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OPEL-FREAK1988

Luxury & Lifestyle - Blog über Luxusautos

15.05.2013 23:34    |    OPEL-FREAK1988 OPEL-FREAK1988    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: , , , , , ,

Rückblick auf die Fahrzeuge der Oberklasse zum Ende des letzten Jahrtausends. Mercedes, BMW und Audi sind wie heute starke Konkurrenten und versuchen mit den Modellen S-Klasse W220, A8 D2 und 7er E38 die Marktführung in der Oberklasse zu sichern. Der W220 ist das neueste und Innovativste Modell des Trios, da erst im Jahr 1998 eingeführt. Audi hat mit dem D2 noch Mühe, richtigen Anschluss zu finden und hat dem A8 ein Facelift verpasst, genauso wie BMW bei dem seit 1994 gebauten E38, der sich heute als beliebteste 7er-Baureihe bekannt gemacht hat. Genau um die E38 Baureihe geht es auch in diesem Thema.

 

Der E38 wurde 1994 als Nachfolger der E32 Baureihe eingeführt. Ein Facelift erfolgte im Jahr 1998 und wurde bis 2001 gebaut. Den E38 gab es als normale Version und als Langversion (genannt "iL") für diejenigen, die sich chauffieren lassen wollten. Noch seltener und exklusiver war aber die nochmals um 25cm verlängerte Langversion, der als offizielle Verkaufsbezeichnung den Namen "L7" trug. Der BMW L7 war im Grunde eine Langversion, der zwischen den beiden Türen verlängert wurde, was aber selbstverständlich nur den hinteren Passagieren zugute kam. So war der längste, durch BMW angebotene 7er beachtliche 5,37m lang und bot Platz im überfluss. Das äußere Erscheinungsbild glich dank des zusätzlichen Steges zwischen den beiden Türen daher eher einer Stretchlimousine und war in erster Linie für hochrangige Politiker, Königshäuser und Wohlhabende Unternehmer im Nahen Osten, Vereinigte Staaten und Asien gedacht. Erhältlich war der L7 verständlicherweise nur mit dem 326PS starken V12, der auch im normalen E38 zum Einsatz kam. Insgesamt wurden ab 1997, also schon bereits als Vorfacelift, 899 Fahrzeuge gebaut, die mindestens 250000 DM kosteten.

 

Im Interieur bot der L7 mehr Platz und Beinfreiheit als der ohnehin schon geräumige "iL" und zusätzlich dazu noch Multimedia-Systeme wie TV, Video etc. Auch weitere Sonderwünsche konnten für die solventen Kunden umgesetzt werden. Weitaus exklusiver war beim L7 die Trennwand, die ab Werk geordert werden konnten. So war das vordere Abteil durch eine Wand mit Ein- und Ausfahrbarer Scheibe und Vorhängen von dem hinteren Abteil getrennt, um den Fahrgästen eine erweiterte Privatsphäre zu verschaffen.

 

Der BMW L7 ist heute ein kaum anzutreffendes Auto, was aber eben aufgrund seiner hohen exklusivität auch eine hohe Wertstabilität hat, sofern es sich um ein gepflegtes Modell handelt. Die noch selteneren Modelle mit Trennwand sind kaum bis gar nicht aufzufinden und kosten wenn überhaupt, noch sehr viel Geld, mit dessen Gegenwert man sich locker einen moderneren 7er (Gebraucht) der Baureihe F01/F02 kaufen kann. Nur eben mit dem Unterschied, dass man beim E38 einen Klassiker mit viel mehr Exklusivität bekommt...


23.04.2013 19:49    |    OPEL-FREAK1988 OPEL-FREAK1988    |    Kommentare (34)    |   Stichworte: , , , , , , , ,

Welche Interieurleisten entsprechen eurem Geschmack?

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Ein neues Auto zu kaufen ist eine tolle Sache. Egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen, man hat immer die Qual der Wahl, zwischen Karosserievariante, Motorisierung, Felgen und Innenausstattung. Vor allem letzteres trägt sehr viel dazu bei, dass man sich während der Fahrt im eigenen Auto wohl fühlt (oder eben nicht ;)) weil man das Interieur immer und zu jeder Zeit im Blickfeld hat. Zur Innenausstattung gehört aber nicht nur die Polsterung Stoff, Leder, oder Alcantara, sondern auch die ganzen Interieurleisten, die das Design im Interieur abrunden und einen je nach Anspruch, sportlichen bzw. noblen Touch verpassen. Als Käufer hat man heutzutage bei vielen Autos eine sehr große Auswahl, angefangen von einfachen, silber lackierten Oberflächen, über echtem gebürstetem Aluminium bis hin zum edlen Wurzelholz, welches heutzutage in Luxusautos nicht mehr wegzudenken ist.

 

Wie sieht es bei euch aus? Achtet ihr beim Kauf eines Fahrzeuges darauf, dass auch die Interieurleisten eurem Geschmack entsprechen oder ist das für euch eher sekundär? Wenn ja, wie sollte das Interieur in eurem Auto am besten Aussehen und was geht für euch überhaupt nicht?

 

Bin gespannt auf eure Meinungen!

 

Grüße

 

PS: Als Fan von Oberklasse-Limousinen finde ich persönlich Wurzelholz immer noch am schönsten. Bei Coupés hätte ich aber auch nichts gegen Aluminium bzw. Klavierlack einzuwenden! Aber mein Favorit bleibt Wurzelholz dennoch.

 

PPS: Ich musste leider den vorigen Blogartikel aufgrund von Fehlern in der Umfrage löschen! Daher ein erneuter Artikel.


14.01.2013 00:46    |    OPEL-FREAK1988 OPEL-FREAK1988    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: , , , , , , , ,

Autos der Luxusklasse. Fast jeder denkt dabei an die teuren Limousinen der drei großen Premiumhersteller aus Deutschland: Audi A8, Mercedes S-Klasse, BMW 7er. Die meisten denken dabei gleichzeitig an typische Fahrzeuge für Manager und Vorstände der mittelständischen Unternehmen. Doch welches Auto kauft sich ein steinreicher Unternehmer, Ölscheich oder Russischer Oligarch, dem eines der oben genannten Luxuslimousinen nicht teuer, exklusiv und auffällig genug ist? Richtig, er kauft sich eines der Fahrzeuge, die nochmals mindestens eine ganze Klasse über diesen weit verbreiteten Limousinen liegen! Jedes dieser Premiumhersteller hat noch eine weitere Marke als Tochtergesellschaft, die sich auf die Produktion der edelsten und exklusivsten Luxuslimousinen spezialisiert hat. Die Rede ist von Bentley (VW/Audi AG), Rolls-Royce (BMW AG) und nicht zu vergessen, Maybach, mit dem die Daimler AG jahrelang versucht hat, einen Stück vom Kuchen im teuersten Automobilsegment abzubekommen. Vergeblich. Das heißt, die Marke Maybach wurde im letzten Monat nach den 1930er Jahren zum zweiten mal erneut eingestampft. Dezember 2012 verließ der letzte Maybach die Maybach-Manufaktur in Sindelfingen, mit dem eine Ära endete.

 

Die ersten Maybach Fahrzeuge kamen 2002 auf den Markt. Diese waren der 57 und 62, wobei die zahlen für die Außenlänge standen. Der 57 war die "kurze" Version mit 5,7 Meter Außenlänge und an die feine Kundschaft gerichtet, die ihre Fahrzeug noch selber fahren wollten. Der 62er war dementsprechend auch beachtliche 6,2 Meter lang und stellte die Version mit verlängertem Radstand (3,82m) dar, welches den hinteren Passagieren zugute kam und für den Chauffeurbetrieb ausgelegt war. Eine Außenlänge, mit dem sich der "62" zu Recht als eines der längsten gebauten PKW der heutigen Zeit nennen darf. Das Exterieur war zusätzlich geschmückt von einem auffälligen Chromgrill mit einem Kühleremblem der Maybach-Manufaktur und weiteren Chromzierelementen rundum. Teilweise waren die Fahrzeuge mit einer edlen Bicolor-Lackierung ausgeliefert wurden, der vom Kunden individuell gestaltet werden konnte. Große Alufelgen rundeten die Optik außen weiter ab. Doch auch im Interieur dieser wuchtigen Limousine verbarg sich Luxus im Überfluss, das auch nicht dem anspruchvollsten Kunden zu kurz kam. Feinstes Leder an jeder Verkleidung, die edelsten Hölzer und eine Ausstattung, die im Grunde die Vollausstattung einer normalen Luxuslimousine um ein mehrfaches übertraf. Elektrische Sitze vorne und hinten mit Memory- und Massagefunktion, Vorhänge im Fond, Kühlschrank, Klapptische, Multimedia-System im Fond, Panoramaglasdach mit elektrisch regelbarer Durchsichtigkeit (!), Parfümzerstäuber, Trennwand/Trennscheibe und viele weitere Features, die in einem solchen Fahrzeug selbstverständlich waren. Die Ausstattung war dementsprechend auf gleicher Augenhöhe, wie die Britischen Konkurrenten Bentley und Rolls-Royce. Was also war der Grund dafür, dass Maybach über die Jahre nicht mit den anderen beiden Herstellern mithalten konnte? Um diese Frage beantworten zu können, muss man wieder das äußere dieses Fahrzeuges betrachten. Wie oben schon erwähnt, der Maybach erreichte eine Außenlänge von 5,7 bzw. 6,2 Metern und war eine imposante Erscheinung und bot einen Überfluss an Luxus. Jedoch war das Problem, dass dieser Luxus leider nicht in einer eigenständigen, auffälligen Karosse verpackt war, wie es bei Bentley oder gar Rolls-Royce der Fall ist. Zu sehr ähnelte der Maybach der S-Klasse, was viele potenziellen Kunden auch abschreckte, könnte man den Wagen doch "nur" für einen Mercedes halten. Nicht selten war die Rede von einer "aufgeblasenen S-Klasse". Daher verschlug es die meisten lieber zu der Britischen Konkurrenz. Daran änderten auch ein Facelift und die Sondermodelle Maybach Zeppelin oder Maybach Landaulet mit einem einzigartigem Faltverdeck für die Fondpassagieren nichts. Die Verkaufszahlen lagen weit hinter denen der Konkurrenten, so dass Ende 2011 beschlossen wurde, die Produktion zum Ende des Jahres 2012 aufzugeben. So kam es, dass am 17. Dezember 2012 der letzte Maybach das Werk verließ. Damit war die Marke Maybach erneut von der Bildfläche verschwunden und der Platz für Bentley und Rolls-Royce geräumt.

 

Ich persönlich finde es als Fan solcher Nobelmarken natürlich ziemlich Schade, dass Maybach keine Autos mehr baut, obwohl man ja ohnehin wenn überhaupt maximal nur einen pro Jahr zu Gesicht bekommt. Aber wie ist eure Meinung zu Maybach? Freue mich auf zahlreiche Kommentare!


12.01.2013 20:43    |    OPEL-FREAK1988 OPEL-FREAK1988    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: , , , , , , ,

Was findet ihr schön am Chrysler 300C?

Es war Mitte November des Jahres 2009. Für den Januar 2010 war bei mir ein Autokauf geplant und war auf der Suche nach einem passenden Wagen. Internetrecherchen, Autohausbesuche und Probefahrten liefen auf Hochtouren. Ganz oben auf der Liste standen bei mir zu diesem Zeitpunkt eher der breiten Masse bekannten Fahrzeuge aus der Mittelklasse bzw. oberen Mittelklasse wie Opel Insignia, Ford Mondeo oder Audi A6, die in mein Budget um die 30000 Euro passten. Es schien, als ob es eine schwierige Entscheidung werden würde, bis zu dem einen Abend, an dem vor der Bar, wo ich mich zu dem Zeitpunkt aufhielt, ein weißer Chrysler 300C vorfuhr. Elegante Optik, Schießchartenartige Seitenscheiben, wuchtiger Chromgrill und eine Außenlänge von knapp über 5 Metern. Eine Luxuslimousine wie aus dem Bilderbuch! Da fiel mir natürlich glatt wieder ein, dass mir doch dieses Auto bei jeder Begegnung ein lächeln ins Gesicht zauberte, weil dieser extrem geil aussah, wie ein Bentley eben! Nur war der Wagen dermaßen selten auf den Straßen unterwegs, dass ich vielleicht alle 1-2 Monate eines zu Gesicht bekam. Daher war dieser wunderschöne Traumwagen bei mir in Vergessenheit geraten. Am nächsten Tag habe ich natürlich im Internet nach Angeboten für diesen exotischen Boliden gesucht. Und siehe da: Die Angebotspanne umfasste zu diesem Zeitpunkt etwa 400 Autos zwischen 16000 und 60000 Euro, also habe ich mir gedacht, dass es doch auch etwas passendes für mich geben sollte.

 

Nach einer Probefahrt in einem schwarzen 300C mit einem 3.0 V6 Diesel war ich restlos begeistert so dass ich mir auf jeden Fall einen 300C kaufen wollte! Ende Dezember wurde ich dann endlich fündig. Ein 300C CRD Faceliftmodell mit 3.0 V6 Diesel in mineral gray, 13500km gelaufen, EZ 03/2009, Vollausstattung mit Vollleder, Touchscreen Navigation, Wurzelholz, Schiebedach, elektr. Sitze mit Memory Funktion, elektr. verstellbares Lenkrad, Boston Acoustics Anlage und sonst jede erdenkliche Option, die es für diesen Wagen gab, für 28900 Euro. Für ein nicht mal 2 Jahre altes Auto mit einem ehem. Neupreis von 54000 Euro ein super Angebot! Also die Kaufverträge unterschrieben und 1 Woche später abgeholt.

 

Der Chrysler 300C hatte einen hervorragenden Motor. Es waren zwar nur 218 PS, aber dank der 510nM Drehmoment ging der Wagen trotz der 2 Tonnen brachial voran! Der Chrysler war aber gar nicht für sportliche Fahrweise gedacht, denn dafür war das Fahrwerk viel zu weich gefedert. Dafür konnte man aber dank der komfortablen Auslegung und mit noch komfortableren und sehr weichen Sitzen (typisch Amerikanische Sitze eben) problemlos sehr lange Strecken am Stück fahren ohne Müde zu werden. Langstrecken mit diesem Fahrzeug war ein Genuss! Wie es für alle Amerikanischen Autos auch üblich ist, war der Wagen auch nur mit einem Automatikgetriebe lieferbar, welches in Kombination mit dem durchzugsstarken Triebwerk ein ausgezeichnetes Fahrgefühl bereitete! Es war zwar nur eine 5-Stufen-Automatik, die zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht wirklich die Modernste Technik der Automobilindustrie war, aber das Getriebe erfüllte seinen Zweck. Schaltvorgänge waren sauber und ruckfrei und optimal abgestimmt, also passend zu diesem wundervollen und komfortablen Ami-Schlitten. Jetzt fragen sich viele bestimmt, ob ein großer V6 Diesel in Verbindung mit einem Automatik und 2 Tonnen Kampfgewicht nicht viel verbraucht? Anfangs war ich selber sehr skeptisch, ob man überhaupt die Werksangabe von 6,6 Liter (außerorts) annähernd erreichen konnte, aber nach mehreren Überlandfahrten bzw. Autobahnetappen war ich positiv überrascht, als im Bordcomputer tatsächlich eine 6 vor dem Komma stand. So hatte ich auf dem Weg in den Urlaub nach Istanbul (2500km) einen Durchschnittsverbrauch von genau 6,5 Litern und damit sogar unter der Werksangabe. Der kombinierte Verbrauch lag bei 8,5 Litern und in der Stadt in seltenen Fällen über 11 Liter. Für ein solches Auto ein exzellenter Wert!

 

Zum Exterieur gibt es nicht viel zu sagen. Wie oben schon erwähnt, eine Luxuslimousine wie aus dem Bilderbuch. Ein polarisierendes Design. Elegante Linienführung mit scharfen Ecken und Kanten. Anleihen aus dem modernen Automobilbau, dennoch aber weitgehend klassisch gehalten, auch vor allem wegen dem vielen Chrom. Viele Leute hielten den Wagen für einen Bentley, so dass ich mehrmals in der Woche von wildfremden Menschen auf der Straße auf den Wagen angesprochen wurde. Auch Leute, die gar nicht mal wussten, was das für ein Auto ist oder einfach nur vom Design überzeugt waren, sprachen mich mehrmals an, um Informationen über den Wagen zu entlocken. Dadurch hatte man bei machen Tankvorgängen oder auf Supermarkt Parkplätzen manchmal nette Gespräche.

 

Das Interieur war in meinen Augen perfekt gezeichnet. Alles war da, wo es hingehörte. Keine überflüssigen Knöpfe und alles bestens erreichbar. Das Lenkrad war zwar etwas groß geraten aber es lag wegen dem angenehmen weichen Leder dennoch gut in der Hand und war auch dank Wurzelholz am oberen Teil auch schön anzusehen. Im Blickfeld waren elegante, weiß hinterlegte Tachoscheiben, die bei dunkelheit passend zu der restlichen Beleuchtung des Wagens in neongrün/türkis leuchteten und bei dunkelheit eine hervorragende Atmosphäre boten! Sehr fein wirkte auch die beleuchtete Analog-Uhr in der Mittelkonsole, die wohl von den teureren Automarken wie Bentley, Rolls-Royce oder Mercedes inspiriert war. Ein weitere Ausstattung, die ich jedem Käufer eines 300C empfehlen kann, ist die ab 2008 erhältliche Touchscreen Navigation mit Festplatte! Die Bedienung war sehr einfach und verständlich. Das darin enthaltene Navigationssystem war eines der besten, die ich bisher gesehen habe. In Verbindung mit der Festplatte, auf der man Bilder, Musik und sonstige Dateien abspeichern konnte, war das "MyGig" genannte Touchscreen-System meiner Meinung nach eines der besten in einem Auto verbaute Navigation- bzw. Entertainmentsystem. Kein Wunder also, dass dieses Luxusanlage auch im Ferrari California verbaut wurde! Trotz der zahlreichen, edel wirkenden Details, konnte der Rest des Interieurs nicht mit den Konkurrenten aus der Oberen Mittelklasse wie Audi A6 oder E-Klasse mithalten. Die Verkleidungen waren zum größten Teil aus hartem Kunststoff, obwohl diese im Gegensatz zu den Vorfaceliftmodellen nochmals verbessert wurden (Vorfacelift-Modelle besaßen ein Gummiartigen Überzug). Lediglich die Armauflagen an den Türen sowie die Mittelarmlehne vorne waren als einzige Verkleidungsteile mit Leder überzogen (auch die gab es im Vorfacelift noch nicht!)

 

Letzendlich kann man sagen, dass der Chrysler 300C eines der besten Autos war, die ich bis heute gefahren habe. Vor allem das Fahrgefühl war ausgezeichnet und kaum zu übertreffen. Die komplette Ausstattung zum solch günstigen Preis machen den 300C zu einem Straßenkreuzer mit unübertrefflichem Preis-Leistungsverhältnis in der oberen Mittelklasse, was einem über die kleineren Mängel hinwegsehen lässt. Ich würde den 300C jederzeit wieder kaufen, dann aber allerdings mit einem typisch amerikanischem V8, den es im 300C in zwei Varianten gibt (5.7 HEMI oder 6.1 HEMI SRT8). Für 300C Enthusiasten, die nicht bereit sind, in der heutigen Zeit Hubraumstarke V8 zu fahren, für den empfiehlt sich weiterhin der oben beschriebene 3.0 V6 Diesel aus dem Mercedes oder die kleinen V6 Benziner mit 2.7 bzw. 3.5 Liter Hubraum. Für Autofahrer mit erhöhtem Bedarf an Transportvolumen gibt es auch zusätzlich eine Kombivariante, die sich Touring nennt.

 

 

 

Hinweis: In der Bildergalerie sind noch 3 weitere Bilder, die in der Übersicht nicht angezeigt werden.


20.12.2012 18:20    |    OPEL-FREAK1988 OPEL-FREAK1988    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: , , ,

In meinem anderen Blog über meinen BMW 750Li war die Rede davon, dass ich mit dem Wagen ein gängiges Klischee erfüllen würde (junger Südländer mit dickem Auto -> Proll). Nun, damit ich einige von euch nicht enttäuschen muss, habe ich mir überlegt, einen Blog über meinen Drittwagen (=Notfallkiste, Hobbyauto, welches auf dem Parkplatz herumgammelt und den ich sehr selten fahre) zu

eröffnen :D : BMW E36 Coupé, Baujahr 1997!

 

Mein E36 ist bis auf die Fox Auspuffanlage, die ich so vom Vorbesitzer übernommen habe, serienmäßig. Sogar das Alpine CD-Radio habe ich rausgeschmissen und ein Original Kassettenradio wieder eingebaut :D

 

Was der E36 sonst noch zu bieten hat? Ledersitze, Sitzheizung, Seitenairbags, dezente Alufelgen. Das war's!

 

Fragt mich aber nicht, was mich vor 2 Jahren dazu geritten hat, dieses Auto zu kaufen. Für Langstrecken zu unkomfortabel, zum Rasen zu schwach (1.6 mit 102PS :p), für den Winter unnötig, (da ich mit meinem Astra mit Frontantrieb im Schnee ohnehin besser vorankomme) und für die Stadt? Naja, da hab ich ja auch den Astra...

 

Das einzige was ich damit machen kann ist, den Wagen auf ewig vor Bastelein zu schützen. Ist ja grausam, wenn ich mir die restlichen E36 auf den Straßen so anschaue :eek: ...

 

Macht euch euer eigenes Bild, was ihr von dem Wagen hält und damit meine ich nicht nur meinen E36 sondern auch eure allgemeine Meinung zu allen E36, egal ob Limousine, Touring oder Coupé!

 

Grüße


20.12.2012 03:56    |    OPEL-FREAK1988 OPEL-FREAK1988    |    Kommentare (83)    |   Stichworte: , , , , ,

Welche Dinge findet ihr an meinem BMW 750Li gut?

Tiefer, Breiter, Lauter? Für den einen oder anderen mag das ja noch die Regel sein, aber irgendwie kam zumindest bei mir nie die Begeisterung für aufgemotzte sportliche Kleinwagen auf, wie man es bei einem 18-25 jährigen jungen Erwachsenen eigentlich erwarten würde. Untypisch ist auch der Fahrzeugtyp, auf den ich persönlich stehe: Es muss eine edle, viertürige Stufenhecklimousine sein und sollte im Interieur natürlich feines Leder und Wurzelholz besitzen! Also nix mit Coupé, Carbon und Schalensitze!

 

So kam es, dass ich nach zweieinhalb Jahren (2010-2012) Chrysler 300C dann beim 7er BMW gelandet bin. Die Vorfacelift Modelle mit den unglücklich gezeichneten Scheinwerfern fiel auch schon von Anfang an raus, also kamen nur die LCI Modelle ab 2005 in Frage. Es durfte diesmal kein Diesel sein und auch nicht der kleine Benziner, blieben am Ende der 740i, 750i und der 760i. Damit war das Angebot schon stark eingegrenzt. So bin ich am Ende bei meinem 750er gelandet, der zu meinem Glück auch noch eine Langversion war, die ich eigentlich gar nicht brauche. Aber wie heißt es immer so schön: "Haben ist besser als Brauchen". Top gepflegt und mit Super Optik (20" Zoll, schwarz metallic, Chrom-Paket) stand er da beim Händler; zum verlieben schön und unwiderstehlich. Es war klar, der BMW musste mir gehören!

 

So bin ich seit einigen Monaten mit 4,8 Liter Hubraum, 8 Zylinder, 367PS, 15 Liter Verbrauch und längerer Karosserie (5,20m) im Rheinland unterwegs. Werte, die nicht Zeitgemäß klingen und bei anderen Menschen beim Smalltalk (überwiegend Freunde und Bekannte, aber auch Passanten, z.B. an Tankstellen etc.) Unverständnis und Empörung hervorrufen. Zugegeben, die Unterhaltskosten liegen im Vergleich zu einem "normalen" Durchschnittsauto jenseits von gut und böse, vor allem bei den heutigen Spritpreisen und den aktuellen Versicherungskosten (3120.- Euro/Jahr), aber mal ganz ehrlich: Für den Komfort, für das erhabene Fahrgefühl und dem Respekteinflössendem Erscheinungsbild ist es auf alle Fälle Wert, einen solchen Wagen zu fahren!

 

Grüße

 

 

PS: Bitte die Umfrage beachten, was Ihr an meinem 7er gut findet und was nicht! Freue mich auf Rückmeldungen und Meinungen / Anregungen!