16.11.2008 00:44
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Harry999
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Kommentare (5)
Durch einen Freund, habe ich mich mal gedanklich mit dem Thema befasst und auch im Channel mit einigen gesprochen...
Freiwillig "einfach" aus dem Leben zu scheiden, scheind eher schwer zu sein. Sofern man Sachbeschaedigung und auch Gefaehrdung Anderer ausschliessen moechte, ist das gar nicht so einfach.
Es gbt sicher persoenliche und gesundheitliche Probleme die solche Gedanken aufkeimen lassen.
Ich weiss, es ist ein heikles Thema...aber wie denkt Ihr darueber? Harry |
Kommentare: 5
16.11.2008 00:55 |
MagirusDeutzUlm
nun...wenn sich einer umbringt wird er wohl vorher (sofern es keine kurzschlussreaktion war) gründlichst drüber nachgedacht haben......man sollte niemals nie sagen....vllt. steht man ja selbst einmal irgendwann vor der entscheidung....
wenn jemand todsterbenskrank ist und nurnoch von maschinen am leben erhalten wird und den wunsch äußert in diesem falle zu sterben um weiteres leiden zu vermeiden, warum sollte man einem solchen menschen den tod verbieten?
in nem nachbarort von mir hat sich vor jahren einer selbst in der garage erhängt, neben ihm auf einem tisch standen zwei flaschen schnaps mit einem zettel auf dem sinngemäß stand "für die feuerwehr die mich hier runterholen muss"....
16.11.2008 00:58 |
llauoyetah
Ganz schön schwieriges thema hier im autoforum! Ich kenne auch eine person, die sich mit solchen gedanken befasst hat. Durch gutes zureden konnte ich ihm helfen und wir sind heute beide froh darüber, dass es so gekommen ist.
Der gedanke daran kann relativ schnell kommen, aber es ist keine lösung, NIE!!!!
16.11.2008 01:04 |
Harry999
@MDU ich dachte da auch eher an eine "freitodkapsel" in 1 sekunde...ich denke du weisst was ich mein.
16.11.2008 12:09 |
UHU1979
Die Entscheidung, seinem Leben freiwillig ein Ende zu setzen, sollte meiner Meinung nach jeder selbst treffen können. Da diese Entscheidung sicherlich nicht leichtfertig getroffen wird, sollte derjenige aber auch an die Konsequenzen seiner Tat für die Umwelt denken, also bei der Durchführung möglichst keine Unbeteiligten mit hineinziehen (wie das schon erwähnte Beispiel Feuerwehr). Leider ist aber die Beschaffung der für "sanfte Abgänge" geeigneter Mittel (z.B. kleine Kapseln) eher schwierig, sodass eben doch der einfachere Weg gewählt wird, wo "Kollateralschäden" wahrscheinlich bis unvermeidlich sind (1,8%o, 1 Uhr nachts, 1,8l Hubraum und 180 km/h => Alles wird nach Unfall aussehen).
16.11.2008 12:53 |
meehster
Nachdem auch ich mit Harry dieses Thema im Chat diskutiert habe hier mal meine Auffassung: Für mich gilt: Wenn ich gehen will, dann gehe ich. Bevor ich so hinsieche wie meine Oma oder künstlich am "Leben" gehalten werde, setze ich dem lieber ein Ende. Zum Glück bin ich derzeit weit vom Gehenwollen entfernt.