10.07.2012 20:28    |    qniss    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: B, Corsa, Opel

Ich wollte mal wieder einen kleinen Umbau präsentieren: Der einbau einer beleuchteten Halteeinrichtung für Beifahrer :)

 

Wie auf den Bilder zu sehen, habe ich einen Griff aus dem B-Vectra verwendet, Astra F oder ähnlich sollte aber auch passen.

Das Teil hab ich auf Ebay "geschossen", ein wenig vom Schmutz der letzten Jahre befreit und schon war es bereit für den einbau.

 

Zum elektrischen Anschluss habe ich 3 Adern an die Deckenleuchte gezogen, da ist auch schon die beleuchtete Sonnenblende angeschlossen. Benötigt wird Masse, Türkontakt und Kompfortplus.

 

Leider passt das Innenleben der Leuchte nicht in die vorhandene Blechöffnung, so das diese leicht nach bearbeitet werden muss. Dazu bietet sich eine kleine Trennscheibe oder eine kleine Metallsäge an.

 

Um die Kabel zu ziehen, bietet es sich an, die obere A-Säulenverkleidung zu lösen, dann kann man bequem unter den Himmel fassen um die Kabel im Dach zu ziehen.

 

Bilder im Betrieb gibts die Tage mal, hatte vorhin keine Lust mehr die Leitung anzuschließen, bei der Gelegenheit will ich die Deckenleuchte noch professionell Anschließen


29.02.2012 10:05    |    qniss    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: B (S93), Corsa, Opel

Mal wieder ein Blogbeitrag von mir, der letzte ist ja schon bisschen her.

 

Da beim Corsa die Beleuchtung der Mittelkonsole mit Zündungsplus geschaltet ist, leuchten die Lampen rings um die Heizungsregler ständig während der Fahrt, was zu Folge hat, das die Lampen doch alle paar Jahre durchbrennen und gewechselt werden müssen. Da ich mittlerweile nicht mehr komfortabel in meinem eigenen Hof schrauben kann, muss ich meine Schraubaktionen immer gut vorbereiten. Leider hatte ich im Vorfeld keine Informationen zu den in der Mittelkonsole verwendeten Lampen ( Sockel, Leistung ) gefunden und auf "gut Glück" T10-LED-Lampen bestellt. ( Die alten Lampen sind in den Bildern zu sehen ). Beim auseinander bauen folgte dann auch gleich die Ernüchterung, die verwendeten Lampen sind viel kleiner als die von mir als Ersatz besorgten. Aber was machen, wenn man Sonntag Nachmittag mit zerlegtem Armaturenbrett auf dem Hof steht? Richtig, passend machen, was passen muss. Glücklicher weise waren die nötigen Anpassungen nur minimal. Ich habe die T10 Lampen für den Gebläseschalter bearbeitet ( vom Durchmesser und der Länge her ), um ihn ohne Anpassung des Schalters an die vorgegebene Stelle zu bringen. Die beiden Lampen, die die Skalen hinterleuchten, passten mit minimalen Anpassungen am Sockel auch gut. Den Lampenträger ( das schwarze Kunstoffgestell ) musste natürlich dran glauben, denn die Steckfassung war im Weg. Auf den Bildern kann man das ganz gut erkennen. Ein Bild im Dunkeln reiche ich noch nach. Die Ausleuchtung ist gut, klar kann man immer Meckern :-) aber ich hab schon wesentlich schlimmere gesehen. Von der Leuchtstärke her ist es ein wenig heller geworden, aber nicht so, das es Nachts unangenehm blendet. Da bin ich sehr Empfindlich und hätte es nochmal umgebaut. Bleibt zu hoffen, das die LED´s ordentlich dimensioniert sind, das sie auch eine Weile halten.

 

Bei Fragen einfach los!

 

qniss


10.11.2010 11:53    |    qniss    |    Kommentare (0)

Guten Tag werte Leserschaft!

 

da es in letzter Zeit um meinen Corsa recht ruhig geworden ist, wollte ich mal ein kleines Update posten.

 

Da meine Freundin und ich im Sommer zusammengezogen sind, sind der Corsa und ich jetzt viel weniger gemeinsam unterwegs. Genau gesagt gar nicht mehr, denn wir wohnen verkehrstechnisch günstig so das meine Freundin nur über die Straße geht und auf Arbeit ist ( oder so weit weg auf Dienstreise, das sie öffentlich fährt ) und ich mit der S-Bahn in die Uni fahre.

Außerdem haben wir uns im April einen Astra -H gekauft, welchen wir jetzt als DailyDriver nehmen. So war mein altgedienter Corsa irgendwie übrig. Nur was macht man damit? Schließlich ist der Unfallfrei, Wartungsplangepflegt, 1-Hand und technisch in bestzustand, vom moralischen Wert überhaupt nicht zu schweigen. Schließlich das Auto meiner Jugend, meiner ersten Fahrversuche, der ersten Parties usw. Aber der Gebrauchtwagenmarkt ist hart und hat für sentimentalitäten keinen Euro übrig. Wert also positiv geschätzt 1000€, vielleicht aber auch nur 500€. Und nun?

 

Welch Glück, das meine Schwiegermama zufällig noch einen schönen trocknen Garagenstellplatz über hat. In einer schönen großen und "luftigen" Scheune mit Betonboden und allem, was man zum optimalen Parken braucht. Also nett gefragt, freundlich angeboten einigermaßen regelmäßig im angrenzenden Garten Gras zu mähen und im Sommer bisschen gießen, und schon darf der Corsa sicher und trocken überwintern.

 

Nun steht er schon 8 Wochen dort, ich hab ihn 2mal besucht während dessen. Frisch gewaschen, gewachst und innen tipptopp sauber. Seitenfenster einen winzigen Spalt geöffnet, Reifen mit 3bar Druck, mehr gibt meine Fußluftpumpe nicht her. Batterie hängt am Erhaltungsladegerät und wird immer mal gecyclet. Ab und zu schiebe ich ihn mal einen Meter vor und zurück, damit Bremsen nicht festrosten und die Reifen nicht so eckig werden. Frostschutz ist auch eingefüllt.

Angemeldet ist er vorläufig noch, da ab und anmelden / Saisonkennzeichen gegenüber der normalen Steuer/Versicherung nicht viel Sparen würden ( oder ich muss mich da noch weiter erkundigen)

 

Und wie gehts weiter? Das weis ich selbst noch nicht. verkaufen macht wenig Sinn, im Moment benötige ich das Geld nicht so dringend das ich den Corsa dafür hergeben würde. Solange er da noch stehen kann und der nächste TÜV noch nicht ran ist, lasse ich ihn da stehen und mache bei trocknem, warmen Wetter mal einen Sonntagsausflug mit "ihm"( hab ich mir vorgenommen) .

Ob ich ihn dann irgendwann weg gebe..tja, hoffentlich brauch ich das Geld nicht. 2026 bekommt er dann die H-Zulassung....


20.06.2010 12:11    |    qniss    |    Kommentare (7)

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gestern war es soweit:

 

auf dem Weg, zu einem rein zufällig :-) ausgewählten Italiener in der weiteren Umgebung habe ich die 200000km voll gemacht. Kleines Video habe ich auch gemacht, vielleicht lade ich es noch hoch.

 

Zu diesem Anlass wollte ich mal zusammenstellen, wie sich der Corsa so über diese Laufleistung geschlagen hat.

 

Zur Vorgeschichte ist zu sagen, das meine Ellis den Corsa 1996 gekauft haben, zu einer Zeit während unseres Hausbaus, als wir am wenigstens Geld zur Verfügung hatten. Blöderweise ist unser Trabant dann spontan so auseinander gefallen, das wir uns kurzfristig entschieden haben:ein neues kleines Auto muss her!.

Die Auswahl war dann relativ einfach: ein Nachbar arbeitete als Serviceleiter beim nächsten FOH, meine Mutter bekam über ihren Arbeitgeber noch Großkundenrabatt und eine Arbeitskollegin hatte sich 1 Woche vorher schon einen Corsa gekauft und war ganz zufrieden. Während des Hausbaus hatten wir einfach keine Nerven uns noch weiter darum zu kümmern.

Also, was war es geworden?

 

Opel Corsa City 1.2i 3türig in magmarot mit titangrauen Polstern.

Sonderausstattung : Pollenfilter, schwarze Stossfänger, elektr. Wegfahrsperre, 2-Full-Size-Airbags, elektr. Leuchtweitenregulierung, City-Ausstattung, Handschuhkasten-Deckel abschließbar, 13"-Räder in Stahl im 12 Loch-Design, 4-Speichenlenkrad, Schriftzug "City", ohne Zierleisten in Deutschlandausführung. Bestellt am 22.08.1996 und im Oktober auf Winterreifen ausgeliefert.

Gekostet hat das später "Hilde" getaufte Fahrzeug inkl aller Rabatte dann 13813,49DM.

 

Als erstes wurden dann am 20.05.97 Sommerräder auf Stahlfelgen gekauft, für 490,04DM

 

Die weiteren Reparaturen, Wartungen, Verschleißteile und sonstiges fasse ich einfach mal so zusammen:

 

12 Ölwechsel, 2 Sätze Sommer und 2 Sätze Winterreifen, 1 Batterie, 3 Sätze Zündkerzen, 4 Bremsscheiben, 4 Bremsklötze, 2 Mittel-Endschaldämpfer, 1 Satz Stoßdämpfer, 3 Thermostate, 3 Lichtmaschinenriemen, 3 Benzinfilter, 12 Luftfilter, 2 Zahnriemen, 1,5l Getriebeöl, 6 H4-Lampen, 3 21-W Lampen und 11 Reinluftfilter.

 

Liegengeblieben ist Hilde genau 1 mal, da war der Stecker vom Kurbelwellensensor lose, den hat der ADAC-Mensch wieder aufgesteckt und weiter ging es.

 

An außer Wartungs- und Verschleißmäßigen n Sachen waren es:

1 Frontscheibe, beim einladen einer Bierbank zerstört.

1 Hosenrohrdichtung, damit der Auspuff nicht so furchtbar quietscht beim überfahren von unebenheiten.

3 Temperatursensoren, die für einen viel zu fetten Motorlauf sorgen.

Das Handbremsseil hab ich mal neu gemacht.

1 Blinkerhebel, der alte hat immer mal von alleine ge-Licht-hupt,

1 AGR-Ventil ( ruckeln bei warmen Motor)

diverse Zündkabel, Wasserschläuche und Kabel, die unser Hausmarder gefrühstückt hat. ( Die Sachen hab ich dann systematisch mit Kabelleerrohren und Isoband geschützt, die Schläuche mit den zerbissenen ummantelt, funktioniert einwandfrei)

Die Stoßdämpfer hab ich frühzeitig gewechselt, nicht weil die alten kaputt waren sondern weil ich mir mehr von den neuen Versprochen hatte. Die sind zwar straffer und auf der Autobahn optimal, in der Stadt nerven sie allerdings manchmal. Vor allem klappern die hinteren von Anfang an. ( Bilstein B4 ).

Die größeren Posten waren in den letzen 3Jahren: Rost. Schweller, Längsträger, Stoßdämpferdom hinten wurden teilweise oder ganz erneuert.

 

Alles in allem finde ich, extrem wenig für einen "Stadtwagen" der untersten Preisklasse. Der Motor war noch nie offen, das Getriebe schaltet wie am ersten Tag, Radlager sowie die hintere Bremse sind bis auf einem Radbremszylinder original. Kupplung ist noch die erste.

Alles in allem bestätigt mich das in meinem Wartungs und Pflegesystem: Ich hab anstehende Sachen immer gleich gemacht, da ich alleine Fahre bekomme ich natürlich auch jede Veränderung sofort mit. Außerdem mache ich anstehende Arbeiten möglichst gewissenhaft und mit möglichst besten Teilen. Dabei bin ich garantiert für manche Werkstätten ein blöder Kunde gewesen, der alles ganz genau wissen wollte und kontrolliert hat. Mittlerweile kenne mich aber die Werken in die ich öfter gehe.

Die Wechselintervalle habe ich ganz genau im Auge, kontrolliere zwischendurch relativ viel. Natürlich mache ich auch viele Sachen selbst, da hat man dann eh eine andere Sicht auf die Dinge.

Noch kurz was zum Öl, da hier immer Thema: Ich verwende LM Vollsynthetisch, zwar nicht schon immer, aber schon eine ganze Weile. 10Wxx war nur ein oder 2mal drinne, original war 15W40 eingefüllt.

 

 

Nachgerüstet habe ich natürlich eine ganze Menge, das wird irgendwann mal ein eigener Blogartikel werden.

 

 

Geografische Extremwerte sind: Südlich: kurz hinter München; Östlich: Janske Lasne im tschechischen Riesengebirge; Nördlich: Berliner Alexanderplatz und Westlich war ich mal in Bonn.

Hauptsächlich unterwegs war ich auf den Autobahnen in Hessen, Thüringen, Sachsen und Brandenburg.

Bei den gigantischen 33kW zu allermeist mit 120-140km/h, also mit hohem Vollgasanteil. Die längste Vollgasetappe waren ca 90km ohne "liftoff", geschadet hat es scheinbar nicht.

Benzinverbrauch liegt zwischen 6,2 im Sommer und 7,0l/100km im Winterstadtbetrieb.

 

 

Mein erster Blog...juhu, Feuer frei!

 

 

Edit: Überschrift verbessert


Blogautor(en)

qniss qniss

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interessierter autofahrer und technik-freak

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