14.08.2009 14:05
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Kinixys
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Es ist vollbracht...
Die ganze Aktion hat sich jetzt fast über einen Monat hingezogen, aber seit vorgestern ist das Fahrwerk komplett gewechselt. Um es nicht in der Werkstatt machen zu müssen, baute ich die Seitenverkleidungen im Kofferraum bereits im Vorfeld aus. Eine wohl von allen Variant-Fahrern geliebte Arbeit...
Zunächst wechselte ich nur das Fahrwerk an der Vorderachse. Dies geschah deshalb, weil die Spureinstellung direkt vor Ort erfolgte und dies recht viel Zeit in Anspruch nahm. Diesen Zwischenzustand dokumentiert das zweite Foto. So stand er schonmal gar nicht schlecht und hätte auch so bleiben können, allerdings lassen sich verschiedene Federn auf Vorder- und Hinterachse schlecht eintragen...
Unebenheiten werden weggefedert, es kommt ein sehr komfortables Fahren zustande.
Vorgestern kam es dann zum Wechsel der hinteren Stoßdämpfer. Dieser ging sehr zügig vonstatten, so dass ich noch Zeit hatte, die hinteren Bremsleitungen soweit wie möglich einzufetten und die Ursache für den (immer noch) lauten Auspuff zu lokalisieren. Entweder ist wohl der Krümmer oder das Hosenrohr undicht, was allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt beseitigt werden kann. Einer Eintragung steht dies aber wohl nicht im Wege.
Bild 3 zeigt also den jetzigen Zustand. Leider hat auch der Passat die Eigenschaft, bei einer gleichmäßigen Tieferlegung optisch etwas nach hinten abfallend dazustehen, faktisch steht er aber gerade. Durch die H&R-Federn ist er noch ein Stückchen weiter runter gekommen. Das Weitec-Fahrwerk hatte hinten eine Nutenverstellung und es lag auf der obersten Nut, vielleicht liegt es daran... Ich hatte ein bisschen auf den doch recht schweren ABF-Motor gesetzt, allerdings ist er jetzt vorne nicht tiefer als hinten. Eventuell erfolgt noch eine Höherlegung der Hinterachse mittels eines Spring Distance Kits von Weitec oder durch andere Maßnahmen.
Das ausgebaute Komplettfahrwerk von Weitec befindet sich optisch noch in gutem Zustand, die Dämpfer sind alle trocken. Es war laut Unterlagen 43.000 Kilometer verbaut. Allerdings scheinen die Windungen an manchen Stellen Kontakt gehabt zu haben, was bei der Tieferlegung und Härte wohl kein Wunder sein dürfte.
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Um an die zwei Schrauben der hinteren Stoßdämpfer zu kommen, müssen die Verkleidungen zu einem Großteil demontiert werden und auch die Gurtrollen müssen weg. Die großen Verkleidungen über den Radkästen habe ich drin gelassen, weil sich diese recht gut wegdrücken lassen, während man mit den Schrauben beschäfigt ist.
Das Fahrverhalten war natürlich anders als vorher... Gaaaanz anders!
Für viele eine Selbstverständlichkeit, für mich nach den quälenden sieben Monaten eine Wohltat und letztendlich auch für den Passat.
Angesichts der Zeit, die ich damals für ihn aufgebracht habe und der Teile die in den Wagen gewandert sind (u.a. neuer Rumpfmotor!), ist dies eigentlich unverantwortlich, zumal er seit etwa einem Jahr unter freiem Himmel steht. Der Lack bedarf einer gründlichen Überarbeitung und ihm Bereich der hinteren Kennzeichenaufnahme sind Rostansätze zu erkennen. Ganz zu schweigen vom durchgerosteten rechten Kotflügel und Geräuschen des Getriebes. TÜV und AU müssten natürlich auch gemacht werden.