Neues vom Dicken

Neues vom Dicken - oder: Tagebuch des täglichen A6-Wahnsinns

08.02.2013 17:26    |    Maschinenschrauber    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: , , , , , , , ,

SpritsparwunderSpritsparwunder

Hallo zusammen,

 

entschuldigt bitte meine längere Abstinenz, allerdings hatte ich in der letzten Zeit einfach zu viel um die Ohren, sodass ich mich nicht mehr um meinem Blog kümmern konnte.

Ich gelobe allerdings Bersserung, versprochen!

 

Nun kommen wir allerdings gleich mal zum Thema. Ein 14 Jahre altes Auto mit 165 PS Sechszylinder und 2.4l Hubraum. Auf dem Papier der Liebling eines jeden Tankstellenbesitzers. Aber nicht so in diesem Fall:

Zur Zeit habe ich einen Durchschnittsverbrauch von 8,6 Litern auf 100 km mit meinem Dicken! Ab und an musste ich mal in den Motorraum schauen, ob ich nicht aus versehen in einen Diesel eingestiegen bin, aber nein, dort schnurrt noch immer butterweich der V6 Benziner vor sich hin.

 

Manche unter euch haben schon berichtet, ihr Verbrauch wäre teilweise bei 11 Liter aufwärts, die wenigsten berichten mal von einem Verbrauch von 9 Litern oder weniger. Die Frage stellt sich nun, warum das so ist. In meinem A6 läuft der 2.4l ALF mit inzwischen 170.000 km auf der Uhr. Gemacht wurde daran noch nichts, außer einem Thermostatwechsel und natürlich dem Zahnriemen.

 

Woran könnte es also liegen, dass der Verbrauch in der letzten Zeit so stark gesunken ist? Was wurde gemacht? Ich kann nur eines sagen: Das einzige, was in der letzten Zeit außerhalb des Innenraums verändert wurde sind die Winterreifen. Ich bin von den originalen 195/55R15 auf 235/45R17er umgestiegen. Zudem fahre ich jetzt statt Hankook Dunlop Reifen. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass dies so ausschlaggebend ist.

Sicherlich denken einige jetzt, der fährt wie ein Opa, um solch einen Verbrauch zu bekommen. Hierzu muss ich allerdings ein ganz klares "Nein" äußern! Ich habe mir einen zwar etwas ungewöhnlichen, aber scheinbar spritsparenden Fahrstil zugelegt, welcher sich gut durch "Sparen mit Vollgas" beschreiben lässt. Das Ganze sieht so aus, dass ich einerseits natürlich vorausschauend fahre und je nach Situation den Gang zum Ausrollen rausnehme oder von der Schubabschaltung Gebrauch mache, indem ich bei eingekuppeltem Gang einfach vom Gas gehe. Beim Beschleunigen habe ich mir angewöhnt, so kurz wie möglich zu beschleunigen, was scheinbar auch wirklich in Sachen Verbrauch Wunder wirkt!

Da ich am Dienstag einen Trip ins 700km entfernte Berlin auf dem Plan habe, wird nun der Langstreckenverbrauch überprüft. Vielleicht schaffe ich es, den Dicken mit dem Tempomat auf der Autobahn auf einen Durchschnittsverbrauch von unter 8 Litern zu bringen. Der aktuelle Verbrauch gründet auf der täglichen Strecke zur Schule und wieder zurück - jeweils ca. 15 Kilometer mit Heizung, Radio, Licht und allem was dazu gehört.

 

Schreibt doch mal eure Verbräuche vom 2.4er als Kommentar dazu und eure Methoden zum Spritsparen!

 

Viele Grüße

Sebastian


08.02.2013 17:35    |    Ascender

Das ist schon enorm wenig. Kann zwar nichts zum 2.4er sagen. Ich fahre den 1.8T im B5. Mein A4 sollte auch trotz Automatik-Getriebe ein wenig leichter sein, und ich habe ein Chiptuning verbaut, womit der Verbrauch im niedrigen Drehzahlbereich ebenfalls weiter gesenkt wird (ca. 210 PS).

Im Urlaub kam ich auf einen Rekordwert von ca. 6,5 Liter/100 Kilometer. Allerdings bin ich so konzentriert und vorrausschauend gefahren, das war schon nicht mehr feierlich. Außerdem habe ich alle Register gezogen: Klima, Licht und Radio aus! Fenster und Schiebedach zu (Aerodynamik). So lange wie möglich im Windschatten fahren (LKWs), so wenig wie möglich bremsen und gas geben...

 

Übern gesamten Urlaub (11.500 Kilometer in 4 Wochen - s. mein Blog "Eurotrip") kam ich auf etwa 9 Liter pro 100 Kilometer. Vor allem die französischen Seealpen haben ihren Tribut gefordert (LKWs überholen). :D

 

Okay, ein 4-Zylinder ist vlt. auch was anderes als ein 6-Zylinder...

 

Wo du es schonmal ansprichst: Zylinderabschaltung kenne ich bei meinem nur von einer defekten Zündspule. :D


08.02.2013 17:42    |    peter_pott

Na ja, mein V6 2,5 Benziner mit 120 kw hat auch nur einen Verbrauch von 10,8 Liter AUTOGAS auf 100 km laut Spritmonitor... von daher würde mal sagen, vorausschauendes Fahren hilft...


08.02.2013 18:23    |    Maschinenschrauber

Hallo ihr beiden,

 

das mit dem vorausschauenden Fahren stimmt wirklich! Das ist enorm wichtig, wenn man den Verbrauch gering halten will. Was mir allerdings in letzter Zeit noch aufgefallen ist: Zu vorausschauend fahren ist auch nichts! Ich habe es teilweise geschafft, einen Tag lang zu fahren, ohne einmal zu bremsen. Ende vom Lied: Die Bremsen wollten nicht mehr. Ein Werkstattmeister aus meiner befreundeten Audi-Werkstatt meinte, das komme von zu vorausschauendem fahren. Man sollte also trotzdem des Öfteren mal ordentlich bremsen.

Was ich vergessen habe zu sagen: Ich fahre einen Handschalter, also weder Automatik noch Multitronic. Ich weiß nicht, in wie weit das für den Benzinverbrauch noch relevant ist.

 

Zur Zeit bin ich noch am tüfteln, ob es zum Kraftstoffsparen besser ist, wenn die Strecke möglichst eben oder möglichst hügelig (nein, nicht bergig) ist. Hier bei uns im schönen Oberbayern haben wir ja von allem ein bisschen was. Ich werde das also weiter beobachten und euch auf dem Laufenden halten!

 

Viele Grüße

Sebastian


08.02.2013 18:32    |    mujibur

Habe A6 1.9 TDI ,der wurde auch immer effizienter hat nur einfachen Dieselfilter ,seid ca 5 Jahren Leichtlauföl ,jetzt 300 TKm , einmal Motorüberhitzung durch Kühlwasserverlust an der Grenze zum Abkochen

Bei minus 10° 10sec bis Erstzündung . Erklärung, die Zylinder lauf bahnen ,die hauptsächlich die Innere Motorreibung ausmachen sind so ausgeleiert ,daß die Reibung minimal ist . Ich wollte Neuen Audi kaufen ,aber Verkäufer gesteht ein ,Neue Audis bringen das nicht:

3,8 l/100Km auf 4o km langen Strecke sehr gleichmässige Fahrt mit 62Km /H durchschnitt. Rolle auch viel ausgekuppelt oder Leerlauf und auch Motor aus . Das Auto fährt jetzt mein Sohn und ich 9 Monate BMW 520D ,der hat Oxydationfilter ,so braucht er 20% mehr,aber

ohne den Partiklefilter wäre er etwas besser ,oder könnte werden ,die Maschine ist noch besser gesteuert als vor 13 Jahren der Audi

Gruss Michael GÜrtler


08.02.2013 18:39    |    BENZinblueter

Hallo,

wir haben einen Mercedes C200CDI (W204)

meine Methoden zum Spritsparen: Immer den höchstmöglichen Gang nehmen und angemessen beschleunigen.

 

Ich fahr den Mercedes eig. innerorts immer im 4. Gang, in 70er Zonen im 5. Gang und Außerorts im 6. Gang.

Wenn ich wirklich spritsparend fahren will, kann man auch im 5. gang innerorts fahren (natürlich kann man nicht beschleunigen, aber "Tempo halten" geht). Und ich lasse das Fahrzeug dann auch immer ausrollen, um die "Zylinderabschaltung" zu verwenden- praktisch fahre ich dann ohne Benutzung des Bremspedals.

Und man sollte angemessen beschleunigen, da das zu lange Beschleunigen sich auch negativ auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt. Da kann man besser einmal kurz mit etwas (nicht zu viel) Gas mehr beschleunigen.

 

Aber! Rekordwerte habe ich noch nie eingefahren, da es einfach überhaupt keinen Spaß macht, spritsparend zu fahren... (Bin auch noch mit dem "Begleiteten Fahren" mit dem Wagen meiner Eltern unterwegs, weshalb ich ein bisschen Mehrverbrauch gut verkraften kann :D )

Naja, ich fahr eigentlich immer normal bis flott. - Aber ich rase nie!

 

MfG


08.02.2013 18:48    |    mujibur

ja mit den Bremsen hatte ich genau deswegen Probleme: alle 2 Jahre geringabgefahrene Beläge und die Scheiben wechseln .

Beim Beamer 520 D scheinen mir die Scheiben auf Selten -und Schwachbremsen unempfindlicher zu sein . Aber auch hier gebe ich sooft zulässig der Hinterbremse die Handbremse ,das reibt die belasteteren Scheiben rost und riefen freier als 4 Rad Bremsen .

Übrigens Auf Schnee und Eis eine leichte Übung zum sehr kontrolliertem Heckausbrechen beim Audi ,die vorderräder ziehen immer zur Stabilisierung . Beim Beamer völlig unkontrollierbar ,.Ob gleiche Kurvengeschwindigkeit auf Schnee und Eis möglich ist halte ich für wenig bedeutsam, muss ich doch eine Sicherheitsunterschreitung von der kritischen Geschwindigkeit beim Beamer einhalten .

Gruss Michael Gürtler


08.02.2013 19:01    |    Ascender

Zumindest bei mir mache ich mir keine Gedanken um die Bremsen. :D

Bin häufiger auf der Rennstrecke und trete den Wagen auch mal ordentlich, bzw. prügel ich entsprechend auf das Bremspedal ein. :D :D

 

Auch für die Handbremse finde ich oft genug Verwendung, sobald der Untergrund ein wenig rutschiger ist. :D


08.02.2013 20:14    |    Shibi_

Eine Frage: Hast du den Verbrauch auch nachgerechnet? Im FIS steht viel wenn der Tag lang ist. Bei mir stehen auch immer Verbräuche von 11-12L drin und wenn ich nachrechne sind es jedes mal 14-15L. ;)

Aber wenn es reale 8,6L sind muss ich echt sagen Respekt, das ist sparsam für so ein schweres Auto. Ich denke mal es ist ein Handschalter, mit der Tiptronic ist das beim besten Willen nicht möglich. Quattro?

 

Also mein A6, auch Bj. 99 braucht ca. 15L/100km und das bei fast nur Autobahn. Ist allerdings auch ein 2.7T mit ca. 320PS, Tiptronic und Allrad. Alles in allem nicht unbedingt auf Spritsparen ausgelegt. ;)

 

Zitat:

Übrigens Auf Schnee und Eis eine leichte Übung zum sehr kontrolliertem Heckausbrechen beim Audi ,die vorderräder ziehen immer zur Stabilisierung . Beim Beamer völlig unkontrollierbar ,.Ob gleiche Kurvengeschwindigkeit auf Schnee und Eis möglich ist halte ich für wenig bedeutsam, muss ich doch eine Sicherheitsunterschreitung von der kritischen Geschwindigkeit beim Beamer einhalten .

Welchen 5er fährst du? E39? Mein Onkel hatte einen E39 530i gefahren und den fand ich sehr gut kontrollierbar im Drift. Wobei ich natürlich gerne zugebe mit meinem Quattro lassen sich viel schnellere Drifts und steilere Winkel fahren. Das liegt einfach in der Natur des Allradantriebs.


08.02.2013 20:26    |    Drahtfahrer

Mein Audi A4 TDI 116ps B7 verbraucht innerorts ca 6liter autobahn rekord lag bei 3,8liter diesel,


08.02.2013 20:46    |    Magnus-Vehiculum

Ich glaube mich an ein ähnliches Thema in deinem ersten Blog zu erinnern, damals in den Kommentaren :D

 

 

Ich rekonstruiere:

- A6-4B, Bj. 98, Mot-Kennbuchstabe: ALF, 2.4 mit 165PS, Limosine, kein Quattro, keine AHK

- Laufleistung bei Ankauf: 195000 KM, Verbrauch laut BC: 10,9 L/100Km

- Mängel bei Kauf: Motor-Ölverlust nach Außen, abgefahrene Reifen, angeblich defekte Radlager Vorn, Riss-Außenspiegel-Abdeckung, kein Scheckheft vorhanden, Lenkmanschette links rissig , Flesrohr rechts bläst leicht ab , ca. 1 Monat nach Kauf Achsmanschette vorn rechts gerissen.

 

Die Reifen waren natürlich das Erste, was ich angegangen bin, diese hatten praktisch kein Profil mehr und beim Reifenwechsel, wurde mir auch sofort klar, weshalb der Zwischenhändler defekte Radlager vermutet hatte. Die Räder Vorne waren schlichtweg, nicht festgezogen worden... :eek:. Ich musste erstmal schlucken und war ziemlich sprachlos als mir klar wurde, das ich nach dem Kauf des A6 die ca. 120km Heimfahrt mit lockeren Rädern gefahren bin.

 

Das fehlende Scheckheft war eine Sache aber irgendwann einmal, musste mein neuer Liebling, ja in der Audi-Werkstatt gewesen sein, dachte ich mir. Tja so kann man sich täuschen... laut Fahrgestellnummer, hat mein A6 nach dem Kauf, niewieder eine Audi/VW-Werkstatt von Innen gesehen, der erste Eintrag unter der Nummer, geht auf mich zurück (Klimaservice). Dieses Mysterium bestätigte mir später auch der Luftfilter, der war nämlich von Audi und hatte ein Datum an der Seite stehen den 28.10.98 um genau zu sein, das Datum der Erstzulassung. Ich hatte also tatsächlich noch den ERSTEN Luftfilter dieses Motors drin, das können nicht viele A6-Fahrer von sich behaupten. :eek::confused::p:D

 

Der Spritverbrauch änderte sich, nach dem Reifenwechsel kein Stück weit, egal WIE Spritsparend oder Sportlich ich gefahren bin. Erst nachdem ich Luftfilter, Kühlwassertempsensor und Öltempsensor, Zündkerzen, Öl und Kraftstofffilter (der war sogar noch 6 Monate älter als der Luftfilter) getauscht habe, ist der Verbrauch fast Augenblicklich von 10,9 auf 9,3 L/100KM gefallen.

 

Mein Parkplatz ist stiller Zeuge, des starken Ölverlusts den der Motor anfangs noch hatte. An fast jeder Möglichen und auch undenkbaren Stelle, verlor er sein Lebenselixier in nicht geringer Menge.

Betroffen waren insgesamt: Ventildeckel beide, Nockenwellenversteller beide, Simmeringe Nockenwellen und Kurbelwelle, Ölwannendichtung obere und untere, Dichtung Ölkühler zu Ölwanne, Öleinfülldeckel und eventuell noch einige andere Stellen, die mir gerade nichtmehr einfallen.

Das Einzige und das hatte mich auch wirklich verwundert, was wirklich Dicht am Motor war und ist, sind die Zylinderkopfdichtungen beider Köpfe (3x auf Holz klopf).

 

Beim Rundumschlag wurde dann folgendes Umgesetzt: Alle Ölundichtigkeiten behoben, Achsvermessung -einstellung, beide Flexrohre ersetzt, neue Kupplung (wenn der Motor halt schonmal draußen ist, wozu daran noch sparen), nochmal 2 neue Reifen vorn, Wasserpumpe Zahnriemen Keilriemen alle Rollen und so weiter, neuer ZV-Funk-Schlüssel ;)

Nachdem diese Arbeiten an meinem Liebling abgeschlossen waren, konnte er sein neues Leben auch gleich bei einer ca. 2000Km Urlaubsfahrt (Kroatien und zurück) genießen unter anderem auch, unter seinen neuen Besitzern :confused: Nein ich hab ihn nicht weggeben :cool:, er ist weiterhin in Familienbesitz denn ich hab ihn meinem Vater geschenkt, nachdem sein Audi80 nun nichtmehr im bestem Zustand ist und viel zuviel Pfelge gebraucht hätte, als das es vor dem Urlaub noch umgesetzt hätte werden können.

Zudem stand mein Traumwagen, bereits wartend auf die Anmeldung rum und guckte mich mit großen feuchten Scheinwerfern an. :)

 

Jedenfalls ist der Verbrauch nach dieser umfangreichen Reparatur, bei der Urlaubsfahrt mit voll belandem Kofferraum, sowie vollen Rücksitzen auf stolze 7,6 L/100Km gefallen, bei humaner Fahrweise. Meiner Meinung nach Rekordverdächtig, bei damals 214000 Km Laufleistung, voller Beladung und immerhin, vermutlich über lange Zeitabstände vernachlässigter Pfelge des Wagens. Audi selbst gibt den Verbrauch auf Langstrecke, für diesen Motor ab Werk mit 7,4 L/100KM an ( siehe: http://www.audi.de/.../1998_02_a6_c5_24_24quattro.pdf).

 

Bei gemischter Fahrweise mit Lang- und Kurzstrecke im regelmässigen Wechsel und bei den derzeit herrschenden Temperaturen, pendelt sich der Verbrauch bei ca. 9,5 L/100KM ein.

Muss also keine Seltenheit sein, dass deiner sich auch eher weniger gönnt. Ich weiß nicht warum manche so einen exorbitanten Verbrauch bei diesem und auch anderen Motoren haben aber wie du schon sagst und was ich durchaus auch bestätigen kann ist, dass Wartung nur einen Teil dessen ausmacht. Die Fahrweise hingegen, kann locker mal 4 Liter Unterscheid und mehr zeigen.

Außerdem ist deiner ein Kombi und somit ja eigentlich, sogar etwas schwerer als die Limo, also ist dein Verbrauch kurzum Top! :)

 

 

Grüße Magnus


08.02.2013 22:47    |    antonbrummi05

Hallo, ich fahre eine Audi A6 2.8 FSI Multitronic 210PS Bauj.12.2007.

Ich habe Ihn 2011 im Febr. gekauft Km-Stand ca. 60000, bisher keine Reperatur ausser Xenon Birnen gewechselt u. faellige Inspektion. Mein Audi hat jetzt einen Tachostand von 93500 der Verbrauch liegt bei 10.07ltr. laut Spritmonitor (also echt) zur Zeit, fahre ganz normal gebe auch mal Gas wenn es sein muss lach. Denke mal fuer so ein Auto kann ich nicht meckern, da ich ueberwiegend kurze Strecken fahre zwischen 2 und 20 KM.

 

Gruesse aus dem Saterland

 

von Anton



09.02.2013 08:57    |    Slowfinger A6

Hallo Maschinenschrauber,

 

ich habe denn geleichen Motor und einen Avant als Frontie, Winterreifen sind bei mir 225er auf 17 Zoll und ich fahre den Dicken derzeit mit 10,3 Liter bei täglich Autobahn und habe ähnlich wie bei dir mir angewöhnt kurz richtig draufzutreten um dann den Dicken einfach rollen zulassen was bei ca 120 -140 km/h einen Momentanverbrauch von unter 8 Liter zur Folge hat. allerdings wird der Verbrauch durch meine Stadtfahrten am WE mit Frau und Kind wieder nach oben korigiert. Fahre ich nur AB dann komme ich auf ca 9,3 Liter Durchschnittsverbrauch. Im Urlaub waren sogar 8,7 Liter drinn und nein ich fahre nich wie ein Opa.....................


09.02.2013 20:43    |    Maschinenschrauber

Hallo zusammen,

 

freut mich, dass die Beteiligung hier so rege ist und sogar markenübergreifende Verbräuche hier gezeigt werden! Doch erst einmal der Reihe nach:

 

Ich bin erst seit ca. 1 Monat 18 und habe mir mit dem A6 als erstes Auto einen Traum seit meiner Kinderheit erfüllt. Da ich das Auto allerdings komplett selbst durch meiner Arbeit neben dem Abitur im Mai komplett selbst finanzieren muss, macht auch das spritsparende Fahren schnell mal Spaß :-)

 

Quattro habe ich auch keinen. Also mit Frontantrieb und Handschaltung quasi schon die "Spritsparausstattung" ab Werk.

 

Was ich zudem noch bedacht habe: Ein schweres Auto ist beim Spritverbrauch nicht zwingend benachteiligt. Klar braucht man viel Energie, um mehr Masse zu beschleunigen. Ist diese Masse allerdings mal in bewegung, dauert es auch länger, diese Energie wieder abzubauen. Sprich: Ein schweres Auto rollt länger aus und damit greift natürlich wieder die Schubabschaltung. Zudem wirkt die Hangabtriebskraft stärker, wenn es bergab geht, als bei einem leichten Auto. Entscheidend ist lediglich der cw-Wert, sprich die Aerodynamik. Und hier stemmt sich der A6 Avant etwas übertrieben ausgedrückt schon in den Wind wie ein Kleiderschrank.

Zudem ist die richtige Motorisierung wichtig. Ist ein Auto untermotorisiert, braucht es meist mehr Kraftstoff als ein übermotorisiertes Auto. So nimmt sich beispielsweise der 1.4l Golf IV meiner Mutter mit gähnenden 75 PS ca. 7 - 8 Liter Super auf 100km. Für die Fahrleistungen ein fast schon unverschämter Wert. Ich denke, dass die 165 PS im A6 hier genau die richtige Motorisierung ist.

 

Viele Grüße

Sebastian


10.02.2013 10:24    |    peter_pott

Das mit dem "Sprit sparen" durch Schubabschaltung weil schwerer ist leider nur wunschdenken. Es git zahlreiche Tests, wo Fahrzeuge mit unnötigem Ballast im Kofferraum und ohne getestet wurden. Mit mehr Gewicht war de Verbrauch immer höher, trotz längerem Rollens... Denn das etwas "längere Rollen" eines schwereren Fahrzeugs kommt ja nur dadurch zustande, das die Energie, die Du vorher beim Beschleunigen investiert hast bei diesem Fahrzeug auch größer war aufgrund des größeren Gewichts, und deshalb ist auch etwas mehr Abrollenergie vorhabnden, weil wie gesagt, auch mehr Energie vorher investiert werden mußte.

 

Mehr Energie raus holen als man reinsteckt geht nämlich nicht, das haben wir in Physik gelernt...:)

 

 

100 kg Gewicht ergeben bis zu ca. 0,3 l/100km Mehrverbrauch. Auch bei Deinem Wagen. Da hilft kein längeres Ausrollen, denn wer "bergab fährt" muß das Gewicht auch erst einmal "bergaugf bekommen".

 

genaueres unter: http://www.adac.de/.../sparen-beim-fahren-antwort-5.aspx


10.02.2013 15:14    |    antonbrummi05

Mit dem Spritsparen ist es ja so eine Sache grins,... viele können ja gaaanz billig fahren.

Wenn ich den BC ansehe klar, aber ob das alles stimmt, ich denke mal nicht genau.

Genau ist nur wenn ich beim volltanken KM-Stand, Liter, usw. notiere und es entweder selber ausrechne wie hoch der Durchschnittsverbrauch ist, oder ich gebe es bei Spritmonitor.de ein, aber jedesmal, denn alle anderen Werte schenke ich kein vertrauen, da kann man sich einiges in der Tasche lügen.

Meine Werte stimmen daher 100%, wie geschrieben ich fahre ja auch fast nur Strecken zwischen 2-20 KM, wenn ich denn mal weitere Entfernungen habe gebe ich auch mal Gas.

Ich fahre aber alle Strecken mit Tempomat, denn ohne dem TM kann man lange nicht so spritsparend fahren, ich war es schon immer gewohnt da ich über 35 Jahre LKW gefahren bin.

Meine Angaben sind Werte die sich auf die gesamte Zeit beziehen, also der Durchschnitt so lange ich das Auto besitze, bei diesem AUDI ab 60 000 bis jetzt 93 000Km,..

zur Bereifung jetzt im Winter hat er 225x55-16Zoll u. im Sommer 225x50-17 Zoll!

 

Ich habe von April 1991 bis Februar 2011 einen AUDI 100 C4 2.3E 5Gang Schaltgetriebe

mit im Winter 195x65-15 Zoll u. im Sommer 235x40-17Zoll Reifen gefahren

von 0Km also Neuwagen bis 320 000Km wie ich Ihn verkauft habe mit einem Lebensdurchschnittsverbrauch von 9,43 Liter und keine Nenneswerte Reperaturen,

er hatte zB. immer noch die erste ORGINAL AUSPUFFANLAGE AUS EDELSTAHL!

 

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Sonntag

 

Euer CB BRUMMI05 aus dem Saterland ( i.R.)

 

Anton



11.02.2013 15:24    |    andyreas4b

Hi,

 

hatte bis vor wenigen Tagen einen B5 193PS,TT den ich meistens auf der Autobahn mit 140 km/h bewegt habe. Nach 50 tkm waren es am Ende 8,9 Liter, siehe spritmonitor.de. Selbst bei 180 km/h waren es nur 9,5 Liter.


11.02.2013 21:02    |    antonbrummi05

@ andyreas4b, ist ja auch kein Problem wenn man viel Autobahn fährt kann man den Verbrauch gut drosseln, ich dagegen fahre ja überwiegend kleine Strecken und dann auch noch in Ortschaften,

da braucht ein Auto leicht etwas mehr.

Da ich auch noch eine Standheizung drin habe und die beim warten im Auto benutze bin ich sehr zufrieden mit dem Verbrauch von meinem AUDI ;-)

 

Gruß

 

Anton.


15.02.2013 18:42    |    The_Killersocke

Ich komme mit meinem ALF auf ca 11 Liter mittlerweile, allerdings im Kurzstreckenbetrieb, mit Kaltstarts

und Allrad ;)

 

Bin letztes Wochenende von Stuttgart nach München und zurück gefahren, der Verbraucht ist deutlich runter

gegangen, wie ich bemerken konnte. (kennt man ja garnicht vom Dicken) :D

 

Gruß Socke

 

PS: Sonst alles klar mit deinem Dicken?


28.02.2013 16:11    |    ollivah

Hi,

 

hab auch einen 2,4 V6 BDV. Allerdings auf Gas. Vorher hatte ich bei extrem vorrausschauender Fahrweise teilweise unter 8 Liter. Jetzt mit Gas war die Letzte Füllung mit 9,6 Litern Gas im Schnitt. Man KANN den BDV wirklich sehr sparsam fahren. Aber Fahrspaß ist halt anders.

 

Als Hint: Gleicher Username bei Spritmonitor.de


29.04.2013 08:08    |    nick_rs

Genau die gleiche Methode habe ich auch. Da ich noch nicht 18 bin mache ich das ganze mit dem Mondeo meiner Eltern. Früh schalten, und dann bei niedriger Drehzahl viel Gas. Da hat man trotzdem mehr als genug Power. Und sobald man die Geschwindigkeit erreicht hat, den höchst möglichen Gang einlegen und erst runterschalten, wenn er ruckelt (so weit lass ichs aber nicht kommen, ich kenn das Auto inzwischen). Meine Drehzahlen gehen auch beim Beschleunigen selten über 2000 U/min. Wir wohnen in einer Bergigen Gegend. Berg ab immer Motorbremse und wenn es leicht abfällig ist, 5. Rein und er hält die 50. Meine Eltern fahren das im 3. und mit Gas. Das gleiche geht auch leicht Berg auf. 50 im 5.? Kein Problem! Und schaden tuts dem Motor auch nicht. Ich fahr auch gern mal 10-15km/h zu schnell und beschleunige gerne zügig (aber wie gesagt mit niedrigen Drehzahlen). Ich könnte wetten, wenn ich deren Auto mal 1 Woche alleine fahre (dann kann mans messen, wir haben keinen BC) bekomme ich den verbrauch unter 9L. Meine Eltern fahren ihn mit 11-12L


Deine Antwort auf "Neuerdings eine Zylinderabschaltung verbaut? - Spritsparen 2.0!"

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