MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

11.12.2011 16:10    |    Silverstarlet Silverstarlet    |   Stichworte: , , , ,

Samstag:

Nachdem ich vor lauter Aufregung kaum schlafen konnte, fuhr ich am Samstagmorgen los, holte meine Begleitung ab und fuhr nach Düsseldorf.

Nach einer recht ereignislosen Fahrt erreichten wir das Hyatt Hotel auch schon recht früh und entschieden uns, da das Wetter nicht gerade warm und trocken war, in der Tiefgarage zu parken.

In der Lobby war zwar jede Menge Betrieb, aber irgendwie schien keiner eine Ahnung von der Autogrammstunde zu haben.

Also setzten wir uns erstmal in die Hotelbar und warteren dort auf unseren Motro-Talk Kontakt Nicola.

Während unserer Wartezeit begegnete uns ab und an mal ein Fahrer (z.B. Jenson Button) und Schumis Managerin saß auch in einer Ecke.

 

Zum angegeben Termin erschien dann Nicola und nach und nach auch die anderen Gewinner.

Gemeinsam wurden wir vor die Türe gesetzt (das Hotel hatte einen eigenen Eingang zum Saal unter einer hydraulischen Treppe geöffnet!) und wieder warteten wir auf den Einlass.

Etwas durchgefrohren und nass durften wir dann endlich einige Zeit später in den Vorraum und bekamen dort unsere ersten (mercedes silbernen) Armbändchen und warteten mit den anderen Fans auf die Ankunft der Fahrer.

Als es endlich so weit war, ging es ziemlich flott und wir wurden an den Fahrern vorbeigescheucht.

Es blieb gerade mal Zeit für ein kurzes Hallo und ein Autogramm pro Person und Fahrer. Wobei einige Fahrer wie z.B. Petrov etwas mehr Zeit hatten (wer wollte von diesem Schumi-Vettel-Bremser schon ein Autogramm :) )

Dazwischen saßen aber auch uns unbekannte, nicht Formel 1 und DTM Fahrer. Sehr nett war wie immer Sebastian Vettel, der sich troz Drängeln der ROC Mitarbeiterin für uns besonders Zeit nahm.

 

Anschliessend traf sich unsere Gruppe nochmals kurz in Voyer, um die ergatterten Schätze zu begutachten. Danach begaben wir uns auf den Weg ins Hotel.

Eine nette Begebenheit war dabei, dass als wir in die Tiefgarage zurückkehrten alle Parkplätze um uns herum mit den großen, dicken Autos der Rennfahrer vollgeparkt waren und uns eine dort aufgestellte Security fast nicht zu unserem Auto durchlassen wollte. Tatsächlich stand neben uns ein Infiniti SUV (warscheinlich von S. Vettel) und als wir uns umdrehen, stieg gerade Schumi in einen

Mercedes Kombi.

 

Danach gönnten wir uns eine kurze Ruhepause im Hotel und abends ging es dann in die Esprit Arena.

Den VIP Eigang fanden wir nicht gleich auf Anhieb, wir hatten das große Glück immer diejenigen zu fragen, die selbst noch neu waren oder sich nicht auskannten.

Nach einem erneuten Checkin (dieses Mal Ferrari Rotes Armbändchen) entschieden wir uns den Aufzug zur VIP Lounge zu nehmen, da ich selber nicht so gut zu Fuss bin.

Ein FEHLER !! In diesem Aufzug lauerte... :rolleyes: Wer zur ... hatte denn Oliver Pocher zu dem Event eingeladen?

Auf diesen Schock hin mussten wir uns erstmal am Buffet stärken :).

 

Zum Rennen:

Am Anfang hatte man noch das Gefühl, dass die Fahrer mit der angezogenen Handbremse umherschlichen, was sich aber nach dem ersten Unfall auch schon besserte :)

War da eine Wette am Laufen, dass derjenige, der zuerst einen Unfall hatte, eine Runde ausgeben musste?

Am besten fanden wir die ROC Car Einzelsitzer, diese schienen einfach für diese Strecke am besten geeignet zu sein.Die Showeinlagen der Biker und des Autoartisten in den Pausen waren Sehenswert.

 

Nach dem Rennen saßen wir noch nett zusammen mit Hunter123 und Begleitung in der VIP Lounge und diskutierten über verschiedene Motorthemen :)

Anschließend ging es zurück ins Hotel, dort musste noch kurz der Bericht über das ROC im Fernsehen angeschaut werden, bevor uns die Augen zufielen.

 

Sonntag:

Am Sonntag fanden wir recht schnell unseren Weg in die Arena, wir den richtigen VIP Eingang ja schon kannten. Dieses Mal erhielten wir unser letztes Bändchen (hellblau).

Im Aufzug hatten wir Glück ... weit und breit kein Pocher

Mittags durften wird den heiß ersehnten Blick hinter die Kulissen werfen. Nur hatte unsere Gruppe leider das Pech, dass gerade zu diesem Zeitpunkt die Fahrerparade stattfand und somit keine Fahrer da waren :(. Zumindestens hatten wir ausgiebig Zeit uns die Fahrzeuge aus der Nähe anzuschaun.

 

Ab und zu trafen wir uns in den Pausen mit den anderen Motor-Talklern und tauschten uns über das Rennen aus.

Nach dem letzten Rennen saßen wir noch etwas in der Lounge. Wir fanden es schade, dass viele Besucher nachdem auch Schumi ausgeschieden war die Veranstaltung vorzeitig verließen.

 

Anschliessend verabschiedeten wir uns von den anderen und fuhren mit vielen tollen Eindrücken wieder nach Hause.

 

Alles in Allem war es für uns eine gelungene Veranstaltung.

 

Danke an:

Nicola für die tolle Betreuung;

Ralf, der sein Möglichstes beim Photographieren gab;

Claudia, die Organisation im Hintergrund ( T-Shirts usw.);

Und dem gesamten Motor-Talk-Team für die Ermöglichung dieses tollen Wochenendes.

 

Grüße von Silverstarlet und Begleitung


07.11.2011 17:29    |    Race of Champions Race of Champions    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , , ,

Die Teilnehmerliste für das Race Of Champions am 3. und 4. Dezember in der Düsseldorfer ESPRIT arena wird immer interessanter: In den Fight der besten Rennfahrer der Welt werden zwei weitere deutsche Piloten eingreifen, die als „SAT.1 Team Deutschland 2“ im Kampf um den Nations Cup (3. Dezember) antreten.

 

Formel-1-Pilot Timo Glock und der zweifache DTMChampion Timo Scheider wollen, wie ihre internationalen Kollegen, einen weiteren Sieg der Titelverteidiger verhindern: Michael Schumacher und Sebastian Vettel gewannen vier Mal in Folge und setzten damit eine neue ROC-Rekordmarke. Im Kampf um den Titel des „Champions der Champions“ (4. Dezember) werden beide nicht eingreifen, Scheider wird dann vom amtierenden DTM-Champion und Audi-Teamkollegen Martin Tomczyk abgelöst. Tickets für

beide Tage sind ab 19 Euro im Vorverkauf erhältlich. Alle wichtigen News und Informationen rund um das Race Of Champions finden sich im Internet unter www.race-of-champions.de.

 

Mit Timo Glock und Timo Scheider geht ein überaus stark besetztes SAT.1 Team Deutschland 2 an den Start, das sich auf dem winkligen Indoor-Kurs in der Multifunktionsarena der Landeshauptstadt von NRW durchaus Chancen ausrechnen darf. „Ich freue mich auf den

Start gemeinsam mit Timo Glock als zweites Deutsches Team’“, blickt Audi-Werkspilot Timo Scheider voraus. Der gebürtige Lahnsteiner ist dabei insbesondere auf die motorsportliche Herausforderung gespannt und zollt Michael Schumacher und Sebastian Vettel grinsend

Respekt: „Klar, dass wir den beiden Formel-1-Weltmeistern im Nations-Cup die Teamnummer ‚1’ gerne überlassen – das heißt aber nicht, dass wir uns hinten anstellen.“ Der DTM-Champion von 2008 und 2009 wird in Düsseldorf sein Debüt beim Race Of Champions geben, an das er allerdings selbstbewusst herangeht. „Ich glaube, mit Timo habe ich einen irre schnellen Teamkollegen, mit dem ich nicht nur viel Spaß haben, sondern auch sportlich keine schlechte Figur machen werde. Jedenfalls werde ich sicherlich bei meinem ersten Start im Rahmen des Race Of Champions alles daran setzen, schnell und erfolgreich zu sein.“

 

Glock gespannt auf den Formel-1-Vergleich

 

Auch Virgin-Formel-1-Pilot Timo Glock musste nicht lange nachdenken, als ihn die Anfrage der ROC-Organisatoren erreichte. „Zum Race Of Champions werden traditionell die besten Rennfahrer der Welt eingeladen – es ist eine große Freude, zu diesem Kreis zu gehören“, freut

sich der Odenwälder. Er wird in der ESPRIT arena mit Jenson Button, Michael Schumacher, Witali Petrow und Sebastian Vettel gleich vier Piloten begegnen, gegen die er in der aktuellen Formel-1-Saison auch auf der Strecke kämpfte. Glock: „Mit einigen der Piloten habe ich auf der Formel-1-Rennstrecke ebenfalls zu tun, und ich bin sehr gespannt darauf, wie der Vergleich ausgeht, wenn wir auf identischen Fahrzeugen an den Start gehen. Abgesehen davon freue ich mich darauf, die Kollegen in entspannter Atmosphäre abseits des Grand-Prix-Zirkus zu sehen. Wir werden deshalb sicherlich nicht nur sportlich auf unsere Kosten kommen.“

 

Audi R8 wird erneut als Wettbewerbsfahrzeug dabei sein

 

Zum Erfolgsrezept des Race Of Champions gehört, dass sich die Piloten auf dem rund 600 Meter langen Indoor-Kurs auf den unterschiedlichsten Fahrzeugen messen. Im Kampf Mann gegen Mann geht es jeweils in ultrakurzen Zwei-Runden-Rennen um Sieg oder Niederlage, um Ausscheiden oder Weiterkommen. Auch in diesem Jahr ist dabei die Auswahl groß, und die Piloten erfahren erst kurz vor jedem Lauf, mit welchem Fahrzeug sie antreten. Der aus der Rallye-Weltmeisterschaft stammende Skoda Fabia S2000 (1.996 ccm / 270 PS) gehört ebenso in das Portfolio, wie der Volkswagen Scirocco (1.984 ccm / 225 PS) oder der offene KTM X-Box (1.984 ccm / 240 PS). Jüngster Neuzugang für den Fuhrpark 2011 ist der bullige Audi R8 LMS. Der aus dem Langstreckensport stammende bildschöne Rennwagen dürfte mit seinen 5,2 Litern Hubraum und einer Leistung von 525 PS zu den Hinguckern in der Fahrzeugflotte gehören. Damit dürfen Fans und Fahrer auf höchst unterschiedliche Herausforderungen gespannt sein, denn vom unteren Ende der PS-Skala im ROC-Fuhrpark trennen ihn über 350 PS. RX150 (954 ccm / 150 PS) und ROC Car (1.110 ccm / 170 PS) stellen fundamental andere Anforderungen an die Piloten – vom Front- und Hecktriebler bis zum Allradfahrzeug ist damit alles vertreten, was Fans und Fahrern Spaß macht.


26.10.2011 15:54    |    Race of Champions Race of Champions    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: , , , ,

X-Games-Superstar Travis Pastrana wird beim Race Of Champions (3. und 4. Dezember,

ESPRIT arena) an den Start gehen. Für den US-Amerikaner ist die Veranstaltung in Düsseldorf

der erste Wettkampf, seit er sich im Juli bei einem Motorrad-Stuntversuch im Rahmen der XGames

den rechten Fuß und Knöchel brach.

 

Der Unfall zwang ihn dazu, seinen Wechsel in die NASCAR auf das kommende Jahr zu verschieben, derzeit sind die Reha-Maßnahmen in vollem Gange. Noch ist der sympathische Zwei- und Vierrad-Tausendsassa auf Gehhilfen angewiesen, ist aber fest entschlossen, rechtzeitig zum ROC 2011 wieder ins Cockpit steigen zu können. „Ich fühle mich geehrt, dass ich erneut dazu eingeladen wurde, gegen die Besten der Besten anzutreten und die USA zu repräsentieren“, sagt Pastrana. „Es gibt nichts, was dem Race Of Champions gleichkäme. Der extreme Ehrgeiz der Fahrer im Feld und unsere begrenzte Erfahrung mit den dort eingesetzten Autos sorgen für eine Menge Spaß und unvorhergesehene Aktionen. Ich war ja für eine lange Zeit verletzt und kann es deshalb kaum erwarten, endlich wieder in ein Cockpit zu steigen, um mich fürs ROC vorzubereiten.“

 

Erfolgreicher US-Vertreter beim Race Of Champions

 

Seit er mit gerade einmal 14 Jahren der jüngste Motorrad-Freestyle-Weltmeister aller Zeiten wurde, hat Pastrana auf zwei und vier Rädern eine beachtliche Trophäensammlung eingefahren: Vier Titel bei der Rally-America-Serie stehen ebenso im Trophäenschrank wie elf Goldmedaillen bei den X-Games. Bei letzteren begeisterte er die Zuschauer, indem er als erster Motorradfahrer einen doppelten Backflip vollführte. Genauso bekannt ist Pastrana für seine Stunts. Auf sein Konto gehen Sprünge aus dem Flugzeug ohne Fallschirm ebenso wie der weiteste Autosprung aller Zeiten über ein Gewässer. Auch Pastranas Bilanz beim Race Of Champions ist beeindruckend. 2005 schaffte er es trotz eines gebrochenen Beins, das er sich bei einer Freestyle-Motocross-Vorführung bei derselben Veranstaltung zugezogen hatte, ins Halbfinale. Im folgenden Jahr fuhr er als Einzelstarter für das Team USA ins Finale des ROCNations-Cups ein, nachdem sowohl Jimmie Johnson als auch dessen Ersatzmann Scott Speed kurz vor dem Event in Paris verletzungsbedingt absagen mussten.

 

ROC-Organisatoren freuen sich auf die amerikanische Kämpfernatur

 

„Travis ist eine absolute Race-Of-Champions-Legende und ein echter Publikumsliebling“, sagt ROC-Organisator Fredrik Johnsson. „Darum sind wir absolut begeistert, dass er auch 2011 dabei sein wird. Seine unglaubliche Kraft und sein unbändiger Wille, Verletzungen zu überwinden, sind uns bereits von seinen unfassbaren Auftritten bei früheren Auflagen des ROC bekannt. Und nun sind wir hoch erfreut, dass er sich von seiner aktuellen Verletzung rechtzeitig erholen und im Dezember bei uns erneut an den Start gehen wird.“