30.01.2012 19:40
|
Nasenpfahl
|
Kommentare (25)
| Stichworte:
Dellen,
II (86C),
Instandsetzung,
Polo,
RAT,
Reparatur,
Rost,
VAG,
VW
Moin Autofahrergemeinde!
Heute möchte ich Teil 1 meiner geplanten Blogreihe vorstellen. Alles begann vor etwa sieben Jahren - etwa 2005 im Herbst - mit der erfolgreich bestandenen Führerscheinprüfung. Um 25 Kilometer in die Berufschule zu überbrücken, sollte ein fahrbarer Untersatz her. Viele Autos habe ich mir angesehen, aber das Budget lies nicht viel zu. So kam ich auf einen alten Polo 86C 2F aus dem Hause VW.
Wahrlich keine Augenweite, rundum zerknittert, Rost in jedem Quadratzentimeter Blech und viele versteckte Mängel - der Polo gehörte mir. Damals als hässliches Entlein verrufen, heute ein Traum für jeden "Rat-Styler" (oder wie auch immer sie sich schimpfen)
Mitten in der frostigen Winterkälte dann der Schock. Es kam keine Wärme aus der Heizung, die Scheiben gefrohren und und und... Grund hierfür war eine defekte Zylinderkopfdichtung, durch welche sich das Kühlwasser über die Zylinder nach draußen verdünisiert hat. Beim reparieren der nächste Schock. Lochfraß in der Planfläche des Zylinderkopfes - etwa fünf Millimeter tief - welcher dann erfolgreich durch hitzebeständiges Silikon gerade noch so abgedichtet werden konnte. Danach lief der Polo wie geleckt. Auch ein Wochenendtrip an die holländische Grenze, das waren pro Strecke etwa 700 Kilometer, war kein Problem.
Nach etwa drei Jahren im Januar spuckte der gute Motor durch die Kopfdichtung Öl auf die Lichtmaschine, welche darauf hin ihren Dienst verweigerte. Mit letzter (Batterie)Kraft schleppte sich das hässliche Entlein zur Werkstatt.
Da ich zu diesem Zeitpunkt auf Mobilität angewiesen war, endete hier die Zusammenarbeit der flotten Rostlaube mit mir.
Aber es gibt noch ein Happy End. Als Wald- und Wiesenfahrzeug muss er bis heute herhalten, und das tut er auch tapfer. Da allerdings der Zündanlassschalter - besser gesagt die Feder darin nicht mehr das tut, was sie soll, und mein Vater bis letztens so seine Probleme mit dem Zurückstellen des Zündschlüssels hatte, waren zwei Anlasser dem Tot geweiht. Vom Zustand des Innenraum's möchte ich euch an dieser Stelle verschohnen, da er wie gesagt mittlerweile im Forst seinen Einsatz findet.
Im nächsten Blog geht's in die zweite Runde mit der Limo aus Ingolstadt - dem Audi 80. Stay tuned! |




