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Neues vom Dicken

Neues vom Dicken - oder: Tagebuch des täglichen A6-Wahnsinns

07.05.2013 00:04    |    Maschinenschrauber Maschinenschrauber    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , ,

Hallo lieber Leser,

 

heute widme ich mal einer kurzen Idee, welche ich bei der Umrüstung auf mein Navigation Plus genauer verfolgt habe.

Da zur Umrüstung sämtliche Wurzelholzeinlagen der Mittelkonsole demontiert werden müssen war es naheliegend, die Teile gründlich zu säubern. Doch die Frage stellt sich: Wie??

Ich war mir nicht sicher, wie sich der Klarlack der Wurzelholzeinlagen mit diversen Pflegemitteln für den Autolack vertragen. Das Ganze direkt im Fahrzeug zu probieren war mir zu riskant. Da ich nun eine andere Abdeckung rund um den Schalthebel benötige habe ich an diesem Teil diverse Mittelchen ausprobiert. Da sich alle Mittel super mit dem Klarlack vertragen haben, war die Handbremshebelabdeckung quasi das Vorführteil:

 

Wie auf dem ersten Bild zu erkennen war der Glanz weg, viele kleine Kratzer im Klarlack - kurz: Die Abdeckung sah stark gebraucht und alles andere als schick aus. Daran musste sich zwingend etwas ändern! Und ich denke, das Ergebnis in Bild 2 kann sich wirklich sehen lassen! Der Glanz ist wieder zurückgekehrt und es blieben nur die tiefen Kratzer im Klarlack erhalten, welche aber bei weitem nicht mehr so stark auffallen.

 

Doch nun zur Prozedur selbst:

1.: Säuberung mit Microfasertuch, klarem Wasser und einem Schuss Spülmittel. Damit wurde der gröbste Dreck (Staub, Fingerabdrücke, etc.) schonmal größtenteils entfernt und die Bahn für den nächsten Schritt war frei!

 

2.: Entfernung der kleinen Kratzer mit Sonax Lack-Reiniger. Dadurch wurden viele Kratzer entfernt, jedoch ließ der Glanz noch immer zu wünschen übrig. Wichtig ist, ein richtig sauberes Microfasertuch zu haben. Der Klarlack der Wurzelholzeinlagen ist nämlich um einiges anfälliger gegenüber neuen Kratzern als der normale Autolack.

 

3.: Behandlung mit Sonax Auto-Hart-Wax. Hierbei wird der Glanz zurückgebracht und das Ganze bereits ein wenig versiegelt.

 

4.: Der krönende Abschluss wird dann von einer Nano-Tech-Versiegelung aus dem Hause Sonax gebildet. Hierbei wird ein schützender Film auf die Oberfläche aufgetragen, welcher die Holzeinlagen vor neuen Kratzern schützt und die Reinigung in Zukunft pflegeleichter gestaltet.

 

Ich habe diese Prozedur mit sämtlichen Wurzelholzeinlagen in meinem A6 vollzogen und bin wirklich über das Ergebnis erstaunt. Vor allem die Einlagen in den Türen wurden sehr schön und können sich nun wieder sehen lassen!

 

Doch was wollte ich euch genau damit sagen oder zeigen? Ganz einfach: Wenn ihr auch Wahnsinnige bezüglich der Fahrzeugpflege im Innenraum seid: Traut euch ruhig ran, auch mit Pflegemitteln für den Außenbereich des Fahrzeugs!

 

Natürlich übernehme ich wie immer keine Garantie darauf! Bei mir hat es mit den besagten Mitteln problemlos geklappt und anhand meiner Ergebnisse kann ich es euch empfehlen!

 

Viele Grüße und allzeit gute Fahrt

Sebastian


27.04.2013 22:11    |    Maschinenschrauber Maschinenschrauber    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: , , , , , , , , , ,

Hallo zusammen,

 

da ich während meiner Fahrschulzeit den neuen Audi A3 fahren durfte, habe ich viele kleine Helferlein sehr zu schätzen gelernt. Unter anderem der Licht- und Regensensor, der Tempomat und der Komfortblinker. Nun möchte ich diese Teile nach und nach auch in meinem A6 nachrüsten und jetzt habe ich mit dem Nachrüstmodul für den Komfortblinker begonnen.

Für alle, die es nicht wissen: Komfortblinker heißt, man tippt den Blinkerhebel einmal kurz an und schon wird automatisch 3x geblinkt. Diese Funktion ist vor allem bei Autobahnfahrten und im Kreisverkehr meiner Meinung nach sehr angenehm.

 

Im Internet gibt es diverse Anbieter, welche Nachrüstsätze im Plug & Play-Format anbieten. Man steckt den Nachrüstsatz bestehend aus einem Relais also einfach an den Warnblinkschalter und fertig. Wer wissen möchte, wo genau ich meinen Nachrüstsatz gekauft habe, kann sich gerne per PM bei mir informieren!

 

Nun aber zum Einbau:

 

Benötigte Werkzeuge:

- Schlitzschraubenzieher klein (2 – 3 Millimeter)

- Draht

- Werkzeug für Radioausbau (alternativ dünne Sägeblätter für Stichsäge)

 

Arbeitsablauf:

1.: Demontage der Schalterblende oben (Bild 1):

Die obere Schalterblende kann mit einem kleinen Schlitzschraubenzieher an einer Ecke vorsichtig aufgehebelt werden. Sobald sie an einer Ecke ausgeclipst ist, kann sie per Hand weiter ausgebaut werden.

2.: Ausbau des Warnblinkschalters (Bild 2):

Der Warnblinkschalter wird mittels zwei Metallclipsen seitlich in dem Halteschacht gehalten. Um den Schalter ausbauen zu können muss mit einem Schlitzschraubenzieher an der oberen Seite des Schalters angesetzt werden, sodass er nach vorne gedrückt werden kann (siehe Markierung Bild 2). Hier bietet es sich an, ein Tuch zwischen Schraubenzieher und Armaturenbrett zu klemmen, um den aufgeschäumten Kunststoff am Armaturenbrett nicht zu beschädigen. Zudem muss viel Kraft angewendet werden, da die beiden seitlichen Metallklammern eine hohe Spannung auf den Schalter bringen, sodass er nur mit sanfter Gewalt aus dem Halteschacht zu hebeln ist. Sobald der Schalter ein Stück nach vorne gehebelt wurde kann er entweder mit den Fingern gegriffen oder mit einer Spitznasenzange vorsichtig rausgezogen werden. Anschließend muss der Stecker an der Rückseite des Warnblinkschalters abgesteckt werden.

 

3.: Ausbau des Radios (Bild 3):

Um das Komfortblinkermodul unauffällig in der Mittelkonsole verschwinden lassen zu können muss nun der Radio ausgebaut werden, damit das Relais und die zugehörigen Kabel durch den Radioschacht gelegt werden können. Wer kein Spezialwerkzeug zum Radioausbau zur Verfügung hat kann sich den Radio entweder beim Audihändler (meist kostenlos) rausziehen lassen. Alternativ gibt es eine Möglichkeit, den Radio einfach mit zwei dünnen Sägeblättern einer Stichsäge auszubauen. Hierzu werden die Sägeblätter in die Schlitze geschoben, bis ein kleiner Widerstand überwunden wurde. Anschließend müssen die Sägeblätter an deren Enden zur Fahrzeugmitte gedrückt werden (siehe Markierungen Bild 3). Anschließend kann man den Radio an den Sägeblättern aus dem Schacht ziehen. Von Vorteil ist es, Handschuhe hierbei zu tragen, um sich beim Rausziehen des Radiogerätes die Finger und Hände nicht zu verletzen. Sobald der Radio herausgezogen ist, werden sämtliche Steckverbindungen gelöst und der Radio kann vorsichtig zur Seite gelegt werden.

 

4.: Demontage Radiozierblende:

Anschließend muss die Blende der Mittelkonsole, welche Radio und Klimabedienteil umschließt, ausgebaut werden. Hierfür muss der Aschenbecher geöffnet werden, ehe die Blende mit den Fingern von unten beginnend ausgeclipst werden kann. Hierbei muss man besonders aufpassen, damit keine Clipse beschädigt werden oder gar die Blende bricht.

 

5.: Ausbau der Radioklappe (Bild 4):

Es empfiehlt sich zudem, die Klappe des Radios auszubauen, um mehr Platz bei der Kabelverlegung zu haben. Hierfür müssen die beiden Halteclipse mit einem Schlitzschraubenzieher nach oben gedrückt werden (siehe Markierung Bild 4). Anschließend kann die komplette Klappe nach vorne aus der Mittelkonsole gezogen werden.

 

6.: Kabelverlegung:

Nun kommt der fummeligste Teil der Arbeit. Da das Relais des Moduls relativ groß ist, kann es nicht einfach durch den Warnblinkerschacht nach hinten durchgeschoben werden. Deshalb müssen die beiden Anschlusskabel für das Modul durch den Radioschacht von hinten in den Schacht des Warnblinkers gezogen werden. Hierfür zieht man einen Draht vom Warnblinkerschacht runter zum Radioschacht und bindet nun an den Draht den Stecker des Nachrüstmoduls. Diesen zieht ihr hinter den Radioschacht nach oben. Ihr müsst mit der Hand nachhelfen, um den Stecker nicht zu verkanten. Hierfür sind kleine Hände von Vorteil. Wenn ihr nicht mit der Hand durch den Radioschacht greifen könnt, holt euch weibliche Hilfe. Sobald ihr die beiden Stecker des Komfortblinkers in den oberen Schacht gezogen habt, könnt ihr den Warnblinkerschalter an das Komfortblinkersystem stecken.

 

7.: Zusammenbau:

Ihr baut nun alles in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen. Zuvor könnt ihr noch die Funktion des Blinkermoduls testen, um bei einem eventuellen Problem nicht alles wieder zerlegen zu müssen.

 

Ich übernehme ausdrücklich keinerlei Haftung für eventuell entstehende Schäden oder Verletzungen!

 

Ich hoffe, ich konnte den Komfortwütigen hiermit vor dem Kauf des Moduls einen kleinen Überblick über die anfallenden Arbeiten geben und sie auch beim Einbau ein wenig unterstützen, da die mitgelieferten Anleitungen wie in meinem Falle mehr als dürftig war.

 

Viele Grüße

Sebastian


08.02.2013 17:26    |    Maschinenschrauber Maschinenschrauber    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: , , , , , , , ,

SpritsparwunderSpritsparwunder

Hallo zusammen,

 

entschuldigt bitte meine längere Abstinenz, allerdings hatte ich in der letzten Zeit einfach zu viel um die Ohren, sodass ich mich nicht mehr um meinem Blog kümmern konnte.

Ich gelobe allerdings Bersserung, versprochen!

 

Nun kommen wir allerdings gleich mal zum Thema. Ein 14 Jahre altes Auto mit 165 PS Sechszylinder und 2.4l Hubraum. Auf dem Papier der Liebling eines jeden Tankstellenbesitzers. Aber nicht so in diesem Fall:

Zur Zeit habe ich einen Durchschnittsverbrauch von 8,6 Litern auf 100 km mit meinem Dicken! Ab und an musste ich mal in den Motorraum schauen, ob ich nicht aus versehen in einen Diesel eingestiegen bin, aber nein, dort schnurrt noch immer butterweich der V6 Benziner vor sich hin.

 

Manche unter euch haben schon berichtet, ihr Verbrauch wäre teilweise bei 11 Liter aufwärts, die wenigsten berichten mal von einem Verbrauch von 9 Litern oder weniger. Die Frage stellt sich nun, warum das so ist. In meinem A6 läuft der 2.4l ALF mit inzwischen 170.000 km auf der Uhr. Gemacht wurde daran noch nichts, außer einem Thermostatwechsel und natürlich dem Zahnriemen.

 

Woran könnte es also liegen, dass der Verbrauch in der letzten Zeit so stark gesunken ist? Was wurde gemacht? Ich kann nur eines sagen: Das einzige, was in der letzten Zeit außerhalb des Innenraums verändert wurde sind die Winterreifen. Ich bin von den originalen 195/55R15 auf 235/45R17er umgestiegen. Zudem fahre ich jetzt statt Hankook Dunlop Reifen. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass dies so ausschlaggebend ist.

Sicherlich denken einige jetzt, der fährt wie ein Opa, um solch einen Verbrauch zu bekommen. Hierzu muss ich allerdings ein ganz klares "Nein" äußern! Ich habe mir einen zwar etwas ungewöhnlichen, aber scheinbar spritsparenden Fahrstil zugelegt, welcher sich gut durch "Sparen mit Vollgas" beschreiben lässt. Das Ganze sieht so aus, dass ich einerseits natürlich vorausschauend fahre und je nach Situation den Gang zum Ausrollen rausnehme oder von der Schubabschaltung Gebrauch mache, indem ich bei eingekuppeltem Gang einfach vom Gas gehe. Beim Beschleunigen habe ich mir angewöhnt, so kurz wie möglich zu beschleunigen, was scheinbar auch wirklich in Sachen Verbrauch Wunder wirkt!

Da ich am Dienstag einen Trip ins 700km entfernte Berlin auf dem Plan habe, wird nun der Langstreckenverbrauch überprüft. Vielleicht schaffe ich es, den Dicken mit dem Tempomat auf der Autobahn auf einen Durchschnittsverbrauch von unter 8 Litern zu bringen. Der aktuelle Verbrauch gründet auf der täglichen Strecke zur Schule und wieder zurück - jeweils ca. 15 Kilometer mit Heizung, Radio, Licht und allem was dazu gehört.

 

Schreibt doch mal eure Verbräuche vom 2.4er als Kommentar dazu und eure Methoden zum Spritsparen!

 

Viele Grüße

Sebastian