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Mr. Moe

Die Pflege meines Astra, sowie Sinn und Unsinn aus dem ganzen Universum

10.04.2012 10:10    |    Mr. Moe Mr. Moe    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: , , , ,

Moin, moin!

 

Ich habe mal wieder ein bis jetzt wenig verbreitetes Produkt unter die Lupe genommen und es über Ostern auf meinem Auto verarbeitet. Die bisherigen Erfahrungen möchte ich nun mit euch teilen. Wie der Titel schon sagt geht es um eine Versiegelung auf Quarzbasis, das Gtechniq C1.5 Silo Seal.

 

Aufgetragen habe ich es als Teil einer Komplettaufbereitung meines Autos. Ein paar leichte Swirls wurden mit der T3000 und Prima Finish bzw. Chemical Guys CGC2 Medium Compound auf den harten Lackbereichen mit orangenen Würth (Finish) bzw. orangenen Rotweißpads (CGC2) beseitigt.

Vorarbeit mit Prima FinishVorarbeit mit Prima Finish

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach war der Lack schon sehr in Ordnung. Da ich von Gtechniq keinen passenden Pre Cleaner habe, wurden die Politurreste einfach mit 99% Isopropylalkohol abgewischt, das sollte eine gute Grundlage ergeben.

 

Aufgetragen habe ich das Silo Seal C1.5 mit Kosmetikpads, weils von der Felgen und Scheibenversiegelung auch so gehandhabt wird. Empfohlen wird der Auftrag mittels Mikrofasertuch, was mir aber als verschwenderisch vorkommt. Mit den Kosmetikpads wird weniger Material verbraucht und man sieht sehr gut, wo schon genug Versiegelung aufgetragen wurde und wo noch nicht.

Für das Dach inkl. dem kleinen Heckspoiler auf dem Kofferraumdeckel habe ich 10 Sprühstöße gebraucht. Nach dem Auftragen sieht man einen schwach sichtbaren Film, das habe ich mal versucht abzulichten.

Silo SealSilo SealAuftragAuftrag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Reste ließen sich mit einem kurzfaserigen Mikrofasertuch relativ leicht abwischen, klappt aber auch gut mit langhaarigen Tüchern wie dem Mikrofiber Madness Crazy Pile. Nicht so leicht wie Wachse von Dodo oder Zymöl, aber doch ohne viel Druck beim reiben.

 

Um zu sehen wie es sich in der Standzeit schlägt, lasse ich es gegen meine momentane Standzeitreferenz, das Collonite #476s antreten. Das Collinite kam auf die Hälfte der Stoßstange, und auf die Hälfte des Kofferraumdeckels. Die Stellen sind beim Astra besonders stark belastet. Auffallend ist, dass die Glätte durch das Silo Seal nach der Politur nicht mehr zunimmt. Die Seite mit dem Collinite ist deutlich glatter.

C1.5 vs. #476sC1.5 vs. #476s

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber nicht nur das, laut Beschreibung kann man es auch auf unlackierte Kunststoffe auftragen. Die Spiegelverkleidung auf der Fahrerseite habe ich mit dem Gtechniq Silo Seal C1.5, und die Beifahrerseite mit Jeffs Werkstatt Satin Prot eingerieben.

Das Silo Seal frischt die Farbe fast nicht auf, im Gegensatz zum Jeffs, dass eine schöne matte Farbauffrischung bewirkt.

Natürlich hat es gleich am nächsten Tag geregnet :mad: . Wenigstens konnte ich so natürliche Beadingfotos machen :rolleyes:

Beading1 C1.5Beading1 C1.5Beading Satin ProtBeading Satin ProtBeading C1.5 KunststoffBeading C1.5 Kunststoff

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beading #476sBeading #476sBeading2 C1.5Beading2 C1.5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hatte das Colli irgendwie besser in Erinnerung, aber was sollst. Von der Verarbeitung sollte alles gepasst haben. Aufgetragen, 3 Minuten ablüften lassen und runter damit.

 

Und nun zu den Schwierigkeiten, die ich mit dem Silo Seal hatte. Als ich das Auto in die Sonne gefahren habe, traf mich fast der Schlag. :( Aber seht selbst:

Hologramme durch ProduktresteHologramme durch Produktreste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele Hologramme, kommt auf dem Foto noch harmloser rüber :o Nach dem Wisch mit IPA waren die noch nicht drin, konnte also nur an der Versiegelung liegen. Es waren auch nur einige Stellen betroffen. Die hintere Seite auf der Fahrerseite (Foto), ganz leicht die Fahrertür, und Teile vom Dach. Die Schlieren waren auch gut unter der LED Lenser zu sehen.

Das ganze habe ich erst heute beseitigt. Der Fehler bestand darin, das ich zu große Flächen auf einmal gemacht habe, die Versiegelung hat zu lange abgelüftet und ging nicht mehr runter.

Man kann die Versiegelung mit einem Kosmetikpad auftragen, sollte aber nur in kleinen Sektionen arbeiten. Also max. ein Vietel der Motorhaube auf einmal einreiben, dann runter wischen.

 

Am problemlosesten kann man die Versiegelung tatsächlich nach Herstelleranweisung verarbeiten, wer häts gedacht? :p :D

 

Also die Versiegelung auf den Lack sprühen, und mit einem Mikrofasertuch verteilen und gleichzeitig abwischen. Der Verbrauch ist dabei aber wirklich höher. Man sieht kaum wo schon genug Versiegelung drauf ist, weil es beim Verteilen auch gleichzeitig abgetragen wird. Wenn das Mikrofasertuch schon leicht feucht ist, gehts fast besser. Mit der feuchten Seite verteilen, kurz das Tuch wenden und nochmal drüberwischen. Das geht schnell, einfach und streifenfrei und man sieht wo schon Versiegelung drauf ist.

 

Zusammenfassung:

 

-Auftrag mittel Kosmetikpad (sparsam) oder Mikrofasertuch (leicht)

-max. 30 sek. ablüften lassen

-lässt sich auch auf unlackierte Kunststoffe auftragen

-ohne Farbauffrischung auf Kunststoffen

-Verbrauch pro Kompaktwagen ca. 20-25ml

-Glätte geringer als bei Wachsen, wird aber nicht stumpf

 

Zur Standzeit werde ich berichten, falls ich nicht dran denke, dürft ihr mich ruhig dran errinnern. ;) Zur Wäsche besorge ich mir noch ein neutralen Schampoo, mein Citrus Wash&Gloss neigt sich langsam dem Ende. Detailer sind währenddesssen tabu.

 

Gruß

Mr. Moe