16.09.2010 19:27
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twindance
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Kommentare (33)
| Stichworte:
Integration,
Migranten,
Sarrazin,
Toleranz
yenidze
In den letzten Tagen schlugen die Wellen der Empörung höher als selbst die Rekordwellen des Tsunami. Herr Sarrazin, anerkannt streitbarer Ex-Senator, inzwischen Ex-Bundesbankaufsichtsrat, (Ex?)-SPD-Politiker, brachte sein aktuelles Buch mit zugegeben provokanten Thesen auf den Markt und die breite Masse unserer Volksvertreter auf die Palme.
Das Credo - die Nation der Deutschen wird aussterben, aufgehen in Parallelgesellschaften überwiegend muslimischer Migranten, unwillig bzw. unfähig, nach der Migration die Integration zu vollziehen. Hierbei unterstützt durch eine Politik, die, gelähmt von den schrecklichen Ereignissen in der Zeit des Nationalsozialismus, es ablehnte, eine aktive Einbringung der Migranten in die hiesige Gesellschaft zu fordern.
Wie ist Eure Meinung - sollten die Migranten stärker und bedarfsweise auch unter (beispielsweise finanziellem) Zwang an die hiesige Kultur und Lebensweise herangeführt werden? - steht es der Gesellschaft überhaupt zu, von den Migranten Integration zu fordern? - wieviel Migration verträgt unsere Gesellschaft eigentlich im Zeitalter von Taliban und Koranverbrennung? - und letztlich - ist Herr Sarrazin nur ein profilierungssüchtiger Quertreiber oder ein ernstzunehmender "Mahner", der es wagt, unter Anfeindungen der Opportunisten brisante Probleme anzusprechen? Haben wir den Mut und die Fähigkeit, auch diesen Meinungen gegenüber Toleranz zu zeigen?
Kaum eine Person traut sich doch mal aus der Reihe zu tanzen um zu bemerken, dass unsere politische Kultur nicht ideal, keinewegs mustergültig und schon gar nicht vorbildlich ist. Jedoch: "So viel Borniertheit muss sein, der Transparenz zuliebe."
Viel Spaß bei einer ( bitte immer sachlichen! ) regen Diskussion
Euer Life´s Stuff - Team |



