07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.113)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


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29.03.2012 19:13    |    Kung Fu

Aber ich glaub, die Geschichte hat Potenzial. Baut irgendwie Spannung auf.:)


01.04.2012 08:23    |    -sepel-

Hallo Leute Meine Gasanlage hab ich in mein Auto und es ist super Konnte entlich mal sagen Bitte Volltanken das Auto leuft super Keine Brobleme


01.04.2012 16:25    |    Gti.racer

alter wenn ich dein beitrag lese bekomm ich augenkrebs, junge junge


01.04.2012 23:42    |    testmal

@ sepel

 

Du hast Dich für Gas entschieden,

nun mußt Du auch ordentlich Gas geben, immer am Limit,

- nur so kannst Du die Anlage testen!

- jetzt hast Du noch Garantie

wenn Du gas-sparend fahren sollltest,

kommt der Ausfall meist erst nach der Garantiezeit!

 

Also, quäll die neue Gasanlage, nur so kannst Du Ausfälle

rechtzeitig finden!

 

Testmal


14.04.2012 01:38    |    Mercedes-Thomas

Hallo,

 

also um es mal ganz klar zu sagen *ggg*

 

Bevor ich E10 tanke wird eher der Mond viereckig ;-)

 

Grüße Thomas


14.04.2012 08:01    |    Massa Tom

Stimme zu! Das Verwirrspiel der Regierung incl. ADAC funktioniert und es gibt genug Deppen, die die Jauche tanken. In Afrika ist Hungersnot, bei uns wirds Essen durch den Tank gejagt.


14.04.2012 09:53    |    notting

@Massa Tom: Was hat ein (potenzieller) afrikanischer Bauer in dafür brauchbaren Gebieten davon, dass die EU-subventionierte Lebensmittel zu entspr. Preisen importieren, wo er halt nicht mithalten kann?

 

notting


14.04.2012 10:32    |    Foonming

Hallo notting,

egal ob Ethanol oder Hühnchenteile, die EG-Wirtschaftspolitik hat schon lange nichts mehr mit Marktwirtschaft zu tun, reine Monopole.

Kenne das aus der Zuckerindustrie, unser subventionierte Rübenzucker, wenn exportiert, macht ebenso Rohrzuckermärkte in den Tropen kaputt.

Man könnte den Rübenzucker auch gleich zu Ethanol vergären, immer haben die deutschen Bauern einen Finger mit im Geschäft. So ist das nun mal um Stammwähler an der Stange zu halten.

Ebenso die Story über noch genügendes Erdöl. Kein Mensch kann voraussagen, ob es noch genug davon gibt, so läßt sich doch der Markt mit Angst viel bresser manipulieren. Kennst Du den guten Artikel in Nexus erschienen, aus dem hervorgeht, dass man heute noch nicht weiß, wie Erdöl entstanden ist und wie es in Tiefen von über 5000 m

hineingekommen ist? Und die Mengen Erdgas? Schreib mir mal ne PN und ich schicke ihn Dir.

Gruß Foonming


14.04.2012 11:35    |    cx500c_alex

Panik und angst..... das sind die einzigen motoren dieser welt.

Klimakatastrophe..... ja klar, logisch wir haben das verursacht...

Der wandel ist seit je her bestandteil der erde, haben unsere vorfahren auch schon öfter erlebt...ja mei, ist halt so. Daß wir es diesmal sogar belegen können, liegt schlicht daran, daß wir seit gut 150 jahren aufzeichnen.... leider beginnt die aufzeichnung ausgerechnet mit der industrialisierung und somit sind keine echten vergleichsdaten vorhanden.

In der physik heißt es immer: beim experiment NIE 2 bedingungen gleichzeitig verändern, im fall klima wird das aber genau mißachtet

Wenn ich in lauwarmes wasser ein paar eier schmeiße und gleichzeitig die temp an der herdplatte erhöhe, kann ich auch sagen (aufgrund der messung), daß die eier an der erwärmung schuld sind.

Der vergleich hinkt ein bissl, ich weiß, aber im grunde machen unsere hysteriker nix anderes. Sie fangen zum punkt x mit der auswertung an (die mit einer natürlichen erwärmung beinahe zusammen fällt), ignorieren aber die vorausgegangenen (eisbohrkerne) schwankungen und glauben dann, daß die erwärmung menschlichen ursprungs (industrialisierung) ist.

Das mit dem erdöl ist das gleiche thema mit anderer überschrift. Seit den 70´ern geht uns nachweislich und GARANTIERT in 20 - 30 jahren die suppe aus. Und alle jahre wieder, werden neue "unwahrscheinlich" große felder entdeckt und das NICHT an schwer zugänglichen orten und nur als ölsand, etc, sondern klassische ölkammern !

Wie das öl entstanden ist, bzw. WEITERHIN entsteht, kann bisher keiner mit 100%iger gewissheit sagen und schon gar nicht behaupten, daß es genau SO (wie er es behauptet) war/ist.

Beide theorien haben ihren ansatz und auch eine gewisse glaubwürdigkeit, aber .... es sind theorien, denn keiner war jemals dabei. Einzig die kollegen der minaralischen entstehung können durch laborversuche nachweisen, daß ihre möglich ist. Dieser "beweis" steht bei der organischen faraktion noch aus.....

Die ganze E10 geschichte ist meines erachtens eine totgeburt... operative hektik ersetzt in diesem fall geistige windstille. Wenn schon unabhängigkeit von einem (angeblich) schwindenen rohstoff, dann doch bitte richtig ! Sinnvolle alternativen fördern und nicht auf die salamitaktik setzen und versuchen tröpfchenweise einen 10l kübel zur brandbekämpfung zu füllen.

Allerdings ist ein echter schwenk (meines erachtens) gar nicht das ziel unserer (aller) regierung. Es gibt genug beispiele, warum sowohl das argument CO², wie auch die ölgeschichte für E10 KEIN argument sind.

Jetzt sollte man sich mal gedanken machen, warum E10 so massiv durch gepeitscht wurde.....


14.04.2012 11:56    |    Mobi Dick

Ich bin mir nicht sicher, man kann somit den Gewinn um fast 10 Prozent steigern im Falle von E10! Oder? Etwa so wie der Griche es beim Uozo mit Wasser macht!


14.04.2012 12:43    |    Foonming

Hallo cx500c_alex,

diese Diskussion kann endlos fortgesetzt werden. Unsere sogenannte wissenschaftliche Medizin fällt auch darunter. Seit Jahren ist bekannt, dass Amalgam in den Zähnen die Gesundheit NICHT fördert und das Zeug, wenn mal wieder 'rausgebohrt wird, als Sondermüll entsorgt werden muss weil so giftig. Sind unsere Münder Mülldeponien? Das hat aber bei den Zahnärzten noch keine Denkanstöße ausgelöst: ergo lebt auch das System von der Krankheit anstatt die Menschheit von Krankheiten zu kurieren. Mit Antibiotika ist das nicht anders. Sie sind gegen das Leben gerichtet, sprich Biologie. Viren, Bakterien und Pilze existieren nun mal schon ein paar Tage länger als die Menschheit. Es kann nur eine biologische Medizin geben, MIT der Natur und nicht GEGEN sie gerichtet. Eine hervorragende Hilfe mit völlig neuen Denkansätzen bietet hier die Veröfffentlichung des Buches "Biologische Medizin" von Thomas Rau. Mittels Dunkelfeldmikroskopie erfolgt eine Untersuchung des Blutes und plötzlich kommt man dank Forschungen des deutschen Biologen Enderlein zu Erkenntnissen, die erfolgreich bei der Behandlung von körperliche Beschwerden eingesetzt werden, nur die etablierte Wissenschaft ignoriert es. Also muß erst der Notfall eintreten und plötzlich entsinnt man sich Methoden, die es schon länger gibt. Oder einige Mutige scheren sich nicht um die allgemeine Denkrichtung und vertiefen sich in diese Gedankenwelt. Ganz allgemein, Bakterien, Viren und Pilze haben nur das eine Ziel, den Menschen wieder in seine einzelnen Bestandteile zu zerlegen. Ich nehme daran noch nicht teil und verzögere diesen Prozess so lange wie möglich. Das funktioniert, man muß sich dann aber ein paar Gedanken darüber machen und etwas Zeit opfern, diesen Gedanken auch folgen zu können, denn wenn ich es im Kopfe nicht begreife, sind Hopfen und Malz verloren. Dann bin ich aber wieder sicher bei der üblichen Medizin: drückt es z.B. an der Gllenblase, wird sie einfach herausgeschnitten, dann kann sie auch nicht mehr "drücken", das Problem verlagert sich aber auf eine höhere, folgenschwerere Ebene, die wiederum von den Krankenkasssen auch gut honoriert wird.

Fröhliche Nachostergrüße:)

Foonming


14.04.2012 12:50    |    cx500c_alex

Kann ich nachvollziehen und bin auf deiner seite.

Aber zerstören ist im ersten moment halt immer der einfachere weg..... aber das alles hat im ersten moment nix mit E10 zu tun. Vom grundgedanken her ist es aber durchaus in der selben schiene.


14.04.2012 23:00    |    testmal

@ cx500c_alex, Foonming,

 

Muß, kann euch nur zustimmen, gerade auch,

nur im Notfall, wird das wirklich mögliche umgesetzt :D

- Leider viel zu spät, meist in Kriegssituationen,

wie im dritten Reich, wo die ganze Welt keine Rohstoffe mehr lieferte,

plötzlich wurde aus der Luft Stickstoff gewonnen,

für die Knallkörper.

- Unsere technischen Möglichkeiten, werden in Friedenszeiten,

nur dann eingesetzt, wenn es Gewinn bringt :D

Medikamente, und ähnliches,

werden alle 10 Jahren in Frage gestellt und für sogar schädlich

dargestellt

 

E 10 wird so ein weiterer Fall werden :rolleyes:

 

schönen Gruß

Testmal


15.04.2012 11:00    |    Roland0815

Ihr seid Phantasten, was ihr alles in die E10-Einführung reininterpretiert.

 

E10 war einfach der Wink mit dem Zaunspfahl an die europäischen Autohersteller, Flex-Fuel-taugliche Benziner zu produzieren. Mehr nicht[1].

 

Nur haben den Wink die Wenigsten Europäer verstanden.

 

Roland

[1]Es hatte sich doch in der Vergangenheit mehr als oft gezeigt, dass vor allem die dt. Autoindustrie zu Fortschritten per Gesetz gezwungen werden musste.Gurte, Licht, Kat, Lambda-Regelung usw....


15.04.2012 11:49    |    cx500c_alex

E10 hat nichts mit flex-fuel zu tun, sondern war schlicht der weg des geringsten widerstands um die vorgaben aus brüssel zu erfüllen !

Wenn du glaubst daß die nasen in berlin tatsächlich die polititsch führung im lande sind, dann träum du mal weiter. In berlin sitzen nur lobbyisten gesteuerte handlanger, die versuchen auf einfachem weg ein gesundes auskommen auf lange sicht einzufahren.

E10 war EIN baustein aus einem baukastensystem um die (zugegeben sinnlosen) CO² vorgaben zu erfüllen.

E10 war hierbei der einfachste weg, weil damit den herstellern bis mitte 2013 zeit gegeben wurde ihren CO² ausstoß mit HERKÖMMLICHEN methoden + techniken auf die vorgegebenenn werte zu senken.

E10 war (und ist) damit schlicht ein kniefall vor den kfz-herstellern, weil die sagten: freunde WIR zahlen euere wahlkämpfe, etc also haltet uns die klimadeppen vom hals, bis wir auf klassischem weg mit dem was wir eh schon haben, deren "forderugnen" einhalten können OHNE großartig kohle raus zu hauen.

Daß flexfuel sicher der sinnigerweg wäre, da gebe ich dir recht, aber wenn ALLE schlagartig nur noch E85 oder gar E100 fahren würden..... dann wirds sehr übersichtlich auf JEDEM teller dieser erde !


15.04.2012 13:56    |    MauiSven

Zitat:

15.04.2012 11:49 | cx500c_alex

E10 hat nichts mit flex-fuel zu tun, sondern war schlicht der weg des geringsten widerstands um die vorgaben aus brüssel zu erfüllen !

Wenn du glaubst daß die nasen in berlin tatsächlich die polititsch führung im lande sind, dann träum du mal weiter. In berlin sitzen nur von Lobbyisten gesteuerte Handlanger, die versuchen auf einfachem weg ein gesundes auskommen auf lange sicht einzufahren.

Und genau dazu gehört (höchstwahrscheinlich) UNSER 0815 hier... :rolleyes:

No way, DEN mit Deinen durchaus schlüssigen Argumenten (besten Dank dafür an dieser Stelle) zu überzeugen, er wird immer wieder mit dem selben Pro-E10-Blabla "zurückschlagen" glaub mir/uns, Waidmanns Heil... ;)


15.04.2012 14:22    |    Kung Fu

Nein, denn nicht alle E10-Gegner sind belehrungsresistent oder nur lernschwach. Es geht ja anscheinend doch (langsam) voran. Also das sieht doch schon alles richtig aus:

 

Zitat:

E10 war EIN baustein aus einem baukastensystem um die (zugegeben sinnlosen) CO² vorgaben zu erfüllen.

 

E10 war hierbei der einfachste weg, weil damit den herstellern bis mitte 2013 zeit gegeben wurde ihren CO² ausstoß mit HERKÖMMLICHEN methoden + techniken auf die vorgegebenenn werte zu senken.

 

E10 war (und ist) damit schlicht ein kniefall vor den kfz-herstellern, weil die sagten: freunde WIR zahlen euere wahlkämpfe, etc also haltet uns die klimadeppen vom hals, bis wir auf klassischem weg mit dem was wir eh schon haben, deren "forderugnen" einhalten können OHNE großartig kohle raus zu hauen.

Noch 500 Seiten, dann kommen wir auf den gemeinsamen Nenner:

E10-Einführung = schlecht, E10 = gut ;)


15.04.2012 16:43    |    Roland0815

Zitat:

MauSven tippselte

...

Und genau dazu gehört (höchstwahrscheinlich) UNSER 0815 hier... :rolleyes:

...

Au ja, wenn die Sachargumente ausgehen, zieht man über Personen her. Sehr professionell.

 

Wie sieht es den praktisch aus? Die Amis fahren schon sein fast 30 Jahren E10. Das wurde dort wohl auch von pösen Lobbyisten eingeführt, um irgend welche EU-Vorgaben zu erfüllen...

 

Fakt ist: Wenn der E10 Zwang nicht gekommen wäre, würden die europäischen Autobauer immer noch nicht über Alkohol als Treibstoff nachdenken.

 

Alkohol kann als Abfallprodukt aus fast jedem Prozess herauslaufen, welcher bisher Biomasse als Abfallprodukt hat. Auch die Überproduktion an Zuckerrüben könnte schon in den Zuckerbuden zu Alkohol vergärt werden.

Ich sehe das schon als Zukunft. Sicher wird der Preis nicht bei 1,-/l bleiben...


15.04.2012 16:46    |    Drahkke

Die Kernfrage lautet doch, warum wir uns hier in Deutschland als Hochtechnologie-Autobauer-Nation rühmen und gleichzeitig fast 3 (!) Jahrzehnte mehr als die Amis gebraucht haben, um hier Treibstoffe mit Alkoholanteil flächendeckend einzuführen.


15.04.2012 16:53    |    notting

@Drahkke: Vielleicht weil die tollen Ami-Fahrzeuge im Schnitt (von dem her betrachtet, was gekauft wird) viel mehr Sprit verbrauchen und deswegen der Preisvorteil/km viel höher ist?

 

notting


15.04.2012 17:41    |    Roland0815

Nein. Weil die Amis (Seit der ersten Ölkriese) erkannt haben, dass man Alkohol nicht beim Scheich/Zaren kaufen muss...

 

Einen Preisvorteil gibt es dort zwischen Erdölraffinat/Alkohol nicht.


15.04.2012 18:01    |    notting

@Roland0815: Durch sparsamere Fahrzeuge nicht verbrauchtes Öl muss man doch auch nicht beim Schaich einkaufen?!

 

notting


15.04.2012 18:03    |    Drahkke

Sicherlich. Aber die heimische Agrarindustrie muß auch unterstützt werden.


17.04.2012 00:18    |    testmal

Ich wiederhole mich zum x.ten mal :rolleyes:

 

Je weniger die Fahrzeuge verbrauchen,

um so mehr müssen die Spritpreise steigen,

der Verlust muß ja ausgeglichen werden,

und Berlin hat natürlich nichts dagegen,

die 19%, bringen bei jeder Erhöhung,

- Mio`s, Milli`s, ...

sie sagen ja etwas darüber,

von unerwarteten Mehreinnahmen :rolleyes:

 

Dieser, übertriebene Umweltschwachsinn,

macht nur alle Produkte unnötig teurer,

anfälliger, ( weil nicht serientauglich )

deutsche Produkte auf dem Weltmarkt unbezahlbar.

 

Der seidige Drache lacht schon lange,

braucht uns keine Zähne zeigen,

es ist schon längst alles gelaufen,

 

Träumt ruhig weiter


17.04.2012 12:34    |    Dr.S.Ranger

Nochmal, E10 ist der reine Unsinn, weil folgendes einfach nur wirkliche TATSACHEN sind :

 

- E10 verbrennt mehr zu Wasser anstatt Kohlendioxid im Vergleich zu E5-Super-Benzin und bringt daher mehr Wasser ins Motoröl; das bringt Zusatz-Kosten für mehr Ölwechsel oder durch geringere Schmierwirkung erhöhten Motor-Verschleiß ! Die Wirkung ist besonders übel bei Kurzstreckenfahrten !!

 

- E10 führt wegen geringeren Energieinhalts zu Mehrverbrauch !

 

- E10 ist offenbar nur sehr marginal „klima-verbessernd“! … wenn überhaupt !! Neuere Untersuchungen dieser Frage weisen sogar insgesamt Nachteile für die Umwelt nach !!!

 

- E10 ist auch wirtschaftlicher Unsinn, es erhöht die Benzin-Verbrauchs-GESAMT-Kosten in Deutschland !

 

- E10 verdrängt vermutlich auf längere Sicht E5-Super 95, das noch immer seeehr viele ältere Fahrzeuge in den nächsten 10 Jahren fahren müssen oder aus Sicherheitsgründen wollen; man wird sicher nur das deutlich teurere E10-Super-Plus als einzigen E5-Kraftstoff belassen.

 

- E10 wird den Bürgern aufgezwungen durch unfähige Politiker wie Röttgen (CDU), die GÜNEN, die SPD [solche Parteien werde ich jedenfalls NICHT mehr wählen ! ] ! // Ich frage mich auch, welchen Leuten oder Lobbys dienen diese Politiker da eigentlich ? Oder war das nur wieder eine Maßnahme, Steuergelder zu generieren für die übliche nicht-optimale Verwendung, wie sie Politik meistens verantwortet ?

 

- E10 ist daher insgesamt und inzwischen auch nachgewiesenermaßen hinsichtlich Umweltschutz keine gute Idee !!!

 

- E10 sollte konsequenterweise wieder abgeschafft werden !!!!!

 

 

Wer jedenfalls E10 tankt, riskiert auf Basis derzeitigen Wissens, dass er nicht viel günstiger fährt als mit dem normalen E5-Super-Benzin und außerdem sein Motor kurz- oder langfristig Schaden nehmen kann ! Eine GARANTIE, dass kein Schaden entsteht, gibt es jedenfalls nicht. Einen Schaden nachzuweisen, dürfte ja im Übrigen auch ziemlich schwer fallen.

 

Ich bleibe dabei, auch weiterhin E5-Super 95 zu tanken ! ... so lange das noch geht !


17.04.2012 12:57    |    Drahkke

Natürlich ist E10 hinsichtlich des Umweltschutzes keine gute Idee.

 

Der Umweltschutz war auch nie ein Beweggrund für die Einführung von E10. Das Umweltschutz-Argument wurde dem Kraftstoff von seinen Gegnern untergeschoben, um ihn zu diskreditieren.


17.04.2012 13:26    |    MauiSven

Zitat:

17.04.2012 12:57 | Drahkke

Natürlich ist E10 hinsichtlich des Umweltschutzes keine gute Idee.

Der Umweltschutz war auch nie ein Beweggrund für die Einführung von E10.

Och nee, nu doch nich, schade, dabei hatten sich hier so viele die Mühe gemacht, das Zeug auf's höchst wissenschaftlichste zum Allheilmittel zu erklären...

Nun gut, nehmen wir's zur Kenntnis, fehlt jetzt nur noch die abschließende und ehrliche Antwort auf die Frage:

Wozu also das Ganze, was ist/war denn nun der Beweggrund???

 

Jetzt wird's spannend...


17.04.2012 13:34    |    Drahkke

Der einzige Beweggrund für die Einführung von E10 ist eine Verringerung der Abhängigkeit von fossilem Öl und damit von Importen. Mit E10 können bis zu 10 Volumen-% des Kraftstoffes durch einen nachwachsenden Rohstoff substituiert werden.


17.04.2012 15:06    |    trixi1262

@ Mau"l"i-sven !:)

Kannst du nur rumspammen und andere User voll-Löffeln ?

Könntest ja auch mal etwas Sinnvolles von Dir geben und nicht alle User, welche von Ethanol reden, über einen Kamm scheren.

Und:

Es werden,ob du es nun sehen willst,oder auch nicht, immer mehr Autofahrer, welche nun doch die E10 Plörre tanken.

Davon abgesehen, was für eine schwachsinnige und willkürliche Zwangseinführung des E10 nun darstellen sollte

mfg trixi1262


17.04.2012 15:23    |    Massa Tom

E 10 ist der große Fehltritt dieser Regierung, die alles erdenkliche tut, um die Bürger abzuzocken. Nahrungsmittel als Benzin, und zum ausgleich kommen die Bettelangriffe an jeder Straßenecke: Hungersnot in Afrika. Alles im Einklang mit den entsprechenden Manövern wie Glühlampenbetrug, Mogelpackungen usw. Dazu kommt Einschränkung der Redefreiheit im BT - wenn das nicht in Richtung Diktatur geht??????????

 

Der deutsche Bio-Depp merkt kaum, was sich da zusammenbraut!


17.04.2012 15:31    |    trixi1262

@Massa Tom

 

Zitat:

Der deutsche Bio-Depp merkt kaum, was sich da zusammenbraut!

 

Ist halt so, ich hab Öko-Strom, der kommt aus der Steckdose !!!;):D:D:D

mfg trixi1262


17.04.2012 15:47    |    Fu90

Bio hat in diesem Zusammenhang hier, erstmal nichts mit Öko zu tun.

Kommt von biogen und heißt nichts anderes als biologischen also organischen Ursprungs.

Also nachwachsend.

 

Nur mal so, falls das der eine oder andere nicht weiss. ;)


17.04.2012 15:57    |    trixi1262

Naja, 70% meines Sprits wächst ja nach !:D:D:D

lg trixi


17.04.2012 16:36    |    MauiSven

Zitat:

17.04.2012 15:06 | trixi1262

@ MauiSven

Kannst du nur rumspammen und andere User voll-Löffeln ?

Könntest ja auch mal etwas Sinnvolles von Dir geben und nicht alle User, welche von Ethanol reden, über einen Kamm scheren.

Wenn dem so ist, dann habe ich dies in diesem Forum von den E10-Lemmingen gelernt. Schau Dir doch einfach mal (weit) rückblickend einige derer Kommentare an, mit welchem "Vokabular" jene Vertreter der sagenhaften 10% Befürworter auf die nicht mit Kadavergehorsam ausgestatteten Mitbürger "eingedroschen" und diese teilweise diffamiert und sogar beschimpft haben!


17.04.2012 21:06    |    marcu90

Zitat:

MauiSven

Wenn dem so ist, dann habe ich dies in diesem Forum von den E10-Lemmingen gelernt. Schau Dir doch einfach mal (weit) rückblickend einige derer Kommentare an, mit welchem "Vokabular" jene Vertreter der sagenhaften 10% Befürworter auf die nicht mit Kadavergehorsam ausgestatteten Mitbürger "eingedroschen" und diese teilweise diffamiert und sogar beschimpft haben!

Aha. Und was machst du?

Alle, die nicht gegen das böse E10 tanken, vielleicht sogar zugeben, dass sie es tanken, sind also Lemminge und haben einen Kadavergehorsam? :rolleyes:

 

Das Leute wie die hier Teilweise blöd angemacht worden sind, liegt an euch, ihr kommt immer mit den gleichen (falschen) Argumenten, wiederholt alles hundertfach, obwohl sämtliche Argumente mehrfach wiederlegt wurden - und jetzt kommst du an, uns tust so, als wärst du das Opfer :rolleyes::rolleyes:


17.04.2012 21:14    |    blackisch

nette Argumentation aber jetzt mal meine Geschichte

 

Mein Fahrprofil: 95%BA, 5%Stadt, wöchentlich 1000km

 

Nach Einführung war ich Gegner von E10, dann testweise E10 getankt und parallel dazu da S+ und S die gleichen Preise hatten dieses durcheinander wochenlang getankt. Nachdem die Preise wieder angeglichen wurden und wie gewohnt S+ teurer war als S, bin ich komplett auf E10 umgestiegen.

 

So mein Fazit zu E10 nach mehr als 20000km E10 im Tank und 10000km S bzw S+ in dem Jahr 2011:

 

mit E10 geringerer Verbrauch bei gleicher Fahrweise, gleicher Strecke, gleiche Durch.Geschw., gleiches Wetter gegenüber Super/Super+, heisst in Zahlen via Spritmonitor im Schnitt

 

E10 7,26L/100km

Super 7,34/100km

Super+ 7,35/100km

 

also ich kann vom Mehrverbrauch NICHTS feststellen wie so oft gern behauptet wird um seine Meinungs schön zu reden, aber was sich vermehrt hat ist das in meinen Sparschwein jetzt im Jahr mehr Geld im Topf bleibt als wenn ich mit Super unterwegs wäre, und ich glaub mein Sparschwein pfeifft aber von dem ersparten Geld was ich für E10 statt Super eingespart haben, kann ich meine jährliche KFZ Steuer (160euro) davon bezahlen und es bleibt sogar noch Geld über für ein großen Wocheneinkauf.

 

ich werde jetzt im übrigen auf E20(Stadt) - E40(BAB) gehen (Mix aus E10 und E85), da dieser Ethanolgehalt wirtschaftlich am effektivsten ist (gerechnet aus Mehrverbrauch und Gesamtkosten/L) spare ich somit pro Tankfüllung weitere 5 euro und dieser Spareffekt wird mit steigenden E10 Preisen weiter sich vergrößern, da die E85 Preise realtiv preisstabil bleiben (aktuell kosten bei uns 1 L E85 0,999€ seit Wochen stabil)

 

ach und wegen Öl und den zusätzlichen Emulsion mit Kondenswasser, soviel kommt da nicht ins Öl, da sind Stadtautos mit viel Kurzstrecke und S+ im Tank höher belasteter als E85 Fahrer auf der Langstrecke. Ford schreibt bei ihren Flexifuel E85 Fahrzeugen ein Intervall von 10000km/Jahr vor und das bei E85, rechnet mal dann den Eintrag vion E10 ins Öl um

 

aber nichtdesdotrotz mache ich mein Ölwechsel selber und Öl wird bei 15000km/1 Jahr sowieso gewechsel, da ich es selbst mache und gutes 5w40 nach ACEA A3/B4 das Freigaben von Porsche, MB 229.3, VW, BMW, Renault, GM besitzt und nur maximal 16 euro der 5L Kanister kostet, stürze ich mich auch nicht in Unkosten, ausgenommen vom 6 euro für den Ölfilter zusätzlich, bleibt alles noch im finanziellen Rahmen.

 

ich habe fertig, füttert nur weiter den Staat mit Geld durch eurer Boykottierungseinstellung, ich mach es nicht mehr... und IHR könnt das auch :)


17.04.2012 21:55    |    Dr.S.Ranger

... noch ein paar Ergänzungen zu E10 :

 

- E10 kann sich bei längerer Standzeit von Fahrzeugen im Tank etwas entmischen, was dann zu hochprozentigeren Ethanol-Fraktionen führt, die wesentlich größere negative Einflüsse auf den Motor und das Kraftstoffsystem haben, als die urprüngliche homogene E10-Mischung ! Auch kann es mit dem Luft-Sauerstoff zu Molekül-Umbildung von Ethanol in Acetaldehyd (C2H4O) kommen und weiter mit Wasserdampf zu Aldehydhydrat (z.B. Formaldehyd , CH2O ), die einige Metalle reaktiver angreifen als das Methanol ohnehin schon.

 

- E 10 greift neben einigen Metallen (z.B. Aluminium) auch Lack und Gummi stärker an als E5-Benzin ! Beispielsweise soll ein deutscher PKW-Hersteller in den USA bereits größere Probleme gehabt haben dadurch, dass Dämpfe aus dem Abgasrückführungs-System, mit dem die meisten modernen Autos arbeiten, die Membran des Bremskraftverstärkers angreifen und teils so schädigen, dass es plötzliche Brems-Probleme gibt !

 

... und hier noch ein paar Links zum Thema :

 

http://www.handelsblatt.com/.../6223580.html

http://www.handelsblatt.com/.../6165528.html

http://www.handelsblatt.com/.../4750790.html

www.oldtimer-tv.com/oldtimer/DE/news/index.php?Seite=457

 

Trotzdem finde ich es toll, dass es ein paar Waghalsige gibt, die den E10-Stoff testen und uns - hoffentlich - dann auch Bericht erstatten über die entstandenen Schäden, die möglicherweise in nächster Zeit auftreten ! Andererseits glaube ich nicht, dass sie sich diese Blöße hier geben, oder dass sie, wenn sie schon so dumm sind, E10 zu nutzen, auch gar nicht entstandenen Schaden mit E10-Einsatz in Verbindung bringen; Unverständnis ist ja meist eine dauerhafte Erscheinung. ;)


17.04.2012 21:59    |    Drahkke

@Dr.S.Ranger

Welcher deutsche PKW-Hersteller soll in den USA bereits größere Probleme mit durch Dämpfe aus dem Abgasrückführungs-System angegriffenen Membranen des Bremskraftverstärkers gehabt haben? Wie sollen denn die Dämpfe überhaupt an die Bembranen des Bremskraftverstärkers gekommen sein? Ich kenne kein AGR, welches Rückstände in den Bremskraftverstärker ableitet...


17.04.2012 22:15    |    blackisch

ja das sind halt die E10 Gegner, die finden immer irgendwelche Gründe und seien sie auch noch soweit herbeigezaubert um ihre Anti-E10 Standhaftigkeit zu beweissen und sich selbst zu bekräftigen..

 

aber warten wir mal noch nen weiteres Jahr nachdem genau ein Jahr nach Threaderöffnung noch keiner über Schäden geklagt hat, dann sehen sie es vielleicht mal ein das auch nach zwei Jahren noch nichts passiert ist und passieren wird, wahrscheinlicher ist da eher der Weltuntergang am 21.12.2012 als ein Schaden durch E10 an E10 verträglichen Fahrzeugen

 

Kenne viele die fahren seit Jahren schon E85 bzw E10/E85 Mixe und bis jetzt hat noch keiner einen Schaden erlitten, der Schaden leidet nur in der Geldbörse bei den E10 Gegnern, aber wer das Geld hat der soll nur zahlen aber sich nicht aufregen wenn der Sprit weiter steigt und sie ihr gewohntes Leben einschränken müssen weil an einer Ecke das Geld für Sprit statt für Essen drauf gehen wird :)

 

ich lehne mich dann zurück und kann sogar mal 4,20€ für ein McWrap Chicken ausgeben wo die E10 Gegner die 4,20€ in den Tank zusätzlich stecken müssen um 40km weiter oder um den nächsten Tag zur Arbeit zu gelangen, wo ich mit meinen E10/E20 Mix mir darüber keine Gedanken machen muss da ich immer den finanziellen Vorsprung gegenüber den E10 Gegnern haben werde :)

 

naja ich will jetzt auch keine schlafenden Hunde hier wecken und flamen, aber die E10 Gegner sind doch schon etwas ..naja lassen wir das, gibts schon ne Anti-E10 Vereinigung/Kult ?

 

btw, wenn mal durch Ethanol verursachten Schaden am Auto haben werde, berichte ich davon..soviel Mann bin ich um euch in eurer Meinung zu bestätigen


17.04.2012 22:54    |    MauiSven

Zitat:

17.04.2012 21:14 | blackisch

So mein Fazit zu E10 nach mehr als 20000km E10 im Tank und 10000km S bzw S+ in dem Jahr 2011:

E10 7,26L/100km

Super 7,34/100km

...von dem ersparten Geld was ich für E10 statt Super eingespart haben, kann ich meine jährliche KFZ Steuer (160euro) davon bezahlen und es bleibt sogar noch Geld über für ein großen Wocheneinkauf.

Häää???

7,26 - 7,34 = 0,08L/100km "Einsparung"

Das sind dann 8L auf 10.000 km bzw. 16L auf 20.000 km. Letzteres sind dann 30,- Euro. Na suuuuuuuper... :rolleyes:

Wo ist da jetzt die genannte Steuer von 160 Euro drin???

Häää???


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