MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

01.05.2013 15:07    |    Rockport1911 Rockport1911    |    Kommentare (37)    |   Stichworte: , ,

Grüßt euch,

 

heute gibts hier mal wieder einen Neuzugang zu bestaunen.

(Scheut euch nicht die Bilder großzuklicken)

 

Der "alte" silberne Golf hielt sich die letzten neun Monate eigentlich ganz gut. Der Motor und das teure Soundsystem konnten zwar bis zuletzt nicht überzeugen aber sonst gabs keine Ausfälle. Allerdings hörte sich der Turbolader am letzen Tag schrecklich an (vermutlich Lagerschaden) , aber darum soll sich ein Anderer kümmern.

 

 

Der Nachfolger ist ein neuer Golf VII Comfortline 1.6 TDI BMT 105 PS 5-Gang.

 

 

Das "Deep-Black-Perleffekt" verschluckt zwar viele Details und Konturen aber mir gefällt die neue Außenansicht sehr, auch wenn Ich anfangs befürchtete mir würde die niedrige Front nicht zusagen.

 

 

Die optinalen Xenon-Scheinwerfer sowie die Nebelscheinwerfer werten die Front extrem auf. Anders als bei der letzten Generation sind Nebelscheinwerfer erst ab Highline Serie.

 

 

 

Auch die eckigen Rückleuchten könen sich sehen lassen. Aus diesem Blickwinkel sind jedoch die massiven "Ränder" um die Radkästen zu sehen, die werden seit Jahren größer.

 

 

 

Ein weiteres äußeres Merkmal der siebten Generation ist der speziell geformte Tankdeckel.

 

 

Schon den neuen VW-Schlüssel gesehen? Fühlt sich irgendwie billiger an als der Alte.....

 

Nun aber rein in die gute Stube:

 

 

Dieser Golf kommt in der Comfortline-Austattung, innen alls schwarz auf schwarz.

 

 

An der Türverkleidung sind die Schalter der Fensterheber auf die ebene Fläche hinter den Türgriffen gewandert. Die schräge Anordnung im Sechser war besser.

Die Aluoptik der Dekorleisten machen im gesamten Cockpit einen hochwertigen Eindruck und sollten wesentlich beständiger sein als die Klavierlackoptik der Highline-Austattung.

 

Leider schlecht auf den Bildern zu erkennen: Der optionale 14-Wege ergoActive-Sitz ist zwar super bequem, hat aber an der vorderen linken Ecke einen Hebel auf den man beim Einsteigen öfters unbeabsichtigt tritt. Die Massagefunktion ist auch nett.

 

 

Das Cockpit kann sich echt sehen lassen, besonders die leicht zum Fahrer geneigte Mittelkonsole fällt auf. Auch die geschwungene Klappe als Übergang zur Schaltkulisse sieht sehr fließend aus.

 

 

Einziger Kritikpunkt ist das Mutifunktions-Lederlenkrad, zum Einen wäre da der Klavierlack der sehr Kratzempfindlich ist. Der findet sich bei dieser Innenausstattung nirgendwo anders im Auto.

Zum Anderen wäre das diese Schalterflut, die entstanden ist weil die Schalter auf den Enden der Blinker- und Wischerhebel auch aufs Lenkrad gewandert sind. Das sind über 20 Stück !

 

 

 

Hier ist das Radio "Composition Media" verbaut, dessen Bedienung gewohnt gut ist. Die extra Tasten unter dem Display sind entfallen, somit muss man jetzt öfter den Touchscreen berühren.

Der Screen hellt sich automatisch auf wenn man mit der Hand in die Nähe kommt, sehr nett.

Der Sound ist gut, zwar kommen die Bässe etwas zu kurz aber es klingt sehr klar. Nichts rappelt.

 

 

Der AUX-und USB-Anschluss befindet sich im Ablagefach unter dem Klimabedienteil. Schön das VW diese Anschlüsse direkt herausgeführt hat und man nicht noch extra Adapterkabel kaufen muss wie früher.

 

 

Die Rückfahrkamera sendet zwar nicht das beste Bild, ist aber sehr hilfreich. Irgendwie könnte der Bildschirm größer sein....

 

 

Ab in die Zweite Reihe.

Im Gegensatz zur harten Rücksitzbank im 6er ist das hier fast schon ein Sofa, da fährt man gerne hinten mit.

 

 

Die Becherhalter sind in die Mittelarmlehne gewandert, mal schauen ob die Falten im Sitz noch verschwinden.

 

 

 

Ein großer Kritikpunkt am Design ist das kleine Fenster der A-Säule. Keine Ahnung wer sich das ausgedacht hat und welcher Controller das durchgewunken hat. Für bessere Sicht sorgt diese Schießscharte jedenfalls nicht, auserdem sorgt das für einen seltsam geformten Türrahmen.

 

 

Blick in den Kofferraum, sofort fällt der hohe Ladeboden auf.

 

 

Clevere Unterbringung des Warndreiecks.

 

 

 

Dieser Golf kommt mit einem echten Reserverad, kostet zwar extra aber wir wissen ja das der Reifengummi im Ernstfall nie funktioniert.

 

 

Nun zum Motor, hier ist 1,6er TDI verbaut den Ich auch schon in diversen anderen Autos fahren durfte. Im silbernen 6er Golf fiel mir das große Turboloch immer negativ auf, erst ab 1700 Umdrehungen und dann auch nur bei Vollgas gings akzeptabel vorwärts.

Wer sich erinnern kann weiß das Ich in dem alten Motorraum den stets präsenten Rotstift bemängelt habe.

 

Beim Neuen siehts hier viel besser aus.

 

 

Hübsche Motorabdeckung, reißen wir das Teil mal runter :).

 

 

 

Am Grundmotor scheint sich optisch nicht viel geändert haben. Am deutlichsten werden die Änderungen am Turbo und dem neuen integrierten Ladeluftkühler. Hier sorgt ein extra Wasserkreislauf und ein recht teurer Kühler direkt im Ansaugrohr für die Kühlung.

 

Nein ernsthaft das Teil macht viel mehr her als die billigen Plastikkühler der einfachen TSI´s.

 

 

 

Der Ausgleichsbehälter ist recht flach, der Dieselfilter umso größer. VW hat den Einsatz der Gummiknubbel stark eingeschränkt, im alten Golf waren die überall im Motorraum.

Trotzdem befindet sich an der Klimaleitung ein scheinbar nutzloser Plastikring.

 

 

Diese "Konstruktion" wurde 1zu1 aus dem 6er übernommen. Die Knubbelsammlung die eine Druckleitung zum Ansaugbereich hält, war wohl jemandem stark ans Herz gewachsen :).

 

 

 

Hübsch verkleideter Wischwasserschlauch.

 

 

So jetzt aber los, am Zündschloss fällt auf das die Startposition nur kurz angeklickt werden muss. Der Anlasser wird automatisch solange betätigt bis das Maschinchen läuft.

 

 

Die größten zwei Veränderungen zum alten Modell bestehen darin das die elektrische Handbremse und das Start-Stop-System serienmäßig sind.

 

Die elektrische Handbremse und Auto-Hold Funktion brauchen etwas Gewöhnung. Mir als Altwagenfahrer fehlt hier die Rückmeldung, es dauert meist zu lange bis die Bremse angezogen ist und man kann nur an einer kleinen LED (und im Tacho) erkennen ob sie aktiv ist.

 

Das Start-Stopp-System funktiniert tatsächlich ganz gut. Trotzdem werde Ich es in Zukunft ausschalten, der Verschleiß ist mir einfach zu hoch, auch wenns nur ein Leasingauto ist. Beim Anlassen geht immer ein Ruck durchs Auto.

 

 

Das 5-Gang Getriebe schaltet sich etwas hakelig, erfahrungsgemäß legt sich das ber nach ein paar tausend Kilometern noch.

Bei 100 dreht der Motor etwa 1800U/min.

 

Wo wir schon beim Motor sind: Das Turboloch ist immer noch sehr präsent, immerhin ist es nicht mehr so groß und penetrant. Auch setzt der Druck etwas dezenter ein, nicht mehr so brachial wie im alten Modell.

 

 

Hier sieht man das Start-Stopp-System in Aktion. Die Öltemperatur ist recht hoch da Ich gerade von einer Bundesstraße komme.

 

Ansonsten ist und bleibt es ein Golf vor allem im Bereich Fahrwerk, die billige Hinterachse merkt man im langsamen Betrieb gar nicht.

 

 

 

So Ich hoffe ihr könnt euch ein gutes Bild vom neuen Golf machen. Ich bin recht zufrieden mit der neusten Generation vor allem was die Qualitätsanmutung angeht. Oben ist zwar viel negative Kritik geschrieben aber so bin Ich nunmal.

 

Was kostet der Spaß?

 

 

So wie er oben zu sehen ist sinds knapp 30.000 Euro Listenpreis. Bei der Ausstattung und dem Motor ist das durchaus gerechtfertigt, ein 2.0 TDI hätte etwa 2600 Euro mehr gekostet.

 

 

 

Also dann bis später,

 

Markus


13.02.2013 21:07    |    Rockport1911 Rockport1911    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: , ,

Hallo miteinander,

 

ich wollte nur mal kurz von mir hören lassen.

 

Am Polo hat sich nicht allzu viel verändert, der Kleine fährt eben. Die Plastikfrontlippe ist inzwischen wieder angebaut. Es ist zwar immer noch knackig kalt draußen, aber Schnee fällt kaum noch.

 

Vor zwei Wochen bemerkte Ich das der Motor bei einer bestimmten Gaspedalstellung bockte und teilweise extrem ruckelte. Der Fehler war nicht wirklich reproduzierbar, aber Ich vermutete einen leichten Defekt der Drosselklappe. Also schnell in der Bucht ein passendes Teil erstanden.

Als das gute Stück Tage später bei mir ankam bemerkte Ich erst im zweiten Blick das die neue Drosselklappe deutlich größer war als die Alte. Der Beipackzettel verriet mir das die eigentlich bei einem Golf IV 2.0 8V verbaut war.

Nach ein paar Stunden Umbau- und Anpassungsarbeiten passte das Teil aber sehr gut auf den Ansaugkrümmer meines 1.4er Motors.

Nach dem Anlernen läuft der Wagen wieder wie neu.

 

 

Zur Zeit habe Ich eher wenig Zeit für irgendwelche Hobbys oder Nebentätigkeiten.

Ich bin seit November auf Jobsuche. Mein bisheriger Arbeitgeber, bei dem Ich auch meine Ausbildung absolviert habe, meint meinen befristeten Arbeitsvertrag nicht verlängern zu müssen. Leider ist bis jetzt keine Lösung in Sicht, mein Vertrag geht noch bis nächste Woche.

Was hat das mit meinem Auto zu tun? Naja, wenn die neue Arbeitsstelle in meiner Region platziert ist werde Ich den Polo weiterfahren. Wenn jedoch in eine andere Region gependelt oder sogar umgezogen werden muss, siehts für den Kleinen eher schlecht aus.

Keine Angst, verkauft wird der auf keinen Fall aber für die Langstrecke müsste dann was anderes her.

 

Ich hab mir mal die Freiheit genommen und mal ein kleines Video gemacht. Die Bildqualität ist zwar nicht berauschend aber es gibt gleich dreifachen Katzenbonus :).

 

http://www.youtube.com/watch?v=K2heeCFP_Dk&feature=youtu.be

 

 

Also dann bis später,

 

Markus


22.11.2012 19:35    |    Rockport1911 Rockport1911    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: , ,

Hallo zusammen,

 

ich wollte bloß mal schnell ein Update liefern, damits hier nicht so leer wird.

 

Viel ist nicht passiert. Vor zwei Monaten wurde Ich in einer, jetzt weiß Ichs auch, verkehrsberuhigten Zone mit 36 km/H geblitzt.

Macht 130 Euro und 3 (!) Punkte. Und dabei habe Ich noch nichtmal Gas gegeben, sondern bin einen kleinen Abhang heruntergerollt, weit und breit waren keine Menschen oder gar Kinder zu sehen.

Seitdem auch Kommunen blitzen dürfen stellt meine Heimatstadt systematisch an Orten auf die nur der Abzocke aber natürlich nicht der Verkehrssicherheit dienen. Naja man soll ja auch mal an seine Heimatstadt spenden ....

 

Dann kam eines Samstags ein recht heftiger Wintereinbrauch mit nassem, schweren Schnee und viel Wind.

 

 

Und natürlich standen alle Autos noch auf Sommerreifen.

Durch einen gerade erst gekauften Werkstattwagenheber wurde die Prozedur auch nicht wirklich einfacher.

Am nächsten Tag sah das Ganze schon friedlicher aus.

 

 

Beim Wechseln der Reifen von Omas Fox fiel mir der rechte hintere Radlauf auf. Nicht das es mich wundern würde eine neue Beschädigung zu erkennen. Aber diesmal gehts an mehreren Stellen bis aufs Metall durch und beginnt schon zu rosten. Erst wollte Ich zur notdürftigen Reperatur ansetzten, doch Ich habs dann gelassen. Der Wagen ist es nicht wert noch großartig Arbeit in ihn hinein zu stecken. Auch wurde die TÜV-Vorführung nur unter zudrücken aller Hühneraugen bestanden.

(Bitte vergrößern)

 

 

Nun zu meinem grauen Gefährt.

 

 

Wer in meinem Blog etwas zurückspult wird sehen das Ich genau vor einem Jahr darüber berichtete die 110.000km geknackt zu haben. Heute zeigt der Tacho 115.800km an.

 

Technisch ist soweit alle in Ordnung. Nur die vorderen Bremsscheiben zeigen immer mehr das sie wohl verzogen sind. Das muss vor dem nächsten TÜV-Termin noch gemacht werden. Das Pulsieren im Pedal wird der Ingenieur bestimmt bemerken und Beläge und Scheiben sind wahrscheinlich auch erst die Zweiten.

 

 

Am Lack hab Ich seit dem Lackieren nichts mehr gemacht, die neue Poliermaschine steht noch immer im Regal.

Aber selbst Die könnte eine kleine Pfuscherei nicht entfernen die Ich an Fahrertür und Schweller hinterlassen hab. Ich weiß auch nicht warum da vergessen wurde diese Unebenheiten auszufüllen. Naja da sieht man die Handarbeit :).

 

 

Andere matte Stellen kann man sicher noch etwas überarbeiten, das wird aber wenn überhaupt erst im nächsten Sommer.

 

 

Sonst wurden nur ein paar Klappergeräusche beseitigt (ich hasse Klappergeräusche), gefahren und gewaschen. Für den Winter wurde wieder der Frontspoiler abgenommen was wieder zu einem etwas seltsam hohen Auftritt führen. Die Traktor-Winterreifen tun ihr übriges.

Am Soundsystem wurde nichts weiter gemacht, das läuft immer noch Spitze.

 

 

 

So das wars erstmal, bis demnächst euer,

 

Markus


13.09.2012 20:37    |    Rockport1911 Rockport1911    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: , ,

Hallo zusammen,

 

ich fahre jetzt schon 3 Jahre mit meinem treuen JVC-Radio in der Gegend herum. An dem Teil gabs eigentlich nichts auszusetzen bis meine Musiksammlung immer größer wurde. Da das Radio jedes Musikstück mit einer Nummer versieht und den Titel erst später anzeigt musste Ich mir also bei über 500 Titeln die jeweiligen Nummern merken. Das wäre noch gar nicht so schlimm wenn sich diese Nummern nicht jedes mal ändern würden wenn man ein neues Musikstück auf den Stick lädt :(.

 

Neue Systeme zeigen wie´s besser geht.

 

 

Klar ein Doppel-Din-Touchscreen-Radio bekomm Ich nicht in den Polo. Aber es wäre doch schon ein enormer Gewinn wenn man ein großes Display, schnelles Scrollen und bessere Klangeinstellungen hätte.

 

Nach langer Suche wurde Ich auf das VME 8013 von Audiovox aufmerksam. Ist zwar schon gut drei Jahre alt, kann aber alles was Ich will. Und das Alter sorgt dafür das Design und Technik stimmen. Mir war ein großer Drehknopf zur Lautstärkeregelung wichtig. Einen Touchscreen wollte Ich nicht, das wäre dann immer das dreckigste Teil im Innenraum.

 

Also in der Bucht günstig ein VME 8013 geschossen und das fast neuwertige Gerät kam ein paar Tage später.

 

 

Also schnell ausgepackt und eingebaut.

 

 

Von der technischen Seite ist´s genau was Ich mir vorgestellt hab: Super Klang, großes Display, einfache Bedienung. Allerdings ragte das Gerät fast 2 cm aus dem DIN-Schacht heraus, das hab Ich auch bei anderen Einbauten gesehen, scheint also "gewollt" zu sein. Für mich natürlich nicht tragbar.

Eine Lösung musste her.

 

 

Zwischendurch wurde das alte JVC-Radio günstig abgegeben und verrichtet jetzt in einer alten C-Klasse seinen Dienst.

 

Danach wurde die Mittelkonsole demontiert, was bei mir höchstens 10min dauert, und der Einbauschacht etwa 2cm nach hinten versetzt. Hier habe Ich ein kleines Holzgerüst gebastelt und dann mit etwas Harz stabilisiert, hält bombenfest.

 

 

Da man beim Ausbau immer Kratzer reinmacht wurde auch gleich nochmal in RAL 9005 matt lackiert.

 

 

Hier sieht man den enorm großen Kabelbaum, bis zum serienmäßigen Radiostecker ist er allein 35cm lang :). Damit das neue Radio jetzt soweit hereinzuschieben geht mussten etliche Platikteile und andere nutzlose Bruchstücke am dahinterliegenden Klimakasten weiches.

 

 

Das kann sich doch sehen lassen. Auf dem Bild siehts schiefer aus als es ist, wie gesagt der Schacht ist sehr fest einlaminiert. Ich lasse lieber diesen kleinen Schönheitsmakel als bei einer Korrektur die Blende zu versauen, die gibts nicht mehr so einfach.

 

Damit wäre dieser Blog eigentlich zu Ende, Aber....

 

Durch die neuen Einstellmöglichkeiten bekam der neue Subwoofer erst richtig feuer und klingt kräftiger und besser als je zuvor. Schon bald war das Frontsystem dem jedoch nicht gewachsen, die Hochtöner machten wiedermal Probleme. Klar die billigen Kalotten in den Pioneer-Lautsprechern taugen nix. Hier kam wieder ein Eigenbau mit Schrottplatzteilen zum Einsatz.

 

Der linke Lautsprecher wurde mit einem Hochtöner von einem Audi versehen, der Rechte mit einem aus einem BMW. Es wurde schon gewettet welcher zuerst aufgibt :).

 

 

 

Das Experiment beendete Ich jedoch frühzeitig als Ich einen dieser Lautsprecher fallen ließ, was mir gleich die Gelegenheit gab einen komplett neuen Satz zu bestellen.

 

 

Ein Satz neuer ESX QX-52 Coax-Lautsprecher wurde bestellt und eingebaut.

 

 

 

Steinigt mich bitte nicht weil die Lautsprecher so bescheiden eingebaut sind, ein richtiges Gehäuse lässt sich hier im Armaturenbrett nicht realisieren. Ich hab die rundum mir Schaumstoff eingebettet um die "Nebenluft" wenigstens etwas zu begrenzen. Der Sound ist allemal besser als vorher.

 

 

Ich hab nach über 3 Jahren endlich mal neuwertige Lautsprechergitter aufm Schrott gefunden. Da Ich das seltene Platikarmaturenbrett habe und die Haltenasen gerne brechen ist´s schwer Gute zu finden.

 

 

 

Sonst ist in der Zwischenzeit nicht viel passiert, Ich wollte eigentlich den Lack noch richtig polieren, immerhin habe Ich mir eine gute Poliermaschine zugelegt.

Leider meinte meine Oma das sie mich etwas zurückwerfen müsste.

 

 

Keine Ahnung wie sie das geschafft hat, da parkt man einmal anders und schon schrammt der Fox vorbei. Zum Glück ist sie nur mit der seitlichen Schutzleiste an meine Stoßstange geschrammt. Trotzdem ist der Lack bis aufs Plastik durch :(.

 

Ich glaub Ich polier nur einfach drüber, die Schramme bleibt wohl bis nächsten Sommer.

 

So zum Schluss noch ein Katzenbild.

 

 

Bis zum nächsten Blog,

 

Markus


25.08.2012 16:31    |    Rockport1911 Rockport1911    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: , ,

Hallo miteinander,

 

heute gibts mal was Anderes zu bestaunen, genauer gesagt einen Golf :).

 

Wie kommts? Nunja der Polo , den mein Vater als Dienstwagen nutzte, hat ausgedient. Er pendelt künftig in unserem schwarzen Golf VI 2.0 TDi Team zwischen Sachsen und Niedersachsen.

 

Da Mutti aber sonst ohne Auto dasteht sponsert uns der im Norden ansässige Autobauer einen neuen Einkaufswagen, einen Golf VI 1.6 TDI Match.

 

Hier mal ein schneller Rundgang um den Neuzugang.

 

 

Viele Details sind auffällig gleich wie im vorherigen Polo, unter anderem die Lackfarbe, auch Reflexsilber genannt. In den ersten Tagen wollte man sich noch nicht so recht mit der "Rentnerfarbe" anfreunden aber inzwischen meine Ich das die dem Golf ganz gut steht.

 

 

 

Blick in den Innenraum. Die Sitze, die so nur im Sondermodell "Match" zu haben sind, bringen etwas Farbe ins Innere des Golfs.

 

 

Der Tacho ist typisch Golf. Was mir an der 6. Generation immernoch missfällt ist die fehlende Abdeckung des LCD Displays.

 

 

Dieser Golf hat das RNS 310 verbaut, die Bedienung könnte nicht einfacher sein. Die Navifunktion ist ein nettes Gimmick das aber im Alltag kaum genutzt werden wird.

 

 

Das Dynaudio-System hinterlässt nach dem Pröbehören einen eher zwiespältigen Eindruck. Die Soundqualität ist durchaus gut, aber wenn man das Sytem etwas fordert beginnen die Hochtöner zu knacken und die Bässe scheppern doch sehr stark in den Türverkleidungen.

Andere VW-Werksanlagen konnten hier gefühlt deutlich mehr.

 

 

Blick auf die Leseleuchten und die Sensoren der Innenraumüberwachung.

 

 

Vorn sind Xenon-Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht verbaut.

 

 

Das Match-Sondermodell bekommt Außen neben vielen schwarz gehaltenen Teilen auch andere

Front- und Heckstoßstangen sowie Seitenschweller und Felgen verpasst. Die stehen dem Auto gut und lassen es etwas tiefer erscheinen.

 

 

Am hinteren Dachende befindet sich noch ein aufgesetzter größerer Spoiler. Die Dachantenne ist schwarz gehalten.

 

 

Nach dem Öffnen der Motorhaube fällt sofort auf das unter dieser der Klarlack fehlt. Bei anderen

Golf VI ist bis tief in den Motorraum hinein Klarlack zu finden.

 

 

Den 1.6 TDI habe Ich im Rundgang des Polos schon einmal genauer beschrieben. Bis auf ein geändertes Hitzeschild am Turbo bleibt hier alles beim Alten.

 

 

Hier sieht man etwas was mir schon seit längerer Zeit in Motorräumen diverser VW-Modelle missfällt.

Damit die Leitung zum Luftmengenmesser nicht herumflattert wurde sie einfach mit Schaumstoff und zwei Gummiknubbeln umwickelt und zwischen Batterie und Ansaugrohr gelegt.

Solche "billigen" Lösungen sind im gesamten Motorraum zu finden.

Sowas hätte es zu Golf IV/V -Zeiten nicht geben!

 

 

Wie ihr am Kilometerstand sehen könnt hatte Ich bis jetzt nur wenig Zeit den Neuen zu fahren.

Ein paar Sachen sind mir im Fahrbetrieb aber trotzdem schon aufgefallen:

(bedenkt bitte das Ich Altwagenfahrer bin und die mir manchmal die alten Pumpe-Düse-TDI zurückwünsche)

 

- der 1.6er TDi klingt nach nichts, absolut nichts

- das Gaspedal muss mit viel Kraft getreten werden, extrem nervig auf längeren Strecken

- die Fahrleistungen sind für die Stadt durchaus ausreichend, jedoch nervt das große Turboloch, erst ab 1800U/min gehts voran

- Auf der Autobahn merkt man schnell das zusätzliche Gewicht. Im Polo ist der Motor wesentlich agiler

 

Ansonsten gibts nicht viel zu meckern. Der Wagen fährt sich entspannt, sehr leise und bequem. Zum Spritverbrauch kann Ich noch nichts sagen.

 

Hier noch zwei Detailbilder:

 

 

Wer seine Kinder schon immer mal im Kofferraum verankern wollte... :)

 

 

Blick auf den gut ausgefüllten "Bestellzettel" im Kofferraum.

 

Dieser Golf bleibt jetzt voraussichtlich neun Monate bei uns. Dann kommt eventuell schon die nächste Generation.

 

Bis dann,

 

Markus


12.08.2012 16:51    |    Rockport1911 Rockport1911    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: , ,

Hallo miteinander,

 

mein Subwoofer im Kofferraum braucht einen Nachfolger. Nachdem sich das letzte Konstrukt als sehr erfolgreich erwiesen hat, musste was Neues her.

Zum Einen löste sich das Innenleben der "Box" ( das Klebeband kam sogar duch den Port nach draußen geflogen), zum Anderen ließ das Ground Zero Chassis plötzlich stark nach. Die Aufhängung wurde plötzlich sehr weich und er übersteuerte ständig.

 

Es war also Zeit für was Neues und diesmal wollte Ich die Box gleich aus GFK basteln. Also wurde erstmal Spielzeug bestellt:).

 

Tang Band W8-740

 

Polyesterharz und Glasfasermatten

 

Los gings indem ein Plastiksack an die Innenseite geklebt wurde und ein paar dünne Brettchen angebracht. Die sollen verhindern das die Matten sich zu sehr in dieganzen Ritzen und Spalten drücken. Die Box soll so geformt sein das man sie nur nach oben herausnehmen kann.

 

Also gings los. Das Harz angerührt und dann Matte für Matte reingelegt. Das lief soweit ganz gut, am Ende musste Ich die Matten an der Decke mit ein paar Holzstücken festhalten.

 

 

 

Nach dem ersten Durchgang waren noch große Löcher in der Form. Rechts (also unten) habe Ich eine Schraube mit einlaminiert. Der Schraubenkopf passt in ein Loch im Boden des Kofferraums. Somit sitzt die Box dann bombensicher.

 

 

Nach zwei weiteren Durchgängen war jedoch alles dicht und die Frontplatte konnte zugesägt werden.

 

 

Dann hab Ich schon mal die Einschlagmuttern für den Woofer und das Bassreflexrohr eingesetzt. Das was dort am Ende herausschaut ist etwas Teppich der Strömungsgeräusche verhindern soll.

 

 

Die Frontplatte wurde mit Silikon und etwas Harz abgedichted.

 

 

Danach fehlte nur noch die Anschlussleitung und etwas Teppich. Ich hab mich diesmal dafür entschieden die Kanten nach Innen umzulegen, anstatt wie beim letten Aufbau den Teppich einfach abzuschneiden und die beiden Teile aneinander zu legen. Der Teppich stammt vom Verwerter um die Originaloptik nicht zu stören.

 

Das Endprodukt:

 

 

Nach einem kurzem Probelauf wurde der zweite Subwoofer im Fußraum (letzter Blog) gleich wieder ausgebaut. Der Neue im Kofferraum stellt den einfach in den Schatten.

Ich bin wirklich begeistert wie der abgeht, sowas hatte Ich bisher nicht.

Ist schon genial wie der Woofer abgeht. Nebengeräusche sind auch bei hoher Lautstärke nicht zu hören.

Mit dem erst kürzlich neu eingezogenen Radio lässt sich das Ganze auch noch schön abstimmen.

 

Ich denke mal das dieser Woofer wesentlich länger im Auto bleiben wird als alle seine Vorgänger.

 

Bis später,

 

Markus


20.07.2012 22:45    |    Rockport1911 Rockport1911    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: , ,

Hallo miteinander,

 

eigentlich bin Ich mit meinem jetzigen Aufbau des Soundsystems ganz zufrieden. Die 13er von Pioneer sorgen für ordentlich Sound von vorn, der Subwoofer für schönen Bass von hinten.

Was mich aber stört ist der dürftige Tiefton vorn.

 

Ein Umbau auf Türtaschen mit Lautsprecheraufnahmen, in die Ich zwei 16er hätte einsetzen können, schied aus. Günstig waren die nicht aufzutreiben, außerdem hätte Ich die Türen aufwendig dämmen müssen. Das Resonanzklappern hätte Ich bestimmt nie ganz weg bekommen.

 

Da der Ground-Zero Subwoofer in letzter Zeit etwas nachgelassen hatte entschied Ich mich dafür diesen irgendwo vorn einzubauen.

 

Ein Einbau im Fußraum erschien mir ideal, auch wenn Ich wiedereinmal mit dem Polo-typischen Platzproblemen zu kämpfen hatte. Vielleicht hätte Ich mich gleich dafür entscheiden sollen das Volumen des Handschuhfaches mitzubenutzen, aber dazu später mehr.

 

Es dauerte lange bis Ich mir eine Kiste zurechtgeschnippelt hatte, die unters Handschuhfach passt, nicht zu groß wird aber trotzdem den Woofer aufnehmen kann.

Das Holz ist an manchen Stellen etwas dünner, an einer Seite sogar gebogen. Hier hab Ich innen und außen mit Epoxy-Harz nachgeholfen. Das Gehäuse ist sehr stabil.

Innen wurde zur leichten Dämmung etwas Noppenschaum eingeklebt.

 

Noch schnell etwas mit schwarzem Teppich umwickelt:

 

(Ich bitte die schlechte Bildqualität zu entschuldigen)

 

 

 

Danach gings ins Auto. Durch die Form wird das Gehäuse schon sehr gut in Position gehalten, drei Spanner die Ich aus Rohrschellen gebastelt habe halten den Subwoofer richtig gut fest. Da bewegt sich nichts.

 

 

Das Endprodukt:

 

 

 

 

 

Zum Sound: Ich bin positiv überrascht. Obwohl das Gehäuse eigentlich viel zu klein ist wird ein kräftiger und trockener Bass ereugt. Wesentlich direkter und näher als beim Sub aus dem Kofferraum.

 

Die Endstufe hab Ich so eingestellt das der Tieftöner schön mit dem Frontsystem harmoniert. Bei zuviel Leistung wirds schnell dröhnig.

Aber so bin Ich erstmal zufrieden, Ich würde mir aber wünschen mehr Einstellungsmöglichkeiten am Radio oder der Endstufe zu haben zu haben. Dann könnte man die tiefen Dröhnfrequenzen ganz von diesem Tieftöner absschneiden.

 

Zum Platz: Ich fahre schon ein paar Tage mit dem neuen Gehäuse herum, niemand meiner Mitfahrer hat irgendwelche Platzprobleme verspürt. Allerdings war der Beifahrersitz immer fast ganz hinten, auf der Rückbank fährt ja nie jemand mit.

Eventuell ist ein Gitter vor dem Woofer noch eine gute Idee.

 

Zur Sicherheit: Es gab Bedenken, vor allem von der älteren Fraktion, das bei einem Unfall erhöhte Verletzungsgefahr besteht. Ich kann das Verstehen, sehe das aber nicht so dramatisch. Der Fußraum verringert sich unten um etwa 10 cm.

Vielleicht sollte Ich doch nochmal ein Gehäuse bauen das den Platz direkt hinter dem Handschuhfach nutzt. Dadurch würde der Woofer noch weiter nach oben rutschen.

Das Handschuhfach ist sowieso fast leer.

 

 

Erstmal bleibt der Aufbau aber so. Dies ist schon das vierte Gehäuse in dem der Ground-Zero eingebaut ist. Das erste Gehäuse habe Ich heute demontiert. Das waren noch Zeiten...

 

 

Also der Tiefton steht jetzt erstmal. Mal schauen wie lange es dauert bis im Kofferraum wieder ein gescheiter Subwoofer einzieht, Ich mach jetzt erstmal Urlaub :).

 

Bis dann,

 

Markus


18.07.2012 22:53    |    Rockport1911 Rockport1911    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: , ,

Hallo zusammen,

 

einen Teil meiner Urlaubszeit verbringe Ich zur Zeit damit den Polo wiedermal aufzuhübschen.

Nicht außen, das Kapitel "Lack" ist erstmal abgeschlossen, sondern Innen. Teppich und Sitze reinigen, unschöne Teile erneuern/reparieren, und das Soundsystem nochmal bearbeiten. Zur Zeit ist der komplette Innenraum mal wieder zerlegt.

 

 

Unter der Umgehungsstraße

Das erste Bild das ihr seht, auf dem der Kleine mehr als 1km von Zuhause entfernt ist.

 

Heute wars seit Tagen das erste Mal wieder trocken draußen, also gings zum Lieblingsverwerter nach Chemnitz. Ist zwar 60km entfernt aber für die Teile und vor allem die Preise fährt man da gerne hin.

Zufällig war meine Digicam heute mit dabei.

 

Genug geschrieben, ihr schaut doch eh nur die Bilder an:

 

 

Jupp der Farbcode passt: C7V

Ist aber das Vor-Faceliftmodell und leider hat sich der Rost schon ziemlich ausgebreitet. Viele Teile sind hier auch nicht mehr zu holen.

 

Beifahrerseite eines Deawoo

 

 

Ob der wieder läuft? Bis oben hin aufgefüllt...

 

 

Passat in hübschem Grauton

 

 

Blick durch die Reihe. Hier stehen alle Marken gemischt durcheinander. Wie ihr auch sehen könnt stehen hier alles Autos einzeln und weit auseinander.

 

 

Hier hat sich jemand sein Einschweißblech gleich herausgeschnitten.

 

 

Polo mit hübscher Spachtelarbeit

 

 

Reserveradmulde eines Audi A3. Hier war mal ein hübscher Subwoofer verbaut, jetzt ists ein hübscher Pool. Allerdings ist nirgendwo Rost zu sehen.

 

 

"Bitte Volltanken" steht auf dem Zettel dieses Polo Variant. Für einen ehemaligen Dienstwagen sah der eigentlich noch gut aus.

 

 

Umgehungsstraße

 

 

Letztendlich habe Ich tausende Kleinteile mitgenommen, alles was man halt so braucht oder irgendwann mal brauchen könnte :).

 

Bis demnächst,

 

Markus


24.06.2012 18:51    |    Rockport1911 Rockport1911    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: , ,

Hallo zusammen,

 

nach dem letzten Lackierexperiment war Ich mit der bisherigen Arbeit zufrieden. Der Lackauftrag ist OK und der leichte Farbunterschied von Fahrertür zu Kotflügel fällt überhaupt nicht auf.

 

Jetzt waren noch Motorhaube und Frontstoßstange dran. Die Motorhaube hatte doch tatsächlich einige Steinschläge. Keine Ahnung wie die dort reingekommen sind, Ich fahr doch nie schneller als 50.

 

Die Frontstoßstange wollte Ich auch gleich mitlackieren, da waren einige tiefe Kratzer drin.

 

Also Farbe bestellt und Mamas Garage eingenommen. Das Demontieren und Abkleben ging richtig schnell.

Nachdem die Fläche angeschliffen und gereinigt wurde, habe Ich dann 3 Schichten Basislack aufgetragen.

Danach kamen noch 3 Schichten Klarlack drüber.

 

 

 

Ich glaub Ich muss noch weiße Wandfarbe kaufen...

 

 

 

 

Faule Katze

 

 

Am nächsten Tag wurde zusammengebaut und der neue Lack begutachtet. Im Sonnenlicht sieht alles hübsch aus.

Da Ich zu meinen Fehlern stehe sind die folgenden Bilder am Abend entstanden.

 

 

Durch Lacknebel sieht vor allem die Stoßstange an manchen Stellen matt aus. Hier ist noch Nacharbeit nötig.

 

 

 

 

An der Seite der Stoßstange muss Ich wohl während des Lackierens mit dem Druckluftschlauch hängen geblieben sein :(.

 

 

Also wie ihr seht, der Lack ist drauf, aber ohne Nacharbeit siehts noch etwas matt aus.

Ich bin aber trotzdem erstmal zufrieden mit dem Ergebnis.

 

 

Bis demnächst;

 

Markus


19.06.2012 20:54    |    Rockport1911 Rockport1911    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: , ,

Hallo zusammen,

 

da mein Polo keine Klimaanlage oder elektrische Fensterheber besitzt, muss Ich vor und nach jeder Fahrt etwas Zeit damit verbringen die Fenster zu öffnen und schließen.

Aber was nicht dran ist kann nicht kaputt gehen, oder?

 

Nunja der Fensterheber auf der Fahrerseite ging schon immer etwas schwergängiger, auch die Klappergeräusche aus der Tür waren nervig. Typisches Polo 6n Problem. Böse Zungen behaupten ja das sich VW-Fahrer bestens damit auskennen müssten...

 

Gestern wars dann soweit: Zuhause angekommen kurbelte Ich das Fenster gemütlich hoch, es gab einen Knall und die Scheibe sauste nach unten und verschwand in der Tür :(.

 

Also erstmal die Tür auseinandergebaut. Da Ich das schon mehrmals gemacht habe hats nur 10 Minuten gedauert. Wers das erste Mal macht wird an der Schaumstofffolie etwa eine halbe Stunde zubringen.

 

 

Die Scheibe war wieder in Sicht, und nicht mehr mit den beiden Führungselementen verbunden.

Diese Führungselemte sind aus Plastik. Die Plastiknasen die die Metallaufnahmen des Fensters halten sind wegebrochen.

Normalerweise kauft man nun die Plastikteile für 10 Euro nach und wechselt diese. Ich hatte jedoch keine Zeit und schnell eine andere Lösung gefunden. Außerdem hätte Ich den gleichen Schrott wieder eingebaut. Und das Wechseln wäre aufwendig geworden da man die Halter vom Stahlseil nur schwer trennen kann, geschweige denn die Neuen wieder anzubauen.

 

Nun zu meiner Lösung. Schnell fiel mir das schöne lange Loch am Plastikteil auf. Hier könnte man doch eine Gewindestange einsetzten und damit dann verhindern das dass Fenster von der Platiknase herunterrutscht?

 

Bild aus dem Netz geklaut

 

Gesagt getan, zwei M5 Schrauben abgesägt und mit Kleber in den Löchern festgepappt. Die Führungselemente können einfach aus der Schiene herausgedreht werden.

 

 

Danach wurde das Fenster wieder hochgehoben und auf den Haltenasen und Gewindestangen abgesetzt. Gesichert habe Ich das ganze nun mit Unterlegscheiben, Einschlagmuttern und Schraubensicherung.

 

 

Das Bild zeigt die vordere Aufhängung. Hinten war der Raum durch ein Blech im oberen Bereich begrenzt. Ich musste die Mutter etwas abfeilen um hier keine Kollision zu verursachen.

 

 

Hier sieht man wie knapp das Ganze ist.

 

 

Das Fenster ging nun butterweich hoch- und runterzukurbeln. So leicht geht das selbst bei neuen Autos selten.

Am Ende wurde alles dick eingefettet un der Zusammenbau konnte beginnen.

 

 

Die Schutzfolie sollte wieder dicht angeklebt um Wassereintritt zu verhindert.

 

 

Ich hoffe euch zumindest etwas geholfen zu haben. Alle Teile stammen aus meiner Grabbelkiste und das kann natürlich auch mit anderen Teilen gebastelt werden.

Der Aufbau funktioniert bei mir seit einer Woche tadellos und Ich denke nicht das Ich dort nochmal Hand anlegen muss, es sei denn die Beifahrerseite geht auch irgendwann in die Brüche :).

 

Bis demnächst,

 

Markus


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