27.02.2011 18:53
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Ponton-Manufaktur
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Kommentare (6)
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LOKARI-Innenkotflügel aus Aluminium und Kunststoff (PE)
Korrosionsschutz erster Klasse ... auch für Wohnmobile!
Geschichte:
LOKARI-Innenkotflügel aus Aluminium wurden Ende 1950 im klimatisch und straßentechnisch rauhen Finnland erfunden und patentiert. Nach Auslaufen der Patente Anfang der 80er Jahre ging die Autoindustrie teilweise dazu über, Neufahrzeuge serienmäßig mit Kunststoff-Innenkotflügeln auszustatten. Die LOKARI-Innenkotflügel sind seit dieser Zeit ebenfalls aus schlagfestem PE-Kunststoff. Aluminium kommt aber für Kleinserien und Oldtimer nach wie vor zur Anwendung.
Funktion:
Die LOKARI-Innenkotflügel schützen vor:
• Korrosion
• Steinschlag
• Schmutz
• Abrollgeräuschen
Die Radhäuser werden nach dem Einbau von LOKARI-Innenkotflügel regelrecht trockengelegt. Durchrostungen im Bereich der Lampentöpfe, festgegammelte Kotflügelschrauben oder gar Durchrostungen im Bereich des Radhauses sind dann nahezu ausgeschlossen. Für Fahrzeuge die kein ausgeformtes hinteres Radhaus haben, bzw. deren hintere Radhäuser Angriffspunkte bieten, sind die LOKARI-Innenkotflügel auch für hinten erhältlich. Zusatzbonus: Ihr Auto wird leiser, da die Abrollgeräusche durch die LOKARI-Innenkotflügel gedämmt werden.
Fahrzeugtypenprogramm:
Für über 1000 Fahrzeuge von 1950 bis heute sind die LOKARI-Innenkotflügel erhältlich. In Aluminium kann nach Vorlage einer Schablone jede Form angefertigt werden. Wenn Sie Ihr Auto also nicht finden, senden Sie uns eine Schablone! Wir stehen Ihnen in diesem Fall gerne mit Rat und Tat zur Seite. Kunststoffkotflügel (Fahrzeuge die seit 1980 aufwärts gebaut wurden) sind wegen des aufwendigen Fertigungsverfahrens nur entsprechend der Liste lieferbar. Eine Einzelanfertigung ist mit dem Material Kunststoff nicht möglich. Bei welchen Fahrzeugen machen die LOKARI-Innenkotflügel Sinn? Grundsätzlich bei jedem Fahrzeug, egal ob Neu-, Gebrauchtwagen, Liebhaberfahrzeug, Wohnmobil oder Oldtimer. Nicht umsonst ist die Autoindustrie dazu übergegangen, diese Vorsorgemaßnahme gegen Korrosion serienmäßig mit anzubieten. LOKARI-Innenkotflügel gehören zu Ihrem Wagen wie Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz.
Neuwagen:
Es gibt große Schwankungen in der Qualität serienmäßiger Innenkotflügel bei den Autoherstellern. Oftmals sind diese in mehreren kleinen Teilen eingestückelt und bieten nur geringe Überdeckungen bei geringer Schlagzähigkeit. Die von uns angebotenen LOKARI-Innenkotflügel können bis zu 60% mehr Überdeckung gegenüber dem Serien-Innenkotflügel bieten und sind aus einem Stück in schlagfestem PE-Kunststoff gefertigt. Meist haben die Hersteller nur für die vorderen Radkästen Innenkotflügel vorgesehen. So bleibt gerade der korrosionsanfällige Doppelfalz beim hinteren Radlauf an dem Kofferaumblech und Karosserieaußenhaut aufeinandertreffen ungeschützt (z.B. Opel Kadett E). Hier haben wir die Versäumnisse der Autoindustrie nachgeholt und bieten LOKARI-Innenkotflügel an. Und selbst wenn die Karosserie verzinkt ist: Steinschlag zerstört jede Zinkschicht! Nicht umsonst haben Porsche und Audi in ihren Neuwagen trotz Vollverzinkung Innenkotflügel. Dort wo die Hersteller keine oder nur halbe Arbeit geleistet haben, bieten wir die LOKARI-Innenkotflügel als Option an!
Gebrauchtwagen:
Wenn Sie einen gut erhaltenen Gebrauchtwagen besitzen, können Sie mit den LOKARI-Innenkotflügel die Korrosion zurückhalten. Auch wenn der Wagen schon im Bereich der Radhäuser geschweißt wurde, sind die LOKARI-Innenkotflügel eine Möglichkeit weitere Korrosion zu verhindern. Der große Vorteil der LOKARI-Innenkotflügel ist, daß der Kondensationspunkt aus dem Karosseriehohlraum auf die Innenseite der LOKARI-Innenkotflügel verlegt wird. Dort läuft das rostfördernde Wasser einfach wieder ins Freie, anstatt in der Karosserie für Rostfraß zu sorgen. Preisvorteil: Pro Radhaus können Sie sich den Auftrag von Unterbodenschutz komplett sparen!
Oldtimer:
"Wir fahren nur bei Sonne", und "Das ist nicht original", sind die Argumente gegen die LOKARI-Innenkotflügel. Doch selbst wer nur bei Sonne fährt, verursacht Steinschlagschäden und in gewissem Sinne sind die LOKARI-Innenkotflügel ein originales, da zeitgenössisches Zubehör. Das gilt zumindest für die Autos ab 1950, denn seit dieser Zeit gibt es die LOKARI-Innenkotflügel. Deshalb gehören die LOKARI-Innenkotflügel genau wie die Hohlraumversiegelung und andere Rostschutzmaßnahmen zum Abschluß einer jeden perfekten Restauration. Und für Alltagsklassiker sind die LOKARI-Innenkotflügel wegen der zerklüfteten Radhäuser ein Muß!
Wohnmobile/Geländefahrzeuge/Rallyefahrzeuge:
Gerade für diese Fahrzeuggattungen sind die LOKARI-Innenkotflügel prädestiniert. Hoher Anschaffungspreis und gewünschte, lange Nutzungsdauer und das Befahren von unbefestigtem Gelände machen die LOKARI-Innenkotflügel zum unentbehrlichen Zubehör. Speziell beim Betrieb in unbefestigtem Gelände können Lehmklumpen oder gefrorener Schneematsch aus dem Radhaus herausfallen und schlagartig die Lenkung blockieren. Mit LOKARI-Innenkotflügel kann dies nicht passieren, denn Fremdkörper prallen kontinuierlich ab.
Aluminium oder Kunststoff - eine Frage von "serienmäßig" oder "tiefer und breiter":
Wenn Sie ein serienmäßiges Fahrzeug besitzen für welches LOKARI-Innenkotflügel laut Liste in Aluminium und Kunststoff lieferbar sind, dann ist der Kunststoffkotflügel vorzuziehen. Er hat den Vorteil dreidimensional ausgeformt zu sein, d.h. er folgt den Karosseriekonturen exakter und geht bis zur Radlaufkante. Gerade dies kann aber bei extrem tiefer gelegten und verbreiterten Fahrzeugen dazu führen, daß der Kunststoffkotflügel "klafft". Kleinere Verbreiterungen lassen sich beim Kunststoff mit der Heißluftpistole angleichen ( aber dann keine Rückgabe mehr möglich!). Wenn jedoch die Anpassung der Kunststoffkotflügel an eine Verbreiterung zu heikel erscheint oder die Kotflügelkante umgebördelt wurde, dann ist Aluminium die erste Wahl. Grundsätzlich gilt: Für ältere Fahrzeuge von 1950 bis 1978 sind die Kotflügel nur in Aluminium lieferbar. Für Großserienfahrzeuge ab Baujahr 1978 sind die LOKARI-Innenkotflügel in Kunststoff lieferbar. Für Exoten und seltenere Fahrzeuge sind die Kotflügel auch über 1978 hinaus nur in Aluminium lieferbar. Einzelanfertigungen sind nur in Aluminium möglich!
Lokari-Radkastenverkleidung
Für den Einsatz im Laderaum liefert Lokari hochwertige Radkastenverkleidungen aus bruchfestem, silber gefärbtem, Kunststoff. Diese schützen den Radkasten vor Kratzern durch die Ladung und Abrollgeräusche werden gedämpft. Diese Verkleidung gibt dem Laderaum sogar so etwas wie eine "wohnliche" Note.
Lieferzeiten:
Gängige Modelle sind meist auf Lager. Im schlimmsten Fall müssen Sie mit 4-5 Wochen Lieferzeit rechnen.
Mehr unter: www.lokari.eu |








Kommentare: 6
27.02.2011 19:14 |
p4pe512
Die Dinger kenne ich ausm Fernsehen. Der Checker hat mal ein Oldtimer Porsche gecheckt und Lina hat die Teile dem 30.000 Euro teuerem Porsche mit selbstschneidenden Schrauben ins Blech geknallt. Wo ich das gesehen habe, wurde mir fast übel. Wo 30 Jahre kein Rost war, sind jetzt Löcher mit Schrauben..
27.02.2011 21:15 |
Gnarf
Zitat von p4pe512:
100 % richtig! Genau an diesen Fernsehbeitrag musste ich auch denken, als ich rechts in MT die Verlinkung zu diesem Blog gelesen habe.
Irgendwie ist da was nicht schlüssig...Für das Gefühl möglicherweise (!) ein Schutz...aber was ist darunter? Was ist mit den Befestigungsschrauben und den Löchern


27.02.2011 21:48 |
der_deppen_daemel
Es macht nur dann Sinn, wenn diese Verkleidungen vom Hersteller (Fahrzeughersteller) schon eingebaut wurden... Volvo hat seit Jahrzehnte eigene im Programm bzw. gleich bei Auslieferung drin. Begann glaube ich alles Mitte/Ende der 60er Jahre beim 100er Volvo. Bei Volvo waren sie schon immer aus Plastik. Rost ist noch nie in den Bereichen ein Problem gewesen - außer beim 400er Volvo.
Sobald ich ans Blech muss um diese Dinger zu verbauen, wird der bisherige Rostschutz perforiert...
28.02.2011 09:23 |
Ponton-Manufaktur
Die Schrauben liegen hinter dem IK, d.h. außerhalb vom Wasserbeschuss. Nach der Logik der Kritiker müssten dann alle Schrauben die irgendwo vorhanden sind, rosten, denn auch bei denen liegen die Gewinde blank. Und beim Einschrauben der maximal 4 Schrauben à 3mm sollte man natürlich Mike Sanders oder Kit als Abdichtungsmaterial verwenden.
Die nun fünfzigjährige (Lokari gibt es seit 1960!) Erfahrung lehrt, das die vier kleinen Löcher besser sind als die großen Löcher rund um Scheinwerfertopf, Batteriekasten, A-Säule, Schraubkante Kotflügel und Tankklappe sowie hinten beim 911er die immer angefaulte B-Säule und die sich in Oxyd auflösenden Rücklichter. All diese Bereiche sind so gut wie trocken gelegt. Da kann man die vier Bohrlöcher verschmerzen und wenn die mit Kit abgedichtet werden, passiert da nichts.
Wir haben Autos, die seit 20 Jahren mit Lokaris unterwegs sind, die Bohrlöcher sind aus dieser Erfahrung heraus belanglos. Bitte seht Euch mal auf www.lokari.eu die FAQ an, dann habt Ihr die Antworten auf die meisten Kritiken. Leute, wir verkaufen die Dinger nicht erst seit gestern.
01.03.2011 05:35 |
Gnarf
Ich bin gerne bereit darüber zu sprechen
Ich bin der Meinung, dass bei den (heutigen) Fahrzeugen die Schrauben in der Karrosserie vor der Grundierung / Lackierung / Konservierung eingeschraubt wurden.
Wenn Du sagst, man sollte Mike Sanders oder einen Kit als Abdichtungsmaterial verwenden, dann klingt das schon ganz anders als in dem Fernsehbeitrag, über den wir oben gesprochen hatten
DAS hört sich ganz anders an! Damals wurden die Schrauben einfach ohne irgend etwas in die Radhäuser hineingeschraubt.
Ich mag den Checker sehr gerne und sehe ihn gerne, natürlich sollte man sich darüber bewusst sein, dass dies eine "leichte" Unterhaltung ist

02.03.2011 12:04 |
Ponton-Manufaktur
Wenn Ihr unsere Homepage besucht, könnt Ihr in der Historie erkennen, dass Lokari der Inhaber der Innenkotflügel-Patente seit den 60er Jahren ist. Also haben Autos aus den 60ern, wenn überhaupt, dann Lokari-Innenkotflügel. In Schweden wurden bis zu 90% der zugelassenen Autos dieser Zeit mit Innenkotflügeln ausgestattet. Also haben frühe Volvos, wenn, dann auf jeden Fall Lokari-IK´s drin. Ab den 80er Jahren hat auch Lokari in der Großserie auf Kunststoff-IK´s umgestellt. Für den BMW 3er und Ascona/Manta B waren die ersten Kunststoff-IK´s lieferbar und sind es auch heute noch (weil die Form dafür immer noch existiert).
Der serienmäßige Rostschutz der Hersteller (meist Unterbodenschutz auf Bitumenbasis) wird nach ca. 10-15 Jahren porös und zieht dann eher Wasser an, als es fern zu halten. Das führt dazu, daß man den U-Schutz auf den unterrosteten Stellen abziehen kann und drunter sind dann oft die unbemerkten Löcher! Das geht sogar manchmal durch den TÜV. Wir sprechen hier wirklich aus Erfahrung, denn unser Hauptberuf ist das Restaurieren von Oldtimern.
Es kann also nur sinnvoll sein, auch nachträglich IK´s zu montieren. Mehr Rostschutz mit weniger Aufwand bekommt man nicht. Wenn man den Bitumen neu aufträgt, geht wesentlich mehr Zeit und Geld drauf und das Hauptproblem, der Kondensatausfall, ist wieder nicht gelöst. Was kaum einer bedenkt: Es ist ja nicht nur ein Schutz vor Steinschlag, Schmutz und Wasser. Wenn Sie durch eine Pfütze fahren, fällt Kondensat an den bespritzen Stellen der Karosserie aus. Denn die Karosse ist anders temperiert als die Pfütze. Z.B. im Sommer spritzt warmes Wasser an eine etwas kältere Karosse (Fahrtwindkühlung). Jetzt fällt, genau wie bei der kalten Flasche Bier aus dem Kühlschrank oder morgens beim Duschen auf dem Spiegel, Kondensat aus. Dieses ist nun erst mal im Hohlraum der Karosse und trifft bestenfalls auf Hohlraumversiegelung und offene Ablauflöcher. Meist aber auf angerostete Bleche und verstopfte Ablauflöcher. All das bleibt durch die IK´s weitgehend fern. Das Kondensat fällt auf der Rückseite der IK´s aus und läuft einfach wieder nach unten ins Freie. Deshalb sind die IK´s unten immer offen und auch durch den Fahrtwind zwangsbelüftet. Es enstehen keine, wie fälschlicherweise oft angenommen, neuen Hohlräume hinter den IKs!