Mein E93

Cabrio fahren und Lifestyle

01.05.2010 10:39    |    Stan73    |    Kommentare (82)    |   Stichworte: 3er, 3er Reihe, BMW, E93, Fahrerflucht, Lackschaden, Parkhaus, Polizei

Warst du schon mal "Opfer einer Fahrerflucht"?

parkschadenparkschaden

Liebe Leser,

 

gestern war es - mal wieder - soweit: Mein Auto wurde beschädigt und der Verursacher hat sich aus dem Staub gemacht.

 

Seit meinem ersten Auto hatte ich schon viele Schäden am Auto, die meisten davon durch andere Verkehrsteilnehmer verursacht. Mehrmals wurde mein Auto durch Vandalismus beschädigt (das erlebe ich durchschnittlich einmal alle 2 Jahre), und gestern war es mal wieder soweit: Mein geparktes Auto wurde durch ein anderes Auto beschädigt (Kotflügel vorne links eingedellt und großer Lackschaden) ... in der Tiefgarage meines Arbeitgebers. Natürlich habe ich bei der Polizei Anzeige erstattet, den Wagen von der Spurensicherung untersuchen lassen und den Schaden zwecks Behebung gemeldet.

 

Das hat mich einige Nerven gekostet, aber was mich am meisten beschäftigt: Warum tun Menschen so etwas? Wurde der Unfall nicht bemerkt? War der Verursacher einfach "nur" rücksichtslos?

 

Was sind eure Erfahrungen? Und wie geht ihr mental mit solchen Sachen um? Direkt abhaken und Schaden beheben lassen oder ärgert ihr euch lange darüber? Habt ihr es schon mal erlebt, daß ein "Flüchtiger" doch noch erwischt wurde?


01.05.2010 10:54    |    Schyschka

ein Freund hat mal Fahrerflucht begonnen, hatte ein schlechtes Gewissen und ist retour, da waren dann schon die Grünen und ein Zeuge, der sein Kennzeichen hatte... Er hatte Glück, dass er nochmal zurück gefahren ist, da das Verfahren aufgrund seiner Rückkehr eingestellt wurde.

 

warum hauen die Unfallverursacher ab? Denke ist ganz easy, die wollen keine Kosten und diese entstehen unwillkürlich, die Versicherung holt sich die Kohle immer wieder zurück. Ich habe für so einen Fall einen Rabattretter, kostet nicht viel, aber ich habe den auch noch nie gebraucht und ich hoffe ich brauche den auch nie.

 

wenn mir sowas passiert einfach abhaken und weiter, ändern kann man eh nichts, auch nur in Deutschland sind die Autobesitzer so bekloppt "mein Auto ist das wichtigste usw." Beulen usw. gehören einfach dazu, wer sie nicht sehen möchte muss es reparieren.


01.05.2010 11:04    |    Arnimon

Ich habe den letzten Umfragepunkt angeklickt.

 

20 Jahre alt war ich damals,und aus heutiger Sicht weiß ich;

 

es war eine Kurzschlussreaktion

 

 

Natürlich wurde ich als Verursacher ermittelt.

Schon blöd wenn man sehr offensichtliche Spuren hinterläßt.(das ganze passierte im Winter ;) )

 

1000 DM Geldbuße und 1 Monat Fahrverbot.

1980 war das eine drakonische Strafe!

 

Die Absicht des Richters war klar,das sollte ich nie wieder tun.

Und es hat auch geholfen,Unfallflucht werde ich nie wieder begehen.


01.05.2010 11:13    |    aufallenvieren

In mein Audi Coupe ist mal ne Frau mit ihrem Auto beim Parken reingefahren. Hat einmal Blöd gekuckt (also HAT sie es gemerkt!) und ist weggefahren. Zum Glück saß meine Freundin im Auto und hat sich das Kennzeichen aufgeschrieben. Ich bin dann gleich zur Polizei und hab Anzeige erstattet. Die sind auch gleich mit dem Streifenwagen los und haben die Frau zur Wache gebracht. Da hat die dann behauptet sie hat garnichts gemerkt.. Is Klar...:mad:

Die Schramme hab ich bezahlt bekommen (150€), und das Verfahren wurde wegen "keinem öffentlichem Interesse an der Strafverfolgung" eingestellt.

Ist also kein Wunder das viele lieber das Weite suchen wenn man nichts zu befürchten hat.

Aber ich denke das es schon sehr unangenehm für die Frau war vom Streifenwagen abgeholt werden. Das war eher so eine gutbürgerliche, die sonst über die unordentlichen Nachbarn herzieht. In der Woche war Sie dann bestimmt das Hauptgesprächsthema in der Nachbarschaft. :D

 

Unser Hyundai steht immer an der Straße. Und da ist mal irgendjemand mit dem Fahrrad gegen gefahren. Zwei Beulen und die dicke Schramme..:mad:

Aber die Polizei ermittelt bei sowas ja nicht...


01.05.2010 11:27    |    RooneyBW

Mit ist einer in die Tür geditscht(Verzogen-->musste getauscht werden(1700€)) derjenige bekam dann aber ebenfalls ein schlechtes gewissen und meldete sich ausserdem parke ich immer quasi vor seiner Garage da fällt sowas sonst auf :D

 

Bin da aber nicht nachtragend und gebe zu ich kann verstehen wenn manche das nicht merken denn kleinere Sachen bekommt man manchmal gar nicht mit.

Bei größeren Sachen sollte man jedoch schon mal stehen bleiben so wie ich als ich mit meinem ein anderes Auto gestreift habe(Lackschaden bis grundierung etwa 5cm²) da meinte die sehr freundliche Nachbarin aber ihr Chef lässt den Wagen jetzt eh verschrotten und ich hatte Glück ;)

So kanns also auch gehen^^


01.05.2010 11:30    |    Black Rider

Tjaja ... mein letzter PKW wurde von nem LKW kaltverformt direkt vor der Haustüre; ist auch abgehauen. Dummerweise hat mein Vermieter es gehen und das Kennzeichen Notiert.

 

Dumm gelaufen; Totalschaden. Gab 1700€ von der Versicherung .. habe mir dann das selbe Modell wieder gekauft, nur Rostfrei und mit weniger KM ;)

 

Zitat vom LKW Fahrer am Telefon: Passiert mir öfter ...


01.05.2010 11:32    |    307CC-User

Schlimm ist es wenn Werkstätten selbst Schrammen bzw Dellen verursachen und es verheimlichen.

Bei mir war es def eine dicke Anstoßschramme vorn an der Stoßi unterhalb der Scheuerleiste. Ausparkrempler sieht anders aus.

Dann ist mal irgend ein Idiot mit seinem Baumarkteinkaufswagen gegen meine A4 Heckschürze gekart, vermutlich mit Pflastersteinen oder sonst was hartem drauf, Ausparkschäden sehen auch hier anders aus.

Dann natürlich der Klassiker, Tür auf, Peng. natürlich Beule in meinem 307 Cabrio, wo auch sonst. Ist ja nur Flammenrot das Teil, also leicht zu übersehen. xD

Seltsamerweise eine Beule auf dem Dach, nahe des Türrahmen, wie sowas kommt verstehe ich auch nicht wirklich. Ein alter Taubenopa mit Schlaganfall vom Himmel gefallen? ^^


01.05.2010 11:39    |    janes

Ich habe leider auch schon einige schäden am Auto gehabt, die einen hab ich direkt aus zufall erwischt aber die meisten leider nicht.

 

Ich ärgere mich immer sehr wenn es ein größerer Schaden ist, anderseits kann man es auch auf der einen Seite verstehen, man schaut sich um, es hat keiner gesehen, womöglich ist dass eigene Auto nichtmal beschädigt und man fährt OHNE irgendein Problem bzw. Kosten zu haben weg.

 

Eine Anzeige erstatten bringt meistens nichts daher erspar ich es mir, ich ruf jedoch bei der Polizei an und frag ob es vielleicht jemand gesehen haben könnte. Leider war dies noch nie der Fall.

 

Ich hingegen wenn ich sowas beobachte, dass einer einen schaden verursacht und wegfährt melde ich es immer...

 

Ich persöhnlich war noch nie in der Situation in der ich entscheiden musste ob ich wegfahre oder einen zettel unter den scheibenwischer stecke.


01.05.2010 11:52    |    cKef_BarT

Moin,

hatte bisher 2 verschiedene fälle:

 

1. Vandalismus: aussenspiegel kaputt getreten

 

2. Ein ausparkrempler direkt vor meiner Hastür.

Verursacher ist abgehauen, ich konnte ihn aber "ermitteln".

es ist nachts passiert und morgens hat er den relativ großen schaden bei seinem auto gesehen und es dann der Polizei gemeldet.

Natürlich hatte er mein kennzeichen nicht...

Aber da der Besitzer der Gaststätte wo der schadenverursacher abends war mein Vermieter ist, hab ich so rausgefunden und mich bei ihm gemeldet..

die Versicherungen haben es geklärt, und ich hab für eine kleine schramme an der Frontstoßstange und ein zerbeltes kennzeichen 350euros bekommen ;)

 

greez

 

BarT


01.05.2010 12:00    |    Polo I

"Das hat mich einige Nerven gekostet, aber was mich am meisten beschäftigt: Warum tun Menschen so etwas? Wurde der Unfall nicht bemerkt? War der Verursacher einfach "nur" rücksichtslos?"

 

Ja, ist doch teil der Erziehung geworden, Härte sich und vor allem anderen gegenüber zu zeigen. Rücksicht oder gar Respekt..... es fehlt halt das Unrechtsbewusstsein....

 

V.h. sehe ich es nicht einmal als Böswilligkeit, es ist lediglich zur Routine geworden sich so lange wie möglich aus der Verantwortung zu nehmen. :rolleyes:


01.05.2010 12:01    |    Wiewel

habe selbst auch verschiedene versionen erlebt in den letzten zwei jahren :)

1 mal ist mir eine Frau in mein parkendes auto am bahnhof gefahren und hat 2 std am wagen gewartet bis ich zufällig von der arbeit gekommen bin. Sie meinte sie hätte den ganzen tag mit ihrem kind hinten drin gewartet wenn es sein müsste. Frauen sind da halt viel zu ängstlich so was durch zuziehen, hab auch mitbekommen wie ihr mann (der später kam) sie angepöbelt hat weil sie nicht abgehauen ist.

 

ein anderes mal ist mir ein Mann(Dozent der uni düsseldorf) auf dem parkplatz vorm Fitnessstudio gegen meine schürze gefahren und abgehauen. Zum Glück hat es einer gesehen und alles notiert. Leider kam am ende trotz Zeugen nichts dabei rum aus Mangel an Beweisen.

 

ich selbst denke mir dazu wenn ich 5 mal ehrlichen menschen begegne die zu ihrem schaden stehen sehe ich auch kein problem 5 mal einen von mir verursachten schaden zu melden. Aber wenn die 5 mal abhauen und ich 5 mal melde, dann bin ich 10 mal der verlierer und verlieren tut keiner gerne. Ein ungerechter Teufelskreis weil es dann auch die Falschen (die durchweg Ehrlichen) treffen kann , muss aber nicht.

 

P.S. ich selbst habe noch keine Fahrerflucht begangen. Ich denke auch, dass ich am Ende viel zu ehrlich dafür bin und nicht den Mumm habe solche Straftaten zu begehen ....aber hier geht es ja um die denkweise zu dem thema.


01.05.2010 12:05    |    ladafahrer

Als mein Auto gerade mal zwei Wochen alt war, hatte auf einem Parkplatz eine Dame in einem Auto neben mir ihre Tür nicht richtig festgehalten und eine Windböe führte zu einer kleinen unschönen Delle in meiner Beifahrertür. Versicherung regelte ohne Probleme.

 

Zwei Jahre später komme ich auf meinen Firmenparkplatz und erkenne, daß mein Auto um einen halben Meter zurückgeschoben ist.

Der Blick auf mein vorderes Nummernschild offenbart einen leichten Farbabrieb und Druckstellen der schwarzen Buchstaben. Die Stoßstange hat oberflächliche Kratzer, die aber auspolierbar sind.

Hinter der Stoßstange glücklicherweise keine Schäden oder Druckstellen.

 

Ich hatte damals noch keinen persönlichen Geschäftsparkplatz und neben dem damaligen Unternehmen war auch ein Fahrradlager angesiedelt, das täglich durch Kleintransporter Vito und ähnliche angefahren wurde.

Mein begründeter Verdacht war, daß ein Vitofahrer rückwärts gefahren ist und mein Auto übersehen hat.

Die Fahrer waren oftmals Aushilfen und Rentner, eine Nachvollziehbarkeit der Fahrer-Wagen-Kombination wäre, wenn überhaupt möglich, nur mit hohem Aufwand verbunden gewesen.

In Anbetracht des relativ geringen Schadens (Nummernschildbuchstaben) habe ich ab dann etwas weiter weg geparkt.

 

Aktuell habe ich eine nur im Gegenlicht sichtbare Delle in der hinteren Beifahrertür, die aber von der Höhenlage her durch einen Einkaufswagengriff herrühren dürfte.

 

Ich parke grundsätzlich lieber etwas weiter weg und dort, wo auch andere Autofahrer nur jeden zweiten Parkplatz belegen.

Oder ich parke (Parkhaus) dort, wo erkennbar gepflegte Autos ohne Kindernamenaufkleber stehen.

 

Für den Fall, daß ich selbst mal derjenige bin, dem ein Mißgeschick passiert, habe ich eine Vollkasko und Rabattretter.

Ich bin heute der Meinung, daß Fairness und Ehrlichkeit Grundbausteine der Gesellschaft sind.

 

Inwieweit ich so auch in meinen Twenjahren gedacht habe kann ich nach all den Jahren und persönlichen Veränderungen nicht mehr nachvollziehen.

Aber daß heutzutage viele Menschen glauben, eine krankhafte Geiz-ist-geil-Mentalität zum Sport erheben zu müssen, spiegelt nicht nur eine ansteigende Armut wider, sondern auch eine möglicherweise durch die Hartz-4-Fernsehmedien anerzogene Selbstherrlichkeit, daß immer andere Schuld sind und nur die Dummen sich erwischen lassen.

 

Und genau das scheint der Ansatzpunkt zu sein. Ich glaube, wenn heutzutage ein junger Mensch nach einem Autorempler auf den Besitzer wartet und sich zu dem Schaden bekennt, muß er sich zu Hause von seinen Eltern größte Vorwürfe anhören, wie dumm er denn sei, wer das nun alles bezahlen soll (Anstieg der Versicherungsprämie) und warum er sich nicht aus dem Staub gemacht hat.

Vllt gibts dann in den entsprechenden Familien gleich noch ein paar hinter die Ohren - so erzieht man die zukünftige verantwortungsfähige Gesellschaft :mad:

Und wenn man bedenkt, daß es Firmen (hier: Speditionen) gibt, die ihren Mitarbeitern bei einem einfachen Spiegelschaden kündigen, kann man das "Abwägen der Moral" der betroffenen Menschen sogar nachvollziehen.

Vor allem in meinem jetzigen Unternehmen mit einer aüßerst "diktatorischen" Geschäftsführung habe ich schon zum wiederholten Mal unterprivilegierten Mitarbeitern geholfen.

 

Ich kanns gar nicht richtig beschreiben, aber ich habe das Gefühl, sowohl die Erwerbstätigen- als auch die Gesamtgesellschaft steuert seit einigen Jahren auf eine Art "Spaßgesellschaft" hin, die zwar durch die ständige Jagd nach dem nächsten Kick nicht mehr wirklich Spaß am Leben haben, aber deren Leben so effektgeladen ist, daß sich "Gemeinschaftswerte" auf das Individuum reduzieren.

 

Es sind nicht nur Fahrerfluchtdelikte, die sich m.E. zu Bagatelldelikten herabentwickelt haben. Auch sonstige Sach- und Vermögensbeschädigungen werden heutzutage vllt ein wenig lockerer begangen als früher.

 

Gruß Thomas


01.05.2010 12:05    |    Timaephie

viele hauen einfach der folge kosten halber ab. wenn man bei seiner vers. 10/15% hochgestuft wird tut das schon weh. Fahrerflucht ist das letzte.


01.05.2010 12:13    |    ryoohki

Warum tun Leute sowas?

 

Ich glaube teilweise aufgrund der Unverhältnissmäßigkeit der Auswirkungen.

 

Beispiel:

 

Ich war mit einem Freund in urlaub, er hatte seinen Wagen im Parkhaus stehen. Als wir ne Woche später zurückkamen, hatte er so eine Benachrichtigung von der Polizei unterm wischer, dass sein Fahrzeug opfer eines unfalls war.

Irgendwer hatte ihn hinten angedötscht und sich tatsächlich bei der Polizei gemeldet!

 

Soweit okay. Jetzt gehts los: er fährt einen 3er Polo, total ramponiert, hatte bereits einen Heckschaden an der Stoßstange der NICHT repariert wurde. Die neue Beule war direkt daneben und .. naja nichmal daumengroß, ein Witz eben.

 

Er sich einen Ast gefreut, ab zur Versicherung:

Stoßstange muss getauscht werden, weil ja Beule drin ist vom Unfallfahrer, neue Stoßstange muss selbstverständlich lackiert werden um der gealterten Wagenfarbe angepasst zu werden. Blech unter Stoßstange war verschrammt, sollte auch neu gemacht werden. eine endlose Litanai. Fazit:

Über 2000 Euro Schaden, die "daumengroße Delle" (zur wiederholung: DIREKT NEBEN EINER SCHON JAHRE ALTEN GROSSEN BEULE) kratzte nahe aneinen wirtschaftlichen Totalschaden.

 

ich frage ihnober das wirklich machen will, die Unfallfahrerin war gerade 18, ihr erster eigener Wagen und sie pendelte eben jeden Morgen da zum Parkplatz. Und er meinte ohne mit der wimper zu zucken:

"Klar, zahlt ihre Versicherrung und ich kann nochmal in Urlaub"

 

Dass man als Führerscheinanfänger eh gigantische Versichrrungssummen zahlen muss und man direkt in astronomische Schadensfreiheitsklassen katapultiert wird, daran denkt keiner!

Ich frag mich bei sowas immer, WAS soll ein Führerscheinanfänger durch sowas lernen?

Meld dich nie wieder, du wirst eh abgezockt?

Schiebs wem anderes in die Schuhe?

 

Ich meine, ich finde es FALSCH sich vor Verantwortung und vor angerichteten Schäden zu drücken, aber ich finde es genauso unmoralisch, jeden SCHEISS so auszuschlachten!

 

Weil mal ehrlich, das eine weiter von eh schon 500 vorhandene Blötsch ohne Lachschaden / Rostgefahr zu hunderten und aberhunderten Euro Schaden führt.. das ist albern!

 

Und ein Schaden mehr oder weniger macht im Versicherrungsbeitrag beinem führerscheinfrischen Azubi malschnell auf 1-2 Jahre gesehen mehr als nur ein Monatsgehalt aus ... damit wer anderes sich damit einen neuen Flach-TV kauft?

 

Bei neuwertigen Fahrzeugen die tatsächlichdurch sow etwas einen drastischen Wertverlust erleiden .. ok. Aber eigentlichistjatotal egal

- was für einen Unfall man hat

- wie schwer die Beschädigung ist

- was für eine Rostlaube / Karre man erwischt hat.

Die entstehenden Kosten sind ... utopisch!


01.05.2010 12:27    |    patti106

Schön. Hier läuft das anders ab, als damals in meinem Blog. Leider fehlen da die eigentlichen Bilder.

 

 

Zitat:

 

Die Absicht des Richters war klar,das sollte ich nie wieder tun.

 

Und es hat auch geholfen,Unfallflucht werde ich nie wieder begehen.

Viele wissen nicht, dass eine Unfallflucht heutzutage auch den Führerschein ganz kosten kann.

Nur dafür müssten die Verursacher schon einige Anzeigen gesammelt haben.

Ein Grund mehr für mich, JEDEN Schadden zur Anzeige zu bringen.

 

Apropos. Mir passiert es häufiger, dass ich Kratzer in der Schürze habe. Meistens hinten links. Ofmals tippe ich auf ein Versehen. Wenn sich aber einer in eine Parklücke zwängt, die insgesammt nur 20 cm größer als das Fahrzeug lang ist, muss ich von Absicht ausgehen.:mad:

 

Ganz nett ist auch, dass ich mal in Prenzlberg parkend eine gelbe Schramme verpasst bekommen hatte. Da muss ein Alba_Mitarbeiter sehr unsanft mit der Tonne an meinem Auto entlang geschrammt sein.

 

Hier wurde keine Anzeige aufgenommen, weil man das ja hätte wegpolieren können. Ich liebe es, wenn sich Polizisten als KfZ-Profis ausgeben.

Einzig der Mangel aus Zeit hatte weitere Anläufe zur Anzeigenerstattung verhindert. Aber glücklicherweise funktioniert es hervorragend, Anzeigen auch über die Online-Wache abzugeben.

 

Als mir nämlich mal einer beim einparken ordentlich gegen die Heckschürze ist, weil eben die Lücke nur 20 cm größer als das Auto war. wollte das Arschloch partout nicht zugeben, mir gegen das Auto gefahren zu sein. In folge dessen zahlte seine Versicherung auch nicht. (Wäre er HUK-Versichert gewesen, hätte ich mein Geld schon gehabt)

Also hatte ich mich entschlossen, ihn sechs Moate später online Anzuzeigen. Es gab für mich einen Termin beim Unfalldienst. Ich hatte den Sachverhalt geschildert, eine Vorgangsnummer bekommen und aufenmal ganz schnell das Geld von der Gegnerischen Versicherung.

 

Am liebsten hätte ich einfach noch erfahren, wie die Sache für das Arschloch ausging. Nach meinen Schilderungen bei der Polizei hoffentlich nicht glimpflich.


01.05.2010 12:56    |    Somnambulist

1. 2 Wochen nachdem mein FoFo bei mir war: eine Beule an der hinteren Tür fahrerseitigt (sieht ganz klar nach nem aussteigenden Nebenparker aus, der seine Tür schön langsam [kein Lackschaden etc, nur ein schöner, leicht reingedrückter Knick] in meine presste. Natürlich keine Meldung und keine Zeugen... -.-

 

2. Klarer Vandalismus: Kratzer mitten auf der Motorhaube, wo nichts und niemand zufällig rankommen würde. Niemand etwas gesehen...

 

3. sanfte Beule am hinteren Kotflügel Fahrerseitig. Ebenfalls weder Zeugen noch Meldung vom Verursacher. Ist auch eine komische Stelle (zu hoch) für einen Zufall, wahrscheinlich wieder Vandalismus.

 

Und das alles in nicht mal einem Jahr... zum Glück ist das Stück schon 11 Jahre alt und die Sache damit nicht mehr GANZ so wild... dennoch könnte ich jedes Mal kotzen, v.a. bei den absichtlichen Beschädigungen. Da soll mir mal einer in die Finger kommen... -.-


01.05.2010 12:57    |    Beaner

OT: An alle die den "Rabattretter" haben: Was bei den Rabattretter verschwiegen wird ist, dass dieser nur innerhalb der Versicherung gilt. Wechselt man aus irgendeinem Grund zu einer anderen Versichrung und hat den Rabattretter z.B. schon mehrmals in Anspruch genommen, so wird man der neuen Versicherung nicht mit den "geretteten" hochen SF sondern mit dem niedrigen in den man ohne "Rabattretter" eingestuft worden wäre gemeldet. Das kann - und ist schon öfters passiert - zu unangenhemen Überaschungen beim Versicherungswechsel führen, wenn man statt SF20 nur noch SF5 oder so hat.

 

Zum Thema: Bisher ist mir noch nie was größeres passiert - wobei da ab und an mal ein paar kleine "Haarkratzer" hinten links und rechts zu finden sind (vermutlich von Metallteilen an der Kleidung). Das einzige was mich etwas nervt sind die Idioten die die Türen gegen das andere Auto knallen. Ich habe - trotz Schutzleiste - eine kleine Schramme in der Fahrertüre. Sieht man allerdings kaum, deshalb nicht so tragisch. Aber mir kann keiner erzählen, dass er es nicht mitbekommt, wenn er die Türe ans andere Auto "anlehnt" - wo schaue die Leute beim Aussteigen hin?

 

Ich selbst hatte noch nie jemanden was beschädigt. Wenn das aber mal vorkommt, dass werde ich das auch bezahlen - ich erwarte selbiges von den anderen. Auch wenn mal jemand abhaut, viele sind ja noch ehrlich. Und so ectrem teuer kommt das auch nicht zwangsläufig - man sollte nur nachrechnen. Oft ist es billiger den Schaden selbst zu bezahlen als hochgestuft zu werden.


01.05.2010 13:12    |    ryoohki

Hm Patti, hab grad mal deinen Blog gelesen.

 

Ich stimm dir zu, Sachbeschädigung ist Sachbeschädigung, und egal wie genau mein Auto aussieht, eine Beule/Schramme/Delle mehr ist immer Doof und Ärgerlich.

 

Aber es gibt Schäden die reduzieren den Fahrzeugwert auf dem Papier und welche die reduzieren den Fahrzeugwert tatsächlich.

 

Außerdem: ein Unfall ist ein Unfall, kein Vorsatz! Demzufolge sollte er auch nicht bestraft werden sondern der Geschädigte lediglich entschädigt!

 

Überlegt man sich, wieviele Unfälle, deren Wert man 100% durch extrem günstige Ersatzteile vom Autoverwerter + Einbau in einer kleinen Werkstatt für wirklich einen Apfel und ein Ei entschädigen KÖNNTE in Versicherrungsschäden gigantischer Ausmaße verwandelt werden, ist schon irgendwie verständlich dass so viele Leute abhauen.

 

Wrumsollte ich meine Pflicht mich zu melden einhaltenwenn mein gegenüber nicht seine pflicht, den Schaden für ihn vollständig und für mich möglichst günstig zu beheben?

 

Bei nem kleinen Schaden an einem älteren Fahrzeug reicht meist schon wenig Geld + mal Kaffee trinekn gehen oder nen Kinokarte für meinen Aufwand, Versicherung / Polizei ist da erstmal überflüssig.

 

Natürlich muss man da auch sehr zwischen Fahrzeugen differenziere!!


01.05.2010 13:28    |    praxe

Ich hatte auch schon solche Fälle, meinem alten V50 wurde mal (vermutlich von nem Besoffenen), die komplette linke Seite (also Kotflügel, Fahrertür, hintere Türe + B Säule) eingedrückt.

 

Der muss da mit 35-40 Sachen reingebrettert sein. Ich fragte mich sowiso wie der noch fahren konnte.

 

Aber da es ein Dorffest war, und man die Autos im dorf kennt, wurde der Verursacher schnell herausgefunden, gibt ja nicht viele Autos mit vollkommen eingedrückter Front.


01.05.2010 13:35    |    Subzeero

Hallo Leute,

 

mich würde mal interesseren, wie ihr euch bei folgender Lage verhalten würdet. Ihr seid mit 3-4 Kollegen unterwegs, parkt in einer engen Lücke, und ein Kollege reißt hinten beim austeigen die Tür auf, und haut eine erkennbare Delle ins benachtbare Auto.

 

???


01.05.2010 13:39    |    patti106

Zitat:

Außerdem: ein Unfall ist ein Unfall, kein Vorsatz! Demzufolge sollte er auch nicht bestraft werden sondern der Geschädigte lediglich entschädigt!

Klar ist ein Unfall ein Unfall. Entfernt man sich aber unerlaubter Weise vom Unfallort. Ist es eine Unfallflucht. Eine Unfallflucht wiederum ist eine Straftat.

 

Zitat:

Aber es gibt Schäden die reduzieren den Fahrzeugwert auf dem Papier und welche die reduzieren den Fahrzeugwert tatsächlich.

Welche Schäden reduzieren den Wert nur auf dem Papier? Wenn ich zwei identische Fahrzeuge verkaufe, kriege ich garantiert mehr Geld für das Fahrzeug, das außen keinerlei Schäden aufweist, als für das Fahrzeug, das auch nur eine kleine Schramme in der Schürze hat.

 

Zitat:

Überlegt man sich, wieviele Unfälle, deren Wert man 100% durch extrem günstige Ersatzteile vom Autoverwerter

Lackschäden lassen sich mit Teilen vom Verwerter ausbessern?:confused:

Und selbst, wenn ein neues Teil her muss, hat man doch als Geschädigter wohl berechtigter Weise ein Recht auf ein neues Teil. Weiß ichm, was das Teil vom Verwerter schon alles mitmachen musste?

 

Zum Verwerter kann ich gehen, wenn ich selbst schuld bin und meinen Schaden günstig weg haben will. Wenn ein anderer Schuld ist, will ich, dass mein Fahrzeug wiedr so aussieht, wie vor dem Unfall und ich will möglichst wenig Rennerei haben.

 

Zitat:

Hallo Leute,

 

 

 

mich würde mal interesseren, wie ihr euch bei folgender Lage verhalten würdet. Ihr seid mit 3-4 Kollegen unterwegs, parkt in einer engen Lücke, und ein Kollege reißt hinten beim austeigen die Tür auf, und haut eine erkennbare Delle ins benachtbare Auto.

 

 

 

???

Ich würde mich ärgern, dass ich es nicht wie sonst auch handhabe. Die Leute auf der Beifahrerseite steigen aus und dann wird meine Beifahrerseite an die des benachbarten Wagen so dicht gestellt, dass beim Ausparken keine Spiegel hängen bleiben, aber keiner auf die Idee kommt, noch irgendwie eine Tür zu öffnen.

Ein- und aussteigen kann man auch außerhalb der Parklücke.


01.05.2010 13:50    |    Stan73

So, jetzt war ich nach dem Online Stellen des Artikels nur mal kurz Frühstücken und sehe, daß das Thema wohl doch auch für andere ein Reizthema ist. Vor allem die Länge der einzelnen Kommentare zeigt ja, wie viele Erfahrungen und Emotionen damit verbunden sind.

 

Mir ist übrigens auch mal ein kleines Malheur passiert: Beim Einsteigen habe ich die Tür nicht festgehalten und eine Windböe hat diese dann mit einem Knall an den Nachbarwagen befördert. Meine Türe hat es ganz gut überstanden, aber der andere Wagen hatte eine Delle. Habe dann ca. 2 Stunden im Auto gewartet bis die Besitzerin kam. Die war völlig begeistert, daß ich gewartet habe und nicht einfach abgehauen bin. Das muß man sich mal vorstellen. Es sollte doch selbstverständlich sein, daß man dazu steht, wenn man einen Fehler gemacht hat. Jedenfalls hat mich die Dame ein paar Tage später angerufen und gesagt, daß sie die Beule nicht stört und sie die Sache auf sich beruhen lassen will.


01.05.2010 14:00    |    Tobi 1887

GUten Tag

 

Auch ich war schon mal Opfer von Vandalismus.

 

Wir waren gerade neu umgezogen.

2 Tage später gucke ich abends aus dem Küchenfenster und sehe, wie irgendwelche bekloppten kleine Steine auf meinen Corsa C werfen. :eek:

Es war dunkel, ich habe trotzdem versucht mit meiner Cam ein kleines Video zu drehen. Dank einer Straßenlaterne konnte man zumindest die Statur der 2 erkennen.

Ich habe sofort die Polizei angerufen. Es sind ganze 10 Minuten vergangen, bis die da waren. Leider zu spät um die Täter zu erwischen.

Ich habe das Video mitgegeben und Anzeige erstattet.

 

Schäden am Auto:

 

1. Riss in der Windschutzscheibe

2. Lackschäden auf Motorhaube, Dach und Fahrertür

3. Beulen auf der Motorhaube.

 

Verfahren wurde später eingestellt.

Die Versicherung hat nicht gezahlt. :(

 

Schaden am Auto --> knapp 600 Euro!

 

 

Vor knapp 3 Monaten habe ich dann auch einen Ausparkunfall gehabt. Ich bin morgens rückwärts aus meiner Garage gefahren und habe einen Lupo angeditscht, der gegenüber parkte.

Ich habe kurz den Gedanken gehabt, weiter zu fahren. Habe es dann aber zum Glück doch gelassen. Ich habe den Besitzer ausfindig gemacht und den Schaden zugegeben.

Es war ein kleiner Riss in der Stoßstange. Wir haben uns darauf geeinigt den Schaden in einer freien Werkstatt zu beheben und ich zahle.

 

Gruß Tobi


01.05.2010 14:15    |    patti106

Zitat:

Mir ist übrigens auch mal ein kleines Malheur passiert: Beim Einsteigen habe ich die Tür nicht festgehalten und eine Windböe hat diese dann mit einem Knall an den Nachbarwagen befördert.

Dito. Exakt der selbe Hergang.

War aber das Auto eines Kollegen. Dem hatte ich einen Zettel hinterlassen. Erst meinte er "egal" weil sein Auto eh schon total verbeult war, eine Woche später bekam ich aber Post von der HUK. Entweder Hochstufung oder 490€ aus eigener Tasche.

Ich hatte überwiesen und mich geärgert, dass der Kollege nichts gesagt hatte. Die 150€ hätte er von mir auch so bekommen, ohne dass ich den Schnellgutachter hätte mitbezahlen müssen.:mad:


01.05.2010 14:38    |    DoNuT_1985

Ich hab jahrelang auf einem öffentlichen Parkplatz am Bahnhof geparkt. Dafür, dass dort ab 7 Uhr Früh 90% der Lücken besetzt waren und man es sich nicht immer aussuchen konnte, wo man sich reinzwängen will, bin ich eigentlich relativ gut davongekommen. Der FoFo war ein 3-Türer, daher hab ich im breiteren 3er BMW kaum mehr Platzprobleme gehabt, mal abgesehen davon, dass man gute 40 cm mehr Auto ums Eck kriegen muss... :)

 

Bei leichten Kratzern an der Tür reg ich mich gar nicht auf, davon hatten beide Fahrzeuge einige, wobei der Focus wenigstens noch Schutzleisten hatte. Kann passieren, wenn die Tür gerade aus einer der Raststellungen springt, gelingt das "Andocken" am gegnerischen Blech nicht immer... Solange es sich auspolieren lässt und keine Delle zurückbleibt, soll sich der Verursacher 10 Minuten schlecht fühlen und damit ist die Sache gegessen... Wenn man sich ansieht, wie eine Fahrzeugfront nach einer Wintersaison auf der Autobahn verunstaltet ist...

 

Wegen sowas muss keiner Selbstanzeige begehen oder seine Versicherung bemühen. Wenn stört, geht man 1x im Jahr zum Aufbereiter und lässt mehrere kleine Macken in einem Aufwasch beseitigen... mein E90 ist die meiste Zeit ohnehin so dreckig, dass man sie gar nicht sieht... "normale Abnutzung" :D

 

Bei Dellen oder großflächigen Parkschäden hab ich allerdings kein Verständnis dafür, ein Sprung im Stoßfänger bedeutet schon Neuteil plus Neulackierung, was bei aktuellen Modellen in Markenwerkstätten schon einiges an Geld aufzehrt.

 

Im letzten Frühjahr hatte ich am BMW dann auch eine Macken am hinteren Radlauf, ein paar Furchen und roter Lackabrieb - dort hab ich natürlich das ganze Prozedere mit Schadensmeldung auf mich genommen - ohne Erfolg. Obwohl das kräftige Rot den Kreis der Verursacher gut eingegrenzt hat und man bei der Farbe auch eher mit einem Kleinwagen rechnen musste, hab ich auch keinen Wagen mit einer passenden Macke gefunden, auch wenn der Großteil dort Dauerparker ist...

 

Ich für meinen Teil würde mich auf jeden Fall melden - kann mich ja in die umgekehrte Lage versetzen - und eine Versicherungshochstufung ist immer noch günstiger und unproblematischer als ein Strafverfahren und dergleichen... vielleicht kann man sich (gerade bei älteren Wagen) auch rein privat einigen.


01.05.2010 14:42    |    Kursy

Ich weiß gar nicht mehr wie oft mein Spiegel bei meinem Astra schon daneben hing. Hab den rechten jetzt schon mindestens viermal und den rechten zweimal komplett ersetzen müssen. :rolleyes: Echt ätzend. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich den Spiegel wieder in die Halterung zurückclipsen musste, den Spiegel ersezten oder die Spiegelkappe. Bei meinem linken ist jetzt die Spiegelkappe auch schon wieder gebrochen, dass mach ich aber erstmal noch nicht fertig, erst wenn ich ihn ab Juli in die Garage stellen kann.

 

Nachts sind halt in unserem Stadtteil immer ganz schön bekloppte Leute unterwegs. Über die Weihnachtstage ist irgendein Idiot über unseren Corsa gelaufen, Fußspuren auf der Motorhaube und dem Dach. :confused: Glücklicherweise befindet sich der Stadtteil langsam im Wandel, die letzten vier Monate hatte ich Ruhe.

 

Im letzten Jahr ist mir dann ein Nachbar mit seinem Taxi in die linke Seite gerauscht. Glücklicherweise ist er zur Polizei gegangen und ich habe den Schaden ersetzt bekommen.

 

Als ich das Auto dann vorne frisch lackiert hatte. Hat mir jemand auf dem Autobahnrastplatz schön die Tür gegen mein Auto gehauen. Super.

 

Häufig habe ich auch irgendwelche Streifen von Parkremplern an allen Stoßstangen und schon einige Dellen, weil jeder meint, er müsste seine Tür geben meine hauen. Und irgendwelche Kratzer von Fahrrädern oder.... keine Ahnung.


01.05.2010 14:44    |    _RGTech

Hatte das bisher zweimal selber, das Spielchen mit dem Zettel an der Scheibe (da es das Firmenparkhaus war, das schöne enge, war statt der Pozilei eben der Pförtner angerufen worden und anhand der Nebenstelle bekam man ja auch sofort den Namen angezeigt, selbst wenn der nicht da war). Einmal war ich selber der Schreiberling, weil ich einen Golf total übersehen hatte (wollte in zwei freie Lücken zurücksetzen, um mit weniger Lenken zur Rampe zu kommen - ich war vorwärts drin - leider war da aber nur eine Lücke!), und beim nächsten Mal hat ein Passat die andere Seite der hinteren Stoßstange erwischt.

 

Die knapp 1700€ im ersten Fall, die ich verursacht hatte, machte die Versicherung. Mein Lack blieb angekratzt, das wollte ich "bei Gelegenheit" mal machen lassen.

 

Die Gelegenheit bot sich dann bei Fall 2. Denn da der bis zum Radlaufblech kam und ein Daimlerfahrer nunmal extreme Rost-Paranoia hat, musste ich das einfach machen lassen. Dann kam halt gleich der ganze Stoßfänger dran (für ein leichtes Aufgeld meinerseits).

 

 

Also dass man das nicht bemerkt, will ich bis auf die Türrempler beim Aussteigen einfach nicht gelten lassen (btw, wo sind eigentlich die dicken Stoßleisten aus den 80ern hin???).

 

 

 

Und einmal muss ich mich dann vielleicht auch noch outen, da bin ich ohne Zettel weitergefahren. Habe einen Bagger überholt und auf der Fahrerseite dann Spiegelkontakt mit einem W124. Hab mein Auto geparkt, bin zurückgelatscht und hab seinen Spiegel an der Kante geputzt, jedoch waren die dortigen Lackrückstände allesamt blau... komisch, hatte da ein silbernes Auto -> also nix passiert.


01.05.2010 14:45    |    Bulli2010

So gehe ich damit um:

1. Ich kaufe mir niemals neue Autos, die kosten zu viel. Autos mit kleinen Vorschäden sind mir am liebsten weil preisgünstiger.

2. Kleine Beulen und Kratzer bleiben da wo sie sind. Sie stören beim Fahren ja nicht.

3. Ich bin ein normaler Mensch mit Fehlern und Macken, auch optischen. Mein Auto darf genau so sein.

4. Mit dem Auto möchte ich mangelndes Selbstbewusstsein oder Schwächen ausgleichen.

5. Ich (miss)brauche das Auto nicht als Statussymbol.

Glaub' mir, diese 5 Punkte helfen mir, leicht mit jeder Beulöe oder jedem Kratzer zurecht zu kommen, auch wenn mal von anderen Verursacht.

Trotzdem verurteile ich Fahrerflucht aufs Schärfste!

Gruß Bulli


01.05.2010 14:49    |    _RGTech

Zitat:

Glaub' mir, diese 5 Punkte helfen mir, leicht mit jeder Beulöe oder jedem Kratzer zurecht zu kommen, auch wenn mal von anderen Verursacht.

Es geht auch ein wenig um die Größe des Schadens.

Alles was ich selber hinbekommen kann, oder durch einen Beulendoktor, ist mir ehrlich gesagt ziemlich wumpe. Ärgert zwar, aber da gibt es schlimmeres. Aber wenn ich dann nen Kratzer bis zur Grundierung oder einen Sprung im Rücklicht habe, wird's eklig.


01.05.2010 15:16    |    Stan73

@Bulli2010: Deine Grundeinstellung gefällt mir, weil du damit sicher ein entspannteres Leben hast. Möchte dennoch deine Punkte kommentieren:

zu 1) Bei Firmenwägen kann man sich das nicht aussuchen. Da hast du automatisch einen neuen Wagen. Und wenn er dann so blitzt und blinkt, dann will man (zumindest ich), daß das auch so bleibt.

zu 2) Hast du Recht.

zu 3) Dito.

zu 4) Du hast das "nicht" vergessen ;)

zu 5) Ich auch nicht, denn sonst hätte ich selbst was draufgelegt und mir einen dickeren Motor geholt. Allerdings sind Autos in Deutschland nun mal Statussymbole, ob man das selbst will oder nicht.


01.05.2010 15:28    |    AR147

Muss Bulli auch zustimmen, vor allem ziehen neue, makellose Sachen Unfälle und Kratzer förmlich an. Übertreiben sollte man's nicht sonst ärgert man sich nur ständig.

 

Unfallflucht finde ich beschissen, wobei ich mir schon vorstellen kann, dass man mal was nicht merkt, vor allem wenn man Brüste hat oder es gerade sehr eilig hat.

 

Ne, kleiner Scherz.

 

Ein Mann merkt das auch wenn er's eilig hat :D...


01.05.2010 15:36    |    320erlpg

kenne das problem leider auch und bin mittlerweile dazu übergegangen, die kennzeichen der neben/vor/hinter mir parkenden autos zu notieren.

da hier fast nur anwohner sind, könnte ich im falle dessen, einen schuldigen schnell ausmachen und anzeigen.

 

wer sowas macht ist für mich absoluter abschaum, völlig egal ob ausversehen oder sonstwas - abhauen ist das allerletzte.

wieso steht jemand nicht zu seiner dummheit? angst vor den kosten? dann bitte das eigene auto verkaufen und zu fuß latschen.

 

ausreden zählen nicht, es gibt schlichtweg keinen grund fürs verpissen.

 

 

grüße


01.05.2010 15:55    |    der_horst

meiner steht auf der arbeit und zuhause in der TG, beim einkaufen eigentlich immer auf dem behindertenparkplatz (der supermarkt hat 8 stück davon und mehr als 6 hab ich noch nie gleichzeitig belegt gesehen, hab aber die handynummer hinter der scheibe liegen, kann mich jeder anrufen und ich fahre weg). denke mal deswegen hatte ich bisher glück.

 

der grund warum leute sowas machen ist einfach der fehlende respekt vor dem eigentum anderer und die unfähigkeit für eigene fehler einstehen zu wollen. die prämisse 'wer scheisse baut muss sie auch wieder beseitigen' scheint vielen heutzutage zu unbequem zu sein, selbst wenn die kosten von der versicherung übernommen würden.

 

dazu kommt dann häufig noch die einstellung 'wenn der sich so ein auto leisten kann kann er auch die neue türe selbstbezahlen' oder alternativ 'wenn der so nen alten wagen fährt macht ihm der schaden wohl auch nichts'. schlussendlich findet man ja immer nen grund warum man für eigene taten nicht zur rechenschaft gezogen werden will.

 

ich hab jedenfalls kein verständnis dafür, denn schon der schaden als solcher ist ja mit unannehmlichkeiten für den geschädigten verbunden (werkstatt, leihwagen, versicherungskrams), da ist die übernahme der kosten keine freiwillige wohltat sondern das minimum.

 

wer das nicht will sollte halt einfach mal in die richtung gucken in die er fährt und im zweifelsfall aussteigen und gucken ob das passt. dann muss man auch nicht unfallflüchten.

 

ansonsten behaupte ich mal läufts wie bei stromberg in der folge 'der parkplatz' ;)


01.05.2010 16:03    |    deepsilver

Mir ist vor etwa 1/2 Jahr auch hinten jemand an die Stoßstange gefahren, natürlich gab es keine Zeugen oder Hinweise. Zum Glück habe ich es mit der Poliermaschine gut wegbekommen, man sieht es nur noch wenn man weis wo die Stelle war. ;)

 

Wenn mir sowas passieren würde ich nicht einfach abhauen, im schlimmsten Fall gibt es dann noch eine deutlich höhere Strafe als was die ganze Sache wert gewesen ist. Zudem ist es aus meiner Sicht auch assozial, genauso wie viele einfach die Türen aufreisen und an das benachbarte Auto hauen .... nur die sind ja auch nicht zu finden. :(

Aber ich helfe mir jetzt einfach damit an ruhigeren Plätzen zu parken und die 50m mehr zu laufen. ;)


01.05.2010 16:04    |    WRatte

Bei mir passiert woas einmal jährlich. Bei meinem alten Golf hat mir das nix gemacht.

 

Jetzt hat mir schon wer

- das Blinkerglas am Rückspiegel zerbrochen

- die Stoßstange 2 cm in den Radkasten geschoben (sieht alles da schief und krumm aus)

- die Kennzeichenhalterung und die Kühlergrillhalterung ruiniert

 

Ich hab noch keine Fahrerflucht begangen, ich hab 2 mal nen kleinen Schaden an einem parkenden Auto verursacht und bei einem mal sogar ne Stunde auf den Fahrer gewartet (dem dann der Schaden sowieso egal war :))


01.05.2010 16:06    |    Phaetischist

Moin,

 

ich bin auch mal in einen Wagen rückwärts leicht rein. Die sowieso schon verhagelte Schürze des Lupos war nun um eine 1cm Delle reicher...

 

Kosten 450 Euro. Habe es natürlich ohne Versicherung erledigt. Meine "Nachbarn" sind danach in den Urlaub und die Beule ist noch drin. Da könnte ich k******. :mad:

 

Trotzdem kommt natürlich Fahrerflucht nicht in Frage.

 

MfG


01.05.2010 16:27    |    TROMSOE

mir ist vor kurzem auch jmd gegen meinen roller gefahren... der typ wohnt sogar im selben haus.

 

ich stand gerade auf dem balkon und hab mir schon gedacht das die lücke ziemlich klein ist... da lag auch noch ordentlich schnee und eis was ein kontrolliertes parken schwer macht. ein paar mal hin und her und dann mit ordentlich schwung dagegen. hätte mein auto nicht neben dem roller gestanden wäre er umgefallen. als ich unten war, war er schon weg... ich hatte noch gesehen wie er direkt danach schnell auf einen anderen platz gefahren ist... schon komisch denn in dem moment stand er doch perfekt in der lücke :rolleyes:

 

ich wusste leider nicht wie er heißt. ich hab ein paar nachbarn gefragt aber die wussten auch nicht wie der herr heißt der den transpoter fährt.

 

ich habe dann die polizei gerufen. die fanden das zwar ein bisschen überzogen für eine delle die man kaum bzw gar nicht sieht aber sie machten ihren job und schauten sich alles an. die beule sieht man nur wenn man danach sucht und nur bei richtigem sonnenschein.

 

hätte er sich bei mir gemeldet hätte ich gesagt das ist nicht schlimm und kann passieren... mit 10€ oder so wäre die sache vergessen. aber fahrerflucht geht gar nicht weswegen ich die sache voll durchgezogen habe und die verkleidung musste komplett getauscht werden. 200€. er hat sich gegenüber der polizei nicht geäußert und gesehen habe ich von dem geld auch noch nichts weil die versicherung erstmal den polizeibericht sehen will usw... gestern habe ich dann einen brief bekommen das dass verfahren eingestellt wurde weil er nicht vorbestraft ist und es nur um einen geringen streitwert geht. allerdings stand dort das die trotzdem der bußgeldstelle alles weiterleiten. ich hoffe jetzt gibt es endlich das geld.

 

er hatte es in der hand ob daraus jetzt so ein fass wurde oder nicht.

 

ach ja: wenn wir gleichzeitig ankommen steigt er nicht aus dem auto und wartet bis ich weg bin. seine frau macht das auch und läuft dann lieber wenn ich auch fahrstuhl fahre^^ ich wollt ihn ja mal fragen wann er mir das gesagt hätte aber er macht das echt gut mit dem kontakt vermeiden.


01.05.2010 16:29    |    TROMSOE

ach und nochwas. die klassische beule im kennzeichen von der anhängerkupplung habe ich auch. aber die hat ja so gut wie jeder^^ ist das bei euch in der gegen auch so? 80% der autos haben das bei uns ;)


01.05.2010 16:33    |    Phaetischist

@TROMSOE

 

Bleib' mal in der Eingangstür stehen und dann sagst du ganz nett: "Hallo" und danach, erzählst du ihm, dass die Sache nicht weiter wild gewesen wäre, wenn er sich gemeldet HÄTTE. ;)

 

Viele Grüße,


01.05.2010 16:46    |    Stan73

Und die Moral von der Geschichte (ich fasse mal die bisherigen Posts zusammen):

1. Fahrerflucht ist asozial und feige.

2. Fahrerflucht lohnt oft auch nicht (da beim Erwischen die Strafe um ein Vielfaches größer ist)

3. Wer ehrlich ist wird bei kleineren Schäden auch damit "belohnt", daß die Geschädigten auf eine Entschädigung / Schadensbeseitigung verzichten.

4. Manche Menschen haben keinen Respekt vor dem Eigentum Anderer und werden sich deshalb nicht von alleine ändern. Alle Anderen sind aufgerufen, wachsam zu sein und solche Menschen zur Einsicht zu bringen, indem man sie anzeigt / die Geschädigten über die Unfallflüchtigen informiert / etc.

5. Menschen, die um keine Ausrede verlegen sind, wollen keine Verantwortung für ihre Fehler übernehmen. Hier sind schon die Eltern gefordert, ihre Kinder so zu erziehen, daß sie gegenseitige Rücksicht als selbstverständlich erlernen.

6. Es lohnt sich nicht, über Idioten / rücksichtslose Menschen aufzuregen. Alles was man tun kann ist, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen.


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