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Life´s Stuff

....der Lesestoff aus unserem täglichen Autofahrer Leben!

26.03.2012 01:05    |    Mephisto735 Mephisto735    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: , , , , , , ,

Sollte der Soli über 2019 hinaus bestehen bleiben?

SoliSoli

Seit dem Jahr 1991 wird der so genannte Solidaritätszuschlag erhoben, welcher zu Beginn vor allem dazu gedient hat, die enormen Kosten der Wiedervereinigung zu decken. Heute wird der Solidaritätszuschlag auch weiterhin erhoben, dessen Einnahmen werden aber für Projekte im gesamten Bundesgebiet verwendet. Es handelt sich hier um eine Bundessteuer, sodass die einzelnen Bundesländer von diesen Steuereinnahmen nicht direkt profitieren. Zu Beginn sollte der Solidaritätszuschlag nur für ein Jahr erhoben werden. Schnell wurde der Zuschlag aber zu einer dauerhaften Steuermehreinnahme für den Staat. Von Zeit zu Zeit kommt es immer wieder einmal zu Diskussionen, über den Sinn und Unsinn des Solidaritätszuschlag.

Als der 1991 eingeführte Soli für Gleichheit im gesamt strukturellen Bundesgebiet sorgen sollte, fördert er doch heutzutage meist nur Diskusionen über dessen Sinn oder eben nicht Sinn! Das die Worte Kohls ("das bezahlen wir aus der Portokasse") längst keinen Bestand mehr haben, ist nach über 20Jahren Solidaritätsbeitrag bei jedem Steuerzahler angekommen.

"Über Sinn bzw. Unsinn des Solidaritätszuschlags bzw. gar über dessen Abschaffung oder Fortführung bis zum Sanktnimmerleinstag – den wir bekanntlich noch heute zahlen und wohl auch noch fürderhin werden zahlen müssen, mag ein jeder seine eigne Meinung haben. Merkwürdig ist nur, dass seit dem Jahr 1991 bis ins Heute hinein immer wieder der Eindruck versucht wird zu erwecken, die “Wessis” zahlten diese Sondersteuer mutterseelenalleine! Für die Ossis, die ja nun so tolle Städte und renovierte Häusern für das hart erarbeitete “Westgeld” bekamen und bekommen. Und wundervoll glatte Straßen, von dem der arme Westen ja wohl nur noch träumen kann. Über die Ursachen dafür, und die Tatsache, dass ein Großteil des nach Osten fließenden Geldes wieder in den Taschen mancher Westler zurückfließt, die davon profitieren, schweigt man geflissentlich. Wenn ich dergleichen höre, fliegt mir immer die Hutschnur weg. Und mein Blutdruck steigt. Das ist gefährlich, denn ich habe eh schon zu hohen…" (Claus-Dieter Stille | 19. November 2009)

 

Quelle:http://www.readers-edition.de , http://www.krankenversicherung.com/.../969-solidaritaetszuschlag.htmhttp://...r.augsburger-allgemeine.de/.../...chlags-aus.-Symbolbild.jpg

 

Zweifelsohne ist der Soli ein Etikettenschwindel. Einer den wir aber alle mit bezahlen.

 

Jetzt seid ihr gefragt. Ist es sinnvoll den Solidaritätszuschlag 2019 abzuschaffen oder besteht dabei die Gefahr, das eine ganze Region strukturell geschwächt wird!?

 

mep


01.09.2011 14:14    |    Mephisto735 Mephisto735    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: , , , , ,

... war Vorfreude bei mir zu erkennen. Seelisch und moralisch stellte ich mich auf entspanntes cruisen ein. Schließlich hatte ich ja eine Brandneue E-Klasse mit 170 Diesel PS. Mit etwas aufgehübschter Ausstattung ala Avantgarde, Schaltpaddles und Co., stand der Wagen teuer und gut dar.

Das soll jetzt aber kein Mietwagentest werden. Schließlich müsste ich sonst kritisch anmerken, dass das Auto bei hohen Autobahntempo versetzte und auch noch weitere Überraschungen mit sich brachte. Nein hier geht es einfach mal darum, welche Eindrücke ich als Dienstwagenfahrer eines A4´s in einer E-Klasse sammelte.

 

Was sagt man Mercedes Fahrern denn alles so nach? "....Sie schleichen, obwohl sie doch einen dicken Benz fahren" "...In einem Mercedes wirkt man doppelt so alt" oder " ein Mercedes dient als Linksspurräumdienst" all sowas hörte ich schonmal. Irgendwie muss ich gestehen, ich bestätigte eine Menge dieser Klischees. Irgendwie zumindestens.

Zuerst einmal gemütlich losgefahren und auf einen Parklplatz aufgeschlagen, um ein paar Besorgungen zu machen. Kaum fährt man Mercedes, stellt man plötzlich fest, wie viele selbiges tun. Neben einem schönen CLS geparkt und dies fotographisch festgehalten, ging es weiter on Tour. Ein bisschen Landstraße, ein bisschen Stadt. Hilfe! Ich muss gestehen, ich bin geschlichen. Das Auto gar unwürdig bewegt? 40-45Km/h innerorts, genau über diese Fahrer rege ich mich nach Feierabend auf - Ich will doch nach Hause. Aber in einem Mercedes, ging das alles an mir vorbei.

Weiter auf die Autobahn. Kaum den Beschleunigungstreifen passiert, sortierte die 7G Tronic die Gänge sportlich neu. Ab ging es direkt auf die linke Spur. Led ´s und Stern an der Front sorgten dafür, dass ich dachte ich wäre die Polizei im Einsatz. Es gab Platz, für den nun nicht so stark motorisierten Benz. Ich nahm das Geschenk an.

Nun ich gebe zu, ich war überrascht, nicht über das Platz machen an sich - nein vielmehr über mich selbst. Wie konnte ich nur vom Schleicher zum Raser mutieren? Ist euch das auch schon mal passiert? Als ich von der Autobahn wieder abfuhr, ging ich es wieder ruhig an. Die Musik wurde klassisch gewählt, WDR4, WDR2, dass waren meine Sender am heutigen Tag. Ähtsch denkste! Vom Beifahrersitz schallte es, nein der Musik ist furchtbar, dein Fahrstil unterirdisch dein deine Art Auto zu fahren ungewohnt und das alles nur, weil du Mercedes fährst.

Nun, das war die Ausnahme. Heute geht es wieder mit dem A4 auf Reisen. Sportlich in der Stadt und auf der Bahn. Immer gestresst und hektisch am Steuer. Aber eins werde ich nicht vergessen, die Eindrücke in einem Mercedes und von anderen Mercedes. Oder Den SLS auf dem Rasthof. So schön, ja so schön!

 

Kennt Ihr das? Das Gefühl ein anderer Autofahrer zu sein, wenn ihr in einem anderen, stark Imagebehafteten, Auto sitzt?

 

Viel Spaß beim Diskutieren,

Euer Life´s Stuff Team


20.08.2011 23:16    |    gamsrockl gamsrockl    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: , , , , , ,

der alltägliche Wahnsinnder alltägliche Wahnsinn

Sei es auf dem alltäglichen Pfad zum Shoppen, zur Schule, zur Arbeit oder am Wochenende bei einem Ausflug in den Zoo. Vielleicht die Urlaubsreise oder nur eine Spritztour. Nie und nimmer ist das Autofahren nur ein simpler Transport. Das Auto ist vielmehr ein Charakteristikum. Nennen wir es Lebensphilosophie. Wie jemand sein Auto fährt, welche Automarke er bevorzugt, gleicht einem Blick tief in dessen Seele. Zwar sind vor der roten Ampel oder im Stau alle gleich, doch dieses Egalitätsprinzip beschränkt sich allein auf diesen Augenblick des Stillstandes. So das Ergebnis einer tiefenpsychologischen Studie einer Kölner Akademie, das zwischen dem bewußten Aufsehenerregen und dem Abtauchen in der Masse neun Autofahrer-Typen herausgefunden hat.

 

 

1* Der Strassendesigner

Er will auffallen und zieht eine große Show ab. Dazu steuert er seinen auf Hochglanz polierten Wagen am liebsten über Deutschlands Prachtstraßen. Rasen hat er nicht nötig, auch weil er keine Schramme riskieren will. Porschefahrer(nicht alle;)) sind selbstgefällige Stylisten.

 

2* Der Tuner

Die proletarische Variante des Stylisten. Weniger betucht, besticht er vor allem durch das Röhren seines dicken Auspuffs evtl.(ganz sicher) mit Breitreifen, Pornoscheiben und einer Bassanlage, die unser Blut zum wallen bringt. Mag sein, dass er im Leben nicht grade auf der Überholspur fährt, aber in seinem kleinen vergoldeten Zündfunken geht er voll auf Speed.

 

3* Der First-Class-Fahrer

Er ist stinkreich. Sein Auto (meist Mercedes) ist vom allerfeinsten. Verkehrsregeln legt er großzügig aus. Er ist kein Raser, doch auf der Autobahn gehört die linke Spur nur ihm.

 

4* Der hypertrophe Manager

Ein paar Gehaltsklassen unter dem First-Class-Fahrer ist dieser Typ anzusiedeln. Auch sein Motto lautet: "Achtung, hier komme ich". Verkehrsregeln, insbesondere Tempolimits und Parkverbote, gelten nicht für ihn. Schließlich hat er es eilig. Deshalb fährt er auch eine sehr schnelle Oberklasse-Limo (gern BMW). Dann signalisiert er mit dem Handy am Ohr und unter regem Gebrauch der Lichthupe oder des Fernlichtes seine außerordentliche Wichtigkeit.

 

5* Der Spielführer

Die wilden Jahre liegen hinter ihm. Rasen hat er nicht mehr nötig. Er hat jetzt Familie und setzt andere Prioritäten. Gelassen steuert er seine große Limo (Mercedes oder großer Opel) durch den wogenden Verkehr.

 

6* Der Vermittlungskünstler

Dachgepäckträger für Surfbrett oder Fahrrad sowie Kindersitz im Mittelklassewagen (vielleicht auch gehobene Mittelklasse) demonstrieren in jeder Hinsicht die eigene, souveräne Produktivität. Junge Familienväter und Mütter finden sich in dieser Gruppe, die sich weitgehend an die Verkehrsregeln hält und sehr auf Sicherheit bedacht ist.

 

7* Der Wendige

Zu den relativ sicheren Fahrern gehört auch der Wendige: Autofahren ist reines Vergnügen, gut gelaunt steuert er oder sie lebenslustig den kleinen Flitzer durch den Verkehr.

 

8* Der Pragmatiker

Für ihn ist Autofahren eher eine Pflichtübung. Darum geht es auch nicht um Spaß, sondern um baldiges Ankommen. Bloß nicht auffallen ist das erklärte Ziel.

 

9* Der Rechtschaffene

Die Steigerung des Pragmatikers will ebenfalls nicht auffallen. Er ist extrem darauf bedacht, nirgends anzuecken. Dabei verhält er sich im Auto ganz so, wie im übrigen Leben auch. Bloß nichts falsch machen. Nur keinen Kratzer bekommen. Sein Fahrstil wirkt angestrengt und alles andere als souverän.

 

Eine weitere gängige Einteilung richtet sich nach dem Temperament (nano news Sat3). Man unterscheidet dabei zwischen folgenden 6 Autofahrertypen:

 

1* Der Normalo

Er fährt gerne Auto und zwar am liebsten ganz gemütlich. Stress am Steuer ist für ihn kein Dauerzustand, aber auch kein Ausnahme. Nur selten reagiert er hilflos oder aggressiv.

 

2* Der Relaxte

Für den "Entspannten" ist Stress ein Fremdwort. Belastenden Situationen geht er entweder gleich aus dem Weg oder er meistert sie spielend. In der Mehrheit handelt es sich um einen älteren, männlichen Typen.

 

3* Der Profi

Der Straßenverkehr ist sein tägliches Geschäft, souverän und routiniert meistert er alle Situationen. Ein "Engel der Straße" ist er allerdings nicht, "Trödler" können ihn leicht in Rage bringen. Letztlich kommt er ganz entspannt ans Ziel.

 

4* Der Unsichere

Möglicherweise ist er im Alltag sehr besonnen. Aber am Steuer schnellt sein Puls in die Höhe und er wirkt gestresst. Die "Unsicheren" sind oft Landbewohner. Der Frauenanteil überwiegt etwas.

 

5* Der Explosive

Dies ist ein Choleriker. Es gibt Minuten, da sitzt er ganz entspannt am Steuer. Dann plötzlich ist ihm irgend einer im Wege. Und er regt sich furchtbar auf und schimpft. Dann wird seine Fahrweise aggressiv und es kann zu gefährlichen Manövern kommen. Genau so plötzlich beruhigt er sich auch wieder und ist ein vorbildlicher Fahrer. Diese unberechenbaren Stimmungsschwankungen machen ihn zu einem unfallgefährdeten Typen.

 

6* Der Gehetzte

Ein intelligenter, junger Städter, der schnelle Wagen und riskante Fahrmanöver liebt. Sein Motto: "Immer voll auf Touren". Er ist noch unfallgefährdeter als der "Explosive".

 

 

Na, in welchem Charakter hast Du Dich wiedererkannt???


Blogempfehlung

Mein Blog hat am 19.11.2012 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Unser Blog "Life´s Stuff" ist eine Gemeinschaftsproduktion von

Mephisto735, Marie und Twindance. Alle hier veröffentlichten

Artikel beruhen auf unserer Fantasie, Erfahrungen und Meinungen.

Sie sind selten ein reines "Solo-projekt".

Geschrieben wird über vieles, dem Stoff des alltäglichen Lebens eben.

Die Hauptrollen sind aber an Euch, den Autos und alles drum herum

vergeben. So diskutiert über unsere Artikel, kritisiert unsere Ansichten und

mutmaßt über anstehende Dinge.

Auch wir drei Autoren haben manchmal unterschiedliche Ansichten zu einigen

Themen, so äußern wir uns schon mal extra durch Kommentare.

In diesem Sinne!

 

Eure Blogautoren

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Zitate zum Schmunzeln

Ich bin, wie ich bin, auch wenn ich dann nicht der bin, den sie vielleicht

gern wollen. (Joachim "Jogi" Löw, Bundestrainer)

 

Fussball ist wie Schach - nur ohne Würfel. (Lukas Podolski, Fussballer)

 

Wenn ich wollen würde, dass du weißt was ich denke, würde ich reden.

(Al Bundy)

 

"Computer der Zukunft werden nicht mehr als 1.5 Tonnen wiegen".

(Popular Mechanics, forecasting the relentless march of science, 1949)

 

Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber

keine Bildung den natürlichen Verstand.

(Arthur Schoppenhaür, dt. Philosoph, 1788-1860)

 

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.

(Rene Descartes, fr. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)

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