MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

02.11.2012 12:25    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (28)    |   Stichworte:


In seinem wunderbaren "Crash-Kurs" zum Thema "METAL" , auf den ich verweise, schrieb man, dass es doch ganz nett wäre, wenn auch ich als hier einer der ältesten Schreiberlinge über Musik meiner Zeit und meinen Musikgeschmack schreiben würde. Ich möchte die entsprechende Passage zitieren!

 

Zitat:

Italeri, wäre das nicht was wenn du einen Parallelartikel schreibst? Welche Musik in deiner Jugend beliebt war, was man damals so gehört hat? Das wäre doch sicherlich ein intressanter Generationenvergleich, zumal du selber Instrumente spielst und sicher auch auf der ein oder anderen Feier aufgetretten bist

, wurde geschrieben.

 

Das lasse ich mir nicht zweimal sagen - zumal es hier in meinem Blog den Namen "Autos, Menschen und Musik" gibt, und Musik ein fester Bestandteil desselben ist, auch wenn ich eher selten darüber schreibe. Ich nehme es vorweg - ich bin "Instrumentalist": Ich spiele selbst einige Instrumente (wenn auch nicht mehr regelmäßig, doch es sind schöne Hobbys) und habe mir meine musikalischen Lieblinge meist in diesem Bereich gesucht. In meiner Kindheit habe ich im Prinzip alles gehört, was auch meine Eltern mochten. Mein Bruder, weitaus älter als ich, war schon mit der Lehre fertig, als ich in ein Alter kam, in dem Musik erstmals einen gewissen Stellenwert in meinem Leben gewann - heute hört er den regionalen Sender für Volksmusik, Schlager und Evergreens, wie fast alle in seinem Alter.

 

Es war damals üblich, als kleiner Junge in etwa das zu hören, was auch die Eltern hörten - und das war bei uns zuhause viel alpenländische Volksmusik. Als gebürtiger Österreicher war mein Vater zudem ein Freund der Hausmusik - er spielte Zither und Akkordeon, und oft saßen wir abends im Wohnzimmer, um gemeinsam zu singen und zu musizieren. Selbst im Auto sang mein Vater gern, denn da die meistens seiner Renaults kein Autoradio hatten, sang er selbst: Er konnte es aber auch, weil er auswendig (!) etliche Schlager, Operettenstücke, Volks- und Wanderlieder kannte, die er dann anstimmte.

 

Später kamen dann Gerhard Wendland, Camillo Felgen und andere zeitgenössische Schlagersänger in mein Repertoire, ehe ich 1965, mit 18 Jahren, einen Musiker kennen lernte, der mich für mein gesamtes restliches Leben in einem wichtigen Maße begleiten sollte - Hans Last, geboren 1929 in Bremen, besser bekannt als James Last. Durch ein bestimmtes Album, das er 1965 veröffentlichte (ich erfuhr später, dass das seine erste goldene Schallplattenehrung war, weil diese Produktion so enorm erfolgreich war), wurde ich auf ihn aufmerksam. Es war Musik, die mir spontan gefiel und die auch mein Vater schätzte. Unter jungen Leuten war ein Tanz am Samstag gebräuchlich, und da war meistens auch ein junger Autoschlosser-Lehrling namens Hans, der heute hier schreibt, anzutreffen. Was da gespielt wurde, war ein breites Spektrum. Bei uns gab es eine "Combo", so nannte man nämlich jene kleinen, eher amateurhaften Gruppen, die Evergreens und Tagesschlager beherrschten und oft aufspielten. Auch diese "Combo" bestand aus fünf jungen Männern aus unserem Ort (sie leben alle noch), also kannte man sich - ich habe hin und wieder mitgewirkt, wenn eine Hammond-Orgel benötigt wurde. Einerseits wurden natürlich amerikanische und englische Hits angespielt, die manche Eltern noch immer nicht akzeptierten und somit nur hier zugänglich waren für die Jugend, aber auch Schlager, musikalische Romanzen und instrumentale Stücke waren ein fester Bestandteil.

 

Später kam die ZDF-Hitparade mit Herrn Heck, und die war bei uns Pflichtprogramm. Mit Viktor Worms und diversen englischsprachigen Beträgen, die dort dann kamen, gliederte sich mein Vater zunehmend aus, weil er mit englischen Liedern (aber auch mit "neueren" deutschen Schlagern ab den 70er-Jahren) nichts mehr anfangen konnte. Er hörte gern den Countryschlagersänger Ronny (2011 verstorben) und die Lieder von Mireille Matthieu, aber ansonsten blieb er Operetten, Volksliedern und Wanderlieder treu.

 

Gewisse Schlager-Interpreten wie Roger Wittaker habe ich dann auch schätzen gelernt, und auch eine Sängerin namens Hanne Haller hatte mitunter gute Texte. Truck Stop höre ich bis heute gern, und wen ich ebenfalls sehr schätze, ist Michelle, die ihr vielleicht auch kennt. Auch die Flippers können gehört werden; von denen habe ich eine CD-Box, in der drei CD's enthalten sind.

 

Ansonsten bin ich eher ein "Instrumentaler" - zu James Last, von dem ich sehr vieles besitze, kamen im Laufe der Jahre unter anderem der Klarinettist Henry Arland, der Gitarrist Ricky King, der Trompeter Walter Scholz, der Orgelspieler Franz Lambert sowie einige Tanzorchester hinzu. Ambros Seelos und Hugo Strasser, beide aus Bayern, bringen tolle Werke und sind auch menschlich sympathisch. Nicht zu vergessen Max Greger, nur diese "singenden Saxophone" mag ich nicht, und mit diesen "Amigos" kann ich auch nicht viel anfangen. Deren Musik besitzt keinerlei Gehalt. Dafür mag ich klassisch angehauchte Werke dieser Italiener; das ist so ein Ensemble, die stets mit venezianischen Masken auftreten. Deren Name fällt mir nun leider nicht ein, aber im anderen Zimmer habe ich CD's von ihnen, das weiß ich sicher.

 

Was ich von meinem Vater sicher geerbt habe, ist seine Vorliebe auch für volkstümliche Musik mit Bezug auf alpenländische Kultur. Auch das Singen und Musizieren hat bei mir Gehalt - doch ich komme viel zu selten dazu. Es kommt immer irgendetwas dazwischen, wenn ich an die Hammond-Orgel möchte oder mich für meine Trompete entscheide. Manchmal jedoch nehme ich mir die Zeit einfach, denn Musik ist wie eine Sucht, es ist eine große Freude und ein wertvolles Stück des Lebens.

 

Sicher bin ich in der heutigen Welt und auch in meiner Altersklasse durchaus polarisierend und nicht alltäglich mit meinem Musikgeschmack, aber ich bin auch tolerant: Jeder sollte das hören, was ihm Freude schenkt. Eine Musikrichtung, die ich nicht mag, gibt es an sich nicht; eine jede Richtung hat ihren künstlerischen Wert und begeistert ein spezielles Publikum.


02.02.2012 18:40    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: ,


Ich wollte wieder einmal auf etwas Musik zu sprechen kommen und eine kurze Hommage auf den unvergessenen Rex Gildo verfassen; ein Sänger, den ich immer gern gehört habe und von dem ich auch ein paar Alben besitze. Das ist Musik, mit der ich gute Laune verbinde und schöne Erinnerungen. In der Rubrik "Musik" meines Blogs ist vor allem Platz für Schlager- und Instrumentalklänge, und Rex Gildo war auf diesem Gebiet nicht nur ein ganz Großer, sondern ist einer der Interpreten, die ich besonders gern höre.

 

Der 1939 als Ludwig Hirtreiter geborene Sänger aus München war schon früh musikalisch begabt und landete in den 60er-Jahren zusammen mit Gitte (Haenning) einige Duett-Erfolge. Ebenso erfolgreich war er dann als Solosänger - Lieder wie "Fiesta Mexicana", "Der letzte Sirtaki" oder "Marie, der letzte Tanz ist nur für dich" sind heute Klassiker des deutschen Schlagers und jeder kennt sie. In den 80er-Jahren wurde es stiller um Rex, aber er war dennoch nie vom Markt verschwunden. Einige kleinere Hits wie "Mexikanische Nacht" (Video) oder "Unvergesslich" konnte der sympathische Sänger dennoch landen. Im Herbst des Jahres 1999 verstarb er dann schließlich mit nur 60 Jahren - um die Todesursache ranken sich einige Versionen. In den letzten Jahren arbeitete er unter anderem mit der ebenfalls verstorbenen Hanne Haller zusammen, die für ihn einige Lieder schrieb und auch produzierte.

 

Bewusst aussparen möchte ich hier die Dinge, über die die Sensationspresse schon zur Genüge geschrieben hat und möchte mich stattdessen lieber auf das konzentrieren, was Rex Gildo konnte: Musik machen! Fröhlichkeit schaffen! Gefühle wecken! Ja, das konnte der Münchner wirklich gut, und ich gebe gern zu, dass ich seine Musik gern höre.


29.10.2011 11:52    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: ,


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Ich möchte euch in der Rubrik "Musik" Künstler vorstellen, die mir besonders viel bedeuten. Einer davon ist gewiss auch Hugo Strasser, der mittlerweile 89 Jahre alt ist und durch seine Reihe "Tanzplatte des Jahres" besonders berühmt wurde.

 

Geboren am 07.04.1922 in München als Sohn eines Hausmeisters, begann er mit sieben Jahren, aufzutreten und spielte Mundharmonika an einer Veranstaltung des Bayrischen Rundfunks. 1938 kam er dann an die Akademie der Tonkunst in München, ehe er in den Krieg eingezogen wurde, aber dort nicht aktiv als Soldat teilnehmen musste.

 

Nach dem Krieg dann spielte Hugo Strasser nach amerikanischem Vorbild Jazzmusik in amerikanischen Clubs in ganz Bayern. Ab 1949 komplettierte er als Altsaxophonist und Klarinettist im 1948 gegründeten Max-Greger-Sextett. Mit Max Greger, den ihr sicher auch kennt - und der mit einem Mercedes 300CE W124 Automatik anno 1992 negativ von sich reden machte, als der Mercedes in die Garage schoss und den Schwager von Max Greger verletzte, da das Automatikgetriebe einen Knaller bekommen hatte (um den automobilen Aspekt zu beleuchten) - verbindet Hugo Strasser eine sehr lange und gute Freundschaft. Noch heute ist er etwa zusammen mit Greger sowie auch Paul Kuhn und dem Orchester des SWR unterwegs - das Zauberwort heißt hier "Swing Legenden" - und Bill Ramsey ist hier auch mit von der Partie.

 

Besonders bekannt ist das 1955 gegründete 16-köpfige Tanzorchester von Hugo Strasser, mit dem er auch mit fast 90 Jahren noch auf zahlreichen Ballveranstaltungen zugegen ist. Dieses Orchester wurde im famosen Easy-Listening-Sound für zahlreiche Evergreen-Adaptionen bekannt und ist durch einen charakteristischen Musikstil unverwechselbar. Einen Hugo Strasser erkennt der Musik-Kenner sofort!

 

Vor allem der "Wild Cat Blues" in der Fassung von Hugo Strasser ist sehr bekannt und wurde vom Hessischen Rundfunk lange Zeit als Pausenfüller-Melodie mit dem Kätzchen-Film gespielt.

 

Von 1966 bis 1996 veröffentlichte Strasser zudem die Reihe, die sein Orchester offiziell in Weltruf etablierte - die Rede ist von der "Tanzplatte des Jahres", die in aller Regel vom Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband (ADTV) unterstützt und beworben sowie offiziell empfohlen wurde. Max Greger veröffentlichte solche Platten ebenfalls, doch das Original von Hugo Strasser war 30 Jahre durchgängig am Markt und immer erfolgreich. Ich besitze einige dieser Platten, wenn auch längst nicht alle.

 

Aktuell lebt Hugo Strasser im Münchner Raum. Trotz seines hohen Alters ist er weiterhin musikalisch aktiv.

 

Ich möchte euch natürlich auch noch einen Musiktipp geben - wenn dieser Artikel vielleicht euer Interesse an Hugo Strassers Musik geweckt hat, empfehle ich euch diese CD, die ich natürlich auch selbst habe.

 

http://www.amazon.de/Erfolge-Hugo-Strasser/dp/B00004T75Z


22.08.2011 19:55    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: ,


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Camillo Felgen ist einer meiner Lieblinge im Showgeschäft. In meinem Blog, der neben Autos auch Menschen und Musik präsentieren soll, möchte ich diesem wunderbaren Menschen ein Denkmal setzen.

 

Geboren wurde der charismatische Luxemburger am 17. November 1920 in Tetingen. Er, der eigentlich auf den Namen Camille Jean Nicolas Felgen hörte, wurde zunächst als Grundschullehrer aktiv, später als Übersetzer und dann als Zeitungsreporter in seinem Heimatland Luxemburg. Nach einem Studium von Gesang, Schauspiel und Oper, das er in Belgien absolvierte, wurde er ab 1946 bei RTL (Radio Télé Luxembourg) als Nachrichtensprecher verpflichtet.

 

1951 begann seine Gesangskarriere mit Liedern wie "Bonjour les amis", das seinerzeit sogar als Erkennungsthema von RTL eingesetzt wurde. Neben seiner Gesangs- stand zunächst seine Radiokarriere im Vordergrund: 1958 wurde Camillo Felgen von Radio Luxemburg zum ersten deutschsprachigen Programmleiter ernannt. Bekannt wurde der Luxemburger als Radiomoderator; ferner gilt Camillo Felgen als Erfinder des Spruchs "Die fröhlichen Wellen von Radio Luxemburg", mit dem RTL lange Zeit warb. 1968 schließlich verabschiedete er sich von seinen treuen Hörern, um von nun an freiberuflich tätig zu sein; RTL fand in Frank Elstner einen, wie ich finde, würdigen Nachfolger. Auch Elstner schätze ich sehr.

 

Ebenfalls einen Namen machte er sich als Schlagersänger; mit Liedern wie "Ich hab' Ehrfurcht vor schneeweißen Haaren" und "Schenk' deiner Frau doch hin und wieder rote Rosen" wurde er besonders erfolgreich. Er stand zwar stets im Schatten eines Peter Alexander oder Roy Black, war aber dennoch immer am Markt. Ab den 80er-Jahren war der inzwischen ergraute Luxemburger in zahlreichen deutschen Schlager- und Volksmusiksendungen ein sehr gern gesehener und immer gut gelaunter Gast, der Freude daran hatte, seine schönen Lieder zu singen. Von 1984 bis 1987 wurde der Entertainer zusätzlich bei RTL plus als Moderator für einige Sendungen beschäftigt. Fernerhin betrieb er zusammen mit seiner Frau einige Fachgeschäfte für Braut- und Abendgarderobe in Luxemburg.

 

Er starb mit 84 Jahren am 16. Juli 2005 in Esch-sur-Alzette, Luxemburg. Camillo Felgen ist einer der Interpreten, die ich besonders gern höre. Ich habe einige CDs und auch noch alte Kassetten und LPs von ihm. Diese höre ich mir immer gern an, denn Camillo Felgen ist in etwa das, was man sich als Ausgleich wünscht: Ein sympathischer, in jeder Hinsicht galanter Saubermann, der Lieder von einer heilen Welt anstimmt, die wir im Alltag leider allzu oft nicht finden.


24.07.2011 14:54    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: ,


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Ich habe Fred Bertelmann schon als Kind gemocht - als ich elf Jahre alt war, sang er den "lachenden Vagabund". Was kaum jemand weiß, ist, dass ausgerechnet dieses Lied lange Zeit die meistverkaufte deutsche Produktion überhaupt war. Auf dem Video könnt ihr euch den Titel anhören!

 

Der 1925 in Duisburg geborene Fred Bertelmann wollte ursprünglich einmal Kinderarzt werden, doch dazu kam er trotz bereits begonnenem entsprechendem Studium nicht mehr. Nachdem die Musik sein großes Hobby war, entschied Bertelmann sich dann doch lieber für eine Ausbildung zum Schauspieler und Sänger am Konservatorium in Nürnberg und später auch der UFA-Schauspielschule. Dieser Schritt ist für die deutsche Musikwelt von großer Bedeutung, denn Fred Bertelmann, der heute noch aktiv ist, begann in den frühen 50er-Jahren seine Karriere als Schlagersänger.

 

Sein größter Hit gelang ihm 1958 mit dem "lachenden Vagabund", der Platz 1 in den Hitparaden erreichte und lange Jahre als die meistverkaufte deutsche Produktion überhaupt galt. Zudem wirkte Fred Bertelmann in nicht weniger als 16 Filmen mit - als der Film "Der lachende Vagabund" in die Kinos kam, hatten in Bertelmanns Heimatstadt Duisburg sogar alle Kinder schulfrei, um sich diesen Film anschauen zu können. Ich habe den Film auch mehrere Male gesehen: Er ist sehenswert!

 

1966 heiratete er Ruth Kappelsberger, mit der er heute noch zusammen lebt. Nach der Hochzeit wurde es ruhiger um Fred Bertelmann, aber so ganz vom Markt verschwunden war der Entertainer nie: Mit Schlagerproduktionen wie "Mit dir möchte ich 100 Jahre werden" oder "Ich wünsch' dir eine schöne Zeit", aber auch Interpretationen von Operettenmelodien blieb er dauerhaft aktiv und hat 2010 sein bisher letztes Album "Das Leben ist Erinnerung" herausgebracht. Ich habe es natürlich gekauft, als Erinnerung an den Held meiner Kindheit.

 

Wer waren denn die Helden eurer Kindheit?


11.07.2011 12:01    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (2)    |   Stichworte:


1982 präsentierte der Pop-Organist Franz Lambert, den ich hier auch schon mal besprochen habe, das verlinkte Stück "Galaxis 2001".

 

Hier ist der Artikel über Franz Lambert. Er ist ein Musiker, der mich seit Jahren begeistert. Ich glaube, dass ich so gut wie alle seine CDs besitze.

 

http://www.motor-talk.de/.../...t-echter-youngtimersound-t3129065.html

 

Damals galt Franz Lambert als fortschrittlicher, moderner Musiker, der mit seiner Orgel frischen Sound für die Menschen produzierte. Heute ist das etwas anders - manche lachen gern über diesen Interpreten, was schade ist, denn der Franz Lambert von der Bergstraße hat Talent!

 

Wie steht ihr denn zu dieser Musik?

Lacht ihr darüber, findet ihr es nur grässlich oder doch wunderbar?


28.06.2011 12:46    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: ,


Ich weiß, dass ich mir vielleicht nicht jeden zum Freund nehmen kann, wenn ich hier über die Flippers, eine Schlager-Gruppe, schreibe, aber in diesem Blog geht es nicht nur um Autos, sondern auch um Musik und Menschen, und letztere zwei Worte - "Menschen" und "Musik" - passen perfekt zu den Flippers. Sie sind Menschen, die in über 40 Jahren mit ihrer Musik viele andere Menschen begeistert haben, und ich gehöre zu den Freunden der Flippers-Musik.

 

1964 von guten Freunden im Raum Karlsruhe/Pforzheim (Baden-Württemberg) als sechsköpfige "Dancing Show Band" gegründet, blieb der große Erfolg zunächst aus, ehe man sich 1968/1969 in "Die Flippers" umbenannte. Was dann kam, ist Geschichte - als erstes der Hit "Weine nicht, kleine Eva", gefolgt von vielen anderen Schlagern wie "Scha la la, I love you" oder "Zwei Schatten am Fenster". Produziert wurden sie damals von Jean Frankfurter, der sehr viele Schlagerkünstler produziert, zum Beispiel auch Patrick Lindner und eine Sängerin namens Michelle erfolgreich machte.

 

In den 70er-Jahren wurde es um die damals noch als Quintett auftretende Gruppe ruhiger, und die aus Baden-Württemberg, aus der Karlsruher Ecke stammenden Schlagermusiker verkauften zwar noch gut ihre Alben, dennoch wurden Auftritte seltener und die Hallen kleiner. Vor allem, als die Flippers Anfang der 80er-Jahre mit Liedern wie diesem hier ihren Stil änderten, wurde die Karriere immer brüchiger:

 

http://www.youtube.com/watch?v=4DeooHNx3-c

 

Das hier ist eins meiner Lieblingslieder der Flippers, wenngleich es Bernd Hengst (der blonde) sang im Jahre 1984 und nicht, wie hier angegeben, Albin Berger.

 

http://www.youtube.com/watch?v=Zg8lPyFmnt8&feature=related

 

Auch wenn es gute Schlager waren, arbeiteten die Flippers, deren Sänger Roland Bausert, der auch "Weine nicht, kleine Eva" und weitere wichtige Erfolge der Gruppe sang, 1979 schon ausgestiegen war, wieder in ihren alltäglichen Berufen, so etwa als Werkzeugmacher. Auch der Sänger Albin Berger, der 1980 zu den Flippers kam (und später auch von Jean Frankfurter produziert wurde - http://www.youtube.com/watch?v=l5kkU4DP420&feature=related), brachte keinen erkennbaren Erfolg, vor allem auch, da die Flippers im Radio damals praktisch nicht stattfanden und verließ mutlos 1984 die Gruppe wieder.

 

Dann geschah ein Wunder, denn die jungen Produzenten Uwe Busse und Karlheinz Rupprich stießen zu den mittlerweile nur noch drei Flippers und schrieben ihnen in den Folgejahren - von 1985 bis 2005 - jede Menge Hits auf den Leib. Man kennt sie nicht alle beim Namen, kann aber auch als Nicht-Fan problemlos mitsingen bei Liedern wie "Lotosblume", "Sieben Tage lang nur Sonnenschein", "Ein Herz aus Schokolade" oder "Das ganze Leben ist eine Wundertüte". Jahrelang waren die Flippers, die nun aus Manfred Durban (Schlagzeuger, ab 1990 auch Gesang), Bernd Hengst (Gesang, Gitarre) und Olaf Malolepski (Gesang, Gitarre) bestanden, Dauergäste in Hitlisten, Fernsehsendungen, Radiostationen und gewannen Preise ohne Ende. Die goldene Stimmgabel, die goldene Europa, jede Menge Platin- und Goldschallplatten und andere Auszeichnungen wurden teilweise Jahr für Jahr an die drei freundlichen Musiker aus Baden-Württemberg überreicht.

 

2009 bereits gaben sie nach über 40 Jahren das Ende ihrer Karriere bekannt und traten im Jahre 2011, also dieses Jahr, endgültig von der Bühne ab. Eine - wie seit 1989, als die Flippers ihre erste Tournee begannen - umjubelte Tour zum Abschied gab vielen Fans noch mal Gelegenheit, die Musiker hautnah zu erleben. Ich war an einem dieser Konzerte im Publikum dabei, auch in den Jahren zuvor habe ich Flippers-Konzerte immer gern besucht; acht oder neun werden's schon gewesen sein in all den Jahren.

 

Was bleibt, ist eine absolut einmalige Gruppe, so etwas wird es wohl in nächster Zeit nicht mehr geben auf dem Gebiet des deutschen Schlagers.


01.06.2011 13:47    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: ,


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Heute geht es nicht um ein Auto, sondern um einen Menschen. Dieser Blog hat ja zum Motto "Autos, Menschen und Musik", und heute ist wieder mal ein besonderer Mensch, der Musik gemacht hat, an der Reihe: Peter Beil, einer meiner Lieblingssänger.

 

Vielleicht können nicht alle etwas mit seiner Musik anfangen, doch ich (Jahrgang 1947) verbinde mit Peter Beil sehr schöne Erinnerungen und möchte ihn euch daher näherbringen, denn er ist ein interessanter Künstler gewesen und ein begabter dazu.

 

Geboren am 09.07.1937 in Hamburg, nahm er früh Gesangsunterricht und lernte das Spiel der Trompete. Ab den späten 50er-Jahren entstanden zahllose Hits, von denen einige das verlinkte Medley präsentiert. Lieder wie "Fremde in der Nacht", "Wer weiß, was morgen ist", "Kleine Nervensäge Monika" oder "Corinna, Corinna" sind bekannte deutsche Erfolge des Schlagers, wobei der Name Peter Beil oft erst später einfällt. Meist wirkte der sympathische Hamburger eher im Verborgenen, da aber effektiv und war zum Beispiel für die ZDF-Hitparadentour verantwortlich, wo er für die musikalische Leistung zuständig war. Peter Beil war zuletzt 1992 präsent, als er zusammen mit dem Organisten Franz Lambert ein Album aufnahm, wo klassische Melodien von ihm mit der Trompete und von Franz Lambert an der Wersi-Orgel interpretiert wurden.

 

Gestorben ist Peter Beil am 13.04.2007 in Hamburg kurz vor seinem 70. Geburtstag. Dieser Musiker hätte es verdient, noch ein paar Jahre auf dieser Welt zu bleiben. Er war ein Könner.

 

Die überragende Trompetenkunst von Peter Beil ließ auch mich die Trompete erlernen. Ich spiele ebenfalls Trompete und auch die Hammond-Orgel. Hin und wieder auch mal einen Evergreen von Peter Beil. Das bin ich ihm schuldig, denn ich danke Peter Beil dafür, dass er mich an die Trompete herangeführt hatte. Es ist ein schönes Hobby.


19.02.2011 14:10    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: ,


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Wer kennt Franz Lambert nicht? Geboren 1948 in Heppenheim, spielte er sich mit seinen Wersi-Orgeln und seinen Interpretationen bekannter Evergreens, aber auch Eigenkompositionen wie seiner "Fifa-Hymne" in die Herzen von zahlreichen Menschen - unter anderem in meines; ich bin seit den 70er-Jahren ein treuer Fan des Franz Lambert.

 

Er veröffentlichte über 100 Alben mit schönen Melodien zum Tanzen und Träumen, zum Schunkeln und Mitsingen - und kein Ende ist in Sicht - was Fans wie mich natürlich erfreut!

 

Franz Lamberts Musik ist vor allem durch die Verwendung der Orgel sehr klassisch und meiner Meinung nach deswegen echter Youngtimer-Sound. Das Fahren in einem solchen Wagen wird eigentlich erst durch zeitgenössische, passende Musik besonders perfektioniert, und Franz Lambert macht solche Musik, wie ich finde.


13.10.2010 14:14    |    italeri1947 italeri1947    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: ,


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James Last - einer meiner Lieblingsstars seit über 40 Jahren. James Last - einer der Lieblingsstars von vielen Leuten. James Last - wer kennt ihn nicht?

 

Der am 17.04.1929 in Bremen als Hans Last geborene Bandleader ist ein Phänomen und seine Musik ist einfach Kult. "Morgens um Sieben", "I Left My Heart In San Francisco", "Biscaya", "Tenderly", "Sambarita" und viele mehr sind auf ewig in den Ohren des Publikums in aller Welt hängen geblieben; ganz zu schweigen vom 1965 entstandenen Happy-Sound-Konzept des "Hansi", wie er gern genannt wird. Sein Orchester von Weltruf, das etwa 40 Mann zählt, ist ein Garant für schöne und perfekt gemachte Musik, und die Musik von James Last ist eine Hausnummer der deutschen Musikszene. Jeder kennt ihn - (fast) jeder mag ihn.

 

Dieser Blogeintrag ist ihm gewidmet und seine wunderbaren Musik. James Lasts Musik ist so zeitlos erfrischend - das hat sie mit manchem Youngtimer unter den Autos doch gemein!


Blogempfehlung

Mein Blog hat am 13.05.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

italeri1947 italeri1947

Der herzhafte Grantler


 

Freundliche Hinweise

Wenn ihr Interesse an preiswerten Autos

("Low-Budget-Gebrauchtwagen") habt, dann seid ihr hier genau richtig und

erfahrt allerlei Nützliches und auch Unterhaltsames über die bunte Welt

der Autos, die (oft zu Unrecht) im Schatten stehen.

 

Ich freue mich auf euch!

 

Mit einem herzlichen Servus!

euer Hans

Freundliche Zaungäste

Freundliche Dauergäste

Der Omega kommt wieder...

Es ist soweit...

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