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25.02.2012 17:51    |    scion scion    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: , , , , ,


Liebe Leser,

heute möchte ich euch zwei Sportlimousinen der 90er Jahre vorstellen, bei denen einem der Begriff "Dampfhammer" eher in den Sinn kommt, als "Familienauto".

Dabei ist die Basis beider Fahrzeuge, eine kreuzbrave Mittelklasselimousine, nämlich der Opel Omega A 3.0 und der BMW E34 535i. Nach umfangreicher Überarbeitung in namhaften Sportwagenschmieden, sprich Lotus und Alpina, wurden daraus Powerlimousinen, die so manchem Supersportwagen davon fuhren.

 

1. Der Opel Lotus Omega

Motorart R 6

Hubraum 3638 ccm

Aufladung Garrett BiTurbo

PS - UMin 377 PS (277 kW) - 5200/Min

Nm - UMin 557 Nm - 4200/Min

Motorlage/Antrieb Frontmotor/Heck

Gänge/Schaltung 6/manuell

Gewicht 1798 kg

0 - 100 km/h 5,1 s

0 - 200 km/h 17,3 s

Vmax 283 km/h

Zitat:

Der Reihensechszylindermotor mit vier Ventilen pro Zylinder hat einen Hubraum von 3,6 Litern und erreicht durch die Biturboaufladung eine Leistung von 277 kW (377 PS)(C36GET). Das maximale Drehmoment beträgt 557 Nm. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Getriebe von ZF, das zuvor auch bereits in der Corvette C4

zum Einsatz kam. Der sechste Gang ist extrem lang übersetzt und somit als Spargang ausgelegt, was den Benzinverbrauch bei hohen Geschwindigkeiten durch die niedrigere Drehzahl senkt.

Das Fahrzeug wurde im Jahr 1991 vorgestellt und galt nach dem Alpina B10 Biturbo (291 km/h) als schnellste Serienlimousine der Welt. Der Alpina B10 Biturbo übertraf den Lotus Omega jedoch nur in der Höchstgeschwindigkeit. Sowohl bei den Beschleunigungs- als auch bei den Elastizitätswerten war der Lotus Omega das schnellere Fahrzeug. In Deutschland wurde der Lotus Omega vom Opel-Händlernetz vertrieben. Sein Neupreis betrug 125.000 DM.

Motor-Klassik über den Lotus Omega

 

2. Der Alpina B10 BiTurbo

 

Hubraum 3430 ccm

Aufladung Garrett BiTurbo

PS - UMin 360 PS (265 kW) - 6000/Min

Nm - UMin 520 Nm - 4000/Min

Motorlage/Antrieb Frontmotor/Heck

Gänge/Schaltung 6/manuell

Gewicht 1695 kg

0 - 100 km/h 5,6 s

0 - 200 km/h 19,7 s

Vmax 291 km/h

Zitat:

Der Einsatz von zwei parallel angeordneten Turboladern war eine Neuerung bei der Firma Alpina und sorgt für ein schnelleres und gleichmäßigeres Ansprechen des Motors und die Vermeidung des damals gefürchteten Turbolochs. Die Ladedruckregelung wird mittels Potentiometer im Cockpit vom Fahrer selbst gesteuert. Bei 0,8 bar Überdruck steht die Maximalleistung an, der Verstellbereich liegt zwischen 0,6 bis 0,8 bar Ladedruck- was ein Absolutdruck von 1,6 bzw. 1,8 bar bedeutet. Des Weiteren wurde ein Ladeluftkühler vor dem Wasserkühler angeflanscht. Eine 7- fach gelagerte Kurbelwelle gehörte ebenso zum Bearbeitungsumfang wie spezielle Mahle Gußkolben mit Quetschkante und Kolbenbodenkühlung.

Als leistungsstärkste Serienlimousine wurde der B10 Bi-Turbo bereits zwei Jahre später vom Lotus Omega übertroffen, dessen modernerer Motor mit vier Ventilen pro Zylinder und etwa 200 cm³ mehr Hubraum mit 277 kW (377 PS) 12 kW mehr leistete. Ebenfalls übertraf der Lotus Omega die Beschleunigungs- und Elastizitätswerte des B10 Biturbo. Die verbliebene Rolle als in der Höchstgeschwindigkeit schnellste Serienlimousine verlor der B10 Bi-Turbo 1996, als der Brabus E V12 auf Basis der Mercedes E-Klasse vorgestellt wurde, welcher eine elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h erreichte.

 

AutoBild spotscars zum Alpina B10 Biturbo

 

Fazit:

Zitat:

Während der B10 einen gelungenen Kompromiß zwischen sportlich-straffer und komfortabler Abstimmung offenbart, sucht der Lotus Omega auch hier die Nähe zum Rennstrecke. Schlechterer Abrollkomfort und höhere mechanische Geräusche vom Getriebe lassen den Fahrer schon im Geist die Sechspunktgurte strammziehen und das Helmvisier zuklappen. Auch wenn sich die Fahrleistungen nur marginal unterscheiden, animiert der Lotus stärker als der B10 dazu, die Power auszukosten. Lebt der Alpinist eher friedlich in dem Bewußtsein, Kraft im Überfluß mobilisieren zu können, nimmt der Lotus-Omega-Pilot den "Jäger-90"-Eindruck mit ins Cockpit und kämpft fortan mit einer ständigen Herausforderung.

Die Fahrwerke der beiden Konkurrenten sind dem hohen Leistungspotential gewachsen. Die gute Abstimmung erlaubt hohe Kurvengeschwindigkeiten. Doch für den Umgang mit derart PS-reichen Spezialitäten ist neben einem satten Bankkonto eine gehörige Portion Vernunft und Erfahrung erforderlich. Das gilt für den Edlen aus Buchloe ebenso wie für den Wilden aus Norfolk.

 

Zitat AutoBild vom 24.4.92

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen, wiki, autobild, motor-klassik, google-bildersuche, opel-szene uvm


12.02.2012 10:09    |    scion scion    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: , ,

Die anspruchsvolle Leserschaft, meines Blogs, war zum gestrigen Artikel POWER RANGERS - Sportwagen der 90er, der Meinung, Sportwagen mit 250-320 PS seien zwar nett, aber im Grunde doch nur Luftpumpen und ich solle doch mal richtige Autos vorstellen.

In einer nächtlichen Sondersitzung, der Redaktion von Scion's Blog, wurde nach langen und aufreibenden Diskussionen, eine Sonderausgabe beschlossen.

Hier ist sie... die Supersportwagen der 90er :

 

Aston Martin Virage 1989–2000

hat zwar die Rücklichter vom Scirocco aber der 5,3 Liter-V8 leistet bis zu 550 PS

 

 

 

 

 

 

 

Ferrari F355 1994–1999

V8-Mittelmotor mit 380 PS, kennt noch jemand das alte SEGA-Spiel "F355 Challenge"

 

BMW 8er 1989–1999

Bayern-Bolide mit V8 und V12-Motoren, als Alpina B12 mit 416 PS

 

Bugatti EB110 1992–1995

letzer Bugatti der Vor-VW-Ära, 3.5l V12 mit 4 Turbos und bis zu 610 PS

 

Dodge Viper 1992–2002

Bigger is better, 8.0l V10 von 394-467 PS

 

Ferrari F50 1996–1997

zum 50jährigen Firmenjubiläum, V12 520 PS

 

Isdera Commendatore 112i seit 1993

6,0-6,9 l V12 mit 394-620 PS, deutscher Supersportwagen, relativ unbekannt

 

Jaguar XJ220 1992–1994

3.5l-V6 Turbo Mittelmotor 542-680 PS, der von F.Briatore stand mal bei mobile.de drin

 

Lamborghini Diablo 1990–2001

Lambo's Supersportler der 90er mit bis zu 590 PS

 

Lotus Esprit V8 1996-2003

letzte Ausbaustufe des Esprit mit 354 PS

 

Maserati Shamal 1989–1996

Marcello Gandini's Design und Bi-Turbo V8 mit 326 PS

 

McLaren F1 1993–1997

der "Über"sportwagen, BMW V12 mit 680 PS, 391 km/h

 

Mercedes-Benz CLK GTR 1997–1999

Rennwagen mit Straßenzulassung, 7,3-l-V12-AMG-Motor bis zu 720 PS

 

 

Videos:

http://www.youtube.com/watch?...

 

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http://www.youtube.com/watch?...

 

http://www.youtube.com/watch?...

 

 

 

 

auch zum Thema:Callaway SLEDGEHAMMER - oder die Über-Corvette

 

 

 

 

 

 

quellen: saabkyle04, wiki, google-bildersuche, netcarshow


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Hi, ich bin Kay, Jahrgang 1967 beruflich mit einem 40 Tonner unterwegs, privat fahre ich VW Bora.

Mich interessieren die Automobile von Mercedes, sämtlicher Baureihen; US-Cars ... aber auch viele Modelle, anderer Marken.

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