02.12.2010 12:41    |    MOTOR-TALK MOTOR-TALK    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: , ,

Wer kennt das nicht: Im Herbst und Winter wird es früher dunkel, die Dämmerungsphase ist lang. Die Sonne steht tief und wirft diffuses Licht, zu allem Überfluss hat es auch noch geregnet. Miserable Bedingungen für gute Sicht und „optimale“ Bedingungen für einen Unfall.

 

Brillenträger sind auf eine gute, verkehrstaugliche Brille angewiesen, gerade wenn die Straße spiegelt, das Restlicht diffus ist, die Helligkeit schnell wechselt und die Sonne evtl. auch noch blendet. Wir haben daher mal bei Simon Fischer, Diplom-Augenoptiker bei Mister Spex, Deutschlands größtem Online-Händler für Markenbrillen, nachgefragt: Wie sollte die optimale Autofahrerbrille nach Meinung der Experten aussehen?

 

Stimmt die Sehstärke noch?

 

Der erste Tipp des Fachmanns erscheint auf den ersten Blick banal: Simon Fischer empfiehlt zunächst, die Sehstärke regelmäßig überprüfen zu lassen. Das macht normalerweise der Augenarzt, einen Anhaltspunkt liefert aber auch der Test beim Augenoptiker. Nur so kann man sicher sein, dass die Brillengläser den aktuellen Werten entsprechen. Das ist die Grundvoraussetzung für eine klare Fernsicht. Eine Brille mit falscher Sehstärke kann nicht gut sein, egal wie hochwertig sie ist.

 

Prinzipiell, so der Fachmann von Mister Spex, muss eine Brille beim Autofahren extremen Sehanforderungen gerecht werden. Fischer empfiehlt daher, sich eine entsprechende Zweitbrille fertigen zu lassen, um im Zweifel auf der sicheren Seite zu sein. Denn eine Autofahrerbrille kann bestimmte Schikanen, die im sonstigen Alltag nicht unbedingt sein müssen, auf jeden Fall gut gebrauchen.

 

Optimaler Durchblick mit allen Tricks

 

Entspiegelte Brillengläser reduzieren Lichtreflexe durch Gegenverkehr bei Dunkelheit oder Dämmerlicht deutlich. Je höher die Entspiegelung, desto besser; Glashersteller bezeichnen diese Qualität oft als „Super-Entspiegelung“. Auch eine leichte Tönung der Brille macht absolut Sinn. Damit erkennt Ihr Ampeln, Bremslichter und andere Lichter, die Ihr sehen wollt, deutlich besser. Ein leichter Verlauf im Brillenglas, mit einem nicht eingefärbten unteren Bereich, hilft beim klaren Blick auf den Armaturenbereich. Der liegt ja meist eher im Dunkeln.

 

Polarisierende Brillengläser können vor allem bei nassen Fahrbahnen helfen, denn sie filtern die Reflexionen, die von den Wasserflächen ausgehen. Außerdem sieht man damit kontrastreicher und erkennt z.B. entgegenkommende Fahrzeuge im Zweifel früher. Das Brillengestell selber schließlich sollte nach Meinung von Simon Fischer nicht zu klein sein und einen dünnen Rahmen haben. Das gewährleistet ein möglichst wenig eingeengtes Sichtfeld.

 

Also, Durchblick behalten – das dient Eurer Sicherheit und hilft, Blechschaden oder Schlimmeres zu vermeiden.


Kommentare: 1

02.12.2010 13:13    |    XC70D5 XC70D5

Hey, da gibt es sogar extra Brillen für Motor-Talker :D :p :rolleyes:

 

Wo kann man den MT-Rabatt eintragen? :confused:

 

 

Gruß

 

Martin


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