielt sich der Schnee allerdings in Grenzen, wie das immer so ist - hat man kein wintertaugliches Auto kommt 'nen halber Meter 'runter, kaum fährt man wieder Allrad hätte man ihn sich sparen können
.
05.11.2012 11:21 |
KevinD89
Ich habe zwar noch kein Winterauto aber spätestens nächstes Jahr werde ich mir wohl eines zulegen,
bis jetzt brauchte ich nie eins, aberm it dem mx5 wird sic hdas wohl ändern jetzt, leider fehlt mir dieses jahr das Geld um mir für diesen Winter noch eines zu kaufen, also mal abwarten wie er sich im Winter so verhält, mit allzu viel Schnee ist bei uns im Norden ja eh nie zu rechnen, aber da der MX5 ja nunmal bekanntliche Rostschwachpunkte hat ist es schon ärgerlich ihn im Winter zu quälen....
05.11.2012 14:32 |
youngtimer ost
Kaufe mir jeden Herbst eins.
Hinterradantrieb ist die einzige Bedingung dabei.
Ich fahre viel zu gern quer, als das ich darauf verzichten würde.
05.11.2012 15:58 |
italeri1947
Ich habe keines, aber dafür habe ich ein reines Sommerfahrzeug, meinen Omega A - ein reines Winterauto habe ich im Gegenzug nicht, aber da der Opel auch im Sommer nur als Hobby-Objekt dient, ist mein Ganzjahresauto, der Wagen für alle Fälle (mein 1997er Renault Safrane) fast auch als Winterauto anzusehen.
Eigentlich ist der Renault mir für den Wintereinsatz fast zu schade, weil er mir sehr viel bedeutet, und fast hätte ich mir einen Audi 100 aus den späten 80ern extra für den Winter gekauft (der Typ auf dem Foto!), doch der war schon verkauft, als ich dem Verkäufer zusagen wollte.
Ich denke nicht, dass ich mir ein Winterauto kaufen werde, denn der Audi wäre eine Zufallsgelegenheit aus einem regionalen Anzeigenblatt gewesen - für 500 Euro hätte ich den gekauft und auch etwas aufgearbeitet.
Für gewisse Fahrerkreise machen Winterautos jedoch durchaus Sinn - dann aber nur, wenn man wirklich "alte Mühlen" kauft wie vergammelte Golf, ohnehin schon verrostete Vectra oder alte Franzosen/Japaner mit Rest-TÜV für ein Handgeld, um das Auto nach dem abgelaufenen TÜV (in der Regel März bis April) entweder über Ebay für kleines Geld, an einen Bastler für wenig Kohle oder zum Ausschlachten zu verkaufen - oder zum Schrott zu bringen. Mehr als 500 Euro sollte niemand ausgeben. Ein Ölwechsel sollte sofort drin sein, ansonsten: Auffahren und ja nichts mehr investieren, es sei denn, es dient der Sicherheit und ist wirklich absolut von Nöten. Als Winterauto kann man nur wirklich billige Autos kaufen, die entweder durch schlechten Grundzustand oder hohe Laufleistung keine lange Zukunft mehr haben. Sonst wäre es a) schade etwa um tolle Youngtimer wie schöne E-Kadetten oder wunderbar erhaltene Renault 19, die man auch für ganz wenig Geld kriegt, oder b) wird zu viel Geld investiert in etwas, das dieses nie wieder zurückbringt, weil etwa Wiederverkauf nicht lohnt.
Wer den Platz hat, kann auch etwas Besseres kaufen, vielleicht einen schönen Vectra, Peugeot 406, Citroen Xantia, späten Mitsubishi Galant etc., um das Auto dann für den Rest des Jahres irgendwo zu "bunkern", weil es ja im Sommer nicht gebraucht wird.
05.11.2012 19:57 |
ladafahrer
Ich hätte gern ein Winterauto.
Aber dann hätte ich auch gerne eines für Sommer.
Und noch eines für Sonntags.
Und eines, mit dem man mit einer Dame vor der Oper vorfahren kann
Und noch je einen Ersatzwagen.
Ein vollklimatisierter Flugzeughangar mit Wasserbett, Bar und Musikanlage fehlt freilich auch noch
Aber dann steht man morgens da und weiß sich nicht zu entscheiden... ich hab das schon mit den Motorrädern durch.
Echt, wenn mir heute eine Frau sagt sie hätte vor lauter Klamotten nichts zum anziehen - sie erntet mein vollstes Verständnis.
05.11.2012 22:42 |
Drahkke
Wir haben zwar 2 Fahrzeuge, nutzen aber beide ganzjährig.
06.11.2012 10:02 |
Ascender
Für mich macht es momentan keinen Sinn.
Ich fahre mit meinem einzigen Wagen das ganze Jahr über. Es ist zwar ein Liebhaberfahrzeug, aber ich will damit auch irgendwie alles machen. Die Karre war bereits überall in Europa. In Spanien bei 46 Grad plus, und in Norwegen bei -41 Grad (Motor habe ich immer laufen lassen, auch wenn ich ihn für mehrere Stunden abgestellt habe). Ich komme damit überall hin - trotz Frontantriebs (wenn es arg schlimm wird, kommen eben Schneeketten zum Einsatz).
Dank guter Rostvorsorge und wirklich robuster Technik habe ich keine Angst ihn auf Schnee und Eis zu bewegen. Ich habe meißt nur Bedenken wegen der anderen Verkehrsteilnehmer. Ist manchmal schon echt gruselig wie manche fahren.
Allerdings: Wenn es wirklich viel schneit, trauen sich die meißten nicht auf die Straße - alles wird leerer und damit entspannter.
Für mich macht ein Winterauto nur dann sinn, wenn man einen Sportwagen oder einen Oldtimer im Sommer bewegt - also ein Schönwetterauto.
Ein Winterauto muss folgendermaßen aussehen:
- Es muss absolut häßlich sein
- Es darf kein Euro mehr in den Kahn gesteckt werden - jeder Euro ist einer zuviel.
- Rest-TÜV
- Antrieb eigentlich egal - Heckantrieb aber nur für die ganz harten (das Anfahren wird lustig)
- In Regionen wo es wirklich viel schneit (Alpen oder so) könnte man über einen Allrad nachdenken
- Schneeketten im Kofferraum (für eine Achse reicht meißt aus)
- Benziner (muss nicht vorglühen - außerdem friert der Treibstoff nicht so schnell ein [ich glaube Diesel gefriert bereits bei -20 Grad?])
- Über eine Standheizung kann man nachdenken (wobei die dann schon vorhanden sein sollte, sodass man keinen EURO mehr reinsteckt)
- Winterreifen rundum mit etwas mehr als 3mm Profil sollten schon sein
- Beleuchtungsanlage sollte bei Kauf funktionieren (jeder EUR ist einer zuviel)
- Sicherheitsausstattung egal - Airbags für Fahrer und Beifahrer sollten aber sein (ich fahre im Winter eh nicht schneller als 130 auf der Bahn, wenn es der Verkehr erlaubt).
- ABS sollte auch sein, da es auf Schnee, Eis und Nässe mit dem Bremsen schwierig werden könnte.
- ESP brauch ich nicht
- Eine gute Heizung / Frostschutzmittel / eine aufgeladene Starterbatterie
- Dicke Wolldecken im Kofferraum / Das notwendigste Werkzeug und Starterkabel mitnehmen
- Ersatzreifen (am besten ein vollwertiges, Notrad geht auch)
maximaler Anschaffungspreis ca. 1.500 EUR - wenn man Platz braucht.
Ansonsten tut es auch ein Kleinwagen für viel weniger.
Wenn man die Kohle hat, im Sommer bspw. einen Ferrari fährt, dann kann man sich natürlich einen SUV, oder einen Audi Quattro für den Winter/Alltag zulegen. Aber das spielt hier denke ich keine Rolle.
07.11.2012 00:42 |
Esprit ATP Tour
Ich kaufe doch kein modernes Fahrzeug mit ESP, X Airbags, Xenon u.s.w. um gerade in der dunkelen und gefährlichen Winterzeit mit einer tausend Euro Schüssel, womöglich ohne Sitzheizung, herumzufahren.
07.11.2012 09:12 |
Goify
Ist wohl genauso bei den Leuten, die im Sommer mit güldenen 20" Felgen fahren und im Winter braune 15" Rostschüsseln drauf haben. Verstehen kann man das nicht.
07.11.2012 16:34 |
Diabolomk
Mein Winterradsatz für mein Alljahresauto kostet so viel wie manches Winterauto .. da sollte ich gut gerüstet sein
12.11.2012 17:35 |
Hellhound1979
Der Mustang hat jetzt, nach 5 Jahre Alltagseinsatz ein Saisonkennzeichen bekommen. Ein Winterauto habe ich mir deswegen aber nicht angeschafft, sondern einen neuen Alltagswagen, ein 77er Chevy...
Ein Auto wurde zum fahren gebaut, das muß auch Winter abkönnen. Entsprechende Pflege, Wartung und Konservierung natürlich vorraus gesetzt.
05.12.2012 01:21 |
Pingback
Kommentiert auf: Vernetzte Massivhäuser – ein Zukunftstraum? | Michelle's Blog
15.01.2013 07:39 |
Vincent_Auer
Nein, weil das dasein als Winterauto so ziemlich das demütigendste ist, das man einem Youngtimer antuen kann. Irgendein billiges Ding kaufen, Stahlfelgen mit Billig-Radkappen dran, Reparaturen, wenn überhaupt, so sparsam wie möglich erledigen, und beim nächsten fälligen TÜV auf den Schrott damit. Ohne mich. Für mich ist jedes einzelne Auto zu Schade für soetwas. Im Moment noch wird mein Käfer im ganzen Jahr gefahren, natürlich mit Komplettkonservierung bevor der Schnee kommt
13.02.2013 18:07 |
wearesix
Wollte eigentlich auch immer ein Winterauto, aber Platz und Geld reichen leider nicht. Ich hasse es mein Golf im Winter zu fahren, vorallem wegen dem Salz. Naja, nächtes Jahr bekomme ich ein Polo III 6N von meiner Grossmutter, ich glaube das gibt einen guten Winter!