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28.12.2015 08:49    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: 260, Bremen, Diebstahl, Mercedes-Benz, SE, Youngtimer

Mercedes W 126 260 SE in Bremen Hastedt, nähe Autohaus Weller.

Am 24. Dezember wurde festgestellt, dass das Fahrzeug innerhalb der letzten ca. vier Wochen aus einer verschlossenen Garage entwendet worden ist.

 

Es handelt sich um einen dunkelblauen (Farbe: 904) Mercedes Typ 126, Modell 260 SE

Baujahr 08/01/1991. Kilometerstand ca. 243.000 km.

 

Das Fahrzeug besitzt mehrere Austattungsmerkmale die Aussergewöhnlich sind!

 

Hierzu gehören von Aussen sichtbar:

Radlaufchrom, glanzgedrehte Lorinser Aluminiumfelgen,

verchromte Aussenspiegel, Mercedes Benz Schriftzüge an den „Sacco-Brettern“ vor den Vordertüren, zwischen den Rücklichtern eine Kunststoffblende welche die Form der Rücklichter weiter führt und eine selbstgefertigte Auspuffblende aus Edelstahl!

 

Auch im Innenbereich ist dieses Fahrzeug nicht serienmäßig:

Es wurde eine blaue Lederausstattung nachträglich eingebaut. Das Ablagefach im hinteren Sitz war für eine Telefonanlage vorbreitet. Der rechte Vordersitz ist mit Sikaflex repariert worden, anschließend blau eingefärbt. Die inneren Türverkleidungen sind aus Stoff.

Auffällig ist auch der Schalthebel. Er ist aus Wurzelholz mit einer Einlage mit Lorbeerkranz und Mercedes Stern.

 

Das Fahrzeug besitzt für Oliver ( 260sedriver ) einen hohen ideellen Wert! Wer hier mithelfen kann, dass Fahrzeug wieder zu finden sollte sich bei Oliver ( 260sedriver ) melden! Jede Idee zählt!!!

 

Bedanke mich auch ganz herzlich im Namen von Oliver für jede Mithilfe.

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09.12.2015 10:43    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (144)

TEMPO 120?

Liebe Blogleser, nun ist es soweit und die Lage spitzt sich zu. Baden-Württemberg hat als erstes Flächen Bundesland beschlossen ab 2016 ein landesweites Tempolimit von 120 km/h auf den Autobahnen im Ländle als Feldversuch einzuführen.

 

 

Da sieht der Bürger doch wieder ganz klar wo GRÜN/ROT oder auch ROT/GRÜN und nicht zu vergessen im Osten auch ROT/ROT hinführen.

Klar wird jetzt wieder das Thema Umweltschutz in den Vordergrund geschoben, auch der so böse deutsche Autofahrer. Der hat ja nur eines im Sinn, Vollgas und die Vernichtung der der gesamten Fauna und Flora. Wegen uns ist ja auch schon 1980 der Wald gestorben.

 

 

Nein rufen jetzt auch die Grüne, die Linke und die SPD, es gibt viel zu viele Tote auf den Autobahnen, das kommt nur durch das zu schnelle Fahren. Ganz genau, wollen die uns für DUMM verkaufen.

Deutsche Autobahnen sind die sichersten Straßen in Europa und das ohne Tempolimit! Wir wollen jetzt nicht noch die Schnarcher und Döset auf den Autobahnen damit belohnen und nur noch 120 km/h fahren. Gut dann schlafen die bist jetzt auch mal 200 km/h oder gar 250 km/h fahren gleich mit ein, dann haben wir den kollektiven Schlaf auf deutschen Autobahnen, na dann werden wir ja sehen wohin das noch führt.

 

In den USA können die meisten kein Auto sicher über 100 km/h bewegen. Die Reaktionen bei den meisten Amis sind eingeschlafen, weil sie nie trainiert wurden. Wollen wir auch dahin? Ich denke nicht. Mir ist es auch lieber mein Sitz bleibt bei 160 km/h oder 100 mph trocken.

 

 

Bis gestern dachte ich dass ein Tempolimit nur die Bundesregierung beschließen kann, ein sogenanntes Landesweites. Jetzt wird es durch die Hintertür als Feldversuch eingeführt. Leute wacht auf, was einmal eingeführt wurde, wird normalerweise nicht mehr zurückgenommen.

 

Klar das ein weiteres Bundesland jetzt auf wacht, Schleswig-Holstein, liegt es am Doppelnamen oder an den Grünen in der Regierung? Also Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen aufgepasst. Also SH würde sich auf Wunsch der Grünen diesen Irrsinn gerne anschließen und auch diesen Bremsklotz-Feldversuch mit durchführen.

 

 

Da ich keinen Kamm habe, kann mir dieser auch noch schwellen… Aber in mir steigt so ein Gefühl auf. Da regieren Parteien die weder die meisten Stimmen errungen haben, eigentlich bekommt doch die stärkste Partei den Regierungsauftrag.

In diesen Zeiten, wo gerade Flüchtlinge unser Hauptproblem darstellen, da wird doch keiner auf dieses ach so schöne Tempolimit reagieren, LEUTE AUFWACHEN!

 

Die nächsten Wahlen stehen an und die ach so sozialen Parteien, genau die, die wollen den kleinen Bürger Vorschriften machen, wo sie nur können.

 

 

Sorry liebe Motor-Talker, Bologneser und Fremdleser, ich habe auf Facebook bei Autozeitung auch meine Meinung geschrieben und in 8 Stunden 100 Likes bekommen, nun habe ich überlegt wenn es 2.000 Likes werden, dann werde ich mal sehen ob es nicht im Sinne der Auffahrenden Bevölkerung in Deutschland Sinn macht einen Partei "PRO AUTO" zu gründen.

 

 

ACHTUNG - Der Artikel könnte Satire enthalten. ;)

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04.12.2015 21:53    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: Audi, BMW, Mercedes, Rallye, S202, VW, W124, Wüste, Youngtimer

Das Wesentliche: Es gibt da eine Rallye, organisiert von ein paar verrückten Bayern und führt vom Allgäu nach Jordanien. Das sind 111 Teams mit je drei Autos welche nicht mehr als 1.111 Euro Wert sein dürfen und zwei Mann pro Wagen , auch Hotelübernachtungen dürfen nicht mehr als 11,11 Euro kosten. Es dürfen keine mautpflichtigen Straßen und Autobahnen befahren werden. Es wird nach Karten gefahren, Navis sind ausgeschlossen! Jedes Team bringt Spenden für Bedürftige mit, ob Kinderheim, für Flüchtlingsorganisationen oder so. Die Autos werden in Jordanien versteigert und die Summe kommt einen gemeinnützigen Zweck zu Gute. Seit bestehen der Rallye gibt es einen Hauptgewinn, ein lebendiges Kamel! Es ist aber noch niemandem gelungen, eines nach Deutschland zu importieren (Auflagen Zoll usw.) Jedenfalls kann sich dann eine bedürftige jordanische Familie darüber freuen, dort besser als ein Benz!

 

 

Das beste am Norden war aber was nun kam! Eine, wie soll ich das jetzt schreiben, ja, eine ostfriesische Kombination von Berechnung und Lust, Neues zu wagen, Marco rechnet ja immer? Seine neue Aufgabe: Ein einmaliges Abenteuer! Die Unbekannte: 5 andere Ostfriesen, die er nicht kennt. Nur knapp zwei Wochen Zeit für Impfungen, Pässe, eine Kreditkarte usw. ... Drei unterschiedliche Autos, der Audi wo er Copilot war, wollte selbst im flachen Emsland nicht so richtig (Kupplung)? Überhaupt, diese Papenburger Truppe war wohl, lag es an der Landschaft, tiefen entspannt an diese Herausforderung heran getreten.

 

Start der Allgäu-Orient-Rallye 2015 Anfang Mai:

Marco machte das wirklich und ich hatte umständehalber Zeit. TEAM 88, der Ems-Orient-Express (sein Team) startete in Oberstaufen im Allgäu und ich flog auf meinem Laptop über GPS-Tracking, welches jedes Team mitführte, mit. Mal aus Weltraum-Perspektive, dann aus Vogel-Blickwinkel.

Auf dem Bildschirm gingen nun 111 Nadeln mit Nummern der Teams mit farblich unterschiedlichen Linien, welche die gefahrene Strecke markierten, auf die Reise! Spannend ab dem ersten Tag, z. B. Team 8, wollen die nach Moskau? Die Richtung stimmt doch gar nicht, Erdkunde??? Team Jordania? Hey Jungs, Fähre nach Griechenland, das ist nicht erlaubt! Mal sehen was auf der Homepage von Team 88 zu lesen ist? Exakt mit dem Start stoppen alle Infos, nur Live-Tracking funktioniert. Man konnte die Nadeln anklicken und die HP des Teams öffnete sich! Pioniergeist war nun gefragt. Neben Timo (Bruder von Marco), hier noch mal Danke, dass du mich immer informiert hast, habe ich von anderen Teams Infos gelesen, alle aus ihrem Blickwinkel!

 

 

 

 

 

Mein persönlicher Krimi?

Ein Buch mit sieben Siegeln und dahinter Geschichten aus tausend und eine Nacht?

Serpentinen entlang des Brenners, nicht die Autobahn, durch Südtirol bis an die Grenze Italien/Slowenien. Die Jungs hatten die Hoffnung spät in der Nacht das Mittelmeer zu sehen, - hier noch nicht! Weiter ging die Fahrt nach Kroatien. Dort dann eilte die Nadel von Team 88 ruckartig voran, was wohl an der schleppenden GPS Übertragung lag und auch an der forschen Fahrweise. Ja die Küstenstraße führt nun am Mittelmeer entlang. Für mich kamen Erinnerungen an die schöne Landschaft mit Bergen und vorgelagerten Inseln auf. Eine der frühen Reisen mit meiner Heckflosse führte uns damals Ende der 70er in das ehemalige Jugoslawien.

Weiter mit dem Ems-Orient-Express unterwegs, Zeit mal zu sehen wo andere so lang fahren? Team 8, man sieht es auf der Karte, hat einen ost-südlichen Weg gewählt (Blaue Linie am oberen Kartenrand), übrigens mit Mercedes S 124 Modellen, wie viele weitere Teams auch. NAHAMROSTEN, WÜSTEN STERNE oder ... sind diese Team-Namen. Vermutlich wurde von allen die Qualität dieser Autos geschätzt. Der Ems-Orient-Express wurde jedenfalls auf Grund der automobilen Auseinandersetzungen mit Audi und Golf am Ziel beneidet! Bosnien und Herzegovina folgten als Länder. An der Grenze von Montenegro nach Mazedonien wurde es für mich spannend. Der Grenzübertritt dauerte ewig, gefühlt eine komplette Küchen-Reinigung, welche ich durchführte. Endlich, es geht weiter! Schnell vergrößern! Nanu? 4 km gefahren und die drehen um, zurück zur Grenze!?! Zurück in Montenegro steht der Ems-Orient-Express! Verhaftet? oder nette Zöllnerinnen?, der Fantasie als Beobachter sind keine Grenzen gesetzt. Fragt also Marco.

 

 

 

Von Griechenland aus ging es jetzt wirklich zügig Richtung türkische Grenze bis? ...Team 88 wieder in einem kleinen Kaff ins trudeln kam. Es dauerte wieder und jede Erklärung fehlte!

Später erfuhr ich von Timo warum. Der Audi hat platt gemacht und wurde ab da geschleppt - Richtung Türkei!

 

120 km am Seil zur Grenze.

Hier entstand dann ein Bild welches ich euch hier nicht vorenthalten will!

 

 

 

 

Die Seilmannschaft machte sich weiter mit dem Audi auf den Weg nach Istanbul! Notdürftig repariert fuhr der Audi noch ein paar Kilometer. Wieder rätselt der Beobachter. Warum werden erneut Runden in einer türkischen Kleinstadt gedreht? Später erfahre ich, der Audi ist tot und wird dort zurück gelassen. 6 Männer verteilen sich nun auf zwei Autos mitsamt allem Gepäck.

Die Metropole Istanbul wird Abends erreicht und schließlich auch die Blaue Moschee gefunden. Es war ein Etappenziel für alle Teams. Was nicht zu finden war, ein Toilettenwagen und Gelegenheiten zur Körperpflege. Die Teams übernachten im Auto oder Zelt. Marco auf einer Parkbank beschützt von streunenden Hunden im Park vor der Moschee. Penner hatten Pech, die Bank war besetzt!

 

Kultur stand nun für die Rallye-Teilnehmer im Roadbook.

Nicht für die Audi Besatzung... Hier wurde ein Auto in die Türkei importiert. Wenn der also hier bleiben sollte, dann ist Bürokratie gefragt und unkalkulierbare Kosten würden auch entstehen? Der Ems-Orient-Express hört sich bei Rallye-Teilnehmern um. Im Basar der Mitreisenden wird schließlich ein Golf zweifelhafter Qualität erworben. "Vorsprung durch Technik" soll jetzt also durch "Er läuft und läuft und läuft!" ersetzt werden. Eines stand von Anfang an fest! Der Wagen ist Alkoholiker! 25 Liter auf 100 km!!! Ja und wenn er nicht rollt, dann dreht er so richtig auf mit der Drehzahl. Als Ausgleich verzichtet er auf die Kupplung.

Marco träumte von einem Mietwagen oder Panzer, beides wäre billiger. Aber es waren Fünf Ostfriesen...

Nix Kultur, der Audi wird exportiert! 1.000 und eine Nacht? Jedenfalls eine Nachtschicht, den Ort finden wo der Wagen zurückgeblieben ist? Hotline nach Germany, damit Informanten beschreiben können wo er nun eigentlich steht?

Abschleppwagen, Audi aufladen, Golf fahren bis zur Grenze, kurz beschrieben.

Grenz-wertig was jetzt kam! Gefühlte 5 km ist das Gelände mit Grenzern, Zöllnern usw.! Ein Auto exportieren, welches nie importiert wurde? Ausreisen - Einreisen? Der Golf steht da und weil er ein VW ist, läuft er eben! Alleine ohne Besatzung einsam zwischen LKW's?

Ihr ahnt, auch diese Situation wurde gemeistert, ostfriesisch, fast tiefen entspannt.

Während der Rest des Ems-Orient-Express im Sterne-Hotel riesen Burger in Istanbul genoss, haben die VW-Affinen noch das Schwarze Meer besucht und nebenbei ihre Kilometerleistung um 400 km erhöht! (700 km Anreise zur Rallye und 400 km VW fahren fehlen also beim Endergebnis!) Kultur wird dann wohl noch mal nachgeholt?!

 

 

Jenseits von Afrika aber östlich von Instanbul ging die Reise weiter nach Corum, von dort nach Ankara, dann Ulbey. Also so richtig durch die Zentral -Türkei.

Hier kam dann die wohl für alle Teams größte Herausforderung. Eine Offroad Strecke in einem Canyon, angeblich der Größte der Türkei. Viele mussten danach alles was sich am unteren Bereich eines Fahrzeuges befindet instand setzen, ob Ölwannen, Auspuffanlagen, Reifen sowieso!

Das Bild oben entstand dort. Einige Teams hatten wegen fragwürdiger Ausschilderungen diese Herausforderung schon am Ankunftstag davor in Angriff genommen.

Den Reisebericht wird Marco aber selbst liefern.

Weiter ging es nach Alasehir, durchs Gebirge bis an die türkische Riviera nach Dalyhn.

Dort muss es wirklich wunderschön sein! Jedenfalls aus der Laptop-Vogelperspektive, welche ich hatte.

Von dort aus war der gesamte Rallye-Tross nun entlang der Mittelmeerküste unterwegs zur Hafenstadt Mersin.

Da es sich hier ja um eine „Autoseite“ handelt komme ich noch mal zum Golf.

Dieser erwies sich jetzt als Raum übergreifendes Fahrzeug. So jedenfalls beschrieb es der uns bekannte Fahrer. Das hintere linke Rad fing an ein Eigenleben zu führen. Drei wollen nach links, eines nach rechts oder umgekehrt. Ursache das Radlager, die Führung bestimmte die Bremszange! Ein Glück das es kein Standard-Golf war. Der hat nur Trommelbremsen.

Deutsch-türkische Freundschaft mit Improvisationstalent. Was braucht der Mensch mehr?

EINEN KREUZSCHLITZ-SCHRAUBENZIEHER + EINE KNARREN-VERLÄNGERUNG, mehr nicht! So wird ein Radlager orientalisch gewechselt.

 

Der türkische Fährhafen sollte dann wenig attraktiv für längere Zeit der unfreiwillige Campingplatz der Teams sein. Die Autofähre hatte 24 Stunden verspätung. Die Autos wurden verladen und die Rallye-Teilnehmer flogen nach Israel.

Hier angekommen stellte sich heraus, das jüdische Volk genießt zu recht den Ruf geschäftsmännisch zu sein. Jedenfalls entstand dieser Eindruck auf Grund der hohen Kosten für jede Dienstleistung, so auch die notwendigen Taxifahrten. Weil benötigte Papiere nicht vollständig waren, konnte ich ausgiebig auf dem Bildschirm das Hafengebiet und dort die wenigen Kurzstrecken von Team 88 beobachten. Jerusalem und Kultur blieben anschließend auf der Strecke. Die Fahrt führte recht zielstrebig an die jordanische Grenze.

Hier ging unseren Ems-Orient-Express im wahrsten Sinne des Wortes die Muffe!

Sie befanden sich auf einer kleinen Kontroll-Straße im Grenzstreifen, inmitten von Minenfeldern und Stacheldraht! Marco hatte nun tatsächlich Angst um sein Leben. Er will ja noch vieles machen.

 

 

Bei Ma'oz Haim wurde der Jordan Fluss überquert und Team 88 erreichte Jordanien. Jetzt ging es durch Mittelgebirgs-Landschaften bis zu dem Ort Al Zarqa, dann in Richtung Wüste.

Südlich von Qasr al Hallabat wurde das Camp-Lager für die Allgäu-Orient-Rallye Teilnehmer erreicht. Es befand sich in einem Gebiet, welches auch vom jordanischem Militär genutzt wird.

Am folgenden Tag stand dann jenseits befestigter Straßen eine Wüstendurchquerung auf Sand- und Geröll-Pisten an. Team 88 meisterte diese Herausforderung mit Bravour. Andere folgten dem Hammel-Trieb, einer voran, alle hinterher. Entsprechend später kamen diese an.

Weiter ging es Richtung Amman. Übrigens unser Team wurde unterwegs von jordanischer Polizei gestoppt. Zu schnell? Was haben wir verbrochen? Das Misstrauen war unbegründet, die Herren in Uniform erwiesen sich als gute Gastgeber des Landes und boten frisches Trinkwasser an!

 

 

 

Später wurde das Ziel der Rallye am Toten Meer nach 7.893,4 Km, na Marco und sein Team-Partner haben da noch ca. 800 Km drauf gepackt erreicht. Im CROWNE PLAZA JORDAN DEAD SEA RESORT & SPA gab es dann die Siegerehrung.

 

Platz 1, 2 und 3 hat der EMS-ORIENT-EXPRESS nicht belegt, nein Platz 4 haben sie zusammen mit den restlichen Teilnehmern geschafft. Das Kamel ist also nicht in Ostfriesland gelandet, Glück für das Tier!

 

 

Die Team-Fahrzeuge sind angekommen, der Golf hatte ebenfalls Glück, er ist hier nicht im Toten Meer versenkt worden. Obwohl, verdient...?

 

Sechs Ostfriesen, drei Autos, das vierte blieb ja zurück, etliche Abenteuer, vielen Menschen mit unterschiedlichen Kulturen begegnet, 7 Länder durchquert.

 

Man sieht, es hat diesen Jungs Spaß gemacht! Auch wenn kein Kamel dabei herausgesprungen ist.

 

 

Ein besonderer Dank an Matthias F. und Marco S., für die tolle Geschichte und dass ich es hier veröffentlichen durfte!

Bilder/Bildrechte: Marco S. auf Facebook / Idee: Matthias F.

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26.11.2015 14:33    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: 4x4, LADA, NIVA, Offroad, Russland, URBAN

LADA 4x4

 

Die meisten kennen den Wagen nur als Niva, doch nun kommt doch der neue raus. Nicht ganz neu, aber immerhin ein Facelift nach gut 39 Jahren.

Denn im Jahr 1976 wurde der Lada Niva dem Publikum vorgestellt. Einige klein Retuschen an Karosserie und Innenraum gab es auch, aber diese fielen den meisten erst auf den 2. Blick auf.

 

 

Weil ich diesen Wagen schon immer mochte und schon vor 20 Jahren gerne einen gebt hätte, mein holdes Weib hatte damals was dagegen. Schön das der Wagen weiterlebt.

 

 

Die jetzige Überarbeitung hat dem Wagen sichtlich gut getan, für meinen Geschmack ist alles sehr stimmig.

 

 

Die Ausstattung ist schon umfangreich, Klimaanlage, elektrische und beheizbare Aussenspiegel, elektrische Fensterheber und Sitzheizung gibt es. Dazu kommen jetzt auch noch schöne Aussenfarben. Nicht zu vergessen, der Cupholder den Lada dem Wagen spendierte. So ist der Preis von 11.990,- Euro in Ordnung. Angetrieben wird der Wagen vom bekannten 1,7 Liter Motor mit 83 PS.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der TAIGA 4x4 Urban mit neuem Gesicht.

 

 

-Stoßfänger in Wagenfarbe

-geändertes Frontgrill

-Zweischichtlackierung

-elektrische und beheizbare Außenspiegel

-elektrische Fensterheber

-Lenkrad im neuem Design

-geänderte Mittelkonsole mit Cupholder

-Sitze mit neuem Stoffdesign

-Sitzheizung rechts und links

-Lesespots

-Klimaanlage

 

Ich fand es wert für diesen kurzen Blog mit vielen Bildern.

 

Bildquelle: lada.ru

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23.11.2015 10:03    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: 1978, City, Kadett, Oldtimer, Opel, Rallye, Youngtimer

WINTERFEST oder gar WINTERFEST?

 

Da schaute ich am Wochenende aus dem Fenster und dachte was kommt denn da vom Himmel? Weiße Flocken, oh es schneit. Gleich gingen meine Gedanken in den Megawinter um die Jahreswende 1978, welche im Norden ja zu einem Schneechaos führte. Das ist aber eine andere Geschichte.

 

Zuerst dachte ich da, wie sollte es auch anders sein an Autos. Im Augenblick immer wieder an Autos mit einem Blitz im Emblem, Opel! Zum Jahreswechsel 1978/1979 gab es bei Opel ein großes Winterfest-Special. Zum Produktionsende des Opel Kadett C, griff man noch einmal in die große Werbekiste und bot 2 sportliche Modelle an in einer speziellen Lackierung an: Kristall-Türkis-Metallic und feschen LM-Felgen in 13 Zoll und "breite" Reifen in der Größe 175/70 R 13.

 

 

Dabei handelte es sich um das Modell Kadett Rallye Coupé und Kadett City SR. Als besondere Zutaten gab es Sportsitze im Karomuster, ein Sportlenkrad Drehzahlmesser und Zusatzinstrumente im Amaturenbrett.

 

Im City SR bot Opel uns damals 2 Motoren an, welche S hießen und satte 60 PS oder gar 75 PS an die Hinterachse abgaben. Nun kommen sicher wieder Einschränkungen, aber Serie waren es damals nur 40 PS, da waren 20 PS mehr oder 35 PS ja sehr viel mehr. Damit stieg die Höchstgeschwindigkeit um 18 km/h, bzw. um 38 km/h.

Somit war man doch gut und ausreichend motorisiert.

 

 

Im Rallye Coupé bot Opel in diesem Sondermodell schon 75 PS als Einsieg an, doch die Krönung stellte der 2.0E Motor da, welcher satte 110 PS leistete. Damit erreichte das Coupé eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h. Das war schon eine Hausnummer.

 

 

 

 

Um diese Zeit besser zu verstehen, hier noch ein Werbefilm von damals.

 

 

 

[videotag=https://youtu.be/HowJhlMLCyo]WERBUNG 1978[/videotag]

 

 

 

 

Hier noch 2 Bilder des City SR in Serienausstattung.

 

 

Also war das hier eher ein Winter-Fest, als dass die Wagen Winterfest waren.

 

Für mich war es eine schöne Erinnerung.

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20.11.2015 11:25    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (12)

Probefahrt der anderen Art

 

Es ist ein ganz normaler Freitag im Oktober des Jahres 2015, auf der Suche nach Ersatz für meinen Lieblings-Mercedes-Händler werde ich in Wedel fündig. alles bedingt durch einen Umzug aus dem östlichen Schleswig-Holstein in die westlichen Regionen dieses schönen Bundeslands.

Mein Herz hat ja etwas übrig für die Modelle mit Stern, hatte ich doch zwei neue Wagen aus den Modellreihen 211 und 204, jeweils mit Sechszylinder Dieselmotor und 7-Gang Automatikgetriebe, beide Wagen waren extrem unproblematisch, dazu kam eine der besten Werkstätten die ich kenne. Okay ich weiß, andere Personen haben da auch andere Erfahrungen machen müssen. Für mich war mein Mercedes-Benz Autohaus in Ahrensburg eines der Besten.

 

Dort war ich es auch gewohnt immer wieder mal neue Modelle mit Stern zu Testen. Nun liegt das Autohaus 60 Kilometer entfernt. Daher die Suche nach einen neuen Autohaus mit Stern, was soll ich sagen, ich habe es in Wedel gefunden. Dort sitzt ein hervorragender Kundenberater. Habe ihm meinen Wunsch vorgetragen, eine Probefahrt mit der neuen C-Klasse der Baureihe 205 als T-Modell. Wenn möglich mit dem Kleien Dieselmotor, ja ich war gespannt ob Mercedes die Wahrheit sagt in Sachen Verbrauch oder ob da auch nur Mondwerte angegeben werden.

 

 

2 Tage später war es soweit, die Probefahrt fand statt. Es gab ein T-Modell mit gewünschten Motor. Die Ausstattung war die Variante "Basis" ohne großes Schnickschnack, als einziges Extra war das Businesspaket Plus verbaut, welches unter anderen einen 66 Liter Tank enthält. Dazu gibt es den Garmin-Map-Pilot, Tempomat und Sitzheizung. Mehr braucht kein Mensch.

 

 

Die Sitzprobe beim Einstieg fällt doch sehr tief aus, fast wie in einem Sportwagen, aber nicht schlecht. Rundumsicht, na ja die war früher doch echt besser - man findet sich damit ab.

Nun den kleinen Motor starten, war schon gespannt was das Triebwerk aus dem Hause Renault in der doch recht großen C-Klasse bringt. Schlüssel umgedreht und aufmerksam gehorcht, fast nichts dringt in den Innenraum. Kaum zu glauben dass es ein Selbstzünder ist. Gang eingelegt und vorsichtig ausgekuppelt, ging doch ganz gut. Stand ich doch immer auf Kriegsfuss bei Mercedes und Handschaltung, keine Sorge, alle Gänge lassen sich spielend einlegen.

 

Nun aber raus auf die Landstraße Richtung Autobahn. Der keine Motor mit 116 PS und 270 NM schiebt fein voran, fast komplett Geräuschlos. In den ersten 2 Gängen kommt sogar ein Gefühl von Schnelligkeit auf, was darüber verpufft.

Rauf auf die Autobahn in Richtung Heide und dem Wagen die Sporen geben. Bis 190 geht es doch flott voran, darüber wird es zäh bis nach Tacho 205 km/h erreicht sind, was auch zugleich die versprochenen 201 km/h sind. Zurück wird über Landstraßen gefahren und mit Interesse verfolge ich die Verbrauchsanzeige und die Ökoanzeige. Der Verbrauch geht immer weiter zurück und meine Ökobilanz immer weiter in Richtung 100%.

Gut mutgeschwommen im Verkehr und ganz ohne Hektik gefahren stellte sich zum Ende ein Verbrauch von 4,1 Liter ein. Ein Wahnsinnswert! Glückwunsch Mercedes.

 

 

Also Öko kann der Wagen. Wie schaut es aus mit dem Fahrwerk und dem Komfort aus. Beides bewegt sich ganz oben und ist gerade beim Fahrkomfort kaum zu toppen, der Testwagen rollte extrem geschmeidig über die Fahrbahn, kein stuckern oder lästige Stöße. Es stellt sich fast ein Fahrgefühl von S-Klasse ein, was für ein Fortschritt.

Alle Parameter auf Sport gestellt, das Fahrwerk wird straffer, der Motor spricht schneller an. Nun noch den Wagen um ein paar Kurven treiben, nichts bringt das Fahrwerk aus dem Konzept.

 

 

FAZIT

 

Bis auf die schlechte Rundumsicht und die etwas tiefe Sitzposition vorne wie hinten, gibt es keine Kritik. Selbst der kleine Motor mag im normalen Alltag voll zu überzeugen. Nur wer täglich schnell fahren möchte sollte zum 220 greifen. Selbst die Schaltung früher ein Punkt der Kritik, gibt sich so geschmeidig. Insgesamt ein sehr gelungenes Fahrzeug

 

Vielen Dank fürs lesen

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19.11.2015 12:17    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (62)    |   Stichworte: Astra, G, Opel

DER ANFANG

 

Juli 1982

 

 

Alles fing an mit einem Opel Kadett D im Jahr 1982, meine Eltern waren auf der Suche nach einem Ersatz für unseren tollen weißen Käfer 1302. Innen war er mit roten Kunststoffsitzen ausgestattet, sah schon gut aus.

Man schaute sich um bei den Händlern in der Umgebung, VW Polo? Nein, der war zu klein. Doch Opel hatte da was besonderes, ein Sondermodell mit der Bezeichnung "J"!

Dieser besaß die Lampen vom Modell Luxus und auch die Scheinwerfer. Eine Probefahrt wurde gemacht. Der Vorführwagen war Taubenblau, aber das gefiel meiner Mutter nicht so sehr. Der Wagen bot Platz und war recht sparsam, also wurde einer bestellt.

 

Es wurde die Farbe Hennarot gewählt und im Innenraum passend zu dem Opel Senator CD die Farbe Beige. Schon der Commodore hatte zuvor eine beige Innenausstattung.

 

Als Motor diente ein 1.2 Liter OHC-Motor mit 40 kw.

 

Ja, dieses Auto war auch zu gleich mein erstes eigenes Auto, denn ich kaufte den Wagen 1984 meinen Eltern ab. Der Beginn mit Opel.

 

Die erste Limousine

 

Oktober 1986

 

 

Nur kurz am Rande erwähnt sei der Wagen, es war ein Opel Kadett E Stufenheck in Stahlgrau. Mit GT-Ausstattung, Sportlenkrad und Sportsitzen, sowie einen 5-Gang-Sportgetriebe.

 

Der erste Kombi oder besser Caravan

 

September 1990

 

 

Es war soweit, meine Frau war hochschwanger. Die Planungen liefen, wobekommt man einen Kinderwagen problemlos ins Auto. Der Wagen sollte ja auch nicht soviel kosten.

Klar, die Wahl fiel wieder auf einen Opel Kadett E. Diesmal ein Caravan oder Kombi, wie man will. Das Modell ein Club in Unischwarz mit 2.0 Liter Maschine und Tuningpaket von Irmscher. Stramme 115 kw oder 156 PS standen in den Papieren, die Höchstgeschwindigkeit war mit 220 km/h voll auf Augenhöhe mit dem GSI 16V.

Nutzen und Spaß vereinten sich bei diesem tollen Wagen.

 

Klar dass ich doch bei Opel bleibe, macht doch echt Freude ;)

 

Der zweite Kombi oder Opel Astra, Klappe die Erste

 

Januar 1998

 

 

Leider zwang mich ein Totalschaden zum Wechsel des Wagens. Mittlerweile gab es ja keinen Kadett mehr. Opel nannte das Modell nun Astra, in England war der Name schon lange gebräuchlich, nun also auch bei uns. Eigentlich ein Kadett F, doch er hieß Astra F. Oft nannte ich den Wagen Kadett, hatte ich mich doch so daran gewöhnt.

 

Nun zum Auto, es war ein Dsungelgrüner Caravan. Als Motor musste diesmal ein 1.4 Motor genügen. Tja das liebe Geld. Zum Glück war es wenigstens ein 16V Motor mit 66 kw. Dieser machte die Sache ganz gut, doch fuhren mir nun die ganzen VW Golf TDI mit ebenfalls 66 kw um die Ohren. Ich musste lernen, dass sich 66 PS weniger nicht so einfach wegstecken lassen. Mittlerweile war ich ja schon 2 facher Vater und die Verantwortung wuchs.

 

Der Wagen machte seine Sache gut, doch so richtig mochte ich das F-Modell nicht, es sah so anders aus. Für mich gar kein richtiger Opel, fiel der Wagen doch so raus.

 

So kurz besaß ich keinen anderen Wagen - sagt eigentlich alles.

 

Es dauerte auch nicht lange, da tat sich eine Tür auf und ich bekam die Gelegenheit auf ein G-Modell umzusteigen.

 

Der dritte Kombi - Opel Astra, Klappe die Zweite

 

September 1999

 

 

Endlich wieder ein Neuwagen und was für einer. Opel Astra G Caravan Elegance 2.0 16V. Der Motor war zu dem Zeitpunkt der Stärkste im Astra Modellprogramm. Dazu einige Extras, wie Klimaautomatik, Tempomat , CD-Radio und Verstärker, nicht zu vergessen ein Automatikgetriebe. Ja so etwas wollte ich schon immer haben.

Für mich war der Wagen einechtes Verwöhnprogramm. Vom wilden Heizer 9 Jahre zuvor zum gediegenen Familienvater mit Luxuskombi. Gut darüber mögen sich die Geister streiten.

Der Wagen war optisch genau das was ich liebte und jetzt kommt es, die Karosserieform des G-Modells spricht mich noch Heute an.

Der Wagen war 3 Jahre bei mir und diente gute 90.000 Kilometer als braver und treuer Wegbegleiter.

 

Abschied von Opel

 

September 2002 - Oktober 2015

 

Es gab Autos von Ford, Audi, Mercedes (einige Opelmodelle waren noch da - Firmenwagen). Alles kam anders als geplant. Firma kaputt, Autos weg, Frau weg und fast auch noch mein Leben. Anfang der Jahres 2015 verschlechterte sich mein Gesundheitszustand zusehens, Diverse Krankenhaus Aufenthalte und Operationen später. Es musste ja weiter gehen und einen Wagen brauchte ich auch wieder für alle Tage.

 

Eigentlich war ein roter BMW 316i für mich gedacht, da den Volvo 850 mein Sohn mittlerweile fährt. Doch der BMW schaffte es nur ein kurzes Jahr, dann holte ihn ein kapitaler Motorschaden aus dem Autoleben. Der Volvo ist nun der Dailydriver meines Sohnes, wir teilen uns den Wagen. Doch ich brauche unbedingt Ersatz und auch ein eigenes Auto.

 

Nur war das nicht so leicht, einen Wagen kaufen mit Rest HU/AU und nicht teurer als 500,- Euro. Anzeigen wurden gesichtet, gerne wieder einen Opel und da war er, der dritte Opel Astra!

 

Opel Astra, Klappe die Dritte

 

Oktober 2015

 

 

Angeboten war der Wagen für 799,- Euro, viel zu teuer für das Geld was ich hatte. Auto angesehen beim Händler - kurz gecheckt, was da noch geht. Also 500,- Euro wären möglich. Eigentlich mir noch zu Teuer.

3 Nächte drüber geschlafen, 500,- Euro in die Tasche. 400,- ins Portemonnaie und 100,- in die Brieftasche. Hin zu Händler - forsch rein und gesagt, den Astra nehme ich mit für 350,- Euro! Kurzes schlucken - 400,- wären möglich. Nein ich zahle 350,- und der Wagen ist vom Hof. Na ja wir einigten uns auf 375,- Euro.

So kam ich nun zu meinen 3. Opel Astra. Diesmal kein Kombi oder Caravan, bei er hat 3 Türen und hört auf den Namen "CC" - "CombiCoupe".

 

Nun kurz zum Wagen:

Baujahr 12/1998

Motor: X12XE

Leistung: 48 kw /65 PS

 

 

Kilometerstand beim Kauf: 188.100 km.

 

Der Wagen ist durchweg Scheckheft gepflegt. Letzter Service bei Opel war bei 182.000 km.

 

Nun weiß ich auch wieder warum ich so gerne Opel fuhr. Sparsam, wendig und relativ geräumig.

 

So schließt sich der Kreis mit der Hoffnung mag mir der Wagen noch einige Jahre treue Dienste erweisen. Bis wieder alles ins Lot kommt. Ja ich hoffe auf wieder bessere Zeiten und dann auf eventuell einen neuen Opel Astra. Wer weiß das schon. Warten wir es ab.

 

Danke fürs lesen.

 

Sollten einige Sätze verdreht sein, so bitte ich die zu entschuldigen. Hatte ich doch vor 10 Wochen einen Schlaganfall.

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06.01.2015 11:00    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: A, Commodore, Commodore A, Opel, Senator

DER WAGEN

 

Gut erinnere ich mich da an den Opel Rekord C, welcher weiter verbreitet war als sein großer Bruder der Commodore A. Ein Freund unserer Familie fuhr so einen Wagen und gerne bin ich als kleiner Junge da mit gefahren. Was mir damals besonders gefiel war die rote Innenausstattung, so etwas bot unser Mercedes damals nicht.

Zum anderen bot der Wagen Platz, für 5 Personen und viel Gepäck. Einzig die Fahrleistungen waren nicht berauschend, was nicht sehr verwunderte, der Wagen wurde auch nur von 75 PS angetrieben. Da ging doch sicher mehr und gerade Ende der 60er Jahre kam der Wunsch nach mehr Leistung auf. Dies erkannten die Macher bei Opel auch und so wurde nach nur einem Jahr der Opel Commodore geboren.

 

DIE MOTOREN

 

Den Anfang machte ein etwas schwächlicher 2,2 Liter Motor mit 6 Zylindern und 95 PS, diesen bot Opel schon im Jahr 1966 im Rekord C an, die Beliebtheit hielt sich in Grenzen und schon ende 1967 verschwand dieser Motor auch wieder vom Markt.

 

Die echte Basis bildete der sehr beliebte und robuste 2500 mit 115 PS (ab 1969 120 PS), damit hob sich der Wagen nun doch deutlich vom Rekord ab und auch die Fahrleistungen waren nicht von schlechten Eltern. Im Coupé konnte man damit eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h erzielen und selbst in der Limousine und in Kombination mit dem Powerglide Automatikgetriebe waren durchaus noch 170 km/h möglich.

 

Wer mehr Leistung braucht der Griff am Anfang auf das GS Modell, welches sportlicher daherkommen sollte. Dafür modifizierte man den 2500 S und verpasste dem ganzen einen Doppelvergaser, die Leistung stieg auf 130 PS.

 

1970 sollte sich eine neue Tür öffnen, es wurde der Commodore GS/E geboren - von nun an konnte der Commodorefahrer sich als Held der Autobahn bezeichnen, denn die linke Fahrspur stand im offen. Möglich machten dies eine Einspritzanlage und 150 PS die aus den 2500 Kubikzentimetern Hubraum gezaubert wurden. Damit waren im Coupé fast 200 km/h möglich. Vorher war dieses nur den Porschefahrern vorbehalten.

 

In diesem Jahr gab es noch eine weitere Ergänzung, denn Opel brachte den 2800H Motor auch in den Commodore, mit den 145 PS und den 300 ccm mehr Hubraum, ging es schon recht Souverän voran.

 

Bis Ende der 90er waren die CIH Motoren bei Opel im Einsatz, sie überzeugten mit Robustheit und bei den Sechszylindern mit Laufruhe.

 

DIE KAROSSERIE - DIE TECHNIK

 

Für den Commodore wurden 2 Varianten offiziell angeboten, Limousine als 2 und 4 Türen und das schnittige Coupé mit 2 Türen. Die geplante Caravan Variante wurde nicht umgesetzt, es blieb bei einigen wenigen Modellen. Der Kombi sollte den Namen Voyage bekommen.

 

Eine entscheidende Veränderung hatte sich bei der Hinterachse ergeben: Anstatt der Blattfedern wurde die Hinterachse nun mit Schraubenfedern ausgestattet und mit zwei Längslenkerpaaren und einem Panhardstab geführt. Dieser Panhardstab war allerdings relativ kurz, was sich bei ein- oder ausfedernder Hinterachse durch relativ starkes Versetzen der Achse bemerkbar machte.

 

Auch im Bereich der Lenkung gab es noch Spielraum für Verbesserungen, denn der Geradeauslaufen war auch nicht Mustergültig, was auch an der schmalen 165er Serienbereifung lag.

 

ERFAHRUNG

 

Wie soll man da beginnen? Aus der heutigen Sicht? Betrachten wir den Wagen. Hier um das Fahrzeug, es handelt sich um eine Limousine mit 4 Türen, angetrieben von dem 150 PS Motor, welcher sein Benzin elektronisch dosiert in die Brennräume bekommt. Es ist also ein GS/E, ein besonderer mit 3-Gang Automatik, was dem Fahrspaß keinen Abbruch tun sollte.

 

Der Schlüssel erinnert an den eines Käfers aus dieser Zeit, nacktes Metall, keine weiteren Funktionen, halt ein Schlüssel. Dieser muss noch in das Schloss eingeführt werden und manuell öffnet sich die Verriegelung. Nach dem öffnen der Tür steht einem die Welt der führen 70er Jahre offen. Nehmen wir nun Platz hinter dem 3 Speichen Sportlenkrad, diese ist zwar dünn, aber mit Leder bezogen. Der Blick fällt auf 2 große Rundinstrumente links der Drehzahlmesser, rechts der Tachometer mit einem Spitzenwert von 220 km/h und mittig dazwischen noch Wassertemperatur und Tankanzeige. Unter dem Amaturenbrett

befinden sich direkt über dem Wahlhebel noch 3 Instrumente: Öldruck, Zeituhr und Voltmeter.

Die Sitze sind sehr bequem und auch ohne weitere Verstellmöglichkeiten lässt sich schnell eine gute Sitzposition finden.

Schnell noch den Gurt (nachgerüstet) anlegen, den dünnen Schlüssel ins Zündschloss einführen und den Motor starten. Das gelingt auch heute noch ohne Probleme, nur kurz dreht der Anlasser und die 6 Zylinder verrichten im Leerlauf sehr ruhig ihren Dienst.

Tritt auf die Bremse und den Wahlhebel auf D gestellt und geradezu lautlos setzt sich der Commodore in fahrt, doch schon leichtes Gas geben lässt den Motor seine Stimme zu erheben. Durch den Schlupf des Wandlers kommt beim Fahren schon ein gewisses Amifeeling auf. Sauber nimmt der Wagen Gas an, welcher er gekonnt in Geschwindigkeit umsetzt. Was beim Fahren auffällt ist die relativ kurze Übersetzung. Bei Vollgas auf der Autobahn bewegt sich die Drehzahlmessernadel ungeniert in den roten Bereich, darauf sollte man doch verzichten und trotzdem sind nach Tacho immernoch gut 210 km/h möglich. Was laut GPS echten 192 km/h entsprach.

Kurven mag der Wagen nicht so sehr, wobei man immer das Gefühl hat, das Heck möchte einen gerne mal Überholen. Lieber mag er die Autobahn, wo der Wagen zeigen kann, hier bin ich der Boss. Nach der Fahrt über 300 Kilometern kommt dann doch auch der Zeitpunkt wo es heißt Futter nachfüllen. Auf 100 Kilometern genehmigte sich der Wagen gut 14,5 Liter Super Plus. Aus heutiger Sicht unglaublich viel Sprit , für die gebotenen Fahrleistungen.

Und auf der Autobahn ist der Wagen laut, sehr laut. Ich habe doch gut 2 Gänge vermisst, in der Stadt kein Problem.

 

Opel Commodore A GS/E Automatik

Reihensechszylinder, vorn längs eingebaut

Eine oben liegende Nockenwelle, über Duplexkette angetrieben

Zwei Ventile pro Zylinder

Elektronische Einspritzung

Hubraum 2490 ccm

Leistung 110 kW (150 PS) bei 5800/min

Max. Drehmoment 196 Nm bei 4500/min

Dreigang Automatikgetriebe

Hinterradantrieb

Einzelradaufhängung vorn, Schraubenfedern

Hinten Starrachse mit Schraubenfedern

Reifen 165 HR 14

Radstand 2668 mm

Länge: 4574 mm

Breite: 1754 mm

Höhe: 1435 mm

Leergewicht: 1230 kg

0–100 km/h in 9,9 s (gemessen)

Spitze 192 km/h (GPS)

Verbrauch 14,5 l/100 km (erfahren)

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04.02.2014 20:51    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: Audi, BMW, Bremen, Bremen Classic Motorshow 2014, Oldtimer, Opel, Porsche, Volvo, VW, Youngtimer

Liebe Classic-Freunde,

 

da ich euch schon die Bilder der Fahrzeuge mit Stern gezeigt habe, hier nun die Fahrzeuge ohne Stern. Zweiräder wird es zu einem späteren Zeitpunkt geben.

 

Wer etwas zu einem Auto wissen möchte, der soll mich Fragen. Wenn ich kann werde ich gerne Antworten.

 

Viel Freude beim ansehen!

 

Euer Jens


02.02.2014 22:06    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: A, Bremen, Bremen Classic Motorshow 2014, KAD, Kapitän, Oldtimer, Opel

Der Kapitän A

 

Eine neue Generation des großen Opel erblickt im Jahr 1963 die Autowelt. Ab Februar 1964 waren sie dann da "die großen Drei" aus Rüsselsheim. Ein Opel in völlig neuer, sehr großer und repräsentativer Karosserie. Dazu gesellte sich im Dezember 1964 noch ein Coupé, als Diplomat V8 Coupé.

Die ersten Modelle die ausgeliefert wurden waren die Kapitäne im Februar 1964, der Admiral folgte im Mai 1964, der Diplomat dann im August 1964 dieser war dann auch gleich als V8 lieferbar. Kapitän und Admiral besaßen zunächst den auf höhere Leistung gebrachten und nun mit Hydrostößeln ausgerüsteten 2,6 Liter-Sechszylindermotor des Kapitän-Vorgänger-Modells. Dieser war auch in dem auf der Bremen Classic gezeigten Modell verbaut. Die Leistung betrug 74 KW / 100 PS damit schwang sich der Wagen in Verbindung mit dem Viergang-Schaltgetriebe, welches am Lenkrad bedient wird, auf 160 km/h Spitze. Die Beschleunigung dauerte 16 s, für den Sprint von o-100 km/h. Der Verbrauch lag bei ca. 13 Litern. Die neue Karosserie erstrecke sich auf knapp 5 Metern, die Breite betrug über 1,90 Meter und damit auf W140 Niveau. Es gab auch schon damals etwas breitere Fahrzeuge.

Auf Wunsch konnte der Opel auch mit einem automatischen Getriebe ausgerüstet werden, dieses Powerglide Getriebe bezog Opel von ihrer Mutter GM. Damit verschlechterten sich die Fahrleistungen deutlich, die Höchstgeschwindigkeit schmolz um 5 km/h und die Beschleunigung dauerte bis 100 km/h 2 s länger, zu dem wurde auch ein Aufpreis von 975,- DM fällig. Gegen 375,- DM konnte der Käufer des Kapitän sich auch eine Servolenkung bestellen.

Als Alternativantrieb gab es den Kapitän A in den Jahren 1964/65 auch mit einen 4,6 Liter V8-Chevrolet Motor, dieser wurde Serienmäßig mit dem Automatikgetriebe aus geliefert, allerdings kamen dann zum Grundpreis von 10.990.- DM, weitere 3.750.- für den starken V8 mit 140 KW / 190 PS und 350 NM Drehmoment machten den Opel 1964 zur schnellsten Limousine der Welt. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei damals unglaublichen 200 km/h und auch die Beschleunigung mit 11 s war gerade zu als Rasant zu bezeichnen.

Im September wurde der betagte 2,6 Liter-6 Zylindermotor durch einen neuen 2,8 Liter Motor abgelöst. Dieser bleibt die Basis bis zum Senator B-Motor. Gleichzeitig entwickelt Opel neue 4-Zylinder Motoren welche im Opel Rekord B-Modell ihre Prämiere feiern.

Mit dem neuen 2,8 Motor steigt die Leistung auf 92 KW / 125 PS, auch das Drehmoment steigt von 185 NM auf nun 210 NM. Die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 170 km/h, auch der Grundpreis wird etwas angehoben und liegt nun bei 11.600.- DM (1966).

1966 verbaut Opel auch für den Export Markt einen 2,5 Liter-6 Zylindermotor, welcher 112 PS leistet, diesen finden wir später in den Commodore-Modellen wieder.

1967 kommt noch ein weiterer Motor hinzu, es handelt sich um den 2,8 Liter, allerdings mit Doppelvergaser. Damit werden dann 103 KW /140 PS produziert und auch das Drehmoment steigt noch einmal sanft 230 NM. Auch die Fahrleistungen steigen leicht an. Nur der Kapitän-Käufer schaut in die Röhre, denn der 140 PS bleibt dem Admiral vorbehalten.

Im Innenraum erkannte man den Kapitän an der durchgehen vorderen Sitzabank. Einzelsitze waren auf Wunsch lieferbar. Eine heizbare Heckscheibe gab es ab September 1967 gegen Aufpreis für Kapitän und Admiral, beim Diplomat war diese dann Serie. Zum anderen bekamen alle Modelle eine ZF-Gemmer-Lenkung mit Sicherheitslenksäule.

 

PRODUKTIONSZAHLEN

 

Kapitän 24.249 Stück

Admiral 55.876 Stück

Diplomat 9.152 Stück

Insgesamt 89.277 Stück

 

TECHNISCHE DATEN

 

Maße 4948 x 1902 x 1445 mm

Radstand 2845 mm

Spur vo/hi 1494/1510 mm

 

Kapitän 2600

6 Zylinder - Reihe - Fallstromvergaser

Hubraum 2586 ccm

Leistung 74 KW / 100 PS bei 4.600 U/min.

Drehmoment 185 NM bei 2.400 U/min

Schalter/Automatik

0-100 km/h 16s/18s

Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h/156 km/h

Verbrauch: 13 l Super / 14 l Super

 

Kapitän 2800 S

6 Zylinder - Reihe - Fallstromvergaser

Hubraum 2784 ccm

Leistung 92 KW / 125 PS bei 4.800 U/min.

Drehmoment 210 NM bei 3.500 U/min

Schalter/Automatik

0-100 km/h 14s/16s

Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h/166 km/h

Verbrauch: 15 l Super / 16 l Super

 

Admiral 2800 H

6 Zylinder - Reihe - 2 Fallstromvergaser

Hubraum 2784 ccm

Leistung 103 KW / 140 PS bei 4.900 U/min.

Drehmoment 230 NM bei 3.700 U/min

Schalter/Automatik

0-100 km/h 12s/14s

Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h/175 km/h

Verbrauch: 16 l Super / 17 l Super

 

Kapitän V8 (auch Admiral und Diplomat)

8 Zylinder - V-Form - Vierfach-Fallstromvergaser

Hubraum 4638 ccm

Leistung 140 KW / 190 PS bei 4.600 U/min.

Drehmoment 354 NM bei 3.000 U/min

Schalter/Automatik

0-100 km/h --/11s

Höchstgeschwindigkeit: --/200 km/h

Verbrauch: -- / 19 l Super

 

Für den Export

Kapitän 2500 S

6 Zylinder - Reihe - Fallstromvergaser

Hubraum 2490 ccm

Leistung 82 KW / 112 PS bei 4.800 U/min.

Drehmoment 180 NM bei 3.800 U/min

Schalter/Automatik

0-100 km/h 15s/16,5s

Höchstgeschwindigkeit: 166 km/h/160 km/h

Verbrauch: 15 l Super / 16 l Super


02.02.2014 13:40    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: 208, 308, Bremen, Bremen Classic Motorshow 2014, Ferrari, Italien, Magnum, Youngtimer

Der etwas andere Ferrari - 208

 

Auf den ersten Blick schaut er aus wie der Dienstwagen eines auf Hawaii ansässigen Privatdetektivs Namens Thomas Magnum, dieser war natürlich Rot und nicht Blaumetallic. Auch war das Fahrzeug in der Serie ein 308 GTS.

Also wir kennen den Wagen als V8 Ferrari mit einem 3-Liter Motor, welchen es in verschiedenen Entwicklungsstufen gab, als Vergaser, Einspritzer mit 2 Ventil Technik und später mit 4 Ventil Technik.

 

Auf der Messe wurde der viel weniger bekannte und in Deutschland kaum vorhandene 208 Turbo gezeigt. Das Fotomodell ist ein ganz spätes Modell dieser Serie aus dem Jahr 1986, es handelt sich um ein Fahrzeug von nur 435 gebauten. Gedacht waren die 2,0 Liter Modelle für den italienischen Markt. Da Fahrzeuge bis zu 2 Liter Hubraum keine Luxussteuer bezahlen mussten. Ein Modell aus der Not geboren, am Anfang wurde der Wagen mit einen 2,0 Liter V8 Vergaser Triebwerk befeuert, zur Gemischaufbereitung standen 4 × Weber 34 DCNF Vergaser.

Dieser Motor brachte 170 NM Drehmoment an die Hinterachse, was auf dem Niveau eines Opel Omegas 2.0i aus dem Jahr 1986 lag. Kein Hubraummonster und auch kein Kraftpaket, wobei der kleine V8 immerhin eine Höchstleistung von 155 PS kredenzte, was wiederum für eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h reichte. Die Fahrleistungen entsprachen ungefähr einen BMW 633 CSI.

Eines Ferraris eigentlich unwürdig, da schon sein Vorgänger der Dino 246 mit besseren Fahrleistungen aufwarten konnte. Dieser hatte zwar nur einen V6-Motor, doch dieser leistete schon 190 PS und verhalf den Dino zu 240 km/h Höchstgeschwindigkeit. Auch der 308 für den europäischen Rest leistete schon 224 PS und hatte erheblich bessere Fahrleistungen.

Um diese auch in den Italo-Modellen zu erzielen, wurde anstelle des Vergasers eine Bosch K-Jetronic Einspritzanlage und ein KKK-Turbolader verbaut. Damit lag dann der 2,0 V8 auf dem Leistungsniveau vom 3,0 Liter. 220 PS reichten dann auch für 242 km/h Spitze und für eine Beschleunigung von 7,0s für den Sprint auf 100 km/h.

Der auf der Messe gezeigte Wagen bekam noch einen Ladeluftkühler so dass letztendlich 254 PS und ein Drehmoment von 324 NM zur Verfügung standen, somit war der 208 Turbo der Durchzugsstärkste Wagen der 208/308 Baureihe. Keiner der 3,0 V8 Motoren brachte so ein Drehmoment an die Antriebsachse.

 

Nun war auch der 208 ein echter Ferrari mit sehr guten Fahrleistungen geworden. Der gezeigte Wagen in seinen schönen Blaumetallic brachte die Formen durch die Lackierung besser zur Geltung als die Roten oder Gelben.

 

Ein Außenseiter der es verdient in die Mitte genommen zu werden.

 

TECHNISCHE DATEN

 

208 GTB

 

Motor: V8, 4 Weber Vergaser

Hubraum: 1991 ccm

Leistung: 114 KW / 155 PS bei 6.800 U/min

Drehmoment: 170 Nm bei 4.200 U/min

 

Fahrleistungen:

0-100 km/h 8,8 s

Höchstgeschwindigkeit: 215 km/h

Verbrauch: ca. 13 Liter

 

208 GTB Turbo

 

Motor: V8, Bosch K-Tronic mit Turboaufladung

Hubraum: 1991 ccm

Leistung: 162 KW / 240 PS bei 7.000 U/min

Drehmoment: 240 Nm bei 4.800 U/min

 

Fahrleistungen:

0-100 km/h 7,0 s

Höchstgeschwindigkeit: 242 km/h

Verbrauch: ca. 13,5 Liter

 

208 Turbo

 

Motor: V8, Bosch K-Tronik mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung

Hubraum: 1991 ccm

Leistung: 197 KW / 254 PS bei 7.000 U/min

Drehmoment: 328 Nm bei 4.100 U/min

 

Fahrleistungen:

0-100 km/h 6,2 s

Höchstgeschwindigkeit: 255 km/h

Verbrauch: ca. 13,8 Liter


01.02.2014 20:18    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: Bremen, Bremen Classic Motorshow 2014, Mercedes-Benz, S123, W123

MB S123 - Ein Kombi aus Bremen


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