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PS-Gelüster

19.09.2012 20:55    |    triplesoz triplesoz    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: , ,

Ich hatte heute Gelegenheit, den neuen BMW 316d erstmalig selbst zu steuern. Ich muss dazu sagen, dass es ein Automatik ist, deshalb wird diese Bewertung erstmal von vornherein positiver von statten gehen als ohne.

Ob dieser 3er-BMW auch die neue 8-Gang-Schaltung am Start hat, kann ich leider nicht sagen. Die Kenner unter euch werden es wissen...

Mit der Schaltung ist gefühlt soweit auch alles in Ordnung, sie kann natürlich aber nicht über die fehlende Leistung hinwegtäuschen.

 

Was sich im Innenraum geändert hat, ist das Design und die Gesamt-Architektur des Armaturenbretts: alles ist viel runder, aerodynamischer und weicher.

Kann man gut finden oder nicht, das aufgesetzte Display jedenfalls geht gar nicht. Zwangsläufig ist man versucht, den Screen entweder runterzureißen oder durch sanfte Schläge von oben im Amaturenbrett versenken zu lassen.

Mit einem Wort: Totalausfall.

 

Was mir auf den ersten Blick aber sehr gut gefällt, ist die neue schlüpfrige Front des 3ers. Wirkt etwas sehr sportlich, aber wenn nicht zu BMW, zu wem passt das denn dann?

Das Heck finde ich persönlich gelungener als das vom Vorgänger, nicht so zerknautscht sondern klarere Linien.

 

Für einen ausführlichen Test reicht es an dieser Stelle leider nicht, weil nur ein Leihwagen von BMW bis der neue kommt :-)


09.09.2012 00:05    |    triplesoz triplesoz    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: ,

Vergangenes Jahr hatte ich die Gelegenheit, eine Woche den C4 Picasso während eines Urlaubs in Südfrankreich zu fahren. Hellauf begeistert war ich deshalb, dass ich diese Woche den Citroen DS5 SoChic als Mietauto fahren darf. Nicht nur wegen seinem schicken Design und der 2-Liter-Maschine, die einiges an Spaß versprach. Im Angebot waren neben dem DS5 eine C-Klasse und ein Hyundai ix35. Aufgrund des anzunehmenden niedrigeren Verbrauchs (bei immerhin 163 PS und Automatikgetriebe) entschied ich mich für den Franzosen. Und das war auch gut so, denn selten habe ich es erlebt, dass sich Leute beinahe den Hals verdreht haben, um sich mein Auto genauer anzusehen.

 

In allen Testberichten die ich bisher gelesen habe, kommt immer wieder eines zur Sprache: die offensichtlich zu straffe Federung. Zugegeben ist diese wider Erwartens etwas hart, aber nicht härter wie in einem Golf oder einem 3-er BMW. Trotzdem vergebe ich hier einen klaren Minuspunkt. Bei der Ausstattung kann man nicht wirklich etwas aussetzen, denn die meisten Extras sind serienmäßig, wenn auch der Preis von knapp 40.000 Euro kein Pappenstiel ist. Das Testauto verfügt über einen Radio-/CD-Player, Klima, Navigation, Tempomat, Teilleder, elektrische Seitenspiegel, Rückfahrkamera und Multifunktionslenkrad. Am schönsten fand ich persönlich die Idee mit dem dreigeteilten Panoramadach, wenn es sich auch nicht öffnen lässt. Dafür kann es einzeln abgedunkelt werden, und zwar für Fahrer, Beifahrer und Fontpassagiere.

 

Beim Fahrverhalten gibt es auch wie schon in den meisten Tests gelesen keine weiteren Überraschungen. Das heißt, die Lenkung ist nicht wirklich präzise und stört den insgesamt guten Eindruck des DS5. Die Schaltung ist okay, Bremsen auch. Die Rundumsicht ist aufgrund der geteilten A- und B-Säule etwas Gewöhnungsbedürftig, aber auch noch okay. Das Automatikgetriebe hat keine größeren Aussetzer gehabt, der DS5 bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten durchzugsstark. Die Zündung hat einen kleinen Denkfehler, denn der Zündschlüssel wird nicht wirklich zum Starten benötigt. Da kann es schon mal passieren, dass man den Schlüssel abzieht in dem Glauben, dass das Auto aus ist. Beim Versuch den Wagen zu schließen habe ich feststellen müssen, dass der Motor noch lief. Besser wäre es gewesen, entweder das Auto geht aus sobald der Schlüssel gezogen ist oder komplett auf das Zündschloss zu verzichten. Ein kleines Manko ist außerdem das Klappern der Innenverkleidung beim Anfahren.