19.01.2011 16:04
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MT-Tom
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Dakar 2011,
Atacama
Der Tag beginnt lange bevor die Sonne sich zeigt. Gegen 05:00 Uhr zwinge ich einige Croissants (?!) – wir sind ja nur knapp 5.000 Km entfernt von Paris – und Orangensaft in meinen noch schlafenden Magen. Nachdem das 2-Sekunden-Zelt nach einigen Minuten wieder verpackt ist und Isomatte nebst Zelt auf der Ladefläche des Amaroks verschwunden sind bin ich von der vielen Bewegung auch wirklich wach. Heute wird ein Tag der Extreme: Wir werden über 3.500 Höhenmeter überwinden und in die trockenste Wüste der Erde fahren und alles ohne Sauerstoff aber mit viel Wasser. Das Pressebriefing am Vorabend ist dann auch entsprechend mahnend. In unserem Konvoi wird es drei Fahrzeuge mit Sauerstoffflaschen geben und die A.S.O. hat auf der Strecke wohl in Regelmäßigen Abständen Ärzte und sogar eine Druckkammer. Wer weiß, dass er die Höhe nicht verträgt darf sich vom Arzt „Tiefdrucktabletten“ geben lassen. Wir sind echte Kerle und probieren es natürlich erst einmal ohne solchen Schnick Schnack. Trotzdem habe ich Respekt, meine Höhenerfahrungen beschränken sich auf Wintersport in den Alpen. Dort kommen einem die 3.200 Meter des Kitzsteinhorns schon hoch vor und ausgedehnte Wanderungen durch den Tiefschnee versucht der untrainierte Berliner zu vermeiden. Man darf gespannt sein.weiterlesen |
