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15.05.2013 20:03    |    micha225 micha225    |    Kommentare (11)

Nachdem im Forum das Thema vermehrt aufgekommen ist und es Diskusionen zur Haltbarkeit und Pfege der Alcantarasitze gab, hab ich mich entschlossen wie ich mit meinen Sitzen umgehe hier zu beschreiben.

 

Es geht um folgende Sitze:

 

Audi A3 Sportback 04/06 165000km

Passat 3C Variant 04/07 177000km

 

Da wir mit unseren Fahrzeugen viel unterwegs sind, sind natürlich ein guter Umgang und Pflege der Sitze wichtig.

 

Meine Sitze sehen nach 165000km immernoch fast aus wie neu (Bild 1 und 2)...wie kommt das?

 

1. keine punktuelle Belastung auf dem Sitz (also mit dem Knie drauf oder spitze Gegenstände)

2.Lederaußenseiten mindestens 2x im Jahr mit Lederpflege behandeln

3. Alcantara-Sitzfläche nur mit warmen Wasser reinigen (ohne sonstige Reiniger...siehe Homepage des Herstellers Klick mich an;) )

 

Da ich zu 99% Jeans (aber ohne Nieten oder so ein Quatsch;)) trage, lassen sich natürlich einige Macken nicht verhindern.

Meistens bilden sich dann "Wollmäuse" auf der Oberfläche (Bild 3), durch diese wird der Stoff weiter verfilzt und zersetzt sich.

Dies gilt es zu verhindern!!!

 

Ich bekam von einem Alcantara-Spezi den Tipp mit der Klinge und es funktioniert Super...aber alles was ihr daraus macht, ist auf eigene Gefahr!

 

Testobjekt war mein Passat mit leider einigen "Wollmäusen" (Bild 3).

 

Ich habe eine handelsübliche Klinge für einen Ceranfeldreiniger verwendet (Bild 5).

 

In einem spitzen Winkel und mit minimalen Druck schiebt man dann vorsichtig mehrmals in eine Richtung (am besten in die Richtung wo der Stoff dunkel wird wenn man mit der Hand drüberstreicht).

Die "Wollmäuse" lassen sich so sehr schnell entfernen und man ist erstaunt wieviel "Müll" dabei entsteht (Bild 6).

 

Dabei aufpassen das die Ecken nicht in den Stoff schneiden!!!!

Um dies zu verhindern, habe ich die Klinge leicht gebogen verwendet, damit di Ecken gar nicht erst auf den Stoff kommen! (Bild 4)

 

Je nachdem wie stark der Stoff verschmutzt ist, so lange dauert auch die Prozedur...aber es lohnt sich!!!

Siehe Bild 7...das Endergebnis!!!

 

Das ist keine regelmäßige Prozedur, da man ja was von der verfilzten Oberfläche abträgt.

ich habe es bei 164000km bzw 177000km einmal gemacht...und jetzt hält es nochmal so lange;):)


14.01.2013 22:47    |    micha225 micha225    |    Kommentare (6)

So die böse Langeweile kam mir mal wieder in den Kopf und da hab ich den Scheinwerfer gegen ein neues Exemplar getauscht.

 

Interessanterweise hab ich hier nicht den Scheinwerfer direkt bei Audi bezogen, sondern direkt vom Originalhersteller Automotive Lighting(Bild 1 und2).

Der Scheinwerfer ist absolut identisch wie der originale von Audi, bis auf die fehlenden Auditeilenummern auf dem Aufkleber (siehe Bilder 19,20,21) und die Preisdifferenz von 300€.

Also hat es sich von daher schon gelohnt.

 

Da ich meine Linsen aufgrund der Trübung noch außen reinigen möchte, kam ich leider noch nicht dazu dies durchzuführen.(Reinigung der Xenonlinsen )

Aber das ist auch gut so...da ich jetzt den Vorher-/Nachhereffekt direkt auf der Straße vor mir sehe...links ein nictgereinigter Scheinwerfer und rechts der Neue.

Rechts ist eine mehr als deutlich bessere Ausleuchtung als links...also wird sich die zukünftige Reinigung der äußeren Linse ebenfalls deutlcih bemerkbar machen!

 

Zum Ausbau:

 

Als erstes sind die 3 30er Torxschrauben am Grill mittig oben zu lösen (Bild 3).

 

Nun sind die 25er Torxschrauben im Radkasten (Bild 4) zu lösen und die obere Radhausschale ist leicht vorzuziehen um die letzte Torx sowie den Plastikclips hier zu lösen (Bild 5).

Weiter hinten ist noch eine 10er Kopfschraube zu entfernen (Bild 6...Position des Gewindes auf Bild 10).

 

Unter der Stoßstange sind nun noch die restlichen 25er Torx zu entfernen und nun kann die Stoßstange aus en seitlichen Haltern nach außen gezogen werden.

Jetzt ist sie frei und kann nach vorn gezogen werden (Bild 10).

Hierbei auf die Scheinwerferreinigungsanlage achten!

 

Der Scheinwerfer ist mit 3 Schrauben befestigt (Bilder 7,8 und 9) und diese werden gelöst...wieder mit dem 30er Torx.

Beim Einbau werden die Spaltmaße der Aufnahmen in Bild 8 und 9 eingestellt!!!

 

Nun wird der Stecker (Bild 11) vom Scheinwerfer entfernt und der Scheinwerfer wird nach vorn herausgezogen (Bild 12).

 

Nun kann das Steuergerät unterhalb des Scheinwerfers demontiert werden (Bilder 13,14,15 und 16).

Dazu sind die 3 25er Torxschrauben zu lösen und das Steuergerät ist einfach abzunehmen.Dabei auf die beiden Elektrostecker achten!

 

Nun wird noch der Xenonbrenner an den beiden Haltenasen gelöst (Bild 17 und 18) und entnommen.

 

Jetzt werden entsprechend der Brenner und das Steuergerät an den neuen Scheinwerfer verbaut.

 

In sinngemäßer Reihenfolge wird nun der neue Scheinwerfer wieder verbaut und die Spaltmaße werden auch wieder sauber eingestellt!!!

 

Im Anschluss per Diagnose...Steuergerät 55--Grundeinstellung04--Grundeinstellung durchführen...die Scheinwerfer richtig einstellen und speichern.

 

Das war es schon:)


18.07.2012 21:53    |    micha225 micha225    |    Kommentare (4)

Nach 140000km möchte ich dem Motor etwas gutes tun und habe mir mal die Werte des Luftmassensensors angeschaut.

Irgendwie war ich mit denen aber nicht zufrieden und deswegen wurde der Sensor getauscht.

Das Ganze ging in 10 Minuten über den Tisch und ist darum fix gemacht;)

 

Vor dem Umbau habe ich mir dann die auf dem Markt verfügbaren Sensoren angeschaut und bin zu dem Entschluss gekommen den Pierburg zu verbauen.

Die höhere Lebensdauer sowie der andere Strömungsweg und das andere damit verbundene Messverfahren haben für ihn gesprochen und so wurde der Bosch Sensor (Bild 1) durch diesen ersetzt.

 

Der LMM ist in weiteren Modellen ebenfalls verbaut und diese Anleitung kann für diese Fahrzeuge auch verwendet werden.

Aber vor dem Austausch ist die Vergleichsnummer zu prüfen ob es sich dabei um den selben LMM handelt (siehe Liste).

 

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr;)

 

Werkzeug:

TS 25 Schlüssel (5 Stern mit Sicherheitspin...Bild 2)

 

Material:

Luftmassenmesser 7.22684.08.0 (Bild 3 und 4)

 

Vergleichsnummern für den LMM:

000 VT5 077 (VAG)

028 906 461 (AUDI,SEAT,SKODA,VW)

028 906 461 X (VAG)

038 906 461 C (AUDI,SEAT,VW)

038 906 461 D (SEAT)

038 906 461 C (SKODA)

074 906 461 B (SKODA)

06A 906 461 (AUDI)

1 051 396 (FORD)

1 209 109 (FORD)

1 344 951 (FORD)

 

Arbeiten:

Der Ausbau stellt sich sehr einfach dar.

Es sind die beiden Schrauben und der Stecker (Bild 5) zu entfernen und dann kann der Sensor nach oben entnommen werden.

 

Dies kann ein wenig schwer gehen, da sich eine Dichtung (Bild 7) am Sensor befindet.

Nachdem der alte Sensor entnommen wurde, ist der Bereich zu reinigen (Bild 6).

Etwas feiner Staub/Dreck wird dort zu finden sein.

 

Der neue Sensor hat ebenfalls eine Dichtung (Bild 7).

Diese habe ich ganz dünn mit WD 40 bestrichen (so wenig wie möglich...ein Hauch reicht!), damit die Dichtung beim Einbau sich gut in die Führung einpasst.

 

Jetzt die beiden Schrauben wieder handfest anziehen und den Stecker wieder anstecken.

 

Nach dem Tausch bilde ich mir ein das der Wagen etwas direkter am Gas hängt und oben raus freier wirkt.


05.07.2012 09:42    |    micha225 micha225    |    Kommentare (22)

Gültig für den 2,0 TDI BMM und den 1,9 TDI BLS!

 

Ich hatte mir im Januar schon bei ca 133000km das AGR mal zur Brust genommen und wollte schauen wieviel Ablagerungen dort vorhanden sind.

Es waren ca 6-7mm starke Ölkohleverkrustungen an dem Ventil und da war ich schon erschrocken.

Ich habe es daraufhin grob gereinigt und jetzt habe ich es endlich geschafft mal den gesamten Bereich zu reinigen.

Diesen Weg beschreibe ich hier...

 

Drehmomente:

 

Schrauben AGR-Kühler 22NM

Schrauben AGR-Ventil 10NM

Schrauben Zwischenstutzen 10NM

Schrauben Saugrohrstutzen mit Saugrohrklappe 10NM

 

Material:

 

Dieselkraftstoff

Pinsel

Scotch Brite

Vielzahnnuss Größe 8

Torx Größe 27 und 40

Inbus Größe 6

Ratsche, diverse Verlängerungen und Flexwelle

Schlitzschraubendreher

 

Dichtungen sollten bei beiden Motoren gleich sein, aber zur Sicherheit vorher nochmal prüfen!

Die passen auf jeden Fall beim BMM...

 

Dichtung AGR-Kühler 069 131 547 D

Dichtring AGR-Ventil N 900 627 02

Dichtring Zwischenflansch zum Saugrohr N 909 273 02

 

eckiger Dichtring bei Saugrohrklappenteil 03G 128 063 G, M oder Q:

03L 131 547 B

 

runder Dichtring bei Saugrohrklappenteil 03G 128 063 A:

N 905 216 04

 

Arbeitsschriite:

 

Als erstes wird die Motorabdeckung entfernt.

Diese ist nur aufgesteckt und wird nach oben abgezogen.

 

Nun ist der Blick auf den Motorbereich um den es geht frei (Bild 1).

Im hinteren Bereich ist das AGR-Ventil (mit der schwarzen Plastikabdeckung Bild 2) zu finden.

Es sitzt an dem Zwischenflansch und ist mit 3 Torx27 Schrauben befestigt (diese Schrauben sieht man leider nicht, man muss sie erfühlen und kann sie dann auch entfernen um nur das AGR-Ventil auszubauen)

Der graue elektrische Stecker ist vom AGR Ventil zu entfernen.

 

Als erstes wird der Schlauch der Ladedruckstrecke entfernt.

Dazu werden die 3 Kraftstoffleitungen aus den Haltern geclipst und die Befestigungsschraube ist zu entfernen.

Nun kann der Schlauch aus den Aufnahmen an der Saugrohrklappe und am Ladeluftkühler mit Hilfe des Schlitzschraubendrehers entfernt werden.

Der Schlauch wird dann ausgefädelt.

 

Der schwarze elektrische Stecker des Drucksensors (Bild 3) sowie der elektrische Stecker der Saugrohrklappe (Bild 4) ist zu entfernen.

Nun kann der Kabelbaum aus den 2 Clips am Ventildeckel entfernt werden und wird zur Seite gelegt.

 

Nun habe ich den Drucksensor (Bild 3) mit dem Halter von dem Saugrohr gelöst, um so an die Schrauben des Zwischenflansches zu kommen.

Nur so kommt man an die Torx27 Schrauben des Zwischenflansches zu lösen.

Der Sensor kann dann leicht zur Seite genommen werden.

 

Als nächstes ist die Saugrohrklappe zu entfernen.

Hierzu sind die 3 Vielzahnschrauben zu entfernen und die Klappe kann zur Seite abgenommen werden.

 

Auf Bild 4 ist auch der Flansch zum Abgaskühler zu sehen.

Hier sind 2 Inbusschrauben verbaut die ebenfalls entfernt werden.

 

Die 3 Schrauben des Zwischenflansches sind nun zu entfernen.

Dies ist ein wenig fummelig, da man nur mit einer Verlängerung und einer Flex-Verlängerung an die Schrauben kommt.

 

Auf Bild 13 sieht man den Flansch des Ansaugrohrs und kann die 3 Schrauben erahnen.

Die zum Motorblock gewannte Schraube habe ich stecken lassen, da ein einfädeln beim Einbau sich als schwer erweisen würde.

 

Nun hat man alle Teile demontiert und wer sich für den Weg entschieden hat, der kann jetzt ganz entspannt das AGR Ventil aus dem Zwischenflansch schrauben.

 

Im ausgebauten Zustand sieht man dann wie stark die Verkokungen im Innenraum sind:

AGR Kühler Bild 7 und 11

AGR Ventil Bild 8 und 12

Saugrohrklappe Bild 10

Zwischenflansch Bild 6 und 9

 

Die Verkokungen habe ich nun in Diesel eingeweicht und mit dem Pinsel sowie mit Scotchbrite entfernt.

Diese Prozedur ist langwierig und es dauert natürlich.

 

Das Ergebnis ist auf den Bilder 15-18 und 20 zu sehen.

 

Im Anschluß habe ich die Dichtungen entfernt und gegen neue Dichtungen ersetzt.

Die Dichtflächen sind dementsrechend vorzubereiten.

 

Nun kann das AGR Ventil wieder in den Zwischenflansch geschraubt werden und der Zwischenflansch wird wieder an das Saugrohr geschraubt.

Dabei die Schrauben ersteinmal nur ansetzen, damit man den Abgaskühler leichter anschrauben kann.

Sind die Abgaskühlerschrauben angesetzt, dann kann man den Flansch festschrauben.

Jetzt wird die Saugrohrklappe wieder befestigt und der Drucksensor wird wieder angeschraubt.

 

Wenn jetzt der Kabelbaum wieder verlegt wurde und alles angeschlossen ist, hat man es fast geschafft.

 

Nun muss nur noch der Ladedruckschlauch eingebaut werden.

In Bild 5 sieht man die Führungsnasen auf die beim Einbau geachtet werden muss.

Die Verschlüsse müssen danach richtig verschlossen werden!!!

 

Jetzt noch die Abschlussarbeiten wie Kraftstoffleitungen einclipsen, Halteschraube des Ladeschlauches befestigen sowie die Motorabdeckung aufstecken.

 

Das Ganze hat ca 2Stunden gedauert.

 

Im Anschluss bilde ich mir ein das er etwas runder läuft und die Gasannahme entwas direkter ist...aber ob das subjektiv ist weiß ich nicht;)

Auf jeden Fall tut es dem Motor die Reinigungskur gut.

 

Das Saugrohr selbst habe ich nicht gereinigt.

Hier habe ich mit einem Boroskop hineingeschaut und habe nur minimale Verschmutzungen gesehen.

Nachdem der Zwischenflansch ab war, hat sich das bestätigt das dort nur ein kleiner Film an der Innenwand war.


14.05.2012 23:08    |    micha225 micha225    |    Kommentare (29)

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Da ich schon öfter auf die Problematik mit dem schwachen Antriebsstrang angesprochen wurde, habe ich mir überlegt dies als Artikel zu verpacken.

 

Wie äußert sich das Phänomen?

 

Wenn man zwischen 30-80km/h (1200-2200U/Min) fährt und vom Gas geht, hört man ein Klack Geräusch.

Wenn man jetzt wieder beschleunigt hört man dies ebenfalls.

Also bei jedem Lastwechsel (Wechsel von Schub auf Zug)

 

Was ist der Hintergrund?

 

Die Antriebswellen sind bei allen Fahrzeugen mit relativ wenig Reserve hergestellt.(max 350NM im Antriebsstrang)

Durch Leistungssteigerungen wird auch das Drehmoment erhöht und diese Fahrzeuge sind besonders anfällig für das Phänomen.

 

Aber selbst bei Serienfahrzeugen (wie bei meinem mit einer Streuung nach oben) kommt das Problem irgendwann zu Tage.

 

Begünstigend ist eine zu hohe Leerlaufdrehzahl, da dann dauerhaft ebenfalls eine erhöhte Torsionskraft auf die Wellen wirkt.

Die wenigsten DSG Fahrer (auch ich) schalten den Wagen beim Ampelstehen etc auf N und so liegt diese Torsionskraft dauerhaft auf dem schwächsten Teil...der Welle.

 

Ein weiterer Faktor ist das TDI typische hohe Drehmoment ab einer geringen Drehzahl die ebenfalls die Wellen verdreht.

 

Die Summe aus den Faktoren (mathematisch gesehen natürlich falsch ausgedrückt;)) bringt irgendeann das Ergebnis.

 

Bei einer ganz bestimmten Serie sind sie aber so schwach, das die Antriebswellen in sich so ausschlagen, das das Material weich wird und sie sich verwinden.

Dieser Schaden kann nciht repariert werden und die Wellen müssen ausgetauscht werden.

Bis jetzt tritt das Phänomen vermehrt bei DSG (S-Tronic) fahrzeugen auf.

 

Ist das Problem bei Audi bekannt?

 

Ja es gibt die TPI 2011964/7

 

Was schafft Abhilfe?

 

Leider schafft nur ein kompletter Austausch der Antriebswellen Abhilfe.

Da die neuen Antriebswellen nicht an die alten Getriebeflansche passen, müssen die auch ersetzt werden.

Weiter wird falls erforderlich die Leerlaufdrehzahl via Diagnose noch angepasst.

 

Material:

 

103kw Motor S-Tronic:

1K0 407 271 EE linke Welle

1K0 407 272 KJ rechte Welle

 

02E 409 343 D linker Flansch

02E 409 344 C rechter Flansch

 

WHT 002 795 M16x1,5x70 Schraube Antriebswelle außen

N 909 910 02 M10x23 Innenvielzahnschraube Antriebswelle innen

 

02M 301 189 B Dichtring Flanschwelle

02E 409 359 Inbusschraube Flanschwelle

 

125kw Motor S-Tronic:

1K0 407 271 ES linke Welle

1K0 407 272 KF rechte Welle

 

02E 409 343 D linker Flansch

02E 409 344 C rechter Flansch

 

WHT 002 795 M16x1,5x70 Schraube Antriebswelle außen

N 909 910 02 M10x23 Innenvielzahnschraube Antriebswelle innen

 

02M 301 189 B Dichtring Flanschwelle

02E 409 359 Inbusschraube Flanschwelle

 

Die Leerlaufdrehzahl wird nur angepasst wenn sie nicht 830U/Min entspricht.

 

beide Motoren:

Motorsteuergerät 01

 

nur 103kw:

Zugriffsberechtigung 16: Log in 12233

 

Anpassung 10 Kanal 006

Leerlaufdrehzahl auf 830U/Min einstellen

 

Nach dieser Maßnahme ist der Antriebsstrang mit den verbesserten und verstärkten Antriebswellen ausgerüstet und das Problem mit dem Ausschlagen tritt nicht mehr auf.


12.04.2012 21:13    |    micha225 micha225    |    Kommentare (2)

Heute habe ich mir mal meine alte abgegriffene Tastatur (Bild 1 und 2) meines Schlüssel zur Brust genommen.

Da sie schon so abgegriffen war, habe ich sie gegen eine neue getauscht.

 

Wo bekommt man die neue her?

Original gibt es keinen Ersatz.

Die Nachbauten von Ebay kamen nicht in Frage für mich.

 

Also habe ich bei Ebay nach gebrauchten, defekten Schlüsseln oder Schlüssel von anderen Fahrzeugen (US Modell, A6 etc) gesucht, die mangels Kompatibilität mit dem EU A3 nicht sehr begehrt sind.

Wichtig war mir dabei nur der äußere Zustand.

 

So habe ich für nicht mal 15€ inkl Versand einen Schlüssel bekommen, der sogar noch komplett intakt ist;)

Den hat jetzt mein Sohn für sein Bobby-Car bekommen:)

 

 

 

Material:

Tastatur (Bild 6)

Torx 5 und 7

kleinen Madenschraubendreher

 

Arbeiten:

Die Matte ist nur aufgesteckt und kann mit dem Fingernagel sehr schnell gelöst werden (Bild 3).

Dann ist sie schnell vom Schlüssel gelöst (Bild 4) und man sieht die relativ lange Lippe mit der die Matte gehalten wird (Bild 5).

 

Man bekommt sie aber nun nicht mehr so ohne weiteres hinter den Halter eingesetzt.

 

Also muss der Schlüssel zerlegt werden.

 

Dazu als erstes die Blende vom Batteriefach öffnen.

Diese wird einfach aufgehebelt.

Nun sieht man 3 kleine Torxschrauben...die müssen beide entfernt werden.

 

Jetzt kann der Schlüssel vorsichtig aufgehebelt werden.

 

!!!Die Feder für den Klappmechanismus ist vorgespannt...vorsichtig öffnen!!!

 

Für alle diejenigen wo es schief geht, die Feder ist mit einer Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn vorgespannt;)

 

Also vorsichtig das Oberteil im Uhrzeigersinn drehen und die Feder entspannen.

Nun kann der Schlüssel komplett auseinander genommen werden.

 

Im Oberteil ist nun eine graue Platte zu sehen (Bild 7) welche mit einer Rastnase gesichert ist.

Diese entriegeln und die Platte verschieben...nun kann die Führung entnommen werden (Bild 8, 9 und 10).

 

Jetzt kann man am Oberteil die neue Tastatur sauber auflegen und um die Kanten packen (Bild 11).

Jetzt wuird der Schlüssel wieder zusammengebaut und sieht wieder schick aus (Bild 12).

 

Das Ganze dauert ca 10 Minuten.


12.04.2012 20:37    |    micha225 micha225    |    Kommentare (11)

Beim Austausch meiner Xenonbrenner gegen die OSRAM Cool Blue Intense 5000k Brenner fiel mir die Trübung meiner Linsen auf.

Diese Trübung wollte ich natürlich nicht auf den Linsen lassen und habe versucht sie zu entfernen...

 

Bild 1 vor der Reinigung

Bild 2 nach der Reinigung

 

Warum versucht?

 

Das Innenleben ist nur verschraubt und man könnte es lösen, aber man bekommt es nicht nach hinten aus den Scheinwerfer heraus.

Aus diesem Grund kann man nur die hintere Seite der Linse gut reinigen.

Die vordere Seite ist nicht wirklich gut zu erreichen.

 

Um diese zu reinigen muss der Scheinwerfer komplett zerlegt werden.

Das heißt:

Backofen auf ca 50-60 Grad vorheizen, Scheinwerfer rein für ca 30 Minuten, danach die Klammern lösen und man kann vorsichtig das Glas (was aus Plastik ist;)) lösen.

Dies sollte man vorscihtig tun, es besteht Bruchgefahr!

 

Nach dem Reinigen muss der Scheinwerfer wieder abgedichtet und zusammengesetzt werden.

 

Dies war mir zuviel Aufwand, aber vielleicht reizt es mich nochmal;):)

 

Zur Reinigung der Innenseite:

 

Material:

Isopropylalkohol (Bild 11)

ca 20 cm lange Holzstäbe

kleine Spritze mit einem flexibelen Schlauch

Brillenputztuch

25er und 30er Torx

10er Nuss

1/4 Zoll Ratsche mit Verlängerungen

 

Arbeiten:

Als erstes muss die Stoßstange vorn demontiert werden.

Dazu sind oben am Grill die 3 Schrauben (Bild 3) sowie an der Seite im Bereich der Radhausschale und unten (Bild 4 und 5) zu entfernen.

Nun kann man den oberen Teil der Radhausschale leicht zur Seite nehmen und sieht auf die 10er Schraube auf Höhe des Blinkers...die muss auch raus (Bild 6).

Wenn man nun in diesem Bereich auf die Trennstelle Kotflügel/Stoßfänger schaut, sieht man ein Torxschraube und einen Clips...die müssen ebenfalls raus (Bild 7).

Nun ist der Stoßfänger gelöst und muss noch seitlich aus den Haltern gezogen werden.

 

!!!Achtung es können durch Unachtsamkeit Lackkratzer am Kotflügel entstehen!!!

 

Der Stoßfänger ist nun noch an der Scheinwerferreinigungsanlage und an den Nebelscheinwerfern befestigt.

Dies habe ich auch nicht gelöst, sondern den Stoßfänger auf einer sehr weichen Decke vor dem Wagen abgelegt.

 

!!!Am Xenonsystem wird mit Hochspannung gearbeitet!!!

Darum nur für erfahrenes Personal!!!

 

Nun kann der Stecker vom Scheinwerfer getrennt werden.

 

Bevor der Scheinwerfer ausgebaut wird, sollte die Einbaulage markiert werden!

Sonst kann es nachher Ungenauigkeiten mit den Spaltmaßen geben!

Jetzt sieht man oben auf dem Scheinwerfer die Schraube (Bild 9) welche komplett entfernt werden muss!

 

Die anderen beiden Schrauben müssen nur gelöst werden!

Eine befindet sich neben der weißen Scheinwerfereinstellschraube in dem Loch tief unten (Bild 8) und die andere im Innenbereich unten (Bild 10).

 

Nun kann der Scheinwerfer nach vorn entnommen werden.

 

Reinigen:

Das Leuchtmittel wird als erstes entnommen.

Nun kann man von hinten schon auf die Linse schauen.

Vor der Linse ist bei Bi-Xenonfahrzeugen noch der Shutter zu finden.

Diesen sollte man nicht beschädigen!

 

Ich habe jetzt mit dem kleinen Schlauch etwas Flüssigkeit auf die Linse aufgebracht.

Das Brillenputztuch habe ich verlustsicher an dem Holzstab befestigt und bin von hinten an die Linse ran.

Dabei habe ich den Shutter mit einem zweiten Stab vorsichtig nach unten gedrückt.

Nach dem Reinigen war das Brillenputztuch erstaunlicherweise recht stark mit Schmutz versehen!

 

Dies habe ich wiederholt bis alles streifenfrei gereinigt war.

Mit einer starken LED Taschenlampe habe ich dies von hinten ausgeleuchtet und konnte so den Dreck und die Streifen erkennen.

 

Als Tipp:

Nicht zu viel von dem Alkohol nehmen!!!

Der Alkohol verdunstet zwar, aber was rein gebracht wurde muss auch wieder raus.

 

Nach der Reinigung wird alles wieder zusammengesetzt und auf Funktion geprüft.

 

Insgesamt habe ich ca 2 Stunden für die Reinigung benötigt.

 

Weiterer Tipp:

 

Ich war erstaunt als ich die Scheinwerfer ausgebaut habe wieviel Dreck, Laub und Erde sich auf dem Längsträger gesammelt haben.

Dies war von oben nicht zu sehen!!!

Leider befindet sich in dem Bereich auch ein Massepunkt den ich gleich gereinigt habe, da dieser sich unter dem "Matsch" befand (Bild 12).


01.04.2012 12:32    |    micha225 micha225    |    Kommentare (12)

Heute habe ich wieder mein Iphone aus der Tasche geholt und wollte mal schauen was es neues in der Motor Talk Welt gibt.

 

Dabei habe ich gesehen das sich 9 Mails in meinem Postfach befinden und diese wollte ich beantworten...doch was habe ich da in meinem MT Cockpit auf meinem Avatar entdeckt???

 

Eine kleine Schleife mit einem Pokal in der Mitte...ich konnte dies erstmal gar nicht zuordnen und war ein wenig verblüfft...dann hab ich in mein Blog geschaut und auch hier steht etwas neues...eine neue Schaltleiste in der steht das mein Blog am 30.03.2012 empfohlen wurde und dies wird in meinem Banner mit einem Pokal verdeutlicht.

 

Ich muss sagen ich bin echt mega überrascht und fühle mich echt geehrt das mein Blog so empfohlen wird.

 

Auf der Hauptseite von Motor Talk wird mein Blog auch noch vorgestellt und empfohlen.

 

Das ist irgendwie wie ein Ritterschlag für mich.

Mit einer solchen Resonanz habe ich nie und nimmer gerechnet.

 

Aus diesem Grund möchte ich Danke sagen das mir alle Leser die Treue halten und Danke auch an alle Helfer die Erfahrungen weitergeben und so die Artikel für andere Leser noch mit verfeinert haben.

Auch ein Danke an das Motor Talk Team für die Ehrung meines Blogs und die schöne Beschreibung!

 

In diesem Sinne wird mein Blog weitergeführt und mit neuen Dingen weiter aufgefüllt:)

 

LG Micha


26.03.2012 18:46    |    micha225 micha225    |    Kommentare (44)    |   Stichworte:

Es gibt für das A5 Cabrio werksmäßige LED Kennzeichenbeleuchtung die auch am A3 passt, damit hat das suchen nach passenden LED Kennzeichenbeleuchtung ein Ende.

 

Die original Lampen schlagen mit knapp 20€ zu Buche und sind dementsprechend attraktiv im Vergleich zu anderen am Markt.

 

Diese Lampen passen beim A3 bis einschließlich MJ 2009 plug and play.

Trotzdem sollte die Diagnose der Kennzeichenbeleuchtung rauscodiert werden!

Ab MJ 2010 gibt es das übliche Problem mit der Meldung im FIS.

 

UPDATE: (NUR AB MODELLJAHR 2010)

 

Hier hat sich mittlerweile etwas getan.

Bei Fahrzeugen die einen höheren Softwarestand als 0651 auf ihrem BCM haben, kann die Kaltdiagnose der Kennzeichenbeleuchtung deaktiviert werden.

Dann ist auch hier der Einbau Plug and Play.

Das trifft über den Daumen gesagt Fahrzeuge ab MJ2011.

 

Dazu muss dann der Byte 17 Bit 7 auf 1 gesetzt werden.

 

Fahrzeuge mit einem kleineren Softwarestand, haben eine andere Funktion hinter diesem Byte hinterlegt und es ist nicht möglich.

Durch ein Update auf die neue Software ist dies dann aber auch möglich.

 

Beim Update ist beim Originalsoftwarestand von unter 0600 erst auf den Softwarestand 0615 abzudaten.

 

Dazu gibt es folgende TPI:

TPI 2021271 (SVM Code 09A001)

 

Wenn man nun den Softwarestand 0615 hat, kann man auf den aktuellen Softwarestand 0667 flashen lassen mittels dieser TPI:

TPI 2029738 (SVM Code 09A008)

 

Nun hat man die aktuelle Software und kann einfach den bekannten Bit setzen.

 

Ansonsten bleibt nur der Weg hier:

 

Ich kann jetzt von 2 Langzeittests mit 1x 56Ohm pro LED Leuchte berichten.

Die Widerstände wurden zwar sehr warm, aber es gab keine Verschmorungen mehr.

Dadurch kann man die Variante der direkten Auflötung der Widerstandes auf die LED Leuchte als durchführbar erachten!

 

 

Ein anderer Weg ist das die genannten Widerstände in der Heckklappe am Metall irgendwo befestigt werden und dort einen Kühlkörper bekommen, dadurch würde sich weitere Wärme ableiten lassen.

Dies ist aber ein wenig aufwendig zu realisieren.

 

Aber dies geschieht alles auf eigene Gefahr.

Sollte es zu Loslösungen oder Kurzschlüssen kommen, können eventuell Schäden entstehen.

Das ist jedem sein eigenes Risiko.

 

Material:

 

4H0 943 021 LED Kennzeichenbeleuchtung links (Bild 1)

4H0 943 022 LED Kennzeichenbeleuchtung rechts (Bild 1)

 

N 905 624 01 Kennzeichenschraube 3,5x10 (Bild 4)

 

 

Arbeiten

 

Als erstes sollte das Kennzeichen demontiert werden um die Leuchten ausbauen zu können.

Nun ist zu sehen das pro Leuchte eine Schraube zum befestigen verbaut ist.

 

Diese Schrauben sind mit Vorsicht zu lösen, da sie oxidieren können und entsprechend festsitzen können!!!

 

Die Schraube ist zu lösen und die Leuchte kann nach unten entnommen werden. (Bild 5)

Nun wird die neue wieder eingesetzt und mit der Schraube befestigt. (Bild 6)

 

Im Vergleich ist gut zu sehen wie hell die neuen LED Kennzeichenbeleuchtung (Bild 2) im Vergleich zu den alten Kennzeichenleuchten (Bild 3) sind.

Im Forum liest man Meldungen über einen gelben Fleck den die LED Kennzeichenbeleuchtungen auf dem Kennzeichen projezieren, diesen habe ich bei mir nicht feststellen können!


16.03.2012 22:43    |    micha225 micha225    |    Kommentare (19)    |   Stichworte:

Mein A3 ist mittlerweile im 6.Jahr und mir fiel auf das meine Lichtausbeute irgendwie nicht mehr so war wie am Anfang.

Ich dachte mir das bildest du dir nur ein...aber denkste!

 

Mein Licht war im Vergleich mit anderen Fahrzeugen schwächer und ich habe nachgeforscht...dabei gab es von Osram die Info das die Brenner mit der Zeit nachlassen und aufgrund der durchschnittlichen Fahrleistung nach ca 5 Jahren nachlassen.

 

Und genau das war bei mir der Fall bei ca 140000km.

 

Nach dem Ausbau fielen mir direkt die Ablagerungen innerhalb des Glassockels auf, die bei der neuen nicht vorhanden sind (Bild 11 und ein Vergleich auf Bild 12).

 

Der Vorher-(Bild 14)/Nachhervergleich (Bild 13) zeigte gleich ein viel helleres Licht aus der Linse.

 

Leider konnte ich auf der Linse durch das hellere Licht auch sofort die Verschmutzung sehen (Bild 15).

Die Reinigung habe ich hier beschrieben.

 

 

Für den Wechsel habe ich ca 40Minuten gebraucht.

 

In dem Zuge des Wechsels habe ich auch gleich andere Brenner verbaut.

Original waren die Osram Xenarc 4300K verbaut und die waren mir ein wenig zu gelblich.

Darum habe ich jetzt die Osram Xenarc Cool Blue Intense 5000K verbaut.

Die Lichtausbeute ist deutlich besser geworden und das Licht wirkt wie Xenon ohne Gelbstich...endlich:)

Aber sie sind auch nicht zu aufdringlich bläulich!

 

Material und Werkzeug

 

Natürlich 2 D1S Brenner (die Anleitung bezieht sich auf alle Brenner)

Ich habe die Osram Xenarx Cool Blue Intense 5000K verbaut (Bild 1 und 2).

 

1 langen Schlitzschrauberdreher

1 Wagenheber

1 Torx 25 Schlüssel

Handschuhe

 

Arbeiten

 

!!!Achtung Hochspannung!!!

Es können Spannungsspitzen auftreten!

Darum sollten die Arbeiten nur von geschulten Personen durchgeführt werden!

Keinen Schlüssel im Zündschloß lassen und nach dem Abstellen mindestens 30 Minuten warten!

 

Als erstes habe ich da Fahrzeug aufgebockt...am besten geht das natürlich mit der S3 Wagenheberaufnahme .

 

Nun wird der vordere Teil der Radhausschale gelöst...hier befinden sich vorn 3 Torx 25 Schrauben (Bild 3) und oben befindet sich auch noch eine (Bild 5).

Auf Getriebehöhe ist noch ein Plastikclips der entfernt werden muss (Bild 4).

Nun kann die Verkleidung weggeklappt werden und am Reifen ein wenig verkantet werden so dass man freien Zugang zum Scheinwerfer hat.

 

Nun wird von oben der Stecker vom Scheinwerfer getrennt (Bild 6) und die Abdeckkappe gelöst ( Bild 7).

Dazu wird nur die Klammer zur Seite geschoben.

 

Jetzt sieht man direkt auf den Brenner...(Bild 8).

Der Brenner ist mit einem Kabel verbunden.

Dieser Stecker sitzt sehr straff auf de Lampe.

Um ihn zu entfernen muss man mit dem langen Schlitzschrauberndreher die Nase entrasten und den Stecker nach unten schieben (Bild 10).

Danach werden die Bügel die den Brenner halten entfernt (Bild 9) und der Brenner kann nach hinten entnommen werden.

 

Den Glaskolben nicht mit den Fingern berühren!!!

 

Nun kann der neue Brenner in den Scheinwerfer eingesetzt werden und alles wird umgedreht wieder zusammen gebaut.

Nachdem beide Seiten fertig sind noch einen Funktionstest durchführen und alles sollte funktionieren!


25.02.2012 20:23    |    micha225 micha225    |    Kommentare (48)    |   Stichworte:

Mittlerweile haben mich einige auf die Rostproblematik angesprochen und darum möchte ich gern alle Infos dazu zusammentragen.

Damit sollten die Infos dann allen zugänglich sein.

 

Grundsätzlich ist der A3 problemlos mit Rost, nur in den ersten Modelljahren gab es Probleme damit.

 

Ab MJ09 sind alle Stellen kein Thema mehr!!!

 

Wo muss ich schauen?

 

Türkanten

 

Hier kommt es aufgrund der Fertigung und mangelnden Versiegelung zu Rostansatz.

Dazu schaut ihr unten an die Kante wo die Schraubenköpfe für die Stoßleisten sitzen(Bild 6 und 7).

 

Weiter haben die Modelljahre bis 2008 Stoßleisten die am Lack reiben können.

Diese müssen gegen eine neuere Version ausgetauscht werden (Bild 1).

 

Teilenummern der Leisten:

3 Türer

links 8P3 853 959 J (Index K S3)

rechts 8P3 853 960 J (Index K S3)

 

5 Türer

links vorn 8P4 853 959 E (Index G S3)

links hinten 8P4 853 969 E (Index G S3)

rechts vorn 8P4 853 960 E (Index G S3)

rechts hinten 8P4 853 970 E (Index G S3)

 

Ich habe leider feststellen müssen das die Halteschrauben der Leisten die von Innen geschraubt werden, wieder die Lackoberfläche angegriffen haben (Bild 13).

Mittlerweile gibt es hier aber eine neue Version (Bild 14) und ich rate jedem die Schrauben gegen die neue Version zu tauschen, da sich hier eine Plastikscheibe als Reibschutz befindet!

pro Tür 2X WHT 003 274

 

Radhausschalen (nicht S3 aufgrund der Schwellerverkleidung)

 

Hier ist das Problem das die Radhausschalen bis MJ08 zu klein sind und hinter den Kotflügel gesteckt werden.

Dadurch gelangen alle Steine etc die vom Reifen hochgeworfen werden auf den Kotflügel und es kann Rost entstehen.

 

Abhilfe schafft eine neue Version der Radhausschale ab MJ09 (aber nur wenn die Aufnahmen dafür am Kotflügel vorhanden sind).(Bild 9)

Bei Fahrzeugen die keine Aufnahmen haben, wird einfach die alte Radhausschale an den Schrauben gelöst und aus dem Kotflügel gezogen.

Jetzt liegt sie vor dem Kotflügel und kann wieder befestigt werden. (Bild 10)

 

Teilenummer Radhausschale (nicht S3):

rechts 8P0 821 172 G

links 8P0 821 171 G

 

Abläufe in der Heckklappe (bisher nur Sportback)

 

Hier wurden bis MJ08 in der Heckklappe 3 Abläufe eingestanzt.

Ab MJ09 dann nur 2 (die haben auch die gute Gummiandichtung und damit kein Problem).

 

Das Problem ist, das in den 3 Löchern Plastikstopfen sitzen.

Diese vibrieren und beschädigen den Lack.

Dadurch kommt es zu Roststellen in dem Bereich.

 

Abhilfe schaffen die neuen Gummistopfen (Bild 7).

 

Teilenummern Gummistopfen: 8P4 827 951 A

 

3.Bremsleuchte (Sportback)

 

Ebenfalls hier gab es bis zum MJ08 eine Bremsleuchte die ein wenig zu groß war.

Dadurch schubbelt sie am Lack und es entsteht Rost.(Bild 8)

Abhilfe schafft die neue Variante der Bremsleuchte.

 

Es ist nur die normale Bremsleuchte in der Heckklappe betroffen, nicht die im Dachkantenspoiler!!!

(Ich habe das Bild nur zum verdeutlichen des Spaltemaßes verwendet).

 

Teilenummer neue Bremsleuchte: 8P4 945 097 C

 

Gegenlager für den Abstandshalter der Heckklappe

 

Das Gegenlager hatte mich eigentlich nur gestört, da ich hier auf die angerosteten Schraubenköpfe geschaut habe.

Da es diese nicht einzeln gab, musste das gesamte Teile ersetzt werden...und das war auch gut so.

Die alte Version hatte im Innenleben eine blanke Metallfkäche die direkt auf den Lack drückte...was entsteht...leider Rost (Bild 15).

Darum empfehle ich auch hier den Austausch auf die neue Version mit dem Weichplastikinnenleben (Bild 16).

 

2x 8P4 827 249 D

Auf Bild 17 sind beide Versionen gegenübergestellt.

 

Fensterdreicke hintere Türen (Sportback)

 

Hier gibt es Probleme mit den Dreiecken.

Diese schubbeln an den Dichtungen und fangen an zu oxidieren.

Es gibt hier keine direkte Lösung, nur die neue und optisch schönere Version ab MJ10.(Bild 4)

siehe hier!

 

 

Schließkeile im Türbereich

 

Hier ist das Problem bisher nur am Sportback an den hinteren Türen aufgetreten, aber da an allen A3 und dann auch an allen Türen die Schließkeile nach dem gleichen Prinzip befestigt werden, sollte man hier auch auf die Keile achten.

 

Das Problem ist ganz einfach, es werden metallisch blanke Schließkeile auf den Lack geschraubt.

 

Ohne Dämpfung!!!(Bild 3)

 

Also dürfte klar sein was dann irgendwann mit dem Lack passiert.

Abhilfe schafft die Unterlage aus den Fahrzeugen ab MJ09.

 

Bei mir wurden sie an allen 4 Türen natürlich nachgerüstet!(Bild 2)

 

Teilenummer Unterlage: 3C0 837 279 A

 

Auf dem Längsträger unter den Scheinwerfern

 

Für das Reinigen der Xenonlinsen habe ich die Scheinwerfer ausgebaut.

Dabei habe ich auf dem Längsträger eine Menge Dreck, Laub, etc gefunden. (Bild 11)

Leider befindet sich genau dort auch jeweils ein Massepunkt.

In dem Dreck sammelt sich Feuchtigkeit und man kann sich denken was dann dort alles entstehen kann.

Also auch hier einfach mal einen Blick riskieren;)

 

Hinter den Radhausschalen an der A Säule

 

Durch die Abläufe von oben fällt regelmäßig der komplette Dreck, Blüten, Laub hinter die Radhausschale und sammelt sich dann im unteren Bereich.

Dadurch wird hier viel Feuchtigkeit gesammelt und es kann zu Rostproblemen kommen.

Abhilfe schafft ein kurzes Öffnen der Radhausschale (mit einer 25er Torx Schraube befestigt) und eine Entfernung des Drecks.

 

Kotflügel vorn mittig über dem Rad

 

Hier kann die Radhausschale innen am Kotflügel schubbeln und dadurch fängt der Kotflügel von innen an zu rosten.

Dies sieht man dann leider erst wenn der Kotflügel außen mittig über dem Rad Blasen schlägt.

Das Problem betrifft keine Faceliftfahrzeuge mit den geänderten Radhausschalen.

 

Abhilfe gibt es durch die FL-Radhausschalen.

Sollte das Problem auftreten gibt es von Aufi komplett neue Kotflügel.

 

 

Meine eigenen Erfahrungen sind bisher stets positiv mit Audi in der Beziehung gewesen.

Teilweise wurden manche Stellen vorsorglich mitgemacht und die betroffenen Stellen wurden auch zu 100% übernommen.

Es betrifft nicht alle A3, aber man kann mal schauen was man sieht und es gibt ja dann die Lackgarantie.

 

Weiter empfehle ich gerade im Spritzwasserbereich die Schrauben mit dem mir aus der Luftfahrt sehr gut bekanntem ACF50 Öl einzusetzen (Bild 12).

Damit wird Korrosion unterbunden und gestoppt.

Gerade in den Türen und Klappen ist dies sehr sinnvoll!


28.01.2012 11:56    |    micha225 micha225    |    Kommentare (8)

Ich bin immer ein Freund von einem sauberen Auto und daher Pflege ich mein Schätzchen wie meinen Augapfel;)

 

Jetzt habe ich meinen Wagen schonmal frühjahrsfir gemacht, da ich die nächsten Monate nicht dazukommen werde.

 

Seit einiger Zeit benutze ich für meinen Lack die SONAX Produktpalette und bin damit sehr zufrieden.

 

Als Grundbehandlung verwende ich ebenfalls aus dem SONAX Lager die Xtreme-Politur und damit behandel ich meinen Lack 2x im Jahr.

Ich verwende dafür maximal eine Baumarktpoliermaschine!!!

Warum?

 

Weil diese nicht die Kraft hat viel von der Lackschicht abzutragen.

Dadurch wird wirklich nur die Oberfläche geglättet.

Das wäre bei einer Profimaschine nicht der Fall und bei 2x im Jahr polieren wäre irgendwann die Grundierung durch.

 

Nach dem Polieren wird mein Fahrzeug mit SONAX CARNAUBA CARE behandelt.

Das ist ein Naturprodukt aus der Carnauba Pflanze und wird mit den mitgelieferten Schwämmen leicht aufgetragen.

Kurz einwirken lassen und dann mit dem mitgeliferten Mikrofasertuch wieder abtragen.

 

Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!

 

Bei meinem TT habe ich sonst immer auf das Liquid Glass geschworen, aber das Carnauba Produkt ist ebenfalls sehr gut.

 

Dadurch bin ich an meinem A3 bei dem SONAX CARNAUBA CARE hängen geblieben.

 

Anbei noch ein paar Bilder worauf man die Lackqualität meines fast 6 Jahre altem A3 sehr gut sehen kann.


25.01.2012 18:41    |    micha225 micha225    |    Kommentare (4)    |   Stichworte:

Nachdem schon vor einiger Zeit die Beifahrerairbagdeaktivierung nachgerüstet wurde, wurde es jetzt endlich Zeit das Projekt zu Ende zu bringen.

Also wurde die ISOFIX Halterung verbaut.

 

!!!ACHTUNG!!!

Die ISOFIX Halterung darf nur in Verbindung mit der Beifahrerairbagdeaktivirung verbaut werden!!!

Ansonsten besteht Lebensgefahr für das junge Leben!!!

 

Die Arbeiten am Airbagsystem (Nachrüstung des Schalters sowie Aus-/Einbau + Zerlegen des Sitzes dürfen nur von autorisiertem Personal durchgeführt werden!

 

Material:

 

Halter für Kindersitz bis FIN 8P-4-119 781 lautet 8E0 813 477 A

(erkennbar an den schwarzen ISOFIX-Aufnahmen...siehe Bild)

 

Halter für Kindersitz ab FIN 8P-4-119 782 lautet 1K0 881 545

(erkennbar an den metallischen ISOFIX-Aufnahmen...siehe Bild)

 

Schrauben zum befestigen des Halters 2x N 106 227 01

 

Schrauben zum befestigen der Lehne(es empfiehlt sich diese auszutauschen) N 910 146 01

 

Arbeiten:

 

Als erstes wird die Batterie abgeklemmt (Seitenairbag).

Nun kann der Beifahrersitz an den 4 12er Vielzahnschrauben in den Schienen gelöst werden.

Als nächstes werden die Zentralstecker unter dem Sitz gelöst und der Sitz aus dem Auto buchsiert.

Am besten läßt sich der Sitz auf einem Tisch weiter zerlegen.

 

Jetzt geht das große Zerlegen los...

Als erstes wird das Lehnenverstellrad durch einen leichten Zug abgenommen (Bild 2).

Nun wird der Höhenverstellhebel nach vorn abgezogen (Bild 4).

Eine kleine Torx10 Schraube sitzt vorn seitlich in dem Ablagefach vor dem Sitz.

Diese muss entfernt werden.

Am hinteren Ende ist ein Plastikniet der nach innen gedrückt wird (Bild 11).

Um an diesen Niet zu kommen muss der Sitzbezug an der Verkleidung gelöst werden (Bild 11).

Der Stecker der elektrischen Lordosenverstellung ist ebenfalls zu lösen (Bild 5).

Nun kann die äußere Sitzverkleidung abgenommen werden.

Die innere Verkleidung ist seitlich mit einer Torx20 Schraube befestigt (Bild 6) und hinten auch wieder mit dem Plastikniet.

Wenn beides gelöst ist, kann diese auch abgenommen werden.

 

Als nächstes sollten die Spannbänder des Rückenlehnenbezuges am Unterteil ausgehangen werden (Bild 10).

 

Nun muss die Rückenverkleidung vom Sitz gelöst werden.

Dazu wird am oberen Ende hinter die Verkleidung gegriffen und mit einem leichten Ruck werden die 3 Clips gelöst (Bild 7).

Wenn die Verkleidung leicht angelöst ist (in der ersten Raste der Clips), wird sie nach rechts aus den Clips geschoben und dann abgenommen.

Jetzt ist der Blick auf die Verbindung der beiden Sitzbezüge frei (Bild 8) und die werden auch gelöst.

 

Jetzt werden die 4 8er Vielzahn Schrauben die die Rückenlehne mit dem Unterteil verbinden gelöst.

!!!Achtung Airbag- und Sitzheizungskabel!!!

Diese müssen nicht zwingend gelöst werden, wenn dementsprechend Platz vorhanden ist...ansonsten müssen die Kabel noch gelöst werden.

 

Danach die Lehne abnehmen und weglegen.

 

Am hinteren Ende des Unterteils ist der Sitzbezug eingehackt.

Dieser muss ausgehackt werden.

Nun wird der Schaumstoff leicht hochgenommen und die Aufnahme (Bild 1) kann in den Sitz eingesetzt werden (Bild 13).

 

Die Aufnahme wird mit 7NM festgezogen und der Schaumstoff wird wieder eingesetzt.

Ein weißer Schutzstoff befindet sich unter dem Schaumstoff...dieser muss so eingeschnitten werden, das die beiden ISOFIX Ösen durch passen (Bild 14).

Ich habe die Kanten des eingeschnittenen Loches mit einem Lötkolben behandelt, damit dort nichts einreißen kann!

 

Nun wird der Stoff über die Ösen geschoben und alles kann wieder verlegt werden.

Das Gleiche wird am Sitzbezug durchgeführt und der Bezug wird ebenfalls über die Ösen gezogen (Bild 15).

 

Nun kann alles wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammengesetzt werden.

Die 4 8er Vielzahnschrauben sollten dabei gegen neue ersetzt werden!

 

Beim Spannen des Sitzbezuges ist darauf zu achten, das er faltenfrei aufgespannt wird.

 

Der Rest ist selbsterklärend;)


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