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23.03.2012 09:17    |    mu88 mu88    |    Kommentare (2)    |   Stichworte:

Ich habe schon länger mit dem Gedanke gespielt, im Fond für etwas mehr Licht zu sorgen. Zwar fahren bei mir selten mehr als 2 Leute mit, aber einfach als kleines Gimmick ^^

 

Anfangs war ich darauf aus, wie auch vorn die große Lampeneinheit inkl. Ambientebeleuchtung zu verbauen. Durch den MT-User Ryche stieß ich aber auf Leseleuchten vom alten Ford Galaxy, die anstelle der Kleiderhaken sitzen, was auch den Vorteil besitzt, dass ich nicht mittig in den Dachhimmel ein großes Loch schneiden muss ;)

 

Also zwei von den Leuchten bestellt. Als Leuchtmittel sind W5W-Glassockellampen verbaut, habe ich durch entsprechende kalt-weiße LEDs ersetzt, damit es zu den vorderen Deckenleuchtmitteln passt.

Die Kleiderhaken werden von einer Art Stift gehalten und lassen sich mit etwas Gewalt heraushebeln. Anschließend muss trotzdem der Himmel rund um die Kleiderhakenaussparung ausgearbeitet werden, damit die Leuchten Platz haben. Ich habe die Öffnung hochkant ausgearbeitet, was rückblickend betrachtet vielleicht nicht die optimalste Lösung war, da der Himmel eine leichte Krümmung besitzt und deshalb die Leuchten nicht perfekt plan aufliegen. Die Idee kam aber zu spät ^^

 

Die notwendigen Kabel laufen in der B-Säule nach unten und dann weiter nach vorn in den Fußraum. Hier habe ich mit zwei Stromdieben den Saft von der originalen Fußraumbeleuchtung abgegriffen, wobei ich nicht schlecht gekuckt habe, als ich feststellte, dass nicht Plus, sondern Minus geschaltet wird! :rolleyes:

 

Bei der Gelegenheit habe ich hinten auf jeder Seite noch rot leuchtende 15cm-SMD-LED-Streifen verbaut, damit es wie vorn wirkt: Fußraum in dezentem Rot, Deckenbeleuchtung kalt-weiß.

 

Mir persönlich gefällt's sehr gut, von oben sind die LED-Streifen nicht sichtbar und die Deckenbeleuchtung sitzt auch ziemlich bündig im Himmel, nur wenn man genau hinsieht erkennt man einen kleinen Spalt.

 

Wieder einen Punkt auf der ToDo-Liste abgearbeitet :D


18.03.2012 18:35    |    mu88 mu88    |    Kommentare (3)    |   Stichworte:

Wie jedes Jahr wird nach meinen Prüfungen der FoFi aus dem Winterschlaf geweckt :) Da ich, was das Pflegezubehör betrifft, schon recht gut ausgerüstet bin, sind keine neuen Utensilien dazugekommen.

 

Am Mittwoch ging's los mit einer gründlichen Wäsche, in der Hoffnung, unter dem vielen Salz, Flugrost und Teer noch ein Auto entdecken zu können. Vor dem Winter hatte ich ja zwei Schichten Collinite 476 aufgetragen und dann, wenn es das Wetter zuließ, alle 3 Wochen an der Tankstelle klargespült.

Trotzdem war Ergebnis nach der ersten Wäsche ernüchternd: speziell im Bereich der Räder Unmengen an Flugrost.

Voriges Jahr bin ich diesem mit einer sehr ausgiebigen Knetorgie zu Leibe gerückt, das wollte ich mir dieses Jahr ersparen und hatte mir deshalb den Flugrostentferner CarPro IronX besorgt. Die Anwendung ist ziemlich einfach: aufsprühen und warten, bis sich der Indikator verfärbt und abschließend mit viel Wasser abspülen. Gerade die vorderen Türen und das Dach waren stark in rot getaucht, sah lustig aus ^^ Einzig der Geruch ist absolut abartig *würg*

Trotzdem blieben einige größere Flugrostflecken übrig, vielleicht müsste man das Mittel mehrfach anwenden, um diese zu beseitigen. Das ist aber so eine Sache: 1 Liter kostet 27,80 € und ich habe für einen Kleinwagen 400 ml benötigt! :eek:

 

Anschließend hab noch die Sommerreifen mit dem Chemical Guys New Look Trim Gel eingelassen, auf die Felgen das Surf City Garage Diamond Edge Wheel Dressing aufgetragen und aufgezogen, Schnee bleibt bei uns eh keiner mehr liegen und zur 7-Grad-Lüge wurde ja schon genug gesagt...

 

Am Donnerstag war dann intensive Lackreinigung angesagt. Am Tag zuvor hatte ich ja schon das Gros an Flugrost entfernt. Anschließend den Lack mit dem DODO JUICE Lime Prime gereinigt und dann ging's ans abkneten: so richtig begeistert war ich von dem Flugrostentferner ja nicht, aber es hat den Knetaufwand deutlich reduziert!

Trotzdem war es schon früher Nachmittag und ich begann, den Innenraum auszusaugen und den FoFi außen gründlich mit der FoamGun einzuschäumen, um die letzten Dreckreste vor dem Wachsen abzuwaschen. Natürlich habe ich auch den Motorraum und die dem Innenraum zugewandten, lackierten Teile der Türen mit saubergemacht ;)

 

Der Freitag begann dann mit dem Auftragen der ersten Wachsschicht (Collinite 476). Man wird nach einigen Anwendungen doch recht routiniert, kennt die Ablüftzeiten und so benötigte ich für den kompletten Wagen inkl. Einstiegsbereiche, Falze, etc. nur einen Vormittag.

Da ich mit dem Auftrag der zweiten Wachsschicht meistens 12 h warte, hatte ich also noch den ganzen Nachmittag für den Innenraum zur Verfügung :) Also staubgewischt, Kunststoffteile innen und außen eingelassen, Lederpflege aufgetragen und - meine persönliche HASSarbeit - Scheiben geputzt. Auch die Gummiwinterfußmatten flogen raus, wurden gereinigt und durch die schönen Veloursfußmatten ersetzt. Da ich einmal im Fußraum kniete, wurde gleich die Alu-Pedalerie mit gereinigt ^^

 

Zum Abschluss habe ich am heutigen Samstag noch als Topping eine Schicht Finish Kare 2685 Pink Paste Wax aufgetragen. Und endlich meinen Aufkleber wieder aufm Heck angebracht: den hatte ich eigentlich von Anfang an drauf, war dann aber durch die Unfälle hinüber und nun hab ich, nach über einem Jahr, endlich wieder einen (Danke an meine Eltern ^^) *freu*

 

Fazit nach 3,5 Tagen: FoFi steht wieder perfekt da, Arbeit hat sich echt gelohnt.

Aber so langsam muss ich mich doch mal intensiv mit dem Thema Polieren auseinandersetzen, trotz der ausschließlichen Verwendung von Microfaser-Tüchern und -handschuhen sind nach 3 Jahren doch einige Swirls auf dem Lack =/ Aber mal schauen, was das Jahr noch so bringt...


15.03.2012 22:10    |    mu88 mu88    |    Kommentare (2)    |   Stichworte:

Bei meinem FoFi stand die 3-Jahres- bzw. 60'000km-Inspektion an und so hab ich mich bei meinem Freundlichen mal erkundigt, ob man mir den neuen Ford Focus mal zur Probefahrt zur Verfügung stellt: dem Wunsch wurde entsprochen :D

 

Eins vorweg: wer jetzt einen neutralen oder professionellen Testbericht erwartet, den muss ich enttäuschen: ich bin noch zu begeistert von dem Auto ^^

 

Aber von vorn: nach dem Aufstehen zu einer unchristlichen Zeit (ja, 7 Uhr ist für einen Student zeitig) hab ich meinen Kleinen abgegeben und voller Vorfreude den FoFo in Empfang genommen. Dann wieder heim, kurz gefrühstückt und sich erst mal mit den technischen Gegebenheiten vertraut gemacht:

 

1,6 l EcoBoost-Motor (150 Turbo-PS) mit 6-Ganggetriebe in der Titanium-Ausführung, u.a. Xenon, Tempomat, Einparkautomatik, Start-Stop-Automatik, uvm.

 

Der erste Eindruck: einfach nur toll. Sehr weiche Materialien, toll von der Haptik, bisher von Ford nicht gekannte Verarbeitungsqualität!

Von vielen Seiten wird die überfrachtete Mittelkonsole kritisiert, ich muss sagen: ja, sie ist voluminös, ABER auf meine 1,75 m ist sie perfekt zugeschnitten: ich komme bequem überall ran, ohne anzustoßen. Mir gefällt's, aber ist natürlich Geschmackssache.

 

Dann den Motor auf dem Weg zu meinem Kommilitone (und gutem Freund und heutigem Beifahrer :)) behutsam warmgefahren. Auf den kleinen Nebenstraßen im Erzgebirge kommt das Herzstück des Focus zu Vorschein: das Fahrwerk. Schon mein FoFi liegt toll auf der Straße, aber das ist noch einmal was ganz anderes. Querfugen in Kurven werden geschluckt, ohne dass das Fahrzeug einen Mucks macht. Um schnelle Kurven bettelt der Fahrwerk förmlich: "Prügel mich noch schneller hier rum"! :D

 

Nunja, anschließend ging es in den Stadtverkehr. Da ich sonst nur Kleinwagen fahre, war ich doch etwas skeptisch ob des großen Tanzsaals, der da noch mit dranhängt. Aber weit gefehlt! Ließ sich super handlen, nirgendwo mal Probleme gehabt, selbst im Parkhaus nicht.

Nun war es an der Zeit, die Einparkautomatik auszuprobieren (wenn sie schon mal drin ist ^^): also eine Nebenstraße und große Parklücke gesucht. Sensor aktivieren, auf die Anweisungen warten, Gas und Bremse und ZACK steht er drin. Ich bin vollkommen platt. Klar soll es funktionieren, aber dass das so reinbungsfrei funktioniert... Letztlich machen wir das Spielchen sicher 5mal, die Parklücken werden immer kleiner, bis wir dann schlussendlich eine Lücke anpeilen, wo mein Gefühl/Augenmaß sagt: lass das lieber, das ist verdammt eng. Aber die Elektronik sagt: das pack ich! Also dann... Manöver beginnt, nach dem Gegenlenken lasse ich zur Sicherheit meinen Beifahrer zur Kontrolle aussteigen :) Unnötigerweise: perfekt steht er in der Lücke. Eine wirklich feine Sache!

 

Anschließend geht's zum Motortest auf die Autobahn: wie gesagt, 1,6l-Turbomotor. Ich bin bis dato nur mit Kleinwagen gefahren, einzig ein Peugeot 407 SW mit 2l-Dieselmotor steht auf meiner Erfahrungsliste. Also wie vom Kleinwagen gewohnt, im 3. Gang auf die Autobahn und das Pedal durchgetreten. Hoppla! Die Tachonadel rennt ja förmlich! Also die Gänge (lässt sich übrigens sehr schön schalten, ein schöner Druckpunkt zum Einlegen der Gänge) zügig durchgeschaltet und nach kurzer Zeit steht der Tacho bei 200. Ich frag meinen Beifahrer, was er meint, wie schnell wir sind: 140... Ein ganz laufruhiger, kultivierter Motor. Die Akustikdämmung (Motor gekapselt, Dämmmaterial unter der Motorhaube, Schallschutzverglasung) tut ihr übriges.

Dann die erste Geschwindigkeitsbegrenzung *möp* Gut, um den Tempomat mal auszuprobieren: für längere Strecken sicher eine sehr schicke Sache. Einzig störend fand ich, dass sich die Geschwindigkeit mit den Tasten in 1-km/h-Schritten variieren ließ, imho fast zu fein untergliedert.

Aber die Geschwindigkeitsbegrenzung ist zum Glück auch bald vorbei, also mal versuchen, wie er so von Tempo 130 im 6. Gang zieht: immer noch kraftvoll erreichen wir bald wieder die 200. Viel höher will ich es auch nicht treiben, ist ja nicht mein Wagen :)

 

Nach einer Weile geht es dann wieder zurück, eigentlich soll ich doch meinen Vater 14:45 Uhr von der Arbeit abholen, das könnte knapp werden ^^ Also ist etwas Beeilung angesagt ;)

Dort angekommen gibt's dann noch einen kurzen Fahrertausch, damit er auch was davon hat. Jetzt geht's mehr über kleine Landstraßen, wo wir es wirlich mal darauf anlegen, dass Fahrwerk an die Grenzen zu bringen (ohne dabei jmd. zu gefährden).

 

Irgendwann ist dann aber auch der schönste Tag vorbei und ich muss wieder zurück zur Werkstatt, meinen Kleinen holen. Vorher noch schnell den Tank aufgefüllt und den Wagen abgebraust.

 

Pünktlich 15 Minuten vor Feierabend (:D) nehme ich dann wieder meinen FoFi in Empfang. War ein phänomenaler Tag mit einem geilen Auto, den ich so schnell nicht vergessen werde!


Blogautor


tja, was schreibt man über sich selbst? Jahrgang 1988, Student, absolut fußballverrückt, das Herz schlägt für Schwarz-Gelb!

Seitdem ich meinen FoFi habe, steigt aber auch mein Interesse für Autos, d.h. Pflege, Technik und auch Foren ;)

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