19.01.2011 16:04    |    MT-Tom    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Atacama, Dakar 2011

Der Tag beginnt lange bevor die Sonne sich zeigt. Gegen 05:00 Uhr zwinge ich einige Croissants (?!) – wir sind ja nur knapp 5.000 Km entfernt von Paris – und Orangensaft in meinen noch schlafenden Magen. Nachdem das 2-Sekunden-Zelt nach einigen Minuten wieder verpackt ist und Isomatte nebst Zelt auf der Ladefläche des Amaroks verschwunden sind bin ich von der vielen Bewegung auch wirklich wach. Heute wird ein Tag der Extreme: Wir werden über 3.500 Höhenmeter überwinden und in die trockenste Wüste der Erde fahren und alles ohne Sauerstoff aber mit viel Wasser. Das Pressebriefing am Vorabend ist dann auch entsprechend mahnend. In unserem Konvoi wird es drei Fahrzeuge mit Sauerstoffflaschen geben und die A.S.O. hat auf der Strecke wohl in Regelmäßigen Abständen Ärzte und sogar eine Druckkammer. Wer weiß, dass er die Höhe nicht verträgt darf sich vom Arzt „Tiefdrucktabletten“ geben lassen. Wir sind echte Kerle und probieren es natürlich erst einmal ohne solchen Schnick Schnack. Trotzdem habe ich Respekt, meine Höhenerfahrungen beschränken sich auf Wintersport in den Alpen. Dort kommen einem die 3.200 Meter des Kitzsteinhorns schon hoch vor und ausgedehnte Wanderungen durch den Tiefschnee versucht der untrainierte Berliner zu vermeiden. Man darf gespannt sein.weiterlesen


13.01.2011 23:55    |    MT-Tom    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Amarok, Anden, Dakar 2011

Aus den weiten der Pampas heben sich die ersten unscheinbaren Ausläufer der Anden. Wer die Alpen kennt und vergleichbares erwartet wird enttäuscht, denn auch wenn die Anden die längste Bergkette der Welt bilden, zeigen sie sich hier in Argentinien eher von ihrer zahmen Seite. Ein wenig wie der Ayers Rock in Australien wirken sie wie „hingesetzt“ und mehr gedrungen als zerklüftet. Einen langsam Anstieg vermisse ich. Aus dem endlosen, von zahllosem Buschwerk und nur wenigen Hügeln durchsetztem, Geradeaus der Pampas sind wir nur wenige Autominuten später inmitten der Serpentinen. Ähnlich der Passstraßen in den Alpen oder Dolomiten schlängelt sich die Straße durch enge Schluchten am Berg entlang und führt in ewig kreuzenden Wenden bergauf. Ich liebe Berge und Passstrassen insbesondere. Anders als bei unseren ausgedehnten Touren durch die Europäische Berglandschaft stehen hier an den Wenden aber unzählige Menschen die uns zuwinken. Der Amarok gibt sein Bestes, um den Eindruck von Agilität zu vermitteln. Der Allradantrieb hält gut die Spur und bewegt das Auto zielstrebig Bergauf. Aber wirklich im Blut liegt ihm das Serpentinen-Surfen nicht. Der 2.0 Diesel hat zwar ausreichend Drehmoment aber die 1.8 Tonnen wollen trotz Turbolader erst einmal zügig bewegt werden. Der reduzierte Lenkeinschlag und die Anpassung des Fahrwerks für Offroad-Verhältnisse tun ihr übriges. Eine „Passschlange“ wird der Amarok wohl nie werden. Will er aber auch gar nicht, später in den Dünen der Atacama wird der Gute mehr seine Muskeln spielen lassen. Trotzdem haben wir unseren Spaß und weder Mann noch Material werden geschohnt. Während Fabian mit seinen Roten Rennhandschuhen - kein Witz - eine Kurve nach der anderen in Ideallinie durchpflügt, erinnere ich mich an einen ADAC Instruktor. Im Kreisel mit unterschiedlichen Bodenbelägen sagte der gute Mann mit einem Lachen: „Den Gripp verliert man erst NACHDEM die Reifen mit einem sprechen...“. Ähnlich wie bei Neugeborenen beherrschen Reifen allerdings nur ein sehr eingeschränktes Vokabular und so kreischen und quietschen wir uns gemeinsam mit den „vier Jungs von BF Goodrich“ dem ersten Pass entgegen.weiterlesen


11.01.2011 15:01    |    MT-Tom    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: Cordoba, Crash, Dakar 2011, Mark Miller

Nur 5 Stunden Schlaf sind die mickrige Bilanz nach Abzug der Strafminuten für das Hotelbett, die fleißig surrenden Klimaanlage und die allmächtige Zeitverschiebung. Ich bin hier eindeutig benachteiligt, will mich aber nicht unter kriegen lassen. Offensichtlich gibt es aber auch Elemente, die mir versuchen zu helfen meinen Nachtschlaf in normalen Dimensionen zu halten. Wo wir Deutschen, ich mag ja eigentlich keine Verallgemeinerungen, alles mit angebrachter Zügigkeit erledigen sind die Argentinier einfach VIEL entspannter. Zwei Kunden vor mir an der Kasse, in der Tankstelle wohlgemerkt, brauchen eben gerne mal 10 Minuten um abgerechnet zu werden. Drei Autos waschen, von Hand, kann auch schon mal 1 ½ Stunden dauern in der WASCHANLAGE. Einen Burger im Fastfoodrestaurant „Pronto“ zubereiten braucht locker 20 Minuten. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass mein „Wakeupcall“ von der Rezeption nicht um 06:00 ankommt, sondern um 06:30. „Chill Bro...“. Prinzipiell bin ich ja Gemütlichkeit nicht abgeneigt aber 1) wollte ich noch mit „der Heimat skypen...“ und 2) wollen wir um 07:00 losfahren. Wenigstens ist das Internet hier zur Abwechslung in vollem Umfang geistig anwesend. Was bleibt ist ein verworfenes Frühstück, Katzenwäsche und der Verlust jeglicher Ordnung in meiner zu schweren Tasche. Dafür habe ich dann aber noch 20 Minuten Video-Chat in bester Lego-Qualität mit meinen Lieben. weiterlesen


08.01.2011 10:31    |    MT-Tom    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: Cordoba, Dakar 2011, Race Touareg

Mein Telefon klingelt mich wach, orientierungslos tappe ich im stock dunklen Zimmer hin und her, um das irritierend Fremd klingende Stück Plastic zu orten. Als nach einigen Sekunden mein Kleinhirn endlich realisiert, das ich besser wach sein sollte und größerer Schaden droht, wenn es meinen Körper weiter im Schlafmodus durch das Zimmer stolpern lässt, übernimmt es kurzerhand die Kontrolle. Am anderen Ende der Welt und des Telefons ist meine Frau. Wir wollten telefonieren, denn 04:00 Uhr morgens Ortszeit, das ist in "der Heimat" ja schon um 08:00 Uhr. Es ist aber nicht um Vier, wie ich erschreckt sehe, sondern schon zwanzig nach vier. Hatte ich mir nicht eigentlich einen Wecker gestellt? Im Prinzip sind 20 Minuten ja nichts Schlimmes, mit der kleinen Ausnahme, das wir gestern besprochen haben heute um 04:30 Uhr zu starten. Nicht "erst zu treffen und packen und frühstücken und überhaupt..." Nein "...Rollende Räder!". Das gibt mir ziemlich genau 8 Minuten, in denen ich mit dem Telefon am Ohr durch mein Zimmer hektike und unkoordiniert meine noch herumliegenden Sachen, zum Glück nicht mehr viele, zusammensuche und in die Tasche werfe. Noch schnell Zähne putzen und dann ab nach unten in die Tiefgarage. Als ich um 04:31 Uhr vor dem Auto stehe realisiere ich, dass ich mir, wie immer, viel zu viel Stress gemacht habe. Irgendwie war klar, dass nicht Jeder da sein würde und so fahren wir dann gegen 05:00 Uhr auch endlich los. Später erfahre ich dann, dass neben mir noch knapp 100 Mio. andere iPhone Nutzer weltweit vom nicht funktionierenden Wecker mit ein paar extra Stunden Schlaf "belohnt" worden sind. weiterlesen


07.01.2011 01:14    |    MT-Tom    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: Amarok, Buenos Aires, Dakar 2011, Start

Der 1 Januar 2011... die Morgensonne hat leichtes Spiel mit den wenigen Zirruswolken am argentinischen Morgenhimmel. Der Vorabend der Dakar 2011 ist vorbei und heute beginnt wieder einmal die von vielen als "gefährlichste Rallye der Welt" bezeichnete Karawane aus Staub, Lärm und Motorverrückten ihren 10.000 Km Ritt durch Südamerika. Über 150.000 Argentinier werden zum Start in Buenos Aires erwartet. Sicher ist der Fußball hier im Land der Hand Gottes sonst das Thema Nummer Eins, aber die Dakar hat sich schnell in die Herzen der Argentinier gefahren. Mag sein, dass der erste Januar sein übriges dazu tut, ist ja sonst nichts los auf der Welt. So oder so richtet die Motorsportwelt in diesen Tagen ihr Augenmerk auf den "Autozirkus extraordinaire" und seine Künstler. Anders als sonst werden heute die Schlagzeilen aber nicht vom Rennen selbst bestimmt. Der Focus Online und Bild.de titeln mit den Quotengaranten "Sex" und "Skandal" rund um den Volkswagen Motorsportchef Kris Nissen. Natürlich gibt es kein anderes Thema unter den anwesenden Journalisten, während die Argentinische Schlachteplatte und das klumpige Rührei vom Frühstücksbüffet geistesabwesend vertilgt werden. Die verstimmten Gesichter des Volkswagen Teams sprechen eine eigene Sprache und die ist kaum von Blumigkeit geprägt. Aber die PR Maschine Volkswagen ist gut geölt und versucht transparent mit dem Ärgernis umzugehen. Die Einladung zum Gespräch mit Vertretern des Teams nehmen einige der Journalisten natürlich gern an. Das lasse ich mir natürlich nicht entgehen... weiterlesen


03.01.2011 05:23    |    MT-Tom    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Buenos Aires, Dakar 2011, Scrutineering

Während in Deutschland darüber diskutiert wird, ob Harz IV Empfänger weniger böllern sollen und die meisten darauf hoffen, dass es in der Silvesternacht nicht gar zu kalt wird, ist der Sommer in Argentinien gerade erst angekommen. Wer jetzt denkt, dass es um so gemächlicher bei den Temperaturen zugeht, der hat weit gefehlt. Bei gut 30 Grad zerren nur ab und an einige erfrischende Windböen an meinem "Pressebändel" während ich die Stunden bis zum Nachmittäglichen Pressebriefing durch Buenos Aires schlendere. So unverhofft, wie die Gelegenheit kommt für ein paar Stunden einfach die Stadt und die Menschen auf sich wirken zu lassen so willkommen ist die Gelegenheit. Die nächsten Tage haben sich schon mit dem Versprechen angekündigt sehr anstrengend zu werden. Die Dakar 2011 startet am "Katertag" also am 1.1.2011, mitder ersten Etappe nach Victoria. Mit 377 Km ist die Etappe weder sonderlich lang noch enthält sie ein Special oder irgend eine Art von Zeitmessung. Die Dakar zeigt sich von ihrer entspanntesten Seite, die aber ungefähr so repräsentativ für die Rallye ist, wie Bowling auf der Wii für echtes Bowling. Worauf ich gespannt bin ist aber der Start vom so genannten Podium im Zentrum von Buenos Aires auf dem Plaza dela Republica. Dort steht ein großer Obelisk... ähnlich wie auf dem Place de la Concorde in Paris, von dem die Rallye Jahrelang gestartet ist. Wenn beabsichtigt, dann ist es, wie ich finde, eine nette Homage an die alte Zeiten.

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31.12.2010 06:17    |    MT-Tom    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Amarok, Buenos Aires, Dakar 2011, Dakar Village, Scrutineering, Touareg, Volkswagen

Berlin liegt unter einer dicken Schneeschicht und träumt vom Frühling. Komisch, sobald der Schnee sich in der Stadt breit gemacht hat fühlt sich alles an, als hätte man Watte in den Ohren. Nachdem ich in den letzten Tagen die Ausrüstung für dieses Kurzabenteuer zusammengestellt habe bin ich jetzt irgendwie trotzdem überzeugt, dass ich irgendetwas vergessen habe. Entweder spielt mir mein Gedächtnis einen Streich oder ich werde es dann genau zur richtigen Zeit, natürlich vor Ort in der Wüste, merken. Vor der Tür parken die Autos in der dritten Reihe. Die erste Reihe ist von den Räumfahrzeugen der BSR in den letzten Tagen fein säuberlich mit hoch komprimiertem Schneematsch in eine winterliche Dünenlandschaft verwandelt worden. Ich bibbere etwas vor mich hin denn ich bin offensichtlich zu kalt angezogen. Wie soll man sich auch anziehen, wenn man aus soliden deutschen -10 Grad in die Sonne und damit kuschelige 33 Grad fliegt. Selbst dem netten Kreuzberger Taxifahrer entlocke ich mit dieser beeindruckenden Temparaturdifferenz ein anerkennendes "Das ist krass Mann...". Das Taxi schiebt sich gemächlich durch den Berliner Feierabendverkehr... wir fahren antizyklisch... konnte ich mir zwar nicht aussuchen, finde ich aber trotzdem gut. Alles geht ohne viel Stress. Unterwegs begegnen wir dem einen oder anderen festgefahrenen "Frontradler". Zum Glück bleiben wir aber auf der Straße von „Sommerbereifte-Heckschleudern“ nahezu verschohnt. Nach knapp 30 Minuten Fahrt ändert sich die Kulisse dann kaum merklich. Hinter den Bäumen am Kanal wird der sonst eher schmutzig graue Frühabendhimmel durch strahlend weißes Licht aufgehellt. Ein wenig wie in einer frühen Akte X Folge, in der die Regierung eine vermeintliche Ufo-Absturzstelle abriegelt und die Wissenschaftler im Schein der Tageslichtlampen nach Wrackteilen und flüchtigen Außerirdischen suchen. Dabei ist der Berliner Flughafen mehr als irdisch und menschlich. Insbesondere Die Tatsache, dass mich der nette Flugbegleiter von Iberia nicht mitnehmen möchte! Nach kurzer Schockstarre meinerseits und hektischem Getippe seinerseits schickt er mich dann zu den "Kollegen" der Lufthansa. Das finde ich zwar befremdlich, aber ohne Optionen ist man nicht wählerisch. Offensichtlich hat mich das Reisebüro auf einen etwas früheren Flug über Frankfurt und nicht über Madrid umgebucht... naja jetzt weiss ich es ja auch. Zum Glück bin ich früh dran und die erst grimmig schauende Dame der Lufthansa checkt mich dann doch überraschend freundlich bis nach Buenos Aires durch. Damit geht das Warten los. Warten auf die Maschine, die sich "natürlich" etwas verspätet, warten auf das Boarding, warten auf dem Rollfeld, warten in Frankfurt auf den Weiterflug und dann warten, bis der Atlantik überquert und Südamika in Sicht ist. Aber bis dahin sind es jetzt noch knapp 20 Stunden! Gelangweiltes Surfen auf dem Handy offenbart „schreckliches“: der Spiegel schreibt, die deutschen Flughäfen stünden kurz vor der Schließung... kein Enteiser mehr. Ich scrolle schnell weiter nach unten und beobachte skeptisch die Anzeigentafel, ob die Enteiserverknappung es bis zu uns schafft. Als ich dann endlich im Flugzeug nach Buenos Aires sitze und die verschneite Frankfurter Startbahn sich wie eine schlechte Fototapete vor dem Fenster vorbeischiebt schnaufe ich kurz durch, jetzt geht es richtig los. Endlich! weiterlesen


19.12.2010 01:34    |    MT-Tom    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Checkliste, iPhone, Touareg, Volkswagen, Vorbereitungen

In den letzten beiden Tagen habe ich meine Hausaufgaben gemacht. Zugegeben ich bin kein Rallye-Enthusiast. Wenn ich an Rallye denke, dann manifestiert sich die WRC und die damit aktuell verdrahteten Namen und Legenden. Paris-Dakar ist bzw. war mir natürlich auch ein Begriff, aber wirklich intensiv beschäftigt habe ich mich noch nie damit... bis gestern! Mit dem Resultat, das ich jetzt nicht mehr nur neugierig, aufgeregt und gespannt bin, sondern sich auch etwas Angst, oder besser Respekt, dazu gesellt hat.

 

Heute: Was steckt hinter der Dakar Serie, meine aktuellen Vorbereitungen, was gibt es zur Dakar im Netz und natürlich die Hausaufgaben. Noch 10 Tage bis zur Abreise... weiterlesen


16.12.2010 00:35    |    MT-Tom    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Amarock, Dakar, Impfen, Tuareg, Volkswagen, Vorbereitungen

"Aua..." denke ich und schaue lieber schnell weg. Während mein 5 jähriger Sohn keine Miene verzieht und der Arzt ihm die aktuelle 6fach Impfung in den Oberarm verabreicht. Kein Wunder, danach gibt es ja einen Luftballon nach Wahl... wenn man tapfer ist auch gerne mal zwei. Mit Luftballons kann die nette Ärztin in der Reisepraxis im Camp4, ein gut ausgestatteter Outdoor Ausrüster in Berlin Mitte, allerdings nicht dienen. Dafür aber mit jeder Menge guten Ratschlägen zum Thema Impfen. Auf ihre Frage: „Brauchen sie auch eine Beratung?“ antworte ich mit typisch Berliner Schüchternheit, die gerne auch andernorts als Ignoranz durchgeht „Och nö... eigentlich nicht!“. Immerhin habe ich mich ja vorher belesen was da in Argentinien und Chile auf mich zukommen kann und überhaupt. Natürlich gerate ich dann bei der Wahl zwischen Hepatitis A und B... „Einzeln oder lieber gemeinsam impfen“ ins straucheln und komme dann doch in den Genuss des geballten Fachwissens. „Hepatitis B braucht man eigentlich nicht unbedingt, es sei denn sie wollen alle Argentinierinnen flachlegen!“ Nach einem gemurmelten „Das eigentlich nicht unbedingt...“ erkläre ich dann doch was, wie und warum ich eigentlich in der Reisepraxis bin...

 

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