M0tti

über Golf II GTI und dem täglichen Autoleben

13.05.2012 21:40    |    M0tti M0tti    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: , ,

Nach einem Jahr Mercedes gebe ich mal mein Fazit und ein paar Daten.

Gekauft habe ich ihn mit ca. 207.00 KM und aktuell steht der Wagen bei 227.850KM, also 20.000KM im Jahr. Davon sind über 17.000KM auf LPG - und er läuft wunderbar.

 

Mit der Ausstattung bin ich inzwischen zufrieden, jedoch wird es wohl ein Update auf 4x elektrische Fensterheber geben.

Sonst hat der Wagen alles was ich brauche.

 

Reperaturen (insgesammt 1158€ - Freie Werkstatt) gab es natürlich auch:

-mitte August 2011 (212.700km) Ölwechsel

-mitte März 2012 (224.740) Ölwechsel, Filter, Federn hinten, Lenkungsdämpfer

-mitte April 2012 (225.953) beide Querlenker und der Keilriemen

(Genaue Auflistung aller Kosten findet ihr auf Spritmonitor)

 

Er fährt sich einfach nur wunderbar und dafür, dass der C180 der kleinste Benziner ist kann man damit auch schön auf der Autobahn mitfließen - oder auch mal seine 200 km/h fahren - und eben auch mal kurze Überholmanöver durchführen.

Natürlich merkt man, dass das Gewicht von ca. 1,3T nicht wirklich freundlich zu den 122 PS ist, aber das ist Nebensache.

 

Um Ehrlich zu sein muss ich aber sagen, dass ich inzwischen wohl ein anderen Wagen kaufen würde. Zwar wieder ein W202 und auch wieder ein Kombi, aber dann wohl einen mit dem C230K als Motor und mit weniger Rost :/

 

An meinem sind die Türen auf der Fahrerseite nicht mehr zu retten und die Heckklappe sieht auch nicht besser aus.

Mitte des Jahres bekommt der Unterboden eine Rostbehandlung und die Türen lasse ich weiter gammeln.

 

Um es jetzt zu machen fehlt mir, als Schüler, einfach das Geld. Natürlich könnte ich einfach eine gebrauchte Silberne Türe kaufen, aber dies würde sche*** aussehen und außerdem ist es noch nicht nötig. ;)

 

Denke aber, dass es in ein paar Jahren notwendig sein wird. Bis dahin bleiben die Türen drin und ich werde mich wohl selber mal am Rost versuchen.

Es wurde, vom Vorbesitzer, auch schon von einem MB-Händler auf Kulanz gemacht, aber irgendwie... nicht wirklich gut.

 

Werde mich was das angeht noch mal etwas in das Thema einlesen und dann versuchen, dass man den Rost nicht auf den 1. Blick sieht. Stört mich schon etwas.

 

 

Abgesehen von diesem, wirklich nervigen, Thema fahre ich gerne mit meinem "Taxi". Und ja ich wurde schon 3x für ein Taxi gehalten...

 

Auch lange und anstrengende Fahren ließen sich ohne Probleme zurücklegen und im Stich wurde ich von ihm auch noch nicht gelassen. Gut im Winter hat die LPG-Anlage morgens wohl zu früh umgeschaltet. Als Lösung habe ich gewartet bis der Motor 80° hatte, um dann Manuell umzuschalten, aber sonst wirklich klasse.

 

Durch meinen Nebenjob habe ich auch schon das ein oder andere größere Transportiert und bisher immer alles unterbekommen.

Aktuell ist geplant, dass ich den Wagen noch 4 Jahre fahre. Sollte ich dann immernoch zufrieden sein und kein größeren Motor haben wollen, dann bleibt er auch wohl da.

 

Irgendwann werde ich wohl auch den Golf als 2. Wagen haben und vielleicht mir ein Cabrio anschaffen, aber das liegt noch in Planung.

Ich habe durch den Mercedes schon einige Leute, von einem Mercedes-Forum, kennengelernt und bin recht regelmäßig auf treffen.

 

Im August steht wieder ein Treffen in der Nähe von Göttingen an. Freue mich schon drauf und die Fahrt dorthin dürfte auch kein Problem sein.

 

Anbei ein paar Bilder des aktuellen Zustands :)

 

Grüße,

Motti


05.05.2012 18:44    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: , ,

Es fieselt und pieselt den ganzen Tag, aber die Uhr zeigt 9.30 Uhr, Motti steht vor der Tür und der Fiesta ist aufgetankt. Ziel unsres kleinen Ausflugs waren 3 Schrottplätze, zwei in Köln, einer in Bonn, um gebrauchte Teile für den Golf zu bekommen. Mittlerweile haben wir eine schöne kleine Liste an Teilen, die wir neu brauchen.

 

Den. Es geht vorran. Auch am Tag der Arbeit haben wir dem Namen des Tages gemäß rangeklotzt und haben heute den Wagen innen quasi vollständig entkernt. Nur noch das Amaturenbrett und die Türen sind naturbelassen, der Rest, vom Wagenhimmel bis zum Teppich, ist bereits demontiert, verpackt, ettikitiert und eingelagert.

 

Dabei kamen natürlich auch Sachen ans Licht, die weniger schön sind. Zum einen natürlich der schon im letzten Teil vorgestellte Rost. Ein zirka unterarmlanger und ebenso dicker Streifen Durchrostung neben dem Fahrerschweller. Kann man durchgreifen und dran rumbröseln.

 

Apropo bröseln, auch der Dachhimmel bröselte uns unter den Händen weg. Besser mir. Ich ungeschickter Mensch. Alle Halterungen waren weg und der Himmel nur noch verklebt. Sanft drückte ich um den Himmel hernieder zu bewegen, laut krachend stürtze der Himmel in die Karosse, als er direkt hinter dem Schiebedach durchbrach. Scheiss. Ab auf die Einkaufsliste.

 

Auch andrer Klein- und Großkram muss neu. Die Hutablage und ihre seitlichen Auflagen brauchen wir neu, irgendwer bastelte da mal Lautsprecher rein und das soll so nich. Nich orginall, nich im Golf. Die Vordersitzer sind nich orginall GTI, is also nich erwünscht. Auch der Ausbau der Scheinwerfer hat zu Tage gebracht, dass da was neu muss. Die Halteplatte des einen Scheinwerfers ist zu ca 90% fast weggerostet und muss daher dringend neu besorgt werden.

 

Außerdem fanden wir vorne beim Fahrer im Tragblech der Scheinwerfer noch einen leichten Unfallschaden, was auch erklärt warum der eine Scheinwerfer außen am Reflektor lackiert ist und der andre noch chromeglänzend. Bzw warum die eine Trägerplatte fast weggerostet ist und die andre noch recht gut aussieht. Da wurd repariert!

 

Alles in allem, wir hatten also eine gute Einkaufsliste. Also, ab in den Fiesta, den im Verkehrsmoloch Köln soll der fahren, der sich dort auskennt. Der erste Platz hatte leider keinen Golf, den den ich gesehen hatte, hatte man kurz zuvor verkauft. Nr. 2 wies einige intressante Autos auf. Smarts, einen Renault R "Italeri was ist das bitte?" und den Golfvorgänger, einen Käfer der majestätisch in den Himmel thronte.

 

Auch 3 Erdbeerkörbchen und ein alter 123er Mercedes lungerten dort rum. Aber kein Golf der etwas hatte, was wir brauchten. So ein Ärger. Nun gut, zurück zum Fiesta und ab nach Bonn. Leider, long story short, außer einer Menge ölhaltigem Wasser fanden wir auch dort nichts brauchbares.

 

Etwas traurig über unsre Schrottplatzbesuche, die alle nicht mal ansatzweise das brachten, was sie bringen sollen, rollten wir zu mir zurück. Motti bekam seinen Mercedes zurück und seine gute Laune, als er mich auf der Fahrt zu ihm nach Strich und Faden versenkt hat ( SO EIN TROLLFACE! beim überholen :D ) und anschliessend speisten wir noch wie die Könige im lokalen Schnellimbiss.

 

Bevor ich nun diese Zeilen tippe, ging es nochmal kurz zum Golf. Oben schon leicht vorgestellte Ereignissliste wurde erst vor knapp einer Stunde vollständig. Sprich brösel am Scheinwerfer und meine Abrissarbeiten am Dachhimmel. Motti strebte derweil einen zweiten Bildungsweg als Archivar an und machte den Job so gründlich, dass jeder ausgebildete Archivar sich heulnd in die Ecke rollen will.

 

Defakto unterm Strich: Große Einkaufsliste, Golf innen entkernt und wir nun kurz davor die letzten Außenteile abzumontieren. Bald will der Lack- und Blechmeister reinschauen und uns sagen was uns entsprechende Arbeiten kosten werden und dann. Dann melden wir uns wieder hier auf diesem Kanal :)


30.04.2012 16:44    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (9)

Nun, einen Monat lang haben wir, Motti und ich, geschwiegen wie ein Grab. Wetter und Terminkalender waren beide voll bis scheisse, je nachdem was man sich wann ansieht. Da es nunmal aber vorwärts gehen sollte, haben wir uns entschlossen den Sonntag zum Samstag zu machen und etwas ranzuklotzen.

 

Doch erstmal, warten. Herr R, der Kraft seines Geistes und Körpers eine unverzichtbare Stütze beim gestrigen Unternehmen war, hatte leichte Verspätung. Zeit für Motti und mich den Besen zu schwingen. Der König des Rostes, aka Opel, der vorher drin stand, war endlich ausgeflogen. Und somit die Bahn frei für den Golf. Schnell noch den Besen zum rostfreien Frühjahrsputz geschwungen und den Landeplatz freigemacht.

 

Jetzt allerdings kam das große Problem des Tages. Die Landebahn ist frei, die Parkposition ist frei, nur der Bock, der fährt nicht. "Muss man den Hund wieder zur Jagd tragen", dieser alte Spruch stimmt schon. Zum Glück hat der Hund Räder. Damit war dann auch alles weitere klar. Die leichteste Person ( ich ) setzt sich rein, der Rest schiebt und schwitzt. Noch nie war Untergewicht so Klasse. Aus meiner Sicht :D

 

Während also alle andren Kraft ihrer Körper schoben und schwitzten, musste ich nur am Lenkrad drehen. Fast fair das ich keine Servo hatte. Erst vorwärts, dann rückwärts. Halbblind mich auf die Kommandos der andren verlassend zirkelt ich den Wagen um Ecken und Kanten ohne anzukanten. Man kommt sich schon etwas reudig vor wenn man merkt wie selbst der kräftigste Kerl der Runde ins schwitzen kommt und man selber sitzt da wie Lord Kacke und muss nur am Rad drehen.

Aber das kann ich ja bekanntlich recht gut :D

 

Schlussendlich hatten wir den Golf aber da, wo er hin soll. In der Garage. Ein paar herrumliegende Mauersteine wurden zum Dienst gerufen und als Unterlegkeile zusammen mit ein paar Holzlatten genommen, um dem guten Golf mal unter den Rock zu schauen. Meine erste Tat: Mottis Mutter den Haltegummi des Auspuff reichen, der nur noch aus Brösel bestand, wodurch der Auspuff sich auf der Achse zur Ruh gebetet hatte.

 

Nach dem der Herr der Scheune uns dann noch die Erleuchtung gebracht hatte, konnte auch die eingehnde Inspektion des Unterbodens stattfinden. Das Ergebniss in Kürze: Zu 98% besser als wir erwartet hatten, aber unter dem Fahrersitz konnt ich Motti dem Mittelfinger im Innenraum zeigen ohne die Türen aufzumachen. Loch!!! Großes Loch! Rostloch, Durchrostungsloch. Argh. Aber zum Glück nur eins, der Rest ist Flugrost und zwart beginnender Tiefenrost der sich noch wegschleifen lässt.

 

Das Ergebniss der Lochfummelei präsentiert euch übrigens die Hand von Herr R ;)

 

Nach dem also untenrum alles klar war, ging es obenrum los. Schmeißt die Möbel aus der Wohnung, wir brauchen Platz zum tanzen aeh schrauben. Als erstes flogen die Vordersitze raus. Motti Fahrer, ich Beifahrer und ja, ich hab den Trollstuhl erwischt der erst absolut nicht rauswollte. Im Teamwork haben wir das Ding dann aber doch noch zum verlassen seiner Behausung überreden können.

 

Da die Rückbank sich jetzt einsam fühlte, schmissen wir die auch gleich noch raus, wodurch ich dann in den Kofferraum kriechen konnte, um die Heckklappe zu öffnen. Das Schlüsselschloss hatte schon den Dienst quittiert und nach einiger Fummelei am Schloss schoss die Klappe schlagartig in luftige Höhen. Zum Glück stand Motti grad abseits. Sick.

 

Nebenbei gesagt. Und diese Biene die ich meine, die heißt

 

TOT!!!

 

Unter der Rückbank fanden wir die Biene Maja. Leicht zerbröselt, ohne Flügel, sah irgendwie nicht gut aus. Ihre halbfertige Behausung wurde ebenfalls sichergestellt, scheinbar hatte Maja versucht sich in der Heckklappe ein kleines Domizil aufzubauen. Scheisse nur das Maja besoffen war und nicht mehr den Weg hinaus fand. Exitus unterm Ecksitz. Nich schön. Für die Biene.

 

Mittlerweile hatte die Uhr die 19 klar überschritten. Nach dem alles katalogisiert und beschriftet war, von jedem Teil vor dem Ausbau Fotos gemacht wurden und wir beide dreckig wie ein alter Schornstein war, war es Zeit das Feld zu räumen. Aufräumen und wegräumen, Tor zu, Golf versteckt. Diesen Dienstag wirds wohl schon weitergehen mit Teppichausbau und danach wird dem Golfgesicht zu Leibe gerrückt.

 

Bleiben Sie uns also treu, mehr neue News demnächst auf diesem Kanal :) Jetzt gehts vorwärts und das mit Dampf.


12.04.2012 21:44    |    M0tti M0tti    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , , , ,

Nein dies ist kein Blogartikel über eine Fahrt in die Niederlande - noch nicht ;D

 

Es war mal wieder einer dieser Abende, mir war langweilig und plötzlich öffnete sich die Webseite von Autoscout24 und später auch mobile.de.

Aber wonach suchen? Wieder nach einem Golf 2 GTI und mal was schauen oder ein Oldtimer - welchen ich mir eh nie leisten kann?

Dann der Gedanke: "Was bekommt man eigentlich für Autos unter 500€?"

 

Von vielen Bekannten habe ich gehört was sie für Autos gefahren haben. Der Freund meiner Mutter hatte früher sehr viele Mercedes gehabt, da diese zu einer Zeit einfach günstig waren und lange hielten. Er fuhr mehrere /8er, W126 usw usw...

Hier im Forum gibt es auch welche die solches gewagt haben. Meehster ist hier zu nennen, welche in ihrer Zeit schon einige verschiedene Marken fuhr.

Oder der Daniel Audifan. Dieser hatte sein alten Audi verkauft und zwar schneller als gedacht. Da sein neuer aber erst in ein paar Wochen geliefert wurde, musste ein Auto her: ein alter VW Passat B3 für 250€, welchen er an einen Bekannten verkaufte, wurde es dann. Lesenswert ist sein Blog definitiv. Inzwischen ist sein neuer Audi dort und der Passat bei seinem Bekannten.

 

Ich würde gerne mal einfach billige Autos kaufen und für 6 Monate, manchmal auch weniger, fahren. Dann einfach weiter verkaufen, an den Schrotti geben oder diese Visitenkarten-Händler anrufen. Spaß an dem Ganzen hätte ich, aber als Schüler mit einem Wagen, welcher noch locker 5 Jahre fahrbar ist, halte ich von dieser leicht verrückten Idee abstand. Dennoch habe ich mir den Spaß gemacht und gesucht. Gegen Ende habe ich das Budget mal auf 1000€ erweitert. Bei keinem TÜV oder kleineren Mängeln habe ich mal ein Auge zugedrückt, jedoch abstand von Fahrzeugen genommen die schlecht laufen oder einen Motorschaden haben. Denke die Gründe sind verständlich.

 

Also Preisbegrenzung eingestellt und ab gings. Ergebnisse gab es viele und jetzt mal schauen was man auch kaufen würde:

(Ich möchte hier keine Werbung für die Fahrzeuge machen. Ich zeige euch 1 bis 2 Bilder und kurz ein paar Daten)

 

1. Audi 80 (350€)

- 112.000 KM

- 90 PS

- BJ 1988

 

Ich mochte den Audi 80 schon immer und würde gerne mal einen fahren. Auf den Bildern scheint er einen guten Eindruck zu machen. Letzter TÜV war ohne Mängel und ich denke den könnte man noch lange fahren. Ansehen würde ich ihn mir und kaufen wohl auch :)

 

 

2. Citroen Xantia 1.6i SX (390€)

- leichter Seitenschaden (nicht von großer bedeutung)

- 150.000 KM

- 88 PS

- BJ 95

 

Dieser Wagen gehört wohl in die Blogreihe "Hans’ Hitparade von Autos, die keiner wollte" (und ist dort auch zu finden, siehe Link). Eigentlich sind Franzosen nicht mein Ding, aber den würde ich wohl fahren. Er hat was, das Aussehen ist mal was anderes und obwohl er, also dieser den ich gefunden habe, seit 2008 in einer Tiefgarage stand, sieht er noch ganz gut aus.

Der kleine Seitenschaden würde mich nicht abschrecken und für den Preis sieht er noch ganz gut aus.

Hier wird ein potenzieller Klassiker verkauft.

 

 

3. Volvo 460 1.8i mit LPG-Anlage (350€)

- 193.000 KM

- BJ 1993

- 90 PS

 

Nun dieses Exemplar hat ein paar Mängel, aber die LPG-Anlage wäre für mich ein großes Plus (sofern diese gut läuft). Ein Schwedenpanzer für kleines Geld, welcher mit etwas arbeit sicher noch lange auf der Straße sein kann.

Ein ähnlichen Volvo habe ich sogar bei mir in der Nähe gefunden - auch mit LPG. Jedoch vermute ich, dass dieser schon verkauft ist oder ich ihn einfach nicht mehr finde :D

 

4. Ford Scorpio Ghia Exclusiv (449€)

- 170.000 KM

- BJ 1996

- 116 PS

- 6 Vorbesitzer

 

Diesen würde ich mir wohl kaufen. Er hat eine super Ausstattung (Tempomat, Leder, Klimaautomatik, Schiebedach, Sitzheizung usw) und einen ordentlichen Motor (4 Zylinder, 2 Liter Maschine, 5 Gänge und 116 PS ). Vorher würde ich mich jedoch informieren was die Reperatur kostet (Temperaturgeber defekt).

Gut das Design ist geschmackssache, aber die Ausstattung und die Leistung wären da für mich wichtiger :)

 

 

5. BMW 316 i compact (499€)

- 173.000 KM

- 1995

- 102 PS

 

Wäre der Kauf dieses Wagens ein Fehler? Vielleicht. Aber ein BMW kam bei mir schon immer in Frage und ich wollte schon immer mal einen Fahren. Sein Zustand ist nicht der Beste, aber für ein paar Monate fahrvergnügen dürfte es wohl reichen. Zudem wollte ich schon lange mal ein Coupé haben :D

Ich wüßte nicht, ob es einer mit diesem Motor werden würde, vielleicht würde ich mich nach einem R6 umschauen ;)

Die Versicherung dürfte jedoch ein Totschlagargument sein.

 

 

6. Saab 900 2.0i S (500€)

- 276.000 KM

- BJ 1996

- 131 PS

 

Ah ein Saab. Ich hätte mir ja fast einen gekauft, aber die Unsicherheit was mit Saab passiert war immer in meinem Hinterkopf.

Fahren würde ich jedoch gerne mal einen dieser Schweden. Tüv hat dieser noch bis Oktober 2012 und diesen würde ich dann ausnutzen.

Ob dies ein gutes Auto wäre lasse ich mal hier im Raum stehen, aber spaß hätte ich daran :)

 

 

Nun das waren die Fahrzeuge bis 500€. Nachdem ich dort einige gefunden habe, dachte ich mir was man wohl für unter 1000€ bekommt und hier kommen meine, wenigen, Favoriten. Diesmal zähle ich runter ;D

 

3. Porsche 924 (1050€)

- 177.000 KM

- BJ 1977 (einer der ersten)

- 125 PS

 

Der wohl größte Fehler von all diesen Fahrzeugen. Warum? Dieses Exemplar stand 22 Jahre in einer Garage. Er startet mit Starthilfe gut, jedoch ist Benzinpumpe eventuell defekt. Nun man müßte das ein oder andere machen, aber ein Porsche war schon immer mein Traum.

Man könnte ihn einige Zeit fahren, Dekra Bewertung bestimmt 3- oder schlechter... (Ein Oldtimer ist er ja)

Seit ich Need for Speed Porsche als kleines Kind spielte wollte ich ein Porsche. Diese (also der 924, 928 und 944) sind erschwinglich und mit sicherheit auch gut zum wieder aufbauen, aber ich würde ihn erst mal nur fahren. Verkaufen kann man immer noch.

 

 

2. Mercedes 190 E 2.0 mit LPG (950€)

- 382.000 KM

- BJ 1991

- 122 PS

 

Es war klar, dass auch ein Mercedes dabei ist, oder? Nun dieser hat einige Kilometer hinter sich. Jedoch macht er einen guten Eindruck und ist sicher einen Blick wert. Kaufen? Nun ich würde ihn probefahren und dann wohl mit nach Hause nehmen. Die LPG-Anlage macht das Fahren günstig und Teile bekommt man für den alten "Baby-Benz" an fast jeder Ecke zum guten Preis.

 

 

1. BMW 730 auch mit LPG (1000€)

- 310.000 KM

- BJ 1992

- 188 PS

 

Ja für mich ist dieser 7er BMW einfach klasse. Leider sieht er nicht mehr so ganz Original aus, wenn man mal im Innenraum nach den Lüftungen in der Mitte sucht, aber sonst finde ich ihn klasse.

Natürlich hat er die ein oder andere Kampfspur, aber für den Preis würde ich da nichts gegen haben.

 

Für mich ist dieses Auto ein Schnäppchen und mit der LPG-Anlage hat man dann auch spaß bei diesem schönen R6. Bei der Laufleistung mache ich mir keine Gedanken. In der Beschreibung steht folgendes "Fahrwerk, Gelenke, und vieles mehr letztes Jahr erneuert" Aber warum verkauft er dann? Dafür gibt es auch eine Antwort: "Verkauf aus Platz gründen".

Ob das alles so stimmt würde ich bei der Besichtigung feststellen. Die Ausstattung kann sich auch sehen lassen: Leder, PDC, Schiebedach, Tempomat und Sitzheizung (usw).

Der R6 in diesem E32 würde mir ein Grinsen aufs Gesicht zaubern und die Ausstattung würde dieses noch erweitern.

 

 

 

Nun ein solches "Projekt" würde ich gerne mal wagen. Sollte eines der Fahrzeuge zuviele Reperaturen benötigen würde ich es abstoßen. Je nach dem Preis des Fahrzeuges hätte ich dann kein Problem damit.

Der 7er BMW sieht einfach klasse aus und wäre aktuell mein Favorit, doch auch mit dem ein oder anderen Wagen aus dem 500€ Bereich könnte ich mich anfreunden.

Sollte jemand interesse an einem dieser Fahrzeuge haben, dann kann er mich gerne per PN anschreiben und ich schicke den Link zum entsprechenden Inserat zurück.

 

Hoffe euch hat dieser kleine Abstecher gefallen und vielleicht mache ich ein solches Projekt mal irgendwann - darüber werde ich dann natürlich auch berichten ;)

 

PS: Keines der Fotos ist von mir, quellen sind Autoscout24.de und mobile.de


06.04.2012 14:10    |    M0tti M0tti    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: , , , , , ,

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Über die Restauration des Golfs berichteten wir ja schon in einigen Teilen, aber warum genau dieser GTI?

 

Es hat nichts damit zu tun, dass er einer der ersten GTIs war sondern, dass er UNSER GTI war und ist.

Meine Mutter bekam den Golf 1986 von meinem Vater geschenkt. Der Vorbesitzer hatte ihn auf "ich-bin-kein-GTI" getuned. Also kein roten Rand um den Grill, kein Golf GTI am Heck stehen, anderes Lenkrad und Schaltknauf und 4. Gurte.

 

Nun die 4. Gurte wurden gegen richtige getauscht und sonst wurde der Wagen bei diesem "ich-bin-kein-GTI" aussehen gelassen.

Wir hatten den Wagen von 1986 bis zu seinem Abstellen im Dezember 2003 und in dieser Zeit haben wir viel mit diesem kleinen und simplen Auto erlebt. Von 3 dieser Erlebnisse möchte ich euch in diesem Blog erzählen, damit klar wird warum es genau DIESER Golf werden soll ;)

 

Ich habe 2 große Schwestern und meine Mutter hat uns 3 morgens immer an der Schule abgesetzt, um dann weiter zur Arbeit zu fahren.

Eines Morgens, wir saßen alle im Wagen, und meine Mutter fuhr wie gewohnt rückwärts, um aus unserer Einfahrt raus zu kommen.

Plötzlich schrie meine eine Schwester, welche auf dem Beifahrersitz saß, ganz laut auf.

Was war passiert? Nun ganz simpel. Das Schiebedach war nicht mehr ganz dicht und/oder die Abläufe waren zu und in der Nacht hatte es geregnet. Das Wasser hatte sich gut gesammelt und beim Zurücksetzen lief alles nach vorne und meiner Schwester direkt in den Rücken.

Meine andere Schwester und ich haben uns vor lachen nicht mehr einbekommen, jedoch fand sie es nicht so lustig wie wir beide :D

 

Aus diesem Grund ist das Schiebedach gegen Ende auch zugemacht worden.

 

 

Szenenwechsel. Nun sitze ich auf dem Beifahrersitz und meine Mutter, wie immer, am Steuer. Wir waren auf dem Weg meinen Cousin zu besuchen, also eine Strecke die meine Mutter auswendig kennt. Einfach die A3 hoch und in Hilden runter.

Auf der Höhe Lohmar plötzlich ein lauter Knall. Meine Mutter bremst und macht das Warnblinklicht an. Sie steuert den Wagen auf den Standstreifen - der Reifen hinten links war geplatzt.

 

Viele werden jetzt sagen "Aber da hätte man nicht bremsen sollen! Der Wagen wäre dann nämlich... bla bla"

Das ist klar, und meiner Mutter auch, jedoch war es eine Reflexreaktion von ihr. Unser Glück im Unglück war, dass die Bremsen hinten quasi keine Funktion mehr hatten und das Bremsen nur auf die Vorderreifen gewirkt hat.

 

Nun standen wir dort am Autobahnrand. Da meine Mutter natürlich was unter Schock stand rief sie den ADAC, welcher auch recht zügig da war und das Reserverad anbrachte (ein Zettel vom ADAC über diese Tätigkeit habe ich sogar noch hier).

Zudem holte er das von der Fahrbahn, was unseren Reifen platzen ließ.

 

Meiner Tante wurde auch kurzerhand Bescheid gesagt und ihr Kommentar dazu war "Ja ihr kommt dann gleich noch, oder?". Meine Mutter lachte und verneinte. Den Rückweg haben wir über die Landstraße angetreten.

 

 

Nun kommen wir zur letzten Erinnerung. Wir alle 4 waren auf dem Weg Richtung Bremen. Navigationssysteme wurden immer besser und auch wir wollten diese technische Errungenschaft ausprobieren. Dank Aldi hatten wir also auch ein Navi im Auto und es gen Bremen gestellt.

 

Mit 3 Kindern im Auto muss man natürlich die Nerven behalten und wir Kinder mussten uns irgendwie die Zeit vertreiben.

Abgelenkt durch alles Mögliche, meine Mutter durch uns und wir durch viele andere Dinge, merkten wir nicht wie die KM weniger wurden.

Bis wir dann auf die A1 kamen. Das Navi erwachte durch folgenden Satz "Bitte folgen Sie dem Straßenverlauf 318 KM." Und hielt dann wieder die Klappe für die nächste Zeit.

Meine Mutter stöhnte und bei uns Kindern brach prompt Gelächter aus.

Inzwischen ist dies ein Insidergag zwischen uns 4 und wir immer, in passenden Situation, angesprochen.

 

 

Ich hoffe ich konnte euch mit diesen 3 Geschichte zeigen was der Golf für uns ist: Sondern auch ein wichtiger und schöner Teil meiner Kindheit. Einfach ein Stück Vergangenheit an das sich jeder in meiner Familie gern erinnert.


02.04.2012 18:12    |    M0tti M0tti    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: , ,

Bevor wir zur eigentlich Handlung kommen, braucht dieser Blog ein bisschen Vorgeschichte.

Ein alter Klassenkammerad, mit dem ich schon immer gerne gequatscht habe, kam nun aus einem 6 Monatigem Einsatz wieder. Er ist in der Marine und hat sich nun ein Auto gegönnt: ein Ford Mondeo 2.0 TDCi (mit 140 PS).

Mit ihm bin ich mit meinem Benz schon nach Stuttgart gefahren. Er war recht angetan von meinem Wagen und er überlegte nach seinem Einsatz einen alten 7er BMW zu kaufen.

 

Nun er hat den Mondeo seit 1 1/2 Wochen und ist seit 2 Wochen wieder in Deutschland.

Da es öfters so ist, dass wir uns abends treffen bzw er zu mir kommt und wir dann was quatschen, war es diesmal genauso. Es klingelte mein Handy, um ca. 23:30 am Sonntagabend, und er frage, ob ich Zeit hätte. Klar. Morgen habe ich frei und mir ist sowieso recht langweilig. Zudem wollte ich sein neuen Wagen begutachten.

 

Als er da war erst mal seine neue Errungenschaft bewundert:

Ford Mondeo 2.0 TDCi, 140 PS, 3 1/2 Jahre alt (oder 2 1/2?), 80.000 KM, Kombi, Silber, Leasingrückläufer, PDC, Sportsitze, Sportfahrwerk, großer Bordcomputer, Klimaautomatik, (der normale) Tempomat.... usw usw.

Er hat kein (erweiterten mit Radar oder sowas) Tempomanten, kein Leder, kein Xenon, kein Kurvenlicht und kein Navi.

 

Da er was bei sich zu Hause vergessen hatte, war das Fahrziel klar: zu ihm. Sind ja nur knappe 20 KM hin und 20 KM zurück.

Fahren durfte ich nicht, da ich nicht versichert wäre, aber das ist ok. Beifahrer sein ist auch mal angenehm.

 

Bei ihm angekommen holte er eben etwas und wir machten uns auf den Rückweg.

Ich äußerte die Bitte über die A3 zu fahren, da ich mal die Beschleunigung merken will. "Och warum eigentlich nicht" war seine Antwort und wir fuhren in Richtung A3. Tanken wollte er auf dem Weg zwar auch, jedoch war ihm der Sprit zu teuer.

Als wir uns der Autobahnauffahrt nährten sagte ich spaßeshalber "Hey wollen wir nicht eben nach Frankfurt fahren?". Er blieb stehen (keiner war in unserer näheren Umgebung) und überlegte.

"Hmm eigentlich könnten wir nach Luxemburg tanken fahren", er schaute in seinem Bordcomputer nach der Reichweite, "Joa das dürfte hinhauen" und schaute mich an. "Ich hab aktuell Ferien, von mir aus können wir das machen". Er setzte den Blinker und wir machten uns auf den Weg nach Luxemburg. Mein Handy war kurz vor der Selbstzerstörung, da der Akku immer leerer wurde. Eine Lademöglichkeit war nicht zu finden, also machte ich es kurzerhand aus - nervt sonst nur. Deshalb auch leider keine Fotos von dem Trip.

 

A3, A48 und zu guter letzt die A1.

Die Fahrt über haben wir gequatscht und uns mit allem möglichen die Zeit vertreibt. Es hat spaß gemacht und er fuhr seine 160 bis zeitweise mal 190. Laut ist es nicht wirklich, man sitzt gemütlich und das Radio gibt einen guten Sound. Das Sportfahrwerk ist zwar nicht immer von Vorteil, aber dafür liegt man besser auf der Straße.

Um 0:31 sind wir los und kamen um 1:50 in Luxemburg an, auf dem Weg konnte er sein Wagen auch mal ausfahren - dies hatte er bisher nicht gemacht.

 

In Luxemburg angekommen direkt runter zur Tankstelle. Und prompt den falschen Weg genommen. Verdammt, jetzt stehen wir hinter den Kassen! Ein Rückweg war schnell gefunden und dann "Mist ich brauch ja noch ein Kanister", also auf zur Tankstelle in die Gegenrichtung, denn dort ist ein 24/7 Shop.

Doch leider nur 5 Liter Kaniser, also nur einmal voll bitte. Diesel für 1,29€ der Liter - ein Traum, wenn man die Spritpreise in Deutschland anschaut. 56 Liter später war der Tank voll, noch ein Red Bull für ihn und ein Rockstar Juiced für mich und auf gehts wieder nach Hause.

 

Es ist 2:10 und die selbe Strecke liegt vor uns, jedoch nur mit 140 und Tempomat. Die Reichweite mit vollem Tank ging von 810 KM beim Start an der Tankstelle, nach nur 3 KM fahrt runter auf 760 KM.

Mit starkem Zweifel an dieser Berechnung fuhren wir immer weiter gen Heimat. Falco begleitete mit einigen seiner Songs die Fahrt und erneut hatten wir vieles zu bequatschen. Es war, zumindest für mich, sehr entspannend.

 

Ich lachte noch immer leicht über das Ganze hier. Soetwas habe ich noch nie gemacht. Klar mal aus Spaß eine Runde mit dem Auto drehen, maximal 50 KM, aber noch nie 400 KM um kurz nach Luxemburg zu fahren. Wir hatten unseren Spaß und er erzählte mir, dass er am Mittag noch dachte "Heute Abend mach ich irgendwas verrücktes". Zu einem Bekannten, mit dem er sich Treffen wollte, sagte er auch "Ruf mich auf Handy an, es kann nämlich sein, dass ich grade beim Mittagessen in der Schweiz bin oder sonstwo weit weg"

 

Dann irgendwann: Heimat. Man erkennt Orte, weil man da schon öfter war und sie nicht nur beim Vorbeifahren im Augenwinkel registriert hat. Endlich dann die heimische Abfahrt von der A3 und der Rest des Weges ist bekannt für mich. An der Araltankstelle schauten wir kurz 1,47€ der Liter für Diesel. Schon ein unterschied.

Bei mir angekommen, es war kurz vor 4:00, noch hoch in mein Zimmer und ab an den PC. Weiter quatschen und diverse weitere Themen bereden. Ich grinste noch leicht über diese verrückte Aktion. "Das musst du mit deinem Benz auch mal machen" kam es mir in den Kopf. Und ja, irgendwann werde ich mir mal die Zeit nehmen und einige Orte/Länder/Stadte abfahren. Alleine ist dies jedoch nicht ganz ohne, eine Begleitung ist da schon von Vorteil - und dies in der Nacht zu machen, da sind die Autobahnen leerer ;)

 

Hier an der Stelle noch ein kurzes Fazit zu dem Wagen, jedoch aus der Sicht eines Beifahrers: Ich würde ihn wohl auch kaufen. Die Ausstattung ist super, er hat genug Leistung, der Verbrauch ist, selbst bei schnellen fahrten, wirklich ok, die Sitze sind gemütlich, die Verarbeitung ist auch gut und der Wagen ist geräumig. Woran ich mich noch gewöhnen müßte wäre das Sportfahrwerk, aber das ist Geschmackssache.

 

Wir verabschiedeten uns dann und er schaute noch kurz im Bordcomputer nach:

Die Reichweite beträgt nun übrigens noch 755 KM - und das nach den gefahrenen 200 KM...


01.04.2012 15:39    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (41)    |   Stichworte: , , , , , , , , , ,

golfmotorgolfmotor

Der Regen fisselt mir ins Gesicht, angetrieben von einem schweren Wind aus Süd-West. Ich verfluche meine Blödheit keine Mütze mitgenommen zu haben, meine Ohren sind abgefroren bevor ich aus dem Auto ausgestiegen bin. Motti steht schon an der Tür und begrüst mich wie immer mit äußerster Freundlichkeit.

 

Wir gehen ins Haus, ich wärm mich erstmal auf. Der Herr der Scheune ist heut außer Lande, Herr R noch nicht da. Trotzdeßen, wir einigen uns nach wenigen Minuten auf eine erste Inspektionsrunde wie der Stand der Dinge ist. Zwar kommunizieren wir auch unter der Woche miteinander, aber nichts geht über einen Ortstermin.

 

Schnell wird klar, unsre Problemliste hat sich um einen Punkt erweitert. Während der Wind an unsren Jacken zerrt, bemerken wir den siffenden Kühlschlauch. Was nun?! Ab in den Fiesta und rein nach Hennef.

Im Wirtschaftswunderland hat natürlich um 12.30 Uhr am Samstag der örtliche VAG-Stützpunkt schon zu.

 

Bleiben ATU und Baumarkt. Bei beiden herscht Hochbetrieb, da es sich um ein automobiles Problem handelt, gehen wir zuerst zu ATU. Asche auf unser Haupt, aber Entwarnung, was wir suchen war dort eh nicht vorhanden und viel zu kurz. Nächster Stop ist der Baumarkt. Wir werden auf die Frage nach Schläuchen an die Gartenabteilung verwiesen. Unsre letzte Chance, alles andre hat zu oder nicht das was wir brauchen.

 

Und tatsache, beim Teichzubehör finden wir einen flexiblen Kunststoffschlauch wie wir ihn brauchen. Transparent, aber who cares, wir haben das Teil. Zurück zu Motti, zurück zum Golf. Der Wind bläst weiterhin wie, naja, er bläst, aber wenigstens ist der Regen weg und die Sonne hat seinen Platz eingenommen. Bei gefühlten - 2 Grad und feuchter Kälte klemmen wir unsren Gartenteichpumpenschlauch an und was soll ich sagen, dass Ding passt wie ein Maßanzug! Kühlwasser auffüllen und wo wir schon beim reinkippen sind, auch 5 L frischer Sprit werden in den Tank gepackt.

 

Kurz darauf erscheint auch Herr R. Schlauch gefixt, Sprit nachgefüllt, nachgerüstete Wegfahrsperre gelöst und alle Probleme beseitigt die bekannt waren. Als quasifinalen Akt hängen wir eine Batterie die neu geladen wurde ein und holen noch den dicken BMW von Herr R als Starthilfe.

 

Mottis Mutter als Beobachterin, der Herr R als technischer Berater, ich als Kameramann und Motti am Steuer. Den Schlüssel in der rechten Hand, drehbereit, die andre linke Hand am Lenkrad. Die Nerven sind gespannt und jeder fiebert jetzt etwas mit.

 

Kamera läuft, Mutter fröstelt. Konzentrierte Blicke, nur das brummen des BMW-Diesel ist zuhören. Tief durchatmen, drehen. Ein husten und nichts. Nochmal. Der Motor schüttelt sich wie ein nasser Hund.

Nichts. Nochmal, der Luftfilterkasten hüpft wie auf einem Trampolin. Längeres Husten. Noch 3 mal, eine kleine Qualmwolke kommt kurz aus dem Zylinderkopf und ein gewaltiger Stoß Dreck aus dem Auspuff. Keine Lebenszeichen, kein echtes laufen.

 

Nochmal, dass mittlerweile 5 oder 7 Video, ach ich hab aufgehört zu zählen. Der Wind bläst stärker, der nächste Regen zieht auf. Es orgelt, es pfeift, Herr R geht verschiedene technische Möglichkeiten durch. Und aufeinmal.

 

WROOOOOM!!

 

ER LÄUFT! Der Motor hustet, rüttelt, wackelt, aber er läuft. Die Drehzahl liegt bei 2000, er läuft aus freien Stücken. Der durchgerostete Auspuff scheppert wie ein alter Diesel, die Spinnenweben tanzen wie irre, aber der Golf lebt. Nach über 8 Jahren läuft der Motor zum erstenmal wieder selbstständig und aus eignen Stücken. Die Zylinder tanzen, der Sprit fließt, der Kühlschlauch hält.

 

Nach knapp 1 Minute 30 ist das Spektakelt vorbei. Die weitere Fehlersuche ergibt dann, dass die Verteilerkappe quasi hinüber ist, der Zündverteiler besser auch gleich neukommt und wo wir dabei sind, sind neue Zündkerzen auch eine Idee. Das erklärt auch vielleicht warum der Herr R meint einer der vier Zylinder spielt nicht richtig mit.

 

Klar wird der Meckermichel jetzt meinen das hätten wir auch eher machen sollen und als erstes, allerdings, hätte der Motor sich als Totallschaden herrausgestellt wären neue Anbauteile auch verschwendetes Geld gewesen. Zumal wir erstmal das neu einbauen was wirklich nötig ist. Die Mittel sind knapp und auf Verdacht und Spass Teile tauschen ist bei uns nicht drine.

 

Geist und Antrieb der Golf-Aktion sind immer noch unsre Leidenschaft am Auto und Mottis Wunsch endlich einen Teil seiner Kindheit auferstehen zu lassen, nicht unsre finanzielle Lage oder ein Meisterbrief im KFZ-Handwerk.

Zudem, Geld, Kompetenz und Fachwissen kann man schliesslich immer noch sparen, lernen und erwerben. Was hier zählt ist Leidenschaft und Spass an der Sache.

 

In diesem Sinne. Der Patient lebt, wir haben einen klar messbaren Puls. Alles weitere ist jetzt eine Frage der Zeit, des Wetters und der finanziellen Lage. Und bevor ichs vergess, die Scheune ist unser! Der Gute bekommt jetzt auch noch eine feste Hütte rundum nach dem er jahrelang auf der Obstwiese stand.

 

Und wers nicht glaubt das er lief, hier ein Beweisvideo ;)

 

 


25.03.2012 22:28    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: , ,

Soderle. Das Wetter ist, wie mittlerweile jeder wissen dürfte, momentan absolut Porno. Die Vögel schreien von den Dächern, die Motorräder brüllen durch die Täler und die Knospen krachen auf. Zeit auch für Motti und mich etwas Lärm zu machen. Frühlingswetter ist Bastelwetter.

 

Entsprechend machten wir uns auch diesen Samstag wieder am Golf zu schafen. Unser Plan sah so aus, dass einer den entfleuchten Gaszug wieder einfängt und einer die Zündkerzen ausbaut, prüft und wieder einbaut. Da es aber im Pedalraum des Golf eng zugeht, war klar, dass ich diese Fahrt gewonnen hatte. Manchmal ist es eben nicht gut, der mit den langen dünnen Fingern zu sein ;)

 

Während Motti also zufrieden mit seinem neuen Werkzeugkasten genüsslich die Zündkerzen ausbaute, betrieb ich etwas Golfyoga.

 

Dazu wird die Fahrersitzlehne ganz nach hinten gefahren und der Proband auf den Sitz gelegt. Verkehrtrum. Also Füße zum Dachhimmel, Kopf übern Fußraum hängen und dann am Lenkrad in die Abgründe ziehen. Hängt man dann erst mal kopfüber dort unten, hört man das Herr R (Freund seiner Mutter) mit seinem 190 E kommt und das amüsierte lachen wenn der Kollege mit den Zündkerzen entspannt im Sonnenschein steht, während man kopfüber in der Grotte hängt.

 

Alsbald versucht man nun an die Pedale zu kommen. Dazu empfiehlt es sich, wie ich erst später rausfand, erst mal die Abdeckung des Sicherungskastens abzubauen um etwas Bewegungsfreiheit zu gewinnen. Dabei krachte mir dann auch gleich das verschollne Servicebuch entgegen, womit Motti sich vergnügt in die Sonne setzte um etwas darin zu schmöckern.

In diesem Buch fanden sich die ABEs, 2 alte TÜV-Berichte, Bedienungsanleitung, Serviceheft und diverser unnötiger Kram.

 

Währenddessen überlegte ich mir, was man der freiwilligen Feuerwehr erzählt, wenn sie einem mit verkanteter Hand aus dem Fußraum des Golf schneiden müssen. Zum Glück hab ich meine Hand da irgendwie wieder rausbekommen, allerdings sind das linke Handgelenk und die rechte Fingeroberseite immer noch nett zerkratzt. Alsbald hatte ich aber den neuen Haltegummi in das Pedal gefummelt und den Gaszug wieder eingehangen.

 

"Motti, setz dich ma rein und trett ma das Gas". Gesagt, getan, abgesprungen. Zeit für die nächste Yogarunde. Derweil räumte der Herr der Scheune schon etwas hinten rum, um dann endlich den Trecker um zuparken. Wir erinnern uns, der Trecker steht da, wo eigentlich der Golf hin muss. Zweiter Versuch, zweiter Test, drittes mal Golfyoga hieß es entzwischen für mich.

 

Mittlerweile war der R6 von Herr R repariert und der Trecker bereit zum um parken. Ich stürzte wieder aus dem Motorraum hervor ( ja, die Umstehenden haben sich herrlich amüsiert ) und wir checkten nochmal den Gaszug. Und! Er hielt!

 

Motti war in der Zwischenzeit mit den Zündkerzen fertig geworden, der Trecker der etwas unter Frühjahrsmüdigkeit litt hatte sich zum um parken überreden lassen und eine Batterie war aufgetrieben wurden. Nun der nächste entscheidende Moment: Lebt die Elektrik überhaupt noch?! Oder ist da alles hinüber?!

 

Schlüssel drehen, Zündung an und! Vitalzeichen! Der Golf lebt, zumindest elektrisch. Alle Lampen und Birnchen flackerten, wenn auch etwas müde. Nach 8 Jahren funzelte er mit müden Augen in die Umgebung, auch wenn das Fahrerauge erst mit einem sanften Tritt durch Herr R zum Dienst zu bewegen war.

Das Video dazu könnt ihr hier bestaunen:

 

Herrlich. Wo wir schonmal am Schlüsseldrehen sind, können wir das Ding eigentlich gleich voll durchdrehen. Sprit da, Öl da, Kerzen und Gaszug repariert. Nur. Wir hatten die Rechnung ohne die Technik gemacht. Oder besser gesagt die nachgerüstete Wegfahrsperre. Diese stellte sich zwischen uns und das Anlassen. Der Chip am Schlüssel sprach nicht mit dem Transponder im Fahrzeug, einfach ausbauen geht auch nicht, da die Anlage ihre Tentakel überall hat.

 

Schweigen im Wald nun, es wurde dunkel. In der Nacht suchte und durchforstete Motti das Internet. Über die Wegfahrsperre war nix zu finden, aber in der Bedienungsanleitung der Wegfahrsperre fand sich etwas, was am nächsten Tag ausprobiert werden wollte.

Mithilfe der ABE für die alten Alufelgen konnte rausgefunden werden was der Golf früher für Felgen hatte (siehe Bild 9).

 

 

Der nächste Tag brach an und Motti wollte probieren ob die Wegfahrsperre überhaupt noch ein Zeichen von sich gibt. Denn der Empfänger sollte Blinken oder Ähnliches.

Herr R war diesmal mit seinem Dienstwagen bereit und gab Starthilfe. Also der Empfänger blinkte und erkannte den Chip am Schlüssel nicht mehr.

Da die sog. Masterkarte schon vor längerem aufgetaucht ist wurde dann der Chip neu angelernt und dann der große Moment…

Also Schlüssel drehen. Und. Ein Keuchen. Kurz, knapp, nicht viel. Aber

 

ER LEBT!!!!

 

Es hörte sich so an als würde man einen Wagen mit zu schwacher Batterie starten, deshalb haben wir das starten auf nächste Woche verschoben. Es war schon recht spät und wenn, dann hätten wir es durchziehen müssen und ihn direkt zu seinem neuen Platz fahren müssen.

Nächste Woche gehen wir nochmal mit frischer Batterie, die, die wir verwendeten war nicht mehr die Neuste, und versuchen es nochmal. Und spätestens dann sollte er endlich wieder aus eigner Kraft atmen, husten, röcheln und seine Kolben schwingen.


19.03.2012 19:48    |    M0tti M0tti    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: , , , , , , , , , , ,

Nun viele haben ja schon die bisher erschienenen Artikel über die Golf 2 Restauration gelesen, aber wie kam ich dazu?

 

Angefangen hat es mit einem völlig anderen Auto...

Ein Ford Taunus P3 Cabrio. Ich kenne den Wagen schön länger und er steht auch bei uns, jedoch gehört er niemandem aus der Familie.

 

Meine Tante (KFZ Mechanikerin) hat einen Bekannten, wem dieses Cabrio gehört. Dieser Bekannte wollte den Wagen von der Karrosse wieder besser haben. Also wurde einiges geschweißt und erneuert. Dies hat die Begeisterung zu Autos in ihr geweckt und dieses Auto war der Grund warum sie KFZ-Mechanikerin geworden ist.

Dann fuhr das Cabrio wieder einige Zeit lang und zum Ende der 90er war dann die Zylinderkopfdichtung defekt und sollte gemacht werden. Der Besitzer wollte die Teile besorgen und nunja... nun sind wir in diesem Jahr und er steht noch immer bei uns.

 

Er steht recht gut geschützt in der Ecke und als ich mit Dr. Seltsam über unser Gelände schlich und ihm ein bischen was "rumführte" fiel ihm der P3 direkt ins Auge. Er erzählte mir, dass der Wagen sehr selten ist und er es wert wäre wieder aufgebaut zu werden.

 

Die Idee gefiel mir und über die nächsten Wochen sammelte ich Infos über das Auto und an einem Tag öffneten wir mal die Tür um ein Blick in den Innenraum werfen zu können.

 

Durch Dr.Seltsam bekam ich auch an einen Kontakt zu einem Ford-Club. Zudem rechneten wir mal zusammen durch, was ein Wiederaufbau kosten könnte...

Wir kamen auf um die 20.000€. Dort war dann auch der Kaufpreis für den Wagen an sich mit einberechnet. Zudem hatten wir noch nicht mit dem Besitzer gesprochen. Also war die Summe nicht ganz klar, jedoch war ich mir sicher: das ist mir zu viel. Hinzu kommen noch ein paar andere Punkte.

Zum Beispiel, dass die Teile nicht wirklich sehr einfach zu bekommen sind und auch, dass der Kontakt aus dem Ford-Club immer sehr lange zum Antworten brauchte.

 

So schwand der Gedanke immer mehr. Es ist schade, denn ich mag den P3 und ein Oldtimer war schon immer ein Traum von mir, aber dieses Projekt wäre zu groß für mich gewesen.

 

Dann schaute ich nach alten Mercedes. Sehr stark gefiel mir der R107, jedoch wäre das wohl noch teurer geworden. Alleine für den Wagen würde ich meine 7.000€ hinlegen.

In den Winterferien war ich wieder am Suchen bei autoscout24 und dann fiel mir wieder der Golf 2 meiner Mutter ein.

 

Ich wusste nicht viel über ihn, nur eben, dass meinte Mutter ihn Ende der 80er gebraucht kaufte und er schon ein Unfall hinter sich hat, er schon einen 2. Motor bekam und es ein GTI ist.

Nachdem ich an einem Wochenende sowieso recht lange wach war eröffnete ich hier im Golf 2 Forum folgenden Thread und wollte dann eigentlich ins Bett gehen.

 

Die Resonanz war jedoch so schnell und gut, dass ich wach blieb um schnell zu Antworten. Als meine Mutter dann wach war half sie mir auch noch dabei und ich konnte sie das ein oder andere fragen.

Zudem konnte ich viele Kontakte knüpfen und weiß was auf mich zukommt. Desweiteren kenne ich die Details des 1984er Golf 2 GTIs inzwischen auch recht gut und freue mich schon sehr auf das Schrauben :)

 

Nun sind wir schon beim 4. Teil des Projektes. Nächstes Wochenende werden Dr. Seltsam und ich vermutlich (je nach Wetter) den Golf starten und an seinen neuen Platz fahren. Dort wird er, hoffentlich, über die Osterferien zerlegt werden. Zumindest schon mal so weit, dass schauen können wie die Karosse aussieht.

Ein Werkzeugkasten habe ich mir auch jetzt bestellt und hoffe er wird einen guten Job leisten :)

 

Also mehr im nächsten Blog über den Golf. Wollte euch nur zeigen wie alles anfing ;)


11.03.2012 22:04    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: , ,

Lange wars still um den Golf. Das geb ich zu. Ich glaub über 1 Monat ist seit dem letzten Blog über ihn vergangen, aber es war auch nicht ganz einfach. Zuerst das rheinische Winterwetter. Immer wieder kalt, nass und regnerisch und das alles gepaart zugleich mit Wind. Einfach auf gut Deutsch, ein ungemütliches Scheisswetter bei dem man nicht mal seine Schwiegermutter aus dem Zug wirft.

 

Als das Wetter dann besser wurde, wurde erst der Herr der Scheune der uns eine große und wichtige Stütze ist kurz außer Gefecht gesetzt und als er wieder fit war, setzen bei Motti und mir die Prüfungen ein. Wenig Zeit, jeder musste zum Lernen ran. Außerdem musste erst der neue Golfplatz freigeräumt und der neue Lagerplatz für den Trecker ausgebaut werden und erst dann kann der Golf endlich umziehen.

 

Dazu brauchten und brauchen wir aber den Herr der Scheune ( HDS ), den es ist nunmal sein Revier und auch heute war er leider schon anderweitig gebucht. TROTZDEM! Nicht den Kopf hängen lassen, den es geht vorran!

 

In den letzten Wochen haben Motti, der HDS und ich fleißig geräumt und umgeschichtet. Unser "Golfplatz" wurde freigeräumt, alles ist jetzt endlich einsatzbereit. Auf dem Titelbild erkennt ihr zudem einen kleinen, aber historischen Schritt: Das erste Neuteil wurde eingebaut. Gut, nur ein Stück vom Ölstab, aber, jeder große Reise fängt mit einem kleinen Schritt an.

 

Heute nun nieselte und fiselte es wieder, aber wir entschlossen uns trotzdem noch vor dem umziehen des Golfs endlich die Motorenfrage in Angriff zu nehmen: Dreht sich das Teil überhaupt?!

 

Drehter sich nicht, dann hätten wir ein gravierendes Motorproblem und unerfreuliche Mehrkosten. Drehter sich, würde als nächstes der Startversuch erfolgen. Also, ran an den Spass. Zeit für ein bisschen "Golf spielen". Nachdem wir den Ölstab mit seinem Neuteil erfreut hatten ( das Alte war uns abgebrochen ), förderten wir aus den Untiefen der Scheune erst einmal einen alten Wagenheber zu tage.

 

Auch wenn er grausam aussah, dass Ding tuts noch. So wie wir den Wagenheber unter den Wagen gerollt hatten, war auch ein weiterer Bekannter von Motti zur Stelle - Herr R (der Freund von seiner Mutter). Der erinnerte uns daran das es praktisch ist, auf matschigen Grund erst etwas unter zu legen, bevor der Wagenheber eher die Welt runter als den Wagen rauf drückt.

 

Gesagt getan, ein Brett war schnell gefunden, welches aber ein echter Wanabe war und nur so tat als seis robust. Nach etwas suchen wurde der faule Kamerad durch eine Steinplatte ersetzt und endlich erhob sich der Golf in die Lüfte. Mit dem Ende des Radschlüssels aus meinem Fiesta wurde die Radkappe ab gehebelt und mit dem Fachwissen von Herr R die Radmuttern aus ihren verrosteten Positionen gelockt.

 

Ok, wir haben teilweise einfach auf den Radschlüssel eingetreten. Bei dem Wetter bekommt man aber auch Frust :D

 

Herr R hatte aber mehr für uns auf Lager als nur Frustrationsbewältigung, auch einen passenden Schrauberkasten förderte er zu Tage. Nun das Ding zusammengesteckt, eingepasst auf diese kleine unscheinbare Verankerung da am Motorblock. Kurz durchgeatmet. Gespannte Blicke. Motti an der Kurbel, Herr R am Motorblock und ich am Dummschwätzen. Motti dreht, ich halt die Luft an und Herr R bemerkt.

 

Da dreht sich was.

 

Jup, es drehte sich. Und wies sich drehte. Motti konnte da unten natürlich nix erkennen und so tauschten wir die Position. Nachdem nun Motti sich überzeugt hatte, dass der Motor sich drehen ließ, bemerkten wir die hereinbrechende Dunkelheit und mussten die Arbeiten einstellen. Und nebenbei bemerkt, der heutige Tag bestätigte unsre Theorie das der Golf vielleicht aus eigner Kraft zu seinem Krankenzimmer rollt.

 

Denn am Freitag hab ich mich mal als Zirkusaffe ausprobiert und in den Fußraum geschwungen. In Teamarbeit hatten M und S festgestellt, dass der Gaszug irgendwie locker war. Golf 2 Fahrer kennen den Trick mit dem ausgehangen Gaszug, wir lernten ihn an diesem Tag kennen.

Da ich die dürre Gestalt bei uns bin, versuchte ich ihn wieder einzuhängen. Allerdings ist der Haltegummi hinüber. Neuteile sind bestellt und unterwegs, nach einer Gebühr von 93 Cent für einen neuen Gummi richten wir demnächst erst mal den Gaszug. Da auch das Getriebe sich sauber schalten lässt, dürfte es gut drin sein das wir den Golfwagen mit einem lockern Schwinger ins Loch setzen.

 

Es geht also vorwärts und da jetzt auch der Frühling kommt und die Klausuren überstanden sind, steht der Eröffnung der Golfspiele nichts mehr im Weg :)

Weitere Blogs folgen, wir melden uns mit Videos und Fotos wieder, sobald der Golf anfängt zu röcheln.


13.02.2012 17:26    |    Dr Seltsam Dr Seltsam    |    Kommentare (15)

So, jetzt steht da also dieser Käfer zwischen uns und unsrem Golfprojekt. Da wo der Golf durchmuss, steht der Käfer. In voller zierlicher breite versperrt er den Weg und weigert sich zur Seite zu gehen. Zeit dem Käfer zum krabbeln zu bewegen.

 

Man erinnert sich, der Käfer sollte ja eigentlich in seine Garage rollen, weigerte sich aber anzuspringen. Erste Idee und erster Trick waren dann das Benzin in die Benzipumpe zu bekommen. Doch selbst als das Benzin in der Pumpe war, tja, da wollter immer noch nicht.

 

Bereit für Plan B. Wies aussah lags weniger an der Pumpe als vielmehr am Anlasser. Also wieder Opa Iwans Methode Nr.1 gewählt und mit dem Hammer mit zärtlichen Schlägen das Ding zur mitarbeit überredet bzw das versucht. Weichgeklopft wollte der Anlasser dann auch arbeiten, allein ihm fehlt der zündende Funke der Idee.

 

Also, Zündspule raus, Zündspule saubergemacht, Zündspule wieder eingebaut, nochmal versucht, scheisse im Glas. Zeit extrem zu werden, also wurde etwas Benzin direkt in den Vergasser geschüttet, der Herr der Scheune meint das geht und wenn er meint das geht, dann machen wir das auch mit seinem Käfer.

 

Der Käfer aber. Nunja. Er hat hämisch gelacht und den Sprit zu allen Seiten wieder ausgespuckt. Allerdings nicht aus dem Vergaser, sondern aus den Benzinschläuchen.

 

Nun also, die xte Baustelle, Benzinschläuche. Wie das im Wirtschaftswunderland BRD so ist machen Samstag um 12 schon alle dicht. Benzinschläuche kaufen war also nicht. ABER! Da liegen noch ein paar Säureschläuche rum, dick, sicher und fett genug um das Benzin zu leiten. Und auch noch in passender Länge.

 

Also, Schläuche gerreinigt, Schläuche angepasst, Schläuche angesteckt und

 

http://www.youtube.com/watch?...

 

RANG RANG RANG RANG. Es lebt! Der Käfer hustet und schnieft wieder vor sich hin, anfangs noch etwas rappelig fing er sich dann aber noch. Der HDS spielte noch etwas an der Justierung und der Käfer rollte auf eignen Reifen richtung Garage.

 

Nicht ohne vorher nochmal "PFFFF" zu sagen und sich einen Reifen platzen zu lassen. Der Herr Käfer, verwöhnt isser. Bis der sich mal bewegt. Aber wenigstens ist jetzt "Bahn frei" um endlich den Golf in die Garage zu wuchten. Sollte dann das Wetter auch noch mitspielen ( wofürs aber nächste Woche schlecht aussieht, Regen, nass und schmuddelig ), werden wir dann mal sehn was man am Golf so drehen kann.

 

Sie verstehen schon. Golf. Drehen. Es geht los. Etc.


04.02.2012 22:51    |    M0tti M0tti    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: , , , , , , ,

... und ein paar Stunden war es so weit: Meine Führerscheinprüfung stand mir bevor.

 

Ich war sehr aufgeregt und nervös über das Ganze. Was wenn ich ein Fehler mache? Was wenn ich den Wagen abwürge?

Um 9:30 traf ich mich mit meinem Fahrlehrer und wir fuhren noch etwas im Prüfungsgebiet rum. Er erklärte mir worauf ich achten soll und was die schweren Stellen sind. Noch etwas über die Autobahn und dann war es so weit.

Wir hielten wieder und hinter uns hielt ein anderes Fahrzeug.

 

Man muss dazu erwähnen, dass ich meine Praxis bei einem anderen Lehrer gemacht habe, als meine Theorie. Dies lag daran, dass, als ich mit den Fahrstunden anfangen wollte, mein Theorielehrer schon sehr viele Schüler hatte und mich an ein Kollegen gab.

So fuhr ich meine ersten Fahrstunden in einem Opel Vectra, welcher nach einem Abwürgen nicht richtig lief und auch andere Macken hatte.

Dies war im Sommer 2009. Im September kam ich dann auf ein Berufskolleg und der Wunsch ein Führerschein zu haben verstärkte sich, also nahm ich ab ca. Oktober wieder Fahrstunden.

Der Fahrlehrer hatte sein Vectra mit Hilfe der Abwrackprämie gegen ein Opel Meriva getauscht.

 

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Die 3 (Mein Praxislehrer, mein Theorielehrer und der Prüfer) standen also alle da und dann sagte mein Praxislehrer zu mir: Setz dich schon mal ins Auto und beruhig dich, wir kommen gleich. Nun die 3 sind dann erst mal ein Kaffee trinken gegangen. Ich surfte im Internet und machte mir Gedanken: Wenn alles schief geht, dann steht der Swift noch weiter rum. Wenn alles glatt geht, dann kannst du ihn nächste Woche anmelden und damit zur Schule fahren.

Dann hast du kein Weg mehr von 1 1/2 Stunden hin und 1 1/2 Stunden zurück. Dann sind es nur noch 30 Minuten. Oh bitte lass nix schief gehen!

 

Nach 15 nervenaufreibenden Minuten kamen die 3 wieder, mein Theorielehrer wünschte mir noch viel Glück und stieg wieder in sein Auto.

Dann ging es los. Von den Befehlen des Prüfers geleitet fuhr ich. Etwas durch die Stadt, dann auf die Autobahn, dann wieder kurz durch die Stadt und nach 20 Minuten stand ich dann wieder an dem selben Fleck.

 

Der Prüfer schreib etwas auf Papiere und reichte mir was zum Unterschreiben. Ich unterschrieb und wollte es ihm wieder nach hinten reichen (so wie 2 oder 3 andere Papiere, welche ich vor der Losfahrt unterschrieben habe). Mein Fahrlehrer und der Prüfer lachten kurz und der Prüfer meinte dann "Nein das ist ihr Führerschein. Sie haben bestanden!".

 

Ich bedankte mich und war überglücklich. Meine Mutter holte mich dann ab und wir haben zur Feier des Tages chinesisches Essen geholt :)

 

 

Was dann geschah ist Geschichte und steht alles in meinem Blog.

Das Auto hat mir so vieles erleichtert und gab mir ein stückchen Freiheit. Zudem habe ich so sehr viele Leute kennengelernt. Durch den Kauf meines Mercedes habe ich bei den Treffen auch so einige Leute kennen gelernt mit denen man ein Hobby / eine Leidenschaft teilt.

 

Ich hoffe, dass meine weiteren Autojahre so wunderbar werden wie die vergangenen 2 Jahre.

Natürlich gab es auch ein paar Ereignisse, welche nicht so erfreulich waren.

 

In den letzten 2 Jahren bin ich mit meinen Autos insgesammt 33.000 KM gefahren. Und bestimmt noch weitere 1.000 oder mehr mit anderen Autos^^

Inzwischen sehe ich mich auch nicht mehr als Fahranfänger und habe auch keine großen Probleme mehr, wenn ich mal ein anderes Auto fahren muss.

Ich würde mich zwar nicht als DEN perfekten Autofahrer bezeichnen und ich würde auch mal sagen, dass mir noch einiges an Erfahrung fehlt um das zu behaupten, aber ein Anfänger bin ich nicht mehr.

 

Weiterhin freue ich mich auf die nächsten Jahre und besonders auf den wohl hoffentlich in ca. einem Jahr fahrbereiten GTI :)

 

Grüße,

Motti


04.02.2012 14:13    |    M0tti M0tti    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: , , , , , , , , , ,

ktaghktagh

Soeben wollte ich ein Blog vorbereiten, welcher morgen oder heute Abend auch veröffentlocht wird, und sehe dann etwas: Mein Blog ist die aktuelle Blogempfehlung!

Mit einem breiten Grinsen machte ich mich an das Schreiben dieses Artikels...

 

Ich möchte meinen treuen Lesern danken, die schon seit erscheinen meines ersten Artikels mitlesen und natürlich auch bei denen die zwischendurch auf den Zug aufgesprungen sind.

Weiterhin auch bei Dr. Seltsam, meinem "Pressesprecher", welchen ich hier über dieses Forum kennen gelernt habe und der mir mit den Blogs über den GTI hilft. Großes dank dafür.

 

Zu guter letzt bedanke ich mich natürlich auch beim Motor-Talk Team für dieses wunderbare Forum :)

Hier findet man wirklich zu allem eine Antwort!

 

Damit dieser Blog nicht ganz so leer wird:

Heute Abend oder morgen folgt noch einer mit mehr Inhalt - worüber verrate ich noch nicht ;)

Ob heute an dem Käfer von meinem Onkel gearbeitet wird, kann ich leider noch nicht sagen. Sollte dies der Fall sein, dann werde ich wohl morgen ein Blog vorbereiten bzw der Doc wird aus meinen Erzählungen ein Blog zusammenbasteln. Leider kann er heute nicht dabei sein, aber ich bedanke mich für die Hilfe der letzten Wochen.

Weiterhin freue ich mich auf das gemeinsame Schrauben am GTI - das wird super^^

 

Grüße und noch ein scnhönes Wochenende (oder bis heute Abend zu dem anderen Blog),

Motti


Blogempfehlung

Mein Blog hat am 06.02.2012 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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