K12B

27.10.2013 10:32    |    K12B    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: Suzuki, Swift, V (NZ)

In den letzten paar Monaten war es, wie ihr vielleicht gemerkt habt eher ruhig in meinem Blog. Während des Sommers hatte ich nur wenig Zeit und teilweise auch Lust etwas zu schreiben und leider hat sich das nun auch in den Herbst mit reingezogen. Nun kommt aber wieder ein neuer Artikel und ich hoffe in nächster Zeit vielleicht häufiger mal was schreiben zu können. :)

 

 

Was meinen Swift betrifft war ich die letzten Wochen oft damit beschäftigt ihn auf den kommenden Winter vorzubereiten.

Dies begann bereits Anfang des Monats als ich eine gründliche Handwäsche durchführte, und den Lack anschließend komplett mit Wachs behandelte. Im Vergleich zu den vielen Fahrzeugpflege-Bloggern hier auf Motor-Talk geschah das mit eher einfachen Mitteln und vielleicht nicht ganz so professionell.

Außerdem will ich hier keinen neuen Fahrzeugpflege-Blog aufmachen, und somit gibt es an dieser Stelle auch keine ganz so ausführliche Dokumentation. Eine kurze Beschreibung aber möchte ich euch nicht vorenthalten:

Ich begann mit einer normalen 2-Eimer Handwäsche mit dem Chemical-Guys Citrus Wash&Gloss Autoshampoo. Nachdem auch die letzten Insektenreste entfernt waren und der Lack wieder trocken war fing ich mit dem auftragen des Wachses an. Eine Politur habe ich mir erspart, da ich erstens noch keine Erfahrung damit habe, und es zweitens der Lack noch nicht unbedingt nötig hatte. Vor allem nicht vor dem Winter. Als Wachs habe ich das Collinite #476S verwendet, da es eine sehr lang Standzeit hat und ich somit davon ausgehe, dass es bis März durchhält. Nebenbei gesagt verwende ich das auch den Sommer durch, da ich keine Lust habe so oft zu wachsen. Für faule Leute ist dieses Wachs also optimal. :D

 

 

Nachdem der Lack also auf die kommende Salzwüste vorbereitet ist ging es an die Türgummis. Diese frieren im Winter gerne mal an und deswegen habe ich sie mit einem Pflegestift von Sonax gefettet.

Damit hatte ich im letzten Winter keine einzige klebende Tür und hoffe, dass das auch dieses mal so klappt. Auch die Gummis der Motorhaube und vom Schiebedach habe ich mitgemacht.

 

Und weil ich die Motorhaube sowieso schon offen hatte habe ich gleich alle Flüssigkeitsstände (Öl, Kühlmittel, Bremsflüssigkeit,...) kontrolliert und Frostschutz für die Scheibenwaschanlage aufgefüllt.

 

Bleibt nur noch der Wechsel auf Winterreifen, der durchgeführt werden muss. Und das habe ich am gestrigen Samstag bei schönem sonnigen Wetter gemacht. Somit ist die Alufelgen-Saison für mich nun beendet und ich muss das nächste halbe Jahr die weniger schönen Stahlfelgen mit den Plastikblenden anschauen. Aber man kann sich dran gewöhnen, und da im Winter das Auto sowieso meistens schmutzig ist kann ich es verkraften. Immerhin waren die Winterräder damals echt günstig.

Der Räderwechsel verlief eigentlich relativ unspektakulär. Ich habe mir bei der Gelegenheit auch gleich die Bremsen genauer angeschaut. Der Flugrost ist nun nach 2,5 Jahren schon reichlich vorhanden aber nichts gravierendes. Sogut es geht habe ich ihn entfernt, aber ganz weg bekommt man den sowieso nicht. Immerhin ist das Auto das komplette Jahr über der Witterung ausgesetzt.

Was die Winterreifen betrifft haben die trotz bereits zwei gefahrenen Saisonen noch erstaunlich gutes Profil. Aber wie sollen sie sich auch abfahren bei nichtmal 10.000 km Jahresfahrleistung. Nächste Woche werde ich dann nochmals das Anzugsdrehmoment prüfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem die Winterreifen nun drauf sind gehe ich davon aus das der Swift nun fit für den Winter ist.

Im direkten Vergleich mit den Sommerreifen ist es schon ein riesen Unterschied wie schmal die Winterreifen auf dem Auto wirken.

Ansonsten gibt es nichts neues zu berichten, es gab keine Mängel und er läuft immer noch problemlos. Spaß macht er mir auch nach wie vor. Aktuell steht der Kilometerzähler bei ziemlich genau 19.000 km. Wenn man bedenkt dass die 15.000km-Marke bereits im Februar überschritten wurde sieht man dass ich über den Sommer sehr wenig mit dem Auto gefahren bin. Aber ich fahre zum einen generell mehr im Winterhalbjahr, da ich da weniger auf Fahrrad / zu Fuss gehen ausweichen kann und ein weiterer Grund für die wenigen Kilometer ist, dass meine Fahrt zur Berufsschule nun weggefallen ist, da ich mit der Ausbildung fertig bin. Im Winter werden aber wieder ein paar Langstrecken dazukommen.

 

Dieses Bild mit dem Swift auf Winterreifen ist noch von letzter Saison, da ich noch keine neuen Bilder gemacht habe. Hat sich aber sowieso nichts verändert. Ich schreibs nur dazu, falls sich jemand wundert warum es das gleiche Bild wie in meinem Auto-Vorstellungsblog ist. :D


29.06.2013 19:07    |    K12B    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: NZ, Suzuki, Swift

Vor wenigen Wochen war es wieder einmal soweit. Mein Swift wurde 2 Jahre alt, und deswegen stand der alljährliche Kundendienst bei der Suzuki-Vertragswerkstatt an.

Das Serviceintervall beträgt bei meinem 1 Jahr oder 15.000 km, wobei bei mir immer der Zeitraum und nicht die Kilometer entscheidend sind, da meine Jahresfahrleistung aktuell etwa 8.000 - 9.000 km beträgt und ich somit nie über die 15.000 / Jahr komme.

 

Insgesamt war das jetzt der 2. "richtige" Kundendienst. Was noch dazu kommt war lediglich eine Art Einfahr-Kundendienst bei 1.000 km, bei dem aber nur ein Ölwechsel gemacht wurde. Dieser war nicht von Suzuki vorgeschrieben, sondern wurde von mir freiwillig durchgeführt, da ich der Meinung bin ein Ölwechsel kann in der Einfahr-Phase nicht schaden. Auf den ersten km des noch neuen Motors fällt doch relativ viel Abrieb an, der das Öl schneller verunreinigt. Somit hab ich mich dafür entschieden, auch wenn die Meinungen darüber auseinandergehen.

 

Nun aber zum zuletzt durchgeführten Service:

Einen Termin habe ich recht schnell bekommen, mit einer Wartezeit von 3 Tagen, welche aber absolut in Ordnung geht.

Also habe ich den Swift mit seinen knapp 17.000 km schon am Abend des Vortages (musste am nächsten Tag den ganzen Tag arbeiten) bei der Werkstatt vorbeigebracht und gegen einen Werkstattersatzwagen getauscht. Am nächsten Abend wurde dann wieder zurückgetauscht und ich hatte mein Auto wieder.

 

Der Werkstattersatzwagen war übrigens für mich als Stammkunden der Werkstatt kostenlos, lediglich der Sprit musste bezahlt werden. Da ich als Ersatz genau das gleiche Auto bekam das ich selbst besitze ist ein Fahrbericht glaub ich unnötig. Einziger Unterschied zu meinem war die Farbe (Boost Blue Pearl Metallic, also blau:D) und das fehlen von ein paar Extras (Schiebedach, PDC).

 

Mein Auto fährt sich nach dem Service wie immer... lediglich bei genauem Hinsehen fallen die erledigten Arbeiten, z.B. gefettete Stellen wie Batteriepole, Türen, usw. auf. Ansonsten lässt sich nur am ausgefüllten Wartungsplan und natürlich an der Rechnung erkennen was gemacht wurde.

 

Das wäre dann folgendes:

- Fehlercodes auslesen

- Motoröl mit Filter wechseln

- Scheinwerfer einstellen

- Batteriediagnose mit einem entsprechenden Gerät

- Pollenfilter wechseln

- Karosserie- u. Rostschutzdurchsicht mit Dokumentation

- einige Kontrollarbeiten (alle Funktionen eben)

- Räder durchtauschen (dazu später mehr)

- Probefahrt

 

Insgesamt war bei mir alles in Ordnung, sodass keine weiteren außerplanmäßigen Schritte notwendig waren.

 

Gekostet hat der ganze Spaß knappe 260 €, was mit Sicherheit kein Schnäppchen ist, aber trotzdem noch im Rahmen ist, wie ich finde. Nächstes Jahr wirds wohl noch teurer, da dann noch der Bremsflüssigkeitswechsel ansteht.

Für die die es interessiert: Das Öl ist ein 10W40 und ist mit knapp 30€ für die 3,2l recht günstig. Es gibt zwar bessere Öle aber da es zugelassen ist sehe ich nicht ein unnötig mehr dafür auszugeben.

 

Im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden mit der Arbeit der Werkstatt. :)

Was ich jedoch nicht ganz verstehen kann ist der von Suzuki vorgeschriebene(!) Wechsel der Räder alle 15.000 km.

Das heißt die Räder der Vorderachse kommen nach hinten, und umgekehrt. Anhand der Profiltiefe hätte der Werkstatt hier eigentlich auffallen müssen das ich das selbst beim Wechsel der Räder im Frühjahr schon erledigt habe. Sonst hätten wohl kaum die Vorderräder mehr Profil als hinten bei einem Fronttriebler. Naja was solls, jetzt hab ich eben vorne weniger Profil als hinten, wodurch die Differenz noch größer wird, da die auf der Antriebsachse ja schneller verschleißen. Ist zwar nur ein halber mm, aber trotzdem war das aus meiner Sicht eine unnötige Aktion, welche ich beim nächsten Reifenwechsel selbst wieder Rückgängig machen werde.

Aber Vorwurf kann ich ihnen im Prinzip keinen machen, denn sie haben sich ja nur an die Vorschrift gehalten. Muss ich mir merken, und dann nächstes mal dazu sagen, denn bezahlen musste ich den Arbeitsaufwand ja auch.

 

Wenn sich an meiner Kilometerleistung nichts ändert (davon gehe ich aus), dann muss ich im Juni 2014 zum nächsten mal die Werkstatt aufsuchen. Voraussetzung ist natürlich auch das keine unvorhergesehenen Sachen dazwischenkommen, aber das setze ich eigentlich bei einem erst 2 Jahre alten Auto voraus. Zeitgleich zum nächsten Service ist auch der Ablauf der Garantie (beträgt bei Suzuki 3 Jahre). Mal sehen ob ich bis dahin noch ein paar Kleinigkeiten finde die ich vor dem Ablauf beheben lassen müsste. Momentan gibts noch nichts zu beklagen (zum Glück).

 

Ich hoffe das das folgende Jahr mit dem Swift genauso problemlos läuft wie die beiden Jahre davor. Aber momentan mache ich mir da keine Sorgen. :)


28.05.2013 19:13    |    K12B    |    Kommentare (33)

Es geschah 1997, als Suzuki ein Modell auf den Europäischen Markt brachte das einem typisch japanischen Fahrzeugtyp angehört. Nämlich einen Microvan.

Jedoch keinen von der Sorte die heute angeboten werden, mit angepasster Optik, sondern noch einen mit der originalen kantigen Microvan-Optik. Ein Fahrzeug wie es in Japan tausendfach auf den Straßen anzutreffen ist aber in Deutschland schon fast seltenheitswert hat. Nämlich den Wagon R+.

 

Mit einer ungewöhnlichen Optik kam sie zu uns gerollt: Die erste Generation des Wagon R+.

Das Design ist für deutsche Verhältnisse tatsächlich sehr gewagt und es gibt eigentlich kaum Leute denen das Auto optisch gefällt. Mir persönlich sagt er auch nicht wirklich zu.

 

Front vor dem FaceliftFront vor dem FaceliftHeck vor dem FaceliftHeck vor dem FaceliftWagon R+ innenWagon R+ innen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von den Außenmaßen ein Kleinstwagen, der noch dazu sehr schmal ist. Aber was in der Breite nicht vorhanden ist, das geht in die Höhe. Vom Nutzwert her ist diese Karosserieform zwar ein Vorteil, aber gleichzeitig auch ein gravierender Nachteil der sich beim Fahren bemerkbar macht. Durch den hohen Schwerpunkt ist eine Fahrt mit diesem Gerät kein Spaß. Auf jeden Fall absolut ungeeignet um Kurven sportlich zu durchfahren, denn dann neigt sich das Auto doch sehr stark zur Seite. Dazu ist er noch sehr empfindlich gegen Wind. Durch das geringe Gewicht und die Form merkt man jede Windböe und man muss sich wahnsinnig konzentrieren um nicht durch die Windstöße von der Fahrbahn geweht zu werden.

 

Im Jahr 2000, und somit für Suzuki-Verhältnisse relativ früh folgte dann ein Facelift bei dem die Optik etwas ins positive verändert wurde. Außerdem wurde der Wagon R+ zum Fünfsitzer, denn beim ersten Modell waren auf der Rückbank nur zwei Plätze vorgesehen. Insgesamt hatte der neue im Innenraum etwas mehr Platz.

Eine weitere Besonderheit die mit dem geänderten Modell eingeführt wurde: Das Modell wurde ab diesem Zeitpunkt auch als Opel Agila angeboten, jedoch mit anderen Motoren, die von Opel selbst kamen. Diese Zusammenarbeit hält übrigens bis heute an, denn auch der Nachfolger des Wagon R+, der Suzuki Splash wird wieder als Opel Agila angeboten.

 

Front nach dem FaceliftFront nach dem FaceliftHeck nach dem FaceliftHeck nach dem Facelift

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Motoren waren für diese Fahrzeuggröße typisch und reichten von 65 PS bis 94 PS. Wie bei Suzuki üblich wurde auch der Wagon R+ als Allradmodell angeboten, was jedoch kaum Käufer fand.

 

2003 folgte nochmals eine Überarbeitung der Motorenpalette und 2006 war es dann soweit und der Wagon R+ wurde eingestellt. Nachfolger war zuerst keiner in Sicht, doch 2007 wurde dann der Splash vorgestellt, der nun seit 2008 erhältlich ist und letztes Jahr ein Facelift bekam. Wie schon geschrieben gibt es ebenfalls wieder eine Opel-Version davon.

Das Design ist beim Splash um einiges gefälliger als noch beim Wagon R+ weswegen der Splash sich nicht vor seinen Konkurrenten wie z.B. Fiat Panda verstecken muss.

 

Suzuki SplashSuzuki Splash

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotzdem: Für mich bleibt der Wagon R+ ein fast schon kultiges Fahrzeug mit eigenwilliger Optik, wenn auch nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Dennoch finde ich ist er ein sehr spezielles Auto, das aber trotzdem einen Nachfolger hervorgebracht hat der heutzutage unter den Microvans eine feste Größe ist, egal ob in der Suzuki-Version oder als Opel.

 

 

Bildquellen:

- www.wikipedia.de

- www.autoplenum.de

- www.mobile.de

- www.classistatic.de

- www.netcarshow.com


26.04.2013 16:43    |    K12B    |    Kommentare (59)

Heute geht es mal um ein kleines unscheinbares Verkehrsschild das meiner Meinung nach zu selten auf unseren Straßen anzutreffen ist:

Der grüne Pfeil, nach offizieller Bezeichnung "Grünpfeil" genannt.

 

Als ich vor ein paar Wochen im Radio einen Bericht darüber hörte wie selten dieses kleine Täfelchen an deutschen Ampeln vertreten ist habe ich mir auch mal Gedanken gemacht, wie viele Ampeln es in meiner Region mit diesem Schild gibt und wo es denn vielleicht sinnvoll wäre.

Wie ich dann gedanklich nahezu alle Kreuzungen im Umkreis durchgegangen bin war ich doch erstaunt wie wenig solcher Pfeile es hier bei uns gibt. Ich hätte da einige Stellen im Kopf wo ich mir so einen Pfeil gut vorstellen könnte.

Da der Radiomann sagte, jeder Bürger kann im Straßenverkehrsamt oder Landratsamt selbst Anträge auf einen Grünpfleil stellen wenn er es für sinnvoll hält, dachte ich mir, ich mach mich mal im Netz darüber schlau.

 

Einen Teil meiner für sinnvoll erachteten Grünpfeil-Stellen musste ich sogleich wieder von der Liste streichen. Es gibt doch eine ganze Menge Ausschlusskriterien, die den Grünpfeil verbieten:

 

Zitat:

Ein Grünpfeil ist ausgeschlossen, wenn:

- Der Rechtsabbieger kann Fußgänger- und Fahrzeugverkehr der freigegebenen Verkehrsrichtungen nicht ausreichend einsehen,

um die ihm auferlegten Sorgfaltspflichten zu erfüllen.

- Dem entgegenkommenden Verkehr wird konfliktfreies Abbiegen nach links signalisiert, d. h. ein grüner Linkspfeil in der Ampel.

- Beim Rechtsabbiegen müssen Gleise von Schienenfahrzeugen gekreuzt oder befahren werden.

- Der freigegebene Fahrradverkehr auf dem zu kreuzenden Radweg ist für beide Richtungen zugelassen oder findet auch trotz

Verbotes in der Gegenrichtung in erheblichem Umfang statt.

- Für das Rechtsabbiegen steht mehr als ein markierter Fahrstreifen zur Verfügung.

- Die Lichtzeichenanlage dient überwiegend der Schulwegsicherung.

- Die Kreuzung, wird häufig von seh- oder gehbehinderten Personen überquert.

 

Aber trotzdem sind in meiner Stadt noch 2 Stellen übrig geblieben an denen der Pfeil rein rechtlich gesehen erlaubt wäre, aber trotzdem nicht vorhanden ist. Und so bin ich auf diese Seite im Netz gestoßen, die das beantragen beim Amt für einen übernimmt. Man muss nur die Straßennamen und die Stadt in das Formular eintragen und dann abwarten ob der Antrag genehmigt wird:

http://www.gruener-pfeil.de/tipps-informationen/machen-sie-mit/ihre-stimme-zaehlt.html

Meine 2 Pfeile habe ich sogleich beantragt und per E-Mail bestätigt. Mal sehen was draus wird und wie lange sich die Sache zieht.

 

Wie steht ihr zu dem Thema?

Seid ihr für diese Regelung oder strikt gegen den Grünpfeil.

Ich persönlich würde mir eine bessere Informationspolitik wünschen. Das der Grünpfeil so wenig verbreitet ist liegt sicherlich auch daran, dass viele Autofahrer einfach nicht wissen das dieser Pfeil das überfahren einer roten Ampel (natürlich nach dem Anhalten an der Linie) tatsächlich erlaubt. So ist der grüne Pfeil bislang lediglich im Osten Deutschlands (wo er auch zuerst eingeführt wurde) noch häufiger anzutreffen. Dabei würde er helfen die teilweise sehr langen Schlangen vor roten Ampeln etwas zu verkürzen.

 

(Bild)quellen:

- www.gruener-pfeil.de

- www.spd-re-osthillen.de

- www.auto-news.de


26.03.2013 18:10    |    K12B    |    Kommentare (63)    |   Stichworte: NZ, Suzuki, Swift

Der März 2013 gehört in wenigen Tagen der Vergangenheit an, und noch immer hat uns der Winter fest im Griff. Während im letzten Dezember bei für die Jahreszeit untypischen Temperaturen um die 15°C schon der ein oder andere die Hoffnung hatte, der Winter würde uns dieses Mal vielleicht vergessen und uns vom Schnee ganz verschonen ist nun endgültig klar: Nein, er hat uns definitiv nicht verschont, er hat sich nur verspätet.

Zwar sind für die nächsten Tage etwas wärmere Temperaturen vorhergesagt, doch so richtig warm wird es (zumindest bei mir in der Region) nicht werden. Nachts bleibt es hier weiterhin unter 0°C kalt. Somit stelle ich mir im Moment die Frage ob es wirklich Sinn macht bei den Winterreifen die "O-bis-O-Regel" zu beachten und nun schon auf Sommerreifen zu wechseln. Eigentlich hatte ich nämlich genau das für den kommenden Samstag geplant. Doch vermutlich werde ich das ganze zur Sicherheit noch um mindestens eine Woche verschieben um nicht eines Morgens doch noch von Glätte oder Schnee überrascht zu werden. Für jemanden wie mich der auf das Auto angewiesen ist um überhaupt zur Arbeit zu kommen wäre das nicht so toll.;)

Was zum späten Winter noch dazu kommt ist, das Ostern dieses Jahr sehr früh ist, was die "O-bis-O-Regel" nicht gerade begünstigt.

 

Das Bild oben ist übrigens ganz aktuell heute morgen entstanden. Zum Glück waren es heute nur wenige Zentimeter Neuschnee. Das hab ich letzte Woche auch schon anders erlebt. Aber generell wurden wir hier in Süddeutschland im Vergleich zum Norden sehr vom späten Wintereinbruch verschont. Was man an Bildern von dort oben sieht ist kein Vegleich mehr mit meiner Region.

Aber trotzdem: Glatt war es heute morgen auch hier, da machte es nicht viel Unterschied das kaum Schnee gefallen ist.

 

Im Radio war heute den ganzen Tag zu hören das viele Leute schon die Sommerreifen drauf hatten und deswegen für Behinderungen sorgten. Auch ein Italiener kam vor, der aus seiner warmen Heimat hier nach Deutschland kam und von der Polizei vor die Wahl gestellt wurde: Entweder das Auto stehen lassen und auf besseres Wetter hoffen:D oder sich vor Ort Winterreifen zu kaufen! Da ihm nichts anderes übrig blieb hat er sich für letzteres entschieden.

 

Das Wetter wurde dieses Jahr einfach von vielen unterschätzt und ich persönlich habe den Eindruck, dass der Winter sich schon seit Jahren immer mehr nach hinten verlagert, und somit selbst jemand wie ich, der auch gerne Skifahren geht und den Winter an sich eigentlich mag langsam genug davon hat.

Aber was will man machen? Ändern kann man das sowieso nicht, nur das beste daraus machen.

 

Wie siehts bei euch aus?

Fahrt ihr noch auf Winterreifen und wann habt ihr vor zu wechseln?

 

Ich freu mich auf eure Kommentare.


03.03.2013 19:54    |    K12B    |    Kommentare (67)

Letzte Woche am Mittwoch hatte ich wieder meine allwöchentliche Fahrt zur Berufsschule. Soweit noch nichts besonderes.

Doch genau auf dieser Strecke mache ich mir immer wieder Gedanken über ein Thema: Überholen.

 

Die Strecke führt zum großen Teil über eine viel befahrene Bundesstraße. Eigentlich gut ausgebaut, schön breit, aber eben nur ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung. Und Gelegenheiten zum überholen gibt es kaum, da die Straße oft nicht weit einsehbar ist und auch ständig Gegenverkehr auftaucht.

Deswegen staune ich immer wieder über die riskanten Überholmanöver die hier tagtäglich stattfinden. Entweder wird an überhaupt nicht einsehbaren Stellen überholt oder aber so knapp das manchmal der Gegenverkehr gezwungen wird zu bremsen.

Doch was bringt das ganze?

Nicht viel, denn die Straße ist im morgendlichen Berufsverkehr derart überfüllt dass man quasi in einer ewig langen Schlange von Autos und LKWs meist mit ca. 70 - 80 km/h dahinfährt. Das heißt: Wer hier überholt kann danach auch nicht schneller fahren, er ist nur 3 Autos weiter vorne in der Schlange. Schneller voran kommt man so garantiert nicht.

 

 

Ich habe nichts gegen das überholen an sich. Wenn ich auf einer Landstraße mit 100km/h fahre und ein LKW mit 80km/h taucht auf dann überhole ich den selbstverständlich auch wenn frei ist. Denn danach kann ich aber auch ganz normal meine 100 weiterfahren.

Aber in solchen Situationen wo man sowieso nicht weiterkommt macht es meiner Meinung nach einfach keinen Sinn.

Man geht dabei nur ein unnötiges Risiko ein und bringt sich selbst und andere mit in Gefahr.

 

 

Ich persönlich mache es so: Wenn nur einer oder wenige langsame Fahrzeuge vor mir sind und davor alles frei ist, dann überhole ich auch sobald eine geeignete Stelle kommt. Wenn ich jedoch eine Schlange vor mir habe wo ich nichtmal das Ende sehe kommt überholen für mich gar nicht in Frage.

Zum einen ist es stressfreier, und zudem spart es auch noch einiges an Sprit.

Außerdem ist der Zeitvorteil dadurch gleich Null. Man hat ja auch nichts davon, denn schneller fahren geht nicht und ob man nun 2 Autos weiter vorne oder hinten ist macht auch keinen Unterschied.

 

Wie macht ihr das?

Seid ihr generelle "Hinterherfahrer", oder gibt es auch jemanden der überholt wann immer es geht, egal ob man danach weiterkommt oder nicht?

 

 

 

 

Bildquellen:

www.ratgeber.t-online.de

http://www.wolkdirekt.com


23.02.2013 19:34    |    K12B    |    Kommentare (42)

Seit Januar ist er zu kaufen, der neue Ford Fiesta. Viele denken bei diesem Facelift zuerst an die auffällige geänderte Front, die nicht jedem gefällt. Doch nicht nur die Optik hat sich verändert. So gibt es nun unter anderem serienmäßig das sogenannte "My Key System".

 

Dieses bietet programmierbare Schlüssel, in denen verschiedene Daten hinterlegt sind. Das Auto verhält sich dann gemäß den vorher programmierten Einstellungen, je nachdem mit welchem Schlüssel gefahren wird.

Das soll vor allem dazu dienen, Fahranfänger zu schützen und Unfälle zu vermeiden. Eltern können z.B. Ihrem Sohn einen eigenen Schlüssel für das Auto zuweisen, mit dem sie vorher bestimmte Grenzen setzen können.

Es kann z.B. die Höchstgeschwindigkeit begrenzt werden, das Radio deaktiviert werden wenn jemand nicht angeschnallt ist und auch generell ist es möglich, die Radiolautstärke zu begrenzen. Außerdem kann verhindert werden, das Assistenzsysteme wie z.B. ESP, Spurhalteassistent, Auffahrwarner, usw. ausgeschaltet werden können. Sogar die Tankwarnanzeige kann auf einen früheren Zeitpunkt programmiert werden um zu verhindern dass die etwas vergesslicheren Fahrer mit leerem Tank liegen bleiben.:D

 

Doch ist es wirklich schon so weit mit unseren Fahranfängern (zu denen ich mich auch noch zähle) das so etwas nötig ist?

Im Prinzip finde ich, sind programmierbare Schlüssel an sich eine tolle Sache. Manche Hersteller (z.B. Audi) bieten z.B. mit der Memory Funktion an, das die Sitz- und Spiegeleinstellungen auf einen bestimmten Schlüssel gespeichert werden können, und sich dann alles beim aufschließen mit dem jeweiligen Schlüssel auf die richtige Person einstellt. So etwas ist durchaus sinnvoll, gerade wenn mehrere Fahrer mit einem Auto unterwegs sind.

 

Aber das System wie in diesem Fall bei Ford zu nutzen, nur um Fahranfänger in die Schranken zu weisen finde ich etwas übertrieben. Meiner Meinung nach sollte jeder, der einen Führerschein besitzt auch von sich aus fähig sein normal Auto zu fahren ohne zu rasen, oder sich nicht anzugurten.:rolleyes:

Außerdem nützt eine generelle Begrenzung der Geschwindigkeit auf z.B. 140 km/h überhaupt nichts. Auf einer leeren Autobahn kann ich problemlos ohne jemanden zu gefährden auch 200 km/h fahren, während in manchen Ortsdurchfahrten 50 km/h schon zu schnell sein können.

So etwas sollte jeder selbst einschätzen können, auch ohne Unterstützung der Elektronik.

Genauso wie die frühere Tankwarnung. Ich gehe mal davon aus, das auch die normale Tankanzeige des Fiesta ausreicht, um festzustellen wann es Zeit wird zu tanken. Wer es trotzdem verpennt hat eben Pech gehabt, aber wird es sich für das nächste mal merken und dann hoffentlich früher tanken.

Auch eine Begrenzung der Radiolautstärke finde ich unnötig. Zum einen halte ich laute Musik für keine große Gefahr, solange man den Verkehr um sich herum beobachtet und sicherstellt das kein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht in der nähe ist, das man durch die Musik sonst nicht mehr hört. Ich selbst höre auch gelegentlich etwas lauter Musik und kam dadurch noch nie in eine gefährliche Situation.

Und zum Thema Assistenzsysteme: Wer sowas braucht um ein Auto auf der Straße zu halten sollte das Fahren lieber ganz bleiben lassen.;)

 

Mein Fazit: Jeder halbwegs intelligente Mensch mit Führerschein sollte in der Lage sein das Auto zu beherrschen, und auch so vernünftig sein es bei der Geschwindigkeit nicht zu übertreiben. Wer als Eltern seinem Sprössling das nicht zutraut, der sollte nicht das MyKey-System nutzen sondern den Schlüssel erst gar nicht rausgeben. Denn das Risiko wird durch so ein System meiner Meinung nach nicht verringert.

 

Bildquellen:

- www.autobild.de

- www.fahrrückt.de

- www.auto.de


18.02.2013 19:53    |    K12B    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Kilometerstand, NZ, Suzuki, Swift

Heute früh als ich zur Berufsschule fuhr war es soweit. Mein Swift hat die 15.000km-Marke geknackt. Blöderweise hab ich das ganze aber gar nicht mitbekommen, da ich in letzter Zeit nicht wirklich auf den KM-Zähler geachtet habe. Deswegen hab ich das Ereignis nicht auf mich zukommen sehen und auch heute während der Fahrt ist mir nichts aufgefallen. Erst als ich am Abend eingestiegen bin und losfahren wollte fiel mir auf das auf einmal eine 15... vorne dran steht. Aus dem Grund gibt es leider auch kein Foto von dem Moment, sondern erst danach, als schon 15044 km drauf standen.

 

15.000km sind für ein Auto natürlich keine Leistung, und diejenigen von euch die über die 200.000 schon längst drüber sind werden nur darüber lachen können. Aber ich als Wenigfahrer mit nur knapp 10.000km im Jahr muss meine Ziele etwas kürzer setzen.

Und für jemanden der das Auto quasi seit 0km hat ist es doch eine Marke die das Auto wieder einen Schritt weiter weg vom jungfräulichen Neuwagen bringt. Vor allem da es mir so vorkommt als ob ich ihn gestern erst beim Händler abgeholt habe. Aber das liegt nun auch schon wieder bald 2 Jahre zurück.

 

Da ich mein Auto ja bereits vor kurzer Zeit ausführlich vorgestellt habe und dort auch die bisherigen Vorkommnisse dokumentiert habe gibt es hierzu nichts neues. Ist nämlich nichts großartiges vorgefallen seitdem. Der Swift macht weiter das was er soll: Fahren :D

Und das sparsam, bequem und komfortabel. Außerdem macht es mir immer noch viel Spaß damit durch die Gegend zu fahren.

 

Der Verbrauch ist zwar jetzt im Winter (Winterreifen, kälte, mehr el. Verbraucher...) etwas höher als sonst. Aber wenn man sparsam fährt sind die 5,5l bei meinem Fahrprofil gerade noch zu erreichen. Und solang er im Alltag nicht über die 6L kommt ist das für mich alles akzeptabel. Ich denke auch das der Verbrauch wenn es endlich mal wieder wärmer wird auch wieder leicht zurückgehen wird.

 

Trotzdem ist es auch im Winter angenehm damit unterwegs zu sein. Er fährt sich auch auf glatter Fahrbahn relativ sicher. Außerdem wird die Heizung relativ schnell warm und für die Zeit davor hab ich ja eine Sitzheizung die in diesen Tagen wirklich fast täglich eingeschaltet wird.

 

Mängel gibt es keine weiteren und ich hoffe das bleibt so. Im Mai ist dann der nächste Kundendienst mit Ölwechsel, usw.

 

Das wars soweit mit meinem kurzen Zwischenbericht. Ich hoffe es gelingt mir bei 20.000km ein vernünftiges Foto zu schießen. Schließlich habe ich das bereits bei 10.000 versäumt (zwar gesehen, Fotografieren war aber in der Situation nicht möglich) und nun bei 15.000 wieder. Aber ich nehms mir fest vor.


10.02.2013 13:15    |    K12B    |    Kommentare (13)

Eine Seilbahnkabine von BMW - so ganz stimmt das natürlich nicht, denn in dieser Branche sind andere Unternehmen zuhause und dies ist auch nicht unbedingt die Kernkompetenz von einem Autohersteller. Aber zumindest die Innenausstattung einer Seilbahnkabine hat BMW vor einiger Zeit angefertigt. Im Skigebiet "Hochzillertal / Kaltenbach" in dem ich auch gelegentlich unterwegs bin gibt es als Neuheit in der Wintersaison 2012/2013 eine VIP-Gondel, die die Innenausstattung des BMW 7er verbaut hat.

 

Während die Standardgondeln für die "Nicht-VIPs" eher zweckmäßig Ausgestattet sind und außer zwei Sitzbänken für insgesamt 8 Personen keine besonderen Extras bieten hat die neue "BMW-Kabine" deutlich mehr zu bieten.

Ausgestattet ist die Kabine mit Ledersitzen inkl. Sitzheizung / Massagefunktion und einem Multimediasystem dass wie im echten 7er über IDrive bedient wird. Die Kabine hat außerdem einen Dachhimmel mit Innenverkleidung aus Alcantara.

Gebaut wurde das ganze in Zusammenarbeit von Leitner und BMW. Die Standardkabine stammt vom Hersteller Sigma und hat die gleichen Außenmaße wie die restlichen Kabinen der Bahn, um die Stationsdurchfahrten zu ermöglichen. BMW hat danach mit Unterstützung von Leitner, dem Hersteller der Seilbahn den Innenausbau übernommen.

 

Eine Fahrt mit dieser exklusiven Gondel hat allerdings ihren Preis. Nur die Fahrt (inkl. Portierservice u. Champagner) kostet für 2 Personen stolze 50,00€. Wohlgemerkt nur für eine Berg- und Talfahrt, ein Skipass ist da noch nicht dabei.

 

Für den normalen Besucher gibt es auch kaum Möglichkeiten die Gondel zu Gesicht zu bekommen, da diese natürlich nicht im Normalbetrieb der Bahn mitfährt, sondern nur dann zum Einsatz kommt wenn eine Fahrt gebucht ist. Außerdem muss die Gondel in der Station mit Strom versorgt werden damit die Batterien geladen werden. Denn während der Fahrt gibt es keine feste Stromversorgung. Dies wäre über das Seil der Bahn ohnehin nicht möglich. Die Komfortfunktionen laufen während der Fahrt also komplett Batteriebetrieben.

 

Doch wozu das ganze?

Die ganze Aktion ist ein Marketinggag von BMW, LEITNER (Seilbahnhersteller) und dem Skigebietsbetreiber. Da es momentan der Trend ist, in jedem Skigebiet eine VIP-Gondel anzubieten ziehen eben alle Betreiber mit und überbieten sich gegenseitig mit immer ausgefalleneren Ideen.

 

Den normalen Skigast wird sowas eher weniger interessieren, und für die "VIPs" ist es eine weitere Möglichkeit ihr Geld loszuwerden und aus der Maße der Normalbürger herauszustechen.

Auf jeden Fall ein interessanter Umbau der mit Sicherheit andere Bahnbetreiber dazu animiert ähnliche Projekte umzusetzen.

 

Bildquellen:

- www.focus.de

- www.autobild.de

- www.sielok.hu

- www.hochzillertal.com


05.02.2013 16:48    |    K12B    |    Kommentare (34)    |   Stichworte: Batterie, Panne, Starthilfe, Winter

Als ich vor kurzem im Internet durch die verschiedensten Pannenstatistiken von Autos geklickt habe bin ich auf ein Ergebnis gestoßen das sich seit Jahren durch alle Statistiken zieht: Die häufigste Pannenursache ist die Batterie.

 

Klar, dachte ich mir: Gerade im Winter wenn die Temperaturen oft weit unter 0°C fallen und noch dazu lange Zeit nur Kurzstrecken oder gar nicht mit dem Auto gefahren wird bekommt die Batterie keine ausreichende Gelegenheit zum laden.

Außerdem machen sich viele keine Gedanken über dieses unscheinbare Bauteil am Fahrzeug. Denn vorsorglich getauscht wird kaum eine Batterie. Meistens folgt ein Ersatz erst nach einer Panne. Und dass obwohl die Batterie als Verschleißteil gilt, das nie ein ganzes Autoleben durchhält.

Andererseits ist dieses Verhalten aber auch nachvollziehbar: Während manche Akkus bereits nach wenigen Jahren das zeitliche Segnet halten andere in Einzelfällen bis zu 10 Jahren. Hier herauszufinden wann es denn soweit sein wird ist nicht immer einfach.

 

Zumindest ein gutes hat das ganze aber: Es gibt kaum eine Panne die einfacher zu beheben ist als eine leere Batterie. Vorausgesetzt man findet einen Helfer mit Starthilfekabel oder Muskelkraft zum anschieben (falls der Fahrzeugtyp das erlaubt).

 

Ein weiterer Grund für die Pannenanfälligkeit der Batterie wird sicherlich die zunehmende Elektronik in neueren Fahrzeugen sein. Ich merke das selbst täglich wenn ich darüber nachdenke wie viele Verbraucher bei mir im Auto eigentlich in Betrieb sind und Strom ziehen der sonst der Batterieladung zugute kommen würde.

 

Wenn man an einem dunklen Wintermorgen zur Arbeit fahren will muss natürlich erst mal der Motor gestartet werden was schon mal die erste Belastungsprobe für den Akku ist. Sobald das geschafft ist wird natürlich das Licht angeschaltet, denn als Fahrer will man schließlich was sehen von der Welt.

Und wenn mir schon beim Thema Sicht sind: Der Scheibenwischer kommt selbstverständlich auch zum Einsatz. Außerdem läuft die Heizung damit es nicht gar so kalt ist. Und die allein reicht natürlich bei weitem nicht aus und so muss auch noch die Sitzheizung eingeschaltet werden. Man gönnt sich ja sonst nichts. Um die ganze Heizaktion komplett zu machen werden Heckscheibe und Außenspiegel auch noch aufgeheizt.

Damit die Fahrt durch die Kälte nicht zu eintönig wird muss auch für Stimmung in der Bude gesorgt werden: Das obligatorische Radio darf dazu nicht fehlen.

 

Alles in allem also eine ganze Menge Verbraucher die mit Strom versorgt werden wollen. Wenn dann noch regelmäßige Kurzstrecken dazukommen ist es verständlich das selbst die beste Batterie hier irgendwann an ihre Grenzen stößt. Trotzdem bin ich verwundert darüber dass die Pannenursache Batterie sogar noch weiter auf dem Vormarsch ist und die Zahlen ansteigen. Die Ursache wäre bereits geklärt. Doch warum wird hier nicht mehr von Seiten der Autohersteller getan und dafür gesorgt den Energiebedarf der immer moderneren Fahrzeuge ausreichend zu decken. Schließlich gehört die Batterie aus technischer Sicht zu den relativ simplen Bauteilen im Fahrzeug.

 

In diesem Winter sind wir bislang zum Glück vor größeren Kältewellen verschont geblieben und so werden diesen Winter wohl mehr Batterien überleben als den letzten mit seiner Kältewelle Ende Januar / Anfang Februar. Aber ich will den Tag nicht vor dem Abend loben, denn der Winter ist noch nicht vorbei, und es ist noch alles möglich. Aber ich habe immer noch die Hoffnung das uns dieser Winter keine sibirische Kälte mehr bringt. Nicht wegen meiner Batterie, um die mache ich mir (noch) keine Sorgen da sie wie das ganze Auto noch relativ neu ist, sondern weil ich persönlich die extreme Kälte auch nicht besonders mag.

 

Bildquellen:

- www.abendblatt.de

- www.autogenau.de

- www.focus.de