MOTOR-TALK News - Aktuelle News rund ums Auto & Motorrad aus der Redaktion

K12B

26.04.2013 16:43    |    K12B K12B    |    Kommentare (58)

Heute geht es mal um ein kleines unscheinbares Verkehrsschild das meiner Meinung nach zu selten auf unseren Straßen anzutreffen ist:

Der grüne Pfeil, nach offizieller Bezeichnung "Grünpfeil" genannt.

 

Als ich vor ein paar Wochen im Radio einen Bericht darüber hörte wie selten dieses kleine Täfelchen an deutschen Ampeln vertreten ist habe ich mir auch mal Gedanken gemacht, wie viele Ampeln es in meiner Region mit diesem Schild gibt und wo es denn vielleicht sinnvoll wäre.

Wie ich dann gedanklich nahezu alle Kreuzungen im Umkreis durchgegangen bin war ich doch erstaunt wie wenig solcher Pfeile es hier bei uns gibt. Ich hätte da einige Stellen im Kopf wo ich mir so einen Pfeil gut vorstellen könnte.

Da der Radiomann sagte, jeder Bürger kann im Straßenverkehrsamt oder Landratsamt selbst Anträge auf einen Grünpfleil stellen wenn er es für sinnvoll hält, dachte ich mir, ich mach mich mal im Netz darüber schlau.

 

Einen Teil meiner für sinnvoll erachteten Grünpfeil-Stellen musste ich sogleich wieder von der Liste streichen. Es gibt doch eine ganze Menge Ausschlusskriterien, die den Grünpfeil verbieten:

 

Zitat:

Ein Grünpfeil ist ausgeschlossen, wenn:

- Der Rechtsabbieger kann Fußgänger- und Fahrzeugverkehr der freigegebenen Verkehrsrichtungen nicht ausreichend einsehen,

um die ihm auferlegten Sorgfaltspflichten zu erfüllen.

- Dem entgegenkommenden Verkehr wird konfliktfreies Abbiegen nach links signalisiert, d. h. ein grüner Linkspfeil in der Ampel.

- Beim Rechtsabbiegen müssen Gleise von Schienenfahrzeugen gekreuzt oder befahren werden.

- Der freigegebene Fahrradverkehr auf dem zu kreuzenden Radweg ist für beide Richtungen zugelassen oder findet auch trotz

Verbotes in der Gegenrichtung in erheblichem Umfang statt.

- Für das Rechtsabbiegen steht mehr als ein markierter Fahrstreifen zur Verfügung.

- Die Lichtzeichenanlage dient überwiegend der Schulwegsicherung.

- Die Kreuzung, wird häufig von seh- oder gehbehinderten Personen überquert.

 

Aber trotzdem sind in meiner Stadt noch 2 Stellen übrig geblieben an denen der Pfeil rein rechtlich gesehen erlaubt wäre, aber trotzdem nicht vorhanden ist. Und so bin ich auf diese Seite im Netz gestoßen, die das beantragen beim Amt für einen übernimmt. Man muss nur die Straßennamen und die Stadt in das Formular eintragen und dann abwarten ob der Antrag genehmigt wird:

http://www.gruener-pfeil.de/tipps-informationen/machen-sie-mit/ihre-stimme-zaehlt.html

Meine 2 Pfeile habe ich sogleich beantragt und per E-Mail bestätigt. Mal sehen was draus wird und wie lange sich die Sache zieht.

 

Wie steht ihr zu dem Thema?

Seid ihr für diese Regelung oder strikt gegen den Grünpfeil.

Ich persönlich würde mir eine bessere Informationspolitik wünschen. Das der Grünpfeil so wenig verbreitet ist liegt sicherlich auch daran, dass viele Autofahrer einfach nicht wissen das dieser Pfeil das überfahren einer roten Ampel (natürlich nach dem Anhalten an der Linie) tatsächlich erlaubt. So ist der grüne Pfeil bislang lediglich im Osten Deutschlands (wo er auch zuerst eingeführt wurde) noch häufiger anzutreffen. Dabei würde er helfen die teilweise sehr langen Schlangen vor roten Ampeln etwas zu verkürzen.

 

(Bild)quellen:

- www.gruener-pfeil.de

- www.spd-re-osthillen.de

- www.auto-news.de


26.03.2013 18:10    |    K12B K12B    |    Kommentare (63)    |   Stichworte: , ,

Der März 2013 gehört in wenigen Tagen der Vergangenheit an, und noch immer hat uns der Winter fest im Griff. Während im letzten Dezember bei für die Jahreszeit untypischen Temperaturen um die 15°C schon der ein oder andere die Hoffnung hatte, der Winter würde uns dieses Mal vielleicht vergessen und uns vom Schnee ganz verschonen ist nun endgültig klar: Nein, er hat uns definitiv nicht verschont, er hat sich nur verspätet.

Zwar sind für die nächsten Tage etwas wärmere Temperaturen vorhergesagt, doch so richtig warm wird es (zumindest bei mir in der Region) nicht werden. Nachts bleibt es hier weiterhin unter 0°C kalt. Somit stelle ich mir im Moment die Frage ob es wirklich Sinn macht bei den Winterreifen die "O-bis-O-Regel" zu beachten und nun schon auf Sommerreifen zu wechseln. Eigentlich hatte ich nämlich genau das für den kommenden Samstag geplant. Doch vermutlich werde ich das ganze zur Sicherheit noch um mindestens eine Woche verschieben um nicht eines Morgens doch noch von Glätte oder Schnee überrascht zu werden. Für jemanden wie mich der auf das Auto angewiesen ist um überhaupt zur Arbeit zu kommen wäre das nicht so toll.;)

Was zum späten Winter noch dazu kommt ist, das Ostern dieses Jahr sehr früh ist, was die "O-bis-O-Regel" nicht gerade begünstigt.

 

Das Bild oben ist übrigens ganz aktuell heute morgen entstanden. Zum Glück waren es heute nur wenige Zentimeter Neuschnee. Das hab ich letzte Woche auch schon anders erlebt. Aber generell wurden wir hier in Süddeutschland im Vergleich zum Norden sehr vom späten Wintereinbruch verschont. Was man an Bildern von dort oben sieht ist kein Vegleich mehr mit meiner Region.

Aber trotzdem: Glatt war es heute morgen auch hier, da machte es nicht viel Unterschied das kaum Schnee gefallen ist.

 

Im Radio war heute den ganzen Tag zu hören das viele Leute schon die Sommerreifen drauf hatten und deswegen für Behinderungen sorgten. Auch ein Italiener kam vor, der aus seiner warmen Heimat hier nach Deutschland kam und von der Polizei vor die Wahl gestellt wurde: Entweder das Auto stehen lassen und auf besseres Wetter hoffen:D oder sich vor Ort Winterreifen zu kaufen! Da ihm nichts anderes übrig blieb hat er sich für letzteres entschieden.

 

Das Wetter wurde dieses Jahr einfach von vielen unterschätzt und ich persönlich habe den Eindruck, dass der Winter sich schon seit Jahren immer mehr nach hinten verlagert, und somit selbst jemand wie ich, der auch gerne Skifahren geht und den Winter an sich eigentlich mag langsam genug davon hat.

Aber was will man machen? Ändern kann man das sowieso nicht, nur das beste daraus machen.

 

Wie siehts bei euch aus?

Fahrt ihr noch auf Winterreifen und wann habt ihr vor zu wechseln?

 

Ich freu mich auf eure Kommentare.


03.03.2013 19:54    |    K12B K12B    |    Kommentare (67)

Letzte Woche am Mittwoch hatte ich wieder meine allwöchentliche Fahrt zur Berufsschule. Soweit noch nichts besonderes.

Doch genau auf dieser Strecke mache ich mir immer wieder Gedanken über ein Thema: Überholen.

 

Die Strecke führt zum großen Teil über eine viel befahrene Bundesstraße. Eigentlich gut ausgebaut, schön breit, aber eben nur ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung. Und Gelegenheiten zum überholen gibt es kaum, da die Straße oft nicht weit einsehbar ist und auch ständig Gegenverkehr auftaucht.

Deswegen staune ich immer wieder über die riskanten Überholmanöver die hier tagtäglich stattfinden. Entweder wird an überhaupt nicht einsehbaren Stellen überholt oder aber so knapp das manchmal der Gegenverkehr gezwungen wird zu bremsen.

Doch was bringt das ganze?

Nicht viel, denn die Straße ist im morgendlichen Berufsverkehr derart überfüllt dass man quasi in einer ewig langen Schlange von Autos und LKWs meist mit ca. 70 - 80 km/h dahinfährt. Das heißt: Wer hier überholt kann danach auch nicht schneller fahren, er ist nur 3 Autos weiter vorne in der Schlange. Schneller voran kommt man so garantiert nicht.

 

 

Ich habe nichts gegen das überholen an sich. Wenn ich auf einer Landstraße mit 100km/h fahre und ein LKW mit 80km/h taucht auf dann überhole ich den selbstverständlich auch wenn frei ist. Denn danach kann ich aber auch ganz normal meine 100 weiterfahren.

Aber in solchen Situationen wo man sowieso nicht weiterkommt macht es meiner Meinung nach einfach keinen Sinn.

Man geht dabei nur ein unnötiges Risiko ein und bringt sich selbst und andere mit in Gefahr.

 

 

Ich persönlich mache es so: Wenn nur einer oder wenige langsame Fahrzeuge vor mir sind und davor alles frei ist, dann überhole ich auch sobald eine geeignete Stelle kommt. Wenn ich jedoch eine Schlange vor mir habe wo ich nichtmal das Ende sehe kommt überholen für mich gar nicht in Frage.

Zum einen ist es stressfreier, und zudem spart es auch noch einiges an Sprit.

Außerdem ist der Zeitvorteil dadurch gleich Null. Man hat ja auch nichts davon, denn schneller fahren geht nicht und ob man nun 2 Autos weiter vorne oder hinten ist macht auch keinen Unterschied.

 

Wie macht ihr das?

Seid ihr generelle "Hinterherfahrer", oder gibt es auch jemanden der überholt wann immer es geht, egal ob man danach weiterkommt oder nicht?

 

 

 

 

Bildquellen:

www.ratgeber.t-online.de

http://www.wolkdirekt.com


23.02.2013 19:34    |    K12B K12B    |    Kommentare (36)

Seit Januar ist er zu kaufen, der neue Ford Fiesta. Viele denken bei diesem Facelift zuerst an die auffällige geänderte Front, die nicht jedem gefällt. Doch nicht nur die Optik hat sich verändert. So gibt es nun unter anderem serienmäßig das sogenannte "My Key System".

 

Dieses bietet programmierbare Schlüssel, in denen verschiedene Daten hinterlegt sind. Das Auto verhält sich dann gemäß den vorher programmierten Einstellungen, je nachdem mit welchem Schlüssel gefahren wird.

Das soll vor allem dazu dienen, Fahranfänger zu schützen und Unfälle zu vermeiden. Eltern können z.B. Ihrem Sohn einen eigenen Schlüssel für das Auto zuweisen, mit dem sie vorher bestimmte Grenzen setzen können.

Es kann z.B. die Höchstgeschwindigkeit begrenzt werden, das Radio deaktiviert werden wenn jemand nicht angeschnallt ist und auch generell ist es möglich, die Radiolautstärke zu begrenzen. Außerdem kann verhindert werden, das Assistenzsysteme wie z.B. ESP, Spurhalteassistent, Auffahrwarner, usw. ausgeschaltet werden können. Sogar die Tankwarnanzeige kann auf einen früheren Zeitpunkt programmiert werden um zu verhindern dass die etwas vergesslicheren Fahrer mit leerem Tank liegen bleiben.:D

 

Doch ist es wirklich schon so weit mit unseren Fahranfängern (zu denen ich mich auch noch zähle) das so etwas nötig ist?

Im Prinzip finde ich, sind programmierbare Schlüssel an sich eine tolle Sache. Manche Hersteller (z.B. Audi) bieten z.B. mit der Memory Funktion an, das die Sitz- und Spiegeleinstellungen auf einen bestimmten Schlüssel gespeichert werden können, und sich dann alles beim aufschließen mit dem jeweiligen Schlüssel auf die richtige Person einstellt. So etwas ist durchaus sinnvoll, gerade wenn mehrere Fahrer mit einem Auto unterwegs sind.

 

Aber das System wie in diesem Fall bei Ford zu nutzen, nur um Fahranfänger in die Schranken zu weisen finde ich etwas übertrieben. Meiner Meinung nach sollte jeder, der einen Führerschein besitzt auch von sich aus fähig sein normal Auto zu fahren ohne zu rasen, oder sich nicht anzugurten.:rolleyes:

Außerdem nützt eine generelle Begrenzung der Geschwindigkeit auf z.B. 140 km/h überhaupt nichts. Auf einer leeren Autobahn kann ich problemlos ohne jemanden zu gefährden auch 200 km/h fahren, während in manchen Ortsdurchfahrten 50 km/h schon zu schnell sein können.

So etwas sollte jeder selbst einschätzen können, auch ohne Unterstützung der Elektronik.

Genauso wie die frühere Tankwarnung. Ich gehe mal davon aus, das auch die normale Tankanzeige des Fiesta ausreicht, um festzustellen wann es Zeit wird zu tanken. Wer es trotzdem verpennt hat eben Pech gehabt, aber wird es sich für das nächste mal merken und dann hoffentlich früher tanken.

Auch eine Begrenzung der Radiolautstärke finde ich unnötig. Zum einen halte ich laute Musik für keine große Gefahr, solange man den Verkehr um sich herum beobachtet und sicherstellt das kein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht in der nähe ist, das man durch die Musik sonst nicht mehr hört. Ich selbst höre auch gelegentlich etwas lauter Musik und kam dadurch noch nie in eine gefährliche Situation.

Und zum Thema Assistenzsysteme: Wer sowas braucht um ein Auto auf der Straße zu halten sollte das Fahren lieber ganz bleiben lassen.;)

 

Mein Fazit: Jeder halbwegs intelligente Mensch mit Führerschein sollte in der Lage sein das Auto zu beherrschen, und auch so vernünftig sein es bei der Geschwindigkeit nicht zu übertreiben. Wer als Eltern seinem Sprössling das nicht zutraut, der sollte nicht das MyKey-System nutzen sondern den Schlüssel erst gar nicht rausgeben. Denn das Risiko wird durch so ein System meiner Meinung nach nicht verringert.

 

Bildquellen:

- www.autobild.de

- www.fahrrückt.de

- www.auto.de


18.02.2013 19:53    |    K12B K12B    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: , , ,

Heute früh als ich zur Berufsschule fuhr war es soweit. Mein Swift hat die 15.000km-Marke geknackt. Blöderweise hab ich das ganze aber gar nicht mitbekommen, da ich in letzter Zeit nicht wirklich auf den KM-Zähler geachtet habe. Deswegen hab ich das Ereignis nicht auf mich zukommen sehen und auch heute während der Fahrt ist mir nichts aufgefallen. Erst als ich am Abend eingestiegen bin und losfahren wollte fiel mir auf das auf einmal eine 15... vorne dran steht. Aus dem Grund gibt es leider auch kein Foto von dem Moment, sondern erst danach, als schon 15044 km drauf standen.

 

15.000km sind für ein Auto natürlich keine Leistung, und diejenigen von euch die über die 200.000 schon längst drüber sind werden nur darüber lachen können. Aber ich als Wenigfahrer mit nur knapp 10.000km im Jahr muss meine Ziele etwas kürzer setzen.

Und für jemanden der das Auto quasi seit 0km hat ist es doch eine Marke die das Auto wieder einen Schritt weiter weg vom jungfräulichen Neuwagen bringt. Vor allem da es mir so vorkommt als ob ich ihn gestern erst beim Händler abgeholt habe. Aber das liegt nun auch schon wieder bald 2 Jahre zurück.

 

Da ich mein Auto ja bereits vor kurzer Zeit ausführlich vorgestellt habe und dort auch die bisherigen Vorkommnisse dokumentiert habe gibt es hierzu nichts neues. Ist nämlich nichts großartiges vorgefallen seitdem. Der Swift macht weiter das was er soll: Fahren :D

Und das sparsam, bequem und komfortabel. Außerdem macht es mir immer noch viel Spaß damit durch die Gegend zu fahren.

 

Der Verbrauch ist zwar jetzt im Winter (Winterreifen, kälte, mehr el. Verbraucher...) etwas höher als sonst. Aber wenn man sparsam fährt sind die 5,5l bei meinem Fahrprofil gerade noch zu erreichen. Und solang er im Alltag nicht über die 6L kommt ist das für mich alles akzeptabel. Ich denke auch das der Verbrauch wenn es endlich mal wieder wärmer wird auch wieder leicht zurückgehen wird.

 

Trotzdem ist es auch im Winter angenehm damit unterwegs zu sein. Er fährt sich auch auf glatter Fahrbahn relativ sicher. Außerdem wird die Heizung relativ schnell warm und für die Zeit davor hab ich ja eine Sitzheizung die in diesen Tagen wirklich fast täglich eingeschaltet wird.

 

Mängel gibt es keine weiteren und ich hoffe das bleibt so. Im Mai ist dann der nächste Kundendienst mit Ölwechsel, usw.

 

Das wars soweit mit meinem kurzen Zwischenbericht. Ich hoffe es gelingt mir bei 20.000km ein vernünftiges Foto zu schießen. Schließlich habe ich das bereits bei 10.000 versäumt (zwar gesehen, Fotografieren war aber in der Situation nicht möglich) und nun bei 15.000 wieder. Aber ich nehms mir fest vor.


10.02.2013 13:15    |    K12B K12B    |    Kommentare (13)

Eine Seilbahnkabine von BMW - so ganz stimmt das natürlich nicht, denn in dieser Branche sind andere Unternehmen zuhause und dies ist auch nicht unbedingt die Kernkompetenz von einem Autohersteller. Aber zumindest die Innenausstattung einer Seilbahnkabine hat BMW vor einiger Zeit angefertigt. Im Skigebiet "Hochzillertal / Kaltenbach" in dem ich auch gelegentlich unterwegs bin gibt es als Neuheit in der Wintersaison 2012/2013 eine VIP-Gondel, die die Innenausstattung des BMW 7er verbaut hat.

 

Während die Standardgondeln für die "Nicht-VIPs" eher zweckmäßig Ausgestattet sind und außer zwei Sitzbänken für insgesamt 8 Personen keine besonderen Extras bieten hat die neue "BMW-Kabine" deutlich mehr zu bieten.

Ausgestattet ist die Kabine mit Ledersitzen inkl. Sitzheizung / Massagefunktion und einem Multimediasystem dass wie im echten 7er über IDrive bedient wird. Die Kabine hat außerdem einen Dachhimmel mit Innenverkleidung aus Alcantara.

Gebaut wurde das ganze in Zusammenarbeit von Leitner und BMW. Die Standardkabine stammt vom Hersteller Sigma und hat die gleichen Außenmaße wie die restlichen Kabinen der Bahn, um die Stationsdurchfahrten zu ermöglichen. BMW hat danach mit Unterstützung von Leitner, dem Hersteller der Seilbahn den Innenausbau übernommen.

 

Eine Fahrt mit dieser exklusiven Gondel hat allerdings ihren Preis. Nur die Fahrt (inkl. Portierservice u. Champagner) kostet für 2 Personen stolze 50,00€. Wohlgemerkt nur für eine Berg- und Talfahrt, ein Skipass ist da noch nicht dabei.

 

Für den normalen Besucher gibt es auch kaum Möglichkeiten die Gondel zu Gesicht zu bekommen, da diese natürlich nicht im Normalbetrieb der Bahn mitfährt, sondern nur dann zum Einsatz kommt wenn eine Fahrt gebucht ist. Außerdem muss die Gondel in der Station mit Strom versorgt werden damit die Batterien geladen werden. Denn während der Fahrt gibt es keine feste Stromversorgung. Dies wäre über das Seil der Bahn ohnehin nicht möglich. Die Komfortfunktionen laufen während der Fahrt also komplett Batteriebetrieben.

 

Doch wozu das ganze?

Die ganze Aktion ist ein Marketinggag von BMW, LEITNER (Seilbahnhersteller) und dem Skigebietsbetreiber. Da es momentan der Trend ist, in jedem Skigebiet eine VIP-Gondel anzubieten ziehen eben alle Betreiber mit und überbieten sich gegenseitig mit immer ausgefalleneren Ideen.

 

Den normalen Skigast wird sowas eher weniger interessieren, und für die "VIPs" ist es eine weitere Möglichkeit ihr Geld loszuwerden und aus der Maße der Normalbürger herauszustechen.

Auf jeden Fall ein interessanter Umbau der mit Sicherheit andere Bahnbetreiber dazu animiert ähnliche Projekte umzusetzen.

 

Bildquellen:

- www.focus.de

- www.autobild.de

- www.sielok.hu

- www.hochzillertal.com


05.02.2013 16:48    |    K12B K12B    |    Kommentare (34)    |   Stichworte: , , ,

Als ich vor kurzem im Internet durch die verschiedensten Pannenstatistiken von Autos geklickt habe bin ich auf ein Ergebnis gestoßen das sich seit Jahren durch alle Statistiken zieht: Die häufigste Pannenursache ist die Batterie.

 

Klar, dachte ich mir: Gerade im Winter wenn die Temperaturen oft weit unter 0°C fallen und noch dazu lange Zeit nur Kurzstrecken oder gar nicht mit dem Auto gefahren wird bekommt die Batterie keine ausreichende Gelegenheit zum laden.

Außerdem machen sich viele keine Gedanken über dieses unscheinbare Bauteil am Fahrzeug. Denn vorsorglich getauscht wird kaum eine Batterie. Meistens folgt ein Ersatz erst nach einer Panne. Und dass obwohl die Batterie als Verschleißteil gilt, das nie ein ganzes Autoleben durchhält.

Andererseits ist dieses Verhalten aber auch nachvollziehbar: Während manche Akkus bereits nach wenigen Jahren das zeitliche Segnet halten andere in Einzelfällen bis zu 10 Jahren. Hier herauszufinden wann es denn soweit sein wird ist nicht immer einfach.

 

Zumindest ein gutes hat das ganze aber: Es gibt kaum eine Panne die einfacher zu beheben ist als eine leere Batterie. Vorausgesetzt man findet einen Helfer mit Starthilfekabel oder Muskelkraft zum anschieben (falls der Fahrzeugtyp das erlaubt).

 

Ein weiterer Grund für die Pannenanfälligkeit der Batterie wird sicherlich die zunehmende Elektronik in neueren Fahrzeugen sein. Ich merke das selbst täglich wenn ich darüber nachdenke wie viele Verbraucher bei mir im Auto eigentlich in Betrieb sind und Strom ziehen der sonst der Batterieladung zugute kommen würde.

 

Wenn man an einem dunklen Wintermorgen zur Arbeit fahren will muss natürlich erst mal der Motor gestartet werden was schon mal die erste Belastungsprobe für den Akku ist. Sobald das geschafft ist wird natürlich das Licht angeschaltet, denn als Fahrer will man schließlich was sehen von der Welt.

Und wenn mir schon beim Thema Sicht sind: Der Scheibenwischer kommt selbstverständlich auch zum Einsatz. Außerdem läuft die Heizung damit es nicht gar so kalt ist. Und die allein reicht natürlich bei weitem nicht aus und so muss auch noch die Sitzheizung eingeschaltet werden. Man gönnt sich ja sonst nichts. Um die ganze Heizaktion komplett zu machen werden Heckscheibe und Außenspiegel auch noch aufgeheizt.

Damit die Fahrt durch die Kälte nicht zu eintönig wird muss auch für Stimmung in der Bude gesorgt werden: Das obligatorische Radio darf dazu nicht fehlen.

 

Alles in allem also eine ganze Menge Verbraucher die mit Strom versorgt werden wollen. Wenn dann noch regelmäßige Kurzstrecken dazukommen ist es verständlich das selbst die beste Batterie hier irgendwann an ihre Grenzen stößt. Trotzdem bin ich verwundert darüber dass die Pannenursache Batterie sogar noch weiter auf dem Vormarsch ist und die Zahlen ansteigen. Die Ursache wäre bereits geklärt. Doch warum wird hier nicht mehr von Seiten der Autohersteller getan und dafür gesorgt den Energiebedarf der immer moderneren Fahrzeuge ausreichend zu decken. Schließlich gehört die Batterie aus technischer Sicht zu den relativ simplen Bauteilen im Fahrzeug.

 

In diesem Winter sind wir bislang zum Glück vor größeren Kältewellen verschont geblieben und so werden diesen Winter wohl mehr Batterien überleben als den letzten mit seiner Kältewelle Ende Januar / Anfang Februar. Aber ich will den Tag nicht vor dem Abend loben, denn der Winter ist noch nicht vorbei, und es ist noch alles möglich. Aber ich habe immer noch die Hoffnung das uns dieser Winter keine sibirische Kälte mehr bringt. Nicht wegen meiner Batterie, um die mache ich mir (noch) keine Sorgen da sie wie das ganze Auto noch relativ neu ist, sondern weil ich persönlich die extreme Kälte auch nicht besonders mag.

 

Bildquellen:

- www.abendblatt.de

- www.autogenau.de

- www.focus.de


31.01.2013 19:55    |    K12B K12B    |    Kommentare (14)

eCall? - viele werden sich wahrscheinlich jetzt fragen was das genau sein soll. Denn trotz des Beschlusses der EU bereits im September 2011 über die Einführung von eCall ab 2015 ist in der Bevölkerung erstaunlich wenig darüber bekannt. Auch ich hatte - bis ich vor kurzem einen kritischen Artikel in der Zeitung darüber gelesen habe - keine Ahnung von dem Thema.

 

Eigentlich ist das ganze schnell erklärt:

eCall (emergency call) ist ein elektronisches Notrufsystem für Fahrzeuge, dass im Falle eines Unfalls selbstständig einen Notruf in der Leitstelle absetzt. Es wird dann unter anderem eine Sprachverbindung ins Unfallfahrzeug aufgebaut und wichtige Daten vom Fahrzeug die über die schwere des Unfalls Auskunft geben übermittelt (z.B. Auslösen der Airbags, Anzahl der Insassen, Gurte angelegt? usw.).

Außerdem werden Informationen über das Fahrzeug für eine eventuelle Rettung der Insassen weitergeleitet (Rettungskarte) und neben der automatischen Auslösung soll es auch eine Notruftaste im Fahrzeug geben.

Das ganze System soll eines Tages über das Mobilfunknetz und GPS funktionieren.

Die EU hat die Einführung des Systems verpflichtend für alle Neuwagen ab 2015 vorgeschrieben, und viele Hersteller arbeiten bereits an der Entwicklung.

Soweit eigentlich eine gute Sache. Doch es gibt auch kritische Stimmen, denn der Notruf ist nicht die einzige Funktion des Systems wie die Ausschnitte aus folgendem Artikel zeigen:

 

Zitat:

„Noch ist der Kenntnisstand nicht besonders groß“, erklärt der Autor der Studie, Horst Müller-Peters. Von den rund 1.000 Befragten gaben nur etwa 40 Prozent an, von diesem Notrufsystem gehört zu haben. Darunter waren deutlich mehr Männer als Frauen und deutlich mehr jüngere als ältere. Wie das Notrufsystem funktioniert, ist für die Mehrheit der Befragten unklar. Fast ausnahmslos wird E-Call aber als vernünftige Sache gesehen, nur vier Prozent bewerten es negativ und sehen sich dadurch zum gläsernen Menschen gemacht. Die voraussichtlichen Kosten von 150 bis 200 Euro nehmen die meisten der Befragten in Kauf, aber die Datenkontrolle erscheint ihnen wichtig.

 

Bei einem Unfall wird die Datenweitergabe akzeptiert. Fast 75 Prozent der Befragten sind mit dem automatischen Versand an Polizei und Rettungsdienste einverstanden. Zudem könnten sich viele Halter die Datenweiterleitung an den Versicherer und die Verkehrsleitzentrale vorstellen. Deutlich zurückhaltender werden die Autofahrer, wenn es um Einsatzzwecke jenseits von Unfällen geht.

 

Schließlich ist das Spektrum der erzeugten Daten sehr groß: Es reicht von Informationen zur Fahrzeugnutzung wie der aktuellen Position und den Bewegungsdaten, der gefahrenen Geschwindigkeit oder der Nutzungszeiten über Umfeldinformationen bis hin zum Betriebszustand des Fahrzeugs. Dabei werden beispielsweise der Kilometerstand oder das Datum der fälligen Inspektion übermittelt. Aber auch allgemeine sicherheitsrelevante Daten wie die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit, oder das Anlegen des Gurtes werden erfasst.

Eine automatische Übermittlung solcher Informationen wird deutlich weniger akzeptiert. Die Option, die Datenübermittlung selbst zu beeinflussen, erhöht die Akzeptanz deutlich. Dennoch fanden sich außerhalb des Unfallszenarios keine Fälle, in denen die Mehrheit eine Datenweitergabe befürwortet. Knapp jeder Zweite würde sich unter Umständen auch mit seiner Werkstatt vernetzen. Eine Verbindung mit dem Kfz-Hersteller lehnen die meisten Halter aber ab.

[...]

Hartmut Röhl, Präsident des Gesamtverbands Autoteile-Handel (GVA), sieht bei den Mehrwertdiensten ein großes Problem. Bei diesen Diensten könnten Daten auch wieder zurück ins Auto fließen und sogar für „terroristische Angriffe“ missbraucht werden. So sei es beispielsweise möglich, Fahrzeuge per Mobilfunkdaten von außen so zu steuern, dass sie ungewollt eine Vollbremsung an einer bestimmten Stelle machten, sagte Röhl in Goslar.

 

Geschehe das zum Beispiel bei hundert Autos an einer wichtigen Verkehrsachse gleichzeitig, könne der Verkehr vollends lahmgelegt werden - mit vielleicht dramatischen Folgen für eine ganze Stadt. Röhl zufolge habe man sich bisher noch kaum Gedanken über eine geeignete Firewall gemacht. Für den reinen Notrufdienst E-Call sieht der GVA-Präsident dieses Problem allerdings nicht. Die Lücke bestehe nur bei den Mehrwertdiensten.

Quelle: http://www.kfz-betrieb.vogel.de/fahrzeug-technik/articles/392486/

 

Ich persönlich habe kein gutes Gefühl dabei wenn die Daten über meine Fahrzeugnutzung so vielen Institutionen zugänglich gemacht werden, und würde es befürworten wenn eCall ausschließlich für den Notruf eingesetzt wird. Denn das ist die wirklich Sinnvolle Funktion des Systems. Zum gläsernen Autofahrer möchte ich dagegen nicht werden.

 

Bildquellen:

- www.ec.europa.eu

- www.n-tv.de


26.01.2013 13:47    |    K12B K12B    |    Kommentare (64)    |   Stichworte: , ,

Über den Kizashi hat andyrx hier vor einiger Zeit schon mal was geschrieben, dennoch möchte auch ich noch mal einen Artikel darüber loswerden, da sich in der Zwischenzeit etwas getan hat und Suzuki noch 2012 auf die schlechten Verkaufszahlen reagiert hat.

 

Der Kizashi sollte Suzukis Einstieg in der Mittelklasse werden und war von Anfang an für den amerikanischen Markt konzipiert. In Deutschland ist er nur erhältlich, da die deutschen Suzukihändler Druck gemacht haben und sich für einen Verkauf in Deutschland eingesetzt haben. Doch hierzulande wurde er leider kaum angenommen. aber auch in Amerika, das Land für das der Wagen eigentlich vorgesehen ist sieht es nicht gut aus.:(

 

Die amerikanische Tochtergesellschaft von Suzuki hat bereits Anfang November 2012 Insolvenz beantragt, und wird sich nun aus dem Geschäft in den USA zurückziehen. Gründe hierfür waren nach Angaben von Suzuki die schwachen Verkäufe und der ungünstige Kurs des Yen.

 

Nun wird auch in Deutschland darüber spekuliert, ob die Insolvenz von Suzuki in Amerika auch das Ende des Kizashi bedeutet. Genaueres hat Suzuki hierzu noch nicht bekannt gegeben, doch es liegt sehr nahe.

Ohne das USA-Geschäft hat der Kizashi eigentlich kein Zukunft mehr da in anderen Märkten für so ein Modell die Nachfrage fehlt.

Doch war der Kizashi von Anfang an eine Fehlplanung?

Das größte Problem dieses Autos ist der Motor. Bei uns wird er nur mit einem 2,4Liter Vierzylinder mit 178PS angeboten. Dieser hat bereits als Werksangabe einen Verbrauch von knapp 8 Litern auf 100km. In der Realität wird er also nur knapp unter der 10 Liter-Marke zu bewegen sein. Für die vergleichsweise geringe Leistung ist das für deutsche Verhältnisse viel zu hoch.

Außerdem ist die Allrad-Version nur mit einem stufenlosen CVT-Getriebe erhältlich. Auch das gefällt dem typischen deutschen eben nicht. Die Konkurrenz bietet hier einfach mehr. Preislich beginnt er in Deutschland bei 26.990 € und bietet zu diesem Preis bereits Vollausstattung:). Das einzige Extra wäre die optionale Metalliclackierung. Eine zweite (niedrigere) Ausstattungsvariante wird bei uns erst gar nicht angeboten.

Für Amerika wäre es wünschenswert, wenn dort auch größere Motoren im Angebot wären. Zumindest ein V6 mit etwas höherer Leistung könnte den Verkauf in den USA schon steigern. Doch so einen Motor hat Suzuki bis dato für den Kizashi nicht im Programm.

Dabei wäre das einer der wenigen Modelle von Suzuki die auch in Amerika eine Zukunft haben könnten. Vom Design her ein typisches Stufenheck, wie bei den in den USA angebotenen Modellen üblich. Doch auch das sorgt nicht für den großen Verkaufserfolg.

Beim Rest der amerikanischen Modellpalette sieht es nicht besser aus. Die Kleinwagen wie Alto, Splash und Swift sind in den USA sowieso nicht erhältlich, und allein mit SX4, Grand Vitara und dem Equator, einem Pick-Up der bei uns nicht angeboten wird funktioniert es eben auch nicht, da diese dort auch keine Massenprodukte sind.

 

 

Meine Meinung zum Kizashi:

 

Optisch finde ich ihn wirklich top. Das erste Mittelklasse-Modell von Suzuki. Noch dazu in sportlicher Optik und nicht so bieder wie manch anderer Vertreter dieser Klasse.

Auch der Innenraum sieht relativ hochwertig aus. Leder gehört hier zur Serienausstattung.

Das Cockpit erinnert mich etwas an den VW Passat. Die Gerüchtekücke erzählt, VW habe hier tatsächlich Einfluss gehabt. Offiziell bestätigt wurde das aber nicht. Vorstellbar wäre es, denn immerhin ist VW mit 19,9% an Suzuki beteiligt. Wobei diese Beteiligung von VW auch kein Kind der Liebe ist und beide Seiten den Schritt am liebsten rückgängig machen würden.

Ich bin gespannt wie es mit dem Kizashi weitergeht, jedoch habe ich keine großen Hoffnungen und gehe davon aus das er früher oder später auch hier bei uns aus der Modellpalette verschwindet.

 

Bildquellen:

www.suzuki.de

www.pictures.topspeed.com

www.autoplenum.de

www.rtl2.de

www.emissionslos.de


17.01.2013 18:58    |    K12B K12B    |    Kommentare (218)

Nun ist er also wirklich angekommen, der Winter in Deutschland. Bereits gestern und auch heute den ganzen Tag schneite es recht stark bei uns in Bayern. Doch nicht nur der Schnee ist da, sondern mit ihm auch wieder die Schleicher auf den Straßen.;)

 

Als ich heute morgen zur Arbeit fuhr hatte ich bereits nach wenigen Kilometern so einen vor mir. Hinten dran einen Rattenschwanz mit Autos und ganz am Ende der Schlange: Ich.:rolleyes:

Na das kann ja lustig werden dachte ich mir. Wenn das in dem Tempo so weiter geht komm ich heute erst zur Mittagspause in der Arbeit an. Glücklicherweise bog der Verursacher des kleinen Staus aber bald ab und es konnte in einer halbwegs angemessenen Geschwindigkeit weitergehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch zu früh gefreut. Nach der nächsten Abzweigung traf ich bereits auf den nächsten Angsthasen. Mit 40 km/h auf einer kerzengeraden Strecke. Keine Kurven, kein Gefälle, und nichtmal Gegenverkehr. Doch diesmal ließ ich mich nicht ausbremsen. Bevor ich mich hier lange aufhalte dachte ich überhol ich den lieber mal. Gesagt. Getan.:cool:

Doch die Freude hielt nicht lange: Angekommen am einzigen steileren Stück meiner Strecke fiel mir schon von weitem ein Auto auf, das sich in Zeitlupe auf den Anstieg zu bewegte. Es dauerte nicht lange und ich war hinten dran. Es wurde steiler, und mein Vordermann immer langsamer. So kommen wir da aber nicht hoch sagte ich zu mir. Doch überholen war in der steigung nicht möglich. Ich würde wahrscheinlich ohne Schwung zu lange brauchen um vorbei zu kommen.:mad:

Als wir fast schon gestanden sind ergab sich dann eine Überholmöglichkeit. Ich zog vorbei und schaffte es gerade noch mit durchdrehenden Reifen den Berg hoch. Mit Schwung hatte ich da sonst noch nie ein Problem. Im Rückspiegel sah ich dann in der Ferne bei dem der mich ausgebremst hatte die Warnblinker angehen. Er ist also nicht hochgekommen. Hätte mich ehrlich gesagt auch gewundert, bei dem Tempo.

Danch bin ich zum Glück ohne Zwischenfälle angekommen. Sogar noch pünktlich, wobei ich ja auch früher weggefahren bin.

Nur damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich sage nichts dagegen, wenn man auf glatter Fahrbahn dem Wetter angemessen fährt. Das mache ich selbst ja auch. Aber angemessen heißt bei vielen eben "so langsam wie es nur geht".

Dass man bei dem Wetter nicht mit 100 über die Landstraßen brettert dürfte sowieso klar sein. Aber wenn keine Kurven und auch sonst keine Gefahren auf der Strecke sind kann man auf einer festgefahrenen Schneedecke oder geräumter Strecke locker 60-70 fahren oder sogar mehr.

Eine generelle Aussage kann man dazu aber sowieso nicht machen. Es kommt immer auf die Verhältnisse an. Die Mehrheit fährt auch entsprechend dem Wetter. Aber es gibt eben auch Angsthasen und Schlaftabletten die oft den ganzen Verkehr lahmlegen und Staus verursachen. Zum Ärgernis derer, die trotz früherem losfahren wegen sowas nicht pünktlich sein können.

Mich nerven die Schleicher schon im Sommer. Aber im Winter ist es noch viel schlimmer.

Naja, zum Glück ist nicht jeden Tag so ein Wetter.

 

Bildquellen:

www.rp-online.de

www.wetter.com

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